Indiana Tribüne, Volume 25, Number 212, Indianapolis, Marion County, 29 April 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 29. April 1902.
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Blamage. Amerikanische Marineoffiziere in Venedig bestraft. Angebliche Reformanwandlungcn des Ezaren von Rnkland.
Protest deutscher Socialisten gegen Besoldung des TarifauSschuffes. Näheres über das Ergebniß der Wahlen in Frankreich. Der Tampfertrufi und die Subsi dlenfrage in England. Zeugenaussagen vor dem Kriegsge' richt gegen General Smith. Abermaliger Ausbruch einer Nevo wtion in San Domingo. Italien. Theerjacken oerurtheilt. Venedig, 28. April. Die Mit. glieder der Bemannung des amerikanischen Kreuzers Chicago", welche hier gestern wegen ungebührlichen Betragens verhaftet wurden, sind zu Gefängnißftrafen von je 3 bis 4 Monaten verurtheilt worden. Capt. Robert P. Winne, Befehlshaber der Mannegarde, erhielt 4 Monate und 10 Tage; Robert E. Ledbetter, Hülfsarzt; Leut. John S. Doddridge und ein Marine, soldat Namens Wilfred Langtry je drei Monate Gefängniß. Außerdem müssen die Gefangenen die Gerichtskosten und Schadenersatz bezahlen. Washington, 28. April. Capt. Dayton, Befehlshaber der Chicago", hat bis jetzt keinen Bericht über die Schwulitäten gesandt, in welche einige Mitglieder der Bemannung in Venedig gerathen sind. Hiesige Flottenoffiziere, welche im Dienst auf dem Mittelmeer Erfahrung haben, sind der Ansicht, daß die Amerikaner die Opfer eines sogenannten Verirtische" wurden, wie er in manchen, von ausländischen Matrosen frequentirten Wirthschaften benutzt wird. Ein solcher Tifch ist so construsrt, daß er bei einer leichten Berührung zusammenklappt, wobei dann sämmtliches Geschirr und Gläser zerbrechen. Die Absicht der Wirthschaftsbesitzer ist dabei, von den Matrosen einen übermäßigen Schadenersatz zu erpresien. Laut einer Specialdepesche aus Rom behaupten die am Freitag in Venedig verhafteten amerikanischen Offiziere, daß sie nur versucht hätten, sich von einigen Leuten zu befreien, die sich über das unfreiwillige Umwerfen eines Tifches aufgeregt hatten. Sie stellen in Abrede, daß sie sich der Polizei widrsetzt hätten. Der Befehlshaber der Chicago", Capt. Charles H. Dayton, besuchte in Begleitung des amerikanischen Consuls den Präfekten von Venedig und drückte ihm sein Bedauern über den Vorfall aus. Außerdem befahl er allen auf Urlaub an Land befindlichen Leuten, an Bord des Schiffes zurückzukehren und traf Maßregeln, um weitere Mißhelligkeiten zu vermeiden. Betrunkene amerikanische Matrosen sollen mehrere Fenster eingeschlagen haben, und unter den Bewohnern von Venedig soll große Entrüstung über die Aufführung der Amerikaner herrschen. Commandant Beehler, der amerikanische Marine-Attache für Deutschland, Oesterreich und Italien, der sich zur Zeit in Venedig aufhielt, soll seinem großen Aerger über das Benehmen der Offiziere Ausdruck gegeben und ihnen ein Kriegsgericht in Aussicht gestellt haben. Botschaftsgebäude in Washington. Rom, 28. April. Der Senat nahm heute ohne Debatte eine Vorlage an für den Ankauf eines Gebäudes in Washington zur Benutzung der Mitglieder der italienischen Botschaft. Die s Deputirtenkammer hatte bereits am 9. April die Vorlage gutgeheißen. Rußland. Die politischen Zustände. St.- Petersburg. 28. April. Es sind hartnäckige Gerüchte im Umlauf, daß der Czar binnen Kurzem einen Erlaß veröffentlichen wird, durch welchen Rußland eine Verfaffung gegeben wird, ähnlich dem Reform-Ver waltungsplan, welcher von dem verftorbeuen General Loris-Melikoff ausgearbeitet wurde, als derselbe Minister des Innern war, und welcher von dem verstorbenen Czaren Alexander II. gutgeheißen wurde. v Die Aufstände im füdlichen Rußland breiten sich immer mehr aus Das
Militär ift bis jetzt nicht im Stande gewesen, Brandstiftung, Terrorismus und Plündereien zu verhindern. Die Grundbesitzer im Gouvernement Poltawa suchen in der letztgenannten Stadt Zuflucht. Die Polizeimannschaft vieler Städte ist verstärkt worden, besonders in Jrkutsk und Archangel. Balschaneff, der Mörder des Ministers des Innern, Sipiaguine, fall in Folge freiwilligen Faftens schwer erkrankt sein. Deutschland. Besoldung des Tarifausschusses. Berlin, 28. April. Im Reichstag wurde heute die Vorlage für Bezahlung von 2400 Mark an jedes Mitglied des Tarifausschnffes an ein Special-Comite verwiesen. Der Reichssekretär des Innern, Graf von Posa-dowsky-Wchner, erklärte, daß, obwohl die Maßregel eine Aenderung der Verfaffung erheische, die Regierung bereit sei, in solchen Ausnahmefällen Zugeständniffe zu machen. Singer, der Führer der Socialisten, und Andere sagten, sie betrachteten den Vorschlag als eine Beleidigung des Reichstags, und fügten hinzu, daß die socialistischen Mitglieder des Ausschusses, im Falle die Vorlage angenommen werden sollte, ihren Antheil an dem Gelde dem Parteifonds überweisen würden. Für ein neues Kabel. B e r l i n, 28. April. Das Kabelschiff Podbielski" hat Befehl erhalten, im atlantischen Ozean Vermessungen anzustellen für ein neues deutsches Kabei von Emden nach den Azoren. Die Potasche-Jndustrie. Be rlin, 28. April. Die Vir-ginia-Carolina Chemical Co.", welche eine bedeutende Abnehmerin für deut-
sche Potasche ift, hat versucht, einige j Werk' im Hannover'schen PotafcheDistrikt an sich bringen. Diese UnterHandlungen sind die einzige Grundlage für das Gerücht, daß die Gesellschaft versuche, die Controlle über die ganze deutsche Potasche - Industrie zu erlangen. Die Potasche - Fabriken, welche die Virginia-Carolua Co. aufzukaufen sucht, sind kleinere Etablissements und stehen außerhalb des großen Pot-asche-Syndikats, dessen Eigenthum auf 225.000.000 Mk. geschätzt wird. Außerdem besitzt die preußische Regierung Potasche - Felder im gleichen Werthe. Allerdings versuchen Agenten ;der Vir-ginia-Carolina Co. hier festen Fuß zu fassen, da die Hälfte der in Deutschland produzirten Potasche nach Amerika exportirt wird und die Gesellschaft den Zwlschenprofit sparen möchte. Frankreich. Das Wahlresult at. Paris, 28. April. Der Minister des Innern machte heute Nachmittag die Resultate von 574 Wahlen bekannt, in welchen die Minifterialiften 243 Sitze erhielten. Dieselben vertheilten sich auf die einzelnen Parteien wie folgt : Republikaner, 89 ; Radikale, 92; Radikale Socialisten, 41; Socialisten, 21. Die Anti-Ministerialisten erzielten 158 Sitze, wie folgt : Nationalisten, 37; Republikaner, 60; Con servative, 65 ; andersgläubige Socialisten. 2. Der Conservative Paul de Cassognac ist von dem Radikalen Noulens geschlagen worden. Die neuesten Wahlnachrichten, die vom Minister des Innern veröffentlicht wurden, besagen, daß 248 Ministerialisten und 163 Anti - Ministerialisten in die Dcputirtenkammer gewählt wurden. Der Temps" sagt, durch das Resultat der Wahl sei es möglich geworden, eine Majorität zu bilden und ein Kabinet einzusetzen, die stark genug sein würden, um auf die Mitwirkung der äußersten Linken sowohl wie der Rechten verzichten zu können. Grokbritannien. Die Truft-Untersuchung. London, 28. April. Jndem Par-laments-Ausschuß, welcher vom Marineamt ernannt wurde, um die Frage der Schiffahrts-Subsidien mit Rücksicht auf die atlantische Dampfer - CombiNation zu untersuchen, wird der Carl of Camperdown, der frühere Lord der Admiralität, den Vorsitz führen. Die übrigen Mitglieder sind Vice-Admiral Fitzgerald, Prof. Byles, Capt. Saf. ford und Vertreter des Schatzamts und des Postamts. Das Comite wird berichten, welche Aenderungen der bestehenden Contracte und in den jetzigen Subsidien-Raten nöthig sind, um die Uebertragung von
Schiffen an eine ausländische Flagge ohne Zustimmung des Marineamts zu verhindern. Im Unterhause erklärte heute der Präsident der Handelsdörse, Gerald Balfour, auf eine desbezügliche Frage, daß die Behörde nicht die Macht habe, Aufklärung über irgend ein Abkommen bezüglich der Uebertragung eines britischen Schiffes an einen Ausländer zu erzwingen, noch könne sie die White Star" oder irgend eine andere Linie zwingen, die Bedingungen ihrer Uebereinkommen mit dem amerikanischen Syndikat mitzutheilen. Die Folgen der Schiffahrts - Combination würden von der britischen Regierung auf's gründlichste untersucht werden. Der Sekretär des Marineamts befürwortete die Beibehaltung der Dienste von Handelskreuzern, wenn sich die Kosten nicht zu hoch belaufen würden. Guter Anfang. London. 24. April. Die erste officielle Handlung des Contre-Admi-rals Lord Chas. Veresford (Conservativer) nach seiner heutigen Vereidigung als neues Mitglied des Unterhauses bestand in der Bekanntmachung, daß er morgen eine Beschneidung der Gehälter des Kriegssekretärs Brodrick und des Marinesekretärs Carl "of Sclborne beantragen werde, um aufjden Mangel einer direkten Verantwortlichkeit in der Verwaltung der Armee und Flotte aufmerksam zu machen. Die Jesuiten. London , 28. April. Die Bemühungen der Protestant. Allianz", die Ausweisung der Jesuiten aus England unter dem Gesetz George IV. zu erwirken, haben abermals fehlgeschlagen. Die Allianz wandte sich ursprünglich an einen Richter betreffs des Erlasses von Vorladungen auf den Grund hin, daß gewisse Jesuitenprie-
ster sich Vergehen hätten zu Schulden kommen lassen, welche unter dem alten Gesetz mit lebenslänglicher Verbannung bestrast würden. Der Richter weigerte sich, die Vorladungen auszufüllen, weil das Gesetz veraltet sei. Diese Entscheidung wurde heute von dem Lord Oderrichter Alverstone aufrecht gehalten und die Berufung abgewiesen. San Domingo. Eine neue Revolution. Port au Prince. Hayti, 28. April. Es verlautet, daß in San Domingo eine neue Revolution ausgebrochen ist. Die telegraphische Verbindung zwischen der Republik und Hayti ist vollständig unterbrochen. Aus Porto Plata, einem Hafen an der Nordküste von San Domingo, eingelaufene Nachrichten melden, daß Santiago der Mittelpunkt der revolutionären Bewegung fei, welche von Vicepräsident Horatio Vasquez geleitet werde. Man glaubt hier, daß die Revolution bald von den Regierungstruppen unterdrückt werden wird. Holland. Het Loo, den 28. April. Die Bewohner vom Schloß Loo berich ten, daß die Königin so weit wiederhergestellt sei, daß sie heute auf wenige Minuten das Bett verlassen konnte. Das heutige Nachmittags-Bulletin erwähnt dies jedoch nicht, sondern besagt nur, daß die Krankheit ihren normalen Verlauf nehme und daß bis jetzt keine erschwerenden Umstände eingetreten seien. Oesterreich 'Ungarn. Lebendiges Corpus delicti. Wien, 28. April. Eine Depesche aus Lemberg in Galizien an die Mittagszeitung" meldet, daß dort von New York der jüdische Knabe eing?troffen sei, dessen Verschwinden aus Lemberg zur Verhaftung von fünf jüdischen Familien unter der Anklage des Mordes führte, trotz der Thatsache, daß der österreichische Consul in New York die Behörden von Lemberg benachrichtigte, daß der Knabe am Leben sei, und seine Photographie schickte. Man erwartet, daß die Angeklagten jetzt in Freiheit gesetzt werden. Große Kälte. Wien. 28. April. Eine außergewöhnliche Kälte herrscht im westlichen Theil von Ungarn, ganz Oesterreich, Böhmen und Galizien. Aus Galizien werden heftige und anhaltende Schnee stürme berichtet, während die Obst bäume bereits in Blüthe stehen. Philippinen. . Das Kriegsgericht. Manila, 28. Aprit. Das Verhör vor dem Kriegsgericht in Sachen des Generals Jacob H. Smith wurde hier heute fortgesetzt. Major L ittleton
W. F. Waller vom Marinecorps sagte aus, daß er von Gen. Smith den Befehl erhalten habe, alles niederzubrennen und zu tödten und Samar in eine heulende Wildniß" zu verwandeln. Die Eingeborenen auf Samar seien verrätherischer und heimtückischer, als die wilden Stämme im Sudan. Ohne Gen.! Smith's drastische Maßregtln würde der Krieg dort noch nicht zu Ende sein. Gen. Smith habe niemals beabsichtigt, Frauen und Kinder zu tödten. Corpora! Pritchard und Sergeant Bonicastle machten Aussagen über die Theilnahme von Knaben zwischen 12 und 15 Jahren am Kampfe, und der Gemeine Nicklo erklärte die Gefahren und Schwierigkeiten des Dienstes auf der Insel Samar, während der Kavallerist Nanjot bezeugte, daß die den Amerikanern freundlich gesinnten Eingeborenen von den Rebellen kaltblütig abgeschlachtet worden seien. Sergeant Brumley beschrieb das Gemetzel von Balangiga und die von den Erngeborenen begangene Verstümmlung der todten Amerikaner. Im Hinterhalt. M a n i l a, 28. April. Fünf Mann vom Constabulariat sind bei San Juan del Monte, in der Nähe von Manila, in einem Hinterhalt angefallen und einer von ihnen getödtet und einer vermundet worden. Die Bande der Flipinos bestand aus 30 Ladronen, die meistens mit Mausergewehren bewaff net waren. Eine Abtheilung Constabler durchsucht die Umgegend nach den Banditen.
Nachrichten aus Jndiana. C h e st e r f i e l d. Quincey Hodson warf einen Cigarrenstummel in sein Maisfeld und ein Funke davon steckte eine Wiese in Brand. Bevor es möglich war, den Brand zu löschen, waren über 600 Acker Landes gänzlich abgebrannt. M u n c i e. Josef Ionace, ein 21jähriger Bewohner von Eaton, hat aus Angst, daß auch ihn die in seiner Familie erbliche Schwindsucht dahinraffen werde, Selbstmord verübt. Man fand die Leiche am Sonntag Abend in einem Walde beim Mississinewa Flusse. Der Großvater des jungen Mannes war erst in der verflossenen Woche gestorben. Washington. Conducteur James Defrates von der Baltimore & Ohio Südwestbahn", wurde am Sonntag Abend während der Fahrt von einem Passagier aus einem Wagen gestoßen, ohne jedoch seltsamerweise sich ernstliche Verletzungen zuzuziehen. Der betreffende Passagier, der entkam, hatte sich geweigert, Fahrgeld zu bezahlen und sollte mit Gewalt aus dem Zuge entfernt werden. P l y m o u t h. Am verflossenen Donnerstag war Simons' elektrische Anlage durch Feuer zerstört worden und am Montag bereits war die Fabrik neu aufgebaut und konnte den Betrieb voll wieder aufnehmen. Bevor noch das Feuer gelöscht war, wurden die Pläne für eine neue Anlage entworfen und telegraphisch das nöthige Maschinenmaterial bestellt. Eine stattliche Arbeiterschaar arbeitete von Samstag früh an. Greencaftle. Gestern wurde der Neger Joe Davis aus Indianapolis wegen seiner Betheiligung an dem Einbruch im Commercial Hotel, der doi 3 Wochen stattstand, zu einer Zuchthausstrafe verurtheilt. Als Mitthäter wurden Albert Ulvage und Frank Harris, letzterer ein Weißer, in Strafe genommen. Davis hat bereits' im Zuchthaus sowie im Bundesgefängniß gesessen und war kurz vor dem Einbruch aus dem Indianapolis Arbeitshause entlassen worden. South Ben d. Nachdem die Gewerkschaften in einer Massenversammlung am Samstag die Bedingungen vom Geschäftsführer Pine angenommen hatten, standen gestern früh Tausende von Arbeitern, darunter zahlreiche Streiker, vor den Thoren der Singer'schen Nähmaschinen-Fabrik. Es wurden jedoch nur verhältnißmäßig Wenige zugelassen, was eine bittere Stimmung erzeugte, um so mehr, als die Menge die Auseinandersetzungen Pme's nicht recht zu verstehen schien. Schließlich wurde sogar auf den sehr unbeliebten Superintendenten Parks ein Angriff gemacht, im Verlaufe dessen ein Streiker leicht verletzt wurde. Nach einer Erklärung des Geschäftsführers Pine wird er die Leute nach einigen Tagen, sobald die Verhältnisse Mes gestatten, wieder zur Arbeit anneh-men.
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