Indiana Tribüne, Volume 25, Number 202, Indianapolis, Marion County, 17 April 1902 — Page 7

Jndiana Tribune, 17 April 1902,

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Im Zrieden. Vornan von Uttfcnntt Hal?ictrt. OA0A0AOAOA0ACOAOAOA0A0A04Q (Fortsetzung.) 13. Kapitel. Wie sehr auch Baron Heinrich fein ganzes Leben über geneigt gewesen war, alles leicht zu nehmen eine solche Auseinandersetzung mit dem Bruder fiel ihm diesmal doch sehr schwer; er sagte sich selbst, daß er dabei nicht eine sehr glänzende Rolle spielen werde; aber es mutzte sein Hedwig wollte es und sie hatte leider auf diesen wunderlichen Einfall ihren Kopf gesetzt. Nun der Baron sich einmal entschlos,'en hatte, den Wunsch des tollen Mädchens zu erfüllen, war er auch der Mann, der nicht lange zögerte, die dumme Geschichte rasch zu Ende zu bringen, und doch konnte er seine Verlegenheit nicht ganz unterdrücken, als er nach der Heimkehr erfahren hatte, dah Bernhard im Arbeitszimmer sei und er nun dem Bruder gegenüberstand. Jch habe mit Dir etwas zu besprechen," sagte er langsam und stockend. Baron Bernhard saß an feinem Schreibtisch über große Bücher gebückt; er erhob sich rasch und dem Bruder die Hand entgegenstreckend, sagte er: Ist es so dringend? Sonst mühte ich Dir ehrlicb bekennen, datz ich in diesem Auqenblicke nicht gern gestört sein möchte, denn diese Rechnungen " Ja, es ist eine dringende Angelegenbei:," preßte Heinrich mühsam hervor, dann in gewohnter Weise den Kopf zurückwerfend, um damit anzudeuten, daß er entschlossen sei, zu beendigen, was er einmal angefangen habe, fuhr er rasch und lebhaft fort: Du hast mir gleich fei meiner Rückkehr angeboten, daß Du mir sofort wieder alle Rechte an das Majorat abtreten wolltest. Wärst Du noch so gesonnen?" und jetzt ruhten doch die Blicke Heinrichs verlegen und unsicher auf dem Antlitz des Bruders. Wie kannst Du fragen?" entgegnete dieser in seiner schlichten, einfachen Weise: Du bist der Erstgeborene, und ich räume Dir in jedem Augenblick di mir abgetretenen Rechte wieder ein." .Und die Deinen? werden sie fcamii einverstanden sein?" Kein Zweifel! Meine Frau wie auch meine Kinder empfinden es ohnehin peinlich, daß ich hier noch als Majoraisherr weiter schalten soll, während Du wieder hier bist und Dir allein dies Recht zukommt. Die unglückliche Duellgeeichte, die Dich damals über den Ozean getrieben, ist verjährt, und so kannst Tu hier ruhig und unnngefochten weiter leben." Baron Heinrich senkte die stolz und unruhig funkelnden Augen. Ihr beseftämt mich durch Eure Großmuth." sagte er ungewöhnlich leise, aber Dein Verzicht auf das Majorat soll nur einen Tag gelten, dann trittst Du wieder in den Vollbesitz aller Rechte, die ich Dir vor meiner Flucht damals eingeräumt habe." Was soll das heißen? Das verstehe ich nicht recht." Es soll heißen, daß ich mich verheirathen und meiner Gattin die Freude machen will, daß sie hier als MajoratsHerrin einziehen kann." Nun zeigte sich auf dem sonst so ruhigen, stillen Antlitz des jüngeren Barons keine geringe Ueberraschung; dennoch gewann er sogleich seine gewohnte, ruhige Haltung wieder, und er sagte freundlich: Das ist freilich eine große Neuigkeit: aber ich wünfche Dir aufrichtig Glück!" Er reichte dem Bruder die Hand hiu, die Heinrich kräftig drückte; dieser fuhr sogleich lebhast und in freudiger Aufregung fort: Ja, ich hoffe noch einmal, trotz meiner vorgerückten Jahre, ein großes Glück zu finden. denn es ist ein ganz herrliches Mädchen, das ich zu memn Frau machen Will." Wie und wo hast Du plötzlich die Herrliche entdeckt V fragte der jüngere Bruder und in feinem Munde klangen diese Worte nicht einmal wie leichter Spott. Du hast doch bei uns Niemand weiter gesehen und so viel ich weiß, auch bei unseren Nachbarn keine Besuche gemacht." Da werdet Ihr Euch freilich wundern. Ich fand meine Braut ganz in der Nähe im Walde; sie ist auch ein echtes Kind des Waldes." Du sprichst in Räthseln." Kannst Du es nicht errathen?" fragte Baron Heinrich verwundert, dem die Schwerfälligkeit des Bruders feltsam vorkam. Es ist Fräulein von Sauk, die Nichte des Försters." Ach die!" sagte Bernhard etwas gedehnt. Kennst Du sie näher?" Durchaus nicht. Ich habe sie nur immer flüchtig gesehen; man sagt, sie solle ein wenig phantastisch sein" und die Augen des Barons blickten jetzt hinter den Brillengläsern mit einiger Besorgniß auf den Bruder; er hätte ihm am liebsten offen und rückhaltslos gesagt, daß er diese Wahl keine glückliche nennen könne; aber er schwieg, wußte er doch, daß bei Heinrich solche Vorfiellungen völlig vergeblich sein würden. Dieser entgegnete auch sogleich in seiner leidenschaftlichen, keinen Widerspruch zulassenden Weise: Hedwig ist ganz so, wie ich eine Frau haben will, ich werde an ihrer Seite noch einmal

jung werden und das glücklichste asein führen." Das wünfche ich Dir aufrichtig. Möchtest Du Dir keine Enttäuschung holen." Lieber Bernhard, das ist unmöglich! Ich habe mich stets auf die Weiber verstanden. Hedwig ist das Herrlichste Geschöpf der Erde! Du darfst auch nicht fürchten, daß sie Euch hier verdrängen wird; sie will nur den Triumph haben, an ihrem Hochzeitstage mit mir als Herrin einzuziehen, und dann foit t urir sofort nach Amerika." Nein, Du bist von heut an wieder Majoratsherr." erklärte sogleich Baron Bernhard mit ungewöhnlicher Entschiedenheit. Wir sind es, die Euch den Platz hier für immer einzuräumen haben." Unsinn! Das fällt uns gar nicht ein. mir so wenig, wie meiner Braut! Du sollst iie nur naher kennen lernen und Du wirst gestehen, daß sie ein prächtiges, großherziges Geschöpf ist. Ein Jürst braucht sich ihrer nicht zu schämen." Bernhard lächelte ernst und still vor sich hin; eine solche Sprache fand er bei dem heißblütigen Bruder nicht sehr absonderlich; sah derselbe doch alles gern im rosigsten Lichte oder ganz schwarz; aber sicher würde ihm diesmal die Enttäuschung nicht ausbleiben, denn was er bisher von der Nichte des Sollbach'sch?n Försters gehört, hatte nicht besonders günstig gelautet. Seine Frau, auf deren Urtheil er sich verlassen konnte und die in ihrer milden, freundlichen Weise mit keinem Menschen scharf in's Gericht ging, sprach stets von dem Mädchen mit einer gewissen Abneigung. Sie ist heftig, leidenschaftscch und lebt nur in Romanen " und ein solch' phantastisches Geschöpf wollte der Bruder in das nüchterne, dem Praktischen zugewandte Amerika verpflanzenZ Dann komm, daß wir den Anderen die große Neuigkeit mittheilen können." sagte Bernhard. Bei dem Gedanken, welche Augen die Seinigen bei dieser seltsamen Nachricht machen würden, spielit l5ocr) ein Lächeln um seine Llppen. .Es ist ohnehin bald Zeit für das Abendbrod." Gut, so gehen wir; laß uns erst ruhig essen, eh' wir mit der Geschichte herausrücken," entgegnete Heinrich, und er schritt dem langsam folgenden Bruder in den Speisesaal voran, wo wirklich schon die ganze Familie versammelt war. Baron Heinrich hatte sich in den letzien Tagen gar nicht mehr zum Abendessen eingefunden, sondern ein einfaches Mah in der benachbarten Schänke eingenommen, wenn er endlich dem heißgeliebten Mädchen Lebewohl sagen gemußt. Er war dann nicht in der Stimmung, noch die Anderen zu sehen und zu sprechen, sondern kam erst gewöhnlich in später Stunde nach Hause, um sich sogleich auf sein Zimmer zurückzuziehen. Sein unerwartetes Erscheinen erregte deshalb einige Berwunderung. Nachdem die Aussprache mit dem Bruder erfolgt war, hatte Heinrich die gewohnte Sicherheit völlig wiedergeWonnen, und er begrüßte die Anwesenden so unbefangen und herzlich, als ob sich zwischen ihnen niemals die leiseste Verstimmung eingeschlichen hätte. Er schüttelte Allen die Hand und erkundigte sich mit großer Wärme nach Edwms Befinden, was er in der letzten Zeit völlig versäumt hatte. Gerade seinem jüngsten Neffen war er bisher geflissentlich, aber in unauffälligster Weise uusgewichen. So gut gelaunt war Baron Heinrich lange nicht mehr

gewesen, und als er sich jetzt zu Tisch setzte, wußte er so frisch und lustig zu plaudern, daß selbst der Bruder sein fönst fast immer sorgenvolles Gesicht in freundlichere Falten zog. Baron Heinrich war niemals einer guten Flasche abhold; aber heute trank er doch mehr als sonst, und mit jedem Glase schien sich seine Heiterkeit zu steigern. Er mußte sich bereits einen kleinen Rausch angetrunken haben, als er von Neuem sein Glas füllte, es plötzlich erhob und mit lauter, kräftiger Stimme begann, während er vom Stuhle aufsprang: Und nun, meine Lieben, lasset uns anstoßen auf das Wohl meiner künftigen Gattin, denn, wie Ihr mich vor Euch seht, bin ich ein glücklicher Bräutigam!" Ein so lustiges Gelächter folgte seinen Worten, daß die Anderen, bis auf den Bruder, die ganze Sache für einen tollen Scherz hielten und Keiner sich gemüßigt fühlte, seiner merkwürdigen Aufforderung zu entsprechen. Als Heinrich bemerkte, wie kühl und gleichqiltig man seine Mittheilung aufnahm, rief er dem Bruder zu: So sag' ihnen doch, daß es die volle Wahrheit ist und daß ich schon in den nächsten Wochen mein schönes, prächtiges Weib hier als Gattin heimführen werde." Ja, Heinrich hat sich wirklich verlobt," bestätigte der Baron, und er wird die Majoratsherrfchaft wieder antreten." Nur auf einen einzigen Tag, wie ich Dir ja schon erklärt habe." rief Heinrich sogleich mit großem Eifer aus. Du hast mir gesagt, daß Deine zukünftige Gattin auf Schloß Ehrenfels als Majoratsherrin einziehen wolle, und wie ich die Meinigen kenne, werden wir Euch gerne auf immer das Feld räumen. Nicht wahr. Du bist damit völlig einverstanden?" wandte er sich zu seiner Gemahlin, und Ihr Kinder auch?" '

Noch ehe diese eine bestimmte Antwort ertheilen konnten, warf Heinrich dazwischen: Das wollen wir ja gar nicht! Hedwig will nur die Freude haben, hier als Herrin einziehen zu können, und dann folgt sie mir gern nach Amerika. Diesen kleinen Triumph müßt Ihr schon dem herrlichen, lieben Mädchen gönnen!" Hedwig! mit diesem Namen war alles erklärt! Es bedürfte keines großen Sckarfsinncs, daß damit nur die örstersnichte gemeint sein könne, und während die Änd;n über diese seltsame Kunde ihr Befremden nicht ganz unterdrücken konnten, malte sich auf dem jetzt schon wieder blühender gewordenen Antlitz Edwins eine große Bestürzung ab. Der Oheim wollte seine Jugcndgeliebte heirathen, die tolle Hedwig! die ihn angeschossen und ihm ewigen Haß geschworen hatte das war gerade nichts angenehmes und brachte gewiß noch heftige Stürme, denn er kannte jetzt zur Genüge das leidenschaftliche, heißblütige Wesen der Förstersnichte. Ach und deshalb war ihm der Oheim bisher so sorgfältig ausgewichen und hatte mit keinem Wort verrathen, daß er die Bekanntschaft dieses tollen Mädchens gemacht und sich zuletzt sogar leidenschaftlich in sie verliebt habe, ja, sie jetzt sogar heirathen wolle. Die Geschichte drohte ja ganz allerliebst zu werden! und Edwin tromKielte leise mit der rechten Hand nervös auf der Tischplatte einen Marsch. Käthe, die wie immer während der Mahlzeit im Speisesaal anwesend war, um überall streng nach dem Rechten sehen zu können, selbst weffn sie nicht mit aufwartete und die eben an einem Seitentischchen das gebrauchte Geschirr zusammenstellte, ließ bei . Heinrichs Wort einen Teller zu Boden fallen und bückt? sich nicht einmal danach, sondern lauschte nur athemlos, was noch weiter erfolgen werde. Sie war in einer Aufregung, die sie kaum noch bemeistern konnte. Heinrich wollte heirathen und mit seiner Frau wieder hier als Majoratsherrschaft auftreten! Das war mehr als unverschämt da hörte doch alles auf? Nun, die Frau Baronin und lirrnilf würden doch nicht so dumm sein und auf solche Narrenspossen eingehen! Es war ja vor vielen Jahren alles gerichtlich geordnet worden, und hatte man sich hier nicht genug abgequält, um den vernachlässigten und verlodderten Besitz ein wenig in die Höhe zu bringen? Wir werden Dir etwas auf die Treppe legen. Mach, daß Du fortkommst!" dachte sie ingrimmig, während sie endlich den Teller aufhob, der zum Glück völlig ganz geblieben war. In der herrschenden Aufregung hatte ohnehin Niemand ihre Ungeschicklichkeit bemerkt. Die brave Käthe war deshalb nicht

wenig betroffen, als jetzt die Frau Baronin sowohl wie Arnulf und Jrmaard sogleich dem gnädigen Herrn lebhaft und ganz entschieden zustimmten. Die halb verrückte Förstersnichte von drüben sollte also wirklich hier als Majoratsherrin einziehen und sie Alle ihren armen Arnulf verdrängen! Die alte Frau vermochte kaum noch ihre ruhige Haltung zu bewahren; sie hätte am liebsten auf Baron Heinrich losstürzen, ihn an der Brust packen und ihm zurufen wollen: Was hast Du Fastnachtsgeck hier noch zu suchen? Scher Dich doch mit Deiner Braut zum Henker! Das Majorat gehört Dir nicht mehr! Wäret Ihr nicht Lumpenpack, so würdet Ihr nicht die Hände danach ausstrecken!" aber sie mußte sich still halten, obwohl sie vor Aufregung am ganzen Leibe zitterte. Zwar behauptete Heinrich noch einmal lebhaft, daß es nicht so gemeint sei und er unbedingt, bald nach der Hochzeit die Majoratsherrschaft wieder in die Hände seines Bruders legen werde. Bernhard sowohl wie all' die Seinen blieben bei der Erklärung, dah sie unter keinen Umständen diese Begünstigung annehmen würden. Du hast damals nur aus Noth auf das Majorat verzichtet und bei Deiner Rückkehr hatten wir Alle sogleich die Empfindung, dah unsere Rechte damit erloschen seien," sagte der Bruder viel entschiedener als es sonst seine Gewöhnheit war, und seine Gattin stimmte ihm sogleich lebhaft zu. Arnulf und Jrmqard sprachen sich sogleich in demselben Sinne aus, während Edwin sich damit begnügte, seinen Eltern eifrig zuzunicken: er war ja als Jüngster nicht unmittelbar an der Sache betheiligt. Vergeblich war aller Widerspruch Heinrichs; der Baron sowohl wie die Seiniqen blieben dabei, dah sie nicht nur für einen Tag, fondern für immer auf das Majorat verzichten wollten. Nicht wahr, Bernhard, wir kehren an unseren geliebten Rhein zurück?" sagte die Baronin, und ihre schönen. sanften Augen begannen wunderbar aufzuleuchten; dort werden wir die Genußfähigkeit wiederfinden, die uns hier Allen beinahe völlig abhanden gekommen ist." Ja, Du hast recht!" stimmte ihr der Baron ungewöhnlich lebhaft zu; dort am Rüeine lebt es sich leichter, glücklicher als hier! Ich bin die Sehnsucht nach meiner zweiten Heimath niemals los geworden, und ich weiß erst letzt, welch' ein ödes, niederdrückendes Dasein ich hier geführt habe." Deine Schuld!" brauste Heinrich auf, der nicht länger an sich halten konnte. Unsere Altvordern haben hier das lustigste Leben gefühlt und wer es nur versteht, der kann uuch hier noch immer ohne Sorgen und auf das Angenehmste sein Dasein fuhren.

uno weil Du das verstehst, so mgn Du hier gern wieder als Majoratsherr , schalten und walten!" In dem Munde! des Barons klangen diese Worte durch- j

aus Nicyr wie Jrome. Wie oft soll ich es Euch noch sagen? Das wollen wir ja gar nicht!" rief Heinrich jetzt ungcduldia aus. ...fedwig will nur den Spaß haben, hier als Majoratsherrin einen Tag zu hausen, dann verzichtet sie aroßmütbia auf den immerhin recht schönen Besitz." ' (Fortsetzung folgt.) Das merkwürdigste Echo der Welt findet sicb eine Wegstunde ven Mailand, Italien, in der Nähe des Schlosses Simonetta: es wiederholt den Knall eines Pistolenschusses volle 60 Mal. Der größte Friedhef der Erde findet sich in RoÄwood Australien. Er bedeckt 2000 Acker. Bisher sind nur 200 Acker davon benutzt worden, eine Fläche, worauf 100,000 Personen aller Nationalitäten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Die verrätherische Pelzb o a. Als der Dekorateur eines Berliner Geschäftes neulich das Geschäftslokal verlzeß, hingen ihm aus den Hosenbeinen die Spitzen einer Pelzboa heraus. Er wurde festgenommen, und man ermittelte, daß der gute Mann seit Jahren alles Mögliche aus dem Wasrenlager gestohlen hatte. Die Pelzboa hatte er einer Freundin schenken wollen und hatte sie, um sie ganz unbemerkt hinauszubringen, s. in seinem Beinkleid befestigt, daß jedes Hosenbein eine Hälfte des Schmuckstückes verbergen sollte. Aber in der Länge hatte er sich verrechnet. Nachveredelilng der Rosen im Frühjahr. Augen, die im Winter ausfrieren, brauchen nicht :rst im nächsten Herbst, sondern können auch schon im Frühjahr ersetzt werden. Ende April wird das Auge folgendermaßen ausgeschnitten: Zunächst wird Zoll unterhalb desselben em Querschnitt gemacht, etwas schräg dem Wurzelende des Reises zugenchtet, alsdann wird das Messer oberhalb des Auges angesetzt und letzteres mit etwas Holz herausgeschnitten, indem man das L!esser auf die Basis des ersten Schnittes zuführt. Dem so erhaltenen Schildchen wird am Wildling ein entsprechendes Stück herausgeschnitten. Der schräg nach unten geführte Querschnitt trägt sehr dazu bei, daß das Auge fest .'ingefügt werden kann. Ist dieses geschehen, so wird es mit Bast verbunden und ein Glascylinder über die Beredelung gestülpt, welcher oben geschlossen ist und unten eine mit Moos oder Watte zu verstopfende Oeffnung hat. Der Cylinder ist mit Kalkmilch blind zu machen und wird nach drei bis vier Wochen, wenn die Augen anfangen zu treiben, entfernt. Zu vermiethen : Zimmer im Majestic :: Gebaeude zn rednzirten Preisen. Das feinste Office-Gebäude in der Stadt. LoUständig feuersicher. Schnelle Fahrstühle und alle modernen Bequemlichkeiten. Nachzufragen bei Gregor & Appel, Agenten, für die Andlanavolis Gas Co. Das verläßliche und erprobte EMEBS 0 H Zum Verkauf bei The J0INERKENNEDYMUSIGC0. EDWARD A. HARMENiNG, Eigenthümer Busses Saloon 0 Nord Delaware Str. Neues Telephon 2258. L. A. Roos und Allen McCauley, Schankkellner. osepli ciiaubj Wein, Bier, Billiard und Pool Halle. Lmpottirle Weine eine Spezialität. 138 Oft Washington Str. ene e.'evdon ä. , Nndianadoli. Fnrnaces, Eiseu- und Blech-Arbeiten. Joseph Gardner, 3741 Kentucky Avenue. Telephon 22. Neue heiße Luft Fvrnaces, sowie Reparatnren besorgt. Hufschmied. W. W- Knight, 108 Virginia Avenue und 215 Ost Marvland St. Neue Tel. 45.

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