Indiana Tribüne, Volume 25, Number 230, Indianapolis, Marion County, 20 May 1902 — Page 4

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Jnoiana Tribune, 2. Mai ISO.

Indiana Tribüne. Herausgegeben von der uteberg TB. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium - Präsident Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269, Enlered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. GrofzHerzog Adolf. Ter Großherzog Adolf von Luxembürg hat durch die bereit gemeldele Ernennung feines einzigen Sohnes zum Statthalter des Landes seinem langgehegten Ruhebedürfniß entsprochen und damit die Zügel der Regierung nach Jahren definitiv in die Hände des Erbgroßherzogs gelegt. Nachdem er 1866 als Herzog von Nassau sein Land verloren, hatte, lebte er längere Zeit auf Reisen, hielt sich in Frankreich und der Schweiz, und abwechselnd in Wien und Frankfurt a. M. auf. Während der schweren Erkrankung König Wilhelms 3. von Holland, des Vaters der Königin Wilhelmine, führte er zweimal die Regentschaft des Luxemburger Landes, dessen Grotzherzog bekanntlich der König der Niederlande war. Am 23. Novemder 1890. dem Todestag des Königs, mit dem die Ottonische Linie desHau ses Nassau erlosch, bestieg als sein Nachfolger Herzog Adolf als 73jähriger den luxemburgischen Thron. In seinem Lande hat sich der greise Fürst, den eine für fein Alter außerordentliche Lebhaftigkeit und Ursprünglich' keit der Ausdrucksweise auszeichnet, verhältnismäßig wenig aufgehalten. Mit Vorliebe verweilte er den größten Theil des Jahres auf seinen Schlössern. von denen einige jenem mit Preußen 1867 abgeschlossenen Vertrag entstammen, welcher außerdem dem Großherzog, damals Herzog von Nassau, für die Einverleibung seinesLandes in die preußische Monarchie eine Abfindungssumme von 8 Millionen Thalern sicherte. Da der Großherzog nebenbei über ein bedeutendes PrivatHeandgen verfügt. 400,000 FnmesEi villisw bezieht u. haushälterisch zu Ic den weiß, kann er als einer der wohlsituirtesten Fürsten bezeichnet werden. Seinen ständigen Wohnsitz gedenkt der Großherzog nunmehr auf seinem baverischen Schlote Hohenburg bei Tölz zu nehmen, während sein Sohn, der ietzigeStatthaiier Erbgroßherzog WilHelm, Schloß Berg, wo er bis nun residirte, verlassen wird, um dauernd das in der Hauptstadt gelegene großherzoglicke Schloß zu beziehen. Da die 1893 geschlossene Ehe des Erbgroßherzogs mit Jnfantin Maria Anna von Portugal bis nun nur mit Töchtern gesegnet wurde, die in Luxemburg nicht fuccessionsberechtigt sind, fehlt dem Lande zur Zeit noch ein Thronfolger. Finanzmini st er und S ch i l d w. a ch e. Ein Wachposten, der in Paris am Rohan-Pavillon des Louvre, in nOhster Nähe des Gam betta-Tenkmal steht, und Acht zu geden hat, daß Niemand dem Finanzminister zu nahe kommt, hatte neulich in der Dämmerstunde einige aufregende Augenblicke zu durchleben. Aus dem Ministerium kam ein gutgekleideter Mann in den 40er Jahren heraus, der auf dieser Seite einen Ausgang suchte, und als er keinen fand, das eiserne Gitter überstieg. Die Schildwache lief herbei und fällte das Bajonett gegen den Ein- und Ausbrecher. Halt! wer da?" schrie die Schildwache. Der vermeintliche Dieb aber kletterte mit der gr'ößten Kaltblüligkeit noch vollends herab und antwortete ihm: Ich bin Finanzministn Eaillaux!" Was. Du bist Minister?" entgegnete der Soldat, der einen Verrückten vor sich zu haben glaubte, na. so etwas brauchst Du mir nicht weis zu machen. Marsch' in's Schilderhaus!" Aber es war in der That der Finanzminister, zu dessen Befreiung in demselben Augenblicke ein Diener, der das Gespräch von drinnen mit angehört hatte, herbeieilte. Der Grund des komischen Intermezzos war folgender: Herr Caillaux war von seinem Nachbar, dem Kolonialminister, zu Tisch geladen und wollte sich durch die Hinterthür zu dem Gastfreunde begeben. Als er an dieselbe kam, stellte sich leider heraus, daß er den Schlüssel vergessen. Da er noch jung und gewcndter Turner ist, stieg der Minister, um den großen Umweg nicht machen zu müssen, einfach über. gelohnte Ehrlichkeit. Eine Frau Chas. F. Da Costa von Philadelphia verlor neulich in New Kork ihr Perlenhalsband im Wertbe von 510.000 während einer Fahrt auf der Straßenbahn. Ein Kondukteur fand dasselbe und überbrachte es dem Superintendenten der StraßenbahnGesellschaft, der, sobald er die Eigenthümerin ermittelt hatte, derselben den kostbaren Schmuck prompt zustellte. Als Belohnung erhielt der ehrliche Finder von Mrs. Da Costa einen Check über 8250. Von der Oberfläche Spaniens sind nur 37 Prozent unter Kultur, 26 Prozent bestehen aus Weideland und Wald und der Rest ist Oedland oder unfruchtbares Gebirge.

DaS Automobil im Heeresdienst. Seit einer Anzahl von Jahren hat man bekanntlich das Automobil probeweise im Heeresdienste verwendet. Die Versuche haben aber dargethan, daß dieses Fahrzeug das Pferd und das Fahrrad wohl wesentlich zu unterstützen vermag, in einzelnen Fällen wohl auch an ihre Stelle treten kann, daß aber ein vollständiges Ersetzen des Pferdes und des Fahrrades durch das AutomoKl wenigstens in absehbarer Zeit vollständig ausgeschlossen ist. Die Versuche, welche ihren GipfelPunkt naturgemäß in den jährlichen Manövern hatten, erstreckten sich, so weit die eigentliche Kriegsbrauchbarkeit in Betracht kommt, bei fast allen in Frage kommenden Armeen in einheitlichem Sinne auf Automobile zur Personenbeförderung, auf Lastwagcn und auf Straßenlokomotivin. Der Verwcndung von solchen Fahrzeugen auf Schießplätzen u. s. w. sei. da die Bestimmung in diesem Fall lediglich im Friedensvcrkehr liegt und die Wagen deshalb im Allgemeinen hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit nur den glcichen Ansprüchen wie diejenigen des bürgerlichen Verkehrs zu genügen brauchen, hier keine Erwähnung gethan. Was die Automobile für die Personenbeförderung anbetrifft, so handelt es sich in der Hauptsache um Erlangung einer möglichst großen Geschwindigkeit unter Benutzung durch einige wenige Personen, nicht um die Beförderung größerer Mengen von Soldaten. VerWendung findet das Fahrzeug hier bei der Ueberbringung rcn Meldungen und Befehlen, bei der Verbindung der wichtigsten Kommandobehörden unter einander, bei der Herstellung von Relaislinien, bei der Verbindung der Truppen mit der Eisenbahn und Anderem. Der nicht zu unterschätzende Vortheil des Automobils bei diesen Arten der VerWerbung ist ganz besonders darin zu suchen, daß während ein mit Pferden bespanntes Fahrzeug beziehungsweise ein Reuer bestimmte Strecken knapp einmal hin und zurück zu durcheilen vermag, das Automobil die gleiche Entfernung mehrere Male zu durchfahren im Stande ist, selbstverständlich aber nur, wenn gebahnte Wege zur Verfügung stehen. Daraus geht schon der Nachtheil hervor, welchen alle Automobile aufweiftn und welche verhindern, daß diese Beförderungsmittel selbst in diesem einfachen Verbindungsdienst gänzlich an Stelle des Pferdes und des Fahrrades treten können. Denn wenn es auch unter sonst günstigen Verhältnissen kurze Strecken sich querfeldein zu bewegen vermag, so gehört dieses bei aufgeweichtem Boden, Sturzacker etc. doch zu den vollkommenen Unmöglichkciten. In den jüngsten deutschen Kaiscrmanövern waren zehn Automobile, deren Motoren 6 bis 15 Pfcrdekräfte indizirten, im Gebrauch. Sie wurden sämmtlich mit Benzin getrieben und erreichten Geschwindigkeiten, die von 25 bis 40 englische Meilen in der Stunde schwankten. Es zeigte sich, daß zwischen der vorgeschobenen Kavallerie und der Spitze der Vorhut, dann zwischen dem Ende der Kolonnen und den Verpflegungsmagazinen u. s. w. auf der Straße genügend Bewegungsraum vorhanden war, um die zu ermöglichcnde große Fahrgeschwindigkeit auszunutzen, trotzdem gerade bei den Versuchen die ungünstige Witterung diese Automobile auf eine harte Probe stellte.

Die zur Verwendung kommenden Automobile waren sämmtlich vierrädrig, von Versuchen mit dreirädrigen Motoren scheint man bei allen Heeresverwaltungen vollständig Abstand genommen zu haben. Was die Lastwagen anbetrifft, so haben diese bei dem Versuch den auf sie gesetzten Erwartungen entsprachen, jedoch sind sich alle Autoritäten darüber einig, daß ein wirklich kriegsbrauchbares Fahrzeug dieser Konstruktion noch nicht vorhanden ist. Während in Deutschland als Bewegungsmittel jetzt durchweg Benzin VerWendung findet, hat Frankreich neuerdings dem Petroleum den Vorzug gegeben. In den jüngsten französischen icanövern waren vier derartige Automobile im Gebrauch, welche die Verpflegungsmittel zu den Truppen heranführten. Diese Fahrzeuge ersetzten zusammen 130 Pferde und 64 MilitärPackwagen. Zehn solcher Wagen können für 72,000 Mann und die entsprechende Zahl Pferde Lebensmittel heranführen. Aus diesen Angaben ist zu ersehen, welche großen Vortheile der Heeresverwaltung nach Einführung eines wirklich kriegsbrauchbaren Automobils entstehen würden. Neuerdings hat man auch zu Lastzwecken den Straßenlokomotiven wieder größere Aufmerksamkeit geschenkt. Die deutsche Heeresleitung hatte schon 187071 zwei ßslcher Beförderungsmittel nach Frankreich mitgenommen, jedoch wurden nach dem Feldzug derartige Versucbe nicht fortgesetzt, da diese Lokomotiven den in sie gesetzten Hoffnungen nicht entsprochen hatten. Erst die günstigen Resultate, welche die Engländer in dieser Hwsicht in Afrika erzielten, haben die Aufmerksamkeit wieder auf diese Zugmaschinen gelenkt. Bei den jüngsten deutschen Kaisermanövern waren zwei Arten im Gebrauch, ein Thornycroft'scher Dampfrollwagen und zwei Fowler'sche Straßenlokomotivcn. Die letzteren zogen drei gewöhnliche Wagen schwerster Art. Auf Straßen genügten die erreichten LeifiungeV vollkommen, selbst ein stückweises Fahren über Fe'id war möglich. Schwierig, keiten entstanden aber sofort, sobald es sich darum handelte, weitere Strecken querfeldein zu fahren.

Der Delicgcr der Moros. Iktur! ?av ' glänjense militärische administrative Karriere. Vrigadegeneral George W. Tavis. Kommandeur der amerikanischen Truppen auf der Philippinen-Jnsel Mindanao, der neulich mit Unterstützuna des Obersten F. D. Baldwin einen glänzenden Sieg über die Moros erfocht, stammt aus Thompson, Conn., und ist jetzt 62 Jahre alt. Er besitzt einen ausgezeichneten Rekord in der Armee, in die er 1861 als Sergeant eines Connecticut - Freiwilligen - Regiments eintrat. Während des Bürgerkrieges that er sich derart hervor, daß er beständig befördert und von General Grant zum Adjutanten mit dem Titel Oberstleutnant erkoren ward. In 1865 empfing Davis das Brcvet eines Generalmajors der Freiwilligen. Nach dem Bürgerkriege erfolgte die Aufnahme Davis' in die reguläre Armee, in der er 1867 zum 5wpitän, 1894 zum Major und Anfangs 1898 zum Obersten avancirte. Er hatte in ibr mehrfache Gelegenheit, seine militarischen und administrativen Fähigkeiten zu bekunden. Meist bekleidete er gesuchte Vertrauensposten. So nax er eine Zeit lang Präsident der Kriegs-Rekord-Kommission und unter der

Vrigadegeneral George W. Davi?. zweiten Administration Präsident Clcvelands militärischer Berather Lamonts, als dieser das Portefeuille als Kriegssekretär innehatte. Bei Ausbruch des spanisch-amerikanischen Krieges 1898 wurde Davis Brigadegeneral der Freiwilligen, in 1899 trat er an die Stelle des General-Gouverneurs Henry in Porto Rico, der aus Gesundheitsrücksichten resignirt hatte. In 1900 ging Davis mit dem Range eines Brigadegenerals der regulären Armee als Generalinspekteur des Heeres nach den Philippinen. Das Gocthc-Dcnl:mal in Wom. Vom deutsche tkaiser dem Volke der ..ewigen ?tudt" und Italiens gewidmet. Wohl selten ist von den Verehrern Goethes ein Gedanke freudiger aufgenommen worden, als der Entschluß de? deutschen Kaisers, dem Dichterfüren in Rom ein Denkmal zu errichten. Ent-Goethe-Kopf. faltete sich doch Goethes Genius wäbrcnd seines Aufenthaltes in der ewigen Stadt," 1786 bis 1788, zur vollen Reife und Größe. Auch konnte wohl die Ausführung des Monumentes keinem Würdigerem übertragen werden, als Professor Eberlein, der von je ein begeisterter Romfahrer war und Goethe verehrt wie keiner. Es war die Idee des Künstlers, das dem Volke Roms und Italiens gewidmete Standbild gewissermaßen auf Resten der antiken Kultur aufzubauen. Der Sockel ist daher aus zwei mächtigen Bruchstücken altrömischer Tempelarchitektur zusammengefügt, und als Postament erhebt sich darauf ein reiches korinthisches Säulcnkapitäl. Den Sockel beleben drei Gruppen: Vorn die lyrische Poesie in Gestalt von Mignon und dem alten Harfner und dann als dramatische Gruppe Jphigenie, an deren Herzen Orestes, von den Furien gepeinigt, Ruhe und Frieden sucht. Auf der Rück, feite des Sockels sinnt Faust über einem Folianten, geplagt von Zweifeln, die ihm Mephisto in's Ohr slüstert. Hoch oben aber steht Wolfgang Goethes Herrliche Gestalt. Die malerische Kleidung, die anmuthende Haltung, und vor Allem der lockenumrahmte edle Kopf mit den großen begeisterten Dichteräugen des Altmeisters vereinen sich zu einem Bilde, das die schönste Blüthe germanischen Wesens erkennen läßt. Zucker kommt nicht nur im Zuckerrohr, der Zuckerrübe und dem Ahorn, sondern auch noch in 187 anderen Pflanzen und Bäumen vor.

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' d Inland. m Der H o l z a r m als Sparlasse. Peter Burns, der Kapitän eines Kanalboots, ertrank unlängst in der Nähe von New Brunswick. N. I. Er hatte einen hölzernen Arm und vor der Beerdigung entdeckte der Leichenbesorger in demselben zehn $10 und fünf tz5-Banknoten, welche Hinterbliebene erhielten. Mörderischer Bubenstreich. Der Advokat Frank M. Harrison von Kansas City. Mo., wurde jüngst von einem elektrischen Schlag getödtet, als er versuchte, einen Draht zu entfernen, den ein paar Knaben um einen Baumstamm gewunden hatten. Die Knaben hatten den Draht mit einem Kabel dc? elektrischen Lichtanläge verbunden. Tod einer Jubelbraut. In Fond du Lac, Wis., feierten dieser Tage die Ulrich Leger'schen Eheleute ihre goldene Hochzeit, und mehr als 200 Gäste waren erschienen, um dem Jubelpaare zu dem seltenen Feste ihre Glückwünsche darzubringen. Die Festtheilnehmer waren eben dabei, sich zum Abendbrod niederzulassen, als die greise Braut, Frau Leger, vom Schlage getroffen wurde und bewußtlos zusammensank. Sie gab zwei Stunden später den Geist auf. Lebendig begraben. Ein gewisser Eli Frew zog vor einiger Zeit mit Frau und drei Kindern von Oklahoma City. Okla.. nach Roger Mills Countp. um sich in dem neuen Lande anzusiedeln. Einstweilen diente der Familie eine Höhle zur Wohnung. Dieser Tage stürzte in Abwesenheit des Vaters die Höhle ein, und die Mutter und die drei Kinder wurden lebendig begraben. Als Frew zurückkehrte, waren die Verschütteten schon todt. Jetzt Obergeschützmaat. Geschützmaat Morgan, dessen Leut-nants-Aspirationen durch Rear-Admi-ral Sampson eine so herbe Behandlung erfuhren und der jüngst von der Examinations-Behörde zu dem Posten eines Obergeschiitzmaat seines schlechten Renommees wegen" für untauglich befunden wurde, hat dieser Tage vor einer vom Marine-Sekretär neuernannten Eraminations-Behörde sein Examen bestanden und ist nun doch zum Obergeschiitzmaat ernannt worden. Jugendlicher Mörder. Der 42jährige John Reinhardt von Detroit, Mich., wurde neulich binter seiner Wohnung von dem 16jährigen Frank Collins durch's Herz geschossen und auf der Stelle getödtet. Reinhardt und Collins waren wegen des Ersteren Kinder in einen Streit gerathen, der dann ein so trauriges Ende nahm. Collins. der sofort verhaftet wurde, erklärte, daß Reinhardt mit einem Hammer in der Hand auf ihn zukam und daß er darauf zuerst zwei oder drei Schüsse in den Boden feuerte, bevor er den verhängnißvollcn Schuß abgab. Dämon Gold. In Schaaren ziehen Goldsucher nach dem neu entdeckten Dorado an den Ufern bei Sand Creek, Mont. Die Gegend im Umkreise von zehn Meilen ist in Gruben-Claims abgetheilt. Viele Bergleute geben die feste Anstellung auf, um in dem neuen Dorado ihr Glück ?u versuchen. In einer Felsschlucht am Sand Creek wurde die Goldablagerung zuerst entdeckt. Die Bergabhänge, von denen das Gold in dem Alluvialland herrührt, sollen aus Erzlagern bestehen, die einen Goldgehalt im Werthe von vielen tausend Dollars die Tonne führen. Schlimm? Folgen eines dummen Scherzes. Der Farbige Josef P. Brown in Chicago wurde neulich Abends von seinem Rassengenossen E. L. Miller erschossen, dem er zum Spaß" befohlen hatte, die Hände in die Höhe zu heben. Die beiden Männer waren Freunde, und hatten mehrere Monate in demselben Haus gewohnt. Miller war im Begriff, sich nach Hause zu begeben, als ein Farbiger aus einer dunklen Alley heraustrat, und ihm mit rauher Stimme zurief: Die Hände in die Höhe." Miller zog schnell einen Revolver und gab vier Schüsse auf den vermeintlichen Räuber ab. Er ging dann ruhi weiter, wurde aber gleich darauf von zwei Polizisten verhaftet, die die Schüsse gehört hatten. Der Todte hatte keine Waffen bei sich und beide Hände staken in seinen Taschen. Reichthum als Wahnsinnsursache. Der junge Wallace Coy in Oshkosh, Wis., war einige Zeit außer Stellung gewesen und trat kürzlich in den Dienst der Isthmus Plantation Company von Milwaukee. Er verkaufte Aktien für die Gesellschaft und verdiente in wenigen Wochen die Summe von 53000. Dies war zu viel für ihn und griff sein Gehirn an. Er kaufte zwei Diamantringe für $150 und $400 und mehrere Spieluhren, welche er an seine Freunde sanfte. Er bildete sich ein, im Besitze von $2.000,000 ;ju sein, und als sein Geld zur Neige ging, begab er sich zu einer Bank und verlangte auf sein Konto $50.000. Einem Droschkenkutscher schenkte er eine goldene Uhr nebst Kette, und nach dem Hause seiner Braut sandte er mehrere große Möbelwagen mit dem Befehl, die dort befindlichen Sachen aufzu laden und nach einer Villa zu schassen, welche er, wie er vorgab, gekauft hattk. Das Ende war, daß der bedauernswerthe junge Mann einem Jrrenas überwiesen wurde.

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