Indiana Tribüne, Volume 25, Number 238, Indianapolis, Marion County, 29 May 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 29. Mai 1902.
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UeberraZchung. Ankündigung des Rücktritts des französischen Kabinets.
Verhaftung einer fttau mit einer Höllenmaschine in Rukland. Tod des Professors Kußmaul in Heidelberg. Canada rüstet sich gegen die Fangarme I. P. Morgan'S. Eintreffen der Taft'fchen Commission in Rom. St. Paul's Kathedrale erstrahlt in elektrischem Lichte. Angeblicher britischer Sieg bei Attddlesburg. Frankreich. RücktrittdesKabinets. Paris, 28. Mai. Dar Amtsrücktritt des Premier - Minister Wal-deck-Rou sseall wurde heute dem Kabinet formell angekündigt. Die öffentliche Bekanntmachung wird am 11. Juni erfolgen. Zugleich mit Waldeck-Rousseau legten sämmtliche anderen Minister ihr Portefeuille nied.er. Würde der Rücktritt des Kabinets jetzt öffentlich bekannt gemacht, so würde der Präsident, der fein Heim in Mont Elimer besuchen will, gezwungen sein, in Paris zu bleiben und ein neues Ministerum zu ernennen. Rukland. Eine Attentllterin ? London, 28. Mai. Eine Depesche aus fßt Petersburg besagt, daß die Geheimpolizei in Tsarkoe-Selo, der Sommerresidenz des Czaren, ein junges Frauenzimmer verhaftet habe, welches eine, in einem Taschentuch verborgene Höllenmaschine bei sich trug. Die Persönlichkeit der Frau ist roch nicht festgestellt worden. Deutschland. t Prof. Kuß maul, f Heidelberg, 2. Mai Professor Adolf Kußmaul, der Erfinder der Magenpumpe, ist gestorben. Er wurde im Jahre 1822 geboren. Potts demnächst vorgest e l l t. Berlin, 28. Mai. Der Staatssekretär des Auswärtigen, Frhr. von Richthofen, hat dem amerikanischen Botschafter Andrew D. White mitgetheilt, daß Kaiser Wilhelm sich Leut-nant-Eommander Templin M. Potts voraussichtlich bei der Parade auf dem Tempelhofer Feld am nächsten Freitag. oder bei der Potsdamer Parade am Samstag vorstellen lassen wird. Canada. Abwehr gegen I. P. Morg a n. Montreal. 28. Mai. I. I. Tarte, Minister der öffentlichen Arbeiten für das Dominion, erklärte gestern Abend in einer Versammlung eines nach ihm benannten liberalen Clubs, das es niemals I. P. Morgan gestattet würde, Canada's Verkehrsmittel unter seine Controlle zu bringen. Falls er, wie man höre, die canadische PacificBahn erwerben würde, so werde die Regierung unverzüglich eine andere Linie durch den Continent, was auch der Preis sein möge, bauen. Italien. Gouverneur Taft. Rom, 28. Mai. Gouverneur Taft ist heute hier angelangt und wurde von Bischof O'Gorman von Siour Falls, S. D., empfangen. Am Samstag findet eine Besprechung der Taft'fchen Commission mit dem päpstlichen Staatssekreträrs Cardinal Rampella statt. Abfahrt amer. Schiffe. Neapel, 28. Mai. Das amerikonische Kriegsschiff Illinois" sowie die Kreuzer Chicago" und Albany" haben heute den Hafen verlassen. Leichenfeier für Corrigan. Rom, 28. Mai. Zu Ehren des verstorbenen Erzbischofs Corrigan von New ?)ork fand heute in der JesusKirche eine eindrucksvolle Leichenfeier statt. Die amerikanische Botschaft war durch Sekretär Lewis M. Iddings vertreten, der päpstliche Hof durch den Erzbifchof von Trapezunt und andere Prälaten. Bischof Camillus P. Maes aus Covington, Ky., celebrirte die Messe, assiftirt von Monsignor Ken-
nedy, dem Rektor des hiesigen amerikanischen College. Vom römischen Hochadel waren die Prinzen Colonna und Rospigliosi erschienen. Südafrika. Britischer Sieg. Middlesburg, Transvaal, 28. Mai. Major Cotte stieß mit einer Abtheilung Cavallerie von diesem Distrikt am 27. Mai auf eine Boerencolonne bei der Nepton Straße. Der Feind zog sich nach langem Gefechte zurück, den tödtlich verwundeten Com. Mandanten Malon zurücklassend. Großbritannien. ToddesEarlvonChich e st e r. London, 28. Mai. Der Earl von Chichester (Walter John Pelham) ein früheres (liberales) Mitglied des Parlaments als Vertreter von Lewes, ist im Alter von G4 Jahren gestorben. St. Paul's Kathedrale in elektrischer Beleuchtung. L o n d o n, 28. Mai. Die elekirische Beleuchtung der St. Paul's Kathedrale, ein Geschenk I. P. Morgan's, wurde heute Abend in Anwesenheit der Beamten der Kirche und einer Anzahl hiesiger Journalisten eingeweiht. Die Wirkung der neuen Beleuchtung war wundervoll. Herr Morgan hat eine Erweiterung der elekirischen Beleuchtung, die auf 3,000 4,000 zu stehen käme, angeboten. Westindien. Neuer Ausbruch des Mt. Pelee. Rousseau, Insel Dominica, 28. Mai. Der britischeDampferSavoic", von London nach Barbadoes und Westindischen Häfen bestimmt, ist hier eingetroffen. Als das Schiff um 9 Uhr heute früh am Mt. Pelee vorbeifuhr, entstieg dem Vulkan eine dichte, schwarze Rauchwolke und die Offiziere des Dampfers schloffen aus der großen Quantität Asche, die auf das Deck fiel, daß ein nochmaliger Ausbruch stattgefunden habe. St. John, (brit.) Insel Antiqua, 28. Mai. Der britische Dampfer Fontabella, von New Jork nach verschiedenen Häfen Westindiens bestimmt, ist hier eingetroffen und berichtet, daß er an St. Pierre, Martinique, am Nachmittag des 27. Mai vorbeifuhr. c waltige Rauch- und Aschen-Säulen vom Mt. Pelee waren im Umkreise von 40 Meilen fichtbar. Auf den Dampfer, der 50 Meilen von der Insel entfernt war, fiel Asche. Die Fontabella" hatte vorher Vor räthe in Fort de France gelandet. Cuba. Das Parlament. H a v a n a, 28. Mai. Das Haus berieth über die Amnestievorlage für im Gefängniß befindliche Amerikaner und fügte ein Amendement bei, das nur in Amerika geborenen amerikani schen Bürgern die Amnestie gewährt. Das Haus hat den Jahres-Gehalt des Präsidenten der Republik auf $25,000, denjenigen der Congreßmitglieder auf $3,600 festgesetzt.
Nachrichten aus Jndiana. Auch in Monroe County sind große Schwärme von Heuschrecken, jedoch nicht so gewaltige wie vor 17 Jahren, beobachtet worden. In der Nähe von Carthage hielten verschiedene Farmer die Heuschreckenschaaren für einen nahenden Cyclon. Die Thiere flogen etwa 10 Fuß über dem Boden in südlicher Uiiä tung mit rasender Eile und gewaltigem Lärm. C l e r m o n t. William P. Long auf der Shady Hill Farm hat an einem Morgen 480 und am nächsten Tage 1100 Heuschrecken getödtet. Die Thiere kommen während der Nacht, aus der Erde hervor, entfalten ihre Schwingen und find bald im Stande zu fliegen. F r e n ch L i ck. In den Wäldern, welche French Lick umgürten, ist die 17 - Jahres - Heuschrecke in endlosen Schaaren zu sehen. Doch sollen sie nach Ansicht Mancher nicht zahlreicher auftreten als por 17 Jahren. Die Farmer erwarteik keinen großen Schaden. P o r t l a n d. Zwei vergebliche Versuche sind gemacht worden, um die Wohnuug von Henry und Roß Keßler, 4 Meilen nordöstlich von Salomonia, in Brand zu jstecken. Zwei Männer, die noch rrchtzeitig entfliehen konnten, hatten bereits Del auf die Veranda ge-gössen.
Inland-Depeschen. McKinley" Postkarten. Washington, 28. Mai. Man erwartet, daß die McKinley" Postkarten etwa am 1. Juli in den Händen sämmtlicher Postämter des Landes sein werden. War unschuldig verhaftet. New York, 28. Mai. Albert Schweßhelm, der in Hoboken unter der Beschuldigung verhaftet wurde, in Frankreich Banknoien im Betrage von 250,000 Francs gefälscht zu haben, ist heute aus der Haft entlassen worden. Im Gerichte stellte es sich heraus, daß ein Irrthum in der Persönlichkeit vorlag. Convention von Grubenb e s i tz e r n. Detroit, Mich., 28. Mai. Die Convention der Jndiana Grubenbcsitzer erwählte folgende Beamte : Präsident Robert Lake. Jackfon, Mich. ; Vice - Präsidenten Walter Brooks, Detroit; I. M. Moderwell, Fort Waync, Ind. ; Schatzmeister E. H. Stabler, Ypsilanti ; Secretär James T. Eaman, Detroit. Eine Einladung, die nächste Convention in Indianapolis abzuhalten, wurde an die Exccutiv-Behörde verwiesen. Streik zu Ende. L e b a n o n, Tex.. 28. Mai. Die Eisenarbeiter der Lebanon EisenStahlgesellschast", die vor 4 Wochen wegen Ablehnung ihrer L ohnscala an den Streik gingen, nehmen am 4. Juni die Arbeit wieder auf. Es ist ein Uebereinkommen erreicht, nach dem die Gesellschaft die neue Lohnscala unterzeichnet, falls die Reading Jron Co." eine ähnliche Lohnerhöhung $4 50 per Tonne gewährt. Die Arbeiter letzterer Gesellschaft behaupten eine diesbezügliche Zusage erhalten zu haben. DieCorruptionisten. S t. L o u i s. 28. Mai. Auf die Anklage der Grandjury sind am heutigen Spätnachmittage gegen Charles Geraghity, ein Mitglied des Abgeord-neten-Hauses und L ouis Schnell, StadtKanzler, Haftbefehle wegen Amtsmißbrauchs erlassen worden. Charles F. Kelly, ein Mitglied und früherer Sprecher des Abgeordneten Hauses, gegen den Richter Douglaß auf die Veranlassung der Grand Jury einen Haftbefchlrlassen hatte, erschien heute im Gericht und stellte $2000 Bürgschaft. Er wird des Amtsmißbrauchs beschuldigt. Ankunft eines FilipinoFührers. Washington, 28. Mai. Filipe Buencamino, einer der Gründer der föderalistischen Partei auf den Philippinen, ist heute hier aus San Irancisco angelangt und hatte eine kurze Conferenz mit Kriegssekretär Root. Morgen wird er dem Präsidenten vorgestellt und wird später vor der Phi-lippinen-Commifsion erscheinen. Buencamino, I eine der Hauptpersönlichkeiten der Aguinaldo'schen Regierung, der er als Staatssekretär angehörte, wurde mit Aguinaldo's Mutter nach der Schlacht am Tarlac gefangen. Opfer einer Durchbren n e r e i. Mt. Clemens, Mich., 28. Mai. Bradley I. Cilly, ein wohlhabender Leimfabrikant aus Buffalo, der sich mehrere Monate hier aufgehalten hatte, wurde heute das Opfer eines Unfalles, indem die Pferde vor dem Fuhrwerke, in welchem er mit Robert Organ aus Chicago eine Spazierfahrt gemacht hatte, durchbrannten und er beim Umstürzen des Wagens mit dem Kopfe auf eine Eisenbahnschiene aufschlug. Er war in wenigen Minuten eine Leiche.
Schiffsnachrichten. Anaekommen : Ncw Vork: Hohenzollern" von Genua. Queenstown: Teutonic" von New York. Liverpool : Dominion" von Montreal. Oueeustown : Commonwealth" von Boston. Southampton: St. Louis" von New York. New York: Majestic" von Liverpool und Queenstown. Abgefahren. New York : Menomiinee" nach London ; Oceanic" nach Liverpool ; Philadelphia" nach Southamp ton ; Kensington" nach Antwerpen ; Mongolian" nach Glasgow. Liverpool: Canadian" von New York Germanic" von New York.
ttt Damenempsang vet der Kai serin von Cyina. Wir Heiden bereits telegraphisch Über dcu Empfang der Dämon bcfl diplomatischen Uorps in Peking diirch die taisorin-Wlttnv von Cliina berichtet. Einer nunmehr cingctroffcnen briefUchen Meldung dor Mölm schen Zeitung entnehme wir nod) folgende mökreffante Vwzelheiten: Am 1. Febrliar zogen in der Mittagsstunde zwölf Dame, an dc-r Spitze die Doyc-nno, die Gemahlin dos amerikanischen Gesandten Conger, mit fünf Kindern und den Gesandrschafttdolmcti'cr.ern unter Führung des öfter, rcichifch-ungarisäu'n Gesandten Baron özikanu und begleitet von einer eigenen und einer chinesischen Eskorte zum östlichen Thore der verbotene.! Stadt, .vier blieb die Eskorte zurück, während di? Damen in ihren Sänfte derdlicben, bic sie erst etwa im letz ten Drittel des WegeS mit kleine Tragfesseln zu vertauschen hatten. Der Empfang erfolgte in demjc'nigl.'n Theile der verbotenen Stadt, der auch ivälrend der Kriegözeit für die Europaer nicht zugänglich gewesen war, weil in ihm angeblich der zuruckgc. blieben Theil ds weiblichcn Hofhaltos wohnte. In einem kleinen Seitengebaude wurden die Damen vom Prinzen Tsching und zahlreichen hoden Mandarinen empfangen. Hir legten sie ihre Mäntel ab und wurden mit Thee in europäischen (!) Tassen bewirthet. Tann wurden sie durch kaiserliche Kmmnttfrauen in die Cm pfqngshälle geleitet, die in der Mitte deo Hoseö liegt. Hier fiel Allen sofort auf, welche geringe Rücksicht dem Kaiser gewidmet wurde, und wie alle Ehrenbezeigungen der Kaiserin-Rc-gentin gatten. Tie aiserin-Negen-tin fas'. im Hintergründe des Saales auf reich geschnitztem Throne, zu dem mehrere Stufen einvorfllln'ten, weilhin sichtbar, die siillc der Regierungs gemalt darstellend, limgebeil von den Prinzessinnen und ihrem ganzen zahlreichen Hofstaate, während der Kaiser nahe an der Thür aus einem niedrigen Lehnsruhl fo unscheinbar saß, das; ilrn mehrere der Timen beim Cintreten in die Halle gar nickt bemerkten. Tie Kaisenn, die ausgestanden war und icder der Damen die Hand reichte, trug die Tracht der Mandschu Frauen, 5iopfputz unc Kleidung war auf'ö Reichste mit Perlen desät. Tie Regentin in klein, hat sehr harte und scharfe Züge, die einst nicht unschön gewesen sein müssen, und verräth auch äußerlich einen herrischen Chliratter. Ihre Hand ist sehr schmal und klein, die Finger sind reich mit Ringen ge schmückt, die Fingernägel sind sehr lang und schmal. Die Regentin bemuhte sich, den Damen gegenüber sehr liebenswürdig zu sein, und war na mentlich auck zu den Kindern sehr freundlich. Tann wurden die Tarnen dein Kaiser vorgestellt, der ihnen die Hand gab, aber einen sehr scheuen Eindruck machte. Tie Mandarinen knieten beim Spreche mit ihm nieder: im Uebrigen wird er aber ausfallend gleichgiltig behandelt, und, so lange die Regentin zligegrn war, hielt er sich meist still an eiuer Ecke, neu gierig beobachtend, was sich zutrug. T ,e Tamen wurden nach Beend! gnng der Audienz von der Kaiserin in einen an die Empfangssäle anstofzen den Raum geführt. Hier fing die Kaiserin laut zu schluchzen an und sagte in jammerndem Toin?, der al lerdings eineil recht erkünstelten (5haratter hatte, zu den drei Tamen, welche die schrecken der Velagernng hatten durchmachen müssen, wie sehr auch fie, die Kaiferin, während der fchlirnmen Zeit des vorletzten Jahren gelitten bade, wie nur ein Gedanke sie beseelt habe, der der Fürsorge für die armen Frauen nnd Kinder der Ge saildtschasten, und wie freudig erregt sie gewesen sei, als sie von deren Befreiung durch die verbündeten Truvven gehört habe. (!) Tanii überreichtc die Kaiserin den Tamen goldene, mit Perlen und falschen Steinen be fetzte Armbänder und steckte ilrnen seihst Perlenringe an die Finger, während die Binder Ketten nnd kleine Börsen mit je zwei cigeiiartigen Goldmünzen erhielten. Veüaufig wurden daiiii noch die Tarnen der Ge mahlin de Kaisers vorgestellt, die aber am chiuesischen Hose feine Rolle spielt nnd weder jung nach schön iit. ierailf wiirden die Damen in ein anderes Gebäude zu Tifch geführt. Es waren dort lange Tafeln reich mir chinesisch zubereiteten Speisen bedeckt. Alls Tischdecken waren seltsamerweise weiße iauebettdecken bennkt. Tie iaiserin-Regentin legte den Tamen selbst besondere Leckerbissen auf die Teller, brach Blumen ab und vertheilte fie, trank jeder einzelnen Tarne zu und liebkoste die Kinder, die ihr anscheinend Freude bereiteten. Tamit war die Audienz zu Elide. Tock erhielten am folgenden Tage die Damen noch seidene Stoffrollen als Ge schenke der Kaiserin.
Sag' mal, Lehmann, Du denkst wohl, an die neuen Uniformen, die wir kriegen soll'n, sind Kommißbrote statt Knöppe dran, det Du Dir bei die alte Garnitur mit die Knopflöcher so danach richtest?" Unteroffizier (der seine Abtheilung Kniebeuge machen läßt): Nee, Kerls, wie Ihr wieder mal da kauert, die reinste Brutanstalt!" . .
Frei nach Schiller Ob Köchin, Mädchen oder Frau Sie alle lieben Vernhrd Tha, Nicht weil er Wangen frisch und roth. Rein ! Weil er stets das beste Brod. Nicht Einer in der ganzen Stadt Solch gutes Brod gebacken hat. Drum loben sie auch alle heut Dits 'rod und seine Gütigkeit. Auch Butter-Ringe. 's ist eine Pracht Wie Bernhard Thau dieselben macht. Denn Butter spart er nicht daran Wie Jedermann essehen kann. Und Pumpernickel, meiner Ehr' Als wäre er für's Militär, Herr Thau ist Meister in dem Fach Es macht es ihm kein Zweiter nach. Weil Ehrlichkeit sein stetes Loos Ist seine Kundschaft auchso'groß. Willst ehrlich Du bedienet sein So kauf Dein Brod'bei ihm allein.
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