Indiana Tribüne, Volume 25, Number 233, Indianapolis, Marion County, 23 May 1902 — Page 4

Jnoiano Tribüne, 23. Mai 1.

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Entered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Ein Viaftnwort des unsterdlilyen Kanzlers. cr deutschen Tageszeitung wird aus ihrem Leserkreise geschrieben: Jetzt, wo die Wogen des Kampfes um denZolltarif so hoch gehen, wird es vielen meiner Berufsgenossen interessant sein, zu erfahren, wie Fürst Bismarck über die Handelsverträge dachte. Ich hatte die Ehre, am 18. November 1895 Gast des Fürsten Bismarck zu seift. $r Fürst war heiterer Laune und zeigte sich als äußerst liebenswürdiger Gastgeber. Sein altes Leiden plagte ihn an dem Tage weniger als sonst. Im Laufe des Gespräches äußerte der Fürst sich über alle politischen Tagesfragen und besprach den Gang des damaligen Kurses, der leider noch immer fast derselbe geblieben ist. Als der jetzige Fürst Herbert Bismarck seine Unzufriedenheit über die späte Einberufung des Reichstags kurz vor Weihnachten ausdrückte, sagtc der Fürst scherzend: Da habt ihr noch Zeit genug, bis Weihnachten Handelsverträge zu machen, zumal so unglückliche, wie der Reichstag sie seiner Zeit angenommen hat. Hätte ich in so kurzer Zeit Handelsverträge durch die Bahn peitschen wollen, dann hätte der Freisinn gesagt: Jetzt ist der Bismarck verrückt geworden, nun will er in acht Tagen Handelsverträge machen." Der Fürst sagte dann weiter: Viele unserer Berufsgenossen von dem kleinen und mittleren Grundbesitz werden langsam verbluten und die Zeit nicht mehr erleben, bis bessere Handelsverträge abgeschlossen werden. Wenn das deutsche Volt aufhört, das Feld zu bebauen, und es wird aufhören müssen, wenn nicht bald Wanbei geschaffen wird, dann hat es keine Zukunft mehr und geht mit Riesenschritten dem Ruin entgegen. Ich halte es für ein Unglück, wenn der erste Beamte im Reiche weder Halm noch Ar besitzt. So dachte der gewaltige Kanzler über den damaligen Kurs. Möchten doch die jeweiligen Machthaber solche Worte behcrzigen! Bei meinem Abschied nahm der Fürst meine Rechte m beide Hände, drückte sie innig und sprach folgende Worte, welche mir stets Unvergeßlich bleiben werden: Bleiben Sie Ihrer Scholle getreu, die deutsche Landwirthschaft darf nicht zu Grunde gehen. sonst bricht das Deutsche Reich zusammen!" Eine Heine, nette Episode möchte ich noch erzählen, welche den Fürsten in seiner ganzen herzlichen Art und Weise zeigt. Während der Mahlzeit wurde zum Nachtisch auch Obst gereicht. Ich bat den Fürsten, meinen Kleinen daheim einen Apfel vom Fürstcn Bismarck mitnehmen zu dürfen. Der Fürst erwiderte lachend: Gewiß, mein lieber Freund, einen ganzen Appclboom sollen Sie haben!" Nein, Durchlaucht, keinen Appelboom, aber um eine Eiche aus dem Sachsenwaldc möchte Zch dann bi.ten entegnete ich dem Fürsten. Gewiß, Sie bekommen in den nächsten Tagen eine Eiche aus dem Sachsenwalde." und er hat sein Wort gehalten. Diese Eiche wächst in meinem Garten zu meiner großen Freude ganz prächtig und ist schon ein hübscher Baum geworden. Daneben steht ein Bismarckgedenkstein in Form eines Obelisken. Auf der einen Seite steht die Jnschris : Wir Deutsche fürchten Gott, sonst aber nichts auf der Welt," aus der zweiten: Ich glaube Gott zu dienen, wenn ich moinem Könige diene"; auf der dritten die oben eiwähnten Abschied worte: Bleiben Sie Jhrcr Scholle getreu, die deutsche Landwirthschaft darf nicht zu Grunde gehen, sonst bricht das Deutsche Reich zusammen": auf der vierten: Diese Eiche aus dem Sachsenwalde schenkte mir der Fürst Bismarck zur Erinnerung an den Besuch in Friedrichsruh am 18 November 1895." Eine Photographie mit eigenhändiger Unter'chmt überreichte mir schließlich der Fürst. Bei der Unterschrift sagte er: Nun sehen Sie doch, daß ich selbst unterschreibe, es muß also dock g'wiß das Original sein, und so oft Sie dies Bild sehen, erinnern Sie sich, bitte, des alten Mannes im fernen T achsenwaldo." Dieser Tag war der schönste meincs Lebens. C. W. i. Bauer. 2d)ki)t:v Tausch. HauSfra (in die Küche liegend, wo sie idre ttötfün im streife mehrerer ttolleginnen bei Saff und buchen antrifft. ent seut): Minna, was fosl di."'er Läum bebauen V 3'.c halten in meinem Hause Kaffecselljchaften?" Kochm: Erlauben 2ic. gnäoigc Frau, da ich keinen Sclatz l?aben darf, gclwre ich dem vcrew ur Bekämpfung der Ehe an und jeden Mitlwoch haben wirVereinötacz. Etwas muß der Mensch doch haben!"

Birkeufelder Achatindnftrie. Eine eigenartige Industrie weist der Jdar-Obersteiner Bezirk im Oldenburger Fürstenthume Birkenfeld auf. Es sind dies die weltberühmten Achatschleifmühlcn. dort zu Lande auch kurzweg Schleifen" genannt. Die- Jndustrie ist in jenem Bezirke uralt. Ein altes Heberegister aus dem Jahre 1544 bezeichnet mehrere Schleifmühlen bei Birkenfeld, der Hauptstadt des Fürstenthums, bereits als verfallen, und schon 1454 wurden in der Nähe Obersteins

Bergwerke betrieben, von denen bieJ Oberstem Grafen den je dritten Centner der dort qcgrabenen Eazedeirrer" (Chalcedcn, Achat) als altes Anrecht forderten. Dermalen gibt es in dem Bezirke etwa 160 Achatschleifmühlen. Jbr Betrieb beschränkt sich aber nickt auf die Verarbeitung des Achats, sondern in ihnen werden die verschiedensten Steine geschliffen. Unter dem Namen Achat versteht man zewöhnlich den gestreiften Chalcedcn. Er kommt in Gestalt von zum Theil ccntnerschweren Kugeln oder nierenfermigen Mandeln vor. Früher wur:en in den Schleifen nur Steine, die in der Umhegend gefunden wurden, verarbeitet; seit den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts aber werden sie besonders aus Südamerika eingeführt, wo sie in den Feldern und an den BÜcken zerstreut umherliegen und von Jdarer luswanderern gesammelt und nach der H?imath verschickt werden. Die Nebstcine gelangen in der Schleife zunächst in die Schncidemaschinen, wlsie durch eine sehr dünne Blechscheibe, deren scharfe? Rand mit Diamantstaub Gestrichen und mit Petroleum getränkt ist, zerschnitten werden. Sie werden dann den Schleifern übergeben. Eine Sckleifmühle enthält vier bis fünf Sckleifstcine. Vor jedem. Schleifsteine können zwei Mann arbeiten. Die Schleifer liegen in ausgeb'ihlten Stühle vor den Schleifsteinen. Sie halten mit den Fingern oder auch durch Holzstäbchcn den zu schleisenden Achat an die Schleifsteine und geben ihm durch vieles Wenden und Dreben die vorgeschriebene Form. Das Schleifen ist eine harte, ungesunde Arbeit. Durch das Liegen wird besonders der Magen gedrückt, feiner Steinstaub zieht in die Lungen ein. so daß viele Schleifer Lungenschwindsucht befällt, der sie oft im besten Mannesalter erliegen. Vom Schleifer kommen die :cine in die Hände der Polirer. welche sie ans dem Bocke" poliren. Dieser Bock" beficht aus einer flachlaufenden Hslzscheibe. welche an der Peripherie mit Blei ausgegossen ist. Beim Poliren wird feuchter Tcippel angewandt, w:il es sonst leicht Sprünge und feine Riff in die fertig geschliffenen Waaren gei könnte. T!e Achate sind im Naturzustände von schwacher Färbung, sie sind aber porös und werden in der Regel künstlich gefärbt. In diesem Zustande wandern sie in die Ateliers der Graveure, und sie gelangen dann als geschnittene Kameen und Jntaglien in den Handel. Mit dem Färöen ist das Aetzen derwandt, durch welches Namen, Widmungen und Figuren in die Steine eingetragen werden können. Außer dem Chalcedon werden auch verschiedene Jaspisarten, besonders Heliotrop (grün mit eingestreuten rothen Punkten) in den Schleifen verarbeitet. Die Steine kommen aus allen Welttheilen. Auch der prachtvoll schimmernde und in Farben spielende Lapislazuli, ferner Aquamarin, Turmalin u. s. w. werden in schöne Formen geschliffen. Einige jdarer und Obersteiner Firmen haben ferner in den letzten Jahren angefangen. Fabriken zu gründen, in welchen Diamanten geschliffen und Perlen und andere Edelsteine, wie Smaragd, Rubin, Saphir und andere geschnitten werden. Mit dc? Steinschleiferei eng verbunden ist das Gewerbe der Achatbohrer. Goldschmiede und, wie bereits anaedeutet, das der Graveure. Besonders solche geschlissene Waaren, die gefaßt werden sollen, empfängt der Ackatbobrcr aus der Hand des Schleifers. Der Bohrer schlingt einen mit Kordel leicht gespannteu Bogen um feine chlmdersörmigen Bohre, die unten in Messingröhren oder Drahtspitzen auslaufen, und streicht damit unaufhörlich hin und her. Die Bohre sind unten mit Tiamsntstaub und Oel bestrichen, oder ein kleiner Diamant ist den Drahtspitzen aufgekittet. Durch die unaufhörliche Bewegung, die durch einen Druck von oben, welchen der Achatbohrer mit dem linken Arm und der linken Hand ausübt, verstärkt wird, entsteht eine Höhlung im Steine. Der tohlmacker kolbt größere Waaren, wie asftn, Schalen, Mörser auf kleineren Steinen und Rädern aus. Die Goldschmiede fassen an ihren Merkbrettern" die Steine in Gold, Silber oder Tombak und verarbeiten sie zu geschmackvollen Schmucksachen. Die Graveure graviren Namen, Wappen etc., schneiden Kameen, erhaben und vertieft, in Onyx, Amethyst. Kristall. Sogar kleine Genrebilder werden von kunstvollen Händen gestochen. Der jährliche Umsatz der großen Jdarer und Obersteiner Firmen beträgt mehrere Millionen Mark. Aeltere und neuere Versuche. Schleifereien außerhalb dieses uralten Fabrikbezirkes zu begründen, ermutigten nicht zur Nachahmung im Jdar-Obersteiner Bezirke ist die größte, in Jahrhunderten gereifte Erfahrung daheim. Automobilrennen dürfen in Italien nicht abgehalten werden.

Der Pölosreer Einwohner Melchior Horvath errichtete in feiner neuen Wohnung auf dem Weinberg einen Feuerherd. Darauf heizte er ein und begab sich mit seiner Frau zur Ruhe. Seither sah man sie nicht. Die beunruhigten Nachbarn erbrachen nach zwei Tagen die Thüren und fände Horvath als Leiche, seine Gattin aber in sterbendem Zustande; Beide waren an Kohlengas erstickt. DerWasserläufer Großmann, der Erfinder einer sonderbaren Art von Wasserschuhen, hat eine Reise von etwa 100 Meilen auf der Donau zurückgelegt. Er lief von Linz bis Wien auf dem Wasser des Flusses, während seine Frau ihn in einem Boote begleitete. Die Fahrt nahm nicht ganz zwei Tage in Anspruch. Die Wasserschuh bestehen aus Aluminiumcylindern von 13 Fuß Länge und sind so leicht, daß sie wie ein Ruderpaar auf den Schultern getragen werden können. Durch eine tretende Bewegung setzte der Wasserläufer vier ruderartige Flügel inBewegung, durch die er vor dem Untersinken geschützt wird. Der Kegel des Vesuv droht gegen Pompeji abzustürzen das ist die neueste Meldung von diesem so überraschungsrs.ichen Vulkan. Die Massen der Vulkane setzen sich bekanntlich hauptsächlich aus dem Aschenregen zusammen, den sie wieder und wieder selbst aus ihrem Innern auswerfen, und die sich dann um den Krater herum zur Erde niederlassen; Lavaströme, vulkanische Bomben u. s. w. kommen dazu. Das ist natürlich ein sehr unsicheres Bauwerk, besonders auf dem ausgehöhlten Grunde. Der Verkehr auf der dem Meere zu gelegenen Seite des Berges ist behördlich gesperrt worden. Die Gattin des Fabrikanten Haas in Ravensburg erlag einem gräßlichen Unglücksfall. Sie wollte ihrem eben von der Reise zurückgekehrten Gatten auf dem Spiritusherd rasch ein Abendessen bereiten. Während der Herd bereits brannte, scheint die Frau Spiritus nachgegossen zu haben, wodurch eine Explosion oerursacht wurde. Im nächsten Augenblick war die unglückliche Frau von brennendem Spiritus Übergossen. Die Frau sah in nächster Zeit einem freudigen Familienereignih entgegen. Nach einigen Stunden verschied sie. Auch das Kind konnte nicht gerettet werden. Die Mitglieder des Theatre des Arts" in Bordeaux waren i .r Erhebung ihrer Honorare an der .asse versammelt. Der Schauspieler Crouzet näherte sich da plötzlich der in Bordeaux gastirenden Lifbhaberin Fräulein Ioissant vom Pariser

Vaudeville - Theater und hatte mit ihr eine lebhafteAuseinandersetzung. Man hörte die junge Dame mehrmals sckarf und energisch: Nein! Auf keinen Fall!" antworten und sah. wie Erouzet einen Reooloer hervorzog und einen Schuß gegen seine Schläfe abfeuerte, bevor die Anwesenden ihm die Waffe entreißen konnten. Der Zustand des unglücklichen Künstlers, der erst 29 Jahre alt ist und zwei Kinder, darunter eines von 14 Tagen hat, ist hoffnungslos. Das kleine Städtchen Eamaret bei Brest wurde, als die völkerung sich eben mit den Wahlen beschäftigte, durch ein regelrechtes Bombardement erschreckt, wie dieses seit der Beschießung des Ortes durch die Engländer im Jahre 1694 nicht mehr zu verzeichnen gewesen war. Das Schulschiff Bougainville" nahm in der Bucht von Camaret Schießübungen vor, wobei dieDistanzen so schlecht berechnet waren, daß einige Granaten in die Stadt eindrangen. Erst nach einer Stunde konnte das Bombardement vom Leuchtthurme au? signalisirt und eingestellt werden. König Eduard besuchte jüngst unerwartet eine Dorfschule und veranstaltete eine kleine extempo' räre Prüfung. Wer kann mir." frug er unter Anderem. bidtaen von ein paar unserer größten Könige und Königinnen saen?" Die Schule brüllte unisono: König Alfred und Königin Victoria". Dann hob ein kleines Bllrsckxhen die Hand empor. Nun. mein Junge, weißt Du noch einen anderen?" frug der König. Ja, Majestät König Eduard der Siebente". Die König lachte und frug: Welch' große That hat denn König Eduard der Siebente gethan?" Das Burschcken wurde roth und stammelte schließlich: Ich weiß es nicht, Majestät". Nimm'Dir's nicht zu Herzen, mein Junge." tröstete ihn der König lächelnd. ich weiß es auch nicht." Eine Massen -Verhaf-tung von Zigeunern hat bei Königswalde in der Neumark stattgefunden. Eine herumziehende Zigeunertruppe stand schon seit mehreren Wochen im Verdacht, an einem größeren Postdiebstahl betheiligt gewesen zu sein und mehrere Einbrüche verübt zu haben. In Folge dessen vereinigten sich die Gendarmen mehrerer neunrirktischer Ortschaften und stellten den aus 32 Personen bestehenden Jigeunertrupp. Bei der Durchsuchung der Wohnwagen der Zigeuner fand man erheblicheGeldbetröge sowie zahlreiche Waffen und Munition. Die ganze Gesellschaft wurde vorläufig in das Gefängniß zu Zielenzig gebracht. Man vermuthet, daß die Hauptbetheiligten an den Einbrüchen vor der Festnahme der Bande geflüchtet sind.

anff über den Treivund. Großes Aufschon erregt ein Artikel.

welchen der frühere Ministorvrändcnt Baron Banfsy in dcr Budapester vornehmen Zeitschrift Magyar Koezelet" iiUtr IttirtATti An )?rtHnnnTtl sännst Ui vj .vviviiU4llUiVVlUll und Dreibund veröffentlicht. Banffn erklärt. Austro-Unaarn habe für ben Dreibund nur Werth, wenn die centripetale Tendenz energisch gewahrt wird. Da in Oestereich dies schon unmöglich, müsse wenigstens in Ungarn ein einheitlicher nationaler Charakter des Staates geschützt werden. Unter Berufung auf die Polenpoiitik Deutschlands fordert Banffy auch in Ungarn eine überaus energische Politik gegen die Nationalitäten. Der kräftiae un garische nationale Staat ist nicht blos im eigenen Jnterene und in dem der Habsburger, sondern auch in dem Deutschlands, welches deshalb der Ungarn schwächen wollenden pangermanischcn Aktion nicht weiter ruhig zuschen dürfe. Banffy schließt den Artikel mit der Citirung eines großen deutschcn Staatsmannes hierunter vermuthet man Bülow welcher ihm saate: Lieber opfere ich die ohnehin weniger werdenden SiebenbürgerSachsen dem ungarischen einheitlichen nationalen Staat, als durch die Befriedigung berechtigter und unberechtigter Ansprüche der Sachsen und der übrigen nach auswärts gravitirenden Nationalitäten die Ausgestaltung des einbcitlichen ungarischen Staates zu verhindern. ,,rönungsficvcr. Aus London wird geschrieben: Oh diese Krönung", hörte ich türzlich einen blonden Sohn Albions ausrusen, eö ist nachgerade shocking"!" Von dem Bier bis zu den LeberthranPillen, von dem Fahrraoe bis zu den Manschettenknöpfen, Alles trägt den Namen der Krönung oder den des Königs. Ich taufte mir neulich Gesichtsseife; man offerirte mjr EduardSeife": ich faßte den Entschluß zu radein, ging in einen Laden und bekam neben einem Humbcr- auch ein Krönungs - Rad" angeboten. Es fehlte nicht viel und ich könnte mich vollstandig in Krönungssachen kleiden. Wenn die Manie noch weiter um sich greift, fahren wir bald m Krönungs - Omnibusscn, -Droschken und -Motorwaqen. den sich jetzt ja cm Jeder zulegt, wenn er die Mittel hat, seitdem der König den neuen Sportzwnz ausgenommen. Wir trinken heute ttrönungstbee. Krönungskafftl'. und derzehren dazu unseren Krönungskuchen. Bald wird man Krönungs - Ochsen oder -Schafe schlachten; wir werden zum Krönungsbrod übergehen und am Abend unsere Krönungs - Limonade oder Derjenige, dem es zusagt, seinen Krönungs - Whiskey trinken. Wenn doch die Krönung erst vorüber wäre: ich glaube. Verschiedene werden inzwischen noch krönunastoll". Ich bin erst kürzlich einem überspannten, aber sonst völlig bar?nloi"en Manne begegnet, der das KrönunMZeöer hatte und behauvtete. de? ungekrönt? König von England zu sein. J'ch werde bald um meine Landslcute desorgt! Frenzel Bros., No. 1 W. Washington Ztv (Merchants National Bank,) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte GuropaS. Schisssschetne von An- und verkauf ausländischen Geldes. Spar-Rasse d'r . . I ndiana Trust Co. Diese Compagnie bezahlt 3 Pro;. Zinsen an Depositen von $1.00 an. Depositen können zu beliebiger Zeit und in beliebigen Summen gemacht werden. Offices : Jndiana Trnft Gebäude Ecke von Wash. Straße und inav?gi.Veir Offen bis 6 Uhr Abends an Montagen, geschloffen an Tamstagen von 12 Ilhr Mittags an.

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