Indiana Tribüne, Volume 25, Number 233, Indianapolis, Marion County, 23 May 1902 — Page 6

Jndiana Tribüne, 2. Mai 1902.

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lklnpäische tfiiiiDlcsjaa. 'RhernprsVinz. "" Koblenz. Auf einem Sck-eiben-stände der Festung Ober - Ehrenbreitstein erschoß sich der Kantinenwirth Lebnen. Die Strafkammer verur

teilte den Lokomotivführer Franz Busch wegen Gefährdung eines Eisenbahntransports zu zwei Monaten Ge-: fängniß. Kronenburg. Rektoratsschullehrer John Holtmanns ist nach bei--, nahe Wjähriger Wirksamkeit an der hiesigen höheren Lehranstalt in den Ruhestand getreten. Ueberfahren und sckwer verletzt wurde von einem Waen der Straßenbahn auf der Kleeblattstraße ein Kind des Wirthes kannengießer. Merscheid. An Stelle des von hier nach Krefeld verziehenden Lehms Schröder ist der ZchulamtsbeWerber Brühne zu Elten gewählt worden. Neuß. Der bisherige besoldete Beigeordnete der Stadt Münster, Franz Vielen, ist als Bürgermeister Hierselbst auf zwölf Jahre bestätigt worden. O b l i gs. Auf eine Z0jäb:ige Thätigkeit bei der Firma Robert Klaas blickte Herr Rob. Stamm zurück. a a r l o u i s. Beim Ofenanfaeben mit Petroleum fingen die Kleider einer biestaen Wittwe. Namens Wolfs, j Feuer. Die Frau starb an den erlittenen Brandwunden. Solingen. Der Scbuloorstand der Dorpenhofe? Schule wählte zum Lehrer Herrn Walter Herhaus von hier. Stadtsecretä? Friedrichs beging sein 25jähriges Dienstjubiläum. Trier. Hospitalswerkmeister Johann Müll feierte sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum als Angestellter der Vereinigten Hosvitien. Als Anerkennung für seine neuen Dienstleistungen ließ ihm die Hcspiti.nverwa'.tung einen Betrag von 100 M. als Ehrengabe überreichen. Frovirr.z Jkefletf'giaflau. Kassel. Eisenbahn - Portier Heinrich Braun feierte sein 50jährizes Dienstjubiläum. Beim Abladen von Tannenstämmen wurde dem Zimmermann Simon auf dem Unterneustädter Bahnhof das Kinn zerschmettert. Zimmerpolier T. Gieöert blickte auf eine Ljährige Thätigkeit im Geschäft des Herrn August Dietrich zurück. A l b u n g e n. Gutsbe?"cher Schweiges von hier, welcher nach Weblingerode ging, um Saotgetreie zu beiichtiqen.bat sich anscheinend auf demRückwege im Höllenthale verirrt und ist von einem Felsabhang hinab in einen Abgründ gestürzt und auf der Stelle todt geblieben. Bebra. Postdirektor Tetmar ist von hier nach -Güterlch oersetzt worden. An seine Stelle tritt Postkassirer 5):rting aus Aachen. Die hiesige erste Lehrerm Wenoerhold übernahm eine Stellung in Rothenditmold. B e t t e n h a u s e n. Hegemeister S:ückrath Hierselbst beging sein 50jäl) riges Berufsjubiläum. Frankfurt. Auf der RödelheimerStraße wurde die vierjährige Anastasia Bahn oon einem Wagen übersahren und geödtet. Im Festsaal eines hiesigen Hotels war der 29 Jahre alte Glaser Wilhelm Scherer, Schwarzburgstrake o4 wohnhaft, mit Relingen der 'Glasplatten des 5berlichtfensters beschäftigt. Vermuthlich infolge eines chwindelanfalls fiel der junge Mann auf eine Scheibe, brach durch und stürzte in die Tiefe des Saals, wo er auf dem Parkettboden mit zerschmettertem Schädel liegen blieb. Der Tod trat auf der Stelle ein. Oberkau fungen. Hauseigenthümer Hartmann gerieth mit seinem Miether wegen Miethsangelegenheiten in Streit, oer so ausartete, daß Hartmann, nachdem er den Miether in den Kopf gestochen hatte, oon diesem durch Messerstiche tödtlich verletzt wurde. O b e r n k i r ch e n. Der BerginspektorSchultze wurde zum Bergwerksdirekter ernannt. Mitte rdeutlcHe Staaten. A l t e n b u r g. Hofkapellmeister Stade ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Braun schweig. Der 65jäbr,'ge DachdeckerFriedrich Hoffmann wuröe durch den Landwirth Wolters nahe dem Nerbindungswege zwischen Kreuzund Feldstraße besinnungslos aufgefunden. Hoffmann verschied im Krankenhause. Arbeiter Ernst Kemnitz ist zur Anzerge gebracht worden, .weil er auf dem Riddagshäuserwege einen anderenArvelter mir einem Mefler ctrot: verletzt hat. Wittwe Salomon wurde am' Tkeater von einem Fuhrwerk umgestoßen und erheblich verwundet. E i s e n a ch. Das nach Begehung betrügerischen Bankerotts seit Ende vorigen Jabres von hier verschwundene und steckbrieflich verfolgte Ehepaar Hopf, das eine Silberwaarenhandlung betrieben hatte, ist in England verhaftet. dort ausgeliefert und bereits in dls hiesigeUntersuchungsgefängniß gebracht worden. Ilmenau. Viehhändler Mofts Hartmann gerieth in Conkurs. K ö n i g s e e. Der Stadtverordnete und Aufsichtsrathsvorsteher Richter wurde wegen umfangreicher Wechselfälschungen verhaftet. K or b a ch . Hotelbesitzer Ludwig Gödde ist gestorben. L a n d a u. Nach 56iäbriaer Dienst-

zeit trat der Lehrer Gerike in den Ruhe stand. M e i n i n g e n. Kaufmann Fri esse meldete Conkurs an. Der von hiesiger Staatsanwaltschaft wegen Betrugs und Urkundenfälschung verfolgte Kaufmann Thilo Treiber aus Arnstadt wurde in Wismar verhaftet. Neustadt. Im Conkurs der großen LederfabrikHermann Krahner jun. betragen nach der Schlußrechnung die Passiven 852,000:DH., die Aktien 141,254 Mk. P r o b st z e l l a. Stationsvorsteher a. D. Fischer von hier ließ sich im Bahnhofe zu Lichtenfels von einer Rangirmaschine überfahren und wurde getödtet. Ronneburg. Unsere Stadt wurde von einer Feuersbrunst heimgesucht, der drei Wohnhäuser mit Nebengebäuden zum Opfer fielen. Sachsen. Dresden. Die aoldene Sockeit

feierte Prwatus Jurk mit seiner Ehefrau. Hutmacher Michael beging sein 30jähriges Aröeitsjubiläum in der Hutfabril von Otto Buchholz, Annenstraße 28. Das Kriegsgericht verurteilte den Husaren Rieger vom Husaren - Regiment No. 19 wegen MordVersuches an einem Vorgesetzten. Unterschlagung und Dieostahls zu 7 Jahren Zuchthaus. B a u tz e n. Prokurist L. Doerne bei der Firma E. M. Monse feierte sein 50jähriges Buchdruckerjubiläum. Die 51 Jahre alte Wäscherin Noack ist an Blutvergiftung gestorben. Die Frau hatte beim Waschen durch eine in der Wäsche befindliche Stecknadel d;e Hand unbedeutend verletzt, die Verwundung aber unbeachtet gelassen. B l a s e w i tz. Kontorist Walter Krüger, welcher nach VerÜbung von Unterschlagungen im Kohlenzeschäst von Bollmann u. Lauckn von hier y.--flüchtet war, wurde in Kiel oerhaftet. B r e i t e n a u. Im Beigute des Gemeindevorstehers Kleeberg und in der Scheune des Gutsbesitzers Möbius richtete ein Brand erheblichen Schaden an. B r o ck w i tz. Wohnhaus und Stallung des Ziegenbalg'schen Gutes wurden eingeäschert. Chemnitz. Professor a. D. Dr. Mating - Sammler, welcher hier früher lange Jahre als Oberlehrer gewirkt hatte, ist im Alter von 60 Jahren gestorben. E r l b a ch. Gutsbesitzer Claus wur de in seinem Garten, wo umfangreiche Erdarbeiten vorgenommen wurden, oerschüttet. Er erlag den dabei erlittenen Verlegungen. F r e i b u r g. Die Professur für Hüttenkunde an der hiesigen Bergakademie ist dem Hüttenchemiker an der hie'"lc-,en Muldener Schmelzhütte, Hüt teningenieur Schiffner, unter Ernennung desselben zum außerordentlichen Vrofessor übertragen worden.. Un sere Stadtverordneten - Versammlung wählte den Rathsassessor Dr. Kretzschmar aus Dresden zum Stadtrath. F a l k e n st e i n. Im Heizraum der hiesigen Kirche wurde der Feuermann Karl Hug als Leiche gefunden. Der Mann war bei Ausübung seines Dienstes von ausströmenden Kohlen gasen betäubt worden und erstickt. G i t t e r s e e. Das 4jährige Töchterchen des 'Brodhändlers Schumann wird vermint. Geißlitz v. Spree. Durch Feuer wurde das Nebengebäude der Wittwe Hilke zerstört. Georgwalde. Das Hase'sche Gehöft ist vollständig niedergebrannt. O e l s n i tz. Lokomotivführer Vogel, welcher 46 Jahre im Eisenbahndienste beschäftigt war. ist hier gestorben. Er roar gewissermaßen eine historische Persönlichkeit, denn er war il, der nach der preußischen Kriegserklärung im Jahre 1866 das letzte rollende Material an Maschinen und Wagen, als schon preußische Husaren die Dresdner Straße hereinsprengten, vom Bahnhof Chemnitz in Sicherheit brachte. Im Jahre 187071 hat Vogel 11 Monate in Feindesland unter besonders schwierigen und gefahrvollen VerHältnissen als Lokomotivführer dem Lande gedient. P i e s ch e n. Schuloorsteher Därrschmidt feierte sein 25jähriges Ortsund Schuldirektor-Jubiläum. P la uen b. Dresden. Im hiesiqen Lehrerseminar wurde ein dreifaches Jubiläum gefeiert. Dieses betraf die Herren Professor Dr. Günther und Oberlehrer Händler und Richter, welche auf eine 25jährige Lehrthätigkeit zurückblicken. R e i ch e n b r a n d. Dem 95 Iahre alten Strumpfwirker Klemm, der noch seiner Arbeit obliegt, wurdedurch Amtshauptmann Dr. Hallbauerein Diplom überreicht. Rade bürg. Assessor Ottomar Mannschatz aus Zwickau wurde zum hiesigen Bürgermeister gewählt. Kessen-ZarmNadt. D a r m st a d t. Geheimrath Schlippe, Mitglied der Ministerien des In nern und der Justiz, hat einen Schlaganfall erlitten. Man zweifelt an seinem Aufkommen. Bechtolsheim Bei der Bürgermeisterwahl wurde Friedrich Schuckmann mit großer Majorität geWählt. B e n s he i m. Bürgermeister Aloys van Gries ist im Alter von 71 Jahren gestorben.

Aberglaube in der Verbrecherwelt. Wie sich in der Hütte des Wilden sein Fetisch befindet, an dessen Macht er mit seiner ganzen Seele glaubt, so finden sich auch im Besitze von Verbrechern fast immer Gegenstände, denen er die Fähigkeit beimißt, seine geplante Unthat zum Gelingen zu bringen und ihn vor Verfolgung und Entdeckung zu schützen. Es sind dies Amulette, die übrigens auch unter dem nicht mit Schuld beladcnen Theile der Menschheit in viel weiterem Umfange im Gebrauch sind, als man gemeinhin glaubt. Zum Unterschiede von allerlei harmlosen Gegenständen dieser Art sind jedoch die zauberkräftigen Schutzmittel der Verbrecher oft sehr bedenklichen Ursprunges. Gar mancher Einbruch in einsame Kirchen ist nicht unternommen worden, um in den Besitz der wenigen im Opferstock befindlichen Pfennige zu kommen, sondern um eine geweihte heilige Hostie zu rauben, welche den Träger derselben für die Häscher und Gen-

darim:n unnahbar macht. Eine ähnliche Kraft legt der Verbrecher den sogenannten Schlummerlichtern" bei, die aus dem Fett unschuldiger Kinder gegossen werden und durch ihr Brennen anzeigen sollen, ob in dem Hause, in welchem ein Einbruch beabsichtigt ist, noch Jemand wach ist. Natürlich rechnet der Einbrecher aber auch mit der Möglichkeit, daß ihn dieses Zaubermittel im Stich läßt und daß er sich unversehens Personen gegenüber sieht, die ihn bei seinem lichtscheuen Werke stören. Es ist deshalb für ihn wünschenswert!?, übe? große Körperkräfte zu verfügen. Hierzu verhilft nach einem uralten, weit verbreiteten Glauben der Genuß des Blutes unschuldiger Kinder und das sogenannte Herz fressen, das Verzehren des noch warmen Herzens eines neugeborenen Kindes. Dieser entsetzliche Aberglaube gehört keineswegs der Vergangenheit an, sondern fordert noch heute seine Opfer, wie ein aus diesen Gründen im Jahre 1879 auf dem Heiligengeistfelde in Hamburg begangener Mord an ?rr Schwedin und eine ähnliche vor einigen Jahren in Simmering bei Wien verübte Unthat beweisen. Ein ehr wirksames Amulett ist auch der sogenannte Schlafdaumen," der von der linken Hand eines Verstorbenen stammt, der bereits seit neun Wochen beerdigt ist, und welcher zur Neumondszeit ausgegraben werden muß. Besonders die Zigeuner aller Länder halten große Stücke auf den Besitz desselben und sind überzeugt davon, daß sie im Besitze eines solchen überall bei Nacht einbrechen können, ohne daß Jemand im Hause erwacht. Weit verbreitet ist in der Verbrecherwelt der Glaube an die Zauberkraft eines Segens," d. h. eines Spruches oder eines Gebetes, welches der Uebelthäter, auf irgend einen Zettel Papier geschrieben, bei sich trägt. Diesem Segen, welcher gewöhnlich aus alten, heidnischen Zeiten stammt und häufig bei Untersuchungsgefangenen in deren Kleidern gefunden wird, mißt die Verbrecherwelt die Kraft bei, ihren Träger aus Feueln und Banden entkommen zu lassen. Die nothwendige Ergänzung zu den Gegenständen, welche der Verbrecher aus Aberglauben bei sich trägt, bilden diejenigen, welche er aus demselben Grunde am Orte der That zurückläßt. So widersinnig letzteres auch in seinem Interesse erscheint, weil es der Sicherheitsbehörde sehr oft auf die Spur des Thäters hilft, mit ebenso großer Zähigkeit hält Letztere? doch an der Meinung fest, daß er die Schicksalsmächte bannt, wenn etwas von ibm am Toatorte zurückbleibt. Bei der Begehung des Verbrechens der Kindesaussetzung ist es etwas fast Alltägliches, daß die Mutte?, in de?en B?ust die Gefühle einer solchen erstorben sind, an Ort und Stelle ihre Schuhe zurückläßt, obwohl dieselben doch ungemein leicht zu Verrätbern werden können. Andere Verbrecher glauben sich vor Verfolgung zu sichern, wenn sie am Thatorte ihr Zeichen in Gestalt einer Fußspur oder eines Abdruckes der Hand zurücklassen. Man hat nun bekanntlich in den letzten Jahren auf der Thatsache, daß die feinen Liniensysteme der Haut an den Fingerspitzen bei jedem Menschen verschieden sind, ein eigenes System zur Jdentifizirung von Verbrechern aufgebaut, welches in seinen Leistungen den berühmten Messungen des Franzosen Bertillon ebenbürtig ist, und ein Kasseneinbrecher füyrte in der That einmal unfreiwillig seine Entdeckung nur dadurch selbst herbei, daß er unter dem Einflüsse seines Aberglaubens mittelst einer sich selbst beigebrachten Wunde die 'Spur seiner blutenden Hand an dem Geldschrank abdrückte, die dann später mit einer jeden Irrthum ausIchlleßenden Sicherheit als von ihm stammend erkannt wurde. Sehr verbreitet ist als schützender Talisman der Same des Stechapfels, des bekannten fürchterlichen Giftkrautes. Diese Pflanze wurde schon in alten Zeiten in Indien von Dieben zu abergläubischen Zwecken gebraucht. Vermuthlich ist sie von dort mit den Zigeunern nach Europa gekommen und die Mitglieder dieses Diebesdolkes sind es auch, welche es nie unterlassen. Stechapfelsamen am Orte ihrer verbrecherischen Thaten zu verstreuen, um die bösen Geister, welche sie bei ihrem Diebeshandwerk stören könnten, unschädlich zu machen. Die Bienen müssen 3.500., 000 Blüthen absuchen, um ein Pfund Honig zu erzeugen.

Der Grippe specifisches Heilmittel.

itoie Grippe tritt wieder epidemisch aus. Alle Aerzte wissen, daH üdt dieselbe in ?olg von 5r kältungen entwickelt. Sie greift ster die schwa chen Punkte des menschlichen Zyftems an, darin itegt ben das gefährliche dieser Srankhett. Dr..AugustKMZ,'s Samburger Brustthee

ft mit solch großem Srfolg gegen rieses schmerchafte Leiden angewandt worden, dag viele Aerzte dessen Wertk schäven und denselben häufig ver schreiben. 9t wärmt da Blut, derukigt die Nerven, lindert den Reij, ftärkt das ganze System und beseitigt dadurch die Krankheit. Skottz t ?kur in Origtnat'Paeketen erkaust, und der echte hat die Unterschrift von Dr. August önig auf jedem Umschlage. Er wird niemals lose verkauft.

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