Indiana Tribüne, Volume 25, Number 215, Indianapolis, Marion County, 2 May 1902 — Page 3
Jndiaua Tribüne, 2. Mai 1902
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Maitag. Durch den Ansbrnch zahlreicher Streiks gekennzeichnet.
Die Lohnforderungen der Arbeiter in vielen Fällen bewilligt. Einsetzung eines Kriegsgerichts gegen Major Glenn aus Samar. Amtsantritt des neuen Mariuesekre tärs Moody in Washington. Bischofsweihen in Denver, Colorado, und Philadelphia, Pa. Silbernes Jubiläum von Bischof Spalding in Peoria, Jll. Glänzender Empfang des Admirals Schley in Jackson, Miss. Arbeite r-Ansftände. P i t t s b u r g, Pa., 1. Mai. Neun organisirte Baugewerkschaften im Pittsburger Distrikt begannen heute den Kampf um höhere Löhne. Viele der Arbeitgeber haben die Forderungen bewilligt, und allem Anschein nach wird der Streik nur von kurzer Dauer sein. Von den 12,000 Mann, die heute Morgen die Arbeit niederlegten, wird morgen voraussichtlich kaum noch die Hälft? am Streik sein. An vielen Plätzen mutzte heute in Folge d's Streiks die Bauthätigkeit eingefteU werden. Philadelphia, 1. Mai. Der Maitag verlief in den ArbeiterKreifen ziemlich ruhig, da die Differenzen zwischen Arbeit und Kapital mit wenigen Ausnahmen gütlich beigelegt wurden. Es streikten etwa 100 Bau eisen Arbeiter, ungefähr sämmtliche Schieferdecker, 250 Schmiedearbeiter und 150 Granit-Steinhauer. Auch unter den Webern herrscht eine starke Bewegung zu Gunsten eines Streiks um höhere Löhne. Boston, 1. Mai. In verschiedenen Städten Neu-England's brachen heute Streiks aus, die jedoch keine Unruhen zur Folge hatten. In Cape Ann legten etwa 500 Granit-Hauer die Arbeit nieder, sowie eine kleinere Anzahl in Barre, Vermont und einem oder zwei anderen Plätzen. In Providenc: sind etwa 1000 Fuhrleute am Streik. Der Ausstand der Weber in den Fabriken der American WollingCo. umfaßt heute ungefähr 20,000 Arbeiter. In Bridgeport, Conn., haben 250 Bauschreiner, Plumber und Handlanger, und in Hartford 350 Bauschreiner die Arbeit eingestellt. Paterson, N. . 1. Mai. Sämmtliche Handlanger in der Stadt schloffen sich heute dem Ausstand der Bauschreiner an und die Bauthütigkeit liegt vollständig brach. Port H u r on. Mich., 1. Mai. Die Mitglieder der Federal Labor Union haben heute die Arbeit niedergelegt, bis ihre Forderungen bewilligt werden. Die Zahl der Streiker beträgt etwa 500. Springfield. Jll., 1. Mai. In Springfield und den Unter-Distrik-ten an der Chicago & AltonBahn wurden heute 48 Kohlengruben geschloffen und 5000 Kohlengräber sind in Folge deffen beschäftigungslos. Sie legten die Arbeit nieder, da die seit mehreren Wochen gepflogenenen Conferenzen mit den Grubenbesitzern erfolglos waren. Buffalo, N. Y., 1. Mai. Man schätzt, daß hier ungefähr 2000 Hand werter, zumeist Bauschreiner und Bau-eisen-Arbeiter, am Streik find. Die meisten Contraktoren haben die Forderungen bewilligt. Noch ein Kriegsgericht. Washington, 1. Mai. Präfident Roosevelt hat durch Kriegssekretär Root die Einberufung eines Kriegsgericht angeordnet, welches über Major Edwin F. Glenn vom 5. InfanterieRegiment zu Gericht sitzen soll, einen der Offiziere, welche von Zeugen vor der Philippinen-Commisfion der AnWendung der Wasserkur beschuldigt worden sind. Das Gericht wird am 12. Mai in Catbalogan, auf der Insel Samor, zusammentreten. Es ist zusammengesetzt aus Gen. Frederuf D. Graut, Col. Almond B. Wells, Col. Alsred C. Markley, Col. Henry C. Ward, Oberst - Leutnant Argatus G. Hennisfie, Oberstleut. P. Henry Ray, Major Wm. L. Pitcher, Major John C. Dent, Major Frank
ID. L. Carrington, Major W. W.
Wootherspoon, Major Bernard A. Byrne. Major Robert N. Getty, Capt. Abraham P. Buffington und Major Harvey C. Carbaugh. Moody im Amt. Washington, 1. Mai. Wm. Henry Moody, der neue Marinesekretär, leistete heute Morgen im Bureau des Marinedepartements den Amtseid, der ihm vom Anwalt E. P. Hanna abgenommen wurde. Zugegen waren der frühere Marinesekretär Long, Hülfssekretär Darling, der frühere Hülfssekretär Hackett und die CongreßAbgeordneten Roberts, McCall, L awrence und Green von Massachusetts. Das ganze Personal des Departements wurde sodann Hrn. Moody vorgestellt, während die Clerks zu gleicher Zeit von Hrn. Long Abschied nahmen. B i s ch o f s w e i h e. Denver, Col., I. Mai. Rev. Dr. Charles Olmftead, früher in
Pennsylvanien ansässig, wurde h.'ute zum Bischof der Diöcese von Colorado geweiht. Die Feier fand in der reich geschmückten St. Johannes-Kathedrale statt. Die Weihe wurde durch Bischof Daniel S. Tuttle von Miffouri vollzogen, assiirt von Bischof Leonard von Salt Lake City und Bischof Johnstone von Texas. Die Festpredigt hielt Bischof Leighton Coleman von Delaware. Philadelphia, 1. Mai. Alexander Mackky Smith wurde heute zum Bischof der Diöcese von Pennsyl vania geweiht. Bischos Doane von Albany leitete die überaus eindrucksvolle Feier in der Dreieinigkeitskirche. Bischofs. Jubilä um. Peoria,- Jll., 1. Mai. In der St. Marys-Kathedrale wurde heute das silberne Jubiläum des Bischofs John L. Spalding von der Diöcese Peoriv gefeiert. Cardinal Gibbons hielt die Festpredigt. In der bischöflichen Residenz wurde nach Beendigung der kirchlichen eier ein Bankett veranstaltet, auf welchem dem Jubilar von der Geistlichkeit der Diöcese eine Börse mit $7000, und vom Spalding Coun cil Knights of Columbus eine weitere mit SilH) überreicht tut eme Freistelle am Spalding-Jnstitut für Knaben, über welche der Bischos verfügen soll. Bei der Abendfeier hielt Erzbischof Jreland die Feftpredigt. Die kostbaren Dekorationen der Kathedrale wurden von John Cudahy aus Chicago gestistet. Schley in Jackson. Jackson, Miff., 1. Mai. Admiral Schley und Gemahlin trafen heute Vormittag um 10 Uhr in Begleitung des Empfangscomites mit einem Spezialzuge hier ein. Ueber zehntausend Personen, von denen die meisten mit Excursionszügen von Auswärts gekommen waren, bewillkommneten den Sieger von Santiago am Bahnhof. Nach einer Militär und Bürgerparade, die sich nach Smith Park bewegte, wurde Admiral Schley daselbst von Gouv. Longino bewillkommnet. Sodann wurden die öffentlichen Schulen, besucht. Ein Empfang im Kapital beschloß das Morgen-Programm. Ter Congreß. Haus. Washington, 1. Mai. Das Haus erörterte heule die Bew illigungsVorlage für den Distrikt Columbia, ohne damit zu Ende zu kommen. Shattuc (O.) sprach über die Jndu-ftrie-Verhältniffc und Gaines (Tenn.) kritisirte die Zustände auf den Philippinen. Senat. Während der Debatte über die Philippinen - Vorlage machte Carmack (Tenn.) der Philippinen-Commisfion Vorwürfe, weil sie sich weigere, Aguinaldo und andere Filipinos als Zeugen aufzurufen, ter machte geltend, daß es Auuinaldo gestattet sein sollte, sich aus die von mehreren Zeugen gegen ihn erhobenen Beschuldigungen zu vertheidigen. Auf Carmack's Bemerkungen wurde von Foraker (O.), McComas (Md.) und Burton (Kas.) in scharfer Weise erwidert. Culberson (Tex.) suchte Carmack's Behauptung, daß das Kriegsamt Nach' richten über die Lage auf den Philippinen unterdrücke sder fälsche, durch ein Schreiben des Kriegssekretärs zu beweisen, in welchem derselbe sagt, daß es unmöglich sei, die gewünschte Auskunft zu geben,-weil über die Kriegsausgaben auf den Philippinen nicht genau Buch geführt worden sei. Die Rosebud - Reservations Vorlage und die Omnibus - Bewilligungsbill wurden erörtert, jedoch nicht erledigt.
C o n g r e ß-C andidaten. Des Moines, Ja., 1. Mai.
Der in Waterloo abgehaltene republikanische Convent des 3. Congreß. distrikts hat D. B. Henderson, den jetzigen Sprecher des Hauses, wieder als Kandidat aufgestellt. Springfield, O., 1. Mai. Ter Nationalabgeordnete Kyle von Troy ist von den Republikanern des 7. Distrikt wieder nominirt worden. Springfield, Jll., 1. Mai. In Galesburg wurde heute John W. Prince einstimmig zum republikani schen Congreßcandidaten für den 15. Distrikt nominirt. Cedar Rapid s. Ja., 1. Mai. Robert G. Cousins wurde heute zum fünften Male als Candidat für den Tongreß im 5. Distrikt aufgestellt. Neuer Generalconsul. Washington, 1. Mai. Der Präsident hat heute Thomas Nast von New Iersev zum Generalconsul in Guayaquil, Ecuador, ernannt. Der M o n e y-S k a n d a l. M a s h i n g t o n, 1. Mai. c J der Klagesache des Senators Money von Mississippi, der kürzlich mit dem Condukteur O. H. Shaner und dem Feuerwehrmann' James E. Hooper wegen des Fahrgeldes auf der Stra ßenbahn Krakehl hatte, was zur Erhebung gegenseitiger Anklagen führte, erklärte heute Diftricttsanwalt Mullowney, daß Senator Money auf eine Verfolgung der Angeklagten verzichte und daß er daher ein Wolle Prosequi" beantrage. Money's College McL aurin erklärte, nachdem die Anwälte Shaner's und Hooper's gegen ein Fallenlaffen der Anklagen protestirt hatten, daß der Senator an einer leichten Lungenent zündung darniederliege, und brachte eine ärztliche Bescheinigung vor, wonach Money nicht im Stande sein würde, vor Ablauf von 5 bis 6 Tagen das Bett zu Verlagen. Richter Kimball vertagte darauf die Fülle bis zum Dienstag Morgen. Vereitelter Bahnraub. Paris, Tex., 1. Mai. Ein Versuch mehrerer Räuber, den FriscoExpreßzug No. 6 zwischen Seligman und Washburne, Nev., zu plün dern, wurde durch den Muth des Lokomotivführers vereitelt. welcher den Befehl der Räuber, an einer bestimmten Stelle, ihre Hel' sershelfer lagen, anzuhalten, nicht nach kam, sondern Volldampf andrehte und mit riesiger Geschwindigkeit weiter fuhr. doch ein paar Meilen weiter faßte er die Räuber dann ab, die sich seitwärts in die Büsche schlugen. Ein Tornado. Des Moines, Ja., 1. Mai. In Bayard, Ja., hat ein Tornado große Verwüstung angerichtet. Zwei Getreidcspeicher, der Bahnhof der Chic., Mil. & St. P.-Bahn und eine Anzahl Wohnhäuser wurden zerstört. Der Agent der genannten Bahn wird ver mißt. Mehrere andere Personen erlit ten Verletzungen. Viehhändler verunglückt. Omaha, Neb., 1. Mai. Andrew F. Haas, einer der wohlhabendsten Viehhändler des Westens, wurde heute in Süd-Omaha von einem Zuge der Union Pacinc-Bahn überfahren und sofort getödtet. Haas war früher in Chicago ansässig. Am Galgen. Moundsville, W. Va., 1 Mai. Lewis Young, ein Farbiger. wurde hier heute im Staatszuchthaufe gehängt, nachdem der Gouverneur sein Gesuch um einen Aufschub der Hinrichtung verweigert hatte. Voung hatte in Welch einen Mann Namens Arthur Kell aetödtet, als er einen Liebschafts-Rivalen verfolgte. L o w e l l. Arthur Moyer befindet sich im Gefängniß in Kankakee County, Illinois, unter der Anklage, seinen Arbeitgeber, den etwa 5 Meilen Westlich von hier wohnenden Farmer, D. A. Crast, ermordet zu haben. Am 18. April wurde Moyer der mundet hierher gebracht und erzählte, Craft habe auf ihn geschaffen und nachher Selbstmord verübt. Eine vom Coroner veranstaltete Untersuchung förderte den richtigen Thatbestand zu Tage, worauf Moyer's Verhaftung er folgte. Moyer, der 19 Jahre zählt, hat ein Geftändniß abgelegt und gibt zu, Craft mit Vorbedacht umbebracht zu haben. macht jedoch Nothwehr geltend.
Yin qchLimes fflugvlatt. Aus Petersburg wird der Ostd. R." geschrieben: 5eÜ der Einstellung bei Journals Rojfia", um welches sich die dem autokratischcn Regie rungsjyslem widerstrebende Intelligenz gruppirt hatte, begann ein ge Heimes Flugblatt unter dem Titel Zapiski- (Aufzeichnungen") zu erscheinen, welches in unbestimmten Zwischenräumen auftaucht und die amtlichen kreise jedesmal in nicht ge ringe Unruhe verfetzt. Trotz des Auf. gebotes der gesammelten Polizeiar mada weiß man weder, wer das Flug Matt redigirt, noch wo es gedruckt wird, llnbekanntc Hände werfen es in das Publikum, wo eö mit einem wahren öeinhunqer gelesen wird.
Wie einst Herzens Kolokol" (Tie Glocke) von London aus den Weg bis auf den Sckreibtisch des Zaren fand, so wird auch jede Nummer der Za. piski" von einem geheimnisvollen Medium sofort nach ihrem Erscheinen noch feucht von der Truckerschwärze, dem Zaren auf den Schreibtisch ge lcgt. Tie Herren und Tamen des Hofstaates zählen zu den eifrigsten Lesern des geyeimcn Flugblattes, und häufig kaun man aus dem schönen Mund eines stolzen Hoffräuleins die schnippige Frage hören: Haben Sie schon die neuesten Zapiski" gelesen?" Tie erste Nummer der Zapiski" ver twttti 4 r SÄ fin?MMrt roiti 'JYotrtrt L" 1 L II 1 1 IU1 C VUV VI uu.iin ymrm.iwn Amfitecurows Obmanaw", welches eine Sanre auf die Zarenfamilie war und wegen dessen das Journal Nos ia" für immer eingestellt und Amfl catrow nach Sibirien verbannt vurde. Diese Nummer ging rernend ab und bis M 20 Rubel zahlte- man ür ein einziges Exemplar. Tie neueste Nummer der Zapiski" ist der Warschauer Spionageaffaire ge widmet. Das geheime Flugblatt nimmt in dieser Sache einen ganz ei genen Standpunkt ein. Er sagt unter anderm: Was Oberst Grimm ge. tban, ist leder andere nnlitartime oder zivile Tschinownik zu thun be. reit. In einem Staate, der nur der Privatbesitz eines einzelnen Mannes ist, kann es weder Patriotismus noch Vflicktaesülst aeben. Wo das Volk rechtlos ist, muß die Korruption up pig gedeihen. Jeoer qa)mowmr wäre froh, wenn er seine Papiere ebenso gut verwerthen könnte, wie der Oberst Grimm. Ter russische Mu schik sagt: Hole der Kuckuck alle eure Papiere: sie sind ohnedies keinen Schuß Pulver werth; wenn es zum Kriege kommt, werden wir mit unse. rem Blute herhalten musten. und die russische Intelligenz denkt sich: Je mehr Verrath, desto besser, denn um so früher erfolgt der Zusammen, bruch." Auch diese neueste Nummer des geheimen Flugblattes hat enor. me Verbreitung gefunden. Vergeb lich sind Tausende von Häscherarmcn damit beschäftigt, die Kolportage dieses Pamphlets zu hintertreiben. Es hat beinahe den Anschein, als ob das System nicht mehr die Stärke l?ätte, seine Angreifer wirksam abzu wehren. Allerdings werden die Ruf. sen mit Pamphleten allein niemals zu menschenwürdigen Zuständen gelangen. Sozialdemokratifche Theorie und PrariS. Aus Hamburg schreibt man: Die Sozialdemokratie rüstet sich zur Maifeier. Da hat sich denn in Hamburg eme eigenartige Differenz zwischen sozialdemokratischen Akbeitern und Arbeitgebern ergeben. Das Hamburger sozialdemokratische 5rgan ,.Echo" wird nämlich von besonderen sozialdemokratischcn Kolporteuren ausoetragen, da die Hambrger Zeitungskolporteure es wegen des geringen Verdienstes seit dem Anfang dieses Jahres abgelehnt haben, bai Echo" zu besorgen. Die Organisa tion der Echo"-Kolporteure hat jetzt beschlossen, am 1. Mai gleichfalls für den Achtstundentag zu demonstriren und das Echo" an diesem Tage nicht zu bestellen, vielmehr die Nummer des 1. Mai erst am 2. Mai an die Kundschaft auszutragcn. Der Verlag des Echo" hat aber ein dahingehendes Gesuch rundweg abgeschlagen, was um so erklärlicher ist, als die am 1. Mai erscheinende Nummer eme besondere Festnummer sein soll. Die Kolporteure appellirten nunmehr an die Vor stände der soztaldemokratischen Vereine, indem sie darauf hinwiesen, daß das ganze übrige Personal des Echo" am 1. Mm feiere. Aber auch die Vorstände der Vereine wollen am 1. Mai ihr Echo" nicht missen und schlugen das Verlangen der Kolporteure ab. Jetzt erklären die Letzteren, daß sie trotzdem bei ihrer gerechten und billi gen" Forderung beharren würden. Demgegenüber darf man gespannt sein, ob der Verlag des Echo" Maßregclungen eintreten lassen wird. Offenbar befindet sich der Verlag jetzt in einem bösen Dilemma. Denn Maßregelungen von Seiten der Arbeitgeber wegen Theilnahme an der Maifeier bildeten bisher regelmäßig den Gegen stand der schärfsten Mißbilligung in den Kreisen der Sozialdemokratie. Hier zeigt sich für me Sozialdemokra tie wieder einmal auf das Deutlichste der Unterschied der Unterschied zwtschen Theorie und Praxis. Sobald die Sozialdemokratie in die Reihen der Aebeitaeber tritt, stellen sich ihr diesel ben Schwierigkeiten gegenüber wie den übriaen Arbeitgebern, und sie muß bann auch zu denselben Mitteln grnfen.
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