Indiana Tribüne, Volume 25, Number 222, Indianapolis, Marion County, 10 May 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 10. Wlai 1SS
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...Von oben!... Wir sollen fte den Schöpfer loben. Denn aller Segen kommt von oben; Daran ist mahrlich viel gelegen, Doch fällt von oben auch der R e g e n ; Und ist das Dach nicht gut Ihr Pnit Giebt's unmiukomm'ne Feuchti.,.'sü" D'rum ruft bei Zeiten Eschenbach. Der fingt mit Wolluft Euch auf'S Dach. Moritz Eschenbach, 1718 Madison Avenue. Alle Arten von unser. Blech uno senar Kelten wenden zu matzigen Preisen übernommen. Reparaturen werden prompt ausgeführt.
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Entsetzlich! St. Pierre auf Martinique ein zweites Pompeji. Die ganze Stadt mit glühender Lava und Asche über-schüttet.
Von den 2 5,000 Einwohnern kaum einer gerettet. Achtzehn Tchiffe mit Mann und Maus untergegangen. Drohender Ausbruch eines Vulkans auf der Insel St. Vincent. Berichte über Erdbebeu aus Guatewala und Spanien. Westindien. Katastrophe auf Die Martinique. Paris, 9. Mai. Der Bekehlshaber des französischen Kreuzers Suchet" hat an den Marineminister aus Fort de France, Martinique, wie folgt berichtet: Bin soeben von St. Pierre zurückgekommen; die Stadt ift vollständig zerstört. Es wird angenommen, daß 25,000 Personen um's Leben gekommen sind. Die wenigen Ueberlebenden, etwa dreißig an der Zahl, haben sich an Bord des Kreuzers Suchet" begeben. Die vulkanischen Eruptionen sind noch immer im Gang." St. Pierre und die Insel Martinique stnd schon verfchledene Ncale von Erdbeben schwer heimgesucht worden. Im August 1767 wurden in St. Pierre 1600 Personen getödtet und im Jahre 1851 wurde die Stadt durch ein Erdbeben nahezu vollkommen vernichtet. Paris, 9. Mai. Der Colonialminister DeErais erhielt heute Abend um 6 Uhr zwei Kabeldepeschen vom Generalsccretär des Gouvernements Martinique. I. E. G. Thurre, welche die Nachricht von der vollständigen Bernichtung St. Pierre's durch einen -euerregen vom Mont Pelee bestätigen. Sosort nach Eintreffen der Depeschen wurde die Flagge über dem Colonialamt mit Trauerflor umhüllt und auf Halbmast gezogen. St. Thomas. D. W.J.9. Mai. Der britische Schooner Ocean 5raveller" von St. John, N. B., traf heute Nachmittag auf der Insel Dominica ein. Er war am Mittwoch Nachmittag gezwungen gewesen, wegen eines heftigen Sandregens aus einem Vulkan auf St. Vincent von dort zu fliehen. Er versuchte die Insel St. Lucia zu erreichen, wurde jedoch durch couträre Strömungen daran gehindert. Der Schooner traf am Donnerstag Morgen auf der Höhe von St. Pierre ein und befand sich eine Meile von dem Vulkan Mont Pelee entfernt, als derselbe plötzlich ausbrach und die ganze Stadt und den Hafen mit einem Feuerregen übergoß. Das Kabelschiff Grappler" war eines der ersten, die verschwanden. Der Ocean Taveller" traf auf der Fahrt nach Dominica auf eine Menge Schiffstrümmer. Boston, 9. Mai. Der Schooner Anna E. I. Morse". Capt. Harker, traf am 24. April in St. Pierre mit einer Ladung Kohlen ein und man befürchtet, daß er sich zur Zeit der Katastrophe noch dort befand. Die Morse" war Eigenthum von I. S. Winslow & Eo. von Portland, Me. Washington, 9. Mai. Im Staatsdepartement ist eine Depesche vom Consul Ayme aus Pointe-a-Pitre eingelaufen, welche defagt, daß in St. Pierre nicht mehr als 20 Personen mit dem Leben davonkam?. Achtzehn Schiffe, darunter vier amerikanische, verbrannten und ainaen mit Mann und Maus unter. Der amerikanische Consul nebst Familie befindet sich unter den Opfern. Ein Kriegsschiff ist in Guadaloupe angekommen, um Lebensmittel zu holen, und wird morgen abfahren. Der Consul von Martinique ist Thomas T. Prentis aus Maffachusetts, und der Viceconsul Amadeo Testart aus Louisiana. St. Thomas, D. W.J, 9. Mai. Man schätzt jetzt, daß in Folge der vulkanischen Ausbrüche auf der Insel Martinique 40,000 Menschen umgekommen sind. St. Thomas. D. W. I., 9. Mai. 9z Uhr Morgens. Der franzöfische Kreuzer Suchet" traf heute mit mehreren Flüchtlingen an Bord aus Fort du France, Martinique, in
Pointc-a-Pitre, auf der Insel Guadaloupe, ein und bestätigte den Bericht von der gänzlichen Zerstörung St. Pierre's am Donnerstag Morgen. Man vermuthet, daß die meisten Bewohntr getödtet, daß die umliegenden Distrikte verwüstet wurden und daß der überlebende Theil der Bevölkerung ohne Nahrungsmittel und Obdach ist. Der britische Dampfer Esk", der herte Morgen in St. Lucia eintraf, passirte St. Pierre gestern Abend. Der Dampfer war mit Asche bedeckt, obwohl er fünf Meilen v)n der Stadt entfernt war, welch letztere in undurchdringliche Finsterniß gehüllt war. Ein Boot wurde ausgesetzt und so nahe wie möglich an das Ufer geschickt, doch war keine lebende Seele zu sehen, sondern nichts als Flammen. Man sah, wie der Dampfer Rairama" der Quebec Dampfer - Gesellschaft explodirte und verschwand. Kingston, Jamaica, 9. Mc'i. Sämmtliche Inseln in der Umgebung von Martinique sind, offenbar durch Erdbeben, isolirt. Die Kabelverbindung mit St. Vincent, Barbadoes, Grenada, Trinidad, Demerara und St. Lucia ist unterbrochen. Man befürchtet, daß der KabelreparaturDampfer Grappler", der kurz vor der Katastrophe bei Martinique war, verunglückt ist. St. Thomas, D. W. I., 9. Mai. Der Commandeur der Suchet" berichtet, daß Donnerstag Morgen die ganze Stadt Pierre in Flammen eingehüllt war. Er versuchte etwa 30 mehr oder weniger verbrannte Personen von den Schiffen im Hafen zu retren. Seine Offinere beaaben sich in
kleinen Booten an Land, um nach Ueberlebcnden zu suchen, doch war es ihnen unmöglich, in die Stadt zu gelangen. Sie sahen Haufen von Leichen auf den Werften, und man glaubt, daß nicht eine einzige Person verschont blieb. Der Gouverneur der Colonie und sein Stabsoberst nebst Frau befanden sich in St. Pierre und sind wahrscheinlich umgekommen. Der Kapitän des britischen Dampfers Roddam" wurde schwer verletzt und besindet sich im Hospital zu St. Lucas. Seine sämmtlichen Offiziere und Maschinisten waren todt oder im Sterben. Fast die ganze Mannschaft kam um. London, 9. Mai. Eine Depesche an die Daily Mail" aus Pointe-a-Pitre auf Guadaloupe besagt : Der Krater des Mont Pelee warf gestern Morgen drei Minuten lang glühende Felsblöcke und Asche aus und zerstörte St. Pierre und die Umgebung auf 4 Meilen in der Rune. Sämmtliche Bewohner verbrannten. Etwa acht Paffagiere von der Roraima" wurden vom französischen Kreuzer Suchet" gerettet. Die Bewohner der südlichen Theile der Insel, welche von St. Pierre in Bezug auf Lebensmittel abhängig waren, sind von einer Hungersnoth bedroht. Eine Depesche aus Jamaica lautet: Das erste Anzeichen einer Katastrophe auf Martinique war das Reißen der Kabel am Dienstag. Das französische Kabel auf Martinique, von Puerto Pluto, brach am Mittwoch. Die Kabelverbindung mit sämmtlichen nördlich gelegenen Inseln ist unterbrochen. DieUeberlebenden vom britischenDampfer Roddam" bezeichnen die Scene in St. Pierre als einen Ausblick auf die Hölle", der unbeschreiblich sei. Die Roraima" wurde durch eine gewaltige Erschütterung von Waffer und Land vernichtet. Die ganze Mannschaft kam um. Zwei Schiffe gingen bei dem Versuche, sich Martinique zu nähern. unter. Gefahr auf St. Vincent. London. 9. Mai. Das Colonialamt l?ct gestern eine Depesche von Sir Robert Llewcllyn, dem Gouver neur des Windward Islands" in der Caraibischen See, aus Kingston, St. Vincent, erhalten, in welcher derselbe mittheilt, daß der Vulkan Soufriere im nordwestlichen Theil von St. Bincent noch immer thätig ist. Seit einer Woche sind Erdstöße verspürt worden, jedoch nicht gerade in Kingston. Am Mittwoch schwebte eine mächtige Dampf wölke über dem Soufriere, und die Bewohner flüchteten sich nach Chateau Belairo. Es befanden sich dort bereits 300 Flüchtlinge, die von der Regierung verpflegt werden. B r i d g e t o w n, Insel Barbadoes, 9. Mai. ulkanische Asche von dem Ausbruch auf der Insel St. Vincent
fällt hier noch immer. Die Wege und
uu,cr nno einen Jvu oicr oamn oedeckt. Barbadoes liegt 100 Meilen von St. Vincent entfernt. Paris, 9. Mai. Der Befehlshaber des französischen Kreuzers Su cket", der sich gegenwärtig in Fort de France befindet, hat die Weisung er. halten, so rasch wie möglich nach St. Pierre zurückzukehren und der französischen Regierung über die näheren Einzelheiten der Katastrophe zn berichten. Vor Ablauf von 24 Stunden kann von der Suchet" jedoch keine Nachricht eintreffen, da sich dieselbe nach der Insel Guadaloupe begeben hat, um Lebensmittel einzunehmen. Man befürchtet, daß L. Mouttel, der Gouverneur von Martinique, umgekommen ist. Er telegraphirte am 7. Mai, daß er sich nach St. Pierre begebe. Paris, 9. Mai. Bruguenot, ein Zuckerplantagen-Besißer auf der Insel Martinique, erhielt heute Morgen eine Kabeldepesche von dem Geschäftsführer der französischen Faktorei aus Fort de France, in welcher derselbe meldet, daß er versucht habe, St. Pierre zu erreichen, allein die Küste sei mit Asche bedeckt und die Stadt in Staub eingehüllt, und es sei unmöglich, zu landen. Deutschland. Protest gegen das Fleischverbot. B e r l i n, 9. Mai. Heute fand hier eine Conferenz von Chemikern und Fleischpöklern statt, um gegen das Verbot des Bundesraths gegen die Einfuhr von mit Borsäure präparirtem Fleisch zu Protestiren. Der geheime Medizinalrath Prof. Liebrecht u. A. hielten Reden und es wurden Beschlüffe angenommen, in denen das Verbot des Bundesraths als nicht durch wissenschaftliche Gründe aerechtfertiat verdammt wird. Guatemala. Die Erdbeben. San Francisco, 9. Mai. Der Dampfer Newport", der am 23. April von San Jofe abfuhr, hat weitere Nachrichten über die Erdbeben in Guatemala gebracht, woraus hervorgeht. daß die ersten Berichte bedeutend übertrieben waren. Bei alledem war der Verlust an Menschenleben und Eigenthum groß. In Quesaltenango wurden aus einer Bevölkerung von 40,000 etwa 500 getödtet .oder verletzt. Auch in anderen Städten wurden Verheerungen angerichtet. Die Newport" befand sich in La Libertad, als der Hauptstoß erfolgte, und obwohl das Schiff im Hafcn vor Anker lag, spürte es die Erschütterung. In Ocos fand am 19. April ein zweiter heftiger Stoß statt, der viele Häuser zerstörte. Escelco, der feuerspeiende Berg in Salvador, ist seit zehn Monaten erloschen und seither haben an der Küste häufige Erdbeben und Hochfluthen stattgefunden. Spanien. Erdbeben. Madrid, 9. Mai. In Alecante, Murcia und Elche, an der südöstlichen Küste von Spanien, wurden letzte Nacht Erdstöße verspürt. Der Bevölkerung bemächtigte sich eine Panik, doch kamen keine Unglücksfälle vor. Frankreich. Sensationeller Prozeß. Paris, 9. Mai. Das Jntereffe an dem großen Humbert-Cramford Prozeß, bei dem es sich angeblich um Hunderte von Millionen Francs handelte, erreichte heute seinen Höhepunkt in einem riesigen Fiasco, als die Polizei den Geldschrink, welcher die Riesensumme in Werthpapieren enthalten sollte, öffnete und leer fand. Sämmtliche Betheiligte an dem Prozeß sind Südamerikaner. Vor zwanzig Jahren starb R. H. Crawford und hinterließ Therese d'Aurignac, der jetzigen Frau Humbert, hundert Millionen Francs. Als Letztere eben den Besitz des Erdtheils antreten wollte, erschienen zwei Neffen Crawford's mit einem zweiten Testament, welches sie zu Erben einsetzte. Es kam zur Klage über den Nachlaß, der nach Angabe Frau Humbert's in dem Geldschrank in ihrem Hause eingeschlossen war u. bis zur gerichtlichen Entscheidung nicht angerührt werden sollte. Frau Humbert borgte inzwischen auf das zu erwartende Vermögen mehrere Millionen, bis einer der Gläubiger kürzlich einen gerichtlichen Befehl für Oeffnung des Geld, schranks erwirkte, mit dem oben erwähnten Resultat. Die Humberts sind verschwunden, und es heißt, daß die Opfer um 50,000,000 Francs ärmer sind. Das Gericht hat einen MaffenVerwalter ernannt.
NachNchttN ÜUS JNdWNa.
M u n c i e. C. Osborne, 65 Jahre alt und ein früheres Mitglied der Hill ck Osbome Co.," wurde gestern von einem Ambulanzwagen überfahren und so schwer verletzt, daß er bald nach seiner Ankunft im Hospital seinen Geist aufgab. Derselbe Wagen, der die Ursache seines Todes wurde, brachte Osborne nach dem Hospitale. Ft. Wayne. George LewisGodfrey, Häuptling der Miami-Jndianer, ist gestern im Hope Hospital nach langer Krankheit verschieden. Godfrey, 59 Jahre alt und auf der Reservation südwestlich von der Stadt geboren, war einer der Söhne von Francis Godfrey, dem mächtigen Miami - Häuptling, welcker 1812 Nachfolaer der kleinen Schildkröte" wurde. Marion. Um die Bürgerschaft an der ErriZituna eines Heims für die Y. M. C. A." zu interefsiren, veranstalteten am Donnerstag Abend hiesige Geschäftsleuie ein Bankett, an dem auch Gouverneur Durbin nebst einigen anderenJndianapoliser Herren theilnahm. Der Gouverneur fungirte als Toastmeifter und es wurden verschiedene Ansprachen gehalten. ' Noblesville. Die Geistlichen der Stadt machen auf Veranlassung hiesiger Eltern Versuche, die Schließung der Cigarrengeschäfte am Sonntag herbeizuführen, da das Herumtreiben der jungen Leute an solchen Plätzen sowohl den Kirchbesuch wie das häusliche Leben schädige. Die Eigarrenhändler weigern sich jedoch, diesem Ansinnen nachzukommen, falls nicht auch Restaurants, Leihställe etc. am Sonntag geschloffen bleiben. Greensburg. Kate Vanderbur, die 17-jährige Tochter von Thomas Vanderbur, ist in der Nähe von Gaynorsville das Opser eines bedauerlichen Unfalls geworden. Verschiedene Manner untersuchten eine Dynamitpatrone, die sie für schadhaft hielten, da sie nicht explodirt war. Das junge Mädchen wollte nun das Pulver von der Hülse entfernen, als die Patrone plötzlich erplodirte, ihr den Mittelfinger und einen Theil dcs Daumens abreißend. North Manchester. Clareace Coblentz von hier und Gertrude Hays aus Topeka, Kas., wurden vor einigen Tagen sür's Lebe vereint. Coblentz diente während des spanischen Krieges im 157. Jndiana Regiment. Später trat er zur Philippi-nen-Armee über. Auf der Fahrt nach dem Westen batte der Zug in Topeka Aufenthalt und verschiedene Soldaten, darunter auch Coblentz, schrieben ihre Namen auf Zettel, die sie unter eine auf dem Bahnhof anwesende Mädchenschaar warfen. Zwischen dem jungen Paar entstand eine Correspondenz, die schließlich zur Heirath führte. T e r r e H a u t e. Die starke (Stirn menadgabe zu Gunsten des Gewerkschaftszeichens bei städtischen Druckarbeiten, welche die Dienstagwahl mit sich brachte, wird nicht ohne Einfluß auf den Straßenbahnstreik bleiben, der sich ja ausschließlich um die Anerken nung der Gewerkschaft dreht. Staatsarbeits - Commission? McCormack wird hier in den nächsten Tagen erwartet, um Besprechungen mit Geschäftsleuten und dem Be-schwerde-Comite der Streiker behufs Schlichtung des Streiks abzuhalten. Die Eifengießer-Gewerkschaft hat den Baseball-Park boycottirt, weil Angestellte desselben die Straßenbahnen benutzten. Muncie. Frau Andrew Carbo, die ihrem Gatten von einer kleinen Stadt in Oesterreich in die neue Welt gefolgt war, fand ihn hier, jedoch ohne ihr Wissen zum zweitenmale verheirathet. Die Frau, die ihren Mann 13 Jahre lang nicht gesehen und ihm nun allein und mittellos im fremden Lande gegenüberstehend, flehte ihn an mit ihr zurückkehren, aber vergebens. Wie die Oesterreicherin erzählt, schickte ihr Mann ihr von Zeit zu Zeit Geld und sie hörte schließlich, daß er sich in Braddock, Pa., aufhalte. Vor 13 Monaten trat sie von LiverPool aus die Reise nach Amerika an und entdeckte zuletzt ihren Mann, der Braddock verlassen, in Muncie. Cargo hat erst vor 13 Wochen noch in Pennsylvanien ein Scheidungsdekret erlangt und die hiesige Polizei hat sich in der Angelegenheit mit den dortigen Behörden in Verbindung gesetzt. Die erste Göttin ist jetzt, völlig mit. tellos, auf die Wohlthätigkeit Fremder angewiesen. Man brachte sie nach Braddock, Pa., zurück, wo sie Hilfe aus Oesterreich erwarten will.
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