Indiana Tribüne, Volume 25, Number 228, Indianapolis, Marion County, 17 May 1902 — Page 3

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Jndiana Tribüne, 17. Mai 1902.

...Bon oben!... Wn sollen stets den Schöpfer loben. Denn aller Segen kommt von oben; Daran ist mahrlich viel gelegen. Doch fällt von oben auch der Regen; Und ift das Dach nicht gut Ihr Leut'. Viebt's unnnllkomm'ne Feuchtigkeit" D'rum ruft bei Zeiten Eschenbach, Der fingt mit Wolluft Euch auf'S Dach. Moritz Eschenbach, 1718 Madifon Avenne. Alle Arten von ubf. Blech und isenar deiten weiden zu mätzigen Preisen übernommen. Reparaturen werden prompt ausgeführt.

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Kaiser Wilhelm. Sein Geschenk an das Lolk der Per. Staaten.

Bestehend aus einer BronzeStatue Friedrichs des Großen. Pläne für einen neuen (sentralbahnhof in Leipzig. Das erste Kabinet des Präsidenten Palma von Kuba. Tritte Hofcour im BuckinghamPalast zu London. Versammlung der Boeren-Delegaten in Bereeningen. Deutschland. Geschenk dcsKaisers für Amerika. Wiesbaden, 16. Mai. Kaiser Wilhelm sandte am Mittwoch, den 14. Mai, dem Präsidenten Roosevelt in Washington folgende Depesche- Ich befinde mich noch immer unter dem tiefen Eindruck des glänzenden und herzlichen Empfangs meines Bruders, des Prinzen Heinrich, seitens der Bürger der Ver. Staaten. In den Reden, mit welchen er begrüßt wurde, ward häufig der Thatsache Erwähnung gethan, daß mein Vorfahr Friedrich der Große der jungen Republik während ihrer Gründung gegenüber eine freundliche Haltung einnahm, wodurch er den Grundstein zu den freundschaftlichen BeZiehungen legte, welche stets zwischen den beiden Ländern bestanden haben. Dem Beispiele des großen Königs gedenke ich zu folgen. Ich möchte den Besuch des Prinzen Heinrich durch ein Geschenk an das Volk von Amerika der ewigen, welches ich Sie ersuche, im Namen desselben anzunehmen. Ich beabsichtige, den Ver. Staaten eine Bronze-Statue Friedrich's des Großen zu schenken, die in Washington an einem von Ihnen zu bestimmenden Platze errichtet werden sollte. Möge diese Gabe als ein dauerndes Zeichen der innigen Beziehungen angesehen werden, welche sich zwischen den beiden großen Nationen entwickelt haben. Wilhelm, I. R." Präsident Roosevelt's in deutscher Sprache gesandte Antwort lautet : Washington, 15. Mai. An Kaiser Wilhelm. Wiesbaden. - Ich erkenne Ihr großartiges,freundliches Anerbieten in hohem Grade an und danke Ihnen im Namen der Ver. Staaten herzlich dafür. Ich werde es sofort dem Eongreß unterbreiten. Ohne Zweifel wird es unserem Volke eine große Freude sein, aus Ihren Händen eine Statue deZ berühmten Herrschers und Soldaten, eines der größten Männer aller Zeiten' Friedrich's des Großen, anzunehmen, und es ift besonders angebracht, daß die Statue in der Stadt Washington, der Hauptstadt der Republik, errichtet werden sollte, deren Entstehung er mit so freundschaftlichem Interesse verfolgte. Für diesen neuen Beweis Ihrer freundschaftlichen Gesinnungen gegen unser Land danke ich Jhncn im Namen der Ver. Staaten. Ihr Geschenk wird hier sicherlich als ein neues Zeichen der zwischen den beiden Nationen bestehenden Freundschaft betrachtet werden. Wir hoffen und glauden, daßim kommenden Jahr diese Freundschaft eine noch engere werden wird. Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen für das Wohlergehen der ganzen Menschheit, daß beim Beginn dieses Jahrhunderts das amerikanische und deutsche Volk im Sinne einer glücklichen Freundschaft Hand in Hand gehen." Berlin, 16. Mai. Kaiser Wilhelm's Anerbieten, den Ver. Staaten ein Denkmal Friedrich's des Großen zu schenken, war für die deutsche Be völkerung eine Ueberraschung, da man glaubte, daß die Reise des Prinzen Heinrich ein abgeschlossenes Ereigniß sei. Der Kaiser hat, soweit man weiß, noch Niemanden mit der Ausführung der Statue betraut, doch wird wahrscheinlich die Wahl zwischen Bcgas, Lessing und Prof. Uphuis liegen, welch Letzterer mehrere Tage mit dem Kaiser zusammen in Wiesbaden war. Der Kaiser und sein Gefolge reisen heute Abend von Wiesbaden nach Potsdam, wo er die Psingstferien im neuen Schlosse zubringen wird. Präsident Roosevelt hat bereits einen Platz für das Denkmal Friedrich's des Großen ausgewählt. Er ist nach eingehender Prüfung zu der Ansicht gelangt, daß es keiner Verfügung durch den Eongreß bedarf, und hat sich für

einen Platz in der Nähe der in Washington zu errichtenden neuen Kriegsschule auf dem Arsenal-Grundstück ent-schieden.

Eentral-Bahnhof in Leipzig. Leipzig, 16. Mai. Die Stadtbehörde von Leipzig bestätigte heute einen Eontract der preußischen und sächsischen Eisenbahnverwaltungen für den Bau eines Eentralbahnbofs in Leipzig, welcher 106,000,000 Mark kosten wird, von welcher Summe Leipzig 17,000,000 Mark bestreiten wird. Die Staats-Eisenbahnverwaltung plant den Bau von neuen, kostbaren BahnHöfen in noch anderen Städten. Kaiser Wilhelm wollte 5,000,000 Mark für den Bau eines neuen BahnHofs in Homburg bewilligen, allein die Eonservativen im Landtag weigerten sich, eine solche Summe für eine so kleine Stadt auszuwerfen. Kaiser Wilhelm wird jedoch seinen Plan weiter verfolgen. Eine eigenartige Scene spielte sich gestern in Homburg ab, als der Kaiser den Bürgermeister und eine Anzahl angesehener Bürger der Stadt aufforderte, einer im Wartesaale stattsindenden Versammlung beizuwohnen, um Hrn. Thielen, den preußischen Minifter für öffentliche Werke, einen Vortrag über die Zweckmäßigkeit der Erbauung ei .es neuen Bahnhofs in Homburg halten, und die Architekten die Pläne für denselben crtlären zu hören. Cuba. Präsident Palma's Kab i n e t. H a v a n a , 16. Mai. Präsident Palma hat das folgende Kabinet aus' gewühlt, wobei er versucht hat, die sich bekämpfenden politischen Factionen zu versöhnen : Diego Tamayo, Nationalift, Regierungs-Sekretär, ein neues Portefeuille; Carlos Szaldo, rchublikanischer Autonomist, Staats- und Justiz-Departement; Emilio Terry, unabhängig, Ackerbau; Manuel Luciano Diaz, Nationalist, öff. Werke; Eduardo Vero, Nationalist, Kultus; Garcia Montes, Republikaner, Finanzen. Heute Abend begannen die Jnaugurations - Festlichkeiten, welche eine ganze Woche dauern, mit einem großen Bankett zu Ehren des General-Gouverneurs Wood und der übrigen amerikanischen Offiziere im Tacon Theater. Gen. Maximo Gomez führte den Vorsitz, mit Gen. Wood und Gen. Palma zur Rechten und zur Linken. Gen. Wood erhielt eine große Ovation, als er seine Rede begann. Außer ihm, Palma, Gomez und Anderen sprach auch Wm. I. Bryan. Heute traf ein italienisches Kriegsschiff ein, um an den Festlichkeiten Theil zu nehmen. Grokbritannien. H o f c o u r. London, 16. Mai. Im Buckinghampalast fand heute Abend die dritte Cour des Königs und der Königin von England statt. Zum ersten Male trugen bei dieser Cour die Damen wieder Schleppen, da die Londoner Kleidermacherinnen es durchgesetzt haben, daß diese Tracht wieder bei Empfängen bei Hofe vorgeschrieben werde. Unter den von Frau Choate der Königin vorgestellten Amerikanerinnen befanden sich Frau Douglas Robinson, eine Schwester des Präsidenten Roosevelt, sowie Frau John R. Carter, Gattin des zweiten Sekretärs der amerikanischen Botschaft. Unter den Damen im großen Circle waren vertreten Frau Foxhall Keene und Frau Louis Shaler von New York; Frau Frank Avery von Chicago; Frau Blow von Denver und Frau Newhouse von New Jork. Der Hülfsfonds. London, 16. Mai. Andrew Carnegie steuerte heute .1600 zu dem Mcmfion House Fonds für Westindien bei, der sich jetzt auf 10,000 beläuft. Mit Ausnahme des Beitrags von Lord Rothschild in Höhe von 500 sind die Zeichnungen nicht groß. Das allgemeine Jntereffe an dem Unglück ist fast vollständig geschwunden. Eine Depesche vom Gouverneur Llewellyn aus St. Vincent besagt, daß bis jetzt 1200 Leichen 'verbrannt sind und daß sich 120 Personen im Hospital befinden. 1 Auf der Hülfsliste stehen 30,000 Personen. Der Ausbruch scheine nachzulassen, doch sei noch nicht alle Gefahr vorüber. P f i n g st f e r i e n. London. 15. Mai. Das Unterhaus vertagte sich heute über die Psingstfeiertage bis zum 26. Mai, nachdem eine kurze, resultatlose Debatte über den Dampfertruft stattgefunden hatte.

Südafrika. Der Friede gesichert? L o n d o n, 16. Mai. Die Daily Mail" sagt heute Morgen, sie erfahre, daß über die Haltung der Boerenführer in Bereeningen genug verlaute, um die Annahme zu rechtfertigen, daß der Friede in Südafrika absolut gesichert sei. Ein mächtiger Factor zu Gunsten dieses Resultats sei die Generosität der Briten in Bezug auf den Wiederaufbau der Farmen, für welchen Zweck etwa 5,000,000 bewilligt seien. Pretoria, 16. Mai. Sämmtliche Boeren-Delegaten sind jetzt in Bereeningen versammelt, wo heute die erste Sinung stattfindet. Alle Abstimmungen werden durch Ballot erfolgen. Gen. Kitchener hat garantirt, daß die Boeren-Commandos, deren Führer jetzt in Pretoria sind, während der Zeit der Conferenz nicht angegriffen werden. Spanien. Die K r ö n u n g s f e st l i chleiten. Madrid, 16. Mai. König Al-

fons wurde heute durch eine Anzahl auswärtiger Auszeichnungen geehrt. Die Ceremonie fand im Thronfaal des Schlosses statt. Der König war von einem glänzenden Hosstaat und vielen hohen Staatsbeamten umgeben. Unter den ihm verliehenen Orden befanden sich der Hosenband-Ordcn vom Herzog von Connaught, als Vertreter des Königs Edward, der Cordon Bleu" des Seraphim-Ordens vom Prinzen Eugen von Schweden, als Vertreter des Königs Oskar, und der königliche Orden von Siam. vom Kronprinzen des Königreichs Siam. Die Decorationcn in der Stadt sind jetzt nahezu vollendet und sind nicht blos auf diejenigen Straßen beschränkt, durch welche sich der Krönungszug bewegen wird. Die Fa?aden vieler Häuser stnd vollständig mit roth und gelbem Flaggentuch, buntfarbigen Teppichen, seidenen, kostbar gestickten Tapisserien und Guirlanden bedeckt und über die Straßen sind von Balkon zu Balkon Immergrün- und Blumengewinde gezogen, während in zahlreichen Venetianischen Masten kleine Banner flat-. tern. Ueberall herrschen die National färben, .roth-gelb", vor. Die allgemeine Illumination, welche heute Abend stattfindet, verspricht eine überaus künstlerische und prächtige zu werden. Vom Lande sind zahlreiche Bauern und Bäuerinnen in Original-tracht-n in die Stadt geströmt. Im Schlosse fand heute Abend ein glänzendes Bankett statt, an welchem die auswärtigen Special - Gesandten Theil nahmen. Die umliegenden Straßen waren Prächtig illuminirt, ebenso die britische und amerikanische Gesandtschaft. Frankreich. Das Hülfswcrk. Paris, 16. Mai. Im ganzen Lande werden jetzt Sammlungen für die Nothleidenden auf Martinique veranstaltet und der Hülfsfond hatte heute Mittag eine Höhe von 450,000 Francs erreicht. In den meisten Kathedralen werden Messen für die Opfer deo Katastrophe gelesen. Der Colonialminister Decrais erließ im Laufe des Tages eine offizielle Bekanntmachung, daß umfassende Vorkehrungen getroffen seien, um für Martinique Lebensmittel zu beschaffen. Die benachbarten französischen Colonien trügen in freigebiger Weise zum Hülfswerke bei, und von den Ver. Staaten würden binnen Kurzem genügend Vorräthe einlaufen, um 150, 000 Personen 20 Tage lang zu ernähren. Die Automobil-Wettfahrt. P a r i s, 16. Mai. Aus der zwei tägigen Wettfahrt mit Alcohol-Auto-mobilen ging Maurice. Farnum als Sieger hervor, der heute die Rückfahrt von Arras nach St. Germain, 51.2 Kilometer, in 7 Stunden, 7 Minuten und 46 45 Sekunden zurücklegte. Für die ganze Strecke von Champigny über Arras nach St. Gcrmain gebrauchte er 12 Stunden, 1 Minute und 51 45 Sekunden. Weftindien. Auf Martinique. Fort de France, 16. Mai. Vom Mont Pelee stiegen gestern Abend zwischen 10 und 11 Uhr wieder mächtige Feuergarben empor, die hier sichtbar waren, und heute Morgen waren dichte, rothglühende Rauchwolken, untermischt mit Flammen bemerkbar. Ein 20 Minuten währender Aschenregen begleitete die Erscheinung. Die Bewohner der Distrikte von Lorraine, Marigot, Samte Marie und La Trinite sind von einer Panik ergriffen.

F o r t d e F r a n c e, 16. Mai. Der französische Kreuzer Suchet" fährt morgen mit den obersten Lokalbeamten nach St. Pierre ab, von wo sich dieselden in der Richtung von Basse Point nach dem nördlichen Theil der Insel begeben werden, um die Situation zu untersuchen. Man befürchtet, daß Plündereien dort an der Tagesordnung sind. Fünfzehn in St. Pierre verhaftete Räuber wurden zu fünf Jahren Gefängniß verurtheilt. Washington, 16. Mai. Marinesekretär Moody erhielt heute eine Depesche von Commander McLean von der Cincinnati" aus St. Lucia, in welcher derselbe über die Zustände im nördlichen Theil von Martinique und St. Vincent berichtet. Später traf eine Depesche aus Fort de France mit der Meldung der Rückkehr der Cincinnati" und der Ankunft des Kohlenschiffs Sterling" von San Juan, Porto Rico, ein. Auf St. Vincent. Kingston, 15. Mai. Die Potomac" wird morgen von hier nach

St. Pierre, Ma.tinique, abfahren und am folgenden Tage zurückkehren, um dann nach Fort de France zu gehen. Der amerikanische Consul in Guadaloupe, Col. Ayme, der sich an Bord des Kreuzers Cincinnati" befindet, begiebt sich am Freitag nach St. Pierre, um die Archive des amerikanischen Consulats aufzusuchen und womöglich die Leichen von Consul Prentis, seiner Gattin und Töchter zu finden, die alsdann nach Fort de France gebracht und dort beerdigt werden sollen. Auch nach den Leichen des britischen Consuls Japp und seiner Familie wird Ausschau gehalten werden, sowie nach den Archiven des britischen Consulats. Nachrichten aus Fort de France besagen, daß in St. Pierre und anderen Plätzen zahlreiche Plündereien vorkommen, welchen gegenüber die unter sich uneinigen Behörden machtlos sind. In Fort de France befinden sich 1600 Flüchtlinge und es werden Unruhen befürchtet. Washington, 16. Mai. Das Marineamt erhielt heute Nachmittag folgende Depesche aus St. Lucia, vermuthlich von Leut. McCormick von der Potomac": Die Insel St. Vincent ist nördlich von der Linie, die sich von Georgetown im Osten bis Chateau Belair im Westen erstreckt, verwüstet. Die Nothleidenden sind Landbewohner. Zahl der Todten 1700, der Obdachlosen 5000. Die Localregierung leistet unmittelbare Hülfe. Der Nothstand wird mehrere Monate dauern." Hayti. Weitere Unruhen. P o r t a u P r i n c e, 16. Mai. Es fanden hier letzte Nacht weitere Unruhen statt. Ein Janhagel griff den Palast an, doch wurden die Ruhestörer durch die Wachen auseinandergesprengt, nachdem mehrere von ihnen getödtet und verwundet waren. Die Revolutionisten im Norden haben fcie ihnen gemachten Friedensvorschläge zurückgewiesen, nachdem es ihnen gelungen war, eine Anleihe von 850,000 aufzunehmen. Die nördliche Armee wird daher alsbald ihren Marsch gegen Port au Prince beginnen. Dänemark. Aufschub bis September. Kopenhagen, 16. Mai. Der Folkething nahm beute mit 98 gegen 2 Stimmen einen Beschluß an zu Gunsten der Abtretung der dänisch-weftindischen Inseln an die Ver. Staaten unter der Bedingung, daß eine später vorgenomncene Volksabstimmung unter den Bewohnern der Inseln eine Mehrheit zu Gunsten des Verkaufs ergiedt. Die Angelegenheit ging dann an den Landsthing zurück, welcher die Resolution verwarf und mit 33 gegen 30 Stimmen einen früheren Antrag annahm, wonach ein beschränktes Plebiscit angeordnet wird und die Ratisizirung nur dann stattfinden soll, wenn sich eine Dreiviertel-Mehrheit für die Abtretung ergiebt. Durch diese Obftruction wird die ganze Frage bis nach den Wahlen im September zurückgelegt, bei welchen die Regierung eine Mehrheit im Landsthing zu erhalten hofft. Schweden. Die Wahlrecht-Bewegung. S t o ck h o l m, 16. Mai. Mehr als 15.000 Arbeiter '.haben sich jetzt dem Streik zur Unterstützung der Wahlreform angeschlossen. Am Schluß der Debatten in der ersten Kammer erklärte sich die Regierung heute bereit, im Jahre 1904 im Rigsdag cine neue Vorlage mit einem proportionirten Wahlsystem als Grundlage einzubringen. Die zweite Kammer habe diesen Plan gutgeheißen.

Schwäche von Männern und Frauen. Könnten wir in die Herzen eines jeden Mannes, dem wir begegnen, blicken, welche unermeßliche Trauer und Verzweiflung würden wir gewahr werden! Indiskretionen und" Blutkrankheiten verursachen mehr körperlichen und geistigen Ruin, als alle anderen Ursachen ;uiammcn genommen. Sie treffen das Fundament der Mannheit, sie vernichten die Lebenskräfte, sie untergraben das System und nicht nur zersprengen sie oft den Familienzirkel, sondern sie legen ihre vergifteten Arme auch in die nächste Generation. Wenn Sie ein Opfer fündiger Gewohnheiten waren, so ist der Samen gelegt und früher oder fpäter werden Sie die Folgen ernten. In Ihr Blut aus irgendwelcher Ursache vergiftet, riskiren Sie keine spätere Wiederkehr. Unsere neue methodische Behandlung heilt Sie positiv und Sie brauchen eine Wiederkehr der Krankheit nicht zu befürchten. Wir geben Ihnen einen Garantiebond dafür. Wir warnen Sie aufrichtig vor Benützung von Quecksilber, welches Blutvergiftung nicht heilt, fondern nur die Symptome unterdrückt. Wir heilen odcr-kcine Bezahlung. Lassen Sie Ihr Leben nicht dahin ebben und Körper und Geist schwächen. Es ist kein Raum in dieser Welt für geistige, pbysische oder geschlechtliche Zwerge. Unsere neue methodische Behandlung heilt alle uunatürlichen Verluste, reinigt das Blut, kräftigt die Nerven, stellt die Lebenskraft wieder her und macht aus Ihnen einen Mann. Wenn Sie leiden, kommen Sie ju uns. 5ionsutation in frei. Wir behandeln uud heilen Blutkrankheiten. Bricocele, ,riktur, nnnatürliche'krluftr, Nierenund Harnkrankdcilcn. ein Tchneidrn. keine Operation, eine Abhaltung vom Geichäske. Alles vertraulich. Konsultation frei. Viicher frei. Fragebögen für heimische Behandlung frei. DRS. KENNEDY & UN, 25 Süd Meridian Str. Indianapolis. Ind. Stunden : 9 Vorm. bls 8 Abends. Sonntag : 10 Vorm. bis 12 Mittags, 2 bis 8 Abends.

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