Indiana Tribüne, Volume 25, Number 196, Indianapolis, Marion County, 10 April 1902 — Page 4

Jnslnn Tribüne, 10. pril 190.

Jndiana Tribüne. HerausgegebkN von der Sutenberg tZ,. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium Präsident. Geschöftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 Entered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Erinnerungen eines Souffleurs. Unter diesem Titel veröffentlicht ein italienischer SouffleurMonaldi, der in dieser Thätigkeit weit umhergekommen ist und reiche Erfahrungen gesammelt hat. bei Bocca m Turin ein interessaites Büchlein, das manchen heiterenZug aus dem Theaterleben zu berichten wciß. Dazu gehören z. B. die Formen, die das Begeisterungsfieber des Publikums für seine Stars" manmal anzunehmen pflegt. Als die berühmte Tänzerin Fanny Elßler zum ersten Mal in Richmond auftreten sollte, wurde ihre Ankunft in der Hauptstadt Virginias mit Kanonenschüssen angekündigt. Ihr Einzug in dic Stadt war ein wahrer Triumphzug; ein langer Zug. in dem sich alle bedeutenden Behörden der Stadt, der Bürgermeister, die RathsHerren,, die Staatsräthe, die Richter u. s. w. befanden, geleitete die Tänzcrin. Unter einem andern, weniger ehrenvollen Begeisterungsausbruch des Publikums hatte der berühmte Kontrabassist Bottesini in einem russischen Theater zu leiden. Er entlockte nämlich seinem Instrument so wundervolle Harmonien, daß das Publikum zwar zu Beifallssalven hingerissen wurde, zugleich aber zweifelhaft wurde, ob es möglich wäre, aus dem Kontrabah solchc Töne hervorzuzaubern. Es witterte einenVetrug und drang wüthend auf die Bühne, um herauszubekommen, ob nicht hinter den Kulissen ein Violinfpieler sich verberge und Bottesini nur ein Spiel vorgetäuscht hätte. Ter berühmten Ballet - Tänzerin Foco tutschlüpfte eines Abends, während sie tanzte, ein Schuh, der mitten in den Zuschauerraum fiel. Ein wüthender Kampf folgte. Niemand konnte natürlich dieser kostbaren Relique ungethcilt habhaft werden, aber hundertZuschauer konnten sich rühmen, ein ganz kleines Theilchen des Toiletten - Objekts erobert zu haben, und das Knopfloch daut zieren. Die Gunst des Publikums ist aber für die auftretenden Künstler cm Talisman, den keiner von ihnen missen möchte. Nicht nur die Debutantcn kranken am Lampenfieber." auch die berühmten Stars" können es häufig nicht überwinden. Zu diesen gehört z. B. die Patt'i. auf die. wie Manattii erzählt, die Rampe dieselbe Wirkung übt. wie das Wasser von Montecatini; die Waldmann und die Ncvada verloren vollständig die Sprache, die Theodorine hatte heftige Magenschmerzen; Gayarre mußte, um das Lampenfieber zu überwinden, sich die Augen mit dem Rauch von einem Dutzend Cigaretten umnebeln, die er in wenigen Minuten aufrauchte, der sonst immer liebenswürdig'Stagno war vor seinem Auftreten immer geradezu unausstehlich. Eine Gewohnheit vieler Sängerinnen ist es. sich schnell vor ihrem Auftreten zu bekreuzen. Von der amerikanischen Sängerin Nordica werden einige vertrauliche Aeußerungen mitgetheilt, die sie aus Anlaß ihres letzten Aufenthaltes in Beyreuth machte. ..Ich hatte die Partie der Elsa seit langem studirt. aber Frau Cosima war durchaus nicht, mit meiner deutschen Ausspräche zufrieden. Manche Sätze und Wörter wurden mir sehr schwer, und z. B. das Wort erschrecklich" mußte ich Dutzende Male wiederholen. Am Tage nach meiner Ankunft in Wahnfried" fand ich auf jedem Tischchen Pc. Pierschnitzel, die mit den Worten beschrieben waren, deren Aussprache mir am schwersten wurde, und die ganze Familie sprach mir mit lauter Stimme jene Worte vor. Bei den Orchesterpro den öffnete man meistens nicht den Mund, weil die Zeit ganz mit der Vorbereitung irgend eines szenischen Mcchanismus. der noch nicht ganz vollkommen funktionirte. verbracht wurde. Einmal ließ Frau Cosima einen ganzen Tag das Licht im Parsifal probiicn, und ich mußte während der Probe zwei Stunden stehen, bis der Maschinist nach zahllosen Experimenten endlich ein Mondlicht lieferte, das. Frau Wagner befriedigte. . ." Dic normale Vcrtfteilung dcö eng llschen Heeres. Der Kriegs - Minister Brodrick und Lord Roberts haben sich über die Vertheilung der englischen Streitkräste zu Lande nach der Beendigung des BurenKrieges geeinigt. Haben diese Pläne auch etwas von Zukunftsmusik" an sich man scheint amtlicherseits bestimmt darauf zu rechnen, daß von Ki. fang 1903 an die Verringerung des südafrikanischen Heeres möglich sein wird , so entbehren sie doch nicht des Interesses. Es sollen sich also ,nch dem Wiedereintritt normaler Verhältnissc auf dem Gebiete des Vereinigten Königreiches befinden: 10 Gardeund 78 Linien - Infanterie - Bataillone. 3 Leibgarde- und 16 Linien-Ca-vallerie - Regimenter. 17 reitende Batterien. 112 Feldartillerie- (einschließlich 15 Haubitz-) Batterien. 2 GebirgsBatterien. 39 Festungs- (einschließlich 4 Belagerunas-) Batterien. 804 Ge

nie - Compagnien. Oder in Zahlen (wobei zu bemerken bleibt, daß ein Theil der Cavallerie - Regimenter und Batterien hohen", ein anderer Theil niederen" Stand aufweist): GardeInfanterie 9091. Linien - Infanterie 75,745, Leibgarden Cavallerie 1290, Linien - Cavallerie 11,517. Artillerie 30,334. Genie - Corps 7.588; also einschließlich Train (6644) und Sanitäts - Truppen (2801) zusammen mit kleinen, hier nicht aufgeführten Gruppen 150.000 Köpfe. In Indien sollen an weißen Truppen stehen: 52 Linien - Bataillone '53.688). 9 Linien - Cavallerie - Redmenter (5635), 11 reitende. 42 Feld-. 3 Haubitz-. 8 Gebirgs - Batterien und 28 Festungsartillerie - Compagnien (gesammte Artillerie 14.227). 320 Offiziere. Mit Sanitäts - Offizieren (332). Büchsenmachern (100) und einigen anderen kleinen Gruppen ergiebt das eine Gesammtzahl von 73.518 Köpfen. Für Süd - Afrika sind außer der etwa 12,000 Mann starken Constabler - Truppen Baden-Powell's gerechnet 15,010 Mann (12 Jr fanterie-

Bataillone, 1 Cavallerie - Brigade und eine Feldartillerie - Abtheilung zu 3 Batterien); für Malta, 10692; Aegypten, 5503; Gibraltar. 5470; Hongkong u. s. w., 4437; Mauritius, 3001; Sierra Leone, 2576; Straits Settlements, 2751; Bermuda. 2062; Ceylon. 1801; Halifar, 1784; Jamaica, 1741; Barbados und St. Lucia, 1542; St. Helena, 727; ferner noch verschiedene andere kleine Besatzungen. Die Truppenzahl, die Aegypten und die Colonien beanspruchen. wird auf 62,835 Mann ht--rechnet. Es wären alfo, eingerechnet das ständige Jnstructions - Personal für Miliz, Ieomanry und Volunteers 286.253 Mann erforderlich, von denen jedoch 13,000 im Colonialdienst verwandte eingeborene Soldaten in Abzug zu bringen sind. Diese verbleibende Zahl 273,253 stellt eine Vermehrung der geqenwärtiaen Sollstärke um etwa 4000 Mann in Aussicht. Das indische Eingeborenen - Heer ist im Vorstehenden ganz außer Betracht gelassen. Im Vlysce. In einer hübschen Plauderei über den Elisee - Palast schildert eine Mitarbeiterin des Figaro" auch den Salon der Madame Loubet, soweit überHaupt eine Präsidentin der französischen Republik einen Salon haben kann. Die erste der Hausherrinnen Frankreichs ist in der That unstreitig diejenige, die am wenigsten ihre Gäste wählt, und der Rahmen, in dem sie empfängt, ist in Wirklichkeit nur ein großes, luxuriöses, möblirtes Hotel, zU dessen Einrichtung sie nicht beigetragen hat, und an dem sie nur unbedeutende Veränderungen anbringen kann. Trotz dieser ungünstigen Bedingungen hat Mme. Loubet es verstanden, ihren Empfängen ein ausgesprochenes Gepräge der Herzlichkeit und tadelloser Correktheit zu geben. Ihr wohlwollender Empfang macht es den Schüchternsten behaglich, und alle durch ihre Lage oder freundschaftlichen Beziehungen Ermächtigten besuchen gern ihre Montage. Wenn sich gegen Ende des Nachmittags der Schwamm etwas verlaufen hat. wird die UnterHaltung sogar oft allgemein; man plaudert über Kunst. Litterämr und Theater das Mme. Loubet besonders -liebt mit einer Lebhaftigkeit und Offenheit, die in diesem Milieu eine Ausnahme bildet. Um ihren Montaoen einen intimeren Charakter zu wahren, empfängt Mme. Loubet im ersten Stockwerk, zu dem eine große Empire - Treppe führt. Die Salons zeiten einen strengen Geschmack, keine überflüssigen Vibelots. kein Spitzengeriesel an den Gardinen der hohen und breiten Fenster, aber künstlerische Decken, weiche und prächtige Teppiche aus den Staatsfabriken. Bilder alter und moderner Meister in schönen Holzrahmen, schön ziselirte Bronzen und prächtige alte Tapisserien in Füllungen und Möbel im Ueberfluß. Dieser Pracht fügt Mme. Loubet etwas Modeines und Pesönliches dadurch hinzu, daß sie Winkel und Kamin. Tische und Konsolen mit den seltensten Blumen füllt. Der Duft von Rosen. Flieder und Mimosen durchdringt dieLuft und verflüchtigt sich schnell. Die Jnnendekoration des Elysee zeigt den Stil Ludwigs 15., ein Andenken von der Pompadour, und den Empirestil. Die Bibliothek zeigt letzteren ganz rein, sie ist verhältnißmäßig beschränkt, endet in einer Halbrotunde und enthält sehr kostbare Bücher, die der Präsident lange durchsieht an den Tagen, an denen das Wetter ihn zwingt, auf seine Morgenpromenade. zu oerzichten.und wenn die Staatsgeschäfte oder seine Fürsorge für philantrophische Bestrebungen ihm einige Augenblicke Mu lassen. Mme. Loubet ist eine sehr zärtliche Mutter, sie studirt vorzugsweise die Kindheit betreffende Fragen und beschäftigt sich besonders mit der Gründung und Unterhaltung von Krippen, abgesehen von den Empfangstagea und -Stunden herrscht imElysee eine Ruhe, die der Arbeit günstig ist. Es liegt zwischen einer breiten Avenue. einer von Privathäusern eingefaßtenStraße, einem großen Hof und einem sehr großen poetischen Garren, den die großen Bäume der Champs - Elysees weithin verlängern. Das Geräusch der Hauptstadt dringt nur sehr gedämpft hierher, wie in einem geschützten Hafen sich die Wellen fernst brechen, die ganz nahe, auf der hohen See. betäubend branden. Raucht Charles Major 5c Cigarren.

Onkel Samö Koblcnfclder. Ueber die Kohlenvorräthe der Ver. Staaten gibt der 22. Jahresbericht des Geologischen Vermessungsbureaus bet Union einen interessanten Aufschluß. Der Bericht bezieht sich auf das Rechnungsjahr 1900 auf 1901, und man erfährt aus ihm, daß die gesammte Kohlen rgende Bodenfläche der Ver. Staaten, Alaska und die Lignit"Kohlen (Braunkohlen) enthaltenden Gebiete nicht eingerechnet, 280,397 Quadratmeilen umfaßt. S3ot dieser Kohlenfelder-Fläche werden annähernd 55 Prozent als wahrscheinlich ergiebig erachtet. Der Rang der Staaten in der Kohlen-Produktion weicht sehr von dem ab, welchen sie in kohlenhaltiger Bodenfläche einnehmen. So nimmt Pennsylvanien, was kohlenhaltige Bodenfläche betrifft, die siebente Stelle ein, während es in Kohlenproduktion im letzten Rechnungsjahre mit etwas über 132.000,000 kurze" Tonnen aus eine? Gesammtproduktion von ungefähr 241,0'0.000 Tonnen im ganzen Lande, allen anderen Kohlen fördernden Staaten weit voran stand. Das Appalachische Kohlengebiet, in nördliches und südliches getheilt, erstreckt sich vom nördlichen Pennsylvanien 850 Meilen bis nach Mittel-Ala-bama. Es begreift Theile von neun Staaten ein und umfaßt annähernd 70,800 Quadratmeilen, wovon Dreiviertel abbaubare Kohle bergen. Das nördliche innere Feld liegt, mit ungefähr 11,000 Quadratmeilen, gänzlich im Staate Michigan. Das östliche liegt in den Staaten Jndiana, Illinois und Kentucky und umfaßt 58,000 Quadratmeilen, wovon etwa 55 Prozent als produktiv veranschlagt werden können. Das westliche und das südwestliche innere Feld bilden einen fast un unterbrochenen Gürtel vom nördlichen Iowa südwestwärts 380 Meilen nach dem mittleren Texas, und sie umfassen 94,000 Quadratmcilen. Die Fclsengebirg-Kohlenregion ersireckt sich von der kanadischen Grenze einige 1200 Meilen füdostwärts, bei einer .öchstbreite von 500 Meilen, und seine Gesammtfläche umfaßt. 43.610 Quadratmeilen. Äls zu demselben gehörend sind das San Carlos-Feld in El Paso County. Tex.. und das Eagle Paß-Feld zu betrachten, welches sich von Uvalde County. Tex., 75 Meilen bis zum Rio Grande und von da nach Mexiko hinein erstreckt. Die Kohlenfelder an der pacifischen Küste fassen insgesammt ungefähr 1000 Quadratmeilen; die Hauptfachlichsten davon liegen im Staate Washington, einige wenige im westlichen Oregon und im mittleren und südlichen Kalifornien. Die Lignit-Felder umfassen ungefähr 56,000 Quadratmeilcn in Montana, dcn beiden Takotas und Wvo ming und einen ungefähr ebensolchen Flächenraum, welcher sich als ein schmaler Gürtel von der Georgia-Ala-bama Grenzlinie bis nahe zum Mississippi und dann jenseits diescs Stromes als ein breiterer Gürtel von Little Rock südwestwärts durch Arkansas, Louisiena und Tras erstreckt. Die Appalachische Region bietet gewisse Arten ten Kohlen, welche für bestimmte Zwecke als normaebend betrachtet werden. Die Kohlendes Connells-vill.'-DistriktLs vom !ittsburger Lager ist die Norm für Küchenkoblen, die Pocahontaskohle von West-Virginien die Nonn für Dampfkesselkohlen. Das nördliche innere Feld in Michigan brrgt nur bituminöse Kohlen, welche für Dampfkesselheiung ziemlich tauglich sind. Die Kohle des östlichen inneren Feldes ist zum größten Theil weiche bituminöse, ebenfalls für DampfkesselHeizung ziemlich tauglich. Die Brockenkohle in Jndiana und zahlreiche kleine Flöhe von Cannelkohlen in Kentucky sind werthvoll für G.tsbereitung und Haushaltungszwecke. Ursächlich seiner Lage sowie der Art seiner Kohle kontrollirt das nördliche appalachische Feld den Kohlcnmarkt der östlichen Staaten. Mit dem inneren Felde konkurrirt dasselbe westwärts vermittelst der großen Seen und der Stammbahn-Linien, südwärts vermittelst des Ohioflusses. Das südliche appalachische Feld versieht die südatlantischen und die Golfstaaten soweit Westlich bis zum Mississippi. Diesem Felde verheißen die Geologen im Laufe der Zeit eine große Ausfuhr nach Mittelund Südamerika und, wenn ein Jsih-mus-Kanal thatsächlich geworden sein wird, auch nach der pacifischen Küste der Union. Die Märkte für die Kohle des nördlichen und des östlichen inneren Feldes sind hauptsächlich innerhalb der eigenen Grenze dieser Felder, und deren Produkt ist mehr oder weniger starkem Mitbewerb der appalachischen Kohle und des Naturgases von Ohio, Indiana und Kentucky ausgesetzt. Das westliche innere Feld versieht die Märkte des eigenen Gebietes und die nach Norden und Westen zu, wo es jedoch mit dem Felsengebirg-Feld konkurriren muß. Dem südwestlichen inneren Feld erwächst nur aus dem Heizöl von Texas und dem Jndianergebiet Mittbewerb. Das ungefähr die Hälfte der Bodenfläche der Äer. Staaten, mit Ausnahme Alaskas, umfassende Gebiet westlich des 100. Meridians enthält weniger als 20 Prozent der hierländischen Kohlenfelder. Die Entwicklung derjenigen Alaskas ist noch im Versuchsstadium. Die größte Bronzestatue der Welt ist die Peters des Großen in St. Petersburg; diese wiegt 2,420.000 Pund.

Die edle Chat kines Kindes. Den jüngst erschienenen Denkwürdigkeiten des britischen Diplomaten Sh Edward Malet ist folgende kleine Ge: schichte entnommen. Es war zur Zei! der Kommuneherrschaft in Pari (1871). als Malet von seinem Arbeits: zimmer aus einen Knaben im Host stehen fah, der, wie er bemerkt hatte, schonvor einigen Stunden an derselden Stelle gestanden hatte. Er lies den Kleinen zu sich kommen und fragt, ihn nach feinem Begehren. Das ungefähr achtjährige Bürschchen erklärn alsdann, er möchte seine leidende Mutter aus ihrer durch das Bombardement gefährdeten Wohnung an einen sicherer Platz bringen. Jnd.'ssen lasse bei Hausherr dies nicht zu, weil sie ihre Miethe im Betrag von 500 Francs nicht hätten zahlen können. Er bitte daher den Herrn Sekretär, er möge bi Summe vorschießen; sobald nur dii PostVerbindungen wieder hergestellt seir würden, werde er das Geld selbstverständlich sofort zurückzahlen. Diec alles brachte der Knirps mit solcher Be stimmtheit und doch dabei mit solche, Bescheidenheit vor, daß Malet, nachdem er zuvor herausgebracht hatte, das Kint sei aus freien Stücken ohne jedes Wis sen seiner Angehörigen in die englisch; Botschaft gekommen, nicht umhin könnte, die Bitte des kleinen Mannes zu erfüllen. Und wirklich nach der Besiegung der Kommunards stellte sick eines Tages Malets winziger Schuldner wieder ein und brachte die entliehenen 500 Francs zurück. Nachdem er artig seinen Dank ausgesprochen hatte, bemerkte er. er habe sich entschlossen, mit seiner Mutter, die der Ruhe bedürfe, nach Wiesbaden 5U gehen, und es seien von ihm schon alle nöthigen Vorkehrungen getroffen. Photographien des Meeresgrundes versuchte seit längerer Zeit ein russischer Marinearzt, Namens Tcssipoff, herzustellen. Das soll ihm schließlich so gut gelungen sein, daß jetzt zuverlässige Bilder des submarinen Lebens zu den besten Quellen unserer biologischen Kenntnisse gerechnet werden können. Der Schatz i m S t r o h -sack. Dieser Tage starb in Wien eine Frau Anna Swoboda, die bei ihren Nachbarn schon lange für geistig nicht normal gegolten. Die Frau hütete ihr Bett wie einen Schatz und duldete durchaus nicht, daß Jemand sich damit etwas zu schaffen mache. Diese Marotte hatte schon bei Lebzeiten der Frau die Nachbarn auf den Gedanken gebracht, daß die Lagerstätte Werthsachen bergen müsse, und diese Vermuthung hat nach dem Ableben der Swoboda eine Bestätigung gefunden. Versteckt im Strohsack unter alten Fetzen fand sich nämlich ein Betrag von 20,000 Kronen.

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