Indiana Tribüne, Volume 25, Number 229, Indianapolis, Marion County, 19 May 1902 — Page 3

Jndiantt Tribüne, 19 1902. S

...Bon oben!... Wir sollen fiets den Schöpfer loben. Denn aller Segen kommt von oben; Daran ist mahrlich viel gelegen. Doch fällt von oben auch der R e g e n ; Und ist das Dach nicht gut Ihr Leut'. Viebt's unmillkomm'ne Feuchtigkeit" D'rum ruft bei Zeiten Eschenbach. Der steigt mit Wolluft Euch auf'S Dach. Moritz Eschenbach, 1718 Madison Avenue. GT lle rten von unser. Blech, und isenar btlten werden zu mäßigen Preisen übernommen. Reparaturen werden prompt ausgeführt.

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Jubel und Freude. Ganz Cuba schwimmt in einem Meer von Wonne.

Zahlreiche Festlichkeiten in avana und anderen Städten. ßntdecknng eines anarchistischen (omplotts in Madrid. fia Attentat aus den König Alsons geplant. bevorstehender Besuch deutscher Offiziere in Weflpoint. Gerüchte über einen Militärskandal in Krakau. Tas Unglück aus Martinique. Sensationeller Einbruch. (5uda. Allgemeiner Jubel. Havan a, 18. Mai. Tie Festlichleiten gelegentlich der bevorstehenden Inauguration der Republik Cuba sind in vollem Gange. In fast allen Städten und Ortschaften sind reichhaltige Programme für Volksbelustigungen vorbereitet. In Havana fanden heute in den Kirchen Festgottesdienste statt und in der Kathedrale wurde vom Erzbischof eine Hochmesse celebrirt. Volksspiele und Vergnügungen aller Art waren an der Tagesordnung, wie Theatervorstellungen, Pferderennen, Base Ball-Spiele, Circns-Vorstellun-gen und sogar ein Stierkampf im milderen Styl. Am Abend war die Stadt glänzend illuminirt, die Cafes und Restaurants bevölkert, Musikkapellen spielten lustige Weisen und in den spanischen Clubs wurden Maskenbälle abgehalten. General - Gouverneur Wood hatte einen geschäftigen Tag. Er war am Aufräumen, doch mußte er sich bald den ihm zu Chren veranstalteten Kundgebungen widmen. Die Di rectoren des Jaialai - Vereins beschenkten ihn mit einem kostbaren Silber - S?rvice und Abends erschienen die Kaufleute von Havana vor dem Palast, um ihm Lebewohl zu sagen. Das Kabinet schenkte Hrn. Wood eine goldene Uhr und die Tamen von Havana erfreuten Frau Wood mit einem Sil-ber-Service. Heute Abend wurde dem General-Gouverneur zu Ehren von den Handelskörperfchaften der Stadt ein großes Festessen gegeben. Spanien A n a r ch i st e n-C o m p i o 1 1. Madrid. 18. Mai. Es ist hier ein Anaarchisten-Complott gegen das Leben des Königs Alfons entdeckt worden und es wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, unter anderen die eines Angestellten einer Verficherungsgesellschast Namens Gabriel Lopez, in dessen Wohnung Tynamitvatronen gefunden wurden. Lopez sagt, er habe von einem anderen Anarchisten ein Packet Patronen erhalten mit der Weisung, sie bei der gestrigen Prozessen unter die königliche Equipage zu schleudern. Tie Zeitungen bestätigen das Genicht von der Entdeckung eines anarchistischen Complotts. Es verlautet jetzt, daß nenn Dynamitpatronen beschlagnahmt wurden. ES sind weitere Verhaftungen vorgenommen worden und unter den Gefangenen befinden sich sechs Studenten der Medizin, ein Setzer und ein Bauschreiner. Die beschlagnahmten Patronen werden von den Militärbehörden chemisch untersucht. Madrid, 18. Mai. Nach den Zeitungsberichten hat die Polizei seit letztem März Kenntniß von einem anarchistischen Complott gehabt und im April entdeckte sie einen Versammlungsort der Verschwörer in einem fashionoblen Stadtviertel. Drei andalusische Anarchisten trafen am 2. Mai ein und wurden bald darauf verhaftet. Sodann erfuhr man, daß Gabriel Lopez, ein Thürsteher einer Versicherungsgesellschaft in der Carrera San Geronimo , an den Straßen, durch welche die gestrige Prozession zog, und in der Nähe des Cortes' Gebäudes Dynamitpatronen verborgen habe und er wurde am Samstag verhaftet. Lopez fagte m Verhör aus, daß ein Mann Namens Francisco Suarez ihm die Patronen gegeben habe, welch Letzterer vor sieden Jahren an dem Angriff auf den verstorbenen Canovas del Castillo betheiligt war und bei der verfrühteil Explosion der Bombe im Garten Caftillo's verletzt wurde, während sein Kumpan Ruiz getödtet wurde.

Suarez wurde zu 7 Jahren Kerker verurtheilt und ist erst vor Kurzem entlasten worden. Suarez befindet sich in Haft, leugnet aber, etwas mit Lopez zu thun gehabt zu haben. Krönungsfeierlichkeiten. Madrid, 18. Mai. Während der gestrigen Krönungs-Feierlichkeiten wurde wiederholt die Beobachtung gemacht, daß die Königin-Regentin sich die Thränen aus den Augen wischte, wenn das Volk dem König Ovationen darbrachte. Ein hübscher Zwischenfall ereignete sich während der Prozession durch die Straßen. Nachdem die königliche Equipage das Cortes-Gebäude verlaskn hatte, näherte sich derselben eine Schaar junger Mädchen, von denen eine dem Köniz einen Strauß Rosen und Nelken überreichte, wahrend ihre Gefährtinnen eine Anzahl Tauben fliegen ließen. Mehrere derselben flogen auf die königliche Equipage zu und eine wurde vom König gefangen. Letzterer nahm den Blumenstrauß mit herzlichem Dank entgegen. In der Kapelle wurde gestern Morgen eine Messe gelesen, an welcher die Mitglieder der königlichen Familie, die auswärtigen Gesandtschaften und die ersten Beamten des Hofes theilnahmen. Heute bot sich hier das ungewöhnliche Schauspiel zweier Stiergefechte an einem Tage. Das eine fand am Morgen und das andere am Nachmittage statt und beide Male war die Plaza de Toros vollständig besetzt. Der Hof und die hiesigen diplomatischen Vertreter wohnten heute Nachmittag nm 4 Uhr in den Buen RitardoGürten der Grundsteinlegung für das erste Denkmal König Alfonso's XII., des Vaters des jetzigen Königs, bei. Die eigentliche Ceremonie wurde durch König Alfons Xlll. vollzogen. Im königlichen Hoftheater fand beut? Abend eine Galaaufführung der Oper Don Juan" statt. Madrid war heute Abend glänzend illuminirt und an verschiedenen Plätzen wurde Feuerwerk abgebrannt. Der König erließ heute eine Adresse an die Armee und Flotte. Deutschland. Sensationelles aus Dresden. Berlin, 18. Mai. Aus Dresden ist soeben eine Meldung eingetroffen, welche hier ungeheures Aufsehen erregt hat. Im Laufe der letzten Tage sind in Elbathon nicht weniger als 73 Verhaftungen wegen schwerer Vergehen wider keimende Leben vorgenommen worden. Die Behörden hatten vor Kurzem Wind davon bekommen, daß diese Vergehen geradezu systematisch und im weitesten Umfange betrieben würden. Der geheimnißvolle Tod von drei Frauen brachte die Polizei auf die rechte Fährte, und es gelang ihr, das Uebel an der Wurzel zu ergreifen. Enthüllungen der sensationellsten Natur stehen, sowohl was die angewandten Methoden als auch die Zahl und die gesellschaftliche Stellung der Betheiligten an betrifft, in Aussicht. Abgesandte nach West Point. Berlin. 13. Mai. Kaiser WilHelm hat den Oberst von Witzleben und MajorWillmann von derKadettenschule inGroßlichterfelde beruftragt,die vor einiger Zeit eingelaufene Einladung zum Besuch der Militär-Akademie in West Point anzunehmen. Diese beiden Offiziere werden daher am 24. Mai mit dem Lloyddampfer Barbarossa" von Bremen abreisen. Des Kaisers Geschenk. Berlin, 18. Mai. Der Entschluß Kaiser Wilhelm's, den Ver. Staaten ein Denkmal Friedrich's des Großen zum Geschenk zu machen, scheint offenbar sehr plötzlich gefaßt worden zu fein. Am vergangenen Dienstag hielt der Kaiser in der Hofloge des neuen Theaters in Wiesbaden wahrend eines Zwischcnaktes der Aufführung der Oper Die luftigen Weiber von Windsor" einen informellen Empfang ab, als er sich plötzlich an den Bildhauer Uphues mit den Worten wandte: Uphus, ich wünsche, daß Sie noch eine Statue Friedrich's des Großen anfertigen." Mit Vergnügen, Majestät", war die Antwort des Professors. Dies war das Erste, was der BildHauer von dem Plane hörte, und allem Anschein nach war es überhaupt das erste Mal, daß irgend Jemand von dieser Absicht des Kaisers erfuhr. Lejiterer theilte dann Prof. Uphus mit, daß die Statue als Geschenk für das Volk der Ver. Staaten bestimmt sei, und die Depesche an Präsident Roose velt ging am nächsten Tage ab.

Oefterreich'Nngarn. Militär. Skandal in Krakau. London, 18. Mai. Eine Depesche aus Wien an eine NachrichtenAgentur meldet, aus Krakau, Galizien komme die Nachricht, daß aus dem Hauptquartier des dortigen Generalstabes eine Million Rubel gestohlen worden seien. Zwei Generäle und mehrere Stabsoffiziere seien in Verbindung mit dem Raube verhaftet worden. Frankreich. Sensationeller Einbruch. Paris, 18. Mai. Das Chateau des Vives", Eigenthum von Hrn. und Frau Humbert, die an dem großen Humbert - Crawford'sche Prozeß interessirt sind, wurde letzte Nacht von Einbrechern heimgesucht. Dieselben erbrachen die Siegel des Sheriffs und stahlen Gemälde von großem Werth. Kirchenfeiern zu Ehren der Todten von Martinique. Paris, 18. Mai. Nach Schluß der Hauptmesse wurden heute Morgen in sämmtlichen römisch - katholischen Kirchen der Stadt Sterbepfalmen für die auf Martinique Umgekommenen gesungen sowie Gebete zum Gedächtniß der Todten verlesen.

Die Kirchen waren stark besucht und die Sammlungen zu Gunsten der Nothleidenden in Westindien ergaben ein gutes Resultat. Morgen findet in der Kirche St. Augustine ein Special - Gottesdinst statt, bei dem Bischof Cormont aus Martinique, der gegenwärtig in Paris weilt, die Absolution ertheilen wird. Der in der Notre Dame Kirche für die Todten von Martinique abzuhaltende Gottesdienst, der den Charakter einer hohen religiöfen und staatlichen Funktion tragen foll, ist wegen der Abwesenheit des Präsidenten Loubet aus Frankreich verschoben worden. Auch in den übrigen Städten und Dörfern des Landes wurden heute Gottesdienste zu Ehren der Opfer von Martinique abgehalten und Sammellisten veranstaltet. Eine gestern in Toulouse vor sich gegangene Vorstellung im Circus von Barnum & Bailey hat dem Martini-que-Fonds 25,400 Francs zugeführt. Künstler geehrt. Paris, 18. Mai. Es verlautet, daß der Maler Theobald Chartran, dessen Porträts von Frau und Frl. Roosevelt dieses Jahr im alten Salon ausgestellt waren, zum Ritter der Ehrennlegion ernannt werden wird. Venezuela. Bombardement. Trinidad, B. W. I., 17. Mai. Der Seehafen Carupano, im Staate Bermudez, Venezuela, wird heute Nachmittag um 2 Uhr wieder von den Re-gierungs-Truppen beschossen werden. Die Stadt wird zu gleicher Zeit von der Land- und Seeseite angegriffen werden. Die Venezuelanische Regierung benachrichtigte die auswärtigen Consuln in Carupano 48 Stunden vorher von ihrer Absicht. Man vermuthet hier, daß der amerikonische Gesandte in Caracas, H. W. Bower, der einzige auswärtige Vertreter war, der von dem Bombardement Carupano's benachrichtigt wurde, und es heißt, daß er entschieden von einer Beschießung unbefestigter Städte abgerathen habe. Der deutsche Kreuzer Gazette" ist das einzige auswärtige Kriegsschiff in Carupano und dasselbe wird sowohl die französischen wie die deutschen Bewohner beschützen. Man erwartet hier, daß morgen ein Zusammenstoß zwischen den Truppen der Rebellen und der Regierung stattfinden wird, welcher das Schicksal des Präsidenten, Gen. Castro, entscheiden wird. Westindien. Neue Gefahr vomMt. P e l e e. Paris, 18. Mai. Eine dem Matrn" aus Fort de France, Martinique, unter dem 17. Mai zugekommene Depesche meldet, daß in der vorhergehenden Nacht 15 heftige Entladüngen vom Mt. Pelee gehört wurden. Dieselben waren von Blitzen begleitet, welche die ganze Insel erhellten. Da sich der Ausbruch mit verdoppelter Heftigkeit wiederholte, so wurde der Depesche zufolge für den Augenblick eine zweite Catastrophe befürchtet. In der Umgebung von La Precheur bilden sich neue Krater. Trotz der Gefahr, von der sie bedroht find, beginnen die Flüchtlinge aus dem nördlichen Theile der Insel wieder nach ihren Wohnstätten zurückzukehren.

Großbritannien. Der Dampfertrust. London. 18. Mai. Die Daily Post" in Liverpool berichtet, daß in der gestrigen Versammlung von Actionären der White Star-Liniedie Uebertragung derselben an die Atlantische Dampf-schiff-Combination gutgeheißen wurde. Es war zwar nur etwa die Hälfte der Aktionäre vertreten, während 75 Prozent erforderlich sind, doch ist nicht daran zu zweifeln, daß die Fehlenden ihre Zustimmung geben werden. Südafrika. Die Boeren-Conferenz. Pretoria, 18. Mai. Die Boe-ren-Delegaten, welche in Vereeningen, Transvaal, versammelt sind, hielten am Donnerstag und Freitag lange Conferenzen ab. Philippinen. Die Spanier feiern. Manila. 13. Mai. Die Krönung des Könkgs Alfons wurde gestern von allen spanischen Bewohnern der tadt mit großem Pomp gefeiert und der stellvertretende Civil-Gouverneur Wright vertrat bei der Haupt-Ceremo-nie die amerikanische Regierung. C h a f f e c's Rückkehr.

M a n i l a. 18. Mai. Gen. Chaffee - r rv. Mi yeuie von aie anao, lm innern der Insel Mindanao, hierher zurückgekehrt. Er sagt, er habe mehrere MoroHäuptlinge gesehen und sehr zufriedenstellende Unterredungen mit ihnen gehabt. Fast alle Dattos und besonders die am Leben gebliebenen Sultane beHäupten, freundschaftliche Gefühle gegen die Ver. Staaten zu hegen. Angesichts einer heute von General Davis, dem Befehlshaber der amerikanischen Truppen auf Mindanao, eingelaufenen Depesche, wonach der Häuptling Ruty sich allem Anschein nach geweigert hat, die von ihm erbeuteten Pferde der amerikanischen Armee wieder auszuliefern, kann Gen. Chaffee nicht verbürgen, daß keine weiteren Kämpfe auf Mindanao stattfinden werden. Gen. Davis berichtet, der Datto Ruty habe erklärt, er sei kampfbereit, doch glaubt Gen. Chaffee, daß es nicht schwer halten wird, ihn zur Raison zu bringen. Ruty's Mannen halten einen hohen Hügel besetzt, der leicht von den Amerikanern umzingelt werden kann. Der heute dem General Lloyd Wheaton im Amerikanischen Club gegebene Abschiedsempfang war von über 2700 Amerikanern besucht. Die Cholera-Sltuation in Manila und in den Provinzen bleibt unverändert. Die Zahl der Erkrankungsfälle nimmt zu nnd die Todesfülle betragen noch immer etwa 80 Prozent. Der Congreß. Senat. Washington, 18. Mai. Die ganze bevorstehende Woche wird im Senat der Debatte über die Philippi-nen-Vorlage gewidmet sein, die dann vorc ussichtlich zu Ende kommen wird. Die Schlußabstimmung wird jedoch wahrscheinlich nicht vor Montag oder Dienstag erfolgen, da der Senat iam Samstag wegen der Enthüllung des Rochambeau - Denkmals keine Sitzung abhält. Reden werden erwartet von den Senatoren Burrows. Dolliver und Spooner für, und vot Hoar, Bacon, Patterson u. A. gegen die Bill. Haus. Nach Erledigung der Flottenvorlage wird das Haus in dieser Woche die vom Comite für auswärtige Angelegenheit zen einberichtete Bill bezüglich der Pässe aufnehmen. Eine lebhafte Debatte wird voraussichtlich die Bill für Beschränkung der Einwanderung hervor rufen. Die Hill'sche ScheidemünzenVorlage wird vielleicht auch zurSprache kommen unb möglicherweise eine Debatte über die Währungsfrage heraufbeschwören. Schiffsnachrichten. Angekommen: New York: Algeria" von Livorno und Neapel. Cymric" von Liverpool; Statendam" von Rotterdam; Roma" von Marseille u. Neapel. Moville: Tunisian" von Montreal und Qnebec. Liverpool: Georgic" von New Bork. Neapel: Vancouver" von Boston nach Alexandria. Gibraltar: ..Lahn" von New York. Abge fahren : Moville: Columbia" nach New York. Queenstomn : Umbria" nach New York. Southamton: Großer Kurfürst" nach New York.

rei nach Schiller Ob Köchin, Mädchen oder Frau Sie alle lieben Bernhard Thau, Nicht weil er Wanzen frisch und roth. Nein ! Weil er stets das beste Brod. Nicht Einer in der ganzen Stadt Solch gutes Brod gebacken hat. Drum loben sie auch alle heut Dies rod und seine Hütigkeit.

Auch Butter. Ringe, 's ist eine Pracht Wie Bernhard Thau dieselben macht, Denn Butter spart er nicht daran Wie Jederniann es sehen kann. Und Pumpernickel, meiner öhr' Als wäre er für's Militär, Herr Thau ist Meister in dem Fach Es macht es ihm kein Zweiter nach. Weil Ehrlichkeit sein stetes Loos Ist seine Kundschaft auchso'groß, Willst ehrlich Du bedienet sein So kauf Dein Brod bei ihm allein. Bernhard flau, 8! Hosbrook St Marktstand 123124. Telephon (neu) 3253. AWNIN0S WE FOOL THE SUN Unscre Garantie P unsere Arbeit ist s gut wie Sold Dollar. MWliü Tent & Affin Co, 447 Ost Washington Str. Phones 1122 H. Louis Vollrath's Groeery und Fleisch-MarN, 125 West Morris Straße. JEcke Cavitol Avenue und Morris Straße. Staple uiidFaucj' Groceries, Frisches, gesalzenes und geräuchertes Fleisch, Wurst, reines Schmalzusw. Zur gefi. Notiz ! Meinen Freunden hiermit zur Nachricht, daß ich die bisher von CHAS. 3CHIFFERDECKER geführte Wirthschaft käuflich übernommen habe, und Jedermann freundlichst einlade, mich in meinem Lokale zu besuchen. Fred. Kroeckel, No. 240 Nord Davidson Straße. enry schwarz ...Feine Weine... Liquöre, Cigarren nnd Tabak. No. 2602 West Michigan Str. Feiner Lunch von Morg'ns 9 bis 12 Uhr, und von 4 bis 6 Uhr Nachmittag?. I CONRAD PETERS, Teutsche Wirthschaft. 857 Oft Washington träfet. Jndianapolk. Ter beste eschäftKluuch in der Etadt. Feine Weine. Liköre und Cigarren. Wirthschasts-Uebernahme. Meinen Freunden und Bekannten zur Nachricht, datz ich die bisher von Frank Stratmann in 91. 210 und 21? Oft ab,ri 9tt. geführt? Wirthschaft käuflich übernommen habe unb Jedermann zum Besuch freundlichst einlade. Fred. Rasemann. Joseph Haas, empfiehlt sich dem deutschen Publikum zur Reinigung von Abtritten, Sewers Cifternen u. f. w. Disinfektio frei. Office: 707 Maxwell Straße. Telephone: (alt) Main im. (Neu) 2578.

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