Indiana Tribüne, Volume 25, Number 225, Indianapolis, Marion County, 14 May 1902 — Page 4

Jnvinn Lribüne, 11. Mai 190.

Jndiana Tribüne. Hrraugeebn von tt? utebcg Indianapolis, Ind. Harry O. Thudiu - Präsident. Geschäftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 29.

Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. US dem Leben des Generals v. Rosenbera. Der Schöpfn der deutschen Herrenreiterei. der schon als Knabe große Begeisterung für die Rennen zeigte, ritt sein erstes öffentliches Rennen als Leutnant iin 1. Ulanm-Regiment im Jahre 1855 in Ostrowo auf einem Kosakcnhengste Namens Karl". Die Ulanenoffiziere, denen die Zeit lang würd?, wagten sich damals öfter über die russische Grenze, wo sie dann von Kosaken so lange verfolgt wurden, bis sie wieder die Grenze erreicht hatten. Bei einer selchen Verfolgung kam ein Kosak auf einem schwarzbraunenHengsie dem Leutnant v. Rosenberg immer näher und näher. Stark bedrängt bei der Grenze angekommen, fand v. R. den Scklagdaum heruntergelassen und mußte, um nicht gefangen genommen zu werden, rasch entschlossen darüber hinwegspringen. Im Eifer der Verfolgunz sprang der Kosak unmittelbar hinter v. R. auch hinüber, ohne zu bedenken, daß er sich drüben auf preußischem Boden befand. Nachdem aber beide den gefährlichen Sprung glücklich überwunden hatten, wurde wieder Freundschaft geschlossen, und schließlich kaufte v. R. dem Kosaken seinen Hengst ab, der später der berühmte Karl" wurde. In Ostrowo wurden nun taglich Gespräche über Wettrennen gehalten, 'besonders als ein Kamerad, der in Hamburg gewesen war, erzählte. daß dort ein 15 Fuß breiter Graben übersprungen worden sei, daß man vor andere Gräben noch Hürden stelle u. dergl. mehr, was ein alter Rittmeister entschieden bezweifelte und für solche Fabeln keinen Glauben hatte. Schließlich wurde in Ostrowo ein kleincs Nennen veranstaltet, welches' Leutnant v. Rosenberg auf seinem Karl" gewann, da er so schnell wie möglich über alle Hindernisse hinwegritt, während sein Gegner, der struktion des Rittmeisters fo! gend, vor jedem Svrunge abstovvte. Hier hatte der Anfänger Muth bekommen und meldete seinen Karl" für Breslau an. Dort ritt er, wie er selbst crzäklte, in dem Gefühle, daß dieEnre des Regiments auf dem Spiele stände, so schnell, wie der Gaul laufen konnte, von Anfang an los. Die Leutnants Graf Hugo Henckcl, Graf Gustav Götzen und Baron v. Lüttwitz ließen den Anfänger, der planlos dahinjaqte, ruhig weiter reiten und erlaubten ihm, in der Meinung, daß er bald stürzen und ermüden würde, einen weitenVorsprung. Sie hatten aber doch die Leistungsfähig' it des kleinen Karl" unterschätzt und konnten denselben nicht mehr einholen. Zu meiner und der ganzen Welt Verwunderung gewann ich: wie eigentlich gekommm mr, konnte sich niernand recht erklären," so erzählte der Altmeister diesen seinen ersten Sieg auf einer öffentlichen Bahn, da das voraufgegangene private Rennen in Ostrowo nicht mitgezählt wurde. Bon dieser Zeit, dem Jahre 1855. bis zum Jahre 1879 hat dann Herr v. Rosenberg seinen Siegeszug über die deutschen Rennbahnen achalten ,wie er unter gleichen Verhältnissen ihm nicht nachgeahmt worden ist und nicht nachgeahmt werden wird. In den siebziger Iahren war. erzählte ein Arzt in Hannover. Herr y. Rosenberg noch ein jugendlicher Rittmeister und ich sein Hausarzt hier, als ich drei Tage vor dem großen Ju-li-Rennen zu ihm gerufen wurde, weil er bei den Rennen gestürzt war. Die Untersuchung ergab einen Bruch des rechten Schlüsselbeines, und während ich den Verband anlegte, sagte der Pntient: Nur recht fest, lieber Doktor, denn in drei Tagen muß ich im Sattel sitzen und mir einen Preis holen." Vergebens remonstrirte ich. machte ihm die Unmöglichkeit seines Vork)abens klar; er blieb dabei, daß er reiten m 'sse und werde. Seine Gattin, die ich bat, mir beizustehl'n, erklärte mir, völlig machtlos in diesem Falle zu sein, und verwies mich, als an die letzte Instanz, an ihre eben anwesende Schwiegermutter. Als ich der alten Dame alle Gefahren eines solchen Rittes, wie ihn ihr Sohn wagen wollte, vorgestellt hatte, zuckte sie nur die Achseln und sagte: Was wollen Sie. Herr Doktor, ich vermag auch richts über meinen Sohn hier. Ich habe vier Söhne in der Armee, die alle solche waghalsigen Reiter sind, und jeder Tag kann mir eine furchtbare Nachricht bringen; ich muß das ertragen lernen." So muhte ich bangen Herzens gehen und Herrn v. Roscnberg feinem Schicksal überlassen. Sein eiserner Wille siegte; mit gcbrochenem Schlüsselbein, die Schulter im festen Verbände, saß der kühne Reiter im Sattel und gewann glänzend und mit sviclendcr Leichtigkeit iT3C Rennen. Um nichts ist es so schade als um einen guten Gedanken, wenn ihn ein Stümper hat.

ziichier Mikulic.

Erzählung von Ferdinand S t i e b e r. Wanda, blicke mir in die Augen so P Der Richter Josef Mikulic kehrte mit sanfter Gewalt seine Frau zu sich und starrte sie nun eine Weile an. Dann küßte er ihr die kleine feiste Hand, strich ihr mit seiner Rechten über das rostbraune wellige Haar und rief endlich zornig: Es ist einfach eine perfide Teufelei, pfui!" Wanda, di. bis dahin der sonderbaren Art ihres Gatten wenig Beachtung geschenkt und fast gleichgiltig feinen eindringlichen Blick erwidert hatte, horchte jetzt auf. Redest Du irre. Josip? Was ist Teufelei?" .Verzeihe. Goldkind, eö ist nichts, bei dem allmächtigen Gott nichts." Und wieder küßte er ihr die Hand. Der Zornausbruch war vielleicht belanglos gewesen, die Zärtlichkeit hatte unbedingt etwas zu bedeuten. Du muht reden, Josip, die Wahrheit. Ein Richter soll nicht unter Anrufung des allmächtigen Gottes lügen." Habe ich gelogen?" Du hast!" Nach einer Weile sagte der Richter Joseph Mikulic: Ja. Dir kann man nichts weih machen. Wanda. Du hättest eigentlich Richter werden sollen." Vielleicht, aber ich will wissen, was eine perfide Teufelei ist. Das will ich wissen. Und Du fagst es mir." Gut. Warum sollt' ich es auch nicht sagen. Du hast ein Recht dazu." Er griff in seine weite Brusttasche, durchblätterte dann geraume Zeit einen Pack von Papieren, den er zum Vorschein brachte, und übergab endlich seiner Frau einen Brief. Lies; aber bleibe ruhig, ich bitte Dich. Bin ich's nicht auch?" Indessen hatte Wanda den Brief schon durchflogen. Ihr Gatte ließ kein Auge von ihr; in diesem Augenblicke fühlte er sich plötzlich als Untersuchungsrichter, der die Möglichkeit einer Schuld vorauszusetzen hat. Allein, Wanda blieb vollkommen ruhig, sie verfärbte sich nicht im Geringsten, zitterte nicht. Ihre Augen blickten müde, wie immer. Der Richter Mikulic war befriedigt. Nun, ist es eine Teufelei?" Wanda gab fast gelangweilt ihrem latten den Brief zurück. Wer kann gemeint sein, Wanda?" Wer? Franjo. wer sonst?" Der Knabe?" Wer kommt sonst zu uns? Weißt Du jemand Anderen? Franjo, sonst Keiner. Du vergißt täglich etwas in Deinem Zimmer, wen sendest Du dann vom Gerichte herüber? Franjo. Du willst über Nacht ein paar Akten erledigt haben, wer muß bis zum Morgengrauen sich die Finger wund schreiben? Franjo!" Aber das ist ja zu dumm! Soll ich selbst zurückkommen, wenn ich etwas vergesse? Ihn nicht schreiben lassen. wenn es nöthig ist? Es ist entsetzlich! Wanda, Goldkind, es kann mir doch nicht gleichgiltig sein, wenn . . ." Wenn?" Wenn man mir schreibt, daß ich meine Frau besser beaufsichtigen solle." Höre, Josip, Du beleidigst mich." Wo denkst Du hin? Es ist ja ein Unsinn; aber denke doch, ich bin Richter, mein Privatleben muß unantastbar sein." Ist es nicht mehr unantastbar, weil ein Unverschämter Deine Frau beschimpft? Vertheidige sie!" Gegen wen, Wanda? Wer kann diesen Brief geschrieben haben?" Wer?" Wanda begann plötzlich zu lachen, als sei ihr ein komischer Einfall gekommen. Wer den Brief geschrieben hat? IM ranjo! Der Richter Mikulic blickte feine Frau fragend an, dann begann er zu verstehen und erhob ein dröhnendes Gelächter. O dieser freche Geselle! Damit er nicht mehr halbe Nächte in meinem Kabinet schreiben muß, damit ich ihn nicht mehr nach Hause schicke, wenn ich etwas vergesse? Wanda, dieser Franjo ist ein ausgemachter Spitzbube!" Und nun lachten Beide. Der Richter Mikulic, indem er sich in den Fuuteuil zurücklehnte, Wanda, indem sie ihr Spitzentuch vor den Mund melt und ab und zu dn müden Blick über den Gatten streifen ließ. Solch ein Spitzbube! Na warte. Dir will ich's heimzahlen. Alle Gerichtsprotokolle sollst Du mir abschreiben, den ganzen Fall Simon Vulkovan jeden Abend na warte!" Dem Richter Mikulic kam es jetzt selbstverständlich vor, daß nur Franjo den Brief geschrieben haben könne. Wanda meinte es, und Frauen haben für derlei eine feine Empfindung. Die Sache amüsirte ihn ungemein. Er gab seiner Frau einen Kuh und richtete sich zum Gehen. An der Thür wandte er sich noch einmal zurück, legte heftig lachend seine Eigarettendose auf den Kamin: Wanda, die vergesse ich für Franjo!" sagte er. sich schüttelnd. Dann ging er. Wanda erhob sich. Wer nur den Brief an Josip geschrieben hat?" dachte sie, während sie in die Staubwirbel aus die Straße blickte. Da kam Franjo gerade auf das Hqus zu. Mit vorgestrecktem Kopfe kämpfte er gegen den Wind an und kniff die Augen zu. um sie gegen den Staub zu schützen. Dic blonden Haare feines Hinterhauptes, die bis über den Rockkragen reich-

ten. flatterten im Winde. Wanda sah lächelnd hinab. Sie trat vom Fenster zurück. Ich werde nach Anna läuten und ihr Josios Eigarettendose geben. Sie soll Franjo abfertigen. Ich will nicht, dah er hereinkommt." dachte sie; aber sie war fo langsam. Bevor sie den Gedanken nur ausgedacht, vernahm sic schon Franjos Stimme aus dem Vorzimmer. Im nächsten Augenblick stand er vor ihr. Mein Liebling sagte sie zu dem jungen Menschen, eile gleich zurück zu Mikulic und bringe ihm die Dose. Geh', geh', mein Liebling!" Sie iühte ihn auf seine Augen und drängte ihn zur Thüre .... Ein paar Wochen danach saß der Richter Mikulic höchst verdrießlich beim Frühstück. Drei Stunden vorher hatte er der Justifizirung des Simon Vulkovan beigewohnt, der zum Tode verurtheilt worden war. und Wand.a hatte soeben gefragt: Und wenn er doch schuldlos war? Gestanden hat er eigentlich nichts." Rege mich nicht auf. Wanda, solche Bemerkungen unterlasse." Bald darauf ging er fort ins Gerichtshaus. Am Abend desselben Tages sah der Richter Mikulic in dem kleinen separirten Extrazimmer des Apostelhofes. Der Samstag Abend war der einzige, den er im Wirthshause verbrachte, den aber gründlich, bis zum Morgengrauen. Danach schlief er mit einer Mahlzcitpaufe um 6 Uhr Abends den Sonntag durch bis zum Montag Morgen. Seit einer Stunde fah er nun da mit dem Steuer-Linnehmer Huzura. Sie warteten auf ihren Dritten", den Zollverwalter Pitar, der fönst an dem Spiclabende die Pünktlichkeit selbst war. Heute wollte er nicht kommen. Dafür brachte nach anderthalb Stunden ein Bote die Nachricht, dah Herr Pitar krankheitshalber nicht kommen könne. Steucr-Einnehmer Huzura machte den Vorschlag, einen Dritten" aus lem Gastzimmer zu besorgen. Der Richter lieh das aber nicht zu. Ich will nicht mit Jedem spielen," sagte er. Na, dann spielen wir zu Zweit." Meinetwegen." Lange machte ihm das aber keinen Spaß. Er schob die Karten bei Seite, that einen langen Zug aus seinem mächtigen Glase und sagte wieder: Ich gehe nach Hause." Thun Sie das nicht, Herr Richter. Ihre Frau wird erschrecken." Erscheckcn?" Weil sie doch gewöhnt ist, daß Sie Samstag nicht nach Hause kommen," entgeqnetc Huzura mit einem eigenthümichen Blick, der dem Richter jedoch entging. Unsinn." Der Steuer-Einnehmer Huzur räuspertc sich. Mikulic sah ihn fra--gend an. Herr Richter," sagte er nach einer Weile, wie lange kennen wir uns? Zwölf Jahre, was? Seitdem Sie mit Ihrer Frau von Hiirovo herübergckommen sind?" Wann wir uns kennen lernten? Ja, vor zwölf Jahren, an Wanda'S vierundzwanzigstem Geburtstage. Ich hatte ihr das Haus geschenkt, das wir bewohnen. Sie war damals noch nicht so kugelrund," fügte er lachend hinzu. Nein," sagte Huzura. Und nach einem Zuge aus feinem Glase: Also zwölf Jahre. Wir sind doch Beide Ehrenmänner, Herr Richter. Warum haben wir noch nicht Brüderschaft getrunken?" Der Richter lehnte sich zurück und lachte. Ja, warum eigentlich nichi. nachdem wir seit zwölf Jahren jeden Samstag unsere Partie haben, wir zwei und Pitar. Heute zum ersten Male spielen wir nicht. Gut, daß wir nicht abergläubisch sind. Heute haben wir Zeit." Er rief nach frischem Bier. Sie tranken Brüderschaft mit all den Umständlichkeiten. die dazu gehören. Also jetzt bin ich erst recht Dein Freund, Mikulic, und Du der Meine. Jetzt kann ich Dir auch sagen, was ich auf dem Gewissen habe . . . Hören Sie!" Höre Du, Freundchen!" Gut; also was hast Du auf dem Gewissen?" Einen Brief, Mikulic." Einen Brief?" Huzvra nickte. Den ich an Dich geschrieben habe. Mikulic, ohne N.v mensnentlung, vor genau sieben Wo chen." Du? Du?" Weil ich schon damals Dein Freund war." . Weil Du ein Schurke warst, ei Schurke, hörst Du!" ' Schrei nicht, müssen die draußen das hören? Bist Du blind, Mikulic. siehst Du nicht, was die ganz Stadt weiß." Der Richter sprang auf. Lügner, was weih die ganze Stadt?" Dah . . . Warum halte ich Dich hie? zurück, Mikulic? Warum?" Der Richter blickte Huzura durchdringend an. Er verstand. Ihr seid olle Lügner, Verleumder!" Dann nahm er Mantel und Hut, um zu gehen. Bleibe noch, ich bitte Dich. Mikulic," lallte der Steuereinnehmer. Nein, urtb Du gehst mit mir, Du!" Auf der Str iße blieb der Richter MiZulic plötzlich stehen: Ich lass' meine Frau nicht beleidigen, von keinem, auch von Dir nicht. Du wirst mich, sie um Verzeihung bitten. Ihr alle werdet um Verzeihung bitten, alle!" Vor dem Hausthore verlangte der Richter, daß Huzur als Zeuge mit in

die Wohnung hinaufgehe. Man stritt erregt und laut. Huzura weigerte sich hartnäckig und sagte endlich: Dah Du ihn entwischen läßt und mich dann einen Schurken nennst. Ich werde vor dem Thore aufpassen. Wenn Du bald und allein zurückkommst, dann ist es nichts gewesen." Mikulic trat allein durch das Thor. Er wankte die Stufen hinauf, die. wie immer am Samstag, beleuchtet waren. Wie fcbwer ihm jeder Schritt wurde, wie er keuchte! Das Dienstmädchen frug ängstlich, was es gebe. Er öffnete die Thür, schritt durch das erste Gemach zu dem Zimmer seiner Frau. Das Nachtlicht bewegte sich im Luftzug. Wanda stand am Fenster. Plötzlich wandte sie sich um, stürzte auf Mikulic zu: Um Gottes Willen, Josip, was ist geschehen, bist Du krank, Josip?" Sie klammerte sich an ihn. Nichts ist's, gar nichts .... Ich werde das Fenster schließen . . . Der Wind hat es aufgerissen." Der Wind . . ." sagte der Richte: tonlos. Er trat an das Fenster, schloß es, ohne hinabzublicken. Dann ging er wieder hinab zu Huzura und sagte ruhig: Ihr seid Verleumder! Und Dich kenne ich von heut' an nicht-mehr." Eine Woche nach dieser Nacht fand man den Richter Mikulic todt in seinem Gerichtszimmer. Vor ihm, auf dem Tische lag ein Zettel, auf dem stano: Ich werde den Gedanken nicht los. einen Justizmord begangen zu haben. War der zum Tode verurtheilte und Hingerichtete Simon Vulkovan wirklich schuldig? Ich ertrage den Gedanken nicht. Ich würde wahnsinnig, wenn seine Unschuld an den Tag käme. Ich rnterliege diesem Gedanken. Franjo Tirkev soll meine Frau schonend vorbereiten, und ihr eine Stütze in ihrem Schmerz sein. Ich danke ihm."

Dumpfige Keller, an deren Wandeu, Böden und Tücken sichSchimmclbildungen befinden, werden desinficirt, indem man ein tiefes Steingutgefäß, in das man 2 bis 4 PfundKochsalz bringt, in die Mlae des Kellers stellt, alle Löcher und Thüren zumacht, auch bei den im Keller twa lagernden Fässern alle Spunde fest verschließt und dann das Kochsalz mit concentrirter englischer Schwefelsäure (auf 2 Pfund Kochsalz 1 Pint Säure) übergießt. Nun entfernt man sich rasch und läßt den Keller zwei Stunden lang ungeöffnet, d. h. man hüte sich, ihn zu betreten, da man sonst ersticken müßte. Nach Ablauf von zwei Stunden öffnet man alle Kllerlöcher so lan&e, bis das entwickelte Chlorgas enrschwunden ist. und kehrt darauf an den Wänden und auf dem Fußboden den Schimmel wea. Frenzel Bros., 5ko. 1 W. Washington tt (Merchants National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europa. Schiffsscheine "tÄF" An- und verkauf ausländischen Geldes. Seit Montag, den 5. Mai befindet stch unsere Sparbank - Abtheilung in ihrem neuen, modernen Loeal las Publikum ist freundlichst eingeladen. Capital : . . . . $1,000,000.00 Surplns 100,000.0s Vom 3. Mai an, offen bis 6'UhrAbends an Montagen, aber geschloffen von 12 Uhr Mittags an Samstagen. A. Metzger APII AU ÄsiENCY 1868.

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