Indiana Tribüne, Volume 25, Number 189, Indianapolis, Marion County, 2 April 1902 — Page 5
Jndtmm Tribune, S. April 1.
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Theo. Thomas Musik-Feft.
Zweites Concert. Das letzte Concert des Musikfeftcs fand gestern Abend wiederum vor einem gewählten und zahlreichen Publikum statt. Wagner's Borspiel aus Tie Meistersinger" wurde von dem Orchester in vortrefflicher Weise zum Vortrage gebracht, ebenso die Symphonische Partie aus Erlösung", arrangirt von Cäsar ??rank, und Tvorak's Slavonische Rhapsodie, die uns schon in der Einleilung gefällt und an Maestro Liszt erinnert. Die Solisten des Abends, Fräulein Gertrude Mary Stein und Herr Charles W. Clark trugen ihre respektiven Arien aus Massenet's Herodiade" und Tschaikowkys Jean d'Arc" in vollendeter künstlerischer Weise vor. Nach einer Pause von 20 Minuten wurde der zweite Theil des Programms, Scenen aus Olaf Trygvason, Opus 50 von Grieg, in vorzüglicher Weise durchgeführt. Es war in Bezug auf die Lei stung des tkhors und des Orchesters eines der schönsten Concerte, das je in Indianapolis gehört wurde. Eine Hundertjährige. In ihrer Wohnung an der McGill Straße feierte gestern Frau Elisabeth Ozmacre, rüstig und munter wie eine 70jährige, ihren hundertsten GeburtsTag. Bauerlaubnißscheine. H. Eilening, Spruce. zwischen Orange und Prosvect, Cottage, SIW.-John Hemlick, 826 English, Umbau, $350. Anthony Kreienbaum, 1221 Windsor, Anbau, $150. Emilie Becker, 405 N. Noble, Reparaturen, 195. Aug. und Amelia Nibber, 1012 W. 27., Scheune, $100. Chas. Youngman, 1417 O. Washington, Veranda, $150. Local-Politifches. Vors. Elliott vom r e p u b b l i k. County-Comite berieth heute mit seinem Erecutiv - Comite über die Arrangements ifür die Primärwahlen zur Erwählung der Delegaten für die Staats - Convention und ebenso über die Convention zur Nomination eines gemeinschaftlichen Senators und Repräsentanten. Das Erecutiv - Comite des StaatsComites der P r o h i b i t i o n i st e n traf gestern in seinem Hauptquartiere in No. 119 W. Maryland Str. die Vorbereitungen für die am 15. und 16. April in der Masonic Halle abzuhaltende Prohibitionisten Staats-Conven-tion. Die Couniy-Convention der Partey wird am Mittwoch, 9. April, Nachmittags, im Criminalqerichtssaale abgehalten werden. Selbstmord eines jungen Mädchens. Nashville. Tenn., 2. April. - Tie Leiche von Henriette Brycm wurde heute aus einem nahe dem Belmont College befindlichen Teiche gezogen. Dieselbe studirte im College und hatte von einem der Lehrer einen Tadel erhalten. Diesen hatte sie sich dermaßen zu Herzen genommen, daß sie Selbstmord begiug. Collission zweier GüterZüge. New Philadelphia, O., den 2. April. In der Nähe von Straßburg collidirten heute Morgen zwei Güterzüge der Cleveland, Loraine & Wheeling Bahn. Zwei Leute wurden getödtet und ein Schaden von mehreren tausend Dollars angerichtet. Deutschland. Unfälle aufdemRennplaße. Berlin. 2. April. Auf dem Rennplatze m Carlsforst ereigneten sich gestern einige schwere Unfälle. Der Jockey Jeradek stürzte mit seinem Pferd und er sowohl als auch das Thier wurden auf der Stelle getödtet. Graf Königsmark zog sich durch einen Sturz vom Pferde einen Bruch der Schulter zu. Il Cuda. Die Bürgschaft für E. G. Rathbone auf $100,000 f e st g e s e tz t. H a v a n a, 2. April. DieSupreme Court hat die Bürgschaft für Cftes G. Rathbone auf $100,000 in Baar festgesetzt. Es wird bezweifelt, daß Je mand sich finden wird, welcher geneigt ist. eine solch' hohe Summe in Baar als Bürgschaft zu stellen. Ueber das Gesuch um einen neuen Prozeß wird das Gericht noch in dieser Woche entscheiden.
.,raf Tsuioufe." Gelegentlich der Verhaftng des rasen Toulose - Lauircc" in Paris schreibt man uns noch üder diesen in:ereff anten Verbrecher: Dr. Fritz Fricdmann. der durch f eine Flucht aus Berlin vielgenannte Rechtsanwalt, hatte in einem New Jorker Bla t. welches einen Artikel über den berüchtigten Grafen Nikolaus Erasmus de Savine de Toulouse gebracht hatte, einen ausführlichen Bericht über feine Bekanntschaft mit dicsem Hochstapler veröffentlicht. Dr. Friedmann hatte nämlich diesen alten Zuchthäusler in eine? Betrugsaffaire vertreten, bei welcher es sich um von dem edlen Grafen nicht zurückerstattete Vorschüsse für Pferdelieftrungen nach Rußland gehandelt hat. Der Artikel schloß mit der Bemerkung, daß der Schwindler Toulouse, v jeyi inAmerika sein Unwesen treibe, nicht identisch mit dem von ihm in diesem Pro-
cesse ..losgeeisten" Grafen sein könne, weil dieser bereits in einem Zuchthause gestorben sei. Wenige Tage darauf traf Friedman mit dem Grafen" auf der Straße zuarnrnen, der ihn lächelnd mit den Worten begrüßte: Aber liebster, bester Doctor, ich bin ja gar nicht :odt." Friedmann klagte nun seinem früheren Clienten seine mißliche Lage, die durch eine Vorlesetournee durch die Zer. Staaten eine glückliche Wendung erfahren könnte. Der Graf" gerirte sich sofort als Retter aus der Noth, indem er unter dem Versprechen seiner activen Mitwirkung dem Doctor einstweilen 75 Dollars zur Entrirung der Tournee gab. Aber schon nach einigen Tagen ging die Compagnie in die Brüche, und Dr. Friedmann wäre bald unter der von dem Grafen erhobenen Anklage einer Checkfälschung auf diesen Betrag processirt worden, wenn es ihm nicht gelungen wäre, vom russischen General - Consul Auskünfte übcr fernen Ankläger beizubringen, welche die sofortige EntHaftung des Angeklagten zur Folge hatten. Der Graf" brachte nun gegen den Anwalt in Philadelphia eine zweite Klage wegen Grotzdiebstahls ein irnb wußte den Gouverneur von Pennsylvanien zu bestimmen, an den Gouverneur von New Jork ein Auslieferung gesuch zu richten. Auch von den Folgen dieser Verdächtigung blieb Dr. Friedmann verschont. Der edle Gras" machte sich in New Kork durch seine Vorliebe, Droschkenkutscher nicht zu zahlen, berüchtigt. Um den Verfolgungen seiner Gläubiger möglichst zu entgehen, bediente er sich auf seinen Gängen eines russischen Naticnalcostüms. Er bezeichnete sich als e.n Opfer der Zarenwillkür, wclcher er nur drch die Flucht aus Sidiüen entgangen sei. Auch verstand er es, n:it hohen politischen Beziehungen zu flunkern. Stambulow, der einer seiner Duzfreunde gewesen sei, habe ihn für den bulgarischen Thron einst in Aussicht genommen. Der Plan sei aber fehlgeschlagen, er, Toulouse, sei in die Türkei geflüchtet, dort aber vom Sultan an den Zaren ausgeliefert worden, der ihn als gefährlichen politischen Verschwörer nach Sibirien verschickt habe. Der überfreche Gauner leitete sein Adelsprädikat von einer angeblichen Adoption ab und besaß den Muth, seine Frau als geborene Gräfin Tnp&ille" auszugeben. Auf Verlangen des britischen Botschafters in Washington sollte der in Canada und Nova Scotia dringendst begehrte Graf ToulouseLamrec" wegen Betruges an Kanada ausgeliefert werden. Der Pariser Behörde erzählte Toulouse Lautrec folgende Märchen: Er wurde im Schloß von Scretinskojc bei Moskau geboren. Sein Vater. General Prinz von Savme. hatte ein Fräulein v. Toulouse - Lautrec geheirathet, deren kinderloser Bruder seincn Titel eines Grafen von Toulousei Lautrec an seinen Neffen Nikolaus. eben den verhafteten Prinzen, übertrug. Nach Beendigung seiner Studien trat Nikolaus in die Armee. In der Schlacht von Plewna zeichnete er sich besonders aus. wurde auch vermundet. Der General Skobelew beglückwün'chte ihn zu seiner Haltung und brachte ihn als bulgarischen KonPrätendenten in Vorschlag. Aber der Sultan widersetzte sich. So kehrte Nikolaus ungekrönt auf seine Güter zurück. Das Elend, in dem er die Landbewohner sah. brachte ihn dazu, die Ideen Tolstoi's anzuerkennen, und er ward Nihilist. Um den Verfolgungen zu entgehen, mußte er nach Frankreich flüchten. Er wurde aber verhaftet und der russischen Regierung ausgeliefert. Bei seinem Transport entfloh er -edoch durch einen kühnen Sprung von dem fahrenden Eisenbahnzug. Dabei brach er sich das Schüsselbein. Bei den belgischen Jesuiten fand er Aufnahme und Pflege. 1SS5 wieder in Frankreich, sah er sich infolge seiner Mittellosigkeit zu allerlei Manieren, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, gezwungen, die ihm cm Gesetz als Betrug auslegte. Er wurde zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt, rettete sich aber wieder, indem er eine romantische Flucht durch ein Fenster unternahm und den wachbaöenden Gardisten P'effcr in die Auen streute. Er wurde später in Chicago BürZer der Ver. Staaten und trat als
Ingenieur bei einer Msenvahngese?fchaft in Dienst. Am spanisch-ameri ramschen Kriege nahm er an der Seite des Obersten Roosevelt Theil und focht in mehreren Schlachten auf Cuba mit. Als der Krieg um war. kam er wieder nach Frankreich. Dort lernte er die Baronin d'Jnfreville kennen, mit deren Adoptivtochter, Mlle. Vervoort. er sich verlobte. Die Mitgift sollte eine Million betragen, aber man fing dann an. von der Mitgift herunterzuhandeln, und als man erst sah' daß der Prinz in seine Braut sterblich verliebt war gab man ihm gar nichts mehr. So heirathete er ohne Mitgift, reiste mit seiner jungen Frau nach Canada, wo er als Ingenieur in den Bahndienst trat. Wegen unerlaubter Manipulationen mit Acticncoupons wurde er zu fünf Jahren Kerkers verurtheilt, nach fünf Monaten aber durch einen Gnadenact Kö-
mg Eduards des Siebenten aus der Haft wieder entlassen. Seine Frau, die während seiner Haft Mutter geworden, fand er nicht mehr. Sie war nach Europa zurückgekehrt. Er machte sich auf. sie zu suchen, landete in Bremen, und dort wurde er nun wegen des Verkaufes der Actiencoupons angehalten. Ein Geschichtchen von Schiller aus der Zeit, die er in der Karlsschule oervrachie, wird in Reclams Universum" nach den Erinnerungen eines ehemaligen Karlsschülers wiedererzählt; es ist bis jetzt wohl wenig bekonnt geworden. Eines Tages las der junge Dichter einigen seiner Kollegen gerade in echt dramatischem Feuer ein paar Scenen aus seinen Räubern" vor. als plötzlich der Hauptmann Schmcckenbechcr mitten im Zimmer stand. Wegen der ungebührlichen Art der Unterhaltung erhielt die ganze Gesellschast einen Beweis, und Schiller kam dabei natürlich am Schlechtesten weg. Als der Hauptmann daraus das Zimmer verließ, fuhr dem jungenDichter, der leicht gereizt war, das Wort heraus: So einen Hauptmann, den schnitz' ich aus einer gelben Rübe!" Der so schmeichelhaft Charakterisirte that zwar, als hätte er nichts gehört, aber ihm war die Bemerkung doch nicht entgangen, und wenige Minuten später war ein Bericht an den Herzog sertig. Am anderen Morgen mußten die Schüler in Reih' und Glied antreten, und der Herzog erschien. Nachdem er sie eine Zeit lang gemustert, wurde Schiller vorgerufen. Hat r gesagt." fuhr ihn der Herzog an. daß er sich so einen Hauptmann aus einer gelben Rübe schnitzen kann?" Schiller wurde feuerroth, gestand aber das Verbrechen zu. So." fuhr der Gewaltige fort, dann wird Er jetzt zeigen, daß Er's kann oder Er geht acht Tage in Arrest. Schmeckenbecher laß' Er die gelbe Rübe und ein Messer holen." Nach einer Weile war das Gewünschte da, und der Herzog trat dicht an den Verbrecher heran. ..Jetzt mach' Er schnell und schnitz Er uns einen heraus!' Schiller hatte die Rübe genommen und plötzlich kam es über ihn. als müßte ein Gott ihm auch jetzt beistehen. Er faßte das Messer, sein bleichgewordenes Gesicht röthete sich wieder, seire Augen blitzten und ungestüm fing er an der Rübe zu schnitzen an. Die Folge war. daß jetzt der Herzog plötzlich ein verlegenes Gesicht machte und. sich zu seinem Adjutanten wendend, halblaut in die Worte ausbrach: Der verfluchte Kerl schnitzt uns vielleicht wirklich den Schmeckenbecher." Die Befürchtung war aber grundlos, Schiller gab die vergebliche Arbeit alsbald wieder auf und noch an demselben Tage wanderte er in den Arrest. Die neue deutsne Vinheits Brief marke mit dem Bilde der Germania, welche zum 1. April von der Reichspost-Ver-waltung in Gemeinschaft mit der Königlich Württembergischen Postvcrwaltung eingeführt wird, zeigt in ihrer endgültigen Gestalt einige wesentliche und charakteristische Unterschiede von der jetzt in Geltunq befindlichen Ger-mania-Marke. Die Worte Deutsches Reich". di5 an Stelle des jetzigen Aufdrucks Reichspost" treten, gehen über den ganzen unteren Theil der Marke. Es ist dadurch eine andere Anordnunq der Umrahmung des Biwes der Germania in ihrem urteren Theile nothwendig geworden. Wie jetzt schon bei den höheren Werthen ist bei der neuen Ausgabe das Marienbild von einem weißen Rahmen umsäumt, der das Mldnih mehr zur Geltung bringt. Die Zeichnung der neuen Marke ist bedeutend feiner und klarer. Die Gesammtstückzahl der Werthzeichen und Gangsachen, die in 37 verschiedenen Arten erscheinen und die nothwendio sind, um mit der Ausgabe im Reichspostgebiet und in Württemberg beginnen'zu können, beträgt über H Milliarden, ihr Nennwerth etwa 150 Millionen Mark. Nicht abzuweisen. Cigarrenreisenver: Darf ich Ihnen von dieser Sorte ein Mille notiren?" Kunde: Aber, lieber Herr, was soll ich mit einer ganzen Mille, die rauche ich ja kaum in zehn Jahren!" Cigarrenreisender: Nun, Sie wollen doch noch zehn, Jahre leben!"
Meik Vabersack's Jchreibedrief.
No. 829. Geöhrter Mister Edithor! Sie tonne sich denke, daß die Selma schlecht gesieh U Hot, wie mir sie verzahlt hen, was mer for Eckspierienzes geyabt hen, bei das Suche nacy t Ruym sor ihre Sommerfetehlchen. Se Hot zuerscht gesagt, mer hatte jedenfaüs nit ordentlich zu die Farmers chleit gesproche, bikays als e Ruhl wäre die armersch arig gute Viensche un wäre auch nit so aus labberte aus, wie die Zittiefohks un so en Farmer, der wär for einiges froh, wann er nor e paar Dahler an de Seit mache könnt. Do Hot der Christ zu mich gesagt, ich sollt emol e Minnit odder so autseit gehn, er wollt die Selma emol ebbes zeige. Ich sin dann autseit un er Hot die Dohr gelackt. Nach so ebaur zehn Minute Hot er gesagt, ich könnt Widder inseit komme un do hen ich ausgefunne, daß er seine Alte sei Arms un sein Buckel gezeigt gehabt Hot, for daß se die Bruhses un die schwarze un blaue Spats Hot sehn könne, wo die arig gute Mensche ihn gewwe hatte. Ei tell juh, ich hätt dieSelma auch e Ding odder zwei zeige könne, awwer der Christ Hot se schon sattisfeit gehabt, daß die Farmersch nit so sahst mit uns umgange sin. Se Hot dann off Kohrs arrig sarrie gefiehlt UN se Hot arig neis getahtt, daß mir so vl Trubel an ihr Ekaunt gehabt hen. Mir hen dann gesagt, jubr wellkomm, wie das diesente Schentelmänner duhn, un ich hen sogar geprammist, daß mer noch emol en Tripp in die Kontrie mache wollte, for sie e Bohrdinghaus zu suche. Do Hot se awwer mit Hand UN Fieß gewehrt; se Hot gesagt: For Gutnetz Seht no, das deyt ich nie mt erlauwe; wann Ihr noch emol gehn deht. dann deht Ihr mich mehbie als dohte Leiche heimgebracht wer'n un das könnt ich nit uff mei Gewisse nemme." , Se Hot gesagt, se hätt ennihau ihren Meind getfchehnscht; e gute Freind hätt ihr gesagt, daß sie auch emol in die 5wntrie gewese lvar un do hatte se die Moskietohs fascht uffgefrcsse; wann se do dran denke deht, dann deht se die Schills kriege un in die erschte Lein bikahs sie hätt so arig siehes Blut un wann's in e Distenz von siwweztg Meils e Moskietoh hätt, das deht schuhr zu sie komme, for an sie zu lunsche No, wann sie dann doch e Fekehschen hen sollt, dann deht se doch schon liewer en Tripp nach die alte Kontrie mache. Se hätt in Wermel dorf, Kreis Dunzbach. Regierungsbezirk Wambach in Hessen - Dlrmstadt noch e entfernte Tante von eme Geschwisterkind wohne un die hätt friehcr immer so gebloht, weil se ihr Prapper-' tie frei gehabt Hot un weil se auch e wenig Geld an die Bänk gehabt Hot. Die hätt ferchterlich ihr Fehs uffgerisse, wie sie den Christ geheirath hätt, bikahs der is so en armer Defb Henker gewese un Hot biseids en diesente Eppeteit un en noch diesentere Dorscht nicks annerschter gehabt. Zu die deht se gleiche jetzt zu gehn, for daß se ausfinne deht, wie gut ab sie jetzt wär un daß sie in t Karibischen wär, das ganze Nest mitsammt den Schulhaus auszukaufe un daß immer noch genug iwwer bleiwe deht, for bis an ihr seliges End von zu lewe. Se wollt die auch emol zeige, daß mer nit als Rackefeller uff die Welt zu komme braucht, um's noch emol zu ebbes zu bringe. Ich sage Jhne. Üftister Edithor, die Frau Hot sich in e Eckseitement eneigeredet, daß mich fascht iwwel is geworde, awwer der Christ Hot alliwwer geschmeilt un Hot gesagt, wann er e paar Monatl Fekehschen kriege könnt, dan.1 deht er'sch nit meinde, auch mit zu gehn. Wer soll dann do for Eier Kids kehre?" hen ich gefragt. Odder wollt Ihr die auch mitnemme?" Do is die zwei alte Esel erscht eingefalle, daß se auch Kids hen. Ich hen gesagt, well, tvann Ihr Eiere liewe Relatiefs zeige wollt, was mer rn die 55uneitet Stebtö for Geld mache kann, un was mer hier e Ettjukehfchen kriege kann, dann könnt Ihr ja auch mehbie eins von Eiere Kids als Semvel mitnemme. for Eiere Tante, oder wie mer se heißt, emol zu zeige, was es hier for Kids gibt. Ich denre, dann kriege se all, was se wolle, bikahs mit Eiere Kids do könnt Ihr nit brücke. Do hen ich awwer in e Hornetnest gestoche. Die Selma Hot ihre Nos geschrinkelt un Hot gesagt: O ei dont noh, meiKids sin allrecht; wann se auch e wenig wild sin, dofor sm's Buwe un ennihau is das ebbes, was .kein annere Mensch ebbes angehn duht." Do Hot die Selma Recht gehabt un mer hen das Subjeckt gedrappt. Die Selma Hot dann noch e Riemark iwwer mich gemacht; awwer ich hen nir recht angeketscht. Ich hen nor so viel verstanne, da,h fe nit dehn deht m i ch mitzunemme. sonst derft se gar nit die Zollgeht päße. Den Peunt hen ich awwer gemißt un ich hen auch nicks drum gewwe. Der Christ Hot arig neis zu die Selma gesproche un Hot gesagt, er wollt aleich en Brief an die alte Frau
in Schermeirme schniwe un wollt ihr Nohtiß gewwe, daß sie, das meint d . Sclma, komme deht. Do is die Selma so häppig gewese wie en Mehbock un denke Se nor emol an, se Hot ihn in meine Pressenz en Kiß gewwe! Später sin ich mit den Echrist in den Saluhn gange un dort Hot er gleich verzehlt, daß seine Frau nach die alte Kontrie ehn deht un daß se dieselwe Zeit en Tripp nach Perris un die umliegende Seestädte mache wollt. Sie hätt frieher frensch studirt un se deht nit sehn, warum se nit emol ihre Ettjukehschen juhse sollt. Hier hätt se doch nit e Tschehns dazu. Die Seit in den Saluhn hen all die Öhre gespitzt un ich pn schuhr, in en Dag odder zwei weiß es die ganze Zittie. Wie mer heim sin, do hen ich zu den Christ gesproche: Christ, hen ich gesagt, du bist e schreckliches Rindvieh. Wie kannst du nur deine Alte for fo lange Zeit aus den Haus gehn losse? Wer soll uns dann do koche un dei Haushaltung in e gute Schehp bringe? Do Hot er mit den eine Aug gewintt un sact: Du duhst spreehe. wie du's verstehst. Wann du schon fufzehn Johr verheirath wärst, dann dehst du auch mit alle Händs zugreife, wann du emol Widder dein eigener Herr sein könntst un kein Bahs iwwer dich hältst." Jetzt hen ich begriffe, warum der Christ so neis zu die Selma gewese is; awwer ich hen die Eidie gar nit so eckstra gegliche un ich denke, wann die Selma werklich gehn duht. dann muß ich mich e anneres BohrdinghauS suche. Mit beste Riegahrds. Juhrs Trutte. Meik Habersack, kskweier un Scheriff von Apple Iac HoNe Terrer Kauntie.
Das Gesucheiner Frau in Los Angeles. Cal.. um Scheidung von ihrem Gatten, den sie des Müssigangs und der Unterlassung. Geld zu verdienen. beschuldigte, wurde von Richter Dort mit der Begründung abgewieftl:, daß ein Ehemann nicht unbedingt verpflichtet sei. für den Unterhalt feiner Frau zu sorgen, falls dieselbe verdienst fähig oder gar vermögend sei. Der Richter wies darauf hin. daß das Verhältniß zwischen Mann und Frau einer Aenderung untergehe, seitdem das weiblicke Geschlecht als gleichberechtigt im Wettkampfe auftritt und mit dem männlichen in den Erwerbszweigen concurrirt. Deutsche Buchhandlung. arl Pingvank. 24 Virginia Ave.. 34. tVembrike rcade, ) Tapeten gereinigt durch das neue ...Germicide Verfahren... , tUer, 1291 Sud ast Elr. Das Germicidc Versahren entfernt den Staubund auch vollkommen, bringt tos freche ussehen w,e der und zerstört i.roben. ein Schmutz fällt auf d,e Möbel oder aus den Fufzboden Preise niedrig. Für oranschlägc schreibe nan e ne Postkarte Zur gefi. Notiz ! Meinen Freunden hiermit zur Nachricht, daß ich die bisher von CHAS. SCHIFFERDECKER geführte Wirthschaf: käuflich übernommen habe, und Jedermann freundlichst einlade, mich m memem Lokale zu besuchen . Fred Kroeckel, No, 24 Nr Taids Strahe. ...Halb Raten... noch South Bend, Ind. und zurück -viBig Four Route, in Anbetracht der OF INDIANA, am K). und 17. April 1902. Rundfahrt TuketS werden am 14., 15. und 16. April, von allen Big Four- Stationen. q?gen Zahlung einer eimelnen Fahrt, zum Verkaufe sein. Tickets sind giltig um South Bend zu vcrlassen bi zum 18. April, einschließlich. Für nähne Einzelheiten wende man sich an die ttnterzeichneten. arren A. , Teppe. Sen. Paff. & Tckt. gt. fft. . P. Ja Z . 5tnctnnch. C. nach AfHeville R C. in Anbetracht der Southern Misten Convention Eiusacher Preis t5j uudsahrl. Fahrkarten werden vom 6. bis 10. Mai ver kauft. Rückfahrt lmntirt auf den 2. Juni. Für Einzelheiten wende man sich an die C. H. & oder schreibe an . V laco, D. P A.. Jdianapol. D . Edwards, Paff. Traffic Mgr , Cmcinnati.
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