Indiana Tribüne, Volume 25, Number 227, Indianapolis, Marion County, 16 May 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 16. Mai 1903.
S
...Von oben!... Wir sollen ftets den Schöpfer loben. Denn aller Segen kommt von oben ; Daran rft mahrlich viel gelegen, Toch fällt von oben auch der R e g e n ; Und ist das Dach nicht gut Ihr Leut'. Giebt's unnnllkomm'ne Feuchtigkeit" D'rum ruft bei Zeiten Efchenbach, Der steigt mit Wollust Euch auf's Dach. Moritz Eschenbach, 1718 Madison Avenne.
Alle Arten von Kuvfer'. Blech, und isenar beiten wenden zu mätzlgen Preisen übernommen. Reparawren werden prompt ausgeführt. Siis M M Jos. Pflueger & Co. t 1531-1533 Süd East Sttaße. Neues Telephon : 1130. t Gutes trockenes Brennholz zu mähigen Preisen. Reelle Bedienung zugesichert. I M Fred. W. Cook, Staple und Faney Groceries. Iti46 Madison Avenne. Altes Telephon Gnen 742. Waaren werden nach irgend einem Theile der Stadt frei abgeliefert. .. H Eisenwaaren, Anstrichfarben, Pumpen etc. Oefen u. Rochherde. RAMBLER :-: BICYCL.ES gegen Baar oder Abzahlung. C. K0EHRIN6 BROS., 878, 880, 882 Virginia Avenne. Besichtigen Sie unsere neue Auswahl von japanischen und : : : chinesische Waaren frisch importirt aus China und Japan. Wäsche wrrd abgeholt und abgeliefert. Office: 132 Nord Delaware Strafe. QUOXG, LEE & CO. wir offeriren unser reich, haltiges (ager von Clarets, Zinfandel, Kurgnndies, u. f. w., sowie auch alle importirten Weine und Champagner ze., ;u den billigsten Preisen. :: Bestellungen werden nach allen Theilen der Stadt prompt abgeliefert. JACOB METZGER & G0 30-32 Ost Maryland Str. Phone 407. Reue Telephon 2834. Indianapolis Dr. L. A. Greiner, empfiehlt sich für die Verpflegung kranker Thiere. kranke P'erde werden entgegengenommen und erhalten bessere dmartung als m ihrer eigenen Stakung. , 13 bis 24 Süd Oft S träne. Telephons. Wohnung 1798. Chicago und der grotze Nordweften via 4 r laska-Sawaii-Phtlipptae Inseln. Bier tagliche Schnellzüge nach Chicago. - Von der Monon 47. Str. Station. Chicago. in?nur s Minuten mittelst elektrischer ar nach den Union iehböfen Freneh Lick Spring, indem Orange Eountv Hochland. ffamilien-Hotel unrer neuer escviftSleitung. Pluto. Proserxine und omles Quellen. Beste Mineralwasser der elt. Zwei Züge täglichvm reencanr Ticket . a. . . i bririnn nun u ncen : Union sianon, au,,rt, r. und 25 es :iVi " P "V7.u j...c...i a. st Washington Straße. R.V.Algeo, Tiktrtkt äff. gent. Indianapolis. Ind. . H. McDoel. it!? lIL. Präs. und en. Mgr. Vetr,ebSlener Frank I. Reed. en. Paff. gen. Shicago, Jll.
: hu
In Audienz. Amerika's Spezialgejandter am spanischen Hof.
Frankreich's Gleichgültigkcit betreffs der .ata -ftrophe. Auch in England das Jntereffe ein nur geringes. Entführung amerikanischer Flüchtliuge aus Quebec. Beginn des allgemeinen Arbeiteransstandes in Schweden. Befürchtungen betreffs nener Ans' brüche auf St. Vincent. Versuch einer friedlichen Lösung der Wirren auf Hayti. Spanien. Amerika's Gesandtschaft. Madrid, 15. Mai. Der Sve-cial-Gesandte der Ver. Staaten zur Feier der Krönung König Alfons', Dr. I. L. M. Curry, überreichte heute das Schreiben des Präsidenten Roosevelt' an seine Majestät, welches seine und des amerikanischen Volkes Glückwünsche enthält. Die Königin - Regentin empnng heute die auswärtigen Gesandtschaftcn zur Krönung in Audienz. Es wurden beiderseits herzliche AchtungsBezeugungen ausgetauscht. Dr. Curry fuhr in Begleitung des Marquis Vellalobar in einem königlichen Landauer nach dem Palaste und wurde nach dem püstlichen Nuntius vor allen anderen Abgesandten zur Audienz zuoelaffen. Die Königin-Regentin war einfach in Silber und Grau gekleidet, während König Alfonso jeine dunkelblaue Marinekadetten - Uniform trug. Um sie gruppirt waren die Höflinge und Hofdamen in kostbaren Gewändern. Dr. Curry wurde von der Kö-nigin-Regentin fehr herzlich bewillkommnct und hielt dann eine kurze Ansprache, welche er vor seiner Abreise von Washington dem Präsidenten Roosevelt unterbreitet hatte. Er sagte: Der Präsidcnt der Ver. Staaten ergreift mit Freuden d iese Gelegenheit, seinen freundschaftlichen Gefühlen gegen die spanische Regierung und Bevölkerung Ausdruck zu geben. Er ist überzeugt, daß diese Mission die jetzt zwischen den beiden Ländern bestehenden freundschaftlichen Beziehungen befestigen wird." Sodann fügte er noch einige schmeichelhafte Bemerkungen für die Königin-Regentin persönlich hinzu. Letztere lauschte den Worten des Gesandten mit sichtlicher Befriedigung und wies in ihrer Crwiderunq au's Dr. Curry's früheren Aufenthalt in Madrid und die damals bestehenden Beziehungen zwischen dem Gesandten und dem Hofe hin. Sodann überreichte Dr. Curry dem König Alfons das Schreiben des Präsidenten Roosevelt. Der König empfing es lächelnd mit der Bemerkung: Ich freue mich, Sie zu sehen; Sie waren hier, als ich geboren wurde." Der amerikanische Gesandte wurde dann der Prinzessin von Asturien, der ältesten Schwester des Königs, vorgestellt, die erklärte, daß sie sich seiner noch erinnere. Die Königin-Regentin erkundigte sich nach Frau Curry, welche morgen empfangen werden wird. Der Herzog von Connaught, Specialgesandter des Königs Edward, Großfürst Wladimir von Rußland und andere Specialgesandtschaften trafen heute Nachmittag hier ein. Sie wurden am Bahnhof in würdiger Weise empfangen und nach dem Schlosse geleitet, wo der König und die KöniginRegentin sie bewillkommneten. Frankreich. Zur Martinique - Kata ftrophe. Brest, 15. Mai. Die franzö. sifchen Kreuzer Bruix" und Surliof" haben Befehl erhalten, am Samstag und Sonntag bezw. mit Vorräthen für die Bewohner von Martinique abzudampfen. P a r i-s , 15. Mai. Die hiesigen amerikanischen Besucher können die Gleichgültigkeit der Pariser der Kataftrophe auf Martinique gegenüber nicht verstehen. Außer daß über den Regierungsgebäuden die Flaggen auf Halbmast wehen, bemerkt man kein Zeichen der öffentlichen Trauer. Das Volk geht wie gewöhnlich seinen Ver gnügungen nach, die Theater und Rennplätze sind gefüllt, es werden keine Ertranumment der Zeitungen heraus-
gegeben und die Beiträge zu dem Unterstützungsfonds laufen sehr spärlich ein. Die Provinzen scheinen ein größeres Jnscresse an dem Unglück zu nehmen, als die Hauptstadt, und besonders in den Hafenstädten, wo der Verlust von Schiffen beklagt wird, herrscht große Trauer. Die Opposition benut' die in Paris sich kundgebende Gleichgültig-
keit als Waffe gegen die Regierung, indem sie besonders die Abhaltung der Festlichkeiten in Brest als höchst unpassend bezeichnet. Automobit-Wettfahrt. Paris, 15. Mai. Die vom Ackerbauminifter Dupuy arrangirte Wettfahrt von Alcohol-Automobilcn von Champigny nach Arris und zurück nach St. Germain, eine Strecke von 992 Kilometern, begann heute Morgen um 4 Uhr unter leichtem Regen. Im G' n nahmen 89 Fuhrwerke daran Theil, die in Zwischenräumen von zwei Minuten abfuhren. W. K. Vanderbilt's Fuhrwerk war No. 53 und fuhr mit einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern in der Stunde. Maurice Farnum, der als Zweiter abfuhr, traf zuerst in Arris ein. Er hatte die Strecke von 495 Kilometern in 4 Stunden, 48 Minuten und 5 45 Sekunden zurückgelegt. In Folge des Zerbreckens eines Zapfens in seinem Automobil mußte Vanderbilt bei Fontenay aus dem Wettkampf austreten. Groszbritannien. A m e r i k a's Hülfe. L o nd o n, 15. Mai. Im auswärtigen Amt trafen heute zwei Beileids' Depeschen aus den Ver. Staaten ein, die eine von Präsident Roosevelt persönlich, die andere offiziell vom StaatsDepartement. Lord Lansdowne hat dem Präsident Roosevelt telegraphisch gedankt und ihm betreffs des Unterstützui'gsangebots der Ver. Staaten mitgetheilt, daß Colonialsekretär Chamberlain an den Gouverneur von St. Vincent telegraphirt habe, um von ihm zu erfahren, auf welche Weise das Anerbieten der Ver. Staaten am besten angewandt werden könne. Präsident Roosevelt's Anerbieten hat in hiesigen Regierungskreisen das tiefste Dankesgefühl hervorgerufen und sowohl das auswärtige wie das Colonial-Amt erklären, daß seit Jahren nichts so sehr die zwischen den beiden Regierungen bestehende Freundschaft gekenntzeichnet habe, wie dieser Akt der Generosität seitens Amerika's. Im Unterhause kam heute wieder die Frage auf, welche Maßregeln die britische Regierung zur Unterstützung der Nothleidenden auf St. Vincent getroffen habe, und A. I. Balfour erklärte, I daß der Gouverneur der WindwardInseln Vollmacht erhalten habe, der Noth in bester Weise zu steuern. Sämmtliche benachbarten Colonien hätten ebenfalls ihre Hülfe angeboten. DasUnglück aufSt. Binc e n t. L ondon, 15. Mai. Die Kapitalisten sind recht saumselig in der Zeichnung von Beiträgen zum Mansion House Fonds, der mit Einschluß von 1000 von der Bank of England und 500 von der Stadt London sich erst auf 5000 beläuft. Die St. Pauls Kathedrale und andere Kirchen treffen Vorbereitungin für besondere Sammlungen am nächsten Sonntag. Das Colonialamt hat seit gestern keine neuen Nachrichten über die Katastrophen in Westindien erhalten, außer einer Depesche, welche meldet, daß die Gattin und Kinder des Gouverneurs Llewellyn, die sich zur Zeit des Vulkanausbruchs auf der Insel St. Bincent befanden, unversehrt seien. Eine Depesche aus Kingston, Jamaica, bestätigt einen früheren Bericht von der Möglichkeit, daß die Regierung sich entschließen wird, St. Vincent aufzugeben und die dort jetzt befindliche Bevölkerung aus anderen Inseln anzusiedeln. Canada. Flüchtlinge eingefangen. Q u e b e c, 15. Mai. Col. John F. Gaynor, der in Savannah, Ga., der Verschwörung zur Beschwindlung der Regierung angeklagt war, jedoch seine Bürgschaft von $40,000 hatte fallen lassen und geflohen war, sowie sein Partner, Capt. W. D. Greenc, wurden heute durch den Gehcimpolizisten Bennett und fünf Gehülfen, welche die Spur der Flüchtlinge bis hier her verfolgt hatten, auf der Straße verhaftet und eiligst auf den Schlepper Spray" gebracht, der sie nach Mon. treal bringen wird, w, sie den Auslieferungscommiffären vorgeführt werden sollen.
Von Seiten der Verwandten und Freunde der Verhafteten wurden, sobald sie von dem Geschehenen Kenntniß erhielten. Versuche gemacht, die Ueberführung der Gefangenen nach Montreal zu verhindern, indem ein Extrazug abgeschi.-kt wurde, in der Absicht, den Schlepper Spray" bei Three Rivers abzufanaen. Dieser Beriuck
mißglückte jedoch. Am Abend fuhr ein Schlepper mit Provinzial - Detektivs von Montreal ab, um das Fahrzeug mit den Flüchtlingen anfzuhalten. Der Plan der Entführung von Gaynor und Green von Quebec nach Montreal war von der Regierung in Washington sorgfältig vorbereitet, und die Ausführung Hrn. Marion Erwin aus Savannah übertragen worden. Man glaubt, daß es gelingen wird, in Montreal die Auslieferung der Gefangenen zu erwirken. Schweden. Der allgemeine Streik. Stockholm, 15. Mai. Der von der socialdemokratischen Partei angeordnete allgemeine Streik zur Unterstutzung der Wahlrecht - Vorlage, üler welche heute im Parlament die Debatte eröffnet wurde, ist programmäßig in Scene gesetzt worden und Geschäfte und Verkehr stehen fast gänzlich still. Es fahren weder Straßenbahnwagen, Fiaker und Frachtmagen, noch Dampffchiffe und in keiner der Fabriken wird gearbeitet. Auch in den Zeitungsbureaus haben die Setzer und Drucker die Arbeit eingestellt. Solange die Debatte im Parlament dauert, soll auch der Streik anhalten. In der ersten Kammer erklärte heute der Justizminifter Annersted, daß ein allgemeines Stimmrecht ejne zu kraffe Reform sei und daß er keine Hoffnung uf eine Lösung der Frage in der jetzigen oder kommenden Sitzung des Parlaments geben könne. Viele Städte, einschließlich Stock holm's, befinden sich heute Abend in theilweiser Dunkelheit. Man schätzt, daß in Stockholm allein 20,000 Arbeiter gestreikt haben. Westindien. DieZustände auf St. Vincent. K i n g st o n, . 12. Mai. Wissenschaftliche Sachverständige, welche von der Insel Trinidad Hieher gekommen sind, prophezeien einen baldigen zweiten Ausbruch. Der bisher angerichtete Schaden ist bedeutend größer, als anfangs angenommen wurde, und die Besorgniß der Bewohner wurde durch die beständige Thätigkeit der Krater erhöht. Am Freitag und Samstag fiel in der Gegend von Georgetown eine Menge vulkanischen Staubes nieder und seither sind wiederholt Rauch und Feuergarben aufgestiegen. Am Abhang und Fuße des Vulkans Soufriere sind verschiedene Niveau - Veränderungen eingetreten. Einige Regengüsse haben in dieser Gegend die Zustände wesentlich gebessert, und auch die Atmosphäre ein wenig abgekühlt und gereinigt. Es sind im Ganzen etwa 2000 Todesfülle berichtet und viele der Leichen sind noch nickt verbrannt oder beerdigt. Es herrscht ein großer Mangel an Brodstoffen und anderen Lebensmitteln. Ein britisches Kriegsschiff mit Vorräthen ist aus Trinidad eingetroffen. An den neuen Krater des Soufriere hat bis jetzt noch Niemand näher als bis auf 8 Meilen herankommen können. So viel aus der Ferne zu erkennen ist, ist der alte See auf dem Gipfel des Berges vollständig verschwunden. Von der Insel Barbadoes ist heute ein Ambulanzcorps angekommen. Die Lokalregierung verpflegt etwa 3000 Flüchtlinge. Auf allen britisch-westindischen Inseln werden Hülfsfonds gesammelt. Hayti. Versuch zur Friedensstiftung. Port au Prince, 15. Mai. Eine Deputation mit Solon Mentos, einem früheren Minister des Aeußeren, an der Spitze, ist heute von der provisorischen Regierung mit dem Dampfer Manzel" nach Cape Haytien abgefahren, um zu versuchen, eine Einigung mit den Führern der Revolutionsbewegung im nördlichen Theil der Insel herbeizuführen, und man glaubt, daß sie erfolgreich sein wird, da es den Truppen im Norden an Geld fehlt, um gegen Port au Prince zu marschiren. Hier ist die Ruhe vollständig wieder hergestellt worden. Einer Erklürung des früheren Präsidenten Sam zufolge war die Bevölkerung von Port au Prince ihm freundlich gesinnt, was aus den Kundgebungen bei seiner Ein-
schiffung hervorgehe. Der Dampfer Olinde Rodriguez" mit Präsident Sam an Bord soll heute Nachmittag um 4 Uhr von Port au Prince abfahren. Es heißt, daß General Finnin, der Führer der Rebellen im Norden, mit seinem Anleihegesuch bei der Nationalbank abgewiesen wurde, doch scheint
er dennoch der am meisten begünstigte I Präsidentschaftskandidat zu sein. Cape Haytien, 15. Mai. Das Kanonenboot Crete a Periot" traf heute mit Admiral Killick, dem Befehlshaber der Flotte von Hayti, der sich zu Gunsten von Gen. Firmin erklärt hat, hier ein. Das andere Kriegsschiff befindet sich in Gonaives. Hier ist alles ruhig. Deutschland. DesKaisersReligion. Berlin, 15. Mai. Kaiser Wilhelm's Verhalten in Sachen des Glaubens verursacht noch immer großes Mißtrauen unter der orthodoxen Geistlichkeit. In der kürzlich abgehaltenen Kirchenconferenz besprach Professor Georg Heinrici aus Leipzig in auffallend kühner Weise das Kokettiren Kaiser Wilhelm's mit heterodoxen Schriftstellern. Er spielte auf die Verbreitung von Prof. Delitzsch's Schrift Babel und Bibel" mit dem Untertitel Eine zweimal vor Seiner Majestät dem Kaiser gehaltene Adresse" an und erklärte, daß dies ein Gefühl der Un ruhe und Unsicherheit in Kirchenlreisen hervorrufe. Vatikan.. Corrigan's Nachfolger. Rom, 15. Mai. Von den Kandidaten für den Posten des verstorbenen Erzbischofs Corrigan von der Erzdiöcese New 7)ork fcheint Bischof Charles McDonnell von Brooklyn die beste Aussicht zu haben, doch ist noch nichts Bestimmtes bekannt. F r a n k r e i ch's Dank. Washington. 15. Mai. Der französische Botschafter Jules Cambon überbrachte heute dem Staatssekretär Hay eine längere Depesche von seiner Regierung, in welcher Frankreich seinen innigsten Dank für die hochherzige Hülfe der Ver. Staaten in V-rbin-dung mit der Katastrophe auf Martinique abstattete. Lord Pauncefote krank. Washington, 15. Mai. Das Befinden des britischen Botschafters Lord Pauncefote ist ein solches, daß er unmöglich am 21. Mai nach England abreisen kann, wie er beabsichtigt hatte, und die für ihn bestelltePassage ist wieder rückgängig gemacht worden. Der Nicaraguakanal. Washington, 15. Mai. Die Unterhandlungen zwischen Sekretär Hay und den Gesandten von Columbia, Nicaragua und Costa Rica betreffs Erwerbung des Wegerechtes für den Bau des Nicaragua-Kanals sind zum Abschluß gelangt und der Staatssekretär hat heute dem Senat drei Berträge in der Sache unterbreitet. Der Vertrng mit Columbia war schon vor mehreren Wochen vereinbart, wurde jdoch aus Thunlichkeitsgründen zurückgehalten. Alle Hindernisse sind jetzt aus dem Wege geräumt. Flammentod. 2 ant ei, Neb., 15. Mai. John Jacobson, seine Frau und ein kleines Kind kamen heute bei einem Feuer in der Wohnung übe? Jacobson's !aden in den Flammen um, während Snyder, ein Clerk, und ein anderes Kind der Familie schwere Brandwunden erlitten. W ,, M Schiffsnachrichten. Angekommen: Genua: , Kaiserin Maria Theresia" von New York. Hongkong: Kaga Maru" vonSeattle. Glasgow: Siberian" von Philadel phia. Queenstown; Boston. Plymouth: New England" von .Columbia" von New Bork. Cherbourg : Moltke" von New York. Liverpool : Hareford" von Philadelphio; Majeftic" von New York. Abge fahren : New York : La Lorraine" nach Havre; Bremen" nach Bremen; Kiautschau" nach Hamburg. Glasgow : Buenos Ayres" nach Philadelphia. Queenstown: Helgenland" nach Philadelphia; Oceanic" nach New York. Neapel: Palatia" nach New York.
$tei nach Schiller Ob Köchin, Mädchen oder Frau Sie alle lieben Bernhard Thau, Nicht weil er Wangen frisch und roth. Nein! Weil er stets das beste Brod. Nicht Einer in der ganzen Stadt
Solch gutes Brod gebacken hat, Drum loben sie auch alle beut Dies 'rod und seine Gütigkeit. Auch Butter-Ringe, 's ist eine Pracht Wie Bernhard Thau dieselben macht. Denn Butter spart er nicht daran Wie Jedermann es sehen kann. Und Pumpernickel, meiner Ehr' Als märe er für's Militär, Herr Thau ist Meister in dem Fach ES macht es ihm kein Zweiter nach. Weil Ehrlichkeit sein stetes Loos Ist seine Kundschaft auch so groß. Willst ehrlich Du bedienet sein So kauf Dein Brod bei ihm allein. m m m 861 Hosbrook 2t Marktstand 123124. KeUption (neu) 3253. AWNINQ5 WE F00L THE SUN Unsere Garantie unsere Arbeit ist so gut wie Sold Dollar. Miaiplis Teilt & AwniDff Co , 447 Ost Washington Str. Phones 1122 CONRAD PETERS, TentscheWirthschaft, 357 Oft Washington Strafte. Jndianapolk. Ter beste Seschaftlnch in der Etadt. Feme Weine, Liköre und Cigarren. Wirthschasts-Nebernahme. Meinen Freunden und Bekannten zur Nachricht, dafz ich die bisher von Frank Stratmann in 21 und 212 Oft ab.sh Ztr. geführte Wirthschaft käuflich übernommen habe und Jedermann zu Besuch freundlichst einlade. ffrcd, Rasemann. II. Louis Vollrath s Grocery und Fleisch-Markt, 125 West Morris Sttaße. 2f !e Capital Avcnue und Morris Straße. Staple undFancy Groceries, Frisches, gesalzenes und geräuchertes Fleisch, Wurst, reines Schmalzusw. Theodore F. Smither, geschickter und zuverlässiger ...Dachdecker... Pech- und Kiesdächer, Dächer von Asphalt nnd Gilsonit. EngroS Händler in allen Arten von riliN. Telephon : neu 81 ; alt gr en 2121 301 West Maryland tr. Südwkftl. Ecke von Senate Ave. uvd Marhland Str Tapeten gereinigt durch das neue ...Germicide Verfahren... U . tller. 1291 Süd ast Etr. Das Germicide Verfahren entfernt den Staub und Ztauch vollkommen, brmat das frische Aussehen wie der und zerstört Vticroben. Kein Schmutz fällt auf die Möbel oder auf den Fufzboden Preise niedrig. Für Voranschläge schreibe man eme Postkarte Joseph Haas, empfiehlt sich dem deutschen Publikum zur Reinigung von Abtritten, Sewers Cifternen n. f. v. Diöinfektio frei. Office: 707 Marwell Straße. Telephone: (alt) Main 1039. (Neu) 2S78.
m
