Indiana Tribüne, Volume 25, Number 203, Indianapolis, Marion County, 18 April 1902 — Page 3

Jndmna Tribüne, R8. April 1902.

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Friede in Sicht! Künftiger Bcrlauf der Unterhaudlnngcn in Pretoria.

Die britischen Bedingungen angeblich von den. Boeren angenommen. Das Befinden der Königin Wilhelmina besorgnißerregend. Eine abermulige Frühgeburt die Nrfache der Krankheit. Aufregende Debatten in der belgi scheu Deputirtenkammer. Abfahrt von Kaiser Wilhelm's Vachtgcsellfchaft von Bremerhaven Die irländische Frage. Der Mini' stermord in Rußland. Südafrika. FriedeinSicht! London, 17. April. Die Daily Mail" behauptet, auf Grund authentischer Nachrichten mittheilen zu können, daß man sich in Pretoria auf die Friedensbedingungen so gut wie geeinigt hat, daß jedoch noch einige Zeit verstreichen wird, bis die Einzelnheiten des Planes festgesetzt werden können. Die Zeitung sagt, daß die Boeren-Delegaten, nachdem sie am Mittwoch gesehen hätten, daß die britische Regierung sich weigere, ihre Bedingungen in Bezug auf Amnestie, Verbannung und eine verantwortliche Regierung zu modisiziren, am Donnerstag abermals eine Versammlung abhielten, in welcher ihnen die Entscheidung der Briten, wonach ihnen die Alternative gestellt wurde, entweder die Bedingungen anzunehmen, oder die Confennz abzubrechen, mitgetheilt wurde. Die Delegaten zeigten sich dann bedeutend zugänglicher. Als Lord Milner ihnen darauf einen oder zwei Sitze im Executivrath versprach, erklärten sie sich so gut wie bereit, die britischen Bedingungen anzunehmen. Boeren-Delegaten uneinig. London, 17. April. Ernstliche Uneinigkeiten sind, wie es heißt, zwischen den Delegaten des Transvaal und des Oranje - Freistarts ausgebrochen, welche in Pretoria über Friedens?orschlüge unterhandeln. Es wird behauptet, daß General Botha und der stellvertretende Präsident Schalk - Burger den Vertretern des Freistaats bis zum 21. April Zeit gegeben haben, zu einer Entscheidung zu kommen, unter der Drohung , daß sie nach dem angeführten Datum die TransvaalDelegation die weiteren FriedensunterHandlungen unabhängig vom Freistaat fortsetzen werde. Botha und SchalkBurger sollen vor ihrem Besuch in fflerksdorp sich auf Bedingungen der Uebergabe geeinigt haben, doch aus Loyalität gegen ihre Verbündeten bestanden sie auf einer Conferenz, wenn auch mil wenig Hoffnung, daß sich Gen. De Wet und die übrigen Freiftaatler ihren Ansichten anschließen würden. Großbritannien. Die irländische Frage. L o n d o n, 17. April. Im Unter hause erklärte heute John Redmond, der Führer der irischen Nationalisten, im Hinweis auf die gestern vom LordLieutenant von Irland, Carl Cadogan. eriassene Proklamation, es sei in England eine schändliche Verschwörung im Gange, Verbrechen in Irland zur Gährung zu bringen, während keine cristirten. Die Berichte über Ausschreitungen und Gewaltthätigkeiten in Irland seien schmähliche Verläumdungen. Die Nationalisten in Irland würden nur von einer verachtungsmerthen Minderheit regiert. Redmond erklärte ferner, daß für jeden Mann, den man in's Gefängniß schicke, hundert Andere bereit stehen würden. Ihre Antwort auf diese Zwangsmaßregeln gegen Irland würde sein, daß sie hartherzig werden, ihre Organisation verstärken und Abhülfe erzwingen würden. Der Obersekretär für Irland, Windham, erwidert auf Redmond's Rede, es sei zwar richtig, daß in Irland wenig thatsächliche Verbrechen vorkämen, doch würde den Leuten das Leben durch Einschüchterungen und Boycott versäuert. Die Regierung handle nicht aus politischen Motiven, sondern aus Grund mühsam gesammelter und sorgsältig geprüfter Thatsachen.

Die Fleischhändler. London, 17. April. In einer hier heute Abend abgehaltenen Versammlung des Fleischhändler-Vereins, in welcher Vertreter des ganzen Londoner Fleischgeschäfts anwesend waren, wurde einstimmig beschaffen, ein Gesuch an das Parlament zu richten um Forträumung der jetzt bestehenden Hinderniffe gegen die Einfuhr von Vieh aus Canada und Argentinien. Die Versammlung machte geltend, daß Angesichts der Abnahme in der amerikamschen Fleischzufuhr eine solche Maßregel dringend nothwendig sei, um eine Fleischtheuerung mährend der Krönüngsfeier zn verhindern. Aehnliche Beschlüffe wie die heute angenommenen werden in einer, am 22. April in Manchester stattfindenden Versammlung von Vertretern des Fleischhandels in 120 Städten des Reiches gefaßt werden. Im Unterhause erklärte heute Abend R. W. Hamburg, Präsident der Ackerbaubehörde, die Regierung habe keinen Grund, eine ernstliche Fleischtheurung zu befürchten und ein Vorschlag, die Beschränkungen des Vieheinfuhrs von Canada aufzuheben, sollte nicht aufrecht erhalten werden. Holland. Wieder eine Frühgeburt. A m st e r d a m , 17. April. Die Ursache der Krankheit der Königin Wilhelmine ist eine Frühgeburt. Ein heute veröffentlichtes Bulletin besagt, daß die Patientin eine etwas wenigem ruhige Nacht . verbrachte. Das Fieber hat jedoch nicht zugenommen und ihr Befinden ist verhältuißmäßig zufriedenstellend. Es wurde heute Nachmittag von amtlicher Seite erklärt, daß das Ge-

rücht, die Königin leide anZUnterleibsentzündung, auf Unwahrheit beruhe. Der Pathologe der Universität Leyden, Prof. Roosenstein, wurde zu Rathe gezogen, weil die behandelnden Aerzte befürchteten, daß sich Lungenentzündung einstellen w?rde. Die Gefahr wird jetzt als vorüber angesehen. Die amtliche Zeitung im Haag bringt eine Bekanntmachung des Ministers des Innern, Dr. Kuyper, daß Prinz Heinrich der Niederlande, der Prinzgemahl der Königin, die Ein ftellung aller öffentlichen Festlichkeiten gelegentlich der Feier seines Geburtstages am 19. April wünscht. Amsterdam, 17. April. Alle Klaffen der Bevölkerung sind tief bekümmert über die Krankheit der Königin Wilhelmine. Prinz Heinrich, der Prinzgemahl, ist auf's Aeußerste besorgt und hält sich unablässig amKrankenbette auf. Die Königin-Mutter ist ebenfalls fortwährend an der Seite der Patientin. Wenn dieselbe eingeschlummert ist, beschäftigt sich Prinz Heinrich eifrig mit der persönlichen Beantwortung der zahlreichenDepeschen, welche fortwährend von europäischen Höfen einlaufen. Dr. Roessings, einer der behandelnden Aerzte, hält sich ohne Unterbrechung im Schlöffe auf. Die Temperatur der Königin stieg auf die besorgnißerregende Höhe von 104 Grad, allein die Wiederabreise des Prof. Roosenstein von der Universität Leyden, der zur Consultation hinzugezogen wurde, wird als ein hoffnungsvolles Zeichen angesehen, daß die Krisis überstanden ist. Es verlautet, daß Königin Wilhelmine kürzlich, als isie im Park sß, sich eine Erkältung zuzog. Der Aufenthalt im Schloß L oo scheint ihr nicht zu bekommen. Heute Abend um 8 Uhr war das Befinden der Patientin unverändert. Belgien. DieRevisionsvorlage. Brüssel, 17. April. Die Debatte über die Vorlage sür Revision der Staatsverfassung wurde heute in der Deputirtenkammer fortgesetzt. Der Liberale Braun befürwortete eine rasche Beendigung der Debatte im Interesse des ganzen Landes, was vom Premierminister warm unterstützt wurde. Er schlug vor, daß dasHaus heute inSitzung bleibe, bis die Frage entschieden sei. Die Sozialiften proteftirten dagegen, und Vandervelde kritisirte in scharfen Worten die Haltung der Regierung. Er wies auf die Thatsache hin, daß 300,000 Mann am Streik seien und daß Dieselben die Achtung der Mittelklaffen genöffen. Diese Erklärung wurde von Seiten d?r Sozialiften mit dem Rufe Die Regierung durftet nach Blut!" begrüßt. Als der Premier die baldige Beendigung der Debatte weiter begründete, riefen die Sozia

listen : Betrug !" Verrath !" Das wird das Signal zur Revolution sein !" Vandervelde hielt dann eine kurze Berathung mit dem Premier, die jedoch diesen nicht von seimem Standpunkt abbrachte. Es folgte ein ziemlicher Aufruhr, jedoch begnügten sich die Sozialisten damit, die Fäuste zu ballen und Schmähredcn zu halten. Der Premierminister hielt dann eine längere, häufig von den Sozialisten unterbrochene Rede gegen die Annahme der Vorlage und die Einführung des allgemeinen Stimmrechts und forderte die Kammer auf, die Vorlage znrückzuweisen. Nach einer leidenschaftlichen Rede des Fortschrittlers Janson, der erklärte, die Regierung beschwöre einen Bürgerkrieg heraus, erklärte der Premier, die Regierung sei bereit, um des Friedens willen den Vorschlag auf Schluß der Debatte zurückzuziehen. Vandewelde erklärte sich zufriedengestellt und die Kammer setzte einstimmig die Zeit für die Abstimmmung über die RevisionsVorlage auf morgen Abend um 6 Uhr fest. Deutschland. Kaiserliche Y a ch t g e s e l ls ch a f t. Berlin, 17. April. Kaiser Wil-

Helm's große Yacht-Gesellschaft ist heute Morgen an Bord des Lloyddampscrs Kronprinz Wilhelm" von Bremerhaven abgefahren. Außer den Mitgliedern des Kabinets und 20 Mili-tär-und Marine-Offizieren umfaßt die Gesellschaft etwa 50 Vertreter des deutschen Handels und der Industrie, darunter die Herren Tiele und Wicnckler, die großen schlesischen Kohlenmagnaten, George Plate, Präsident, und Henry Wiegand, Direktor des Norddeutschen Lloyd, Jsidor Loewe, Fabrikant von Gewehren und amerikanischen Maschinen-Geräthschaften; George Bleichröder, Barbier, und die Direktoren Flohr, Schlutow und Zimmermann von der Vulkan Schiffsbaugesellschaft in Stettin. Die Kunst ist durch die Maler Bordt und Vollhagen vertreten und die Wissenschaft durch die Professoren Slaby, Busley und Fechner. Kaiser Wilhelm freute sich außerordeutlich, von dem cermoniellen Hofleben fortzukommen und sich unter Männern der That und neuer Ideen frei bewegen zu können. in Hamburg. Hamburg, 17. April. Es verlautet, daß die Ver. Staaten infolge der bedeutenden Zunahme ihres Handels mit Hamburg das hiesige Consulat zu einem Generalconsulat zu erhe den gedenken. Ein Ruderpreis. Berlin , 17. April. Um den Rudersport unter den Studenten der Berliner Universität zu fördern, in der Weise wie er in amerikanischen und englischen Colleges betrieben wird, wird Kaiser Wilhelm einen Kaiserpreis ' für Ruderwettfahrten der Studenten stiften. Großer Bankerott. H a m b u r g, 17. April. Die Kaf-fee-Jmportfirma Neben, Schulz & Ho., die seit längerer Zeit in Schmulitäten gewesen ist hat mit Verbindlichkeiten in Höhe von 3,000,000 Mark den Bankerott angemeldet. Ruhland. Der Miniftermord. St. Petersburg, 17. April. Obgleich der am 15. April ermordete Minister des Innern, Sipiaguine, nicht der eigentliche Führer der nationalen Partei war, so wurde er doch für das Werkzeug derselben gehalten, lind seine Ermordung wird in radikalen Kreisen mit Frohlocken aufgenommen. Es hieß schon seit einem Monat, daß er wegen Mißhelligkeiten mit- dem Generalgouverneur von Moskau, Großfürst Sergius, abdanken würde, welch Letzterer die neue Arbeiter-Politik des Polizcipräfekten Trepoff, Organisirung von Arbeitervereinen unten PolizeiControlle betreffend, unterstützte. Sein Name wurde auch mit den Gerüchten über finanzielle Unregelmäßigkeiten von Beamten in Verbindung gebracht und er wurde beschuldigt, 500,000 Rubel vom Geheimfonds unterschlagen zu haben. Der Verstorbene war keineswegs talentirt und verdankte feine Stellung einflußreichen Freunden, besonders dem Grafen Schermetiess, dem Busenfreund des Czaren Alexander 111., und der Wittwe des Czaren. Kurz vor seiner Ernennuna heirathete er die älteste Schwester der Gattin des Grafen Schermetieff, Prinzessin Vlafanski, eine intime Freundin der Czarina.

Der Tod Sipiaguin's wird vielleicht den Aspirationen des Finanzminifters Witte günstig sein, der schon seit Langem nach dem Reichskanzleramt, oder doch dem Portefeuille des Ministers des Innern gestrebt hat. Aus Aekaterinoslaw, Poltawa. Voronej und Tambov werden ernstliche Arbeiter-Unruhen berichtet. Hiesige Beamte geben im Stillen zu, daß die Ermordung Sipiaguine's eines von vielen äußerst beunruhigenden Symptomen ist. Es verlautet, daß das Schloß des Herzogs von Mecklenburg im südöstlichen Rußland kürzlich von Ruhestörern geplündert und dann zerstört wurde. Der junge Clerk Orloff, der sich im Gef'wgniffe erhängte, gehörte zu einer Gruppe von Gefangenen, welche sich weigerten, Nahrung zu sich zu nehmen, und die auf künstliche Weise ernährt wurden. St. Petersburg, 17. April. Nach der Trauerfeier über die Leiche Sipiaguine's, welcher der Czar, die Czarina, Großfürst Michael und die Hofdiplomaten beiwohnten, wurden die

sterblichen Ueberreste des Ministers im Alexander Nowski-Klofter beigesetzt. Duellant verurtheilt. St. Petersburg, 17. April. Oberst Maxim off ist wegen Tödtung des Fürsten Wittgenstein im Duell zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Das Gericht empfahl, daß der Oberst begnadigt werde. Vatikan. P i l g e r b e i m P a p st. Rom, 17. April. Der Papst empfing heute Morgen eine große Anzahl schweizer Pilger. Wegen des Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien wurden seindselige Kundgebungen gegen die Schwcizer befürchtet, doch wurden sie durch umfangreiche Schutzmaßregeln der Regierung verhindert. Philippinen. Die Cholera. Manila, 17. April. Die Gesammtzahl der Cholerafälle, die bis jetzt in Manila angemeldet wurden, beträgt 306 und die Zahl der Sterbefälle 235. In den Provinzen wurden 621 Erkrankungen und 422 Sterbefälle gemeldet. Kriegsgericht. Manila, 17. April. Heute begann vor dem Kriegsgericht, vor welchcm Major Waller prozessirt worden war, das Verhör in der Anklage gegen Leutnant John H. Day, der zu seiner Vertheidigung aussagte, daß die von ihm angeordnete Erschießung eines Spions auf Befehl Major Waller's er folgt sei. Majoc Waller stellte dies in Abrede, gab jedoch zu, daß er zur Zeit schwer krank gewesen sei und möglicherweise die Ertheilung eines Befehls vergeffen haben könnte. China. Verheerende Seuchen. Washington, 17. April. Der amerikanische Consul McWade in Canton telegraphirt dem Staatsdepartement : Ganze Ortschaften am Ufer des Nordfluffes iu der Nähe von Schick-Wan-Fu sind durch Blattern und Typhus ausgerottet und Fait-Shang ist von der Cholera und Pest heimgesucht. Dänemark. Streik von Werftarbeite r n. Kopenhagen. 17. April. Ein hier ausgebrochener Streik von Werftarbeitern droht den Handel in diesem Hafen brach zu legen. Sämmtliche Arbeiter der Vereinigten DampfschiffGesellschaft" legten die Arbeit nieder und die Matrosen haben ihre Absicht kundgegeben, sich dem Str?ik anzuschließen. Die genannte Gesellschaft ist die größte ihrer Art in Dänemark und besitzt 119 Fahrzeuge. Schiffsnachrichten. Angekommen : Liverpool: Majeftic" von New York. Livorno: Falls of Keltie" von Seattle. Antwerpen: Nederland" von Philadelphia. Plymsth: Auguste Victoria" von New York. Neapel: Lahn" von New Yort. Abgefahren: New York: La Champagne" nach Havre; Friedrich der Große" nach Bremen; Deutschland" nach Hamburg.

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