Indiana Tribüne, Volume 25, Number 207, Indianapolis, Marion County, 23 April 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, SS. April 1902.

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Weife Plafmung Bemerkenswerthe Rede Johtt Hays Hammond's in London. Gutheinung der Getreidez olle im Budget seitens des Unterhauses. Erklärung der Direktoren der deutschen Dampfschiff'Gesellschaften. Teutschland braucht mehr Zeit für die Ausstellung in St. Louis.

Ö chreckliche Folgen des Erdbebens im Staate Gucrtemala. Kämpfe amerikanischer Truppen mit Moros auf Mindanao. Vollständige Niederlage der Rebellen in Colombia. Großbritannien. Bemerkenswerthe Rede. London, 22. April. Ich muß Ihnen rathen, nicht zu viel Gewicht auf die übertriebenen Freundschaftsbetheuerungen einer in Amerika Anglomaniacs" genannten Klasse von Leuten zu legen." DieseWorte bildeten den Grundton einer Rede, welche der amerikanische Ingenieur John Hays Hammond heute Abend bei einem, zur Feier seiner Rückkehr nach England gegebenen Bankett hielt. Er erklärte seinen Zuhörern die tiefe Sympathie der Amerikaner für die Boeren, und machte darauf aufmerksam, daß Großbritannien nichts thue, um diese boerenfeindliche Stimmung in den Ver. Staaten abzuschwächen. Eben so offen gab Hammond den Briten den Rath, in ihren Forderun- ! gen liberal zu sein. Ihre amerikanii Ms Itruiinh" iriftist r Firttton III. U , v, ,,vVi j)versichtlich, daß bei der Vereinbarung der Friedensbedinaunaen den Boeren gegenüber eine weise Liberalität geübt werde." Eine solche Erklärung von Seiten eines Mannes, der in derselben Rede auf seine Einsperrung in Pretoria wegen seiner Boeren-feindlichen Gesinnungen hinwies, ef eine gewaltige Wirkung hervor. Redner führte aus, daß die Amerikaner ihre Eindrücke über den Boerenkrieg aus den Reden der Abgesandten der Boeren sowie der Boeren-freundlichen Briten erhielten, und unter solchen Umständen sei es nicht zu verwundern, daß die corrupte Transvaal-Oligarchie, die sich unter der Maske der kleinen Schwefter-Republik Präsentire", sich die Hülfe und Sympathie Amerika's gesichert habe. So verschieden wir Engländer und Amen taner auch in politischer Beziehung von den Boeren sind", fuhr er fort, so müsien wir doch den Kampfesmuth bewundern, welchen die jetzt unter Waffen stehenden unalücklichen und irregeleiteten Boeren an den Tag legten". Redner warnte seine Hörer davor, denselben Fehler zu begehen, welchec nach Beendigung des Bürgerkrieges in Amerika gemacht wurde, wo man versuchte, die südlichen Staaten mit Beamten aus dem Norden zu regieren, und wo es viele Jahre dauerte, bis der durch die Earpetbaggers" angerichtete Schaden wieder ausgebessert war. Unter den Theilnehmern am Bankett befanden sich der Marquis von Graham, der Earl von Kintore, der Earl von Jersey, der Earl von Dudley und der Earl von Hardwicke; ferne? die Lords Grey. Windsor und Harris, sowie Eontre-Admiral Chas. Beresford. Die Getreidezölle. London, 22. April. Die ganze heutige Aöendsitzung des Unterhauses wurde durch eine erregte Debatte über die im Budget vorgesehenen Getreidezölle ausgefüllt. Der Kanzler des Schatzamts, Sir Michael Hicks-Beach, kündigte an, daß auf Abfall", oder grobes Mehl zur Biehfütterung nur 3 Pence per Centner, statt 5 Pence, Zoll bezahlt werde ; dadurch werde die Befürchtung der Farmer beiseite gesetzt, daß durch einen Hoheit Zoll auf Abfall" die ihnen aus denGetreidezöllen erwachsenden Vortheile wieder aufgehoben würden. Der Kanzler sprach die Ansicht auö, daß die Brodpreise, die seit der Bekanntmachung des Budgets um k bis 1 Penny per Laib gestiegen seien, wieder heruntergehen würden, sobald sich der Handel den neuen Bedingungen angepaßt habe. Um Mitternacht beantragte Balfour Schluß der Debatte und die Resolution zu Gunsten der Getreiezölle wurde mit 283 gegen 197 Stimmen ange-nommen.

Deutschland. Der D a m p f e r t r u st. Berlin, 22. April. Die Herren Ballin und Platz, Generaldirektoren der Hamburg-Ameritanischen Dampfschifflinie und des Norddeutschen Lloyd bezm., gaben beute den Aktionären, welche sich wegen der Beziehungen der Linien zum Morgan'schen DampfschiffTrust erkundigten, die Erklärung ab, daß ihre Gesellschaften nicht vom Trust ausgekauft seien, sondern ihre Unabhängigkeit bewahrten. Sie hätten nur eine Anzahl vortheilhafter Contrakte mit dem englischamerikanischen Syndikat abgeschlossen, welche Ende Mai den Aktionären in einer besonderen Versammlung zur Bestätigung unterbreitet werden würden. In den Kreisen der Exporteure, Bankicrs und Politiker herrscht trotzdem die Ansicht vor, daß sich die deutschcn Dampfschiff - Gesellschaften dem auswärtigen Einfluß untergeordnet haben. Die St. Louiser Ausstell U N g. Berlin. 22. April. Herr Richter, der Nachfolger des Hrn. Wermuth als Reichscommissär der Chicagoer Weltausstellung, und der die deutsche Ausstellung in Paris leitete, erklärte heute dem Vertreter der Sr. Louiser Weltausstellung, Hrn. Joseph Brucker, er bezweifle sehr, daß Deutschland seine für St. Louis geplante Ausstellung bis 1903 fertig stellen lönne. Es nahm vier Jahre, um die Ausstellung für Paris vorzubereiten, und obwohl Deutschland in St. Louis nicht so stark vertreten sein werde, wie in Paris, so sei es doch unmöglich, mit den Borbereitungen innerhalb eines Jahres fertig zu werden.

Die britischenGrausamleiten. Berlin. 22. April. Das BoerenComite in München wird am Donnerstag in Pamphletform Zusammenstellungen von britischen Grausamkeiten in Südafrika, wie sie in Depeschen von Gen. Delarey, Gen. Smut u. A., gemeldet wurden, veröffentlichen. Guatemala. Schreckliches Erdbeben. New York, 22. April. Nachrichten aus Guatemala besagen, daß die ganze Republik in der Zeit vom Freitag bis Sonntag Nacht von schrecklichen Erdstößen erschüttert wurde, zwischen denen nur kurze Pausen zu verzeichnen toaxtn.Jha schlimmsten waren die Fo.'gcnWtS l'.odebens in Quesaltenango, wo über 500 Personen getödtet und Eigenthum im Werthe von Millionen von Dollars zerstört wurde. Das ganze Land ist von einer Panik ergriffen. Die Ortschaften Patzum und Mazatenango, letztere in dem großen Kaffeediftrikt, wurden vernichtet. Das Erdbeben war von heftigen Gewittern und Regengüssen begleitet. Guatemala City, 21. April. Die hier eingetroffenen Nachrichten über die Folgen des Erdbebens besagen, daß Salola, Nahuala, Amatitlan, Santa Lucia und San Juan schlimm mitgenommen, nd daß Quesaltenango zum Theil zerstört wurde. In der letztgenannten Stadt wurde der Schrecken noch, durch eine Feuersbrunst erhöht. Die Regierung trifft Maßregeln zur Linderung der Noth. Philippinen. Die Moros. Manila, 22. April. Zwischen den amerikanischen Truppen und den Mores auf der Insel Mindanao haben in den letzten 24 Stunden zwei Gefechte stattgefunden. Moore, tom 27. Jn-fanterie-Regiment, der mit einer kleinen Abtheilung auf der Suche nach Wasser war, wurde aus w?iter Entfernung leschossen. Oberstleutnant F. D. Baldwin kam ihm mit einem Bataillon und einem Berggeschütz zu Hülfe und schlug die Moros, welche 7 Mann an Todten verloren, in die Flucht. Auf den Niederlassungen der Moros wehen rothe Flaggen, zum Zeichen, daß sie entschlossen sind, auf's Aenßerste zu kämpfen. Später versuchte Sultan Pualo mit einer Abtheilung Eingeborenen das von den Amerikanern besetzte Gebiet zurückzuerobern, doch wurden die Moros abermals auseinander gesprengt. Der Häuptling Ganasio hat an den amerikanischen Befehlshaber eine Delegation gesandt mit der Meldung, daß er bereit sei, die unter seiner Controlle befindlichen Leute zur vollständigen Unterwerfung zu bringen.

Brigadegeneral Davis, Befehlshaber in Zamboanga. auf der Insel Mindanao. giebt zu, daß er aus Washington Befehl erhalten hat, seine Truppen von Mindanao zurückzuziehen, doch besürchtet er, daß dadurch die Amerikaner ihr Ansehen unter den Moros vollständig verlieren werden. Seine Befehle sind indeß unzweideutig. Generalleutnant Baldwin und seine Leute find außerhalb des Bereichs telegraphischer Mittheilungen von Washington. W a s h i n g t o n, 22. April. Das Kriegsdepartement hat General Chaffee angewiesen, den Abmarsch der geplanten Expedition in's Innere von Mindanao zu verschieben, bis er weitere Weisungen aus Washington erhält. Der Präsident wünscht alle anderen Mittel zu erschöpfen, die Moros, welche amerikanische Soldaten ermordeten, gefangen zu nehmen, bevor er eine bewaffnete Expedition zu dem Zwecke entsendet. Doch werden alle Vorbereitungen zu dem Abmarsch des betreffenden Theiles von Gen. Davis' Armee getroffen. Kriegsgericht aufgelöst. M a n i l a, 22. April. Auf Befehl aus Washington ist das Kriegsgericht, welches eingesetzt wurde, um General

Jacob H. Smith zu Prozessiren, aufgelöst worden. Die Mitglieder des Gerichts, welches über General Smith aburtheilen foll, werden in Washinqton ernannt werden. Wahrscheinlich werden jedoch dieselben Offiziere wieder ernannt werden, welche Gen. Chaffee ausgewählt hatte. F a m i l i e n k a m P f. London, Ky., 22. April. Aus Clay Connty wird über einen Familienkampf berichtet, welcher den Tod des 20jährigen Dennis McCallum und die Verwundung feines älteren Bruders William zur Folge hatte. Die Brüder geriethen über einen Revolver in Streit und Dennis soll William geschlagen und zu erschießen gedroht haben, worauf der letztere feuerte und feinen Bruder erschoß. Der Vater kam gerade hinzu, als der tödtliche Schuß fiel, und brachte seinem Sohne eine Wunde im Bein bei. Vater und Sohn wurden verhaftet. Die Cholera. Manila, 22. April. Der Heutige Cholera-Bericht lautet : Manila 433 Fälle und 366 Todesfälle; Provinzen 989 Fälle und 705 Todesfälle. Es hat sich herausgestellt, daß der verdächtige Krankheitsfall an Bord des Transportschiffs Buford" kein Cho lerafall war, und infolgedessen hat der Dampfer wieder seine Fahrt nach San Francisco angetreten. Colombia. , Niederlage der Rebellen. W a s h i n g t o n, 22. April. Das Staatsdepartement hat eine Kabel depesche erhalten, welche meldet, daß General Uribe-Uribe, der Führer der Rebellen, bei Medina von den Regierungstruppen vollständig geschlagen ist und gezwungen wurde, sich auf venezolanisches Gebiet zurückzuziehen. Man glaubt in Bogota, daß der Krieg jetzt so gut wie vorüber ist. Belgien. Des Königs Antwort. Brüssel, 22. April. Leopold hat auf das Gesuch der Handelskammer um seine Vermittlung in der gegenwärtigen Krisis in versöhn licher, aber sehr vorsichtiger Weise geantwortet, indem er andeutet, daß die Regierung die Situation sorgfältig prüft und daß man sich darauf verlassen könne, daß sie in loyaler Weise die Constitution aufrecht erhalten und ihre Pflicht thun werde, indem sie eine Politik verfolge, welche der Wohlfahrt und dem Frieden desLandes am förderlichsten sei. Heute Morgen wurde in den Fabriken und Kohlengruben in Liege allgemein die Arbeit wieder aufgenommen. AusCharleroi und La Louviere wird ebenfalls gemeldet, daß daselbst der Ausstand der Ardeiter vollständig zu Ende ist. Im Repräsentantenhaus wurde heute mit 75 gegen 30 Stimmen eine Jnterpellation des Sozialisten Van Langendonck über die Tödtung von Ruhestörern durch Bürgergarden in Louvain am 18. April zurückgewiesen. Die Frage rief ein hitziges Wortgefecht zwischen Van Langendonck und dem Minister des Innern. De Trooz, hervor. Der Erstere bezeichnete das Vorgehen der Bürgergarden als kaltblutigen Mord." Der Minister führte seine offiziellen Berichte an, aus welchen hervorging, daß das Militär lediglich in Selbftvertheidigung handelte. Acht Mitglieder enthielten sich der Abstim-mung.

Dänemark. Der Jnselverkauf. Kopenhagen. 22. April. Der Landsthing erörterte heute in offener Sitzung dcn Vertrag für den Verkauf der dänisch-westindischen Inseln an die Vcr. Staaten. Der Minister des Aeußeren, Deuntzer, hielt eine Rede zu Gunsten des Verkaufs und rief eine Sensation hervor durch Verlesung von amtlichen Dokumenten aus Washington, aus welchen hervorging, daß Estrup, der Führer der Opposition, im Jahre 1892, als er Premier und Finanzminifter war, die Inseln den Ver. Staaten zum Verkauf anbot. Dr. Deuntzer zog die Befürchtung der Opposition in's Lächerliche, daß der amerikanische Congreß sich weigern könnte, die $5,000,000 für den Ankauf der Inseln zu bewilligen, und widerlegte das Argument gegen den Vertrag, daß er den Jnselbewoh' nern nicht das Bürgerrecht und Frei Handel sichere, mit dem Hinweis darauf, daß die dänische Verfassung sich nicht auf die Inseln erstrecke und daß Dänemark keinen Freihandel habe, während eine neuere Entscheidung des Oberbundesgerichts der Ver. Staaten den Inseln sofortigen Freihandel mit den Ver. Staaten sichere. Ex-Premier

Redtz Thott und der Führer der Regierungspartei, Madsen Mygdale, machten geltend, daß der Verkauf der Inseln der Wohlfahrt der Bewohner förderlich sei. Man erwartet, daß morgen die Abstimmung erfolgen wird. Canada. SechsMenschen verbrannt. Hull, Quebec. 22. April. Bei einem Feuer, welches heute das Wohnhaus und die Stallungen von Thomas Hill zerstörte, kamen Hill, seine Frau, drei Kinder und ein Knecht Namens John Watson in den Flammen um. China. Rädelsführer verhaftet. Hongkong, 22. April. Chinesische Beamten hoben gestern ein Haus in Canton aus und verhafteten sechs Personen, von denen man weiß, daß sie nach Canton geschickt worden waren, um die Rebellen-Propaganda zu verbreiten und Waffen und sonstige Vor räthe zu kaufen. Die Gefangenen waren im Besitz von Befehlen des Rebellenführers Kwock, die MandschuBeamten in Canton zu ermorden. Fünfhundert Bewaffnete find gestern von Canton nach Wu Tschau abgegangen. Holland. Günstigere Nachrichten. Im Haag, 22. April. Die heute Morgen von Schloß Loo eingetroffenen Nachrichten rufen den Eindruck hervor, daß in der Krankheit der Königin eine günstige Wendung eingetreten ist, welche es möglich macht, daß die Staatsgeschäfte wieder ihren normalen Lauf nehmen. Die Gerüchte von der Absicht der Regierung, Schritte zur Einsetzung einer Regentschaft zu thun, werden daher wahrscheinlich nicht in Erfüllung gehen. Prof. Rosenftein, der Pathologe von der Universität Leyden, hatte heute nne weitere Consultation mit den Aerzten der Königin. Nach Beendigung derselben wurde ein Bulletin ausgegeben, welches besagte, daß in dem Befinden der Patientin eine leichte Besserung eingetreten sei, die sich in einer Abnahme der Temperatur äußere. Die Königin sei fortwährend bei Bewußtsein und ihr Allgemeinbefinden zufriedenstellend. Das Bulletin hat in ganz Holland beruhigend gewirkt. I m Haag, 22. April. Königin Wilhelmina unterzeichnete heute einen Erlaß bezüglich der Wahl eines Mitgliedes der ersten Kammer des Parlamcnts. Das Kabinet trug Bedenken, die Königin mit der Sache zu belästigen, allein, da der Wahltag nahe bevorstand und der Fall ein dringender war, erlaubten die Aerzte ihr, das Dokument zu unterzeichnen. Schiffsnachrichten. Angekommen: Moville: Aftoria" von New York. Neapel: Liguria" von New York. Shanghai: TschingLoo" von Tacoma. Plymouth: Graf Waldersee" von New York. New York; Hohenzollern" von Genua und Neapel. Abge fahren : New York: Tauric" nach Liverpool; Kaiser Wilhelm der Große" nach Bremen; Pennsylvania" nach Hamburg.

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