Indiana Tribüne, Volume 25, Number 210, Indianapolis, Marion County, 26 April 1902 — Page 3

Jndiaül, Tribüne, 2. April 1902.

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...Bon oben!... Wir sollen ftets den Schöpfer loben. Denn aller Segen kommt von oben; Daran ist mahrlich viel gelegen, Doch fällt von oben auch der Reg en; Und ist das Dach nicht gut Ihr Leu!'. Giebt's unmillkomm'ne Feuchtigkeit" D'rum ruft beizeiten Eschenbach, Der steigt mit Wollust Euch auf's Dach. Moritz Eschenbach, 1718 Madison Avenue. Alle Arten von Stutftt: Blech, und isenar Heiken weiden zu mätzlgen Preisen übernommen. Reparawren werden prompt ausgeführt.

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Hohe Ehrung. Frankreich's stattliche Gesandt schuft zur Rochambeau-Feier. Die Abfahrt per Schlachtschiff auloisc ersolgt a 5. Mai.

Prinz Heinrich's Geschwader auf einer ttebungs'Kreuzsahrt. Tod eineS Bankiers und Philantrv' pcn in Frankfurt a. M. Ter Zustand der Königin Wilhel mine noch immer bedenklich. Tie Unruhen im südlichen Ruhland und Finnlaud. Frankreich. Zur Rochambeuu-Feier. Paris. 25. Aprik. Folgendes ist eine Liste der Mitglieder der Gesandtschaft, welche Frankreich zur Enthüllung des Rochambeau-Tenkmals nach Washington schicken wird: General Brugere, Ober-Comman-deur der französischen Armee, Vicepräsident des Ober-Kriegsraths und Ge-neral-Jnspektor ; General Le Chalander, ein Nachkomme eines Leutnants von Rochambeau ; Oberstleutnant Hermite ; Hauptmann Poüilloue de Samt Mars, Sohn des bekannten Generals dieses Namens, der vor wenigen Jahren starb ; Hauptmann Lasson ; Viceadmiral Fournier, letztjähriger Befehlshaber des Mittelmeer-Geschwa-ders und jetziges Mitglied des OberMarineraths, sowie zwei noch nicht ausgewählte Marineleutnants ; Jean Gnillemin, Unter - Chef des Bureaus des Ministers des Aeußeren, Delcasse; Robert Le Billy, Mitglied des genannten Bureaus; Graf Paul de Lafayette, gegenwärtig in den Ver. Staaten, als Vertreter der Familie Lafayette, nebft dem Vicomte de Chambrun, Secreiär der französischen Botschaft in Berlin, als Mitglied der Delegation des auswärtigen Amts. Außerdem hat die französische Regierung beschlössen, einen Vertreter des KultusMinisteriums zu entsenden, und die Wahl des Ministers Leygues ist auf Alfred Croisset, Dekan der Fakultät der Wissenschaften, gefallen, einen der bedeutendsten Redner und Schriffteller Frankreichs. Dem großen Interesse, welches Präsident L oubct der bevorstehenden Feier entgegenbrigt, ist es zu dauken, daß Gen. Brugere zum militärischen Führer der Gefandschaft ernannt wurde, der als langjähriger Chei des militärischen Haushalts des verstorbenen Präsidenten Carnot bei den Mitgliedern der hicssgen amerikanischen Colonie fehr beliebt geworden ist. In Anerkennung feiner Sympathien für Amerika wurde ihm seiner Zeit ein Bankett gegeben, an welchem der damalige amerikanische Gesandte in Frankreich, Whitelaw Reid, theilnahm und bei welcher Gelegenheit ihm eine Adresse überreicht wurde, von der Whitelaw Reid erklärte, daß sie eine ausgezeichnete Empfehlung für ihn sein würde, wenn er jemals die Ver. Staaten besuchen sollte. Um der Gesandtschaft einen noch glänzenderen Anstrich zu geben, wird sie auf dem Schlachtschiff Gauloise" nach den Ver. Staaten befördert werden, welches am 5. Mai von Toulon abfährt. Deutschland. Prinz Heinrich's Geschwader. Kiel, 25. April. Das erste Flottengeschwader unter dem Befehl deö Admirals Prinz Heinrich ist heute zu einer Uebungs-Kreuzfahrt an der englischen und irländischen Küste abgedampft, welche mehrere Wochen dauern wird. Das Schlachtschiff Kaiser Wilhelm der Große" kehrte später nach der kaiserlichen Werft zurück, da seine Ma schinerie auf hoher See in Unordnung gerathen war und an Bord des Schiffes einigen Schaden angerichtet hatte. Bankier gestorben. Frankfurt . M., 25. April. Georg Speyer, Mitglied der BankierFirma Lapard, Speyer & Ellison, ist hier gestern Abend gestorben. Speyer war 67 Jahre alt. Er hinterläßt eine Wittwe und einen Sohn. Der Verstorbene war ein Frankfurter von Geburt und betheiligte sich an vielen Wohlthätigkeits - Unternehmungen. Unter Anderem stand er an der Spitze

einer Corporation , welche moderne Logirhäuser für Handwerker und Arbeiter in den Vorstädten Frankfurts baute. Holland. Das Befinden derKönigin.

Im Haag, 25. April. Das Nachmittags-Bulletin von Schloß Loo gab keine näheren Aufschlüsse über das Befinden der Königin Wilhelmina und besagte nur, daß dasselbe zu keinen besonderen Bemerkungen Veranlassung gebe. Amsterdam, 25. April. In amtlichen Kreisen wird zugegeben, daß keine Besserung im Zustande der Königin eingetreten ist, und das Zugeben der Aerzte, daß si? nicht gut schläft, wird als ein schlimmes Zeichen betrachtet. Es heißt, daß die Patientin nur flüssige Nahrung erhält, jedoch ungeduldig nach fester Nahrung verlangt, sodaß es ihrer Mutter schwer wird, sie zu beruhigen. Die täglichen Ausfahrten der Köni-gin-Mutter geschehen auf besonderen Wunsch der Aerzte und können daher nicht als ein Zeichen der Besserung im Befinden der Königin gelten. Ruhland. Allgemeiner Streik. Wien, 25. April. Der Correfpondent der Neuen Freien Presse" in St. Petersburg berichtet, daß vom 1. Mai an ein allgemeiner Arbeiter-Ausstand angeordnet ist. Die Leute verlangen einen zehnstündigen Arbeitstag. Die Unruhen in SüdRußland. St. Petersburg, 25. April. Der Minister des Innern, von Plehwe, hat sich nach dem Süden begeben, um persönlich die dort ausgebrochenen Unruhen zu untersuchen. Aus Moskau eingetroffene Nachrichten besagen, daß die Arbeiterbewegung daselbst eine gefährliche Gestalt angenommen hat. In Moskau und den südlichen Provinzen haben zahlreiche Fabrikbrände stattgefunden, dis auf Brandstiftung zurück geführt werden, und es sind aufrührerische Plakate angeschlagen worden, durch welche die Arbeiter aufgefordert werden, sich gegen die ausländischen Teufel", wie sie die ausländischen Ge-schäfts-und Werkführer nennen, zu er heben. Es heißt ferner auf den Plakaten, daß kalter Stahl und heißes Blei billig sind." Die erwähnten Geschäftsführer sind wiederholt schimpflichen Behandlungen seitens ihrer eigenen Angestellten ausgesetzt gewesen. Die Zustände in Finnland. St. Peterburg, 25. April. Ein Vertreter der Assoäirten Presse, der soeben aus Hclsingfors, Filplland, zurückgek?hrt ist, hat daselbst mehrere Führer der Patrioten" und Andere interviewt", welche erklärten, daß die Regierung die Bericht über Unruhen in Finnland absichtlich übertreibe, um in nächster Zukunft über das Land den Belagerungszustand verhängen zu sönnen. Diefe Anficht wird scheinbar bestätigt durch einen laiserlichen Erlaß vom letzten Sonntag, durch welchen die Rekrutirungsperiode verlängert und die Finnländer vor Ungehorsam gegen die Militärvorschriften gewarnt werden, der die Regierung ör von überzeugen würde, daß vie bisher üblichen Verwaltungsmethoden keine genügende Garantie für einen ruhigen Fortgang der öffentlichen Angelegenheiten böten" Das Rekrutirungszesetz ist die Urfache der jetzigen Wirren. Die Gemeinden weigerten sich, die Vertreter für die Rekrutirungsbehörden zu einennen, worauf die Regierung ihnen willkürlich schwere Geldstrafen auserlegte; so wurde Tammersfors mit 33,000 Mark, Helsingfors mit 30,000 und sechs anv e Gemeinden mit 14,000 bis 22,500 Mark bestraft. Die Rekrutirungcn erwiesen sich als ein vollständiger Fehlfchlag, indem sich die meisten Ausgehobenen nicht stellten oder sich weigerten, den Eid zu leisten. In Winborg und Helsingfors fanden Unruhen statt, bei welchen sich die Kosacken schlimmer aufgeführt haben sollen, als bei den St. Petersburger Unruhen im Jahre 1901. Die Regierung gab ihnen scheinbar ganz freie Hand. Sie plünderten und mordeten und begingen sonstige Gemeinheiten. Die offiziellen Berichte verkleinerten die Verluste der Bürger bei den Zusammenftößen, während die der Truppen vergrößert wurden. Die Bevölkerung von Helsingfors will ein Gesuch um Zurückziehung der Kofacken an den Ezaren richten. Die

Auswanderung aus Finnland nimmt gewaltige Dimensionen an. Sie betrug im Jahre 1901 über 15,000, und jetzt 500 bis 1500 per Woche. Neuer Kultus mini st er. St. Petersburg, 25. April. Der Hülfs-Kultusminister Sanger ist als Nachfolger von Gen. Van Nowski als Kultusminister ernannt worden. Gen. Van Nowski wurde nach der Ermordung Bogliopoff's im Jahre 1901 ernannt und trat am 23. April zurück, angeblich wegen der Opposition gegen die von ibm vorgeschlagenen Schulformen in Rußland. Großbritannien. Eisenbahn-Unfall. London, 25. April. Fünfzig Personen wurden heute Morgen bei einem Unfall an der Great Eastern Eisenbahn, unweit dem Hackney Downs Bahnhof, verletzt. Bei der Fahrt über eine Brücke entgleiste ein von Walthamstow kommender Zug und die ersten Waggons wurden bei dem Zusammenstoß mit dem Brückengeländer zertrümmert. Von den Insassen des ersten Waggons blieb fast keiner unverletzt. Beresford siegreich. London, 25. April. ContreAdmiral Lord Charles Beresford. ein

Confervativer, ist als Vertreter von Woolwich an Stelle des zurückgehetnen Col. Edwin Hughes in's Unterhaus gewählt worden. Es war vor einiger Zeit im Parlament der Versuch gemacht worden, gegen Lord Beresford ein Disciplinarverfahren ein, zuleiten, weil er sich in abfälliger Weise über den Zustand der britischen Flotte geäußert hatte. China. Blutiger Kampf. Hongkong, 25. April. Nach richten aus Wu Tschau vom 22. April besagen, daß zwischen einer Abtheilung kaiserlicher Truppen, die sich auf dem Wege nach Nan-Ning befanden. und einer großen Anzahl Rebellen ein blutiges Gefecht stattfand. Die Kaiserlichen griffen dieVerschanzung der Rebellen in den Wu Tschang-Gebirgen an, zersprengten den Feind und nahmen ihren Anführer Hung-Jung-Seng. der verwundet war, gefangen. Später besetzten die Rebellen zwei Ortschaften in der Nähe von Nan Ning und schlugen dort ihr Hauptquartier auf. Philippinen. Aus Mindanao. Washington, 25. April. Ge-neral-Adjutant Cordin veröffentlichte heute Auszüge aus einer Kabeldepesche von General Chaffee über die Lage auf Mindanao. Es heißt darin, daß Oberst Baldwin, ehe man ihn hatte erreichen konnen, das Fort in Pulas nach kurzem Widerstande genommen habe. Bald darauf ergab sich der benachbarte Ort Ganasi und die Häuptlinge Lampock und Amanipock erboten sich, Frieden zu schließen. Der Sultan von Ganasi forderte Baldwin auf, nach feinem Lager zu kommen, doch wies Chaffee ihn an, nicht hinzugehen. Es sei seine, Chaffee's, Absicht, eine Unterredung mit Gen. Davis herbeizuführen, und er werde sich auf der Hancock nach Malabang begeben. Sie beabsichtigten eine starke Armee nach dem See Moros zu senden, mit den Häuptlingen zu verhandeln und dann die Truppen auf verschiedenen Wegen nach Malabang und Parang zurückzuziehen. Es werde Alles aufgeboten werden, um einen allgemeinen Krieg zu verhüten. Davis bezeichne die Lage als eine sehr günftige. Freigesprochen. Manila, 25. April. Major Waller und Leutnant Day vom Ma-rine-Corps, welche hier vor einem Kriegsgericht wegen standrechtlicher Erschießung von Eingeborenen auf der Jrchl Samar prozessirt wurden, sind freigesprochen worden. Gen. Smith's Prozeß. Manila, 25. April. Die kriegsgerichtliche Untersuchung gegen Gen. Jacob H. Smith wurde heute begonnen. Gen. Lloyd Wheaton führt den Vorsitz. Col. Chas. A. Woodruff, der Vertheidiger des Angeklagten, er klärte, er wünsche die Verhandlungen zu vereinfachen, indem er zugebe, daß Gen. Smith dem Major Waller die Weisung ertheilt habe. Jeden zu tödten, der fähig sei, Waffen zu tragen, und daß er die Altersgrenze auf 10 Jahre festgesetzt habe, weil die Knaben auf Samar in diesem Alter ebenso gefähr. lich seien, wie die älteren. Capt.

David Porter vom Marinecorps unb

Leut. John H. Day waren die einzigen Zeugen, die heute verhört roui den. Ihre Aussagen ergaben nichts Neues. Major Waller war durch Krankheit verhindert, zu erscheinen, wird jedoch wahrscheinlich morgen als Zeuge auftreten. Tie Cholera. M a n i l a, 25. April. Die neuesten Cbolera-Berichte lauten wie folgt: Manila, 505 Fälle und 308 Todesfälle; in den Provinzen, 1357 Fälle und 907 Todesfälle. Die Gesundheitsbehörde hat ermittelt, daß die Eingeborenen versuchen, die Todten während der Nacht zu beerdigen, um die Auffindung der lebenden Kranken zu verhindern. Nachrichten aus Jndiana. N e w A l b a n y. In der Glasfabrik der New Albany Cooperative Window Glas Company" wüthete am Donnerstag Abend ein Feuer, das eine ziitlang die ganze Fabrik, die an der Waterstraße gelegen ist und von einer Anzahl von Glasbläsern aus eigene Rechnung betrieben wird, einzuäschern drohte. Das Feuer wurde kurz vor 9 Uhr im Kesselraum der Fabrik entdeckt und verbreitete sich mit alarmirender Schnelligkeit. Die gesammte New Albanier Feuerwehr wurde alarmirt und in Thätigkcit gestellt. Durch beinahe übermenschliche Thätigkeit der Feuer, wchrleutr wurden die Flammen von der eigentlichen Glasbläserei, dem werthvollsten Theile der ganzen Anlage ferngehalten. Der Kessel- und Maschinenraum sowie das Gebäude, in dem die zum Versandt des fertigen Glases benöthigten Kisten gemacht werden, gingen in Flammen auf. Der Schaden beläuft sich aus; ungefähr K10.000 und ist durch Versicherung gedeckt. Der Betrieb der Fabrik mußte temporär eingestellt werden. Die Feuerwehr war kaum in ihre Ouartiere zurückgekehrt, als sie wieder alarmirt wurde. Kurz nach Äcitternacht bemerkten Passanten im dritten Stockwerk des von S. Newburger & Co. als ein Schnittwaarenladen benutzten und Herrn Basil Toerhoefer gehörigen Gebäudes an der Pearl Str. einen hellen Feuerschein, und sie hatten kaum Zeit gehabt, einen Alarm abzugeben, als auch schon die Flammen aus dem Dachstuhl schlugen. Trotzdem die Feuerwehr sofort in Thätigkeit trat, konnte den Flammen nicht mehr Einhalt gethan werden. Sie fanden an den Waaren, mit denen das Gebäude vom Keller bis zum dritten Stockwerk gefüllt war, reiche Nahrung, und in wenigen Minuten bildete das ganze Gebäude, das bei 40 Fuß Front eine Tiefe von 120 Fuß hatte, ein einziges Flammenmeer. Die Feuerwehr mußte ihre ganze Thätigkeit auf die Beschützung der anstoßenden Baulichkeiten beschränken, was ihr auch gelang. Der Schaden am Waarenlager wurde von den Inhabern der Firma auf 560,000 angegeben, wahrend das Gebäude etwa 810,000 werth war. I FortWayne. In Adams County sind mehrere Hundert Acker Holzland durch Feuer zerstört worden. Auch sechs Wohnhäuser in der Nähe von Echo sind abgebrannt. Das Feuer war dadurch entstanden, daß ein Junge versucht hatte, ein Eichhörnchen, das sich in einem hohlen Baume befand, auszuräuchern. Ein biederer Farmer ließ gestern Nachmittag sein Fuhrwerk in der Nähe von Mollet's Fleischerladen an Lafayette Straße stehen, während er in dem Laden etwas zu besorgen hatte. Als er zurückkehrte, fand er bei dem Gespann eine Frau, die ihm mit verblüffender Zungenfertigkeit auseinandersetzte, daß sein Pferd einige Zweige von ihrem Schattenbaume auf dem Seitenwege vor ihrem Hause gefressen habe, der Baum sei einen Dollar werth und sie verlange Schadenersatz :c. Um dem unaufhörlichen Wortschwall ein Ende zu machen, griff der Farmer schweren Herzens in seine Tasche und gab der Frau Kl, worauf sie, froh, ein so vorzügliches Geschäft gemacht zu haben, eilends in ihre Wohnung verschwand. Der Farmer schaute ihr verdutzt nach, als wisse er nicht, wie ihm geschehen und nachdem er sich überzeugt hatte, daß er wirklich um einen Dollar leichter geworden war, kratzte er sich sehr nachdenklich hinter den Ohren. Plötzlich umspielte ein verschmitztes Lächeln sein Lippen, er borgte sich in der Nachbarschaft eine Schaufel, grub den Baum aus, lud ihn auf seinen Wagen und fuhr vergnügt von dannen.

ISchwäche

von Männern und Frauen. Könnten wir in die Herzen eines jeden Mannes, dem wir begegnen, blicken, welche unermeßliche Trauer und Verzweiflung würden wir gewahr werden! Indiskretionen und Blutkrankheiten verursachen mehr körperlichen und geistigen Ruin, als alle anderen Ursachen zusammen genommen. Sie treffen das Fundament der Mannheit, sie vernichten die Lebenskräfte, sie untergraben das System und nicht nur zersprengen sie oft den Familienzirkel, sondern sie legen ihre vergifteten Arme auch in die nächste Generation. Wenn Sie ein Opfer sündiger Gewohnheiten waren, so ist der Samen gelegt und früher oder später werden Ste die Folgen ernten. Ist Ihr Blut aus irgendwelcher Ursache vergiftet, riskiren Sie keine spätere Wiederkehr. Unsere neue methodische Behandlung heilt Sie positiv und Sie brauchen eine Wiederkehr der Krankheit nicht zu befürchten. Wir geben Ihnen einen Garantiebond dafür. Wir warnen Sie aufrichtig vor Benützung von Quecksilber, welches Blutvergiftung nicht heilt, sondern nur die Symptome untcrdrückt. Wir heilen odcr-keineBczahlnng. Lassen Sie Ihr Leben nicht dahin ebben und Körper und Geist schwächen. Es ist kein Raum in dieser Welt für geistige, physische oder geschlechtliche Zwerge. Unsere neue methodische Behandlung heilt alle unnatür' lichen Verluste, reinigt daS Blut, kräftigt die Nerven, stellt die Lebenskraft wieder her und macht aus Ihnen einen Mann. Wenn Sie leiden, kommen Sie zu n. Konsutation ist frei. Wir behandeln uud heilen Blutkrankkciten, Viricoceie. iriktur, unnatürlichBerIufte. lerenund Harntrankheiken. Kein Schneiden, keine Operation. Keine Abhaltung vom Geschäfle. Alles vertraulich. Konsultation frei. Bücher frei. Fragebögen für heimische Behandlung frei. DRS. KENNEDY & KM. 25 Süd Meridian Str. Indianapolis, Ind. Stunde : 9 Vorm. bis 8 Abend. Sonntag : 10 Vorm. Ins 12 Mittags, 2 bis 8 Abends. AWNINGS Eberhard! & Co., No. 122 Süd Capitol Ave. Steues Phoe 1226; Altes Bi 2i32 Sprechen Sie bei dieser alten deutschen Firma vor, ehe Sie Ihre Amning bestellen, dieselbe wird Ihnen Preise geben, die Sie in Erstaunen setzen werden. AWNINGS WE F00L THE SUN Unsere Garantie unsere Arbeit ist so gut wie Gold Tollars. MWliü Teilt & Mi Co., 447 Ost Washington: Str. Phones 1122 ü Louis VollratiYs t Grocery und Alcisch-Markt, 125 West Morris Sttaße. 4 'l.Elke Capitol Avenue und Morris Straße. Staple und Fane;- Groceries, Frisches, gesalzenes und geräuchertes Fleisch, Wurst, reineS Schmalzusw. Zu vermiethen : Zimmer im Majestic :: Gebseude z rednzirten Preisen. DaS feinste Office-Gebäude in der Stadt. vollständig feuersicher. Schnelle Fahrstühle und alle modernen Bequemlichkeiten. Nachzufragen bei GrTegOlT & Appel, Agenten, turnte Indianapolis Gas Co. eueö Telephon 2834. Indianapolis Dr. L. A. Greiner, empfiehlt sich für'die Verpflegung kanker Thiere. Kranke P'erde werden entgegengenommen und erhalten bessere Abmartuna als m idrer eigenen Stallung. 18 biS 24 Zü Oft Vttafft. Telephon 905. Wohnung 1798. Deutsche Buchhandlung. Cl tngdak. 84 ir,inia ., M. (Pnnbr,ke rcade.) Hufschmied. W. W. Knight, 108 Virginia Avenue und 215 Ost Marvland St. Neues Tel. 45.