Indiana Tribüne, Volume 25, Number 239, Indianapolis, Marion County, 30 May 1902 — Page 3

Jndiana Tribune, 30. Mai IS.

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Der Schah.

Ankunft des perfischen Gastes in Potsdam. Die heutige ffrühjahrs-Pa ravc auf dem Tempelhofer Felde. Agrarier kritisiren die Denkmal Schenkung des Kaisers. Aussicht auf baldige Ankündigung des Friedensabschlusies. M iUjnc fforschungstouren von Amerikanern auf Martiniqne. Internationale Conferenz des Rothen Kreuzes in Petersburg. (Glänzende Feier des Corpus ChristiTages in Wien. Teutschland. Der Schah von Persien. Potsdam. 29. Mai. Der Schah von Persie ist heute Nachmittag hier angekommen. Er wurde von Kaiser Wilhelm, mehreren Armee Offizieren, Baron von Richthofen und einer Ehrengarde vom Jäger-Regiment empfangen, dessen Kapelle die persische Nationalhymne spielte. Der Schah besuchte das Mausoleum in Potsdam und legte auf den Grabmälern des Kaifers und der Kaiserin Friedrich Kränze nieder. Der persische Gesandte in den Ver. Staaten, Jsaac Kahn, und der persische Gesandte in Oesterreich, General Neriman Khan, haben sich dem Schah angeschlossen. Die F rühjahrs-Parade. Berlin, 29. Mai. Besondere polizeiliche Vorsichtsmaßregeln sind für die morgige jährliche Srühlingsparade der deutschen Truppen auf dem Tempelhofer Felde getroffen worden, welcher Kaiser Wilhelm, der Schah von Persien und der Kronprinz von Siam beiwohnen werden. Die Matzregeln sind hauptsächlich gegen die Photographen gerichtet, durch welche der Kaiscr in letzter Zeit sehr belästigt wurde. Eine K a i s e r r e d e. Berlin, 29. Mai. Kaiser WilHelm hielt nach den Manövern der deutschen Truppen bei Gravelotte am 24. Mai, bei welchen gewisse Verthei-digungs-Bewegungen der Teutschen in der denkwürdigen Schlacht wiederholt wurden, eine Rede, in welcher er gesagt haben soll, im nächsten europäischen Kriege würden 4000 Mann mit Maschinengeschützen in ähnlichen Stellungen im Stande sein, 80,000 Mann in Schach zu halten. Interessante Experim e n t e. Berlin, 29. Mai. Eine der interessantesten Demonstrationen der internationalen aeronautischen EomMission, welche letzte Woche hier in Sitzung war. bestand in dem Aufstieg von Prof. Aßmann's Gummi'Ballons mit automatischen Apparaten zur Registrirung der Luftverhältnisie in den höchsten Regionen, wo sie schließlich durch den Druck des Gases platzen, worauf ein Fallschirm den Apparat unversehrt zur Erde herunterträgt. Der Professor ließ am 22. Mai drei Ballons aufsteigen, und zwei der Apparate wurden aufgefunden. Der eine registrirte eine Höhe von 20,000 Metern, die höchste, die jemals von einem Ballon erreicht wurde. Die Temperatur war 80 Grad Fahrenheit unter Null. Das Denkmalgeschenk. B e r l i n, 29. Mai. Die unfreundlichen Dinge, welche über Kaiser WilHelm und das Ministerium wegen der Schenkung eines Denkmals Friedrichs des Großen an die Ver. Staaten gesagt werden, gehen sonderbarer Weise alle von den Agrariern aus. welche unter normalen Verhältniffen ministerfreundlich, jetzt jedoch wegen der Differenzen bezüglich der Zollvorlage gegen die Regierung erbittert sind. Die Agrarier greifen in ihren Blättern den Reichskanzler Graf Bülow an, weil er dem Kaiser nicht abgerathen habe, das Denkmal zu schenken, was sie als :in?n politischen Mißgriff bezeichnen, insofern die Handlung in den Ver. Staaten nicht gewürdigt werde. Die Deutsche Tageszeitung" sagt heute Abend in einem Leitartikel: Kaiser Wilhelm's Rathgeber haben ihn in eine peinliche Lage gebracht, indem sie ihn den Angriffen der deutsch-feind-lichen Faction der Amerikaner aussetzten, die keineswegs gering ist, und eine Gelegenheit zu der von Stephens aus

Teras im Repräsentanten., ause eingcreichten Resolution gaben, in der erklärt wird, daß die Ver. Staaten von keiner Nation die Statue eines Königs, Kaisers oder Prinzen annehmen sollten. Der Yankee, fährt die Zeitung fort, kann nicht verstehen, daß etwas ohne Gegengabe und rein aus gutem Willen gegeben werden kann. Er wird behaupten, daß der Kaiser eine große Bewunderung vor der Macht und Größe der Ver. Staaten hege, und das Geschenk wird nur den amerikanischen Eigendünkel erhöhen, was sich bei zukünftigen Unterhandlungen bezüglich der praktischen Jnteresien Teutschlands herausstellen wird. Deutschland sollte anderen Nationen nicht den Hof machen. Man lasse sie uns kommen! Auswärtige Politik ist ein Geschäft, das geschäfts. mäßig bet-ieben werden muß." Diese Ansichten werden indeß von keiner wichtigen Gruppe getheilt. Südafrika. Die Friedensunterhand-

l u n g e n. London, 29. Mai. A. I. Valfour theilte heute dem Unterhause mit, daß er hoffe, am nächsten Montag das Resultat der Friedensunterhandlungen in Südafrika mittheilen zu können, doch könne er es nicht mit Bestimmtheit fagen. Jedenfalls sei es nicht angebracht, das Budget zu erörtern, bevor das Resultat bekannt sei. Trotz Balfour's Ungewißheit" herrscht weder im Unterhause noch irgend wo anders ein Zweifel darüber, daß am nächsten Montag ein vollständiger Friedensabschluß angekündigt werden wird. Die gestern aus Middleburg in der Kapkolonie gemeldete Gefangennahme des Commandanten Malan lenkt die Aufmerksamkeit auf die Rührigkeit der Rebellen in der Kapkolonie. Malan übernahm den Befehl über Scheeper's Commando, als Letzterer von den Bciten gefangen wurde, und er wurde der Oberbefehlshaber der Boeren in der Kapkolonie nach Commandant Kritzinger's Gefangennahme. Commandant Malan, der vor vor seiner Gefangennähme durch ( Col. Collet's Kavallerie tödtlich verwundet wurde, gehörte zu den Unversöhnlichen und hatte sich geweigert, Delegaten zu der FriedensConferenz in Nereeniging zu schicken. Nach der letzten, ohne Censur durchgegangenen Correspondcnz aus Kapstadt hatten die Bocren noch wenigstens 22 Ortschaften der Kapkolonie besetzt und sind rühriger, als je zuvor. Die seit 16 Monaten geführte Campagne gegen die herumziehenden BoerenCommandos in der Kapkolonie hat weiter keinen Erfolg gehabt, als daß die Boeren in Bewegung gehalten wurden. Pretoria, 29. Mai. Lord Milner, der britifche Ober-Commissär, ist heute Morgen von Pretoria nach Johannesdurg abgereist. Auch die Boe-ren-Telegaten haben die Stadt verlassen und sind nach Vereeiniging, dem Schauplatz der Friedensconferenz, znrückgekehrt. Tie Frage, ob die Boeren ihre Waffen behalten dürfen, oder nicht, ist zu Gunsten der Boeren entschieden worden, da das Argument, daß die Bewohner abgelegener Farmen den Angriffen von Eingeborenen und wilden Thieren ausgesetzt sein würden, als stichhaltig anerkannt wurde. Pretoria, 29. Mai. Das Lager in Vereeniging, wo- die endgültige Entscheidung über den Frieden erfolgen wird, ist von der britischen Regierung mit Rücksicht auf die Bequemlichkeit der Delegaten zur Conferenz auf das beste eingerichtet worden. Es liegt zwei Meilen vom Bahnhof und ist in der Form eines Quadrats ausgelegt. Es enthält zahlreiche, bequeme Zelte, hat eine reichliche Wafferzufuhr und elektrische Beleuchtung, sowie vorzügliche Kochvorrichtungen. Die Delegaten vergnügen sich in der Mußezeit mit verschiedenen Spielen im Freien, und bei einem kürzlich stattgefundenen Fußball-Spiel siegten die Delegaten des Oranje-Freistaats über diejenigen des Transvaal. Eine Compagnie schottischer Garden diente bei den Spielen als Ehrenwache. London, 29. Mai. Das britische Kabinet war heute Morgen etwas über eine Stunde in Sitzung, und es wird allgemein angenommen, daß diese Zeit genügte, um die letzten Vorbereitungen für den Abschluß des Friedens zu treffen. Weftindien. Kühner Forscher. Fort de France, 29. Mai. Ein amerikanischer Zeitungsmann Namens George I. Kavanagh, welcher den

Geologen Prof. Robert T. Hill auf seiner Forschungstour begleitete, ist bis auf eine Meile an den Krater des Mont Pelee herangekommen. Als Dr. Hill nach St. Pierre zurückkehrte, setzte Kavanagh seinen Weg nach Norden an Morne Rouge vorbei fort und stieg in das Thal zwischen letztgenanntem Orte und dem Mont Pelee hinab. Eine alte Negerin zeigte ihm einen alten Fußpfad nach dem

Palmiste-See in der Nähe der Spitze des Kraters. Dort war ein 20 Fuß hohes Kreuz bis auf einen Fuß ganz unter Asche vergraben. Kavanagh kletterte den Berg hinan über die durch Regen und Hitze in eine cementartige, feste Masse verwandelte Asche, bis er an zwei große Risse kam, denen er sich nicht zu nähern wagte. Er machte verschiedene photographische Aufnahmen und Zeichnungen. Um 6 Uhr Abends kehrte er um und traf um 9 Uhr in Morne Rouge ein. Am nächsten Morgen erfolgte der jüngste neue Ausbruch, der ihn verhinderte, nach St. Pierre zu gelangen. Rußland. Das Rothe Kreuz. St. Petersburg, 29. Mai. Heute wurde vom Justizminister M. N. S. Murawieff im Beisein der Cza-rin-Wittwe, des Czarewitsch. des Großfürsten Michatt und vieler anderer hochgestellter Personen die siebente internationale Conferenz des Rothen Kreuzes unter dem Vorsitz von General Richter eröffnte. Hundert Delegaten aus verschiedenen Ländern waren anwesend. Am Abend wurde den Delegaten im Tan Rida-Palast ein Bankett gegeben. Frl. Clara Barton, Präsidentin der amerikanischen Gesellschaft des Rothen Kreuzes, erhielt einen schmeichelhaften Empfang, besonders seitens der spanischen Delegaten. Oefterreich-Ungarn. Corpus Christi-Tag. Wien, 29. Mai. Der Corpus Christi-Tag wurde heute durch die üblichen glänzenden Kirchen - Ceremonien gefeiert. Kaiser Franz Joseph, die Erzherzöge, die Haupt-Staatsbeamten und Stadtbehörden wohnten um 7 Uhr Morgens der Hochmesse in der Kathedrale bei. Später fand eine Prozeision durch die Hauptstraßen statt, mit der Geistlichkeit an der Spitze, während jede Gemeinde der Stadt durch ein Banner vertreten war. Der Kaiser Ischritt barhäuptig, eine brennende Kerze tragend, hinter der Hostie her. Zahlreiche Amerikaner sahen der Prozession von dem Consulatsgebäude aus zu. Bergsteiger verunglückt. Wien, 29. Mai. Auf dem Semmering Gebiet der Alpen sind heute Dr. Brzezina und Hr. Pacer bei dem Versuch, die Rax-Alp zu ersteigen, verun glückt. Spanien. Saga st a und die Cortes. d r i d, 29. Mai. Die Möglichkeit eines baldigen Rücktrittes des Premierministers Senor Sagasta wird hier wieder in Verbindung mit den Differenzen in Bezug auf den Zusammentritt der Cortes erörtert. Der Präsident des Senats, Senor Montero Rios, ist der Ansicht, daß, da kein Erlaß für die Vertagung des Parlaments ausgegeben fei, dasselbe nach dem Gesetz wieder zusammentreten müsse, und er hat sich entschlossen, den Senat für den 2. Juni einzuberufen. Senor Sagasta ist gegen die Einberufung der Cortes und wird an den König appelliren. Im Falle er mit feiner Anficht nicht durchdringt, würde sein Rücktritt unausbleiblich sein. Großdritannien. S i b t B h o tt" d e r K r ön u n g s f e i e r. London, 29. Mai. Die Programme für die während der Krönungsfeier stattfindenden Wettkämpfe, an welchen Borer und Ringkämpfer aus verschiedenen Gegenden der Welt Theil nehmen werden, wurden heute vereinbart. Die Wettkämpfe werden im National Sporting Club" abgehalten werden, beginnend am 21. Juni mit einer Wett-Borerei zwischen Vertretern vonJale, Oxford, Cambridge u. den öffentl. Schulen Englands. Am Abend werden Spike" Sullivan aus Amerika und Jabez White einen Boxkämpf ausführen', ebenso die beiden farbigen Anrerikaner Denver Ed" Martin und Bob" Armstrong. Später werden sich unter Anderem auch Tom" Sharkey und Gus" Ruhlin messen, sowie der Sieger in diesem Kampfe mit demjenigen in dem Kampfe zwischen Jeffries und Fitzsimmons.

Nachrichten aus Jndiana. I a s p e r. Die Preöbyterianer Kirche von Jreland wurde durch einen Blitzschlag beschädigt und der Pastor Banta, der bei der Kirche wohnt, sowie ein kleines Mädchen, wurden zu Boden geschleudert und blieben längere Zeit bewußtlos. Noblesville. C. C. Brown,

der beschuldigt war. im letzten November in Arcadia James Grobes ermordet zu haben, wurde gestern des Mordes im ersten Grade für schuldig befuuden und zu lebenslänglichem Gefängniß verurthellt. M u n c i e. Nach Meinung der Farmer hat der Frost der Dienstag Nacht den Farmern und Gärtnern von Telaware County einen Schaden von mehreren 1000 Dollars zugefügt. Auch aus der Gegend von M i l t o n, Windfall, Alexandria und anderen Orten sind schlimme Berichte eingelaufen. T e r r e Haute. Dora Bartlett. die der Ermordung Josef Mahalek's angeklagt war, ist des Mordes im zweiten Grade schuldig befunden worden und das Urtheil lautete auf lebenslängliche Einsperrung. Dora Bartlett, die ein verrufenes Haus hielt , hat Mahalek erschossen, weil er sich weigerte, mehr Geld für Bier auszugeben. K o k o m o. Margaret Bowersox, idas achtjährige Töchterchen von George Bowersox, nahm gestern ein Ouart Alcohol und eine Schachtel Streichhölzer von einem Stünder, als die Zündhölzer Feuer fingen und die Flüssigkeit explodirte. Das Kind, mit brennenden Kleidern in den Hof eilend, wurde schließlich von ihrer Mutter eingeholt und starb nach Verlauf einer Stunde. Der Frost der letzten Tage hat an vielen Plätzen großen Schaden angerichtet. In der Gegend von H ag e r s t o w n ist der Mais stark mitgenommen ; auch Bohnen, Gurken, Mclonen und andere Produkte haben schwer gelitten, dagegen nur in geringem Maße der Weizen. Die Früchte aller Art sind schon zu weit, um noch durch den Frost angegriffen zu werden. ' V a l p a r a i j o. Gestern Vormittag fand im Northern Normal College" die Schlußsitzung des Jndiana Vereins der literarischen Clubs statt. Kurze Anreden wurden von Frau S. E. Perkins aus Indianapolis und Frau Virginia Meredith, Cambridge City, gehalten. Den Bericht für das Erziehungscomite erstattete Frau Mary Wrighi Sewall, Indianapolis. Auch sonst wurden noch eine Reihe Vorträge gehalten. Nachmittags war Beamtenwähl. B l u f f t o n. Frau Henry Sparks, die Gattin eines Wirthes, hat in dem nordöstlich von hier liegenden Stadt chen Markle am Donnerstag Dr. I. K. Zimmerlee öffentlich durchgepeitscht. Der Doctor soll nachtheilige Gerüchte über die Frau ausgesprengt haben und diese begab sich am Morgen des gestrigen Tages, mit einer Reitpeitsche bewaffnet, nach dem Postamt, wo die Mehrzahl der Ortsbewohner ihre Frühpoft abholt. Auch Zimmerlee war anwesend und wurde sofort von der Frau fo lange mit der Peitfche bearbeitet, bis deren Kraft erschöpft war, dann verließ sie das Postamt. Dr. Zimmerlee, der im 51. Lebensjähre steht, gehört zu den angeschenen Persönlichkeiten des Platzes. VerhafHaftungen sind keine erfolgt, dürften auch schwerlich vorgenommen werden. Philippinen. Wenig friedfertig. M a n i l a, 2$. Moi. Oberst Frank D. Baldwin, vom 4. Jnfanterie-Rc-giment, hat dem Brigade-General Geo. W. Davis, Befehlshaber der Truppen auf der Insel Mindanao, telegraphisch gemeldet, daß er in dem Lake LanoDistrikte keine friedlichen Verhältnisse herstellen könne, bis das störrische Element der Eingeborenen ausgerottet sei. Die friedlich gesinnten Eingeborenen drängen darauf, daß dies geschehe, da ihr eigenes Leben gefährdet sei, und Col. Baldwin meint, er sei in hohem Grade verpflichtet, das Leben der Letzteren zu beschützen. Das trotzige Element respectire nichts, als die Gemalt und das Schwert. Sie vernichteten alles Lebende, das ihnen in den Weg komme, bis sie selbst vernichtet würden. Gen. Davis hat Col. Baldwin erwiedert, daß ein solches Vorgehen, wie er es vorschlage, die Besetzung eines jeden Forts durch Zulassung der Truppen als Freunde erfordere, was unter den jetzigen Befehlen verboten sei.

$re nach Schiller Ob Köchin, Mädchen oder Frau Sie alle lieben Bernhard Thau, Nicht weil er Wangen frisch und roth, ein ! Weil er stets das beste Brod. Nicht Einer in der ganzen Stadt Solch gutes Brod gebaren hat, Drum loben sie auch alle beut Dies rod und feine Gütigkeit. Auch Butter-Ringe, 's ist eine Pracht Wie Bernhard Thau dieselben macht. Denn Butter spart er nicht daran Wie Jedermann ersehen kann. Und Pumpernickel, meiner Ehr' Als märe er für's Militär. Herr Thau ist Meister in dem Fach Es macht es ihm kein Zweiter nach. Weil Ehrlichkeit sein stetes Loos Ist seine Kundschaft auch so'groß, Willst ehrlich Du bedienet sein So kauf Dein Brodlbei ihm allein.

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