Indiana Tribüne, Volume 25, Number 201, Indianapolis, Marion County, 16 April 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 1 6. April 1902
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Nach Havana. Abschiedsfeier zu Chren des cbanischen Präsidenten Palma. Der KriegssekretSr befiehlt eine Untersuchung gegen Gen. Smith.
Sdjlufe der Debatte über die Chine-sen-Bill im Senat. Prozesfirung eines Offiziers vor einem Kriegsgericht in Mlchigan. Geldschranlsprenger in Minnesota und Wisconsin thätig. Irauerceremonieu für Dr. Talmage in Washington. Präsident Palma's Abschied. New V o r k, 15. April. Thomas Cftrada Palma, der Präsident von Cuba, nahm heute von seinen Freunden in Central Valley, New York, Abschied, unter denen er 18 Jahre lang in der Verbannung gelebt hatte. In seiner früheren Wohnung versammelte sich früh Morgens seine große Menschenmenge und geleitete ihn zum Bahnhof. Die freiwillige Feuerwehr und die Schulkinder hielten unter Vorantritt einer Musikkapelle einen Umzug, und fast alle Betheiligten trugen amerikanische und cubanische Flaggen. Rev. F. C. Harding und Jrvin Washburn hielten Abschiedsreden, auf welche Palma in kurzen Worten erwiderte. Der dem Präsidenten von der ErieBahn für die Fahrt nach New York zur Verfügung gestellte Waggon war reich mit albanischen Flaggen, Fahnentuch und Farren geschmückt. Der Zug traf um 10i Uhr in New York ein. Präsident Palma wird morgen nach Cuba abreisen und zuerst nach Bayamo gehen, um da) vernachlässigte Grab seiner Mutter aufzusuchen, die vor 25 Jahren, von spanischen Soldaten in die Wilderniß getrieben, an Entbehrungen starb. Von Bayamo begiebt er sich nach Manzanillo, von dort nach Santiago und zuletzt nach Havana, wo er am 9. Mai, dem Tage des Zusammentritts des Congresses, einzutreffen gedenkt. DerArmee-Scandal auf den Philippinen. Washington, 15. April. Sekretär Root hat den General Chaffee in Manila telegraphisch zur Untersuchung der Zeitungsberichte über den Waller Proceß aufgefordert. Falls dieselben richtig sind, so soll General Smith vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Ferner wird, falls die Thatsachen den vor der Philippinen-Commission des Senats gemachten Zeugenaussagen entsprechen, die Processirung der Offiziere angeordnet, welche gegen den Präsidenten von Jgbaras die Wasserkur" anwandten. Es sind dies Major Glenn. Leutnant Conger und Hülfswundarzt Lyon. Ein Kriegsgericht. Detroit. Mich., 15. April. In Fort Wayne wurde heute Capt. -Chas. T. Witherell, ein '.pensionirter Offizier der Bundesarmee, vor einem Kriegsgericht unter der Anklage prozessirt, Duplikate seiner Pensionsanweisungen für November und Dezember 1901 und Januar 1902 angefertigt und dieselden an verschiedenen Plätzen zu Gelde gemacht zu haben. Das Urtheil des Kriegsgerichts wird dem Befehlshaber des Departements der Seen, Gen. Mac Arthur, zugestellt werden. Des Mordes geständig. C i n c i n n a t i, O.. 15. April. Lunford Craft, alias Jack Collins, ein 19jähriger barsche, wurde heute von Wise, Va., nach Covington, Ky., gebracht und legte später das Geftändniß ab, daß er und ein Spießgeselle, dessen Namen er nicht nennen will, am 29. Januar in Magofnn County einen Landbriefträger ermordeten und aus dem Poftsack' $300 raubten. Vorher hatten sie einen Streit mit dem Briefträger gehabt. Das Werk von Einbrechern. D u l U t h, Minn., 15. April. Nachrichten au Eveleth besagen, daß daselbst letzte Nacht das Stadtgefäng. niß durch Feuer zerstört, und der Bahnhof der Duluth, Miffaba & Northern - Bahn durch Einbrecher in die Luft gesprengt wurde. Bei dem Gefängllißbrande kam ein unbekannter Insasse in den Flammen um. Mebrere Stunden später versuchten Einbrecher,
den Geldschran? im Bahnhofsgebäude zu sprengen. Sie überschätzten den Betrag des dazu nöthigen Nitroglycerins und verursachten eine Ervlosion, welche das ganze Gebäude in Trümmer legte und in den benachbarten Häusern die Fensterscheiben zertrümmerten. Von den Einbrechern war keine Spur zu entdecken. La Crosse, Wis., 15. April. Eine Depesche aus Maiden Rock, Wis., meldet, daß heute Morgen um 4 Uhr Einbrecher einen erfolglosen Versuch machten, die dortige Bank in die Luft zu sprengen. Die Explosion war so heftig, daß mehrere Gebäude beschädigt und die ganze Bürgerfchaft aus -dem Schlafe geweckt wurde. Die Diebe entkamen auf einer Draisine. Dr. T a l m a g e's Leichenfeier. Washington, 15. April. Der Trauergottesdienst für den verstorbenen Rev. T. De Witt Talmage fand heute Nachmittag in der Covenant Kirche statt, die von einem dichtgedrängten Publikum gefüllt war. Die Blumenspenden waren zahllos: der Sarg war förmlich mit Veilchen bedeckt. Vom Präsidenten und Frau Roosevelt war ein Kranz aus weißeu Rosen eingetroffen. Rev. Dr. Hamlin hielt eine Anspräche, in welcher er den Verstorbenen als einen großen Priester pries, der sich stets an die Herzen, anstatt an den Verstand, seiner Gemeinde gewandt habe. Der Sarg blieb bis spät Abends in der Kirche und wurde dann auf einen Specialwagen des Pennsylvania Zuges überführt, der um 12 Uhr Nachts nach New York abgeht. Die Ueberreste werden morgen im Greenwood Friedhos zu Brooklyn beigesetzt. Abgestürzt. L a r e d o, Ter., 15. Apr. Einer Depesche aus Chituahua, Mex., zufolge sind in dem Conchino Bergwerk durch Bruch eines Cabels neun Arbeiter über 200 Fuß tief abgestürzt. 5 der Leute sind todt, die übrigen tödtlich verletzt. Alle waren Mexikaner. A. F. L. Washington. 15. April. Der Executivrath der American Föderation of Labor ' hat heute nach längerer Berathung eine Entscheidung über die Streitigkeiten zwischen der nationalen Brauarbeiter-Union, der nationalen Maschiniften-Union und der internationulen Brüderschaft der Heizer dertagt. Eine lange Diskussion !fand über die Chinesen-Ausweisungsvorlage statt und es wurde ein Schreiben an Senator Frye, den zeitweiligen Senatspräsidenten, gerichtet, das sich für Annahme der Mitchell-Kahn Vorlage ausspricht. Convention der Ver. Eisenund Stahlarbeiter. Wheeling, W. Va., 15. April. Du 27. Jahresconvention der Amalg. Assn. of Jron. Steel & Tin Workers" wurde heute früh eröffnet. Im Namen der Stadt begrüßte Bürgermeister Sweeney die 250 Delegaten, worauf Präsident Shaffcr u. And. erwiderten. Die Convention wird 23 Tage in Sitzung sein. Boycott aufgehoben. Kans asC i,t y.Mo.,15.April. Der Boycott, der am letztenFreitag gegen die hiesigen Stock VardsCompany'lerklärt wurde, ist durch beiderseitiges Nachgeden heute Nachmittag wieder aufgehoben worden. Die Stock-Vards-Gesell-schaft hat die für die Arbeiter anstößige Verordnung modificirt. Denkmal für L incoln. Washington, 15. April. Senator Cullom beantragtes heute die Einsetzung einer Commission zur Herbeischaffung von Plänen fürein Denkmal zu Ehren des Präsidenten Lincoln. Die Commission soll aus dem Vorsitzenden des Senats, dem HausComite für die Bibliothek, dem StaatsSekretär und dem Kriegssekretär bestehen. Zur Durchführung der Vorläge werden $25,000 verlangt. Ein? Aufmerksamkeit der deutschen Regierung. Washington, 15. April. Die deutsche Regierung hat die unserige eingeladen, ihr drei hervorragende Armee-Offiziere zu senden, um die großen Manöver, die im Herbst in Deutschland stattfinden, zu besichtigen. Es sind bis jetzt noch keine Offiziere bestimmt worden. Verhängnißvolles Spiel. A r d m o r e, I. T., 15. April. Beim Gefängniß" - Spielen wurden heute am User des Washita-Flusses in
Erin Springs ftinf Knaben unter einer Sandbank verschüttet. Drei von ihnen, Eddie und Al. Pierce und Perry Cox, wurden getödtet und Bob Parker und Marion Cor. die lebend ausgegraben wurden, befinden sich in einem kritischen Zustande. JähesEnde. New V o r k, 15. April. Im Hause der v?rwittweten Esther Kohen an der 3. Ave. wurden, heute 4 Personen durch das Einathmen von Gas erstickt aufgefunden. Ob Absicht oder Zufall vorliegt, ist noch nicht ermittelt. Die Namen der Todten sind : Esther Kohen. 50. Henry Kohen, ihr Sohn, 23. Lena Kohen, ihre Tochter, 17. Edith Flow, 16. Das Bur.desgebäude in Indianapolis. Washington, 15. April. Der Schatzamtsseretär verlieh heute den Contrakt für den Bau des Bundesgebäudes in Indianapolis, Ind., an John Peirce von New York für $1,297,200. Admiral Schley. Washington, 15. April. Admiral Schley hat die Einladung zum Besuch der Stadt Jackson. Miss., als Gast des Staates angenommen und wird am 1. Mai von Memphis dort eintreffen. Am nächsten Tage wird er nach Meridian gehen. Selbstmord einesGeistlichen L a c o n, Ja., 15. April. Rev. Samuell Krell, Rector der hiesigen Methodistenkirche, der zwei Jahre als gemeiner Soldat im 51. Jowaer Freiwilligenregiment auf den Philippinen diente, beging heute Selbstmord aus Gram darüber, daß er keinen größeren Besuch des Gottesdienstes erzielen konnte.
Nachrichten aus Jndiana. L a f a y e t t e. John E. Leiner, ein zwei Meilen westlich von hier wohnender älterer Deutscher, ist in Folge einer zu starken Morphiumdosis gestorben, die ihm ein unerfahrener Nachbar gegen Uebelbefinden eingab. Der Coroner hat eine Untersuchung eingeleitet. W a b a s h. Der seit langen Iahren in Biggus, nordöstlich von hin:, praktizirende Arzt Dr. F. D. Wilson ist wegen Bigamie verhaftet worden. Er soll seine erste Frau nach 2jähriger Ehe verlassen und in Rensselaer darauf ein junges Mädchen geheirathet haben. Seine erste Frau ließ ihn verhaften. Greencaftle. Das Heim der Alpha Chr. Omega Fraternity" von der De Pauw Universität ist gestern theilweise abgebrannt. Das schöne und trefflich für seine Zwecke geeignete Gebäude gehörte Dr. L. Anderson. Viele junge Mädchen der Brüderschaft wohnten in dein Hause und alle benutzten es als Versammlungsort. Der Schaden beträgt 02,000. Royal Center. Frau John Wallace und ihre 10jährige Tochter Julia erlitten in ihrem Heim, 2 Meilen südlich von hier, einen schrecklichen Flammentod. Die beiden verbrannten Reisig, als die Kleider des Kindes Feuer singen ; auch diejenigen der Mutter wurden bei den Rettungsversuchen ergriffen. Bevor Hilfe kam, waren Mutter und Tochter bis zur Unkenntlichkeit verbrannt ; beide wurden kurz nach einander von ihren Leiden erlöst. C. B. Oliver, ein Händler aus Illinois, wurde am Montag Abend an einem abgelegenen Platze in dar Nähe des Soldatenheims von zwei Strolchen in brutaler Weise überfallen und seiner Biarschaft im Betrage von etwa 12 beraubt. John Dye, ein Farmer, fand den Verunglückten und schaffte ihn in's städtische Hospital. Er vermochte, nachdem er das Bewußtsein wieder erlangt hatte, eine Beschreibung seiner Angreifer zu geben. M u n c i e. Der Proceß gegen den des Gattenmordes beschuldigten Charles Pittser wurde am Dienstag fortgeführt, wobei die wichtigste Zeugenvernehmung diejenige William Cavanaugh's aus Middleton war. Seins Aussage lautete sehr belastend für den Angeklagten, indem Pittser mehrfach die Absicht ge äußert haben soll, seine Frau umzu bringen. Pittser, der anfänglich gerne posirte und sehr mittheilsam war, hat sich völlig verändert und es abgelehnt, Berichterstattern von Zeitungen irgend welche Informationen zu geben.
Der Congreh.
Senat. Washington, 15. April. Die Debatte über die Anti-Chineien-Vor-läge ging heute zu Ende und mit der Abstimmung und den Amendements wird morgen um 1 Uhr begonnen werden. Heute wurden 2 wichtige Amendements von Fairdanks (Jndiana) angenommen, wodurch die Bestimmungen gegen die chinesischen Studenten und Lehrer gemildert werden. Es soll hierdurch der Eindruck vermieden werden, als wolle man den gebildeten Classen Chinas den Aufenthalt in Amerika unnöthigerweise erschweren. An der heutigen Debatte betheiligten sich die Senatoren Heitfeld, Jdaho, Penrose, Pa., Turner, Wo., ju Gunsten und Pitchard, N. C., sowie Spooner, Wis., gegen die Vorlage. Haus. Nach Schluß der Debatte über den Gegenseitigkeitsvertrag mit Cuba verkündigten heute die Führer, daß sie überzeugt seien, die Vorlage werde in der von der Commission vorgeschlagenen Form zur Annahme gelangen. Heute wurde wieder von Herrn Payne ein erfolgloser Versuch gemacht, einen Antrag zur Beschränkung der Generaldebatte durchzubringen. Als das Haus sich vertagte, waren immerhin noch 35 Redner, die sprechen wollten, nicht zum Wort gekommen. Die Debatte bot kein besonderes Interesse. Die Redner waren: Swanson, Va., und White, Ky., für und S. W. Smith (Mich.), Dayton, W. Va., Burgeß, Texas, Meyer, La., und Sutherland, Utah gegen die Vorlage. Nach z w erz a y r lg e m Fahnden ist man jetzt in Dresden eines Bankmarders' der gefährlichsten Sorte, des Correfpondenten bei der Bankfirma Günther u. Rudolf. Namens Wolf, habhaft geworden, eines jungen, verheirathetenMannes aus guter und sehr vermögender Familie, den unglückliche Spekulationen zum Schwindler großen Stiles machten. Er hat der Reihe nach das eigene BankHaus durch gefälschte Quittingen einer Dresdener Firma erst um 5000 M., dann um 6000 M., den Besitzer des Louisenhofes" auf dieselbe Weise um 8400 M. und das Dresdener BankHaus L. Rocksch Nachf. durch einen gefälschten Wechsel um 16,400 M. geschädigt. Der letzte Versuch, mittelst eines gefälschten, längst verfallenen Wechsels bei Günther u. Rudolf wieder über 18,000 M. herauszugaunern, brach dem verwogenen Glücksritter den Hals. Mit der Präsentation des Wechsels beauftrag'? er einen Droschkenkutscher, der den Betrag nach dem Hauptbahnhof bringen sollte, änderte aber kurz darauf seine Instruktion dahin. daß das Couvert mit dem Geld unter Chiffre postlagernd bei der Hauptpost abgegeben werden sollte, wo es Wolf dann abzuholen gedachte. Dies ließ den Kutscher Verdacht schöpfen, und er hielt es für gerathen, das Bankhaus davon zu verständigen. Man gab dem Manne das Couve:t mit werthlosen Papieren, dieser beförderte es zur Post, und dort stellte sich Wolf ein, um es sich aushändigen zu lassen. Als Postbeamte verkleidete Criminalschutzleute . nahmen ihn fest, und es erfolgte alsbald ein umfassendes Geständnis. Frei an Rheumatismus Kranke ! Wenn Ihr mit Rheumatismus oder Gicht behaftet seid, dann schickt sofort Euren Namen ein und Ihr werdet frei ein Probe-Packet Gloria Tonic", und außcrdcm das mit vielen Abbildungen denkbar sorgsamst ausgestctttcte Buch über Rheumarismus und Gicht gänzlich srct zugesandt erhalten. In diesem Buch werdct Ihr Alles über Euren Zustand finden. Noch niemals ist ein Mittel entdeckt worden, von dem so viel Gutes gesagt worden, als von Moria Tonic und wer dasselbe mit Beharrlichkeit gebraucht, wird sich sicherlich seines Rheumatismus dadurch entledigen. Bedentt, daß dieses Mittel Tausende zeilte, darunter Hundert., welche an Krücken gingen und cmdere, welche von den besten Aerzten als unheilbar erklärt worden waren. Dies ist keine leere Behauptung, sondern eine Thatsache, die von ehemaligen Leidenden aus allen Theilen des Landes durch freiwillige Zeugnisse erhärtet wird. Pattenten. die das hohe Alter von 80 Jahren und darüber erreicht haben, hat Gloria Tonic" die Gesundheit wieder verschafft. Hochbetagte Francn. die Jahre lang kein Glied rühren konnten, die gefüttert werden mutzten, können sich jetzt selbst heifen. sie wissen nicht, wie sie ihren Jubel darüber Ausdruck geben sollen. Dies Mittel heilte kürzlich einen Herrn, der über 30 Jahre gelitten und dem fünf Aerzte nicht helfen konnten. Schreibt sofort. Adressirt: John A. Smith, 4032 Germania BnUding, Milwaukee, Ms. Hufschmied. , W. W. Knight, 1 Virginia Avenue und 215 Ost Marvland St. Neues Tel. 45.
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