Indiana Tribüne, Volume 25, Number 190, Indianapolis, Marion County, 3 April 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 3. MptH 1902.

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Großer Streik. Ausstand von 10,000 Arbeitern im Weichkohlengebiet. Eine Erklärung der Brau-erei-Befitzer von Ein-cinnati.

Reiseerfahrungen eingeschneiter Passagiere in Nord'Dakota. Eröffnung des Convents der Partei der Alliirten. Wortgefecht zwischen den Senatoren Tepew nnd Bailey. Ernennung eines Generalmajors und mehrerer Generäle. Mord und Selbstmord eines bekümwerten Ehegatten. Kohlengräderftreik. Dubais, Pa., 2. April. Sämmtiiche Weichkohlen-Gruben der Rochester & Pittsburg Coal & Jron Co. liegen heute brach. Der Beschluß der Kohlen gröber, zu streiken, wurde von allen Arbeitern befolgt und es befinden sich infolgedessen 10,000 Mann am Streik. Sie bestehen auf einer Anerkennug der Union, und man macht sich auf einen hartnäckigen Kampf gefaßt, da die R. & P. Co. sich stets geweigert hat, die Führer der Union anzuerkennen und nur mit ihren Angestellten persönlich unterhandeln will. Altoo na, Pa., 2. April. In keiner Grube der Rochester & Pittsburg teoai & Jron i&o. wurde heute gearbeitet. Präsident Gilday, Secretär Wildert und die Nationalbeamten McKay uud Rice halten heute Abend in Clearfield eine Conferenz ab. Sie telegraphirten an Nationalpräsident Mitchell, der jedoch antwortete, daß es ihm gegenwärtig unmöglich sei, diesen Tiftrikt m besuchen. Einigen der kleineren Grubenbesitzer, welch die Lohnskala nicht unterzeichnet haben. gedenkeit die Grubenarbeiter noch eine kleine Frist zu gewähren. In einer Grube in Hastings, die John L. Mitchell gehört, legten die Leute schon i heute die Arbeit nieder. Erklärung der Brauer. C i n c i n n a t i, 2. April. In einer gestern Abend abgehaltenen Versammlung des Central Labor Council von Cincinnati. Covington, Newport und anderen benachbarten Ortschaften wurden Sympathie-Beschlüffe zu Gunsten der Brauerei-Arbeiter angenommen, der Boycott gutgeheißen und den Maschinisten und Heizern sowie den Brauerei-Besitzern der Krieg erklärt. Heute haben die Brauereibesitzer eine Erklärung veröffentlicht, in welcher sie die Behauptungen des Central Labor Council in Abrede stellen. ' Sie weisen darauf hin, daß Präsident Gompers von der American Federation of Labvr den Anspruch der Brauereiarbeiter - Union auf Jurisdiction über die Maschinisten und Heizer für unberechtigt erklärt und das Vorgehen beider Verbände als unrecht bezeichnet habe, während den Brauereibesitzern keine Schuld beizumeffen sei. Gomper? habe direkt erklärt, daß von einer Verschwörung der Brauer mit ien Maschinisten und Heizern gegen die Brauereiarbeiter - Union nicht die Rede fein könne. Trotz dieser Entscheidung halte der Central Labor Council die Anklage gegen die Brauer von Cincinnati aufrecht und versuche bei den organisirten Arbeitern ein Vorurtheil gegen sie wachzurufen, während der höchste Vertreter der crganisirten Arbeit, der als endgiltiger Schiedsrichter anerkannt worden sei, sie als falsch bezeichnet habe. Von den Hrn. Gompers in Gegenwart der Beamten der Brauerei arbeiter - Union unterbreiteten Thatfachen sei nicht eine einzige widerlegt morden. Trotz des Contractbruchs dieser Beamten hätten die Brauer sich bereit erklärt, die Bedingungen des Contracts bis zu seinem Ablaufe zu gerfüllen, wenn ihnen eine Garantie gegen eine Wiederholung eines solchen Contractbruchs gegeben werde, und als Garantie sei das Recht der Anstellung und Entlaffung von Arbeitern nach eigenem Gutdünken ftipulirt worden. Um die Brauerei-Jndustrie während des fünfwöchentlichen Ausschlusses, der ohne Zuthun der Brauer durch die Streitigkeiten zwischen den beiden Verbänden herbeigeführt wurde, vor gänzlichem Ruin zu schützen, blieb den Brauern nichts Anderes übrig, als neue Leute anzustellen, doch wurde ihnen zur Bedingung gemacht, sich der Union anzuschließen.

Da die Brauer ihnen beständige Arbeit versprochen hatten, war es ihnen unmöglich, dem Verlangen der Brav-ereiarbeiter-Union, alle alten Leute wieder anzustellen, nachzukommen. Die Brauerei-Jndustrie leide unter den Folgen eines Zwistes zwischen zwei Arbeiter - Verbänden, an welchem die

Brauer selbst nicht im Geringsten betheiligt seien. Schreckliche Reiseerfahrungen. S t. P a u l. 2. April. Paffagiere, welche heute auf einem. Zuge der Great Northern-Bahn eintrafen, der am letzen Freitag fällig war, erzählten von ihren Erfahrungen, während sie vier Tage und fünf Nächte auf den Prärien Nord-Dakotas eingeschneit waren, mit nur eben genügendem Vorrath für zwei frugale Mahlzeiten per Tag und so wenig Heizmaterial, daß die Damen sich in Decken einhüllen und die Männer Tag und Nacht ihre Ueberzieher tragen mußten, um nicht zu erfrieren. Der Zug war vollständig von der Welt ab geschnitten. Er war am Donnerstag Nachmittag von Williston abgefahren, in der Hoffnung, vor Einbruch der Nacht Minot zu erreichen, doch blieb er bei einer kleinen Station Namens Ray, wo sich nur ein Wasferbottich und ein Kohlenschuppen befindet, stecken. Der Lokomotivführer versuchte mit seiner Maschine nach Willifton zurückzufahren, um Hülfe zu holen, doch fuhr auch er sich in einer Schn,eewehe fest, sodaß der aus acht Waggons bestehende Zug mit etwa 250 Paffagieren allein und verlassen auf dem Seitengeleise sitzen blieb. Bei der Vertheilung der Nahrungsmittet kam es zuerst zu einem Streit unter den Paffagieren, indem diejenigen der zweiten Klaffe einen gleichen Antheil beanspruchten, wie die erste Klaffe. Viele wollten sich auch nicht der Anordnung der Paffagiere der ersten Klaffe fügen, daß die Damen zuerst bedient würden, doch gaben sie schließlich nach. Am Montag Abend versuchte Prof. Colegrove von der Universität Washington. der sich auf einer Ferienreise befand und melancholisch und verstimmt gewesen war, sich das Leben zu nehmen, indem er sich mit einem Rasirmeffer die Kehle durchschnitt. Es befand sich ein Arzt auf dem Zuge, doch besaß er nicht die Werkzeuge, um die nöthige Operation vorzunehmen, und es war absolut nothwendig, mit einem der benachbarten Orten in Verbindung zu gelangen. Nachdem man alle Kisten und Kasten erbrochen, fand man ein Telegraphen - Instrument, worauf ein Elektriker die Verbindung mit der Telegraphenteitung herstellte und die Telegra phisten in Minot und Williston von dem Geschehenen benachrichtigte. Von jedem Orte wurde dann ein SchneePflug abgesandt, und nach schwerer Arveil traf am foigenoen uorgen eine Lokomotive mit einem Wundarzt ein, der den Verwundeten verband. Letzterer wurde später mit dem ersten Zuge nach St. Paul geschafft, doch wird an seinem Aufkommen gezweifelt. Die beinahe verhungerten Paffagiere wurden in dem ersten Zuge, der sich durcharbeitete, mit reichlicher Nahrung und warmen Betten versorgt. Prof. Colegrove traf heute Morgen in St. Paul ein. Die Halsader ist zum Theil durchschnitten. Er hatte sich überarbeitet gehabt und beabsichtigt, einen Monat bei Verwandten in Hamilton, N. V-, zuzubringen. Partei der Alliirten. L o u i s v i l l e, Kh., 2. April. Die Bewegung zur Gründung einer Partei der Alliirten'" welche die AnHänger aller Parteien umfaffen soll, die sich gegen die beiden großen Parteien auflehnen, oder, wie es in dem Aufruf heißt, den Zweck hat, eine Vereinigung der Reformtruppen gegen die Plutokratie herbeizuführen, nahm heute Nachmittag definitive Gestalt an, als der Convent, in welchem etwa 200 Telegaten aus acht Staaten, die Vertreter von ebenfovielen Parteien, in der L iederkranzhalle eröffnet wurde. Die heutige Sitzung beschäftigte sich nur mit den Präliminarien, indem eine temporäre Organisation vorgenommen und Comites zur Vorbereitung der dauernden Organisation ernannt wurden. Zum temporären Vorsitzer wurde Col. I. S. Fetter von Springfield, Jll., zum temporären Sekretär Mills Williams von West Plains, Mo., ernannt. Ernennungen. Washington, 2. April. Der Präsident ernannte heute den BrigadeGeneral R. P. Hughes zum General-

Major und die Obersi.'n Jsaac D. De Ruffy, Andrew S. Burt und M. V. Sheridan zu Brigade-Generälen in der regulären Armee zur Ausfüllung bestehender Vakanzen. H. H. Rand von Milwaukee wurde heute zum Privatsekretär des GeneralPostmeisters ernannt. Mord und Selbstmord. M o rle y, Mich., 2. April. Eugene Richards, ein wohlhabender Farmer in Borland, einer Station an der Grand Rapids-Jndiana-Bahn, erschoß heute seine Frau, während sie krank im Bett lag und tödtete dann sich selbst. Man glaubt, daß er zeitweilig irrsinnig war. Frau Richards war schon seit mehreren Wochen krank gewesen, und der Kumwer über ihren Zustand scheint ihn zeiix weilig um den Verstand gebracht zu haben. Heute Morgen früh begab er sich nach dem Hause eu.es Nachbarn, dem er sagte, er habe eine Ahnung, daß er und seine Frau heute sterben würden. Sein Benehmen war ein auffälliges und der Nachbar sandte nach einem Arzt, bevor dieser jedoch eintraf, hatte Richards bereits die doppelte Blutthat verübt. Beide waren durch die Brust geschossen. Das Eh-Paar hatte stets glücklich zusammen gelebt. Raubmord. Austin, Tex., 2. April. Frau C. L. Levy, eine 20-jährige Frau, welche 16 Meilen westlich von hier am

Barton Creek wohnt, wurde letzte Nacht ermordet und beraubt. Das Haus wurde später in Brand gesteckt und die Leiche der Ermordeten zum Theil verbrannt. Die c u b a n i s ch e P o st. Washington, April. Der Generalpostmeister erhielt heute eine Mittheilung vom Kriegssekretär, in welcher dieser ihm mittheilt, daß am 20. Mai Cuba ein auswärtiges Land werde und daß nach dem Zurücktritt der Ver. Staaten kein Gesetz oder Vertrag existire, unter welchem die Post für das einheimische Porto befördert werden könne. Es wird jedoch empfohlen, einstweilen mit gegenseitigem insormellen EinVerständniß die alten Verhält niffe bestehen zu laffen, bis mit der cubanischen Regierung ein Vertrag ähnlich demjenigen mit Mexiko abgeschloffen ist. Die Mutual Life Ins. Co. New York, 2. April. Die hiesigen deutschen Zeitungen veröffentlichen die Thatsache, daß die Mutual Life Insurance Co. of New York" während des Jahres 1901 die Summe von $3,201,447.00 an Policen - Inhaber deutscher Geburt oder Abstammung in diesem Lande ausbezahlt hat. Die Re sultate der betr. Geld - Anlagen sind sehr intereffant. Die verschiedenen Personen waen für $2,946,500.00 versichert, bezahlten der Compagnie Kl, 548,892.04, und erhielten deshalb von ihrer Geld-Anlage einen Gewinn von 51,652,555.02. Die Mutual Life Ins. Co. ist bestrebt wieder die Erlaubniß zur Ausübung ihrer Geschäfte in Veulscylano zu erlangen, oie iar 1895 durch ein Mchverständniß in willkürlicher Weise genommen wurde. Explosion. Richb urg, Ala.. 2. April. Bei einer Explosion in der Fabrik der Henderson & Boyd Co. wurden zwei farbige Zuchthäusler getödtet. Fünf große Dampfkeffel wurden zerstört und sechs Trockenschuppen mit einer halben Million Fuß Bauholz vernichtet. Brauerstreik in Boston. Boston. 2. April. Ein weiterer Streik wurde heute Abend von den beiden Brauerei-Arbeiter-Unionen angeordnet, weil die Arbeitgeber die For derung betreffs kürzerer Arbeitszeit und anderer Zageständniffe nicht bewilligt hatten. Der Streik betrifft etwa 1200 Brauerburschen, die in 26 Brauereien thätig sind. Neue Briefmarken. Washington, 2. April. Das Postamt-Departement hat die Frage in Erwägung gezogen, auf einer der Briefmarken der neuen Serie den Kopf einer mit der Geschichte des Landes eng verknüpften Frau zu drucken, und ohne Zweifel ist dafür das Porträt von Martha Washington in Aussicht genommen. Rußland. Die Attentäterin. Moskau, 2. April. Die Gouvernante Allart, die am Montag versuchte, den hiesigen Polizeipräfekten Trestoff zu ermsrden, wurde im Februar wegen Theilnahme an den Studentenunruhen eingesperrt. Sie wurde erst ein paar Tage vor dem Mordversuch auf Trepoff's Anordnung wegen ihres mangelhaften GesundheitsZustandes aus der Haft entlaffen.

Der Congretz.

Senat. Washington, 2. April. Die heutige Debatte über die OleomargariN'Bill wurde durch ein paar lebhafte Wortgefechte zwischen zwei Senatoren belebt. Senator Bailey von Texas beendete feine gestern begonnene Ansprache zur Bekämpfung der betr. Vorlage und feffelte durch seine glänzende Beredsamkeit .die Aufmerksamkeit des Hauses und der Gallerien. Ihm folgte Depew von New York mit einer mit Witz gespickten Rede zu Gunsten der Matzregel, und zwischen ihm und Bailcy entspann sich eine köstliche Wechselrede über das Amerikanische Mädchen", die wiederholt schallendes Gelüchter hervorrief. Bailey's witziger Hinweis auf Depew's kürzliche Heirath wurde von diesem geschickt parirt durch seine Bezugnahme auf die Liebe und Bewunderung für die Frauen, die Bailey in seiner Schrift Jugend und Schönheit" an den Tag gelegt habe. Haus. Das Haus nahm heute die Omnibus" - Bewilligungs - Vorlage an und begann dann mit der Erörterung der Zollkutter-Vorlage. Im Laufe des Tages wurden der Mehrheits- und Minderheitsbericht über Hebpurn's Bill gegen LebensmitielVerfälschung eingereicht. Der erstere lautet zu Gunsten der Bill, während der letztere geltend macht, daß die Regulirung der Lebensmittelfrage Sache der Staatsrezierungen sei. Nachrichten aus Jndiana. N a s h v i l l e. Bis zur späten Stunde waren am Dienstag die Straßen der Stadt mit einer dichten Menge angefüllt, die vergeblich auf die Rückkehr der Weißkappen warteten. Es stellt sich jetzt heraus, daß der Mob aus Bürgern von Morgantown und Martinsville zusammengesetzt war. Diese Meinung wird noch dadurch verstärkt, daß die Gattin Price's, dem der Besuch der Weißkappen galt, sich gegenwärtig in Martinsville aufhält. Die Frau hat jedenfalls seinen Gegnern Mittheilung von seinem zügellosen Lebenswundel gemacht, wahrscheinlich um sich an ihrem Manne zu rächen, den sie wegen eines Liebesabenteuers mit einem 14-jährigen Mädchen verließ. Charles Price's Leumund" ist der denkbar schlechteste. Vor 20 Jahren wegen eines Mordes in Morgantown zu lebenslänglicher Einsperrung verurtheilt, wurde er schon nach wenigen Jahren wegen schlechter Gesundheit 'entlaffen, aber, nur um kurz darauf wieder in Nashville im Gefängniß zu landen. Damals drohte ihm ein Lynchgericht, er entkam mit knapper Noth und ging nach Chicago, später nach Denver, Col. Price, der in 2. Ehe lebt, ist etwa 45 Jahre alt. F r a n k f o r t. Die Jury in dem Pittscr.Pruitt'schen Mordprozeffe hat William Pittser unter der Annahme der Nothwehr von der Anklage der überlegten Tödtung freigesprochen. Das Resultat war vorauszusehen, da die Stimmung des Publikums für Pittser eine ausgeprochen günstige war. Die Tödtung geschah am 17. Januar auf einem Tanze in Pittser's Wohnung, in der Pruitt mit einigen Genoffen als ungeladener Gast erschienen war. Zwischen den Beiden herrschte schon lange Feindschaft, da Pruitt der Gattin Pittsers schon vor deren Heirath Aufmerksamkeiten erwiesen hatte. Piitser ist erst 20 Jahre alt. B r a z i l. Das Scala-Comite der Gruben-Arbeiter und Besitzer hat nunmehr seine vierte Sitzung abgehalten, um eine Lohnscala für das laufende Jahr festzusetzen; die Conferenz wurde jedoch wegen Abwesenheit einiger Besitzer wieder vertagt. Da die Besitzer sich noch immer jeder Forderung der Arbeiter, vor allem dem wöchentlichen Zahltag, widersetzen, so ist noch kein Einvernehmen in Aussicht zu nehmen. Ein Streik ist fast unvermeiölich. K o k o m o. Frau Edward Sweeneey, die Gattin des Präsidenten der Globe Steel Range WorkS", befand sim allein zu Hause, als sie plötzlich einen Mann erblickte, der sich an einem Fenster des 2. Stocks, das auf die Küche mündet, zu schaffen machte. Die Frau nahm den Revolver ihres Mannes und schoß durch's Glas auf den Räuber, der vom Küchendache herabfiel. Ob er verletzt wurde, ist nicht bekannt.

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