Indiana Tribüne, Volume 25, Number 240, Indianapolis, Marion County, 31 May 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 31. Mai ISS.
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MUitärparade.
Glänzkndes Schauspiel aus dem il i av , .imunijuiri YUüc. Empfang des neuen amcri kanische Flotten-Attaches durch den Kaiser. Uebereinkommen des Kali-Syndikats mit den Amerikanern. König Edward's Geburtstag gestern gefeiert. Michael H. Herbert muthmaßlicher Nachfolger Lord Pauncefote's. Willkürliche Censur der spanischen Regierung. Tas amerikanische Geschwader in Castellamare, Italien. Teutschland. Die Frühjahrsparade. Berlin, 30. Mai. Die jährliche Frühjahrsparade der Garnisonen des Berliner Militärbezirks fand heute bei herrlichem Wetter auf dem Tempelhofer Felde statt. Der Schah von Persien wohnte derselben in einer offenen vierspännigen Kutsche bei, während der Kronprinz von Siam, Chowfa Maha Vajiravudh, beritten war. Kaiser Wilhelm führte das zweite Garderegiment am Schah vorbei, welcher das Compliment anerkannte, indem er aufrechtstehend in der Kutsche salutirte. Die diesjährige Parade war außergewöhnlich interessant. Dreißigtausend Mann, doppelt so 'viel wie gewohnlich, nahmen daranTheil, und die Anwesenheit des Schah's von Persien erhöhte noch das allgemeine Interesse. Tas Tempelhofer Feld glich mit den brauen, rothen, gelben und weißen Uniformen der verschiedenen Regimenter einem gewaltigen buntfarbigen Tulpenbeet. Potts vorgestellt. Berlin, 30. Mai. Leut. - Commander Templin A. Potts, der Nachfolger Wm. H. Beehler's als MarineAttache vom 1. Oktober an, wurde heute Mittag dem Kaiser Wilhelm im 5chloßhof vorgestellt. Potts war in voller Uniform erschienen und mußte warten, bis der Kaiser von der Früh-jahrs-Parade auf dem Tempelhofer Felde zurückgekehrt war; die Vorjtellung erfolgte durch Hauptmann von Grumme, während der Kaiser zu Pferde saß und Potts an der Seite des Pferdes stand. Kaiser Wilhelm unterhielt sich etwa zehn Minliten mit dem neuen Attache und fragte ihn in rascher Folge nach seiner früheren Laufbahn, wo er geboren, ob er bereits früher in Deutschland gewesen sei, wo er gedient habe u. s. w. Mit einigen höflichen Redensarten verabscheidete der Kaiser dann den eutnant-Commander. Die Kaliwerke. B e r l i n. 30. Mai. Die VirginiaCarolina Chemical Co. und das deutsche Kali-Syndikat haben einen Interessengemeinschafts" - Vertrag abgeschloffen, durch welchem die gegenseitige Concurrenz vermieden, und fortan das Kali an die Virginia-Carolina Co. zu günstigen Bedingungen verkauft wird. Alle von der letztgenannten Gesellschaft in Deutschland angekauften Etablissements werden sich dem hiesigen Svndikat anschließen. Der Werth derselden wird auf 85,000,000 geschützt. S. T. Morgan, S. D. Crenshaw und E. (i. Spulsbury, die Vertreter der Virginia-Carolina Co., sowie die Hauptmitglieder des deutschen KaliSyndikats waren gestern Abend bei Julius Ribbert zum Diner geladen und nach Beendigung desselben er folgte die Unterzeichnung des Uebereinkomw.'ns zwischen dem deutschenZu.amerikanischen Syndikat. Bei diesem Symposion soll Wein fervirt worden sein, der 200 Mark die Flasche kostete. Alcohol-Motoren. Berlin, 30. Mai. Kaiser Wil. Helm stellt auf seinem Landgut Kadinen Versuche mit einem AlcoholmotorPfluge an. Die drahtlose Telegraphie. Berlin, 30. Mai. Die Rivalität der Slaby - Arco'schen und der Braur'schen Systeme für drahtlose Telegraphie ist in eine interessante Phase getreten. Die Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft", die Eigenthümerin des Slaby-Arco Systems, hat, um die Gesetzmäßigkeit des Braunschen Patentes untersuchen zu lassen, eine Klage gegen die Siemensalske
Gesellschaft angestrengt und das Gericht entschied heute zu Gunst?!' der Braun-
!f "'T schemlich an s Reichsgericht in Leipzig kommen. Falls dieses die Entscheidung bestätigt, so wäre das Braun'sche System der drahtlosen Telegraphie das einzig rechtlich giltige in Deutschland. Die Folge einer derartigen Entscheidung würde, wie man glaubt, einem Zusammenwirken der beiden Systeme die Wege ebnen, wobei eines das andere ergänzen könnte. v. Thielen's Rücktritt. Berlin, 30. Mai. In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß der preußische Eisenbahnminister v. Thielen demnächst von seinem Posten zurücktreten wird. Als Herr v. Thielen vor mehreren Monaten schwer erkrankte, hieß es schor., daß er im Falle seiner Genesung nicht mehr lange im Amte bleiben würde. Als fein enventueller Nachfolger wurde damals Generalmajor v. Schubert genannt, der die Eifenbahnbrigau? kommandirt und ein Schwiegersohn des verstorbenen FreiHerrn v. Stumm ist. Man hat sich daran gewöhnt, als nächsten Eisenbahnminister sich einen aus der Jngenieurtruppe hervorgegangenen General zu denken, und es sind gelegentlich früher schon andere genannt worden. Herr v. Thielen würde am kommenden 20. Jnni elf Jahre im Amte sein, und es mag sem, dan er jenen Zeitpunkt für fein Ausscheiden aus dem Ministerium in's Auge gefaßt hat. Grokbritannien. Königs Geburtstag. London, 30. Mai. Der 61. Geburtstag König Edwards, der eigentlich auf den 9. November fällt, wurde einer am 15. April erlassenen Bekanntmachung gemäß heute offiziell gefeiert, da die Jahreszeit für eine Militärpa rade günstiger ist, als -m Spätherbst. Die meisten Städte prangten im Festgcwand und auch die Schiffe in den Häfen waren reich beflaggt. Ueberall fanden imposante Paraden statt. Das Hauptereigniß der Feier in London war die Verleihung der Fahnen an die neuen irländischen Garden. Als König Edward mit einem glänzenden Gefolge auf dem Paradeplatz erschien, wurde er von der vieltausendköpfigen Menge enthusiastijch begrüßt. Er ritt zwischen dem Prinzen von Wales und dem Herzog von Connaught und trug die Uniform eines Obersten der irländischen Garden, ebenso Lord Roberts, der Oberbefehlshaber der Truppen, welcher die Prozession anführte. Die Königin Alexandra und andere Mitglieder der königlichen Familie beobachteten das glänzende Schauspiel von den Fenstern der Horse Guards" aus. Die Ceremonie fand mit einer Revue sämmtlicher Truppen ihren Abschluß. Am Nachmittag überreichte der König Fahnen an die Kö-nigs-Compagnie und die GrenadierGarde. Das Wetter war rauh und naß. rdensverleihung. London, 30. Mai. König Edward bekleidete heute im BuckinghamPalast den Herzog von Marlborouzh und den Herzog von Bedford mit den Jnstgllien des Hosenbandordens. Die Ceremonie war mit allem Pomp früherer Zeiten verbu nden. Mehrere Ritter des Hosenbandordens, darunter der Prinz von Wales, der Herzog von Connaught, der Marquis von Salisbury, der Marquis von Londonderry und derHerzog vonNorfolk wohnten derselben bei. Roseberry spricht. London, 30. Mai. Lord Roseberry, der gestern in Leeds sprach, ertheilte der: Führern der liberalen Partei den Rath, mit der Bekanntmachung der Programme zu warten, bis einigermaßen Aussicht zu deren baldiger Verwirklichung vorhanden sei. Die vornehmste und wichtigste Frage, die jetzt das Publikum beschäftige, sei der Friede, der nach Ansicht von Lord Roseberry in den nächsten Tagen verkündet werde. Er hoffe, daß Alle in der Lage sein werden, die Friedenspolitik der Regierung zu unterstützen, müsse aber seine Hörer darauf hinweisen, daß das Minifterium den Frieden nicht mit einem ZU Boden geschmetterten Feind schließe, dem keine weitere Beachtung zu schenken sei Der Redner erklärte, daß er hoffe, die zierung werde so klug sein und eine großmüthige Politik verfolgen, die eienen tapferen Feind in einen tapferen Freund verwandle. Allein auf der von Lord Salisbury, dem Premier,
scizzirten Linie könne das nicht geschehen ; dieser habe gesagt : Eine strenge Regierung mag für Generationen nothwendig werden. ' Auf die Finanzpolitik der Regierung übergehend, bemerkte Lord Roseberry, daß er die Kornzölle für ein Vorspiel zu einer Art Zollverein für's ganze Reich halte. Er wolle nicht jeden Vorschlag auf engere Einheit des britischen Reichs zurückweisen; doch müßten die Vortheile deutlich erkennbar sein, denn diese Aenderung würde die Controlle des Finanzsystems Großbritanniens den britischen Colonien überliefern. Paunlefote's Nachfolger. London, 30. Mai. Michael Hy. Herbert, gegenwärtig nominell Sekretär der britischen Botschaft in Paris, wird wahrscheinlich der nächste britische Bot-
schafter in den Ver. Staaten an Stelle des verstorbenen Lord Pauncefote fein, doch wird feine Ernennung voraussichtlich erst nach der Ankunft der Ueberreste Pauncefote's in England erfolgen. Die einzige Frage ist nur, ob König Edward die Wahl Herbert's gutheißen wird. Wie die Associirte Presse erfährt, nimmt er ein großes Interesse an der ?!eubesetzung des Postens, doch wird er nicht offiziell ersucht werden. den Candidaten des auswärtigen Amts zu bestätigen, bis die Frist verflossen ist, während welcher die Regierung dem verstorbenen Lord Pauncefote ihren Achtungstribut zollt. Es ist übrigens kein triftiger Grund zu der Annahme vorhanden, daß der König gegen Herbert's Ernennung einen ernstlichen Einwand erheben wird. Obwohl Herbert nominell nur der Sekretär der Botschaft in Paris ist, hat er thatsächlich während der andauernden Abwesenheit Sir Edmund I. Monson's die Pflichten des Botschafters ausgeübt. Durch seine Verbindung mit Leila, der Tochter Richard T. Wllson's von New Z)ork, wurde er mit den Vanderbilts, den Ogden Goelets und den Astors engliirt, was jedoch nach der Ansicht der hiesigen Regierungsbeamten seiner Fähigkeit, das Amt eines Botschafters in Washington zu bekleiden, keinen Abbruch thut. Als britischer Geschäftsträger in Washington von 1888 bis 1889 und als Sekretär der dortigen britischen Gesandtschaft von 1892 bis 1893 hat er sich auf's Beste bewährt. Südafrika. Die Friedensaussichten. Brüssel, 30. Mai. Es beißt hier, die Boeren-Delegaten in Europa gäben jetzt zu, daß der Friede in Südafrika gesichert sei und daß der Vertrag zwischen den Boeren und Großbritannien im Namen der jetzt in Europa weilenden früheren Bürger der beiden südafrikanisch-n Republiken, mit Einschluß Krüger's, unterzeichnet werden würde, um zu verhindern, daß die Unversöhnlichen den Guerillakrieg unter dem Vorwande fortsetzen, daß sie den Befehlen der Boerendelegaten in Europa gehorchen. Spanien. W i l l k ü r l i ch e C e n s u r. Paris, 30. Mai. In einer Depesche an die Patrie" aus Madrid wird gemeldet, daß Senor Salatne Arana, der Führer der Nationalistenpartei in Viscaya, dem Präsidenten Roofevelt eine lange Kabeldepesche schickte, in welcher er ihm zu der Errichtung der Republik Cuba gratulirte, daß jedoch die Depesche von der spanischen Censur unterdrückt wurde. Es wird ferner behauptet, daß die spanische Regierung eine gerichtliche Verfolgung Arana's anordnete und daß Präsident Roosevelt die amerikanische Gesandtschaft in Madrid beauftragt habe, eine Erklär rung der Sache zu verlangen. Italien. Das amerikanische Geschwader. Castellamare, 8O. Mai. Das amerikanische Geschwader, bestehend aus dem Schlachtschiff Illinois" als Flaggschiff des Contre - Admirals Crowninshield, und den Kreuzern Chicago" und Albany", wird eine Woche hier bleiben. Für die Osfiziere und Mannschaften der Kriegsschiffe sind zahlreiche Festlichkeiten arrangirt worden. Heute, amGräberschmückungstage, waren die Schiffe festlich geschmückt und es wurden Salutschüffe abgefeuert. Die Stadtbehörde von Castellamare sandte dem Geschwader einen Kranz zur Erinnerung an den verstorbenen Admiral Wm. T. Sampfon, mit der Inschrift : Dem Helden von Santiago." Viele der amerikanischen Marineoffi' ziere haben die Ruinen von Pompeji besucht.
Rußland. DasRotheKreuz. St. Petersburg, 30. Mai. William K. Van Reypen, früherer General-Wundarzt der amerikanischen Flotte, berichtete heute vor der internationalen Conferenz des Rothen Kreuzes über die vom amerikanischen Hospitalschiff Solace" im spanischamerikanischen Kriege geleistete Arbeit.
Die ..Solace" war von Commodore Van Reypen entworfen und ausgerüstet worden. Ter Conferenz wurde serner die diplomatische Correspondenz über die Annahme des Genfer Vertrags als Modus Vivendi" seitens der Ver. Staaten und Spaniens im jüngsten Kriege mitgetheilt. Die Delegaten zur Conferenz werden mit der üblichen russischen Gastfreundschaft bewirthet und täglich werden für sie Diners und Excursionen veranstaltet. Morgen werden sie in Gachina von der Kaiserin - Wittwe empfangen werden. Porto Nico. Vierfache Hinrichtung. S a n I u a n, 30. Mai. Es wurde heute bekannt, daß Antonio Torres Acevedo, nicht Ramon Trochecadeno leiner der fünf Mörder, welche für am 1. October 1898 begangene Verbrechen zum Tode durch die Garotte verurtheilt wurdcnl der Mann ist, dessen Urtheil durch Gouv. Hunt in lebenslängliche Haft umgewandelt wurde, weil Acevedo zur Zeit der That erst 19 Jahre alt war. Die übrigen Vier werden morgen oder Montag früh in Ponce hingerichtet werden. Die gengue Zeit wird geheim gehalten, damit das Publikum nichts davon erfährt, bis die Hinrichtung vorüber ist. Frankreich. Pietätvolle Amerikaner. Paris, 30. Mai. Eine Anzahl hiesiger Amerikaner begäben sich heute Nachmittag nach dem Picpus-Friedhof und legten Kränze auf dem Grabe Lafayette's nieder. Auch die Denkmäler von Washington und Lafayette wurden mit Kränzen geschmückt. Philippinen. Gräderschmückung. M a n i l a, 30. Mai. Das Militär beging den Gräberfchmückungstag als Feiertag. Auf dem amerikanischen Friedhof fand eine eindrucksvolle Feier statt, obwohl daselbst nurZwenige Soldaten begraben liegen. Die Gräber derselben wurden vom Amerikanischen Club geschmückt. Es wurde für nicht rathsam erachtet, den Tag als öffentlichen Feiertag zu erklären. Die amerikanische Commission hat ein Gesetz erlassen, welches verfügt, daß die benachbarten Provinzen Le Panto und Bontoc in drei Unterprovinzen getheilt und von einem Gouverneur und zwei Vice-Gouverneuren vewaltet werden. Nachrichten aus Jndiana. B r a z i l. Harry Kelley, alias O'Tonnell, ein berüchtigter Einbrecher, ist von der hiesigen Polizei verhaftet worden. Der Gefangene wird von den Behörden in Kentucky, Tennessee und Illinois eifrig gesucht; Kentucky hat eine Belohnung von $1,000 aus seine Ergreifung gesetzt. Kelley, einem etwa 40-jährigen Farbigen, werden ungezählte Einbrüche und Diebstahle zur Last gelegt, die er in Gemeinschaft mit seiner sich angeblich in Indianapolis verborgen haltenden Gattin, einer hübschen Creolin, ausgeführt hat. Der Polizei von Indianapolis ist Kelley kein Fremder; er wurde daselbst vor 2 Jahren wegen Diebstahls in's Arbeitshaus gesandt und sein Bildniß prangt in der Verbrechergalerie. South Bend. Die CountyCommissäre sind mit der G. A. R." hinsichtlich der Pläne sür ein neues, hier zu errichtende? Kriegerdenkmal einig geworden. Dasselbe soll auf $25,000 zu stehen kommen und mit Bronze-Figuren verziert werden. Cedar Lake. Schnellzug No. 6 der Monon"-Bahn, von Louisville nach Chicago bestimmt, ist in der Nähe von Cedar Lake durch ein Wohnhaus, das auf dem Geleise stand, eine halbe Stunde lang aufgehalten worden. Ein Farmer, der mit seinem Hause umzog", konnte dasselbe nicht vom Geleise wegbringen ; glücklicherweise bemerkte jedoch der Lokomotivführer die drohende Gefahr noch rechtzeitig, um den Zug anhalten zu können. Die Paffagiere stiegen aus und halfen dem Farmer bei Entfernung des Hinderniffes.
Schwäche von Männern und Granen. Könnten wir in die öcrzen eines jeden Mannes, dem wir begegnen, blicken, welche unermeßliche Trauer und Ver;wcinung würden wir gewabr werden! Indiskretionen und Blutkrankheiten verursachen mehr körperlichen und geistigen Ruin, als alle anderen Ursachen zusammen genommen. Sie treffen das Fundament der Mannhcit, sie vernichten die Lebenskräfte, sie untergraben das System und nicht nur zersprengen sie oft den Familienzirkel, sondern sie legen ihre vergifteten Slrme auch in die nächste Generation. Wenn Sie ein pfer sündiger Gewohnheiten waren, so ist der Samen gelegt und früher oder später werden Sie die ?soU gen ernten. Ist Ihr Blut aus irgendwelcher Ursache vergiftet, riskircn Sie keine spätere Wiederkehr. Unsere neue methodische Behandlung heilt Sie positiv und Sie braucken eine Wiederkehr der rankheit nicht j befürchten. Wir geben Ihnen einen (')arantiebond dafür. Wir warnen Sie ausrichtig vor Benützung von Quecksilber, welches Blutvergiftung nicht heilt, sondern nur die Symptome untcrdrückt. Wir heilen ober-feine Bezahlung. Lassen Sie Ihr .'ebcn nicht dahin
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