Indiana Tribüne, Volume 25, Number 193, Indianapolis, Marion County, 7 April 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 7. April 1903.

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Mörderischer Kampf. Desperate Bertheidienng eines Negers in Alabama. Neun Personen von ihm getövtet oder lebensgefahrlich verwundet.

Der Neger endlich erschaffen und die Leiche verbrannt. Lynchgericht an einem farbigen Berbrecher in Amherft, Ba. -trenge Durchführung des Sonntags'Ge'etzcs in Neu, Bork. Jubiläumsfeier zu Ehren Papst Leo's in Baltimore. Wahrscheinlichkeit einer Verschiebung der St. Louiser Ausstellung. Mörderischer Kampf. Birmingham, Ala., 6. April. AusTuscumbia, Ala., wird gemeldet : Während Sheriff Gaffaway heute dersuchte. Will Reynolds, einen farbigen Verbrecher, zu verhaften, entspann sich ein Kampf, in welchem drei Personen getödtet, drei tödtlich verletzt und vier schwer verwundet wurden. Tie Todten sind: Hugh Jones, Bob Wallace, Will Reynolds; tödtlich verwundet: Sheriff Charles Gassaway, durch den Arm und Unterleib geschossen; Will Gassaway, Schuß durch den Leib; P. A. Prout, Schuß in den Magen; schwer verwundet: Payne, Schuß in Die Vuin; Zim tzinney, cyuß die rechte Schulter; Robert Patterson, Schuß m's Bein; Jesse Davis, Schuß in die Kinnlade. Sämmtliche Genannten, mit Ausnähme von Reynolds selbst, wurden von dem verfolgten Neger mit einer Winchester-Büchse niedergeschossen, während Reynolds dann ebenfalls fiel und in's Feuer geworfen wurde. Der Neger hatte sich, als Sheriff Gasiaway mit dem Hülfssheriff gleichen Namens sich dem Hause in der Negeransiedlung Knardtown" näherte, verschanzt und eröffnete sofort Feuer. Will Gaffamay war der Erste, der von einer seiner Kugeln getroffen wurde. Die Leute aus der Nachbarschaft liefen dann zur Hülfe des Sheriffs herbei und versuchten, das Haus des Negers mit Dynamit in die Luft zu sprengen, was jedoch nicqt gelang. Um 1 Uhr traf Capt. Simpson von den Wheeler Rifles" mit zwölf Gewehren ein, welche unter zwölf gute Schützen vertheilt wurden. Der Neger hatte sich inzwischen in den Keller begeben, von wo aus er das Schießen fortsetzte und Frank Jones und Finley niederknallte. Man setzte dann das dem Hause des Negers benachbarte Gebäude mit Kero-sene-Oel in Brand und um 8 Uhr gelang es anch, das Haus des Negers anzuzünden, worauf sich Reynolds in einen Schuppen flüchtete, von welchem aus er Wallace tödtete und Davis vermundete. Schließlich wurde indeß der Neger von zahlreichen Kugeln der Milizleute getödtet und seine Leiche von der Menge in die Flammen des brennenden Gebäudcs geworfen. Im Ganzen wurden bei dem Versuch, des Negers habhaft zu werden, drei Häuser niedergebrannt und mehrere Pferde getödtet. Heute Abend heißt es, daß Sheriff Gasiaway und sein Bruder keine Ausficht auf Genesung haben. Das Verbrechen, wegen deffen Reynolds verhaftet werden sollte, bestand in der Erschwindelung von Geldern. L y n ch g e r i ch t. S ynchburg, Va., 6. April. James Carter, ein junger Neger, der am Donnerstag in der Nähe von New Glasgow in Amherst County Don Thomas durch einen Revolverschuß tödtlich verletzt hatte, wurde gestern um Mitternacht aus dem Gefängniß im Amherster Courthause geholt und durch Lynchjustiz hingerichtet. Zu später Nachtftunde ritten gestern etwa 200 Männer, wahrscheinlich aus der Gegend des 7 Meilen entfernten Cfiffords, wo Thomas,wohnt, in Amherst ein. Alle waren maskirt und hatten ihre Gesichter geschwärzt. Als der Gefängnißwärter Jones aus der Jail nach Hause ging, hielten ihn verschiedene Lyncher an und zwangen ihn zur Herausgabe der Schlüssel. Hierauf bemächtigten sich die Männer der Person Carter's, führten ihn eine Meile vom Dorfe weg, hingen ihn an einen Baum und durchbohrten sei nen Körper mit 35 Kugeln. Carter soll auf Thomas geschaffen haben, weil

letzterer Carter der Brandstiftuug be zichtigt 'hatte. Der Neger wurde in der Jail zur Untersuchung für die Grandjury festgehalten. Trockener" Sonntag. N e w Y o r k, 6. April. Die Polizei und die Wirthe gaben heute New Vork einen trockenen" Sonntag und seit fünf Jahren, wo Polizeichef Barnes einmal alle Wirthschaften schließen ließ, ist das Sonntagsgesetz nicht so streng beobachtet worden, wie heute. Selbst von den unter dem RainesGesetz entstandenen Hotels", in welchen Getränke mit einem Butterbrod servirt werden, blieben viele geschloffen. Im Tenderloin"-Diftrl!t wurden hier und da in oberen Räumlichkeiten Schanklokale i.nprovisirt, während in einzelnen Plätzen sogenannte blind pigs eingerichtet waren, in denen die Getränke durch eine mit einer Drehscheibe versehene Oeffnung in der Thür servirt werden, sodaß der Schankkellner nicht gesehen werden kann. Zum ersten Male seit vielen Jahren waren die Wirthschaften in dem Wohnviertel in Qber-Harlem" alle geschloffen. Auch in Brooklyn und anderen Theilen von Groß-New York wurde das SonntagsGesetz streng befolgt. Die Polizei zwang auch die kleinen Geschäftslädeu, zuzumachen, mit Ausnähme der Groceries und Delikatestengeschäfte, die bis 10 Uhr offen halten konnten. Selbst die Schreibmateria-lien-und Zeitungsverkaufs-Läden, fowie die Conditoreien erhielten Befehl, zu schließen. Im Ganzen wurden in Groß-New Vork 121 Verhaftungen wegen Uebertretung des Sonntagsgesetzes vorgenommen, gegen 64 am vergangenen Sonntag. Hohe Feier. Baltimore, 6. April. Das sil-

berne Jubiläum des Papstes Leo XIII. wurde heute in der Kathedrale durch einen außergewöhnlich feierlichen Gottesdienst begangen. An der Feier nahmen zwei Cardinäle theil, von denen der eine. Cardinal Martinelli, gestern Abend von Washington gekoinmen war; Cardinal Gibbons hielt die Feftpredigt. Trotz des ungünstigen Wetters war die Kirche von Andächtigen gefüllt. Nach Beendigung der Pontisikalmesse verlas Pfarrer O'Do novan von Cardinal Gibbons' Stab ein päpstliches Breve, in welchem allen Katholiken der Erzdiöeese, welche dem Triduum beiwohnten, die besondere Gnade des Papstes ausgesprochen wird. Die St. L ouiser Ausst e l l u n g. St. Louis. 6. April. John Barrett, der Generalcommiffär der St. Louiser Ausstellung für Asien, ist heute auf dem Wege nach dem Orient nach San Francisco abgereist. Da Herr Barrett soeben von Washington zurückgekehrt ist, wo er Einsicht in die diplomatische Correspondenz mit den auswärtigen Regierungen über Ausftellnngsangelegenheiten nahm, und er auch vor Kurzem eine Conferenz mit den Behörden in St. Louis hatte, so ist folgende, von ihm abgegebene Erklärung über eine mögliche Verschiebung der Ausstellung.von besonderer Bedeutung. Die Verwaltung der Wcltausstellung in St. Louis hat alle Energie aufgeboten, um die Ausstellung prompt im Jahre 1903 zu eröffnen, doch sind Verhültniffe eingetreten, welche sie nicht controlliren kann und für welche sie nicht verantwortlich ist. Nahezu alle auswärtigen Regierungen haben unofsiziell die amerikanische Regierung benachrichtigt, daß es für sie eine Physische Unmöglichkeit sei, im Jahre 1903 in würdiger Weise in St. Louis vertreten zu sein. Auf der anderen Seite werden sie, obwohl die meisten die Einladung für 1903 angenommen haben und ihrBeftes thun werden, selbst die Ausstellungen in Paris und Chicago noch zu übertreffen versuchen, wenn die St. Louiser Ausstellung verschoben wird. Da der Erfolg derselben znm großen Theil von der Betheiligung des Auslandes abhängt, so ist leicht zu verstehen, daß dies eine sehr ernstliche Erwägung ist, welche weder der Congreß noch die Ausstellungs-Beamten unbeachtet lasten können. Kurz, wenn die St. Louiser Ausstellung verschoben wird, so wird es hauptsächlich den auswärtigen Regierungen zu Gefallen geschehen." Geld für die Boeren: Chicago, 6. April. Am 28. März wurde von dem im Dezember von Gouv. Yates ernannten Comite zur Sammlung eines Fonds für die

Unterstützung der Bocren'rauen und Kinder in den Concentrationslagcrn Südafrikas ein Check über $5000. an den Präsidenten Roosevelt abgesandt, mit dem Ersuchen, das Geld nach bestem Dafürhalten an die geeigneten Mittelspersonen zu befördern. Beim Sccretär des Comite's. Peter Van Vlissingen, ist jetzt vom StaatsSecretär Hay ein Schreiben ciugelaufen, in welchem derselbe über den Empfang des Geldes quittirt und mittheilt, daß dasselbe an den amerikonischen Generalkonsul in Kapstadt gesandt worden sei, mit dem Auftrage, es im Sinne der Geber zur Vertheilung gelangen zu lasten. Es ist jetzt die Absicht des Comites, noch eine bedeutend größere Summe aufzubringen, welche von Zeit zu Zeit an den Präsidenten Roosevelt abgeliefert werden soll. Nach Charleston. W a s h i n g t o n, 6. April. Morgen Nachmittag um 3 Uhr werden der Präsident und eine Anzahl Begleiter mit der Southern Bahn nach Charleston abreisen, um die dortige Ausstellung zu besuchen. Die Gesellschaft wird aus folgenden Personen bestelln: Präsident Roosevelt und Gemahlin,

Generalanwalt Knor und Frau; Secretär Wilson, Privatsecrctär Cortelyou, Hülfssecretär Loeb und Frau, Commander Wm. S. Comles und Frau. Dr. John F. Urie. I. K. Gracie. Murat Halsted und M. C. Latta. Brand st iftungen. C o l u m b u s. O.. 6. April. In dem Holzhof von Smith & Sowers auf der Westseite und in demjenigen von Concs & MenefeeS in derselben Nachbarschaft fanden heute Feuersbrünste statt, die offenbar das Werk von Brandstiftern waren. E. T. Bingham, Secretär der Columbus Rock Plaster Co., ertappte zwei Männer dabei, als sie an einem Schuppen der Gesellschaft Feuer anlegten, Kurde jedoch von den Brandstiftern niedergeschlagen, die dann das Weite suchten. Später am Tage wurden fünf Personen auf Verdachtsgründe hin verhaftet. . . Der Congresz. Haus. Washington, 6. April. Der große Kampf über den Gegenseitigkeit?vertrag mit Cuba, welcher sowohl im Caucus, wie im Comite für Mittel und Wege unter den Republikanern in fo scharfer Weise geführt wurde, wird in dieser Woche im Hause selbst fortgesetzt werden. Die schließliche Annahme der Payne-Bill, welche eine Ermäßigung der Zölle auf cubanische Produkte um 20 Prozent vorschreibt, nachdem die Unterhandlungen über einen Gegenseitigkeitsvertrag beendet sind und die cubanische Republik unsere Einwanderunggesetze angenommen hat, gilt als eine ausgemachte Thatsache. Die Opposition unter den Republikanern ist auf etwa 30 Mitglieder zufammengeschrumpft. Auf der anderen Seite begünstigen viele Demokraten einen möglichst unbeschränkten Handel mit Cuba nnd möchten eine noch größere Reduktion der Zölle durchführen, als das Comite empfiehlt, während andere für eine fofortige Annektirung der Insel sind und noch Andere irgend welche Zugestündnisse an Cuba bekämpfen. Einige der republikanischen Gegner der Bill werden gegen dieselbe sprechen, doch sind die Führer der Opposition wegen der Aussichtslosigkeit des Kampfes geneigt, sich ganz und gar der Theilnahme an der Debatte zu enthalten. Die Bill wird am Dienstag zum Aufruf kommen, und die Führer auf beiden Seiten schätzen, daß die allgemeine Debatte nicht länger als drei Tage dauern wird. Alle Zusatzanträge, welche die Demokraten eventuell in petto haben, werden voraussichtlich für außer Ordnung erklärt werden und gar nicht zur Abstimmung kommen. Die Bill für Ausschließung der chinesischen Einwanderer wird morgen voraussichtlich ohne nennenswerthe Opposition angenommen werden. Senat. Die Freunde der Chinesen-Bill erwarten, daß die Erörterung derselben bis Mitte dieser Woche, wenn nicht schon vorher, beendet werden wird. Gleich darauf wird die PhilippinenGesekaebungsbill zur Verhandlung kommen, die geraume Zeit länger in Anspruch nehmen wird. Die Democraten erwarten nicht, die Mußregel zu schlagen, doch werden sie durch allerlei Zusatzanträge die Erledigung verzögern.

Nachrichten aus iJndiana. T-e r r a Haute. Frau Nancy McDonald von Clinton starb Samstag Mittag um 12 Uhr im St. Anthony's Hospital an den Folgen der Schußwunde, welche ihr am Donnerstag Vormittag in Clinton von ihrer Nachbarin Frau Mary Brown, im Magen beigebracht wurde. Die beiden Frauen hatten schon seit langer Zeit Streit gehabt, doch kam es erst Donnerstag zu Thätlichkeiten und während Frau McDonald mit einem Sohne der grau Brown stritt, zog Letztere eine Pistole hervor und feuerte eine Kugel auf ihre Nachbarin ab. Die Verstorbene hinterläßt einen Gatten und mehrere Kinder. Danville. Am Montag Morgen beginnt im Hendricks Co. Krcisgerichte der Proceß gegen Frank Stewart und Fred. Cassady, die beschuldigt sind, im letzten November Willis Haynes in Coatsville ermordet zu haben. Chas. Hampton ist bereits als Mitschuldiger zu lebenslänglicher Zuchthaushaft verurtheilt worden. S o u t h B e n d. Die Vereinigung von Lehrern Jndiana's hat in der Samstags-Schlußsitzung ihrer JahresVersammlung beschloffen, die nüchstjährige in Richmond abzuhalten, sowie folgende Beamte erwählt : Superintendent T. A. Tambright, Kendallville, Präs.; Ruffell K. Bedgood, Vice-Präs.; Adelaide Baylor, Wabash. Secr.; D. A. Ellebarger, Richmond. Eisenbahn-Secr. und W.

Miller, Crawfordsville, Schatzm. E l k h a r t. Im Jähzorne mißhandelte Clyde White feine bisherige Angebete Cora Dygert und drohte, ihr den Hal abzuschneiden, als die Polizei sich in's Mittel legte. Cora rächte sich an Clyde, indem sie der Polizei miitheilte, daß er und sein Vater Byron Formen zum Gießen von falschen Nickels, Times und Dollars besäßen, ebenso falsches Papiergeld, das sie aus Detroit bezogen hätten. Die Beiden wurden verhaftet und in ihrer Wohnung fand man Nickel-Formen. Morion. Eine Sensation wurde hier durch die Verhaftung des Optikers Norton Smith und einer Frauensperson verursacht, die man allgemein für seine Gattin hielt, da das Paar zusammenlebte. Die Verhaftung wurde auf einen Haftsbefehl hin vorgenommen, den Frau Sarah Jane Smith aus East Saginaw, Mtch., erwirkt hatte. Dieselbe erklärt, Smith's legale Gattin zu sein. Smith und die andere Person, die hier in der Gesellschaft eine große Rolle spielte, wurden zu Kl und Kosten und 1 Stunde Jailhaft verurtheilt. E v a n s v i l l e. Die Ortschaft Calvert City. Marshall County. ist durch eine mysteriöse Mordthat in Aufregung versetzt worden. Jeffe Satterfield, lein früher in Paducah, Kh., ansässiger Mann, wurde mit gespaltenem Schädel in seinem Garten aufgefunden. Eine Axt stak noch in seinem Schädel, und eine andere Art hielt er in seinen Händen. Man glaubt, daß er in den Gar. ten gegangen war, um Holz zu hacken, als ein Meuchelmörder ihn von hinten erschlug. Eisenbahnunfall. L a n s i n g. Mich.. 6. April. Als der Passagicrzug No. 6 der Grand Trunk-Bahn heute ourch Milletts, eine Waffer-Station 7 Meilen westlich von hier, fuhr, entgleisten der Hintere Pas sagier- und Pullman'sche Schlafwagen, wobei eine Person getödtet wurde. Der Todte ist AbrahamBrunstine V.Chicago; verletzt wurden C. Minnchan von Providence, R. I., Schädel- und Beinbruch; Rev. M. I. Ozshoski, ein jüdischer Geistlicher von Chicago, Kopfwunden; I. L. Gordon von Rochester, N. Y., Frank Thomas von Mount Clemens. Mich., und I. L. Zeigler von Detroit. Der Unfall wurde durch eine verstellte Weiche herbeigeführt. Flammentod. Boyne City. Mich, 6. April. Heute Abend wurde das hölzerne Wohnhaus des Dr. Boyne, in welchem zwei Familien wohnten, durch Feuer zerstört und vier Personen fanden in den Flammen ihren Tod. Die Umgekommenen sind: Frau James Thompson, Frau Frank Littlefield, deren sechsjähriges Mädchen und achtjähriger Knabe. Frau Littlefield und ihre beiden Kinder stammten aus Spokane, Wash. Als das Feuer ausbrach, befanden sich sämmtliche Personen im oberen Stockwerke im Schlafe. Von allen ist allein Herr Thompson entkommen.

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