Indiana Tribüne, Volume 25, Number 221, Indianapolis, Marion County, 9 May 1902 — Page 6
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SVinz Welkfar?. I s e r l o h n. In dem benachdanen Menden tödtete derMaurergeseUe LudSchmidt aus Griesheim seine Geliebte mit zwei Reoolverschüssen. Als er rhaftet werden sollte, schoß er sich eine Kugel in den Kopf. Der Tod trat sofort ein. P a d e tj o r n. Die Strafkammer verurtheilte den Rottenarbeiter Johannes Bade wegen Leichenberaubung auf der Stätte des Altenbekener Eisenbahn -Unglücks zu drei Jahren Gefängniß und vier Jahren Ehrverluft. Er wurde sofort verhaftet. Vhernprovinz. Köln. Elementine Reichensperger, geb. Simon, Wittwe des verstorbenen Centrumsführers August Reichensperger, ist hier gestorben. E u s t i r ch e n. Justizrath Eich, einer der ältesten Notare des Oberlandesgerichts - Bezirks Köln, ist verstorben. Der Senior der Notare dieses Bezirks ist der Justizrath Kewer in Rheinderg, der bei einem Alter von 91 Jahren in völliger Frische sein Notariat versieht, das er seit 1855 ununterbrochen verwaltet hat. Linz. Dampfmühlen - Besitzer Hermann Cahn gerieth in Conkurs. M ü l h e i m (Ruhr). Der wegen schweren Tiedstahls verhaftete Schlosser Klöckner riß sich an der Bahnstrahe plötzlich aus seinen Fesseln los und lief in der Richtung nach der Ruhr hin. Er ertrank in dem Flusse. Im benachbarten Menden feierte die Mittwe Menninger in volle Rüstigkeit ihr 101. Wiegenfest. M ü n st e r. Einwohner Schönbein fand seinen Vater, einen 80jähriqen blinden Greis, und seine beiden Töchter im Alter von 21 und 13 Iahren in ihren Betten regungslos vor. Das Zimmer war mit Kohlenoxydgas angefüllt. Der Vater war todt, das 21jährige Mädchen wurde ins Leben zurückgerufen, während das jüngere Kind verloren scheint. N e u w i e d. In der Stadtrathssitzung wurde eine Schenkung des Beigeordneten Julius Remy im Betrage von 50.000 Mark zur Errichtung einer Haus'ialtungsschule dankend angenommen. Solingen. Die Firma Arthur Loewy & Co. gerieth in Concurs. V e l b e r t. Von der Familie Fürst starben innerhalb drei Wochen der Vater und zwei Söhne an Scharlach. W i tz h e l d e n. Hauptlehrer a. D. Hesselmann. ein bekannter Obstzüchter, der Begründer des Bergischen Obstbauzuchtvereins, verstarb plötzlich. V o h w i n k e l. Auf dem Gute Wetzelhof wurde der 23jährize Sohn des Besitzers Stiegenhof von einem jungen Fohlen derart gegen die Brust geschlagen, daß das Brustbein zerschmettert wurde. Der junge Mann war kurz darauf eine Leiche. Weiler h. Bingerbrück. Bei der Gemeinderaths - Ersatzwahl für das ausscheidende Mitglied Joh. Ruttmann wurde Math. Gregory gewählt. Provinz Kefferr-Waslau. Altenstädt. Schneider Sohl wurde außerhalb unseres Ortes von Unbekannten überfallen und schwer mißhandelt. Amöneburg. Buchbindergehülfe Waldhelm von hier begegnete in der Nähe von äirchn zwei Männern. die höflich grüßten; als diese aber einige Schritte weiter gegangen waren, gaben sie mehrere Schüsse ab und vervwundeten Waldhelm erheblich. B e r m b a ch b. Weilburg. Im Alter von 75 Jähren starb derLandwirth Philipp Peter Rücker. Am 5. April 1849 stand er als Kanonier bei jener nassauischen Standbatterie, welcke bei Eckernförde das dänische Linienschiff Christian" in Brand schoß, so daß es in die Luft flog. Frankfurt. Oberlandes - Gerichtssekretär a. D. Krommes und Frau, geb. Wentzel, feierten die goldene Hochzeit. Die Strafkammer verurtheilte einen Messerhelden, den Schreiner Leonard Bühler, der einen Schiffer auf der alten Brücke schwer verletzt hatte, zu 4 Jahren Gefängniß. Fulda. Landtags - Abgeordneter Geh. Regierungsrath Dr.Goebel wurde von einem Radfahrer überfahren, so daß er bewußtlos in sein Haus getragen werden mußte. Der Arzt stellte einen Bruch des Schlüsselbeines fest. Wegen Vergehens gegen das Nahrungs - Mittel - Gesetz, wurde der Produktenhändler Aaron Birnbäum zu 6 Wochen Gefängniß verurtheilt. G r o ß e.n b a ch. Im Verlaufe eines Streites wurde der Sohn des Bäckers Sell von den Gebrüdern Mosch durch Messerstiche schw-r verletzt. Heiligenrode. Wohnhaus und Scheune des Einwohners W. Speck brannten nieder. L i m b u r g. Der in weiteren Kreisen bekannte P. Superior Max Kugelmann. Gründer und Vorsteher der Pollotiner - Conqregationen von Deutschland, ist an der Lungenentzündung bedenklich erkrankt. Marburg. Wärter Konrad Pfeif von der hiesigen Jrrenheil - Anstalt wird vermißt. Niedenftein. Bei der Wahl eint neuen Bürgermeisters wurde der 33 Jahre alte Landwirth und Postagent August Hillebald einstimmig
auf 12 Jahre gewählt. Schon der Großvater dieses Herrn war vom Jahre 1830 1852 und sein Vater von 1858 bis zu seinem am 3. Janirr d. I. erfolgten 2lbleben Bürgerme:,.er der Stadt. Mitte CöcutCcQc Staaten. A p o l d a. Ein Liebespaar, ein zwanzigjähriger Schlosser aus der Zeiß'schen Fabrik in Jena und die Fabrikarbeiterin Helene Siebers aus Wickerstedt bei Apolda, suchten und fanden den gemeinsamen Tod im Jlmfluß bei Launburg. B e r n b u r g. Am hiesigen Karlsgymnasium hat Frl. Esleben. Tochter des Kreisphysirus Dr. Esleben. als erste Abiturientin in Anhalt, die Reifeprüfutzlg bestanden. Sie wird Medizin studiren. Braunschweig. Der beim Deden des Hauses Turmerstr. 6 beschäftigte Dachdecker Fr. Lüer gerieth mit seiner Leiter ins Gleiten und stürzte auf den Hof der angrenzenden siädtischen Mädchenschule. Lüer, der schwere Verletzungen erlitten hatte, verstarb sofort. Er hinterläßt Frau und sieben Kinder. Das hiesige Schwurgericht verunheilie den Schlosser Lindemann und den Arbeiter Otto Müller wegen Münzverbrechens. Lindemann erhielt vier Jahren Zuchthaus und Müller wurde wegen Verausgabung derFalsch stücke zu fünf Monaten Gefängniß verurtheilt. E i s e n a ch. Ein alter Achtundvkr ziger. der Rechtsanwalt RobertStapff in Kaltennordheim, ist nach langem schweren Leiden im 87. Lebensjahre gestorben. ' G e r a. Bei der Landtagsstichwahl im Bezirk Pflege - Reichenfels wurde der Socialdemokrat Patzer gewählt. Patzer ist somit der fünfte socialdemostatische Landtags - Abgeordneter. H e l m st e d t. Die Ehefrau deS Arbeiters Val. Gluchy wurde in ihrer, in der Walpurgisstraße No. 7 belegenen Wohnung mit einer klaffenden Stichwunde in der linken Brust aufgefunden. Sie ist lebensgefährlich verletzt. Dringend verdächtig, der Frau die Wunde beigebracht zu haben, ist der Ehemann, dessen Festnahme alsbald erfolgt ist Die Stadtverordnetenversammlung erhöhte die Bausumme für das städtische Armenhaus nach dem Projekte des Stadtbaumeisteis Schellenberg auf 81.000 Mark. R u d o l s t a d t. Der Stadtverord. nete und Aufsichtsrathsvorsteher Richter in Königsee wurde wegen umfangreicher Wechselfälschungen verhaftet. S t i e ge. Das Ehepaar Altvater Andreas Schilling beging das Fest der goldenen Hochzeit. Sachsen. Dr e s d e n. Arbeiter Zeibig ist seit dem Jahre 1852 ununterbrochen in der Chokoladen- und Zuckerwaaren-Fabrik von Jordan & Timäus thätig. Aus diesem Anlaß wurde er seitens der Firma und seiner Arbeitsgcnossen beglückwünscht und beschenkt. Frau Minna Lehmensick wohnt jetzt ununterbrochen 50 Jahre lang in Hause Moritzstraße 2. A l t e n b e r g. Geheimer Finanzrath Heydenreich wurde zum Ehrenbürger unserer Stadt ernannt. Burkersdorf b. Frauenstein. Das Töpfer'sche Gut und das benachbarte Wolf'sche Wohnhaus brannten vollständig nieder. C h e m n i tz. Auf dem HauptbahnHof wurde der 29jährige Wagenrücker Fugel zwischen zwei Puffern todtgedrückt. Döbeln. Stadtrath Dr.Lehmann hat die auf ihn gefallene Wahl als Bürgermeister unserer Stadt anqe-
nommen. Hohen st ein - Ernstthal. Schutzmann Beier wurde auf der Polizeiwache in einer Blutlache liegend mit einer schweren Schlagwunde am Hinterkopfe und einer Stichwunde über dem Auge aufgefundim. Beier, der kurz vorher von einem Patrouillengange zurückgekehrt war, ist anscheinend von einem bisher unbekannt gebliebenen Manne auf der Wache überfallen worden. Kleinbauchlitz. Nachtwächter Becker wurde von einem Radler überfallen und schwer verletzt. Leipzig. Der verstorbene Privatier Dr. Rux hinterließ für wohlthätige Zwecke Vermächtnisse im Betrage von 50.000 Mark, darunter an die Stadtgemeinde Leipzig 30.000 Mark. Comme'rzienrath Sieskind, Inhaber des Bankgeschäfts H. C. Plant, hat der Oeffentlichen Handelslehranstalt 10.000 Mark überwiesen, deren Zinsen abgehenden Schülern zu Gute kommen werden. Geheimer Kirchen'ath Professor Dr. Fricke kam zu Fall und zog sich erhebliche Verletzungen zu. L e i s n i g. Dem Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr. Seifenfabrikant und Stadtverordnetenvorsteher Liebel. wurde das Feuerwehr - Ehrenzeichen verliehen. Kantor Stcrzel. in Musikkreisen sehr bekannt, ist gestorben. Lichten st ein - Callenberg. Weber Em. Wagner wurde von einem Eisenbahnzuge todt gefahrert. P lauen i. Vogtland. Professor Dr. Beez. welcher über 40 Jahre hier gewirkt hat, ist gestorben. Radeburg. Auszügler Niese feierte sein 50jähriges Bürgerjubiläum. Rammenau. Scheune und Sei tengebäude des Gutsbesitzern Hartmann wurden eingeäschert. Scheibenberg. Pfarrer Pretzsch. welcher hier 21 Jahre als Seelsorger thätig war, ist verstorben.
Bücherzensnr im Zarenreiche. Verschiedene englische Firmen bemühten sich vor Kurzem, in Rußland dadurch Kunden zu gewinnen, daß sie ihre Kataloge in russischer Sprache drucken ließen uüd zu Tausenden an russische Adressen schickten, die sie den Adreßbüchern entnahmen. Sobald die Kataloge an der Grenze ankamen, wurden sie jedoch mit Leschlag belegt und verbrannt. Ter Grund für dieses Verfahren ist der. daß die Absender gegen ein russisches Gesetz verstießen, das vorschreibt, daß alle in russischer Sprache gedruckten Sachen zunächst dem Zensor einzureichen sind. Ebenso verhält es sich mit .Drucksachen in anreren Sprachen. In Petersburg wurde einmal die Büchersendung für einen deutschen Konsul bcanstandet, da in den deutschen Klassikern die behördlich verurrhcilten Seiten in ihrem Harmloftn Urtert standen. Es entspann sich dann folgende Unterhaltung mit dem Beamten der Zensur. Es ist nun schon mehrere Wochen her, daß meine Bücher hier liegen. Ich brauche sie, kann ich sie nicht erhalten?" Gewiß, gewiß, wollen Sie uns nur erlauben, dem Gesetze nachzukommen." Ich möchte darauf warten." Sehr gut; dann also sagen Sie, daß die bcanstandeten Seiten aus Goethes Werken herausgerissen oder geschwärzt werden." Da Sie so gütig sind, mir diese schwere Wahl zu lassen, so möchte ich das Schwärzen vorziehen. Herausreißen kann Jeder und überall, schwärzen kann man nur in Rußland, und ich würde bedauern, wenn ich später Rußland wieder verlasse, ein solches fichtbares Andenken an Rußland und an Ihre Freundlichkeit zu missen." Hm vielleicht kann ich dies Andenken etwas freundlicher gestalten, wenn ich Sie bitte, die Bücher, so wie sie sind, in Empfang zu nehmen." Sicherlich, wenn auch das Originelle fortfallen würde. Aber Ihre Gesetze?" O, bitte, unsere Gesetze erlauben unZ, hierin nach unserem Ermessen zu handeln." So behielt der Konsul seinen unverstümmelten Goethe.
Die verrätherische Phot o g r a p h i e. Vor Kurzem wurde in die Wohnung eines Wiener ObstHändlers eingebrochen. Der Thäter sprengte eine Lade auf und stahl Schmuckgegenstände im Werthe von ungefähr 1000 Kronen und einen Baarbetrag von 240 Kronen. Von dem Thäter fehlte jede Spur, allein der Zufall ermöglichte auf sehr lustige Weise die Eruirung des Einbrechers. Der in demselben Hause etablirte Gastwirth ließ nämlich am Tage des Diebstahls die Gassenfront feines Geschäftes und sein Personal photographiren. Die Kellner, Schankburschen, Piccolos, Köchinnen und der Hausknecht standen schon in einer Gruppe, der Photograph brachte eben den Apparat in Ordnung, da sah er auf dem Mattglas plötzlich, wie aus der Erde aufgetaucht, einen fremden Mann auf der Bildfläche erscheinen, der aber nicht zur Gruppe gehörte. Der Mann war wohl ebenso rasch, als er aufgetaucht, wieder verschwunden. allein in diesem Momente war eben die Aufnahme gemacht worden, und der Fremde ist, ohne daß er es wußte, mit auf dem Gruppenbilde photographirt. Die Polizeiagenten erfuhren von dem Vorkommniß, verschafften sich ein Bild und eine Photographie, die dieselbe Physiognomie zeigte, fand sich im Verbrecheralbum. Nur wies das Antlitz auf dem Gruppenbild die Zeichen unangenehmer Ueberraschung auf. Bald war auch die Wohnung des Diebes eruirt, der erst vor einigen Monaten eine achtjährige Kerkerstrafe abgebüßt hat, und nun kann er wieder längere Zeit darüber nachdenken, daß man sich zu ungelegener Zeit nicht photographiren lassen darf. Gefärbte Briten. Im mittleren Europa wächst wild eine zur Familie der Kreuzblüther gehörige Pflanze, der Waid, die denselben Färbstoff wie die Indigopflanze enthält, freilich in sehr geringen Mengen, indem 100 Pfund Waid kaum 1.4 Pfund Jndigoblau liefern. Indessen wurde die Pflanze früher viel in der Färberei gebraucht und deshalb in ausgedehntem Maße angebaut, bis der Indigo diesen Anbau unrentabel machte. Nun berichten die alten Schriftsteller, daß schon die wilden Urbewohner Britanniens sich mit Waid färbten, und zwar sagt Cäsar, daß sie sich blau färbten. Plinius dagegen behauptet, sie seien schwarz wie die Aethiopier gefärbt und Ovid bezeichnet sie als grün. Die Frage, wer von diesen klassischen Autoren recht habe, ist oft erörtert worden, ohne daß sie gelöst worden wäre, bis jetzt Charles B. Plowright den Beweis erbringt, daß sie sämmtlich im Recht sein können. Durch Versuche hat der genannte Forscher nachgewiesen, daß jene wilden Urbewohner sich blau färben konnten, wenn sie frische, junge Blätter des Waid mit heißem Wasser Übergossen, Holzasche zusetzten und sich mit der Flüssigkeit wuschen; wenn sie aber Kalkwasser zusetzten, so konnten sie sich grün färben; rieben sie sich statt dessen mit dem Saft der Pflanze ein. so wurden sie an den betreffenden Körpertheilen ziemlich dauerhaft fchwarz. Nach Herodian tätowirten sich jene Wilden, und auch zu diesem Zwecke konnte ihnen der Waid das von ihnen gewünschte Färbematerial liefern. Butter im Werthe von etwa 58.000.000 wird von Victoria, Australien, alljährlich nach London verschifft.
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Die Srippe tritt wieder epidemisch auf. Alle Aerzte wissen, daß sieh dieselbe in Kolge von Vr kältungen entmiekelt. Sie greif siets die schwa chen Punkte des menfchlichen Syftemt an, darin 'legt eben das gefährliche dieser rankheit. Kq.AWtKorig Hamburger rvjtthee
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