Indiana Tribüne, Volume 25, Number 195, Indianapolis, Marion County, 9 April 1902 — Page 7
Jüdinn Trtdvne, 9 April
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5 5 Frieden. S I o Vicwun von Sudwirr -Qrtbidtt. OkQ&OLOACLOLGQhQkC&QAO&GLQ (Fortsetzung.) Edwin vermochte sich ihrer stürmischcn Zärtlichkeit nicht zu erwehren, und als sie endlich von ihm abließ, rief er laut auflachend aus: Du bleibst schor, die tolle Hedwig!" Und Du mein einziger, heitzgelieb:r Edwin'" sie wollte ihn von Neuem an sich ziehen und den Sturn; ihrer Gesuhle noch einmal gegen ihn austoben lassen. Er wich aus. wollte es nicht anders und so mutzte ci ihr schcn heut' die Wahrheit sagen. All' seine kühle Uebsrlcgenhcit zusammenraffend, die er sich in der letzten schweren Zeit erworben hatte, sagte er deshalb ernst und ruhig: Siebe Hedwig, wir müssen jetzt vernünftig sein.' Wir wollen ehrliche und gute Freunde bleiben; aber " Sie sah ihm ganz verwundert in das plötzlich so veränderte Gesicht. War das noch ihr Edwin, der für sie geschwärmt und ihr noch kurz vor der Trctmung gesagt hatte: Wenn ich aus dem Kriege glücklich yelmkeyre, oann wirst Du meine Frau" und heute begann er von guter Freundschaft zu schwatzen. Aber ich habe Dich vergessen, es war ja eine so lange Zeit, daß ich Dich nicht gesehen hab' und mein Gedächtniß ist so kurz'" sprudelte sie heftig hervor und sinnlos vor Wuth letzte sie hinzu: ,,ag , hau BU mir nicht ewige Treue geschworen? Elender! Und so hältst Du Deinen Schwur?" sie wollte ihn an den Schultern fassen, ihn hin und her schütteln, als könne sie ihn damit zur Besinnung und zur Erkenntniß seines Unrechts bringen. Er trat einen Schritt zurück und jetzt war der letzte Rest von glücklicher Sorglosigkeit aus ihm gewichen; mit einer geistigen Ueberlegenheit, die er gegen die Jugendliebe früher niemals an den Tag gelegt hatte, sagte er ruhig und ernst: Hedwig, besinne Dich. So traurig braucht unsere Jugendfreundschaft nicht in die Brüche zu gehen." Rede doch nicht immer von Freundschaft." brauste sie auf. Ich liebe Dich tief, glühend, leidenschaftlich: Du hast mir oft genug dasselbe versichert und mir ewige Treue geschworen!" Bah, vor drei Jahren. Ich war damals noch ein dummer Junge." Beleidige Dich nicht selbst. Ein Sekondeleutnant ist niemals ein dummer Junge." Jetzt mußte der junge Offizier doch lachen: Du bist unverändert geblieben." Und das sollst Du auch bleiben. Ein wahrer Edelmann hält unverbrüchlich sein Wort, das er einmal gegeben hat." Er muß nur nicht als unreifer Bursche solche Worte fallen gelassen haben." Gleich viel, Du hast mir gesagt, daß nichts aus der Welt uns mehr trennen wcroe." Die Phrasen eines jung? Menschen, der kaum Fähnrich geworden ist, kann doch Niemand für ernst nehmen." Warum hätte ich das nicht sollen? Ich war nicht älter als Du." O, Mädchen überragen an Weltund Leöenserfahrung den Mann um zehn Jahre." Ich nicht. 3fch bin im Walde aufgewachsen und habe nicht viele Menschen kennen gelernt. Du warst der Erste, an den ich mein Herz verlor, und Du wirst der Einzige bleiben." Täusche Dich darüber nicht. Du wirst wohl' auch noch erfahren, wie schnell man vergißt." Nie!" Aber Du mußt unsere Kinderei von damals vergessen. Es ist für Dich wie für mich das Beste." Und warum, wenn ich fragen darf?" Du fragst noch: warum? Als der zweite Sohn des Majoratsherrn bin ich darauf angewiesen, einmal eine reiche Frau zu heirathen oder auf immer ledig zu bleiben. Jetzt ist der Oheim plötzlich aus Amerika zurückgekehrt, und ich weiß noch nicht einmal, ob wir das Majorat behalten werden, da bleibt für mich keine andere Rettung als eine reiche Frau, das mutzt Du doch selbst einsehen." Und Du erröthcst wirklich nicht. solche Ansichten auszukramen, die dem Sohne des Barons Ehrenfels wahrhaftig nicht zur Ehre gereichen?" So sei doch vernünftig, Kind! Wenn ich unsere Jugendträume verwirklichen wollte, was hätten wir denn davon? Wir besitzen Beide kein Vermögen, und mit meinem Leutnantsgehalt können wir doch nimmermehr einen Haushalt gründen." Warum nicht, wenn wir uns einschränken?" Ich sehe schon, datz Du eine unverbesserliche Phantastin bist und das Leben nur aus Romanen kennst; aber ich bin in der letzten Zeit in eine gute Schule gegangen und der leichtsinnige, sorglose Sekondeleutnant, der damals in's Feld zog, ist nicht mehr wiedergekommen, obwohl ich mir noch ein bischcn fröhliche Lebenslust bewahrt habe," und Edwin stieß sein helles, noch so jugendlich klingendes Lachen aus. Siehst Du, daß Du Dich nicht ändern kannst, Du bist noch immer mein lieber, lustiger Kamerad." .
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Ja, aber dabei muß es bleiben. Ich darf Dir nie mehr sein, denn bci allcm Leichtsinn, der in mir aufsprudelt, bin ich doch ein Ehrenfels." Und deshalb IW und bewundere ich Dich!" Sie streckte nacl, ihm zärtlich die Arme aus und wollte ihn ocn Neuem an ihr Herz drücken. Nein, laß rnö vernünftig sein, H:dwiq!" entgegnete der jung? Offizier, der rasch seinen Ernst wi:derzewonnrn hatte und fest entschlossen war, der leidenschaftlich:n Juaendgeliebtcn gc.genüber seine xvA.icj Besinnung zu bcwahrcit. Das Beste für uns ist. wenn sich unsere Wegss jetz! für immer trennen Id wir die Vergangenheit vergessen." la mufcre ja doch einmal gesagt t.ierdcn. u-;-.. warum sclue er nicht mit b:i bitteren Wahrheit schcn heute ehrlich hcra'.'.slück?n? Nun ttci es mit dem letzen est von Sclbstbeherri'una bci xtx zu Ende.
Die warme Welle, die ebcn noch thr Herz durchfluthet, zerrann bis auf den letzten Tropfen ebenso rasch wie sie gekommen ' war und wild auflachend keuchte sie hervor. Ja. geh'. Schurke. cbl Hol' Dir die Millionärstochter. Tu elender Krämer! Aber sei ohne Sorge, die Strafe für Deinen niederträchtigen Trcubruch wird Dich schon erreichen." und mit einem wilden, höhNischen Auflcchen, noch ehe Edwin noch einmal die Zornige beschwichtigen gekonnt, war sie im Waldesdickicht verschwunden. Der junge Offizier sah ibr ein: Weile ganz verwundert und bestürzt nach, wie Jemand, der von einem heftigen Unweiter überfallen worden, das eben so rasch wieder zerstoben, wie es gekommen war; dann richtete er den gesenkten Kopf in die Höhe und sein Pferd loöbindend, warf er sich rasch in den Sattel. Damit gewann er die geistige Spannkraft alsbald zurück, die ihm durch jenen heftigen Anprall doch ein wenig verloren gegangen war. Sie bleibt schon ein tolles Geschöpf; aö:r es war das Beste, daß ich ihr bald reinen Wem eingeschenkt hab'. Es wäre feig und nichtswürdig gewesen, wenn ich sie über mein jetziges Fühlen und Denken ncch länger im Unklaren gelassen hätte," und wie erleichtert, daß der Sturm 'so rasch vorübergegangen war, sprengte er davon. 7. Kapitel. Noch ein scharfer Ritt von einer Viertelstunde, und Edwin von Ehrenfcls war am Zu'!. Jetzt schimmerten schon durch das junge Grün der Bäume die weißen Mauern des Sollbach'schen Herrschafts-' Hauses, das freilich mehr einer Villa, als einem Schlosse glich. Ueber dem sehr hohen Erdgeschoß erhob sich nur ein einziges Stockwerk. Das ganze Cebäude mit seinen Balkons, seinen wei ßen Mauern und hohen, hellen Fenstern schier der Wohnsitz von Leuten zu sein, die nicht mehr daran gedacht hatten, hier eine trotzige Zwingburg zu errichten, sondern ein Haus, das all? Annehmlichkeiten unserer Tage zu bicten vermag. Ja, die Sollbachs verstanden es, sich das Leben behaglich zu machen, das mußte sich der junge Baron sagen; so oft er hierhergekommen war. hatte er den Eindruck empfangen, als ob hier nur Glück und Sonnenschein herrsche und diesen Boneidenswerthen jede Alltagssorq? fern bleiben müsse. Hin schien Alles am Schnürchen zu gehen, und Wie quälte sich dagegen der arme Vater ab. sogar die Mut'er und wie besorgt schaute er stets in die Zukunft, ob es wieder eine schlechte, oder endlich eine gute Ernte geben werde! Bei den Sollbachs war von all' dieser Wirthschaftsmisere keine Rede; da wurde musizirt, geplaudert und gelacht und weder der Herr noch die Frau des Hauses verloren ein Wort über das Weiter, das ihnen einen Strich durch die Rechnung machen könne. Als Edwin einmal der Mutter hicrüber eine Bemerkung gemacht, hattt sie mit ihrem milden, freundlichen Lächeln erwidert: .Die Sollbach'se Besitzung ist nicht sehr groß, und so können diese Leut mit der Sorglosigkeit des Million närs sich diese Idylle des Landlebens schon gestatten." Wirklich, die Sollbachs mußten sehr reich sein, daß sie gar nicht darnach zu fragen brauchten, ob ihnen ihr Land einen Ertrag brachte oder nicht, und daß sie nicht nöthig hatten, die Bewirthschaftung ihres Gutes ernst zu nehmen. Edwin hatte sich früher darÜber wiMg Gedanken gemacht; es war auch nicht der große Reichthum gewesen, der ihn ZU den Sollbachs gezogen; aber die kleine Elfe hatte es ihm endlich angethan, und noch ehe er in den Krieg ziehen mußte, war sie es gewesen, die seine Leidenschaf' ür Hedwig zum Schweigen gebracht hatte. Die jüngste Vergangenheit hatte dann vollends Alles für ihn entschieden. Nein, diese Liebschaft mit der Nichte des Försters muhte ein Ende nehmen, daraus konnte nie etwas Gutes entstehen. Die kleine Sollbach dagegen! Die ein.nal zur Frau zu gewinnen, das wäre wohl ein Glück! und bei diesem Gedanken begannen die Augen des jungen Offiziers freudig aufzublitzen. Der Wald war jetzt zu Ende. Ed win wollte schon vom Pferde springen, da gewahrte er, daß der Wildzaun nicht geschlossen wcn. Welche AufmerksamZeit von den Nachbarn! Man erwartete ihn also bestimmt. Der Park, der jetzt den Reiter aufnahm, bewies die sorgfältigste Pflege seines Besitzers. Auf dem breiten Fahr-
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X!ttt ttwnige Fraukn können sich genug auZrukikn. Tie Pflege der klkinkn j Kinder, die Familienvslichten und in vielen yällen die. von der modernrn e, 9 sellschaft an sie aeftellten Ansprüche, haltkn sie noch Stunden lang ach. nach, v dem sie schon der Rüde pslegen sollten. Tiefe deftöndige Anftrengung der Rrr. ven dringt Hunoerttauicnoc von Frauen um. Eine der erste Folgen ', oak die ,arten Menkrualionssunktionen auszer Ordnung gerathen. Xk,' schwächende (iinflufc untergräbt ihr Leben nutzt die Rrvengewede ad. die der Echias nicht wieder ersetzen kann. Frau Lillian M. LaCamp, No. 215 Oft Vierzehnte Strotze, ansa City. Mo., ist die Sekretärin und Schatemeitterin der KansaS Eity oge deS Orden des Saftern Star, welcher aus Frauen und Töchtern von Freimaurern be-,
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für seinen Unterhalt zahlen. Ihr Wort hat grotzen Einslus, bei en. Me IM kennen. Indem sie dieses Zeugnis, schreibt, entspricht sie nur ihren taglichen Pflichten dringt denjenigen Hilse. die sie bedürfen. Wenn s,e tnen und, bringen kann von einem berühmien Heilmittel, wie öardul - Wem. wer hätte dann ein bessere Recht auf ihr, Zeit und Erwägung, als dre Hunderttausende idrer leidenden Mitschweftern! Frau LaCamp zagt das Folgende über Cardui - Wein: ..Melr'S Wine of Tardut sicherlich eine W.hlthat tu die er. 'chöv'teu nd atten Frauen. Ich habe ie eine Medizin gekannt, die eine Frau, welche a de viele, ihrem Geschlechte eigenen rankheiten leidet, so rasch und Permanent wieder herstellt. Ich habe ihn selbst pro. btrt und weis,, wovon ich wreche. nd ich habe ihn Dudende von Müt. tern ernvkohle. die an svärl icher. übermäktaer nv schmer,haster Jern ftruation. Nieren oder Leberbeschwerden leiden, und ich habe noch von dem ersten Fall ,u hören, der durch seinen edrauch nicht bedeutend ae bessert wurde. Darum gereicht es mir um besonderen erauüaeu . ihn zu empfehlen, indem ich versichert bin. das, er Niemanden enttäuschen Lird." Frau La ?cmp ift positiv, das, ssardui - Wein schwachen und leidenden Frauen Hilfe dringt, und sie ,ögert nicht, ihn nach ihren rasten
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weg war kein Grashalm zu sehen, seltene Bäume standen in verschiedenen Gruppen umher, überall ein' hübsches Landschaftsbild gewährend. Je näher dem Hause, je mehr ging der Park in einen Garten über, der mit den schönsten Blumen prangte und aus deffen Strauchwerk hier und da Marmorwerke schimmerten. Der Springbrunnen vor dem Hause lieb heute in voller Kraft sein Wasser jpielen und auf dem Gipfel des lang gestreckten Gebäu-5s wehte zum Gruß eine Fahne in den rutschen Farben. Nvll, ehe Edwin die Pforte erreicki hatte, die den Garten von dem Haus' abschloß, gewahrte er zwei jugendliche mJkmUm ki? rii einem Laubaana hervortraten; rr sprang freudig überrascht vom Pferde, um den Beiden entgegenzueilen; aber dann blieb er plötzlich stehen. Ah, auch der Bruder Elses gina am Stock und hinkte; er war also ebenfalls ein Opfer des Krieges geworden. Das dämpfte doch die Freude des Wiedersehens ein wenig und anstatt lachend und jubelnd' die kleine Else zu begrüßen, wie er gehofft hatte, trat er den Beioen ernst und ruhig entgegen und sein erstes Wort war: Sie sind auch Invalide geworden, lieber Norbert! Das wußte ich noch gar nicht. Armer Freund!" und seine Augen ruhten voll aufrichtigem Bedauern auf dem noch immer blassen, leidend aussehen--den Antlitz des jungen Sollbach. Es war auch tragisch, daß ich gerade in dem letzten Gefecht, das unser Armeekorps zu bestehen hatte, verwundet wurde." sagte der junge Mann lächelnd; aber es ist nicht weiter schlimm, und ich hoffe deshalb noch lange auf dieser schönen Erde herumzuhumpeln." Nun fand auch Eowin. da Norbert mit solchem Gleichmuth das ihm widerfahrene Mißgeschick ertrug, seine frohe Laune wieder und nachdem er dem Freunde herzlich die Hand gedrückt hatte, begrüßte er Else, aber doch ein wenig befangen. Gerade well er ge kommen war. heute ichon setn ubervolles Herz auszuschütten und womöglich eine Entscheidung herbeizuführen, fehlte ihm die rechte Sicherheit, die er sonst dem jungen Mädchen gegenüber stets gefühlt hatte. Else war hübscher geworden; bic kleine, zierliche Gestalt und das spitze, kluge Gesschtchen hatten etwas rundere Formen erhalten. Endlich sehen Sie mich," rief sie gutmüthig schmollend aus: Ja, ich bin freilich so klein geblieben, während Sie aus dem Feldzug noch größer zurückkehrten," und ihre dunklen Augen schweiften bewundernd über die schlanke, hübsche Erscheinung des heimgekehrten jungen Helden hinweg. Nein, Sie sind gewachsen, gnädiges Fräulein. Jetzt reichen Sie mir ja schon bis an die Schultern," und Edwin trat noch näher an sie heran. Wollen Sie sich mit mir messen? Da schrumpfte ich freilich ganz zusammen," rief sie lachend, und doch stellte sie stch dabei auf die Zehen, um etwas größer zu erscheinen. Nun muhte auch Edwin sogleich in ihr fröhliches Gelächter einstimmen. Ich werde mich hüten, gnädiges Fräulein, da ziehe ich doch den Kürzeren." Immer noch gnädiges Fräulein!" entgegnete sie rasch und drohte mit dem Finger. In Ihrem letzten Briefe habe ich das gar nicht mehr gefunden." Sie' haben Rccht." entgegnete der junse Offizier plötzlich ernst. Nicht wahr, meine Leb:nöretterin wird mir
Geld, welcye, cie umc, - - - .. an . schon gestatten, wenn ich sie auch inün.d-. lick mit ,Liebe Else' anrede." und jetzt ruhten seine blauen Augen mit einem , innigen, Örtlichen Ausdruck auf dem jungen Mädchen. Hat wirklich mein kleines Geschenk diese gute Wirkung gehabt?" rief Elsa von Sollbach lebhaft aus, und ihr Antlitz färbte sich höher. Als Sie mir dies schrieben und mich Ihre Lebensretterin nannten, glaubte ich immer, Sie wollten Ihren Scherz mit mir treiben." (Fortsetzung folgt.) ' nach Asheville N C in Anbetracht der Einfacher Preis B Rundfahrt. Fahrkarten werden vom 6. bitz 10. Mai verkauft. Ruckfahrt limitirt auf den 2. Juni. Für Einzelheiten wende man sich an die C. H. & 53). , oder schreibe an . P Alaco, X. P. A., Indianapolis. D . Edwards, Paff. Traffic Mgr., Cincinnatt. Pferde-Geschirre, Buggies, Koffer und Rrisctaschen am besten und billigsten bei 136 Oft Washington Str. Jolrn F. Sanders Sample Room, 228-230 Ost Wabash Stt. Beste Weine, (iquöre : : : und Cigamr Telephon alt und neu, 955. Besichtigen Sie unsere neue Auswahl von japanischen und : : : ' chinesischen Waaren frisch importirt aus China und Japan. Wäsche wrrd abgeholt und abgeliefert. Ofce: 152 Rord Dclaware Straße. QUONG, LP & CO. TOn REDHOND. m SAMPLE IM, U0 Süd Illinois Straße. Feine Weine, Liqnöre und Ciganc. Geschmackvoller warmer und kalter Lunch.
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