Indiana Tribüne, Volume 25, Number 213, Indianapolis, Marion County, 30 April 1902 — Page 4
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Jnviana Tribüne, 30. April 190.
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Herausgegeben von der GutebS T. Indianapolis, Ind. Harry 0. Thudinm t Präsidcni. Geschaftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE S9. Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. in Cvtaxi in Lcvura. Dem Briefe eins jungen Hannoveraners, Ad. Plate, entnimmt der Hannover 'sche Courier" oie folgende int:ressante Schilderung: Allen meinen Lesern wer den die ergreifenden Beschreibungen von Orkanen in Seegeschichten bekannt sein. Plötzlich und ohne irgend ein Warnungszeichen er scheint eine tiefschwarze Wolke am hellen, blauen Horizont, und in einem Zeitraume von wenigen Minuten ist bcr Zaa in nachtgleiche Finsterniß verwandelt. Im Jahre 1900 hatten wir verschiedene Orkane in Fidji. deren einer in Nachfolgendem geschildert werden soll. Es war eine feuchte, drückende Hitze; keine Welle kräuselte die Oberfläche des Meeres. Das Barometer war während der Nacht langsam, aber beständig gefallen: Vorzeichen eines herannal)ende.r Sturmes. Die .Mnmu Hare" und verschiedene Kutter, die in der Bucht ankerten, hielten es für rathsam. vor dem Sturm in der sandigen, kleinen Bucht von Nalkorokoro Schutz zu suchen, einige wenige Meilen die Küste hinauf, und nacheinander verschwanden sie in den dichten Ncgenschauern. Gegen Abend wurde der Wind schon sehr heftig und ließ für die Nacht das Schlimmste befürchten. Ich war den ganzen Abend beschäftigt gewesen. alte Koprasäcke gegen meine Fenster zu nageln, mein Hab und Gut in Kisten zu packen und in der Mitte des Zimmers aufzustellen, und war gerade dabei, über das Alles ein getheertes Segeltuch zu nageln, als :c ein dumpfes Gebrüll vernahm, das schnell wuchs, bis es sich in ein schreckliches Geheul verwandelte. Dann fühlte ich einen plötzlichen Anprall, der das Haus wie von einem Erdbeben crzittern machte. Das war der erste zarte Wink des Orkans. Da ich der einzige Bewohner des Hauses war, und es wahrscheinlich wurde, daß es während der Nacht zusammenbrechen würde, so entschloß ich mich, die Nacht in dem Hause eines Freundes zu verbringen, das unter gewöhnlichen Umständen von meinem Platze aus in 2 3 Minuten zu erreichen war. Nachdem .ch Alles, so viel ich konnte, in Sicherheit gebracht hate, machte ich mich auf. Es war unmöglich, dem Sturme Widerstand zu leisten, und so lieh ich mich aus Hände und Kniee nieder, und kroch dahm. mder ich den Weg mit meinen Händen fehlte. Dann und wann machte ich eine Pause, um nach Merkmalen zu tasten, denn ich konnte nicht einen Meter weit sehen. Nach etwa einer Stünde brachte mich diese beschwerliche Art des Wanderns zu meinem Freunde, und ich war naß wie eine Ratte. Mein Freund war ein alter Praktikus und hatte sein Haus besonders stark gebaut, um Stürmen widerstehen zu können. Er hatte es außerdem dadurch gesichert, daß er drei schwere Ankerketten über das Dach gezogen, und es außen und innen durch schwere Holzblöcte abgcsteift hatte. Schlaf gab es diese Nacht nicht. Beim Anbruche des Tages blickten wir auf eine trostlose Landschaft. Es stürmte noch sehr heftig, ob wohl der Mittelpunkt des Orkans vor über war. Der Boden war bestreut mit zerbrochenen Baumtheilen, Kokosnüssen, Wellblech, das in alle möglichen Formen gewunden war, mit Brettern, die Theile von Häusern gewesen waren, und noch einer Menge anderer Dinge. Die Palmen, die am Tage zuvor noch ihre schlanken Stämme hin und her bewegten, mit ihrer Krone gefiederter Blätter, mit der Menge von Nüssen, die zwischen den Blättern hervorbrachen, waren letzt ein Bild des Elends - nichts als Gerippe mit vielleicht einigen zerrissenen Blättern daran; einigen war die Krone wie abgedreht, und sie standen da wie Pfahle. Das Blatte werk der Bäume, noch gestern im lebhaftesten Grün prangend, zeigte ein trübes Braun, infolge der salzwassergischt, die tief in das Land hinein getrieben worden war. Die BrodsruchtBäume, die Mammy - Apfelbäume und die Bananen neben dem Hause meines Freundes lagen fast alle flach auf dem Boden. Die Blätter einiger weniger Bananen- und Pifang - Bäume, die mehr geschützt waren, waren zu Bandern zerrissen. Einige der Hauser wa ren zusammengestürzt, andere waren ohne Dach, wieder andere hatten die Fluthen des Totoga - Baches, der die User überschwemmte, hinweggerissen gleichwie auch alle Brücken fortqewaschen waren. Einige kleinere Schifft hatten es vorgezogen, den Sturm tm Hafen durchzumachen; doch keines hatte ihm Stand halten können; sie waren alle zerschell!. Von einigen Kuttern war die gesammte Mannschaft untergegangen: von anderen Fahrzeugen hatten sich manche Insassen geretjct als der Sturm sie an's Ufer schleuderte. Ein Mischling, der sich an ein Ruder geklammert hatte, wurde von der Strö mung hinweggerissen und erreichte die Insel Makogel am nächsten Tage, eine Entfernung von etwa 20 Meilen von Levuka. i
Allerlei Vitterftoffe. Der Mensch Hai zwei besonders
gegensätzliche Geschmacksempfindungen, die eine für das Süße, die andere für das Bittere. Das Süße ist uns anaenehm, das Bittere unangenehm. Das Saure, das Salzige, das Herbe wird durch Verdünnung leicht bis zur Annehmbarkeit abgeschwächt, das Bittere macht sich durch alle Beimischungen immer noch bemerkbar. Die Nahrungsmittel aus dem Pflanzenreiche besitzen alle einen mehr oder minder deutlich süßen Geschmack, der elbst, wenn er als fade bezeichnet wird, mmerhin nicht verkannt werden kann. Zn den reifen Früchten deckt der Zucker die Säure und das Herbe. Die unreife Obstfrucht schmeckt abscheulich; sie lst ungenießbar. Die unreife Beere wird oom Menschen und vom Gethler verchmäht, erst mit der Reife des Samens wird auch dessen Umhüllung schmackhaft. Dann erst bildet sie das gern gekommene Futter für das Thier. Nun zibt es aber auch Früchte, die selbst im reifen Zustande durchaus bitter sind. Diese werden von der Allgemeinheit nicht angerührt, haben jedoch Kunden, Die sich aus der Bitterkeit nichts machen; 'ieder andere, die keineswegs zerzehn werden wollen, sind bitter und ziftig zugleich. Sie schützen ihren Sanen gegen das Verzehrtwerden und die Vernichtung im Thierleibe. Und das Thier vermeidet die bittere Giftfrucht, :s weiß sie von unschädlicher Nahrung ;u unterscheiden. Seltsam ist die Erscheinung, daß einzelne Raupen und Schnecken sich iveder um die Bitterstoffe noch um die Iifte gewisser Pflanzen kümmern. ondern sie benagen, als waren sie armlos wie Gras. Unter den Säugechieren hat es die Ziege am weitesten in )er Bezwingung von Bitter- und selbst verschiedenen Giftpflanzen gebracht, ?on denen sie einige mit Behagen ohne Schaden verzehrt. Dem Tbiere bleibt den nicht immer die Wahl zwischen leckerer Nahrung und wenig zusagender; wenn in der freien Natur die floth den Tisch deckt, ist es gezwungen, sich mit dem Vorhandenen zu begnügen and. vom Hunger getrieben, das sonst Verschmähte anzunehmen, so daß ihm das Bittere zum süßen Lebenssrister wird. Der Mensch dagegen, dem bitteres Kraut und bittere Rinden nicht inmal in äußerster Entbehrung als Nahrung gefallen, hat sie zu finden und sich theils als Heilmittel, theils als Geaußmittel nutzbar zu machen gewußt. Merkwürdig ist. daß Volker, deren egenseitige Beeinflussung die geograohische Trennung ausschließt, ähnliche Idcr sogar dieselben Bitterstoffe gegen ie nämlichen Krankheiten anwenden, wie in der Volksmedizin der verschieDenen Weltthcile Uebereinstimmung in dem Gebrauche der Bittermittel stattfindet. Ebenso auffallend ist, wie einzelne Bitterstoffe andere verdrängten .ind, siegreichen Eroberern gleich, sich oie Völker tributpflichtig machten. Es sind dies die Bitterstoffe der Thinarinde und des Hopfens. Auf ivelch? Weise der Mensch dazu kam, gezen das Fieber bittere Pflanzen anzuwenden, das ist schwer zu ergründen, Thatsache aber ist, daß sowohl die Völker der allen, wie die der neuen Welt schon vor der Zeit des Columbus beide n bitteren Baumrinden ein Fiebermittel gefunden hatten. In Europa diente zu diesem Zwecke die Weide, in Südzmerika kannten schon die alten Pecuaner die Rinde der Cinchonabäume zls Mittel gegen Fieber. Die Weidenrinde kann sich mit der Thinarinde nicht messen, und da sie den erwünschten Erfolg nicht immer mit Sicherheit herbeiführte, griff das Volk ju, anderen Mitteln gegen das Fieber, iber auffallender Weise immer zu bitteren. In den Gebirgen nahm es den bitteren Enzian, in bewässerter Ebene den Fieberklee, ferner Tausendgüldenkraut, Kalmus und Wermuth. Des Wermuths Lob zieht sich durch alle Kräuterbücher, und auch die alten Römer schätzten ihn hoch. Sie thaten ihn mit allerlei Gewürz in Wein, dessen heilsame Wirkung sie rühmten. Die Quino-Quinarinde brachten die Jesuiten um das Jahr 1636 von Peru nach Spanien. Trotz ihrer staunenerregenden Erfolge beim Wechselfieber lvurde Ihr der Eingang sehr erschwert. Bald erhob sich gegen das wunderthätiae Mittel die Partei der am Alten hängenden Aerzte; an sie schloß sich der Eigennutz der Apotheker. Schließlich aber siegte die Heilkraft der Chinarinde über Eigennutz und Vorurtheil derart, daß die Volksheilmitte! gegen das Fieber überall da, wo die Rinde und später das aus ihr dargestellte Chinin zu haben war, verlassen wurden. Im Jahre 1820 entdeckten Pelletier und Caventau das Chinin in der Rinde der Cinchonaarten, das von unschätzbarem Werthe als Fiebermittel ist. und nachdem nunmehr die Anstifter des Wechselfiebers der Malaria aufgefunden und als im Blute lebende Schmarotzerthierchen erkannt worden sind, hat Professor Robert Koch den Weg gewiesen, der unter Beihilfe des Chinins zur Ausrottung der Fieberkrankheiten führt, die ganze Landstrccken unbewohnbar machen, den Weißen in den Tropen mit Siechthum schlagen und besonders in Italien furchtbar Hausen. Man schätzt den Jahresverbrauch von Chinin auf der ganzen Erde auf etwa 660.000 Pfund; 70 Prozent hiervon werden in den chemi, schen Fabriken Deutschlands brgestellt. Der Hauptmarkt für Chinin ist
London; einer der hervorragendsten Abnehmer die italienische Regierung, die Chinin in den Malariagegenden ihres Landes umsonst an die arme Bevölkerung vertheilt. Der andere siegreiche Bitterstoff ist der des Hopfens, der im Biere zum Genußmittel der N"- eworden ist lleverau, wo aöendländijcye Sitten dem Handel und Wandel folgen und seßhaft werden, gewinnt der germanische Trank Bürgerrecht. Wohl führen die Engländer ihr Ale und ihren Porter dahin, wo sie sich ansiedeln, aber das deutsche Bier erfreut -sich größerer Volksthümlichkeit, sobald es mit jenen in Wettbewerb tritt. Davon legen die Riesenbrauereien in den Ver. Staaten, m denen Bier aus bayerische Art gebraut wird, beredtes Zeugniß ab. Zwar brauten die alten Egypter vor Tausenden von Jahren schon Bier, aber ihm fehlte der Hopfen, und gerade der wohlberechnete Bittergeschmack ist es, der dem deutschen Äere seine weite Verbreitung verschafft. In den Bitterstoffen ersieht das Bolk gesundheitsfördernde Kräfte. Es greift instinktiv zu Bittermitteln in kranken Tagen, es nimmt sie, auf ihren
Schutz vertrauend, in gesunden. Bittere Branntweine setzt sich das Volk an, um sie als Arzenei zu gebrauchen und als Mittel der Vorbeugung, und manche Familie betrachtet ihr Rezept zum Kräuterbitteren als einen wahren Schatz. Auch der Kaffee und seine Surrogate verdanken - hauptsächlich ihrer Bitterkeit die Verbreitung über den ganzen Erdball. Dem Th, dem nicht bitteren, gelingt es nicht, den Kaffee zu verdrängen, wo dieser festen Fuß faßte, obgleich beide einander ziemlich ähnlich in der aufregenden Wirkung sind. Den weder aufregend noch betäubend wirkenden Bitterstoffen wird von altersher stärkender Einfluß auf die Verdauung sowohl, wie au' das Allgemeinbefinden nachgerühmt; bemerkenswerth ist ihre durststillende Eigenschaft. Ein wenig bitteres Quassiaholz gekaut, mindert sofort die Durstempfindung, und im Orient bekämpft der in kleinen Mengen des Oefteren genommene unversüßte Kaffee das Durstgefühl, wodurch sich der Gebrauch des Kaffees in heißen Landern erklärt, den felbst die Verbote fanatischer Muhammedaner nicht verhindern konnten. Fabrik- und Erntearbeitern kann zur Sommerszeit kein besseres Getränk geboten werden als kalter Kaffee. Wo cr eingeführt wurde, wird er allem an-' deren Trinkbaren vorgezogen, zumal dem Dünnbier; seine Bitterkeit macht ihn beliebt, und bei Epidemien empfehlen ihn hygienische Gründe, namentlich die Bazillenfreiheit des gekochten Wassers, mit dem er bereitet wird. Die Pariserin und ihr Hündchen. Aus der angeborenen Eleganz der Pariserin und bei der Vorliebe für ihr SchooßhündcheN ergibt sich für sie die Nothwendigkeit, daß das liebe Hündchen entweder gekleidet imd in seiner Kostümfarbe der Toilette der Herrin angeti.mt, oder daß die Robe der Dame in Uebereinstimmung mit dem Schwarz, Braun, mit dem Weiß oder Gelb des Thierchens gebracht werden muß. In der Herstellung solcher Hundefarbenkostüme hat man in letzter Zeit recht überraschende Wirkungen schaffen können. Da ist zum Beispiel die DachsHundtoilette, das Mausfarbekleid des Windhundes, das rothbraune Kostüm des Jagdhundes, die ebenholzschwarze oder schneeweiße Robe in Seidenspitzfärbe, die vollendet schöne Pudelbeige und zahlreiche andere Schattirungen mehr, in denen Hund und Herrin wie aus einem Stück geschnitten auf den Promenaden paradiren. Auf der anderen Seite begannen die Damen aber auch, da sie nicht immer ihre Lieblingsfarbe mit der ihres Hundes in Uebereinstimmung bringen konnten, ihre vierbeinigen Lieblinge nach der Farbe zu wählen. Jüngere Mädchen schafften sich Dachshunde an, weil die warme Scllttirung von Braun sie am vorzüglichsten kleidete, und wurde eine junge Gattin plötzlich zur Wittwe gemacht, so hatte sie nichts Eilig-res zu thun, als sich nach einem kohlschwarzen Schnurenpudel umzusehen, der ihrer düsteren Erscheinung zur Seite wandeln und durch sein nachtfarbenes Kleid den Eindruck ihrer Trauer noch verstärken mußte. Mit Vorliebe wählen die Pariserinnen sich die große deutsche Dogge als Begleiter. Denn die Farbe dieses Thieres ist für Zusammenstellung von Schattirungen ganz vorzüglich geeignet. Wie schön die weißen Seidenspitze sich zu schneeigen Sommertoiletten gesellen, braucht nicht erst hervorgehoben zu werden. Das Originellste aber im Kostüm der Pariserin bringt der Dalmaiiner hervor. Als int letzten Sommer die getupften und gesprenkelten Toiletten in Mode kamen, hielten die Damen lange vergeblich Rath und Umschau unter ihren Lieblingen, ohne sich für irgend eine besonders geeignete Hunderasse entscheiden zu können, bis endlich ein findiger Kopf die passendste Lösung für das Dilemma brachte. Kein Thier entsprach mit seinem Fell besser den Anforderungen des Polkakleides" als der gesprenkelte Dalmatiner. Bald war der schwarz und weiß gefleckte, muntere Begleiter der Karossen zum Begleiter der Damen geworden. Und in tx That konnte man nichts Geschmackvolleres. Amüsanteres sehen, cls Herrin und Hund in gleicher, vieltupfiger Toilette ,
Indianapolis Waisenheim.
Gestern fand die Jahresversamm lung der hiesigen Waisenheim-Behörde statt. In der Anstalt befanden sich während des letzten Jahres 264 flirt der; die Krankheitsziffer ist gestenwär tig eine verhältnißmäßig niedere. Nachstehende Beamte wurden wiedererwählt: Präsidentin, Frau I. A. Bradshaw; Nice Präsidentinnen, Frau John C. Wright, Frau John R. Wilson und Frau Henry Coburn; Protocoll-Secre-türm, Frau G. A. Wells; Correspon dirende Secretärin, Frau Frederick Baggs; Schatzmeisterin, Frau E. F. McKi?au; Aufsichtsrath, Mayor BookWalter, W. A. N. Silvester, H. H. Hanna, E. B. Martindale, I. H. Holliday und I. S. Duncan. Local-Politisches. Für eine frühzeitige Convention. Folgend einem Aufrufe des Vorsitzers versammelten sich gestern Abend im Hauptquartiere des d e m. StaatsComites die Mitglieder desselben und zahreiche Leiter der Partei, darunter die Herren Keach, Fanning, Bell, Albert Sahm. Newhouse, Richter Cox, Dr. Spencer, Shea, Kelly, Moriarity, Wolfiffer, Brown, Mahony u. A., um die Frage zu erörtern, wann die Convention der Partei abgehalten werden soll. Die überwältigende Mehrheit der Anwesenden sprach sich für eine früh-' zeitige Convention aus, und wird dieselbe aller Wahrscheinlichkeit nach am letzten Dienstag im Mai, 27., abgehalten werden. Die Versammelten beschäftigten sich auch mit der Natur-gasMetcr-Frage und wurde allgemeiner Widerwille gegen die Einführung von Metern ausgedrückt, es sei denn, daß die Compagnien sich mit einer 10c per 1000 Subitfuß-Rate zufrieden geden wollen. 32. Ind. Jnft.-Regt. Capt. Louis Ruth, der Secretär der obigen Regiments-Vcreinigung, ersucht auf diesem Wege, alle in Stadt und Staat wie auch außerhalbldes Staates lebenden Kameraden, ihm schriftlich mitzutheilen, ob sie an der bevorstehenden Cinweihungs - Feier des herrlichen Monumentes dahier am 15. Mai theilzunehmen gedenken. Ebenso bittet er sie, ihm die Namen der Kämeraden einzusenden, welche sie zu Fahnenträgern und Fahnenbegleitern zu erwählen wünschen. Das 32. Jndi-ana-Regiment, das deutsche TurnerRegiment von Jndiana, sollte bei der Feier unbedingt und wenn möglich, vollzählig vertreten sein. Personal Notizen. Dr. Joseph Eastmann liegt in seinem Sanitarium an der Nord Delaware Str. so schwer crkrankt darnieder, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Herr W. F. Arens, Sohn unseres bekannten Mitbürgers Hrn. Frank I. Arens, ist letzte Rächt um 11 Uhr 20 Min. nach St. Louis abgereift, um dortselbst heute Nachmittag Frl. M i l l i e T h e i s, Tochter der Frau G. Theis von St. Louis, zum Tranaltare zu führen. Das junge Paar wird heute Abend bereits eine Hochzeitsreise nach Denver, Col., antreten, von der es am 14. Mai hier zu rückerwartct wird, um in No. 243 Prospect Str. sein kosiges Heim zu beziehen. Herr Prof. Carl Schnei d e r und Frau Gemahlin nahmen heute Abschied von Indianapolis, um sich nach Europa zurückzubegeben. Herr Christian Yaegle, welcher vor einigen Jahren zum Leidwesen seiner vielen hiesigen Freunde von hier nach Hamilton, Ohio, übersiedelte, ist mit seiner Familie hier eingetroffen. Es ist seine Absicht, sich in Jndianapolis wieder dauernd niederzulassen. Er hat bereits dasselbe Haus, welches er früher bewohnte Ruckle Str. No. 1927 gemiethet. In der nächsten Zeit wird Herr Yaegle sich jedoch noch Hauptfach in Hamilton aufhalten, da er dort noch einige BauContracte, welche er übernommen hat, auszuführen hat. ,,Tde Belmont", Wirth schaft und Billiard-Parlors, 1201 Ma dison Ave., Geo. Spacke. Eigenthümer. Beste GetrÜnke und Cigarren, feiner Lunch. Neue Telephon 3285.
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