Indiana Tribüne, Volume 25, Number 231, Indianapolis, Marion County, 21 May 1902 — Page 4

Jn,,na Tribüne, 21. Mai 190.

Zndiana Tribüne. Herausgegebkn von der utenberg S. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium - Präsident. Geschäftslocal: No. 31 Süd Dclaware Straße. TELBPH0!SE 2K9. Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Xte ucfcc gute ,,2Knttvr tPotlica". tn Pariser Journalist Jtzig Pollad, genannt Gaston Pollonnais, feiert in Arthur Meyers Gaulois" eine sublime Diebin", jene Frau Bastien. welche in ihrer Stellung als Vertrau ensperson der Gräfin Marie Münster zu deren Schaden großartige Spionendienste auf der deutschen Botschaft in Paris besorgte, und während eines Zeitraumes von sechs Jahren der gewohnliche Weg" war, auf dem der französische Generalstab erfuhr, was auf der Botschaft vorging, und alle möglichen Briefschaften, nützliche und unnütze, erhiel:. Diese Mutter Bastien, die sich in das Vertrauen ihrer Herrschaft eingeschlicken hatte, konnte weder lesen noch schreiben, aber sie bsatz, wie Herr Pollack versichert, ein außerordentliches Ahnungsvermögen. Sie war Elsässerin, glühende Patriotin, liebte Frankreich schwärmerisch, eine gerechte, schlichte Seele, begabt mit einer verzweiflungsvollen Thatkraft, geschaffen für die geheimnisvollen und düsteren Kämpfe, welch: gewissen anonymen Siegen den Zauber tragischer Größe verleihen. Frau Bastien zauderte nicht, diese Eigenschaften in den Dienst ihres Landes zu stellen, und ihr Herz zerlegte sich in zwei Theile. (Wiesüß! ) Sie entrichtete ihren Gebietern den Zoll einer sehr begreiflichen persönlichen Hingebung, diente aber ihrem Lande durch tägliche tapfere Handlungen, welche Begeisterung einflößten." Nach dieser Stilprobe wird man es begreiflich finden, daß die schriftstellerischen Leistungen des Herrn Pollack im Lager der Gegner des Gaulois" oft belacht werden. Die Mutter Bastien" stöberte also in allen Papierkörben der Botschaft herum, steckte auch die GeHeimpapiere" ein, welche die deutschen Militärattaches auf ihren Schreibt:schen liegen ließen und lieferte mit patriotischer Wuth" alles ab. Oberst von Schwartzkoppen, ein vorsichtiger Mann, hatte ausbedungen, daß sein Arbeitszimmer nur in seiner Gegenwart gereinigt werden dürfe. Das mußte die Mutter Bastien" besorgen, aber der Oberst erging sich manchmal im Garten, während sie rein machte, und dann warf sie ihre Netze für patriotische Diebstäyle" aus. An einem Tage fischte sie nicht weniger als hundertachtzi..; Briefe vertraulichen InHalts. Der Oberst bemerkte mehrmals, daß Schriftstücke abhanden gekommen waren und hielt Nachfrage. Die loyale" Mutter Bastien befaß genug Geiftesgegenwart, um andere anzuklagen einmal den Major von Süßtind und ein anderes Mal die Gräfin Arco. Gattin eines der Militärattaches und auch genug Frechheit, um sich bei ihrer Herrin zu beklagen. Der Oberst von Schwartzkoppen und Major von Süßkind versuchten es. ihr eine Falle zu stellen, aber sie wußte sich denSchutz des Botschafters zu sichern, und seitdem brauchte sie nur zuzugreifen. Im Augenblick des Renner Prozesses, erzählt der Freund des General Mercier, bangte Waldeck-Nousseau vor den Enthüllungen der Mutter Bastien. Er ließ ihr durch die Geheimbrigade droheu und ihre Wohnung ausrauben. Was die Preußen nicht zu thun gewagt hatten, das versuchten die Franzosen, und die Volksheldin, die den deutschen Händen siegreich entronnen war. mußte sich die entehrende Berührung der Schergen der Regierung zum Schutze der Republik gefallen lassen." Eine große 'Patriotin" sorgt jetzt für das Wohlergehen und die Sicherheit der Frau Bastien. welcher Pollack seinen eh?furch:svollen Gruß entlittst Mit Recht bemerkt hierzu die Münchener Allgemeine Zerrung": Man ist in den Tagen des Grafen Münster auf der deutschen Botschaft zumeist sehr zugeknöpft und übervorsichtig rescrvirt gewesen, aber, wie aus vorstehender Mittheilung erhellt, nicht gegenüber denjenigen, die man sich wirklich hätte fern halten sollen. Hoffentlich hat sich das inzwischen geändert, sodaß nicht mehr die in Paris lebenden oder vorübergehend dort weilenden achtbaren Deutschen Bedenken tragen, in der Rue de Lille vorzusprechen, sondern dieje nigen, die der Botschaft wirklich unbequem, ja gefährlich werden können. Die Schreibtische und Papierkörbe aber wird man seit den nicht nur mit der rnete Bastien" gemachten recht unliebsamen Erfahrungen wohl unter bessere Controlle nehmen." Das audi txodil ...Aus dem Wege zwischen dem Jagdhaus und der Forststrahe wurde ich überfallen und beraubt!" So, so gerate auf dem verbotenen Weg' das kost' Ihnen drei Mark Straf' oder einen ica Haft!"

Neue V-rinncrungen an Bismar.

In d?n Tagebuchblätter" von Moritz Busch sind Auszeichnungen, die theils Schilderungen der Häuslichkeit in Friedrichsruh, theils Aeußerungen des Fürsten über verschiedene Themata enthalten; greifen wir heute folgende heraus: Am 17. Oktober 1888 verzeichnete Moritz Busch Folgendes in sein Tagebuch: Ich hatte die drei kleinen Rauijaus früyer jeden Abend nach dem D:ner ein Werlchen auf dem Sopha des Nebenzimmers wälzen, ober, wie ich's nannre. wabeln". brätzeln" oder zerwürfeln" müssen, und war von innen dafür durch schöne Purzelbäume auf dem Teppich belohnt worden. Als ich mich jetzt bei der Mama nach dem Befinden der Bürschch.n erkundigte und äußerie, si: würden nun wieder gewabelt und gewurzelt sein wollen, erwiderte sie, das möge ich ihnen heute versagen, zur Strafe, weil die beiden älteren sich am Morgen hochmüthig und unartig gegen die Gouvernante betragen hatten. Der Fürst sagte, dafür müsse es Hiebe geben. Die Gräfin entgegnete. sie hätten dafür nicht baden dürfen, auch hätte es Ohrfeigen gesetzt. E? aber bemerkte, das ist nicht genug für solche Ungehörigkeit; da müssen die anderen Backen was kriegen mit Ruth: oder Stöckchen." Er erzählte dann, wie er einmal Herbert und Bill gezüchtigt hätte, als sie Haselnüsse geholt und darauf vor dem Forstbeamten davongelaufen wären. Es ist nicht wegen der Nüsse, sondern weil sie den alten Mann genöthigt hatten, ihnen durch Gestrüpp und Wurzeln nachzusetzen, bis ich sie ergriff und durchprügelte, was ihn sehr zu verwundern schien." Ich erkundigte mich bei ihm, ob unartige Prinzen von ihren Gouvernanten oder sonst mit ihrer Erziehung Beauftragten gezüchtigt werden dürften, oder ob diese es den Eltern sagen müßten, damit diese die Abstrafung besorgten. Er bejahte das Erstere und erzählte, daß die Erzieherin des Kaisers WilHelm 2., als sie ihn einst thätlich bestraft hätte, gegen ihn geäußert habe: Prinz, wenn ich das thun muß, so schmerzt mich das so sehr wie Sie, Königliche Hoheit." So" habe er darauf gesagt , auch da, wo es bei uns weh thut?" Es wurde viel über die drollige Wißbegier des Knaben gelacht." Ein andermal kam das Gespräch auf die materiellen Güter des großen Mannes. Busch berichtet darüber Folgendes: Wir kamen auf sein Vermögen zu sprechen, indem ich äußerte: Nur um zu zeigen, was für ein Aberglaube in dieser Hinsicht unter den Leuten herrscht da sagte mir neulich ein sonst so verständiger Kaufmann. Sie besäßen wenigstens hundert Millionen." Er setzte jnir darauf seine Vtrmögensvnhältkiffe ausführlich aus. einander, sprach von dem Werth der einzelnen Güter, von dem, was ste einbrächten, und davon, daß er nicht an Mehrung seines Kapitalbesitzes wie es meine Sohne g-rn hätten" sondern an Abrundung und Verbesserung seiner Güter denke. Er erinnerte an Chorow und Sedlitz, an die Güierkäufe am Sachsenwalde und Aebnliches: Ich kann nicht anders sagte er wenn ein Nachbar mit einer Koppel in das Meinige hineinragt, und es sieht eine hübscheBaumgruppe darauf u. sie soll niedergeschlagen werden, da muß ich die Koppel haben." Oft bezahlte er bei solchen Käufen zu theuer, auch würden die Güter von den Beauftragten häufig nicht gut verwaltet, so habe er wohl in günstigen Jahren bei hohen Holzpreisen und dergleichen 100,000 Thaler, mehrmals aber keine Ueberschüssc über die Ausgaben gehabt. Ich lebe übrigens", fuhr er fort, auf dem Lande kostspieliger als in Berlin, und meine Pferde kommen mich mit ihrem Futter in Varzin höher zu stehen als hier. Könnt? ich meine Güter für das verkaufen, was sie vielleicht werth sind, so würde ich wohl vier Millionen dafür bekommen." Das Gespräch dreh!e sich in Friedrichsruh um die vcrschiedensten Dinge. Am 26. Oktoöer ist Busch in der glücklichen Lage, eine interessanteAeußerung des größten deutschen Staatsmannes über den deutschen größten Dichter zu verzeichnen. Freitag beim Frühstück fragte mich der Chef: Sie. Busch, was halten Sie von Goethe's Trauerspielen und Dramen überHaupt?? Ich erwiderte, er wäre weniger Dramatiker als Lyriker, aber der ..Faust" wäre, abgesehen vom zweiten Theile, doch ganz wundervoll. Ja", sagte er, gewiß. Auch der Goetz" ebenfalls: aber Egmont. der Mann in Stella, Tasso und die anderen mit ihrer Hauptperson sind doch lauter Weichlinge, schwache, weibliche, sentimentale Menschen, keine Männer wie bei Shakespeare, immer er selber, der auch was Weibliches hatte und nur den Weibern nachfühlen und sie gut darstellen konnte." Ich empfahl ihm schließlich Viktor Hehn's Gedanken über Goethe" und wies namentlich auf das erste und zweite Kapitel hin. Zweideutiges Kompliment. Besuch: Was, gnädige Frau, eine so große Tochter haben Sie? Ich würde Sie Beide für Schwestern gehalten haben!" Tochter: Wir sehen uns doch garnicht ähnlich!" Besuch: Nun, ich meine nach dem Alter zu schließen!" Tochter (empört): Wie, sehe ich schon so alt aus?" Besuch: Nun, Sie könnten doch die jüngere Schwester sein. Man findet oft Geschwister, wo die Aeltere fünfzig und die Jüngere dreißig Jahre alt ist!"

Frl. Bida Goldftein Und ihr Vortrag am nächsten Montag.

In der letzten Versammlung der Political Equality Society wurden die letzten Arrangements getroffcn, um Frl. Vida Goldftein aus Australien, welche am 2ti. Mai im Propyläum über die ..Frauenfrage" sprechen wird, einen würdigen Empfang zu bereiten. Frl. Goldstein, welche Redactrice einer Zeitung in Australien ist, kam als Telegatin zu dem Internationalen Frauen-Congreß, der imMonatFebruar in Washington abgehalten wurde, nach Amerika. Zu diesem Congreß erschienen Frauen aus allen Ländern. Dieselben fanden Gelegenheit, am 18. Febr. vor einem Comite des Repräsen-tanten-Hauses in Washington zu sprechen, und in der Rede Frl. Goldstein'ß, welche als erste Rednerin vorgestellt wurde, finden sich so viele interessante Aeußerungen und Angaben, daß man nur mit Vergnügen dem Abend entgegensehen kann, an dem dieselbe hier sprechen wird. Die Political Equality Society, welche die Rednerin sür den Abend des 26. Mai gewonnen hat. hat den Eintrittspreis so niedrig gesetzt. 10.-. ( Person , damit jeder dem Vortrage beiwohnen kann. Die Mitglieder der Vereinigung hosten, daß sich deshalb die deutscheu Frauen und Männer recht zahlreich zu dem Vortrage des Frl. Goldstem einsinken werden. Aus Arbcitcr-Kreisen. Die Gefahr, daß die Eis-Compag-nicn nicht im Stande sein würden, von heute Morgen ab ihren Kunden das so nothwendige Eis in's Haus zu liefern, ist dadurch beseitigt worden, daß die E i s s a h re r in ihrer gestern Abend in der LyraHalle abgehaltenen Massenversammlung mit Stimmenmehrheit beschlossen haben, den Kompromiß-Vorschlag der Eis-Compagnien anzunehmen, der einen Wochenlohn von 12, $11 und $10, je nach Leistungsfähigkeit, bestimmt. Die Eis-Compagnien erneuten bü sen Vorschlag, als ein Comite der Fahrcr bei ihnen vorsprach, und die Versammlung nahm, wie gesagt, den Vorschlag an. Alle Eissahrer nahmen heute Morgen die Arbeit wieder auf. Dagegen haben sich gestern den am Montag ausgestandenen S a n d f u h rl e u t e n noch die der anderen SandCompagnien angeschlossen, sodatz gestern nur noch diejenigen der Brown River Sand Co. arbeiteten. Doch wird erwartet, daß auch diese bald die Arbeit einstellen werden, wenn die Forderung von $3.75 per Tag für Fuhrwerk und Mann nicht bewilligt wird. Die Jndpls. Drop Forgin g C o. versucht, die Stellen der ausgestardcnen Maschinenbauer und DieSinkers durch auswärtige Arbeiter zu füllen ; doch halten die Striker scharfe Wacht. Aus den Gerichtshöfen. Schadenersatzklage. Fred. Haas hat die Monon BahnGesellschaft auf $10,000 Schadenersatz verklagt. Während er vor einigen Monaten im Frachtschuppen der Bahn Güter ablieferte, wurden feine Pferde vor einer vorbeisausenden Locomotive scheu. Haas wurde vom Wagen geschleudert und erheblich verletzt. Ein SZp ieler-Procen von Ercassirer Davis. Matthew Kelly, ein Spieler von Washington, Ind., gegen welchen auf Grund eines von Excassirer Davis erzielten Schadenersatzurtheils ein Execu-tions-Versahren eingeleitet ist, hat beim Qbergericht den Antrag gestellt, den Sheriss von Davies County anzuweisen, daß bei ihm keine Pfändung Vorgenommen werden darf. Der Antrag stützt sich darauf, daß Davis mit fremdem Geld gespielt habe und daß er außerdem Kelly noch 810,000 schuldig sei. Abgewiesen. Die von Edward Symmons gegen Adolf Marer angestrengte Schadenersatzklage, über welche ausführlich berichtet berichtet wurde, wurden gestern von einer Jury des Superior-Gerichtö zu Gunsten des Beklagten (Marer) entschieden. Das National-Feldlager der Spanisch Amerikanischen Kriegs Veteranen wird hier vom 15. 18. September abgehalten werden.

i Henry Frank, i

Wieder hat der grimme Schnitter Tod die Reihen unserer deutschen Pionicre gelichtet. Gestern Nachmittag ist m seiner Wohnung. No. 1218 Nord Illinois Straße, Herr Henry Frank, einer unserer ältesten und bestbekannten Mitbürger, im Alter von 75 Iahren durch ein Herzleiden plötzlich dahingerafft worden. Geboren am 2. April 1827 in Otterbach in Hessen-Darmstadt war Herr Frank bereits im Jahre 1833 mit seinen Eltern nach Amerika gekommen. In Cincinnati ließ die Familie sich nieder und dort erlernte der Verstorbene das Möbelgeschäft. Im Jahre 1855 kam er hierher, wo er einer der Mitbegründern der Möbel-sabrikanten-Firma Spiegel, Thoms & Co. wurde, die bis zum Jahre 1895 bestand. Nach der Auflösung der Theilhaberschaft zog Herr Frank sich von seiner höchst erfolgreichen Geschäfts - Thätigkeit gänzlich zurück und genoß der wohlverdienten Ruhe, jedoch immer noch ein reges Intereffe an allen Fragen von öff. Interesie nehmend. Cr war ein längjähriges Mitglied der Gewerbekammer, ein altes Mitglied des Ordens der Oddfellows, sowie ehemals Präsident des alten deutschen Schützenvereins. Außer seiner langjährigen, treuen, jetzt von Kummer gebeugten Lebensgcfährtin trauern 6 Kinder und mehrere Cnkel, sowie zahlreiche Freunde in der ganzen Stadt über seinen plötzlichen Tod. Die Kinder sind: die Herren Fred. W. Frank von dahier und Robt. H. Frank, Marion, sowie 4 Töchter, Frau Ferd. Christman, Seattle, Wash; Frau Clara Towning, Ann Arbor, Mich.; Frau Robt. - G. Harseim, Jndpls.; und Frau Hugo Hug, Whatcomb, Wash. Genaueres über die Becrdigung wird erst spater bekannt gemacht werden. Polizeiliches. M a m i e P c r o n, das 18-jähr. Madchen aus Chicago, das wie berichtet die trüben Ersahrungen mit dem Schufte Robert Davison machte, der die Arglose überredete, ihre Ersparnisse zu erheben und mit ihm aus Chicago hierher zu reisen, wo cr sie heirathen wollte etc., der sie aber so schmählich hinterging und dann ohne einen Heller hülslos sitzen ließ, wurde gestern von der Wohlthatigkeits-Gesellschast der Door of Hope ' überwiesen. Die Polizei hat sich mit der Chicagoer Behörde in Perbindung gesetzt, um den verheirathcten Verführer Mamie's wenn irgend möglich zur Rechenschaft zu zieheiA Auch gestern wurden der Polizei wieder mehrere Vermißte behufs Aufspürung gemeldet: Zunächst wurde berichtet, daß die im Hintcrhausc von No. 107 N. New Jersey Str. wolmhafte farbige Wäscherin Lulu Beard sich seit Samstag nicht mehr hat blicken lassen. Daheim fanden die Radler sie nicht. C. W. D o w n e y aus Spencer, Ind., bat die Polizei Umschau nach seiner in der Montag Nacht ausgerückten Frau zu halten. P o l. ' C h e f T o l e r von Elwood meldete, daß der 52-jährige KriegsVeteran Albert Colclasure vom 7. Ind.Regt., der am letzten Mittwoch nach Indianapolis fuhr, noch nicht nach Clwood zurückgekehrt ist. Ferner klagte W. E. Lee von No. 860 Mulberry Str., daß sein 13-jäh-riger Charles mit 2 gleichaltrigen Genossen : Chas. Winchester und Adel E verhart, nach Chicago durchgegangen sei, wie er befürchte. Damen-Verein des Südseite Tnrnvereins. Der Damen - Verein des Südseite Turnvereins veranstaltet heute Abend eine Schürzen- und Schlipspartie, ver bund.n mit einem flotten Tanzkränz chen. Westindien. WeitereSUnheil befürchtet. Fort de France, 21. Mai. Riesige Feuermassen wurden vom Mont Pelee aus auf die Ortschaft Le Carbet, eine Vorstadt von St. Pierre geschleu dert. Es wird befürchtet, daß die Truppen, welche dort stationirt waren, um's Leben gekommen sind. Gräberschmückungstag Raten. via C. H. & D. Ein und ein Drittel des regl. Fahrgeld für die Rundfahrt, innerhalb aller 150 Meilen gelegenen Punkte. Tickets werden am 29. und 30. Mai verkauft, gültig für die Rückfahrt bis zum 31ten. Fahrkarten und Imformation im Union Bahnhos und 25 W. Washington Str. T. P. Algeo. D. P. A., Indianapolis.

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