Indiana Tribüne, Volume 25, Number 239, Indianapolis, Marion County, 30 May 1902 — Page 7
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0"W VWWrir Vir. ? Die Uittandcrs. Erzählung aus dem Englischen. von (krnlt Btto Hopp. o qoöoo i o (Schluß.) Unterweisen, war das ältere Fräulein Codrington gestorben, und am Tagc nach dem Leichenbegängnisse sandte Lady Mansficld ein Brieflem an Ellen und bat sie, am Nachmittage zu ihr nac i 5iamvt?nville m kommen: ein kleine Unwohlsein vorschützend, hatte ste ihren Schwiegersohn Stephen nicht mit eingeladen. Ellen fand, daß ihre Mutter plotzlicr stark gealtert sei, daß ste angegriffen j und bekümmert aussah. Schon die Be-1 grüßung ihrer Tochter war still und gedrückt. Du stehst in der That nicht wobl aus, Mama," sagte Ellen. Hat Dick das gestrige Leichenbczängniß so crgriffen? Die gute alte 'Sank Julia! Nun wird es für Arabella auch sehr einsam werden." Ellen," erwiderte die Mutter, ohne hierauf einzugehen, komm in mein Schlafzimmer. Dort stnd wir ganz unter uns, und Niemand kann uns belauschen. Ich habe Dir etwas zu sagen, etwas Schreckliches!" Ich ahnte es, Mama, als ich in's Zimmer trat und Dich ansah. Betrifft es meinen Mann?" Nicht direkt. Ich war bei Julia Codrington am Tage, bevor sie starb, ste hatte mich rufen lassen. Du weißt, sie hat den Einbrecher gesehen, der ihre Diamanten raubte. Es war am Abend, er ist in der Dämmerung dicht an ihr vorübergeschlichen. Sie war vor Schreck so erstarrt, daß ste keinen Laut ausstoßen konnte, vielleicht hat er sie im Dunkel gar nicht gesehen. Weißt Du, wer es war?" Sage es nicht. Mutter, wenn er es war," rief Ellen aus, Du zerstörst mein Leben!" Nein, er war es nicht, nicht Stephen Mortimer, aber sein Bruder, und zwai in einem gemeinen grauen Arbeitskittel." Mutter!" schrie die Tochter auf. Die beiden Frauen schwiegen eine Weile. Dtt kannst bei mir bleiben," begann die Mutter wieder,, oder noch besser. Du könntest zu Deinem Schwager 29c: fahren, ich komme vielleicht auch auf eir paar Tage mit, ich bin seit gestern sc nervös, so schreckhaft, jedes Geräusch erregt mich so, ich möchte fortwährend weinen. Hcute Mittag war Collins bei mir." Der Geheimpolizist?" Lady Mansfield nickte. Er bai mich,ihm zu sagen, wen Julia Codrino ton gesehen habe, ihm die Person zu beschreiben. Ich sagte, Julia habe nui ein Verbrechergestcht gesehen, keiner Mann, den sie kannte, und doch hab; dies sie so schrecklich ergriffen. Collins lächelte eigenthümlich und zeigte mir eine Photographie. .War es vielleicht der?' fagte er. Ich fuhr zurück es war das Bild des älteren Mortimer, .Madame fuhr der Polizeibeamte fort .wir haben starken Verdacht auf ihn seil einigen Tagen und hielten vorhin bei ihm Haussuchung ab. Wir haben nichts gefunden, das war auch vorauszusehen aber wir haben wenigstens etwas festgestellt.' Was denn? fragte ich bebend ,Wir haben konstatirt, daß der angebliche Einbruch bei den Mortimers gar nicht stattgefunden hat. Es wai eine Finte. Mortimers haben noch all: iyre diamanten, i:e yaoen nur geschwindelt, um zu zeigen, daß sie ebensc wir die anderen Nachbarn geschädigt seien, und um die Fährte zu verwischen Ich möchte darauf schwören,' letzte CollinS noch hinzu, ,daß ich den älterer Mortimer schon in irgend ernern. Verbrecheralbum gesehen habe.' " Sollte Tante Julia," begann Eller stockend und zögernd, sich vielleicht ge irrt haben? Es wäre doch möglich; ei gibt so manche Ähnlichkeiten." Die Ladt, schüttelte den Kopf. In lia war damals noch so gesund, wie Dr und ich, und geistesfrisch bis zur letzter Minute. Nein, das ist nicht anzunehmen. Sie hat den älteren Mortimei gesehen, aber mit einem anderen, einen ganz anderen Ausdruck als sonst. .Wie ein Tiger sah er aus,' sagte ste, ,der au seine Beute lauert. Kein gutmüthigeLächeln war in seinem Antlitz wie sonst Hätte er mich bemerkt, ich glaube, t hätte mich umgebracht.' " Mutter und Tochter schwiegen. Ich habe vorbin an ihn geschrieber und eine Abschrift zurückbehalten sagte Frau Mansfield dann und überreichte Ellen einen Zettel, auf dem Folgendes stand: Mein Herr, sollten Umstände es für Sie nicht rathsam machen, die hiesige Gegend zu verlassen? Sc leid es mir thut es ist kein ander Ausweg." Und was hat er erwidert?" rics Ellen. Nichts. Aber seit einer halber Stunde ift er fort mit seiner Frau Ich weiß, er wird nie wiederkommen." Ellerfsank mit einem dumpfen Aechzen zusammen und schluchzte vor sick hin. Mein armes Kind," sagte die Mutter, der Schlag ist für uns Alle schwer aber für Dich geht er zu tief. Wir srnl getäuscht worden von der Familie Woi timer. die wahrscheinlich mit einer ganzen Lande sagt Collins zusammer arbeitet. Es soll eine Art Juwelen-
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Einbruchs-Aktiengesellschaft unter der Verbrechern geben, und der ältere Tlov. tiiner ist das Haupt. Collins rechne: aus. dan sie für achtziatausend Viun ztamanien oereus genoylen yäven, vielleicht noch mehr." Jctzt stand Ellen auf. Sie war bleich, aber sie sah sehr energisch und entschieden aus. Butter," sagte sie, es ist ein großes Unglück, das über mich gekommen ist. Du vergissest nur das eine, daß ich Stephen liebe, und daß er mich liebt. Ich werde nicht bei Tir bleiben, Mutter, ich kann es nicht und darf es nicht, denn er brauckt micb. sonst ist er verloren. Er
ftehr im Banne des Bruders. Wir werden Enalano sofort verlassen, und es wird meine Aufgabe sein, Stephen zu hüten. Er soll mit seinem Bruder nicht mehr zusammenkommen. Meine Adresse wirst Du erfahren, es wird aber besser sein. Du theilst sie Niemand sonst mit. auch meinen Schwestern und Schwägern man. rzayle innen uno auen, die es hören wollen, mein Mann szi brustleidend und müsse schleunigst ein anderes Klima aufsuchen. Leb wohl!" Mutter und Tochter hielten sich lange unter Thränen umarmt, dann schieden sie. , i , j . L. St Als Frau Ellen vor ihrem Londoner Hause angelangt war, sah sie den ihr wohlbekannten Geheimpolizisten Collins im Gespräch mit einem Konstabler in der Näbe des Eingangs zu ihrer Wohnung stehen. Sie wußte, Stephen sei zu Hause und warte auf ihre Rückkehr. Wie ein Blitz durchfuhr sie der Gedanke, die Polizei lauere bereits auf ihren Mann und wolle ihn verhaften. Sie dachte einen Augenblick nach Collins hatte sie noch nicht gesehen dann kehrte ste um und begab sich in ein Ladengeschäft, in dem ste bekannt war. Gegen ein Trinkgeld entsandte ste einen der Ausläuferjungen mit einem Briefchen zu ihrem Mann, der Brief sollte aber nur an Herrn Mortimer persönlich abgegeben werden. Sie theilte ihm in kurzen Zeilen ihre Wahrnehmung mit und bat ihn, auf dem anderen Wege, der noch frei sei. wie ste festgestellt hatte, ungesäumt zu ihr in das Geschäft zu kommen. Es war dies der Ein- und Ausgang für das Dienstpersonal, der in eine andere Straße ausmündete. Die List gelang; nach einer Viertelstunde war Stephen bei ihr, ein Cab brachte Beide nach einer Eisendahnstation. In einigen Stunden waren sie in Southampton, und da gerade ein Dampfer zur Abfahrt nach Cherbourg bereit lag. benutzten sie die Gelegenheit. Bald nach Mitternacht befanden sie sich cuf französischem Boden. Ein Theil ihrer Möbel wurde unter Beihilfe der Lady Mansfield und ihres erfahrenen Kammerdieners verkauft, ein anderer Theil an eine sichere Adresse nach Paris gesandt. Stephen und Frau reisten unter stetem Wechsel des AufentHalts durch Deutschland und die Schweiz, um etwaiger Verfolgung zu entgehen. Es heißt, ste hätten später ihren Namen geändert und im Kaukasus eine große Besitzung erworben, wo sie ein friedliches und ehrsames Leben führen. Die Juwelendiebstähle, die monate lang so großes Aufsehen in England erregten, hatten seit dem Verschwinden der Uitlanders ein Ende gefunden. Die Londoner Polizei verlor die Spur des j i fV1 wm alleren 'ornmer völlig, der ich unter verändertem Namen wieder nach Südafrika gewendet Hatte. Tort wurde er bei dem Versuche des Diamantendiebstahls in den Minen von Kimberley kurz nach Ausbruch des Burenkrieges von einem Polizisten erschossen. Verhängnißvolle Wetts a ii r t. In dem Bestreben, einen neue Meilen-Rekord per Bycicle zu schaffen, kam der Meister schaftsfahrer Archie McEachern von Toronto, Ont., neulich in Atlanttc City, N. I.. plötz lich zu Tode. Als Schrittmacher be gleiteten lhn aus sner Fahrt zwei Männer auf einem Tandem. In voller Fahrt riß die Kette des Tandems und McEachern stieß mn demselben zusam men. Er wurde hoch in die Luft geschleudert und fiel mit dem Hals auf ein vorstehendes Brett, wodurch die Schlagader zerrissen wurde. Sprachen st udium fü Eisenbahnbedienstete. Die schwedische Sta-.tsbahnverwaltung hat einen Sprachlehrer angestellt, der dem Zugpersonal Unterricht in der deutschen Sprache ertheilt. Der Lehrgang umfaßt vier Monate mit täglich zwei Unterrichtsstundcn. Für die zahlreichen deutschen Reisenden lst das sprachenM f P 1 rfrunolge Zugpersonal nalurnm eine außerordentliche Annehmlichkeit. Die Preise für Nahrungsmittel und andere Lebensbedürfnisse in Richmond der Hauptstadt der Konföderirten während des Krieges, waren zu Zeiten ganz außerordentlich hoch. Es liegt nur wemg Uebertreibung darin, wenn em Ge währsmann behauptet, man habe zum Marktgang seinen Korb mit Konsöderirtennoten füllen müssen, um denselden mit Fleisch, Fisch und Gemüsen ge füllt nach Hause bringer können. Ein Glas Schnaps, das im Geheimen verschänkt werden mußte, weil die in Richmond herrschenden Kriegsgesetze denselben verboten, kostete $5; Thee kam auf $125 das Pfund zu stehen; in Paar Schuhe mußte man mit $300 bezahlen. Statt Kerosin verkaufte man ein Brennöl, das man Terebin nin, und welches $90 die Gallone brachte. Ein Docht aus Cantonflanell kam aus 60 Cents das Stück und ein LampenZylinder auf $2.
ZNcÄmkli als Soldat.
Muth, Unerschrockenst und Kalt: blütigkcit seil Eigenschaften. VkcKinleq uns sein Mater Beförderung und Anertennungen Tapferkeit. Kamerad fchafttichkeit und Mitgesük,l Strategische Geschick'. Der im vorigen Jahre ermordete Präsident McKinley hat den Bürgerkrieg vom Anfang bis zum Ende mitgemacht. Er trat, erst 17 Jahre alt, bei Ausbruch des Krieges als Gemeiner in das 23. Ohio-Freiwilligen-Regiment ein. Sein Major war Rutherford B. Hayes, der spätere Bundespräsident. McKinley, dessen hier beigefügtes Bild ihn in seiner ersten Uniform als Gemeiner zeigt, nahm an über 30 Schlachten und Scharmützeln Theil. Die beste Schilderung des Verewigten aus jener Zeit hat wohl Staatssekretär John Hay in seiner Rede gelegentlich der McKinley-Trauerfeier im Kongreß am 21. Februar d. I. entworfen. Er sagte da unter Anderem Folgendes: Das militärische Leben lag nicht in McKrn leys Neigung. Wer aber sein bekanntes Portrat m seiner ersten Uniform gesehen hat, die kurze, untersetzte Figur. das ruhige gedankenvolle Gesicht, die tiefen dunklen Augen, der weiß, daß McKinley aus dem Holz geschnitzt war. welches einen guten Soldaten abgibt. Es ist das Gesicht eines jungen Mannes. welcher Nicht zu Hause bleiben konnte. als er glaubte, daß man im Felde seiner bedürfe. Er ließ sich als Soldat anwerben, lernte gehorchen, erwies sich als unermüdlich, r!ch, kaltblutig unt furchtlos im Kampf und trat aus der Arniee mit dem Charakter als Majot McHiillry in der liliiforiu cineS Gemeinen. aus. welchen ihm Präsident Lincoln sin Tapferkeit vor dem Feinde verliehen hatte." Die nachbeschriebenen Episoden dürftcn für den Soldaten McKinley nock besonders kennzeichnend sein: Unter den Bundessoldaten, die bei Gauley Bridge. W. Va.. in 1861 vor den Konföderirten gefangen genommen wurden, befand sich der verwundete Gemeine Merriam vom 17. Qhio-Regi mente, dem die Aerzte im Lager der Konföderirten einen Arm amputirten. In einer Nacht unternahm das Batail, lon Hayes' einen Angriff auf das Lager, indem es auf einem Floße über den Fluß setzte. McKinley war einer der Ersten, die in das Lager eindrangen. Er befreite Merriam und brachte ihli nach dem eigenen Lager. Während der Schlacht bei Antietam. Pa.. im September 1862 war McKinley als kommissarischer Sergeant am Vorraihs-Depot stationirt. Er belud zwei Armeewagen mit warmem Kaffek und anderen Genußmitteln, um sie der schmachtenden Kämpfern in der Gefechtslinie zuzuführen. Das eine Gespann Pferde wurde von feindlichen Kugeln getödtet, Sergeant McKinler führte jedoch sein Vorhaben durch. M:5iinlen wurde nachdem zum Leutnant befördert und fand bei Winchester. Va., weitere Gelegenheit, eine Prob! seiner Unerschrockenheit abzulegen. Dort mußte Hayes, der inzwischen Brigade General geworden, mit seinen Truppen vor den überlegenen Stremrasten tc: Konföderirten-Generals Early zurück weichen. Dabei nahm er wahr, daß eines seiner Regimenter nicht mit zurückgegangen war und in Gefckhi schwebte, vom Feinde abgeschnitten unt gefangen genommen zu werden. Er beauftragt? deshalb Leutnant McKinley. dem Obersten des betreffenden Regi ments den Befehl zu überbringen, sick zurückzuziehen, wenn es dazu noch Zeil sei. McKinley sprang auf das Pferc und sauste davon, ohne sich um das siegreiche Vordringen des Feindes, dt Kugeln, die an seinen Ohren vorbeipfiffen und die um ihn einschlagenden Bomben zu kümmern. Er richtete dem Obersten die Befehle seines Vorgesetzten aus und diente dann dem Regiment, das erst noch eine furchtbare Salve aus den Feind abgab, als Führer durch ein sicheres Gehölz. Bei Opequan wurde McKinley be auftragt, eine gefährdete exponirte Brigade in eine Lücke der Gefechtslinie zu bringen. Auf seine Veranlassung bewegte sich die Brigade durch eim Schlucht und traf zur richtigen Zeit und am richtigen Platze ein. Tie frühesten Nation alfriedhofi wurden bereits im Jahre 1861 errichtet. Von da bis zum Jahre 189? wuchs die Zahl auf 83 und ist seitdem nicht überschritten worden.
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IRE RRFAM : m jDrr Tod riiur Hcldin. Jen! odes Wirken in der Schlacht bei Gettyöburg uud iijrc Ehruug. In der blutigen Schlacht bei Gettysbürg, Pa., am 2. und 3. Juli 1863 kam auch ein weibliches Wesen, die 20jährige Jennie Wade, um's Leben. Sie machte sich am ersten Schlachttage dadurch verdient, daß sie den im Jeuer befindlichen Vundessoldaten Wasser und Speise zutrug und den Verwundeten hilfreich zur Seite stand. Am Morgen des 3. Juli war das tapfere Mädchen dann damit beschäftigt, in der elterlichen Wohnung sür die Soldaten Brod zu backen. Bei dieser Geleaenheit wurde Jennie durch einen Ruf von außen unterbrochen. Es war gerade ein heftiges Gewehrfeuer im Gange, und als das Mädchen sich aufrichtete, um hinaus zu gehen, wurde sie von der Kugel aus dem Gewehr eines Scharfschützen der Konföderirten, die zuvor die Holzthür der Küche durchschlagen hatte, in die Brust getroffen, so daß sie todt zusammenbrach. Das heldenmüthige Mädchen wurde noch an demselben Abend unter zahlreicher Betheiligung von Offizieren und Soldaten aller Waffengattungen in einem Sarg, der ursprünglich für einen gefallenen Oberst der Konföderirten bestimmt gewesen war, zu Grabe getragen. Die nur mit einem einfachen Grabsteine versehene Begräbnißstätte Jennie Wades wurde seitdem an jedem Gräberschmückungstage mit Blumen und Ver. Staaten-Flaggen geschmückt. Am 16. Oktober 1i01 aber wurde für die Heldin auf dem Nationalfriedhofe zu Gettysburg ein unter den Auspinen und durch Sammlungen des FrauenJennie Wade. Relief-Korps der G. A. R. in Iowa erstelltes Denkmal enthüllt. Dieses Denkmal besteht aus einer lebensgroßen Figur .des Mädchens aus italienischem Marmor auf einem fünf Fuß hohen Granitsockel. Auf der Borderseite befindet sich folgende Inschrift: Jennie Wade, gefallen am Morgen des 3. Juli 1863. während sie für die Soldaten der Union Brod buk." Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich die Inschrift: Errichtet vom FrauenHilfskorps von Iowa, A. D. 1901." Auf der dritten Seite des Sockels befinden sick die Worte: Was Gott beficblt, geschehe, ob auch ein ganzes Volk trauert." Und auf der vierten Seite künden ihren Ruhm die schlichten Worte: Sie hat gethan, was in ihren Kräften stand Raucht City Seal 5c Cigarren.
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