Indiana Tribüne, Volume 25, Number 210, Indianapolis, Marion County, 26 April 1902 — Page 7

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1 -42 Nord Pennsylvania Strafte, Hauptquartier für Brillen und Operngläser, irowuwM .. $?.mWsi niT.l 5 005 M - . -"U MiuZ jnicj Brillen werden nach den besten Methoden den Augtn ngeoagt. unftliche Agen werden schmerzlos eingesetzt. 4fc I EMIL L I 701 Süd Telaware Strafte, X Händler in 1 Weizen-, Roggen- u. Buchweizcn-Mehl, X X eu in Ballen und allen l borten Huner. Neues Telephon 1599. Bestellungen werden nach irgend einem Theile der Stadt frei abgeliefert. GE0. M0SER, Ecke McCarty Str. und Madisou Ave. Beste weine, (iquöre und Cigarren. Jeden Morgen schmackhafterönnch. TOM MULRINE, Sample Room 2G21 West Michigan Str. Feine Weine, Liquöre .... und .... Cigarren. PETER BART, 124 Sud Telaware Str. Deutsche Wirthschaft und Billiard-Zimmer. Feine Weine, Liquöre und Cigarren. Warmer Lnnck, von 9 biS 1. CAPITAL W OB I EMll Mantel, Eigenthümer. 205 Wett Washington Straße, , gegenüber dem Staatshause. Gelder werden geliehen auf alle Arten Werthsachen. Strengste Verschwiegenheit. Offen bis 9 Uhr Abends. Befallene uneingelöste Pfand gegenstände billig zu verkaufen. Tel old 2 rin on 3284. ... Salb Raten. .. nach Zoutb Bend, Ind. und zurück via Big Four Route. in Anbetracht der Travta' MM MM. von Amerika, Jndiana Division. Am 2. und 3. Mai 1902, Rundfahrt Billette nach South Bend, Ind. werden am 2. und 3. Mai von allen Big Four" Stationen "i Jndwna verka uft, zü einem Kahrprns für dte Rund Mtt. Tickets sind gültig für die Rückfahrt um South end. Ind., zu verlassen, bis zum 5. Mai 1902 einschließlich. Mr nützen iuzeltzeiren spreche man bei den Big Four Ugenten oder schreibe an arren I. nch. V T cvpe. en. Paff. & Tckt. gt. fft. . P. & T . Eincinnati. O. K fwUl lincinnati Exkursion Sonntag, den 27. April. $1.25 Rundfahrt Kl. 25 Svezial Schnellzug verläßt den Union Bahnhof um 7 Uhr Vormittags und hält auf den Hin- und Rückweg nirgsnds an. Retourfahrt von Cincinnati um 7 Uhr Abends.

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o o o o Im Frieden. lornn von Sudwic, Sadictit. oACif.OAOAOAOAOOAOAOAGAOACAQ (Fortsetzung.) 21. K a p i t e l. Voll Ungeduld hatte Hedwig auf die Ankunft des jungen Ehrenfels gewartet. Wenn, er nun doch nicht kam und sich wenig darum kümmerte, ob sein Vater eines natürlichen Todes gestorden oder nicht, da gingen die Leute da drüben völlig straflos aus und konnten glücklich und sorglos weiter leben, sogar glücklicher als je, seitdem sich Graf Vredow mit ihnen völlig ausgesöhnt hatte, ja, mit ihnen, wie sie erfuhr, ein Herz und eine Seele war. Die kleine Elfe hatte nun auch ihren Edwin glücklich in Sicherheit gebracht, und Hedwig war nicht wenig von der Todesangst belustigt worden, die ihre Freundin erfüllt hatte. Sie gönnte ihr diese Unruhe und Sorge von ganzem Herzen, denn man hatte aus bloßer ffurcht vor ihr die Hochzeit in aller Stille feiern und an diesem Tage sogar überall Wachen ausstellen müssen. O, das war ja zum krank lachen! und man hatte auch wirklich in der ganzen Umgegend nicht wenig darüber gespottet, wie Hedwig zu ihrer großen Genugthuung von der Tante gehört; denn die ganze Hochzeitsgeschichte war Allen doch zu albern und thöricht vorgekommen und man hatte vergeblich nach den Gründen dieses unsinnigen Treibens geforscht. Hedwig allein hätte den Nachbarn die nöthige Auskunft geben können, aber sie schwieg sich selbst gegen ihre Tante darüber aus, um so größer war im Stillen ihr Triumph. Ach. das dumme Gänschen brauchte sich wirklich nicht weiter zu ängstigen; sie hatte ihr ja gesagt, daß sie dem erbärmlichen Burschen nichts mehr thun werde und die Kleine mußte doch wissen, daß sie stets Wort hielt; der Treulose hatte seinen Denkzettel erhalten, wie sie sich geschworen; mit dem war sie fertig. Aber die Anderen, die sie noch im letzten Augenblick um einen Triumph gebracht, auf den sie sich so sehr gefreut hatte, die sollten ihre Strafe erhalten und ihre Schändlichkeit mußte an das Licht gezogen werden. Ach, Richard kam noch immer nicht; er hatte nicht einmal geantwortet. Hedwig verlor bereits alle Hoffnung. daß der junge Mensch sich Zeit und Mühe nehmen werde, über den Ozean zu kommen. Hatte denn der Sohn gar nichts mehr für seinen Vater übrig und ihn schon völlig vergessen? Es waren jetzt beinahe neun Monate seit dem Tode des Majoratsherrn verstrichen und Richard lieh noch immer nichts von sich hören und sehen. Ein herrlicher Herbsttag wnßte auch selbst diese von Natur so kärglich ausgestattete Gegend nöch zu vergolden und zu verschönen und ihr einen höheren Reiz zu geben. Ueber den Kieferwald schickte die sich bereits ein wenig neiqende Mittagssonne ihre goldigsten Strahlen herab, die sich in Moos und Heidekraut verloren. In dem freundlichen F'orsterhause herrschte das tiefste Schweigen. Hebwiq saß allein in der großen Wohnstube. wie immer, wenn sie weiter keine Beschäftigung hatte, in das Lesen eines Romans vertieft. Oheim und Tante hielten im Nebenzimmer ihren Nachmittagsschlaf und das Schnarchduett, das von dort herüberklang, bewies am beften, daß sich die alten, wackeren Leute eiiy Stunde völligen Ausruhens gönnten. Ein leises Knurren des Jagdhundes machte Hedwig aufmerksam. Willst Du wohl still sein, Diana." sagte sie leise, als sie bemerkte, daß der Hund laut anschlagen wollte. -Weißt Du nickt,' daß Onkel und Tante schlafen und Du sie nicht wecken darfst?" Das kluge Thier verstand wohl, was ihm befohlen wurde; aber zu gleicher Zeit sah es Hedwig sehr unruhig an und wandte sich dann zur Thür, als wollte es sagen: Ja, merkst Du denn nicht, daß ein völlig Fremder kommt?" Hedwigs scharfes Ohr vernahm dann auch schon sich nähernde Tritte, trotzdem der weiche Waldboden das Geräusch des sich Nähernden so ziemlich verschlang; sie schaute rasch hinaus und ein freudiger Schreck durchries?lte sie. Kein Zweifel! der hochgewachsene, junge ffremde, der sich mit raschen, festen Schritten dem Hause näherte, konnte niemand Anders sein, als Richard; denn seine ganze Erscheinung batte so gar nichts von einem Deutschen. So wenigstens hatte sie sich stets einen Amerikaner vorgestellt. Die Kleidung ein wenig nachlässig und doch elegoni, den Hut mehr nach hinten geschoben, um für die klugen, unruhigen Augen stets einen freien Ausblick zu haben, der Gang hastig und lebhaft, als könne man nichts erwarten. Alleö. alles, was sie an dem Fremden mit einem Blick beobachtet hatte, bewies ihr zur Genüge, daß sie mit ihrer Beobachtung im Recht sei. In freudiger Aufregung wollte Hedwig hinauseilen, dann besann sie sich eines anderen; sie warf nur noch einen prüfenden Blick in den Spiegel, ob sie sich auch so vor dem Sohne ihres verstorbenen Bräutigams zeigen dürfe, strich eine Locke ein wenig aus der Stirn und nahm dann wieder ihr Buch zur Hand. Jetzt hatte sich der Fremde schon dem

Haufe genähert; er mochte vergeblich nach einem Klingelzuge gesucht haben, als er ihn nicht fand, klopfte er an die Hausthür. Diana fjicli es jetzt doch für ihre Hundcpflicht, den Ankömmling zu melden; aber sie wurde von Hedwig so energisch zur Ruhe gewiesen, daß sie es über einen hastig hervorgestoßenen Belllaut nicht hinausbrachte. Hedwig sah nun ein, daß sie dem Fremden die Hausthür werde öffnen müssen und sie eilte rasch hinaus; sie hatte ihrem Gesicht einen sehr ernsten Ausdruck zu geben versucht, aber als sie jetzt Dick vor sich stehen sah, vergaß sie ihren Vorsatz und rief in freudiger Erregung aus: Endlich sehe ich Sie! O, wie hab' ich Sie erwartet! Seien Sie mir herzlich willkommen!" und sie streckte ihm beide Hände entgegen. Sie kennen mich?" fragte Dick ein wenig verwundert über diefe lebhafte Begrüßung. Wer anders können Sie sein, als der Sohn meines mir unvergeßlichen Bräutigams! Hat doch Ihr theurer Vater so viel von Ihnen gesprochen und mir Ihre Photographie geschenkt! Dick musterte Hedwig so unbefangen und aufmerksam, als ob sie nicht eine Person, sondern irgend eine merkwürdige Sache sei; ohne ein Wort weiter zu sagen, folgte er ihrer Einladung und trat mit ihr in das Zimmer. Hedwk vermochte jetzt doch eine gewisse Unruhe nicht zu verbergen. Baron Heinrich hatte ihr wohl den Sohn geschildert; aber er war doch ganz anders. als sie sich vorgestellt, und diesem kühl-schweigsamen jungen Manne gegenüber verlor sie etwas von der Sicherheit. mit der sie gewöhnlich aufzutreten pflegte; sie verstand es wohl sonst sich aufzuspielen; aber diesmal wollte es ihr nicht gleich gelingen. Sie bat Richard. Platz zu nehmen und suchte in ziemlich geschraubten Worten noch einmal ihrer Freude Ausdruck zu geben, daß er endlich gekommen sei. Ich habe mich ja so nach Ihnen gesehnt." setzte sie hinzu, und sie blickte dabei mit einer Zärtlichkeit auf ihren Gast, die freilich zweifelhaft ließ, ob sie dem Sohne ihres verstorbenen Bräutigams oder dem jungen, hübsch gebauten Manne galt. Dick war zwar keine fesselnde, imponirende Erscheinung, es fehlte ihm das Vornehme, Aristokratische, er erinnerte weit eher an einen Farmer, als an einen Edelmann und er wäre von seinem Vater sogar noch heute in den Schatten gestellt worden, der trotz seines Alters ein schöner, stattlicher Mann genannt werden mußte; aber das scharf geschnittene Gesicht verrieth so viel Klugheit, so viel Willenskraft, und er sah sie mit Augen an. die älter waren, als er selbst; es ging ein nüchterner, verständiger Zug durch sein ganzes Wesen. Auf ihn schien auch wirklich ihre mütterliche Zärtlichkeit wenig Eindruck

zu machen; er hatte sich auf den ihm gebotenen Rohrstuhl gesetzt, die Beine jetzt übereinander schlagend, begann er. nachdem sie geendigt: Sie haben mir schrieben. Welche Beweise haben Sie für Ihre Behauptung?" Seine Blicke ruhten dabei scharf und forschend auf ihrem gerötheten Antlitz. Hedwig hatte sich das erste Zusammentreffen mit Dick ganz anders geträumt. Der junge Mensch dürfte gewiß bei ihrem Anblick die Fassung verlieren: von ihrer Schönheit bezaubert. zunächst gar nicht cm den eigentlichen Aweck seines Kommens sich erinnern können, sondern ihr nur sofort seine Huldigungen darbringen, und nun zeigte sich der Sohn ihres verstorbenen Bräutigams so ruhig und nüchtern, wie ein alter Justizbeamter, der nur erschienen ist, um einen Kriminalfall zu erörtern. Das warf all' ihre Hoffnungen über den Haufen; denn Dick sollte nicht nur die Ehrenfels zur wohlverdienten Rechenschaft ziehen, fondern auch für sie noch leidenschaftlicher schwärmen, als es fein Vater gethan hatte. Nun, er würde schon noch einzufangen sein tröstete sie sich, und deshalb hielt sie es für das Klügste, ohne weitere Umschweife auf die Sache einzugehen, die ihn herübergelockt hatte. Es ist gar kein Zweifel." begann sie mit möglichster Ruhe und Kälte: die Ehrenfels haben Ihren Vater vergiftet; er war ja kerngesund und verließ mich an jenem Abend so heiter und glücklich. denn schor, in den nächsten Tagen sollte ich seine Gattin werden und mit ihm in das Schloß seiner Väter einziehen, das mußten diese Elenden um jeden Preis zu hindern suchen; es wäre ihnen ja als eine zu tiefe Demüthigung erschienen, daß sie aus meiner Hand das Majorat zurückerhalten sollten, und deshalb blieb ihnen kein anderer Ausweg, als noch im letzten Augenblick den Mann bei Seite 'zu räumen, der mir sein ganzes Herz geschenkt hatte und mich, die er so innig liebte, zur Herrin von Ehrenfels machen wollte." Hedwig hatte das alles in theatralischer Haltung mit einem gewissen Pathos gesprochen, sie mochte sich dabei selbst wie eine Heldin aus einem ihrer Lieblinqsromane vorkommen. Auf Dick machte gerade diese Erzählungsweise einen wunderlichen Eindruck; er hatte, während sein Gegenüber sprach, die Hände in die Taschen seiner Beinkleider gesteckt und gleichmüthig zum Fenster hinausgeschaut, als wolle er die Blätter der alten Eiche zählen, die beinahe ihre Aeste in das Zimmer zu strecken suchte. Ist das alles, was Sie mir zu sagen haben?" fragte er jetzt, als Hedwig geendigt

Trau L 8. Ulebv. Mice-Prasidentin der Women's Demo cratic Clubs vom nördlichen Ohio.

ffi 9 gibt diele kränkliche Frauen im lUjj ter von 45 bis 55 Jahren, aber nur sehr wenige Jnvalidinnen im Alter von 55 bis 60 Jahren. Ter LedenSwechfel. der ungefähr im vierundvierzigsten Jahre eintritt, macht die Frau entweder zur Jnvalidin, oder gibt ihr ein neues Anrecht auf das Leben. Diejenigen, welche diesen Wechsel bei schlechter Gesundheit antreten, leben danach selten länger, als zehn Jahre, während eine Frau, bei der die thätigen Pflichten der Weiblichkeit bei guter Gesundheit aufhören, noch jahrelang glücklich lebt, nachdem sie schon das 60. Jahr üwrschritten hat. Während des .Lebenswechscls" hören die Menstruations - Funltionen allmälig auf. Dies ist wirklich eine kritische Zeit. Frau Laura S. Wedb von Toledo, Ohio, hält den Lebenswechscl für eine gefährliche Periode, sie hat aber Vertrauen zu CarduiWein. Sie schreibt : .Da ich. immer mehr oder weniger wahrend des Monatsfluffes gelitten hatte, furchtete ich den Lebenswcchsel, der immer näher kam. Während ich eine Freundin besuchte, gewahrte ich, daß sie Ihren Cardui-Wcin gebrauchte, und sie war so begeistert davon, daß ich mich entschloß, auch eine Flasche zu probiren. Ich verspürte gleich im ersten Monat etwas Linderung, und so fuhr ich drei Monate lang damit fort, und jetzt habe ich den Monatsfluh ohne Schmerzen, und ich werde den Wein dann und wann gebrauchen, bis ich diese Periode überschritten habe. Ich fürchte sie jetzt nicht mehr, da ich versichert bin, daß Ihr Cardui-Wein zu dieser Zeit von großem Nutzen sein wird.

WINE OF CARDUI

hatte, und er wandte ihr endlich wieder sein ruhiges, noch immer ganz unbeMögliches Antlitz zu. Ist das nicht Beweis genug?" fragte Hedwig zurück und fuhr sehr eifrig fort: Lassen Sie den Leichnam untersuchen, und das Gift wird sich sicher finden." Als Dick nicht gleich antwortete, setzte sie mit großem Eifer hinzu, während ihre dunklen Augen unheimlich zu funkein begannen: Sie sind es dem Andenken Ihres Vaters schuldig, dah Sie die Verbrecher zu? Rechenschaft ziehen. O. lieber Dick. Sie müssen das thun, ich ItfätDott Sie. Ich habe sonst keine ruhige Stunde mehr." Dick hatte sich erboben und zögerte noch immer, eine Antwort zu geben; aber da eilte sie auf ihn zu und zärtlich ihre Arme auf seine Schultern legend, während ihre unruhigen Augen sich in die seiniqen senkten, rief sie aus: Nicht wabr, Sie werden die Schändlichen entlarven? Sie sind ja, trotz Ihrer Jugend. ein so kluger, energischer Mensch!" Als jetzt die schöne, blühende Frauengestalt sich so zärtlich an seine Brust schmiegte, da rieselte doch eine heißere Vlutwelle durch seine Adern, er zog seine Hände aus den Taschen, und vielleicht würde er sie im nächsten Augenblick voll aufflammender, leidenschaftlicher Gluth um dies verführerisch schöne Mädchen geschlungen haben, wenn nicht jcht die Thür aufgegangen und der alte Förster mit seiner Gattin erschienen wären. Ach, sie hätten auch noch weiter schlafen können," dachte Hedwig, die kaum ihren Unmuth über diese unliebferne Störung zu verbergen vermochte; dennoch suchte sie sich nach Möglichkeit zu fassen und sich zu ihren Verwandten ten wendend, sagte sie triumphirend: Der Sohn meines Bräutigams ist doch gekommen; hier stelle ich Euch den Baron Richard von Ehrenfels vor, den rechtmäßigen Majoratsherrn und, lieber Dick, das ist mein Oheim und seine treue Lebensgefährtin die redlichsten und besten Menschen der Welt." Der alte Förster begrüßte mit der schlichten Gradheit, die bei seinem Stande fast immer zu finden ist, den Gast, seine redselige Frau dagegen erschöpfte sich in Versicherungen, wie sie sich freue, den jungen Baron endlich zu sehen, von dem ihre Nichte schon viel gesprochen habe. Dick schüttelte wohl den alten Leuten kräftig die Hände; er murmelte noch einige Worte, die als Dank für das freundliche Entgegenkommen gelten konnten, aber dann wollte er sich mit einem nochmaligen Händedruck rasch entfernen. Ich begleite Sie ein Stück," rief Hedwig sogleich aus. Ich habe Ihnen ja noch so viel zu sagen!" und ohne seine Einwilligung abzuwarten, schloß sie sich ihm ohne Weiteres an; ja, als sie das HauS kaum verlassen hatten und jetzt den schmalen Waldweg betraten, begann sie ganz zutraulich: Geben Sie mir Ihren Arm. lieber Dick. Sie wären ja ohne diesen heimtückischen Mord mein Sohn geworden. Ihr Vater hat mir oft gesagt: Nicht wahr, Du wirst Dick auch ein wenig lieb haben, er ist ein prächtiger Mensch! Ich hab' ihm das versprechen müssen und I ich will nun auch mein Gelübde halten. ch will Sie wte eine Mutter lieben. Nach diesen Worten neigte sie ihm ihr Anlntz zu und sie sah ihm mit einer Zärtlichkeit in die Augen, die bei der kaum Zwanzigjährigen von mütterlichem Empfinden ziemlich weit entfernt war.

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7ftß( Fran Elisabeth Barfield von Fort Varnwell, N. (5., hat während des Lebcnswechsels eine günstige Erfahrung mit CarduiWein gehabt. Sie schreibt : .Erlauben Sie mir, einige Worte des Lodes für Ihren wunderbaren Cardui - Wein zu sagen. Als ich Ihnen in 1900 schrieb, war ich so schwach und nervös, daß ich nicht lange aufsitzen konnte. Ich hatte einen so schlimmen Husten, daß ich mitunter dachte, ich würde ersticken. Als ich Ihre Medizin erhielt und sie zu gebrauchen begann, besserte sich meine Gesundheit, und jetzt fühle ich desser, als seit dem Lebenswechsel. Ich hoffe, daß die Besserung andauern wird. Ich habe Ihre Medizin Anderen empfohlen und werde es auch ferner thun. Dies ist ein ernstliches Thema für jede Frau, und der hier gelieferte Beweis, daß Cardui - Wein sie sicher über diese Gefahren bringen wird, kann nicht außer Acht gelassen werden. Es ist eine unselige ThatDick suchte die Aufwallung niederzukämpfen, die sich seiner bemächtigen wollte. Nein, nein, sie mochte noch so schön sein, ein noch so bestrickendes Wiesen haben; er durfte nicht in dieselben Netze fallen, in die sein Vater gerathen war; obwohl er bei Frauen noch wenig Erfahrung hatte, entging es seiner scharfen Beobachtungsgabe nicht, daß dies Mädchen eine heillose Kokette sei. die jetzt auf ihn Jagd machte. Ah. so rasch wollte er sich doch nicht einfangen wssen und deshalb suchte er ihren zärtlichen, zündenden Blicken ruhig Stand zu halten. Ich habe nieine Mutter früh verloren; aber wir Amerikaner lernen zeitig auf uns selber ruhen und allein unseren Weg durch die Welt suchen," gab er in seiner nüchternen Weise zur Antwort. Haben Sie die Mutterliebe nicht gekannt, Sie Aermster? Ich will sie Ihnen ersetzen!" rief Hedwig mit qroßer Wärme aus, die sich durch die kühle ,-Antwort Dicks nicht beirren ließ und ihre Augen senkten sich wieder voll Zärtlichkeit in das Antlitz ihres Begleiiers. Als Dick darauf keine Antwort gab, fuhr sie ohne Weiteres fort: Und als mein Sohn müssen Sie schon ein wenig auf mich hören und mir gehorchen. Sie dürfen die da drüben nicht im Majorat lassen, das sie sich durch ein schändliches Verbrechen gesichert haben, das sind Sie nun einmal dem Andenken Ihres Vaters schuldig. Machen Sie Ihre Rechte geltend." Ich wüßte nicht, daß ich ein Rech! dazu hätte." Kein Recht? War Ihr Vater nicht der älteste Baron Ehrenfels?" Er hat gerichtlich darauf verzichtet." Aus Noth und weil er fliehen mußte; aber sobald er zurückkam, war er von Gott und Rechtswegen wieder Majoratsherr; das haben die da drüben auch anerkannt, und sie waren bereit, ihm das Majorat wieder zu überlassen, die elenden Heuchler!" Mein Vater wollte das Majorat zurück haben?" fragte Dick etwas bewundert, ihm waren ja diese Verhältnisse völlig unbekannt geblieben. Er wollte nur einen einzigen Tag als Majoratsherr dort mit mir einziehen, dann hätten wir ihnen ja gern alles überlassen und ich wäre mit Ihrem Vater nach Amerika geganaen, denn ich wußte, daß er mich grenzenlos liebte;" als Dick schwieg, fuhr sie in großer Erregung fort: Die Elenden da drüben haben sich nur deshalb seinem Willen gefügt, weil sie sich schon einen besseren Ausweg ausgesonnen hatten. Sie durften ihn nur rasch beseitigen, dann hatten sie für immer vor ihm Ruhe, und das ist ihnen nur zu gut gelungen; denn mein armer Heinrich war ja so arglos und so hab' ick ihn verloren, den besten und herrlichsten Menschen, der mich grenzenlos geliebt hat und der keinen anderen Gedanken kannte, als mein Glück!" sie schaute ihm dabei wieder in's Antlitz, als erwartete sie von ihm ein tröstend Wort. Dick hatte wohl aufmerksam zugehört; aber all' ihre so leidenschaftlick gefärbten Mittheilungen konnten ihn nicht aus seinem Gleichmuth aufscheuchen und er fagte jetzt fo rubig wie bisher: Sie glauben also nicht, daß mein Vater eines natürlichen Todes gestorben ist?" (Fortsetzung folgt.) Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow."

sache, daß so viele Frauen zu dieser kritischen Zeit krank werden und sterben, weil sie sich nicht daraus vorbereiten. Frau Addie Stricklin von Falkins, Ala., sagt: .Ich habe den Cardui - Mein seit zwölf Monaten gebraucht, und ich glaube, daß ich gestorben wäre, wenn ich denselben nicht gehabt hätte. Ich war die Hälfte der Zeit im Bette, und mein Gatte bestand darauf, daß ich Cardui - Wein versuche. Ich bin seitdem im Stande gewesen, meine Hausarbeit zu verrichten. Ich halte mehr von Cardui - Wein, als von irgend einer anderen Medizin, die ich je gebrauchte. Jede Frau in der Welt sollte während des ,Lebenswechscls mit Cardui - Wein einen Ver such machen. Der Cardui-Wein ist das Mittel, eine tfratf gegen die Leiden des .Lebenswcchscls zu kräftigen. Er stellt nach jahrelangem Leiden gesunde Funktionen wieder her. Indem er dies thut, hat er Tausende von Leidenden zur rechten Zeit errettet. Wartet nicht, bis das Leiden da ist. Es sollten gründliche Vor, bereitungen dagegen getroffen werden. Be, ginnt heute mit der Cardui-Wein BeHandlung! Thedford's Black-Draught zum Reguliren der Gedärme und Leber unter, stützt die Kur wesentlich. Alle Apotheker verkaufen tzl.OO-Ftaschcn Cardui - Wein. Wegen Rath und Truckja chen schreibe man an The Ladies, Advisory Department The Chattanooga Medicin Company, Ohnttanoopa. Tenn. Alle Apotheker verkaufen $1.00 Flaschen Cardui - Wein. Hat das Leben Hunderttausender von leidenden Frauen gerettet. Er wird auch Euch helfen. Das verläßliche und erprobte EMER S 0 M Zum Verkauf bei The J0INERKENNEDYMUSICC0. tapM Bros. Brass Worts, Gießer und Dreher. Große und kleine Gußarbeiten in Messing, Phosphor Bronze, Aluminium, etc. Job- . varatur-Abeikn unsere SpeziaUtät. 138-142 Ost Georgia Str., Int ianapolls. Beide Phon o. 121 . Minnie Willharm, Präs. Mary Vayouky. Sekr Arbeit ersten Ranges in der UNION :: CO-OPERATIVE :: IAUNDRY No. 232238 Virginia Ave. John A htt,, Telephone: Geschäftsführer. lt und eu nie Dr. J. A. Sutcliffe, Wund-Arzt. Geschlechts-, Nrin- undRectum Krankheiten. Office : 155 Ost Market Str. Tel. 941 Office-Stunden : 9 bi 10 Ubr Bm. : I bi4 Udr Rm. nach Afheville R C. in Anbetracht der Sonten Baltisten Convention Einfacher Preis Rundfahrt. Fahrkarten werden vom 6. bis 10. Mai verkauft. Rückfahrt limitirt auf den 2. Juni. Für Einzelheiten wende man sich an die C. H. & 2)., oder schreibe an . P lgeo, D. P. A., Indianapolis. D. . dwards, Paff. Trasfic 2P.gr., Cincinnati. Chicago und der grofte ?iordweften via r laSka Hawaii Philippine Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Bon der Monon 47. Str. Station, Ebicago, kind's nurö Minuten mittelst elektrischer Ear nach den Union Biehböfen k'rened Liok Sprins, in dem Drang- Eountv Hochland. Kamillen Hotel imter neuer iSeichansleituna. Pluto, Proserpine und Bowle Quellen. Benes Minerlwaffer der Wett. Ze Mge täglich via rcencastle. Ticket-Officen : Union Station, Raffachusetts Ave. und 25 WeF Washington Strafte. R. P.Alge o. tifmft Dass. Agenl, Indianapolis. Ind. . H. M cDo e l, E. H. N o ck e l l. ras. uud en. Mgr. Berr,ebkletter. Frank A. Reed. en. Pasi. gen:, hicigo. Zll.