Indiana Tribüne, Volume 25, Number 219, Indianapolis, Marion County, 7 May 1902 — Page 7

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Herrin des Schicksals

Roman von Theodor Kabelitz. Tu Kapitel. Also wirklich nicht, Herr Niehuus?" Nein, Herr Kommerzienrath." Dann leben Sie wohl das heißt für heute. Aber ich sag's Ihnen gleich, so leichten Kaufs kommen Sie nicht los. Sie haben die Fabrik hoch gebracht, Ihr Name darf der Aktienaesellschaft nicht fehlen. Tag und Nacht lasse ich Ihnen keine Ruhe, bis ich Ihr Wort habe." Der Fabrikant lachte. Sie haben es ja schon, Herr Tychscn. Mein Wort heißt: Nein!" Lachen Sie nicht zu früh! Ich kriege Sie doch noch herum. Sie genießen jetzt Ihren letzten ruhigen Augenblick, bis ich Sie breitgeklopft habe. Soll ich's Ihnen schriftlich geben? Doch Scherz bei Seite! Sie müssen unser Direktor werden, es geht gar nicht anders. Also zugesagt, gleich frisch von der Leber weg. dann ist's überwunden! Hier meine Hand!" Georg Niehuus machte ein ernsthaftes Gesicht. .Es geht nicht. Herr Kommerzienrath. Meine Arbeitszeit ist abgelaufen. Ich habe gesäet, jetzt will ich ernten. Ihr Anerbieten ist verlockend. Dennoch muß ich auf meinem StandPunkt verHarun. Ich trete vollständia und für immer vom Geschäft zurück." Der Bankier zuckte die Achseln. Das ist leichter gesagt wie gethan, lieber Niehuus! Man ist nicht umsonst Schöpfer und Seele eines Unternehmens, wie das Ihrige es ist, gewesen. Es hält Sir fest, verlassen Sie sich drauf! Was wollen Sie mit sich anfangen, wenn Jnen dir langgewohnte Thätigkeit fehlt? Das halten Sie gar nicht aus!" Georg Niehuus lächelte. Heiratben will ich, eine Familie gründen, Kohl bauen, mit einem Worte glücklich sein. Ein Menschenalter stand mir dieses Ziel vor Augen. Alles, was mich ablenken konnte, habe ich zurückgedrängt und niedergehalten bis heute. Meine Zit ist nun gekommen, jetzt will ich leben. Mensch will ich sein, denn meine Mittel erlauben mir, es ganz zu sein. Können Sie mir das verargen?" Mit Blicken, in denen zu ungläubigem Erstaunen sich eine merkliche Dosis Spott gesellte, betrachtete Kommerzienrath Tychsen das runoe, rothe Gesicht des Mannes, dessen ausgedehnte Fabritanlagen gegründet" werden sollten. Er wußte selbst nicht, wie es kam. daß er just in diesem Augenblick an Daga Brandow denken mußte. Der Vater dieser jungen Dame, Geheimrath Brandow, war sein guter Bekannter gewesen. Seit dem Tode des alten Herrn wahrte die Wittwe nach außen hin das gebührliche Dekorum und wehrte innerhalb ihrer vier Wände der andrängenden Lebensnoth, so gut es eben ging. Selbstredend stand das Haus des Bankiers auch den Hinterblie benen seines verstorbenen Freundes offen, und fo war es gekommen, daß Niehuus wiederholt in Gegenwart der Geheimräthin genannt wurde. Durch Fragen, scheinbar absichtslos eingestreut, verschaffte sich Dagas Mutter eine ungefähre Vorstellung von der Vermögenslage des Fabrikanten. Daran erinnerte sich Kommerzienrath Tychsen in diesem Augenblick, und gleichzeitig wollte es ihn bedünken, als sähe er einen rothen Faden von hüben nach drüben flattern. Führte derselbe zu der Geheimräthin oder zu ihrer Tochter? Dag Brandow galt nicht mit Unrecht als das schönste Mädchen ihres Kreises. Natürlich verrieth der Bankier diese Gedanken mit keiner Silbe. Abgesehen von allem Anderen hatte er ja nicht den Schatten eines Beweises, daß seine Kombination den Thatsachen entsprach. Nehmen Sie's mir nicht übel, lieber Niehuus," versetzte er, was Sie da sagen, ist ja wie denn? Ich finde nicht das rechte Wort. Fünfzig Jahre Arb?it, nichts als Arbeit, Unterdrückung jeder zarteren Regung; ein Menschenalter mit gebundener Seele durch die Welt laufen, nur Verstandesmensch bleiben, bis der Geldschrank gefüllt ist und dann im letzten Lebensdrittel oanz in Herz und Gemüth aufgehen wollen? Alles, was recht ist! Aber ein Lebensplan, so wunderlich wie der Ihrige, hat mir noch nicht vorgelegen. Ich hielt Sie bisher für einen eingefleischten Junggesellen. Nun kommt es an den Tag, daß Sie Ihre zärtlichen Gefühle gleichsam auf Eis gestellt haben, bis Ihre Mittel Ihnen erlauben, sie zum Hausgebrauch hervorzuholen. Das ist ungeheuerlich, Herr Niehuus! Unausführbar!" Der Fabrikant sachelte überlegen. Sehen Sie mich doch an, verehrter Kommerzienrath. Ich bin gesund und stark. Glauben Sie, daß ich keine Frau bekomme?" Tychsen zuckte die Achsel. Ohne Vorbehalt hätte er ein Gesundheitsattest des Fabrikanten denn doch nicht unterschrieben. Das volle, dunkelrothe Gesicht, der kurze ß.?rke Nacken, die untersetzte Figur des Mannes machten ganz den Eindruck, als könne er eines schönen Tages vom Schlage gerührt hinsinken, um nicht wieder aufzustehen. Davon sagte der Kommerzienrath natürlich nichts. Er begnügte sich, auf die letzte Bemerkung betreffs der Frau zu antworten: Was das anbetrifft, zehn für eine! Aber ob Sie eine gebrauchen können, das ist die Frage.

Wenn es Ihnen gelungen ist, die Sehnsucht nach Liebe bis heute zu bezwingen, kann Ihr Familiensinn nicht sehr groß sein. Wenn Sie überhaupt einen besessen haben, ist er sicher in all' den Jahren mit Stumpf und Stiel vertrocknet. Wie könnte ein Jahr zuerst allen Regen, dann allcn Sturm und zum Schluß eitel Sonnenschein bringen! Verstand und Herz müssen sich in die Herrschaft theilen im Leben, das ist schon wahr; aber doch nicht so. daß jeder fünfundzwanzig Jahre hintereinander regiert, ohne daß der andere hineinreden' darf. Nein, lieber Niehuus. das wird nichts, das schlagen Sie sich nur aus dem Sinn! Sagen Sie zu und Sie sind unser Direktor! Heirathen können Sie deswegen ja tech, obwohl es mir schwer wird, Sie als Ehemann mir vorzustellen. Sie sind schon zu alt für die Ehe. Jung gefreit, hat Niemand gereut das ist der Spruch, mit dem ich es halte." Der Fabrikant schüttelte den Kopf. Keine Regel ohne Ausnahme. Wer vonHaus aus einen Platz hat, auf dem er steht, für den mag das Verslein gelten. Mir ist es so gut nicht geworden. Dreiunddreitzig Jahre sind s her, bafc ich in die weite Welt ging. Was ich besaß, trug ich im Ränzel. Ich habe das deutsche Land nach allen Richtungen durchstreift, in der Schweiz, in England bin ich gewesen, auch in Holland. Ueberall sah ich, daß Reichthum und Armuth dicht bei einander wohnen, und dem Reichthum folgte das Glück. Da festigte sich in mir der Gedanke, ich dürfe nicht ruhen und rasten, bis ich's zu etwas gebracht in der Welt. Dieser Wille hat mich beherrscht, wenn mich's rechts und links seitwärts zog vom Wege. Ich bin auch jung gewesen, und die Versuchung ist mir nicht erspart geblieben, glauben Sie es sicher. Geduld, meine Zeit kommt auch! Mit dieser Formel kam ich über Alles hinweg. Ich sah die Arbeitsgenossen am Sonntag hinausziehen in den lachenden Sonnenschein und saß in dumpfer Kammer bei den Büchern. In der Nacht, wenn sie heimkamen, blies ich die Lampe aus, die mir trübe zur Arbeit geleuchtet hatte. ,Lerne und spare, deine Zeit kommt auch!' Damit ging ich zu Bette. Maneher, der vor mir stand, hat sich frühzeitig für's Leben gebunden, die meisten blieben im Elend, hoch ist keiner gestiegen. Mich hielten keine Ketten, und ich wollte nicht, daß mich welche hielten; durch keine Rücksicht beengt, durfte ich die Ellenbogen gebrauchen. So bin ich geworden, was ich bin. Bis heute hat meine Rechnung gestimmt. Meine Zeit ist nun da, und das Glück wird nicht ausbleiben." Kommerzienrath Tychsen wiegte nachdenklich den Kopf. Sie sind ein seltsamer Herr doch, wir wollen nicht rechten. Jedenfalls wünsche ich Ihnen alles Gute." Er erhob sich und reichte dem Fabrikanten die Hand. Ich muß zur Börse, leben Sie wohl. Die Stellung als Direktor unserer Gesellschaft halte ich Ihnen offen; Sie werden sich bald genug nach der gewohnten Arbeit sehnen." Georg Niehuus blieb allein. Was er erzählt hatte, klang nach in seiner Seele. die Erinnerung quoll wie ein Born, der, lange verschlossen, unwiderstehlich hervorbucht. Immer weiter rückwärts gelegene Bilder tauchten auf aus dem tiefen Schatten, in welchen die harte Arbeit eines Lebens sie zurückgedrängt hatte. Dann sah er es vor sich, das niedere Häuschen in der stillen Gasse der kleinen Landstadt sein Vaterhaus. Und das Bild ward lebendig. Im Hause waltete still und eifrig die Hausfrau, seine Mutter. Der ernste, arbeitsame Vater schaffte in enger SchlosserWerkstatt vom ersten Sonnenstrahl bis in die sinkende Nacht. Brod galt es zu gewinnen für die Seinigen. Groß war die Mühsal in dem verschuldeten Häuschen, ärmlich das Leben seiner Bewoher. Vor der offenen Thür an der Straße spielte ein kleines Mädchen mit hellen fliegenden Haaren, Lenchen war's, die Schwester des jungen Georg, der unter Leitung des Vaters seine Lehrzeit durchmachte in der Werkstatt. Dieser Sohn, die Hoffnung der Eltern, sollte ihre Stütze werden im Alter. Der letzte Tag! Wie greifbar deutlich Georg Niehuus jetzt Alles vor sich sah nach dreiunvdreißig Jahren! Der Vater hielt des Sohnes Hand. Sei brav und lerne, dann komm wieder!" Lenchen klopfte auf des Bruders Ränzel. Bringst Du mir auch was mit von der Reise?" Die Mutter aber zog den jungen Gesellen in ihre Arme, an ihr Herz. O Georg! Dein Vater trägt schwere Last; vergiß es nicht in der Fremde!" Und heute? Wo waren Vater und Mutter? Was war aus der Schwester geworden? Keines hatte er wieder gesehen, nach keinem gefragt in all der Zeit. Sein junges Leben beuchte ihm zu kostbar für die Sorge alter Leute. Er zerriß die Bande, in welchen er nur Fesseln sah und verschwand in der Ferne. Selbst seinem Namen gab er fremden Klang, um die Spur zu verwischen, wo sein Fuh geweilt. Nichts sollte ihn halten. nichts ihn rückwärts ziehen. Die Ellenbögen wollte er frei huben, um Raum zu schaffen für sich selbst. Mochte man ihn daheim vergessen, wie er selbst seine Heimath und Familie vergaß. Georg Niehuus strich mit der Hand über die Stirn. Er war ärgerlich. Welchen Zweck hatten solche Grübeleien über längst vergessene Dinge? Hatte er geschwelgt und gepraßt? Mit nichten! Noch jetzt, schon lärnzst ein reicher Mann, begnügte er sich mit einer bescheidenen Wohnung in anspruchslosem Hause.

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17 r wenige ffrauen sönnen sich genug aukrulien. Tie Pklcge der Neine , Kinder, die Familienvflichten und in vielen Fällen die, von der modernen Ge v sellschaft an sie gestellten Ansprüche, halten sie noch Stunden lang wach, nach dcm sie schon der Ruhe pflegen sollten. Diese destcndige Anstrengung der Rer den bringt hundertlausenve von Frauen um. Eine der ersten Folgen ist, das, du ,arten Menstruationsfunktionen außer Ordnung gerathen. Tikser schwächende Einfluß untergräbt ihr Leben nutzt die Nervengewebe ab, die der Echlaf nicht wieder ersetzen kann. Frau Lillian M. LaCamp, No. 215 Cft Vierzehnte Ctrahe. ansas Cito. Mo., ist die Sekretärin und Schatzmeisterin der ttansas City ÜOQt des OrdenS dks Saftern Etar, welcher aus Fraukn und Töchtern von Frcimaurern besteht. Eie hat eine große Vertrauensstellung, denn in ihrer Birwahrung besinken sich die Geheimnisse deS Ordens und das Geld, welches die Mitglieder für fcincn Unterhalt zahlen. Ihr Wort hat großen Einfluß bei Allen, die sie kennen. Indem sie dieses Zeugniß schreibt, entspricht sie nur ihren täglichen Pflichten bringt denjenigen Hilfe, die sie bedürfen. W?nn sie ihnen Kunde dringen kann von einem berühmten Heilmittel, wie Sardui - Wcrn, wer hätte dann ein besseres Recht auf ihre Zeit und Erwägung, aU die Hunderttausende ihrer leidenden Mitschweftern? Frau LaSamp sagt das Fol geiide über Cardui - Wein: ..MeSlree'S Wine of Tardut ist sicherlich eine Wshlthar sör die er, fchövlte und matten Frauen. Ich habe nie eine Medizin gekannt, die eine Sra. welche an den vielen, ihrem Geschlechte eigenen Krankheiten leidet, so rasch und permanent wieder herstellt. Ich habe ihn selbst dro birt uud keift, wovon ich svreche. und ich habe ihn Tuheuden von Müt, tern emvsohlen. die a svärltcher. übermäßiger und schmerzhafter Men ttrnatton. Nieren oder Leberbeschwerden leiden, und ich habe noch von dem ersten Fall zu hören, der durch seinen Gebrauch nicht bedeutend ge bessert wnrde. Darum ereicht eS mir zum besonderen Bergnügen . ihn u emviehlen. indem ich versichert bin. das, er Niemanden enttäuschen Ltrd." Frau La ?crnp ist positiv, daß Yardui - Wein schwachen und leidenden Frauen hilse dringt, und sie zögert nicht, ihn nach ihren Kräften

WINE OF CARDUI

Eine alte Haushälterin hielt ihm die wenigm Räume in Ordnung, sein Mittaqessen nahm er im Gasthause ein. Arbni und wieder Arbeit, weiter hatte er nichts gehabt vom Leben bis auf diesen Tag. Nur .dadurch hatte er's gezwunqen, daß seine Werkstätte in Hamburg sich auswuchs zur Fabrik, seine Unternehmungen sich erweiterten von Jahr zu Jahr. Aber zur höchsten Blüthe gelangte seine Maschinenfabrik, als jede gewerbliche Thätigkeit in Hamburg durch den Zollanschluß der alten Hansestadt gewaltige Anregung erhielt. Die Zeitverhältnisse arbeiteten ihm geradezu in die Hände. Nun stand er auf der Höhe. Er wurde gegründet." Sein Ziel war erreicht. Wozu jetzt die Vergangenheit ausgraden? Nur nicht sentimental werden! Georg Niehuus nahm Hut und Stock. Draußen an der Alster wußte er ein Gartenhaus, das zum Verkauf stand. Dorthin begab er sich. Das einsame Dasein mußte ein Ende haben. Als er nach Verlaus einer Stunde die Schritte wieder zur Stadt lenkte, war er von dem Resultat seines Ganges hoch befriedigt. Er hatte sich die Villa gesichert. Was noch zu thun blieb, konnte der Makler besorgen. So wendeten sich seine Gedanken anderen Dingen zu. Unlängst erst, gelegentlich eines zu Wohlthätigkeitszwecken veranstalteten Bazars, hatte er Daga Brandow kennen gelernt. Der Eindruck, den die junge Dame auf ihn machte, war so stark und nachhaltig, daß er auch die Bekanntschaft ihrer Mutter suchte. Zwar waren seine Beziehungen zum Hause der verwittweten Geheimräthin bis jetzt nicht sonderlich intim geworden. aber Niehuus glaubte so fest an die Macht seines Geldes und den Werth seiner Person, daß er an einer günstigen Aufnahme einer Werbung trotz des Unterschiedes im Lebensalter nicht zweifelte. Wenigstens soweit die Frau Geheimrath in Frage kam, meinte er seiner Sache völlig sicher zu sein, und eine Mutter ist noch immer der beste Anwalt für den Freier um die Tochter gewesen. In der Absicht, den Damen seine Aufwartung zu machen, bog Niehuus in die Straße ein, in der sie wohnten, und gewahrte die Geheimräthin, welche, offenbar .auf dem Heimwege begriffen, langsam vor ihm herging. Er beschleunigte seine Schritte und trat mit verKindlichem Gruß an ihre Seite. Ich muß es wohl als einen besonderen Glücksfall betrachten, daß ich Sie sehe, Herr Niehuus? Sie machen sich ia erstaunlich selten in letzter Zeit," beqann sie das Gespräch. Das Geschäft hat leider starkeArmc. Frau Geheimrath, es hält Jeden unerbittlich fest (Fortsetzung folgt.) Tapeten gereinigt durch das neue ...Germicide Verfahren... ölen Rille?. 1291 Süd aft tr. Tai Germicide Verfahren entfernt den Staub und Rauch vollkommen, brrngt da frische Aussehen wie der und zerstört Wtcroben. Kein Schmutz fällt auf die Möbel oder auf den Futzdoden Preise niedrig. Für Voranschläge schreibe man e.ne Postkarte Fumaces, Eisen- und Blech-Arbeiten. Joseph Gardner. 3741 Kenwcky Avenue. Telephon 322. Blecharbeiten aller Arten an neuen serHäuu bestens ausgeführt.

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