Indiana Tribüne, Volume 25, Number 225, Indianapolis, Marion County, 14 May 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 1. TOat 1902.

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...Bon odenZ... Wir sollen ftett den Schöpfer loben. Denn aller Segen kommt von oben ; Daran ist mahrlich viel gelegen. Doch fällt von oben auch der Reg en; Und ist das Dach nicht gut Ihr Leut'. Giebt's unwillkomm'ne Feuchtigkeit" D'rum ruft bei Zeiten Eschenbach, Der steigt mit Wolluft Euch auf'S Dach. Moritz Eschenbach, 1718 Madison Avenue. Alle Arten von Rats er. Blech und isenar betten werden zu mätzlge Preis übernommen. Reparaturen werden prompt ausgeführt.

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Rch Rußland Abreise des Präsidenten Lonbet von Paris

Ankunft des amerikanischen Abgesandten Dr. Gurry in Madrid. England's Saumseligkeit in Unterfiützungswerke. dem Vulkan in Mexiko in gefadrdrohen der Thätigkeit. Drohende Hungersnoth in den Oftsecprovinzen Nußland's. Bevorstehende Hinrichtung des Mörders Balschaneff. Frankreich. L oubet's Rußland-Reise. Paris, 12. Mai. Präsident Loubet trat heute Abend seine Reise zum Besuch des Zaren an, indem er vom Bahnhof St.L azarre nach Brest abfuhr. Bon dort wird er morgen Nachmittag auf dem französischen Kreuzer Mont Calm" in See stechen. Ministerpräsident Waldeck-Roffeau, der Minister des Aeußeren Delcasse und Marineminifter DeL aneffan begleiteten den Präsidenten nach Brest nnd Delcasse wird mit nach Rußland gehen. Wean die Mont Calm" in der Oftsee auf zu viel Eis stoßt, wird der Präsident in Reval, im finnischen Meerbujen, an Land gehen und sich von dort per Bahn nach St. Petersburg begeben. Für die Nothleidenden. Paris, 13. Mai. Viele amerikanische Firmen und einzelne Personen machen Zeichnungen für den Martinique Hülfsfonds, der sich jel)t auf 100,000 Francs beläuft. Rom, 13. Mai. König Victor Emanuel hat 25,000 Lire zu b?ui Hülfsfonds für die Nothleidenden auf Martinique beigesteuert. Anerkennung. Paris, 13. Mai. Le Temps" sagt heute in einem Leitartikel über die Bewilligung von 200,000 seitens des amerikanischen CongresseS für die Nothleidenden auf Martinique: Diese Kundgebung der amerikanischen Sympathie am Vorabend der RochambeauFestlichkeiten wird dazu betragen, das zwischen den beiden Republiken bestehende Freundschaftsband noch enger zu knüpfen und eine sichere Friedensgarantie zu schaffen. Frankreich wird das rasche Eingreifen des Präsidenten Roosevelt und die bezeichnende Freigebigkeit des Congresses niemals vergessen." Spanien. Dr. Curry in Madrid. Madrid, 13. Mai. Dr. Jabez L. M. Curry, der Specialabgesandte der Ver. Staaten zur Krönung König Alfonso's, die am Samstag stattfindet. ist hier heute Nachmittag angekommen und wurde am Bahnhof vom Legationssekretär S. S. Sickles, sowie von Marquis Vallelobar als Vertreter der Regierung empfangen. In einem königlichen Landauer wurde er dann nach der für ihn ausersehenen Wohnung ge fahren, von wo aus er gerade noch Gelegenheit hatte, die erste, mit den Festlichkeiten verknüpfte Ceremonie, die Legung des Grundsteins für eine Freischule, zu beobachten. Die benachbarten Häuser waren reich geschmückt und um den Bauplatz war das Militär aufmarschirt. Der ameri kanische Gesandte wird mit größeren Ehren behandelt, als diejenigen ande rer Länder, mit Ausnahme von Frank icich. Dr. Curry hat ein besonderes Haus für sich, Dienerschaft, einen fran zöfischen Koch und eine königliche Equi Page mit einem Kutscher und Lakaien in der Schloß-L ivree, während die übrigen Abgesandten in Hotels einquartirt sind. Das für ihn reservirte Haus gehörte einer Engländerin, der Mar quise de Leuville, welche starb, ehe es vollendet war. Es ist im mittelalterlichen Styl gebaut, hoch gelegen, nicht weit vom Schlosse und gewährt eme prächtige Aussicht. Die Ausstattung ist sehr kostbar. Die Wahl des Marquis von Villalobar, eines alten Freundes Dr Curry's, zu denen Cicerone war für ihn eine angenehme Ueberraschung Der Marquis war früher Secretär der spanischen Gesandtschaft in Washington. Dr. Curry war früher Gesandter in Madrid. Madrid, 13. Mai. Heute Abend wurden noch an vier anderen Stellen Grundsteine für öffentliche Freischulcn

gelegt und der königliche Hof fuhr von einer Stelle zur anderen. Mehrere auswärtige Gesandschaften trafen heute Nachmittag ein. Die Stadt prangt bereits im herrlichsten Festgewand. Wefiindien. Auf Martinique. F o r t d e F r a n c e, 13. Mai. Merkwürdiger Weise werden von Denen, welche mit der Auflesung und Verbrennung der Opfer der schrecklichen Katastrophe in St. Pierre beschäftigt sind, nur verhältnißmäßig wenig Leichen gefunden, was darin seinen Grund hat, daß die bevölkertften Theile der Stadt unter einer dicken Schicht Lavaschlacke begraben sind. Vermuthlich wurden die Körper der Unglückli-

chen von der glühenden Lava vollftändig verzehrt. Der dänische Kreuzer Valkyrien", der 450 Personen aus der Umgebung von St. Pierre hierher geschafft hat, ist heute wieder abgefahren. Der deutsche Kreuzer Falke" ist soeben hier eingetroffen. Das Unterstützungswerk für die überlebenden Flüchtlinge dauert unaufhörlich fort. seitdem das Kabel - Revaraturfcbin Pouyier Quertier" am letzten Samsag 456 Flüchtlinge, meistens frühere Bewohner von Le Precheur, hierher gebracht, hat es noch mehrere weitere Rettungsfahrten unternommen. Am Sonqtag nahm e 932 Personen auf und diente als Lootsenschiff für den ranzösischen Kreuzer Suchet" und den dänischen Kreuzer Valkyrien", die zusammen 1500 Personen an Bord nahmen. Der Pouyier Quertier" hat an die Notleidenden große Mengen Brod, Milch, Wein und Käse vertheilt. Das in dem Gewölbe der Bank von Martinique gefundene Geld, 2,000,000 Francs, ist wohlbehalten hierher ge schafft worden. Das Geld im öffentlichen Schatzamt in St. Pierre ist noch unter einer (5 bis 8 Meter dicken L age Lava begraben. Es sind hier L ebensmittel für 100.000 Personen nöthig und in St. Pierre braucht man eine Schiffsladung Kalk für sanitäre Zwecke. Der Mont Pelee wirft noch immer Rauch und Feuer aus. Aus Dominica wird berichtet, daß 300 Ueberledende von St. Pierre dort in Canoes eingetroffen sind. Großes Lob wird dem amerikanischen Consul Ayme gespendet für seine unermüdliche Thätigkeit in der Förderung des Unterstützungswerkes. Er hat persönlich viele Verwundete verbunden und verpflegt und sich kaum Schlaf und Nahrung gegönnt. Er ist gegenwärtig völlig erschöpft. Der italienische Consul in Barbadoes hat die Leiche seiner Tochter, die zur Zeit des Unglücks in St. Pierre zu Besuch war, gefunden. Die 9iährige Margaret Stokes, Tochter des verstordenen Element Stokes aus New $ork, die sich mit ihrer Mutter und zwei jüngeren Geschwistern auf dem Dampfer Roraima" befand, liegt hier im Hospital, wird jedoch schwerlich mit dem Leben davonkommen. Die einzige Frau aus St. Pierre, von der man weiß, daß sie die Katastrophe überlebte, ist eine Farbige Namens Fillotte, die am Samstag gefunden wurde, nachdem sie drei Tage in einem Keller zugebracht hatte. Sie war schrecklich verbrannt und starb im hiesigen Hospital. FortdeFrance, 13. Mai. Das amerikanische Schleppschiff Potomac", das von San Juan bei Martinique angekommen ist, fuhr gestern Nachmittag an der Küste der Insel entlang. Es mußte wegen einer dicken, schwarzen Rauchsäule 5 Meilen aus dem Kurs fahren. Worte vermögen die jetzige Situation in St. Pierre nicht zu schildern. Eine kleine Abtheilung französischer Truppen versucht die Todten zu beerdigen, doch scheint die Regierung sich wenig darum zu bekümmern, was in dieser Richtung geschieht. Die Plünderung der Leichen hat bereits begonnen. Auf der Fahrt nach Fort de France begegnete die Potomac" einem Boote mit fünf Farbigen und einem Weißen, deren Taschen mit Geld und Juwelen gefüllt waren. Leut. McCormick, Befehlshaber der Potomac". nahm die Leute in Haft und überlieferte sie dem Commandanten der Suchet". Die Potomac" brachte eine Ladung Lebensmittel, bestehend aus Stockfisch und Mehl, nach Martinique. Es droht hicr eine Hungersnoth auszubrechen. Der nördliche Theil der Insel ist ent völkert. Fortde France, 13. Mai. Alle Geschäfte ruhen hier. Die Bevölkerung

der Stadt hat sich in den Kirchen und der Kathedrale versammelt, wo beson dere Gottesdienste für die Todten in St. Pierre abgehalten werden. Das amerikanische Schleppschliff Potomac" fährt heute Abend nach der Insel St. Vincent ab, wo die Zustände schlimmer sein sollen, als bisher berichtet. Der Vulkan La Soufriere hatte am 10. Mai einen gewaltigen Ausbruch. Steine von 2 Zoll Durchmesser fielen 12 Meilen weit. In Kingston, der Hauptstadt der Insel, lag die Asche 2 Zoll tief. Am Sonntag, den 11. Mai, wurden 700 Todte gemeldet, doch schätzt man die Zahl der Opfer auf St. Vincent jetzt auf 2000. Die meisten der sieben Ansiedlungen aus der Insel sind eingeäschert und es sind zwei Erdbeben constatirt worden. Die unterirdischen Kabel in St. Vincent sind gerissen.

Der jetzige Ausbruch des Soufriere war war der erste seit 1812. Großbritannien. Langsam im Helfen. London, 13. Mai. Im Un terhaus wies heute der Jrländer John Dillon auf die liberale Bewilligung des amerikanischen Congresses zur Unterstützung der Nothleidenden in Wefiindien, und auf die in den Ver. Staaten getroffenen umfassenden Hülfsmaßregeln hin und fragte den Führer der Regierung, A. I. Balfour, ob Großbrittannien angesichts der Thatfache, daß eine britische Colonie schwer in Mitleidenschaft gezogen sei, ähnliche Maßregeln treffen würde. Er sei überzeugt, daß das Parlament sofort feine Zustimmung geben würde. Balfour's Antwort war für die öffentliche Meinung keineswegs zufriedenstellend. Er sagte, die Angelegenheit sei im Kabinet in Erwägung gezogen worden, doch habe er keine Erklärung abzugeben. Er habe nicht gehört, daß ein solcher Antrag jemals im Parlament gestellt worden sei. Natürlich empfinde Jeder den Ernst der Situation, und was die Regierung an Ort und Stelle helfen könne, werde geschehen. Dillon kündigte an, daß er morgen auf die Sache zurückkommen werde. Seine Worte fanden im Hause ledhaften Beifall. Rußland. Große Noth. St. Petersburg, 13. Mai. Nachrichten aus den Ostseeprovinzen besagen, das die Dürre und der Frost die Wintersaat erheblich beschädigt ha ben. Bis jetzt ist keine Spur von Gras vorhanden und die Bauern rnüs sen ihr Vieh mit verfaultem Stroh füttern, das von den Dächern der Hütten gerissen wird. Zahlreiche halbver hungerte Bauern ziehen aus den Mittelprovinzen nach Moskau, um sich dort einen Lebenserwerb zu suchen. Von Riazan, etwa 100 Meilen von Moskau, gehen täglich etwa ein halbes Dutzend Frachtzüge ab, von denen jeder 1500 Personen faßt. Die Flüchtlinge campiren in der Nähe des Bahnhofs von Riazan im Freien und haben von Reen, Kälte und Hunger zu leiden. In Erwartung einesThronf o l g e r s. Berlin, 13. Mai. Eine Depesche aus St. Petersburg meldet, daß die Niederkunft der Czarina im September erwartet wird. Der Mörder Balschaneff. St. Petersburg, 13. Mai. Balschaneff, der Mörder Sipiaguine's, des Ministers des Innern, wurde heute nach dem Gefängniß in Schlüsselburg gebracht, wo er heute oder morgen hingerichtet wird. Deutschland. Prof. Julius Koestlin. f Beriin, 13. Mai. Julius Koestlin, der hervorragende Professor der Theologie in Halle, ist gestorben. Er wurde 1826 in Stuttgart geboren. Zu Ehren des Schah's. Berlin, 13. Mai. Zur Erbauung des Schah's von Persien, der am 29. Mai in Pottsdam eintrifft, wird in der Nähe der perfischen Gesandschaft eine besondere Ausstellung von Waffen, Automobilen und elektrischen Maschinen vorbereitet. Niederlande. Kriegsschiff nach Martinique. Im Haag, 13. Mai. Die Regierung hat angeordnet, daß das holländische Kriegsschiff Koenigen Regentes" sich von der Insel Curacao, Hol-ländisch-Weftindien. mit Volldampf nach Martinique begebe, um den Opfern der Katastrophe Hülfe zu bringen. Beide Kammern der General-

ftaaten haben Sympathiebeschlüsse angenommen. Das Befinden der Königin. Im H a a g, 13. Mai. Die Aerzte der Königin sind von dem Besinden derselben dermaßen befriedigt, daß Dr. Roesingh morgen von Schloß Loo abreist, um seine Hospital-Thätigkeit wieder aufzunehmen. Mexiko. Drohender Vulkan. Guadalajar, 13. Mai. Der Vulkan Colima zeigt Symptome eines

drohenden Ausbruchs und die Bewohner des Thals am Fuße des Berges flüchten sich aus dem Bereiche des Vulkans, aus dessen Gipfel seit mehreren Tagen Rauchwolken und Flammen aufgestiegen sind. Die schon seit mehreren Wochen bemerkte Thätigkeit des Vulkans veranlaßte die Mexican Cen tral-Bahngesellschaft, den Bau der Bahn nach Manzanillo, die nahe am Fuße des Berges vorüber führt, zeitweilig einzustellen, und die Route wird wahrscheinlich verändert werden. Ekuador. Esmird rebellirt. S a n a m a, Colombia, 13. Mai. Es wird hier berichtet, daß Gen. Alfaro, der frühere Präsident von Ecuador, eine revolutioniftische Bewegung gegen Präsident Plaza vorbereitet. China. Niederlage der Rebellen. Peking, 13. Mai. Die Regierung macht bekannt, daß nach zwei tägigem Kampfe die Rebellen im südlichen Theile der Provinz Tschi-Li vollständig auf's Haupt geschlagen und ihre Anführer gefangen genommen wurden. Serbien. Drohung für die Pforte. K o n st a n t i n o p e l, 13. Mai. Die serbische Regierung hat die Pforte benachrichtigt, daß sie die Türkei für die kürzlichen Grenzgefechte zwischen serbischen Garden und Albaniern verantwortlich macht, nnd droht mit WiedervergeltungSmaßregeln, wenn sich dieselben wiederholen. Dänemark. Keine Einigung. Kopenhagen, 13. Mai. In dem Conferenzausschuß des dänilchen Parlaments ist mit Bezug auf den Verkauf der dänisch'.reftindischen Inseln eine hoffnungslose Sperre eingetreten. da die Opposition sich weigert, irgend welche Zugeständnisse zu machen, welche das Ministerium im Stande wäre anzunehmen. Die Sache muß jetzt nothwendigerweise bis zum September zurückgelegt werden, was die für die Ratificirung des Vertrags festgesetzte Frist (24. Juli) überschreitet. Im Volke herrscht großer Unwille über die Ob-ftructions-Taktik des Landsthing. Philippinen. Eine Hinrichtung. Manila, 13. Mai. Ein Mann Namens Ricafort, der des Mordes überführt worden war, wurde heute in Lingaven, der Hauptstadt der Provinz Pangasinan, auf Luzon, hingerichtet. Ricafort war der erste Mörder, der mittelst der Garrotte zum Tode befördert wurde, seitdem die amerikanische Regierung auf den Philippinen eingerichtet ist. ' Es ist hier eine Gesellschaft für elekirische Beleuchtung mit einem Actienkapital von $2,000,000 organisirt worden. AufMindanoo. Washington, 13. Mai. Gen. Chaffee hat dem Kriegsdepartment Folgendes über die Unterhandlungen mit den Dattos auf Mindanoo berichtet: Ich glaube, daß unser Rückzug vom See die Sicherheit der schwächeren Dattos gefährden würde; wenn wir bleiben, werden, glaube ich, die mächtigeren Dattos hereinkommen, sobald fie sehen, daß unsere Mission eine freundschaftliche ist. Nach den jetzigen Anzeichen sind weitere Feindseligkeiten nicht von Nöthen, außer fie werden von den Moros provozirt. Die Bayan-Affaire hat großes Erstaunen hervorgerufen. Eine gesunde Lektion war sehr nothwendig, und ich glaube nicht, daß sie wiederholt zu werden braucht. Einige Dattos sind mißtrauisch und verhalten sich defensiv. Die Seegegend ift herrlich und besser als Aufenthaltsort für Amerikaner geeignet, als irgend ein anderer Theil der Inseln. Sie hält in Bezug auf Bodenbeschaffenheit, Klima etc. einen Vergleich mit irgend einem Thal in den Alleghanies aus.

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ßMN M.