Indiana Tribüne, Volume 25, Number 206, Indianapolis, Marion County, 22 April 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 22. April 1903.

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...Von oben!... Wir sollen stets den Schöpfer loben. Dmn aller Segen kommt von oben; Daran ist mahrlich viel gelegen, Toch fällt von oben auch der R e g e n ; Und ist das Dach nicht gut Ihr Leut'. Giebt's unm,llkomm'ne Feuchtigkeit" D'rum ruft bei Zeiten Eschenbach, Der steigt mit Wollust Euch auf's Dach. Moritz Eschenbach, 1718 Madison Avenue.

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Ein Jubiläum. Prinz Heinrich 25 Zahre Mitglied der deutschen Marine.

Kaiser Wilhelm und der Prinz bei den Geschützproben in Meppen. Stellung der deutschen ZchifffabrtSGesellschaften zum Dampfertrust. Tie Fleischcontracte für Südafrika im britischen Unterhause. Bedenkliche Unruhen unter den Rekruten in Finnland. Glänzender Empfang Präsident Pal ma's in Gibara auf Cuba. Einsetznng des Kriegsgerichts zur Prozcssiruug von Gen. Smith. Deutschland. Prinz Heinrich's Jubiläum. Kiel, 21. April. Prinz Heinrich erhielt heute zahlreiche Gratulationen anläßlich des 25. Jahrestages seines Eintritts in die deutsche Marine. Gestern Abend fand ihm zu Ehren an Bord des Schlachtschiffes ..Kaiser WilHelm II." ein Bankttt statt. Die Schiffahrts-Com-b i n a t i o n. Berlin, 21. April. Die allgemeinen Bedingungen, unter welchen die deutschen Dampferlinien sich der internationalen Schiffahrts-Eombina tion angeschloffen haben, sollen folgende sein : Die deutschen Gesellschaften erhalten eine solche Vertretung an der Controllbehörde, daß sie nicht von den englischamerikanischen Interessen überstimmt werden können ; es wird eine ratenmäßige Vertheilung der Profite, nach dem Tonnengehalt, vorgenommen ; die deutschen Gesellschaften nehmen an den Vortheilen etwaiger, von der CombiNation mit den amerikanischen Eisen bahnen abgeschlossener Verträge theil. Es heißt ferner, daß die Verwaltung der Combination aus drei Gruppen bestehen soll, von denen die Hambürg - Amerikanische Gesellschaft und der Norddeutsche Lloyd zwei, und die englisch-amerikanischen Linien die dritte bilden. Die Zeitungen äußern sich im Allgemeinen absprechend über die Dampfschiff - Combination. Das Berliner Tageblatt" ist der Ansicht, daß die deutschen Linien zwar zeitweilig erhöhte Einnahmen erzielen mögen, für die Zukunft jedoch in ihrer freien EntWickelung gehemmt fein und die deutschen Geschäfte schädigen werden. Cecil Rhodes' Vermächt niß. Berlin, 21. April. Es wird bekannt gemacht, daß Kaiser Wilhelm die Vollstrecker des Testaments Cecil Rhodes' von der Annahme des Vermächtniffes bezüglich der Freistellen sür Deutsche an der Universität Oxford benachrichtigt hat. Geschützproben. Berlin, 21. April. Kaiser WilHelm und Admiral Prinz Heinrich wohnten am Samstag in Meppen einigen Schießproben mit einem neuen Typ von Geschützen aus der Krupp'schen Fabrik bei, die sehr günstig aussielen. Ein neues Schnellfeuer-Ge-schütz gab 50 Schüsse in einer halben Minute ab. Die Detonationen folgten so rasch auseinander, daß man sie nicht zählen konnte. Grokdritannien. Die Fleischcontracte. London, 21. April. Auf eine im Unterhause gestellte Interpellation wegen der geringen an Canada vergedenen Contracte für Lieferung bon Büchsenfleisch nach Südafrika, und ob die Amerikaner den Hauptantheil der Contracte erhalten hätten, weil ihre Angebote niedriger, oder ihre Produkte von besserer Qualität wären, weigerte sich der Finanzsekretär des Kriegsamts, Lord Stanley, eine Antwort zu geben. Er erklärte, die ganze Frage sei gegenwürtig nnter Berathung. Ein Wahlkampf. London. 21. April. Contre-Ad-miral L ard Charles Beresford hat beschlössen, fyr den durch den Rücktritt von Edwin Hughes, dem früheren conservativen Agenten für die Stadt Lon don. Kent und Greenwich vakant gewordenen Sitz im Unterhause für Woolwich als Kandidat aufzutreten. Die Sache erregt besonderes Aufsehen, weil gewisse Mitglieder des Parlaments kürzlich versucht hatten, Lord Beresford wegen seiner scharfen Aeußerungen über

die Verfassung der britischen Flotte einer Disciplinarftrafe zu unterwerfen, ähnlich, wie es mit Gen. Buller geschah. Rußland. Unruhen in Finnland. St. Petersburg, 21. April. Die hier eingetroffenen Nachrichten Über Unruhen in Helstngfors, Finnland, nach einer Kundgebung von Rekruten gegen den neuen Armeebefehl haben die Regierung sehr besorgt gemacht. In einem Kampfe' zwischen den Kosacken und den Ruhestörern, in welchem die Letzteren das Militär von den Fenstern aus mit Feuerbränden, Vitriol, Flaschen etc. bewarfen,und die Kosacken auf ihrer Rückkehr nach den Kasernen mit Steinen bombardirten, wurden ein Offizier und ein Unterofsizier, sechs Polizisten und ein gemeiner Soldat schwer verwundet. Gefahrvolle Expedition. London, 21. April. Es find hier heute aus Verkhoyansk, im östlichen Sibirien, von Ende Februar datirte Briefe von Harry DeWindt eingetroffen, dem Führer einer Expedition, welche den Versuch unternommen hat, die Reise von Paris nach New York über oand zu machen. Trotz der Warnungen der Behörden von Jakutsk setzte DeWindt die Reise fort und traf am 28. Februar in Verkhoyansk, 600 Meilen von Jakutsk, ein. Die Mitglieder der Expedition hatten schrecklich von der Kalte zu leiden, die zu Zeiten 63 Grad unter Null erreichte. Von dem genannten Ort reisten sie so fort nach dem 900 Meilen weiter nordöstlich gelegenen Sdredn Kolimsk ab, wo sie Mitte März einzutreffen hofften. Von dort haben sie noch 1500 Meilen bis zum Oftkap an der Behringstraße zurückzulegen. Die nächste Nachricht von der Erpedition wird wohl erst nach ihrer Ankunft in den Ver. Staaten via Behringstraße eintreffen. DeWindt erwähnt ein Gerücht, daß Baron Toll's Erpeditionsschiff Zeriah" mit nur 200 Tonnen Kohlen an Bord an den Sibirischen Inseln gestrandet sei. Baron Toll's Expedition beabsichtigte, die Sibirischen Inseln zu umschiffen. Belgien. Wieder an der Arbeit. Brüssel, 21. April. In dieser Stadt und Umgebung fand eine allge meine Wiederaufnahme der Arbeit statt. Im Central-Distrikt sind 40 Prozent der Streiker wieder an die Ar-

beit gegangen. Die Metall- und Glasfabriken in Eharleroi sind wieder in Betrieb; die Grubenarbeiter kehren morgen wieder zur Arbeit zurück. London, 21. April. Eine Depesche aus Brüssel besagt, daß während der letzten zwei Nächte Streiker im Liege-Distrikt versuchten, Expreßzüge zum Entgleisen zu bringen und daß letzte Nacht in der Nähe der Bahngeleise, über welche bald darauf der Brüsseler Expreßzug fuhr, ein Gefäß mit Dynamit und Schießpulver gefunden wurde. Dänemark. Glänzendes Bankett. Kopenhagen, 21. April. Die Vereinigte Schiffahrtsgesellschaft" gab heute Abend an Bord ihres neuen Dampfers Oscar II." ein Bankett. an welchem die Mitglieder de-Z dünischen Kabinets und das hiesige diplomatische Corps Theil nahmen. Der amerikanische Gesandte L. S. Swenson erwähnte in seiner Ansprache die trefflichen Eigenschaften der dänischen EinWanderer in Amerika. Frankreich. Die französische Kochk U n st. Paris, 21. April. Präsident Loubet hat seine Beliebtheit nicht wenig erhöht durch eine Rede, welche er vor einer Versammlung von Köchen dielt und in wclcher er der französischen Kochkunst, die ebenso berühmt sei, wie die französische Literatur und Kunst, hohes Lob zollte. China. Nan Ning hält aus. Hongkong, 21. April. Eine aus Wu Tschau eingelaufene Depesche widerlegt das am Samstag in Canton verbreitete Gerücht, daß Nan Ning, in der Propinz Kmang Si, in die Hände der Rebellen gefallen ist. Nan Ning hält noch immer aus, obwohl es in einer Entfernung von 15 Meilen von Rebellen umzingelt ist. Die Flußverbindung mit der Stadt ist noch nicht unterbrochen. Furcht vor Unruhen. Peking, 21. April. Die vorherrschende unheilverkündende Stim-

mung urter der Bevölkerung hat den chinesischen Hof. welcher sich eine Woche im Jagdpark auf halten wollte, veranlaßt, eiligst nach Peking zurückzukehren, um die Bevölkerung, unter welcher alle Sorten von Gerüchten curfiren, nicht zu Kundgebungen herauszufordern. Südafrika. Die B e u l e n p e st. Port Elizabeth. Kapkolonie. 21. April. Die Beulenpeft ist hier von Neuem ausgebrochen. Es wurden zehn Fälle berichtet, von denen fünf tödtlich verlaufen sind. Australien. Känguruhs als Pestkranke. Sidney, N. S. W., 21. April. Unter den Mallaby's (kleinere Art von Känguruhs) im hiesigen zoologischen Garten ist die Beulenpest ausgebrochen und der Garten infolge dessen geschlossen worden. Spanien. Jagdabenteuer. S e v i l l a, 21. April. Die Königin von Portugal, Marie Amelie, ihr Bruder, der Herzog von Orleans, nebst Gemahlin und die Prinzessin Louise von Orleans befanden sich heute in Villamanrique auf der WildschweinJagd, als plötzlich ein Eber den Herzog angriff und sein Pferd verwundete. Prinzessin Louise, ebenfalls eine Schwester des Herzogs, rettete demselben das Leben, indem sie das Wild durch eineu wohlgezielten Schuß zur Strecke brachte. Ecuador. Amerikanischer Generalc 0 N s U l. Guayaq uil, 21. April. Robert G. Jones, ein Kaufmann von

hier, ist vom amerikanischen Gesandten Sampson zum Generalconsul ad interira in Guayaquil ernannt worden, an Stelle des regulär ernannten Herrn Hancock, dem wegen seiner zu nahen Beziehungen zur Regierung als Angestellter der Guayaquil-Eisenbahn das Exequatur verweigert wurde. Holland. Die kranke Königin. Im Haag, 21. April. Das Befinden der Königin Wilhelmina ist unverändert. Die Aerzte vermögen nicht vorauszusagen, wann die Krisis eintreten wird. Heute wurde ein außeror dentlicher Kabinethsrath abgehalten, doch verlautet aus guter Quelle, daß die Regentschaftsfrage nicht zurSprache kam. Es heißt, daß eine der Kammerjungfern der Königin an der Diphteri tis erkrankt ist. Cuba. Root in Havana. H a v a n a, 21. April. KriegsSekretär Elihu Root nebst Familie, die am 17. April mit dem Dampfer Esperanza" von New Z)ork abfuhren, sind heute hier eingetroffen. General Palma's Ank u n f t. Gibara, 21. April. Der neuerwählte Präsident von Cuba, General Tomas Estrada Palma, wurde heute bei der Ankunft in seiner alten Heimath auf das Glänzendste empfangen. Als der Dampfer Admiral Fflrragut" in den Hafen einlief, wurde ein Salut von 21 Schüssen abgefeuert. Von einem Ausschuß der Stadtbehörde wurde der General dann an's Land gebracht und durch die reich beflaggten Straßen, in denen viele Ehrenbögen errichtet waren, unter dem Jubel der Menge in festlichem Zuge nach dem Rathhaus ge leitet, in welchem ihm vom Mayor das Ehrenbürgerrecht ertheilt wurde und sodann ein großer Empfang stattfand. General Palma wird am Montag seine Rundreise durch Cuba antreten. Gegen Bürgschaft frei. Havana, 2 t. April. Der frühere Postdirektor Estes G. Rathone ist gegen Bürgschaft auf freien Fuß gesetzt worden. Philippinen. Kriegsgericht für Gen. Smith. Manila. 21. April. Zur Pro zessirung von General Jacob H. S...lth, des früheren Befehlshabers der amerikanischen Truppen auf der Insel Samar, ist ein Kriegsgericht eingesetzt worden, dessen Mitglieder die Generäle Lloyd Wheaton, Sam. S. Sumner, James M. Bell und Wm. H. BiSbee, und die Obersten Chambers McKiblin, Wm. A. Rasserty, Wm. E. Douherty, Alfred C. Markley und Jesse M. Lee find. Als Ankläger fungirt Major Harvey C. Cardough, als Vertheidiger

Oberst Chas. A. Woodruff. Die Anklage lautet auf ein Betragen, welches der Ordnung und Disciplin schädlich ist. Die Verhandlungen werden am Donnerstag beginnen. Aus Samar. Manila, 21. April. General Fred Grant meldet aus Samar, er glaube, daß die Insurgenten es mit der Absicht, sich zu ergeben, ehrlich meinen, doch sei es ihm unmöglich gewesen, die ganze Armee zusammenzubringen. Der Führer Guevarra habe ein Uebereinkommen unterzeichnet, sich am 27. April zu ergeben. ,, mm C ol. C r o w d e r's Bericht. Washington, 21. April. Der vollständige Bericht Col. Crowder's vom Departement des General-Adju-tanten über die Untersuchung der Znstände im Hafen Chalmette, von wo Kriegsvorräthe nach Südafrika verfchifft werden, befindet sich jetzt in den Händen des Präsidenten, der ihn voraussichtlich morgen dem Kabinet unterbreiten wird. Der Bericht enthält keine Empfehlungen bezüglich der zu ergreifenden Maßregeln, fondern nur eine Schilderung der bestehenden Verhältnisse. Talmadge's Testament. W a f h i n g t o n, 21. April. Das Testament des verstorbenen Rev. Dr. T. TeWitt Talmadge wurde heute eingereicht. Der Werth des Nachlasses wird auf über 300,000 geschätzt, wovon $50,000 auf Grundeigenthum entfallen. Die Washington Loan & xni Co. ist als Testamentsvollstreckerin bezeichnet. In dem Testament wird der Wittwe ein Drittel des Nachlasses vermacht und dir Rest wird auf die Kinder in gleichen Theilen vertheilt. Die Erben sind außer der Wittwe, Frau Eleanor Talmadge von hier, die folgenden: Frau Jessie T. C. Smith und Frau May Mangam von Brooklyn; Frau Edith T. Donnan von Rich mond, Va.; Frank Dewitt Talmage

von Chicago; Frl. Jennie I. Talmadge von hier und Frau Maude T. Wickoff von Cape Vincent. R. Y. Nachrichten aus Jndiana. South Bend. Wie angekündigt wird, geht der Streik in der Singer'schen Mhmaschinen-Fabrik mit dem heutigen Tage zu Ende, indem verschiedene Hundert Arbeiter sich bereit erklärt haben, unter der alten Lohnscala die Arbeit wieder aufzunehmen. Es herrscht jedoch eine lebhafte Erregung und bei Eröffnung der Fabrikthätigkeit heute werden Unruhen befürchtet, da Viele sich weigern, ohne vorherige Gewährung einer Lohnerhöhung zur Arbeit zurückzukehren. Der Streik dauert jetzt 9 Wochen. M u n c i e. Charles Pittser, der zu lebenslänglichem Zuchthause verurtheilte Gattinmörder, war nach Verlesung des Urtheils am Samstag fehr niedergeschlagen, hat sich jetzt aber von dem Schlage erholt und befindet sich in erträglicher Stimmung. Seine Hoffnung auf einen neuen Prozeß wird von seinen Verwandten und Freunden nicht getheilt. Als das Verdikt der Jury verkündet wurde, da brach Pittser's Schwester, die währrnd des ganzen Processes an der Seite des Angeklagten gesessen. schluchzend zusammen. Pittser wird im Gefängnisse fcharf bewacht, um ihn an einem weiteren Selbstmordversuche zu hindern. Terre Haute. Der frühere Countyschatzmeister Walsh hat erklärt, daß er den ihm zur Last gelegte Fehl betrag, sobald dessen Höhe festgestellt ift, vollständig decken werde. Derselbe wird derzeit auf $47,000 geschätzt. Daß durch Walsh oder seine Bürgen Deckung erfolgt, daran ist kein Zweifel. Das Gerücht, Walfh habe Selbstmord begangen, soll angeblich zu dem Zwecke ausgesprengt worden sein, um die Aufmerksamkeit auf Walsh'sergeblichen Verftändigungsversuch mit Clack hinzulenken. Hartford C i t y. Aus der hiefigen Station der Pennsylvania-Bahn ift Samftag Nacht ein Poftjack gcstohlen und am folgendenMorgen auf einem Felde eine halbe Meile westlich gefunden worden. Der Sack war geplündert und die Diebe haben Checks im Betrage von $20,000 erbeutet. Da jedoch der Postsack keine Einschreibebriese enthielt, so sind die Diebe für ihre Mühe nur kümmerlich belohnt. Der Diedftahl ift in dem Gepäckraum ausgeführt worden. '

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