Indiana Tribüne, Volume 25, Number 230, Indianapolis, Marion County, 20 May 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 2. Mai 1902.
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...Von oben!... Wir sollen stets den Schöpfer loben. Denn aller Segen kommt von oben; Daran ist mahrlich viel gelegen. Doch fällt von oben auch der R e g e n ; Und ist das Dach nicht gut Ihr Leut'. Giebt's unmiUkomm'ne Feuchtigkeit" D'rum ruft beizeiten Eschenbach, Der steigt mit Wollust Euch auf's Dach. Moritz Eschenbach, 1718 Madiso,! Avenue. Alle Arten von ftupfer. Blech, und isenar betten werden ,u mäglgen Preisen übernommen. Reparaturen werden prompt ausgeführt.
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Ein Attentat
Auf den Kaiser Franz Joseph vereitelt. Glänzende Militarparade in der spanischen auptstadt. Am Vorabend der Inauguration der Republik (5uba. Kundgebungen des Dankes für die amerikanische Verwaltung. Letzte Lebenszeichen von Opfern der Vulkan-KataftropHe. Ausdehnung der ?iebellion im sii lichtn China. Zuruckbringung der amerikanischen Flüchtlinge nach Ciiebcc. Oefterreich-Ungarn. Mordanschlag gegen den Kaiser. London, 20. Mai. Der Correspondent des Chronicle" in BudaPest berichtet über einen vereitelten Mordanschlag gegen Kaiser Franz Joseph, als derselbe kürzlich mit eiuem Nachtzuge von Wien nach Budapest reiste. Es soll bei der Jnspection der Waggons im Wiener Bahnhof kurz vor der Abfahrt im kaiserlichen Coupe eine in Papier gewickelte Bombe gefunden worden sein. Die Sache hatte angeblich die Entlassung mehrerer Bahnbeamter zur Folge, wurde jedoch auf Wunsch des Kaisers geheim gehalten. Rußland. Vereiteltes Attentat. St. Petersburg, 19. Mai. Gestern Abend wurde ein erfolgloser Versuch gemacht, den Gouverneur von Wilna, Generalleutnant von Wahl, zu ermorden. Er war früher Polizeichef von St. Petersburg und hatte dort vor einigen Jahren erhebliche Schwierigleiten mit den Studenten. Von Wahl verließ etwa um Mitternacht den Circus in Wilna, als ein Mann von hinten auf ihn zu sprang und zweimal mit einem Revolver aus ihn schoß. Die Kugeln verwundeten den General an der linken Hand und am rechten Fuß. Der Attentäter wurde dann von der Polizei und Umstehenden ergriffen und zu Boden geworfen, doch gelang es ihm, noch einen Schuß abzufeuern, der fehlging. Der Mann gab seinen Namen als Hirschel Dent an. Spanien. Militarparade. Madrid, 19. Mai. Die ganze Bevölkerung von Madrid schien sich heute am Paseo del Prado und Paseo de Recoletos, dem großen Boulevard von Madrid, versammelt zu haben, um die glänzende Militärparade anzusehen. Von einer großen, in der Mitte der Marschroute errichteten Tribüne aus ließen die Königin-Mutter, Mitglieder der königlichen Familie, die Diplomaten und Mitglieder der Cortes 14,000 Soldaten Revue pasfiren. Die ganze Garnison von Madrid, mehrere Regimenter aus den Provinzen und die Marine-Detachements nahmen an der Parade Theil. König Alfons verließ in der Uniform eines Generall.apitäns auf einem stattlichen Zelt?r den Palast um 4 Uhr Nachmittags, begleitet von Gen. Weyler, dem Herzog von Connaught, dem Großfürsten Wladimir und einer Suite von Stabsoffizieren. Als der König auf dem Paseo de Recoletos an den Truppen vorüber ritt, wurde er von den Soldaten mit Hurrah empfangen. Er poftirte sich dann neben der Tribüne, auf welcher seine Mutter saß. Der Vorbeimarsch dauerte 1 Stunden und den Schluß der Parade bildete ein Vordeigaloppiren eines halben Dutzend Regimenter Kavallerie. Ans dem Rückwege nach dem Schlöffe wurde der König von der Menge m.t dem Rufe: Viva El Rev" begrüßt. Die Anarchisten-Verschwörung. Madrid. 19. Mai. Die hiesige Polizei ist sehr wortkarg in Bezug auf die Entdeckung einer Anarchisten-Ver-schwörung. Mehrere Zeitungen ziehen es in Zweifel, ob die Verhafteten wirklich ein Attentat beabsichtigten. Es heißt, daß die Behörden, sobald sie von dem Ankaus von Dynamit holten, über jeden Käufer Untersuchungen anstellen ließen, und auf diese Weise soll das Bestehen einer Verschwörung bestätigt worden sein. Nichtsdestoweniger er-
klärt das Blatt Liberal, daß voraussichtlich nur Gabriel Lopez und Francisco Snarez prozesnrt werden würden. Lopez' Gattin hat zugegeben, daß ihr Mann in der letzten Zeit häuftg geheimnißvolle Besucher empfing. Lopez hat eine ziemlich unbescholtene Vergangen heit und gab sich bisher für einen föderalistischen Republikaner aus. Cuha. Die Jnaugurations Festlichkeiten. H a v a n a, 19. Mai. Havana's Bürger wurden heute Morgen durch den Klang zahlreicher Glocken aus dem Schlafe geweckt, die zu Ehren der patriotischen Todten geläutet wurden.
Heute war auch der Jhrestag des Todes von Jofe Marti, des Helden von Tos Rios und Führers der letzten Revolution. In den Kirchen fanden Rc quiem - Messen statt und General Marimo Gomez hielt in El Mundo eine Gedächtnißrede. Auf Tosos de las Laurels, in der Festung Cadanas, wo die kubanischen Gefangenen von den Spaniern erschossen wurden, legte der Stadtrath eine Blumenkrone nieder. Die gestrigen Festlichkeiten wurden mit einem großartigen Fackelzug beschlossen, an welche.nl sämmtliche politischen Eluds Theil nahmen. Aus allen Theilen der Insel treffen heute Ertrazüge ein. Die ProvinzialGouverneure, Alcalden und Civilbeamten, die sich von ihrem Posten frei machen konnten, befinden sich schon hi?r und man erwartet, daß bis morgen aus den Provinzen 20,000 Besucher hier sein werden. Dampfer von New Vork und Florida trafen heute Morgen mit einer großen Anzahl Passagiere ein, darunter eine Delegation von Senator Palma's Nachbarn aus Central Valley, N. Z)., sowie sein ältester Sohn Jose. Die Triumphbögen und sonstigen Dekorationen werden mit großer Emsigkeit vollendet. Dem General - Gouverneur Wood gingen heute Dankes-Beschlüsse von verschiedenen Stadtverwaltungen zu, und Josef Gomez, der Eouverneur von Santa Clara, überbrachte ihm persönlich eine Dankesdenkschrift von den Bewohnern seiner Provinz. Zwischen . den Beamten im Regie rungsgebäude und den Offizieren des italischen Kreuzers Calabria" und des britischen Kreuzers Psyche" fand heute ein Austausch von Höflichkeitsbesuchen statt. Sämmtliche Schiffe im Hafen prangen im Flaggenschmuck. General Wood wird morgen der Republik 526,079 in Baar und 1,308,607 in Bonds überliefern, welchen die laufenden Verbindlichkeiten gegenüberstehen. Während der ganzen amerikanischen Verwaltung wurden auf der Insel 159,758,52 verausgabt. General Wood und sein Stab empsingen heute zahlreiche Abschiedsbesu che. Eine der letzten Amtshandlungen war die Ernennung von Dr. Carlos Findley zum Ober-Gesundheits.Com-missär der Insel. Im Rathhaus wurden heute an etwa 1500 Personen Liebesgaben vertheilt. Westindien. Noch immer thätig. Paris, 19. Mai. Gouverneur L'Huerrere von Martinique hat dem Colonialminister telegraphirt, daß der Mont Pelee noch immer große Massen Asche auswirft, welche in Folge der Aenderung der Windrichtung jetzt den südlichen Theil der Insel bedeckt. In Le Carbet wurden heftige Erplosionen vernommen. Briefe aus Martinique. P a r i s, 19. Mai. Es sind hier mehrere Briefe aus Martinique veröffentlicht worden, welche kurz vor dem Eintritt der Kcastrophe abgeschicktjwurden und aus denen hervorgeht, daß die letztere allgemein erwartet wurde, sodaß es unerklärlich erscheint, weshalb nicht eine Maffen-Auswanderung aus St. Pierre erfolgte. Eine junge Dame aus St. Pierre schreibt vom 3. Mai, daß die Stadt durch die aus dem Mont Pelee hervorbrechenden Flammen beleuchtet und Alles mit Asche bedeckt sei. Wir alle," schreibt sie, sehen der Vernichtung mit Ruhe entgegen. Wenn uns der Tod trifft, so werden wir zahlreiche Todesgeführten haben. Werden wir, durch Feuer oder Erstickung umkommen? Gott allein weiß es. Sagt meinem Bruder, daß wir noch am Leben sind; vielleicht sind wir es nicht mehr, wenn dieser Brief Euch erreicht." Zugleich schickt sie Proben der vulkanischen Asche. In einem anderen Brief wird berichtet, daß die L andbcwohner aus der Nachbarschaft des Vulkans
in großen Massen in die Stadt flüchten, und eine Zeitung in St. Pierre vom 3. Mai macht bekannt, daß eine für den nächsten Tag arrangirte Ercursion nach dem Mont Pelee verschoben worden sei, da der Krater unerreichbar sei. Heute Morgen aus Martinique eingelaufene Depeschen zeigen an, daß die Lokalbehörden nicht mehr wegen der rechtzeitigen Ankunft der Hülfsvorrüthe beunruhigt find, und die Regierung ist überzeugt, daß der größte Nothstand vorüber ist. In der St. Augustine Kirche fand heute eine Gedenkfeier für die Todten auf Martinique statt. Die Königin - Mutter von Spanien hat zu dem HülfsfondS, der sich jetzt auf 750,000 Francs beläuft, 10,000 Francs beigesteuert. Fort de France, 19. Mai.
Auf dem britischen Kreuzer Jndefatigable" hat sich eine Gesellschaft nach St. Pierre begeben, um die dort aufgefundenen Leichen der Familie des amerikanischen Consuls T. Prentis einzusargen und zum Begräbniß hierher zu bringen. Gestern fand ein neuer Ausbruch des Mont Pelee statt. Die amerikanischen Schiffe Cincinnati" und Potomac" werden auf unbestimmte Zeit hier stationirt sein. Die Potomac" begiebt sich dieser Tage nach der Insel Guadaloupe, um die Möbeln, Bücher etc. des Consuls Ayme hierher zu drin gen. China. Die Unruhen im Süden. St. Petersburg. 19. Mai. Eine Depesche aus Khabarowak im östlichen Sibirien besagt, daß die Rebellion im südlichen Theil der chinesischen Provinz Tschi-Li in den letzten Tagen einen weit schlimmeren Charakter angenommen hat. Die Zahl der Rebellen wird jetzt auf 30,000 Mann geschätzt, die unter der Führung des Mandarins Tsin-Nin-Pin stehen, welcher seine Familie tödtete, um ihre spätere Bestrafung zu verhüten. Die regulären chinefischen Truppen sollen sich geweigert haben, auf die Rebellen zu schießen. Peking, 19. Mai. Die Berichte aus der Provinz Tschi-Li sind widersprechend. Das auswärtige Amt theilte heute den Gesandten mit, daß der Aufrühr unterdrückt und der Führer und die meisten seiner Offiziere gefangen seien. Ausländer in, Pao-Ting-Fu behaupten jedoch, daß der Führer entkam und daß noch große Unruhen herrschen. Die Leiche und der Kopf des kürzlich ermordeten Priesters sind aufgefunden und der Mission zum Begräbniß übergeben worden. Canada. Zurück nach Quebec. Montreal, 19. Mai. Die beiden amerikanischen Gefangenen Col. Gaynor und Capt. Greene wuroen heute auf Grund eines Habzas CorpusBefehls durch den per Extrazug von Quebec eingetroffenen Ober-Constabler Gale dorthin zurückgebracht und der Kampf um ihre Auslieferung wird jetzt in Quebec ausgefochten werden müssen. Der Fall wird dort morgen zur VerHandlung kommen. Schweiz. Starker Schneefall. Genf, 19. Mai. Aus den Alpen und in einigen Thälern hat ein großer Schneefall stattgefunden, und das reifende Korn ist mit Schnee bedeckt. Viele der Pässe nach Italien sind blockirt, die Flüsse sind stark angeschwollen, der Eisenbahnverkehr gehemmt. Lawinen und Erdrutsche gefährden die Touristen. Hayti. G e n. F i r m i n unterwegs. Port au Prince, 19. Mai. General Tefly, der frühere MilitärCommandeur unter Präsident Sam, und Vilbrun Guillaume, der frühere Kriegsminister, sind heute als Verbannte auf dem Dampfer Hungaria" von hier abgefahren. Das Gerücht, daß die nördliche Armee auf Port au Prince zu marschirt, wird jetzt allgemein als wahr angenommen. Die Truppen Gen. Firmin's sind vermuthlich in St. Macc, an der westlichen Küste, 44 Meilen von Port au Prince entfernt. Die Absicht des Generals ist, abgesehen, daß er Kandidat für die Präsidentschaft ist, nicht bekannt, doch ist ein Zusammenstoß mit der provisorischen Regierung zu erwarten. Großbritannien. In Irland ertrunken. London, 19. Mai. Neun engtische Touristen, darunter 4 Frauen, ertranken gestern in Folge des Umschla
gens eines. Bootes während eines Stur mes auf dem See Killarney, Kerry County, Irland. In der Nähe von Glasgow entgleiste heute Morgen ein Zug, wodurch mehrere Personen verletzt wurden. An der ganzen Küste des Königreichs herrschen Stürme. Wahlkrawalle. Dublin, 19. Mai. Bei einer County-Wahl in Galway kam es gestern zu hitzigen Gefechten zwischen den Anhängern Lord Morris' von Killarnen und seinen nationalistischrn Gegnern. Etwa ein Dutzend Personen
wurden verwundet. Gesandter inHavana. London, 19. Mai. Lionel E. G. Carden, sut 1898 Generalconsul Großbritannien's auf Cuba, ist zum britischen Gesandten in Havana ernannt worden. Südafrika. Gute Aussichten. London, 20. Mai. Die Exchange Telegraph Co. berichtet, Lord Milner habe der Regierung mehrere Zweifelhafte Punkte in den Friedensbedingungen zur Entscheidung unterbreitet und es herrsche allgemein die Ansicht, daß binnen weniger Tage ein günstiges Resultat der Unterhandlngen werde gemeldet werden können. Vatikan. Die Philippinen-Frage. Rom, 19. Mai. Da es dem Papst unmöglich sein wird, persönlich die anstrengende Arbeit in Verbindung mit der Philippincn-Commission zu übernehmen, so wird er ein Comite von drei Cardinülen ernennen, um mit den amerikanischen Delegatcn zu conferiren, und wahrscheinlich werden die Cardinäle Martinelli, Satolli und Vivefy Tuto, Letzterer ein Spanier, dazu auserfehen werden. Indien. Verheerender Sturm. Bombay, 19. Mai. Ein verheerender Sturm ist über die Provinz Scinde, Britisch - Ostindien, hinweggefegt. Es wurden 40 Meilen Eisenbahngeleise weggeschwemmt u. zahlreiche Brücken, Häuser und Deiche sind verschwunden. Es gingen viele Menschenleben verloren. tm Wm Der Congresz. Senat. Washington, 19. Mai. Der Senat beschäftigte sich heute nur kurze Zeit mit der Philippinen - Vorlage. Dolliver von Iowa hielt eine Rede zu Gunsten derselben. Haus. Das Hans nahm vor seiner heutigen Vertagung die Flotten-Bewilligungs-vorläge an. Ein von Roberts (Mass.) beantragtes Ainendement, wonach drei der neuen Schisse, ein Schlachtschiff, ein Kreuzer und ein Kanonenboot, in Schiffsbauhöfen der Regierung angefertigt werden sollen, wurde angenommen. Desglichen eine Bill zu Gunsten der Achtstunden-Arbcit bei allen Contracten auf Governors Island, sowie eine solche für den Bau einer Heilanstalt für invalide Soldaten in Hot Springs, Süd-Takota. Wahrscheinlich gelyncht. L ittle Rock, Ark., 19. Mai. Aus Gazette, Ark., wird berichtet: Ein junger Neger Namens William Jordan, der versucht hatte, die neunjährige Tochter von James Cox zu vergewaltigen, wurde Samstag Nacht einem Constabler entrissen und seither hat man nichts mehr von ihm gehört. Erdbeben. San Francisco, 19. Mai. Im nördlichen Californien wurde heute Morgen um 10 Uhr eine leichte Erd erschütterung verspürt. M ,, ttüt Schiffsnachrichten. Angekommen: Liverpool: Tunian" von Montreal. Glasgow: Sarmatian" vonMontreal. Bremen: Rhein" von New York. Hamburg: Neptun" von Seattle. Abgefahren: Gibraltar: ..Hohenzollem" von New York. fys. Schott, ...Plumbcr... und Händler in den Cleveland Faucet Co's. Bier-Pumpen. 1 West aryland Str. Telephon, Neu. 2231.
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