Indiana Tribüne, Volume 25, Number 189, Indianapolis, Marion County, 2 April 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 2. April 1902.
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Teuftische That.
Crmordung einer Familie ln Philadelphia. Untersuchung der dänischen Beftechungsgestyichte degonnen. Angebote für das Poftgebäude in Indianapolis. Abfahrt der kaiserlichen Yacht ,Mt teor nach England. Ermäßigung der Kohlenpreise für den Monat April. Ein Neger in Rome, Ga., von einem Mob gelyncht. David S. Rose wieder zum Mayor von Milwaukee erwählt. Teuflischer Massenmord. Philadelphia, 1. April. Aus Furcht, daß er wegen Diebstahls verhaftet werden würde, erschoß heute William . Lane, ein farbiger Hausdiener, seine Prinzipalin, Frau Ella I. Furbush und ihre zwölfjährige Tochter Madeline und brachte der siebenjährigen Eloise eine lebensgefährliche Schußwunde bei. Das Verbrechen wurde kurz vor Mittag in der FurKush'schen Wohnung, No. 652 Nord 15. Str., begangen, und wenige Stunden später wurde Lane, der entflohen war, von Geheimpolizisten auf dem Bahnhof in Cambden, N. I., verhaftet, als er im Begriff stand, nach Bridgeton abzufahren. Er wurde so fort hierher gebracht und von der tleinen Eloise identimirt. worauf er ein umfassendes Geftändniß ablegte. Lane hatte Frau Furbush wiederholt Geld gestohlen und die Polizei war benachrichtigt worden, um die Sache zu untersuchen. Nach Lane's Geftändniß sah er am Montag Abend, wie rau Furbush eine Rolle Banknoten zählte. und bei einer günstigen Gelegenheit entwendete er davon $70. Als Frau Furbush ihn wegen desGeldes befragte. leugnete er, etwas davon zu wlNen; doch da er argwöhnte, daß man ihn zur Verantwortung ziehen würde, beschloß er, rau urvusy und lyre ocyter zu ermorden, das Haus- auszuplündern und zu fliehen. Heute Vormittag fand er Frau Fürbush im dritten Stock und schoß ihr von hinten zwei Kugeln durch das Herz Als Eloise. die sich in einem anderen Zimmer befand, herzueilte, jagte er iyr eine Kugel in den Unterleib, und im Glauben, daß auch sie todt sei, rief er die ältere Tochter Madeline, die au dem Seitenwege auf Rollschlittschuhen lief, herein, um sie dann ebenfalls durch einen Schuß durch's Herz zu todten. Dann machte er sich an die Plünderung des Hauses fand jedoch nur $130, zwei Uhren und ein Portemonnaie. Als er dann entfliehen wollte, er schienen sofort zwei Special - Poliziften, die nach Frau Furbush fragten. Er wies sie in das Empfangszimmer und machte sich dann schleunigst aus dem Staube. Er kaufte sich rasch einen Anzug, schickte seinen alten in einer Tasche an seine Schwester in Bridgeton und fuhr in einem Fährboot nach Cambden hin über, um dort den Zug nach Bridgeton zu besteigen. Die Polizei hatte inzwischen den Mord entdeckt und war durch die schwer verwundete Eloise über den Mörder unterrichtet worden. Die Spur desselben war bald gefunden und in Eambden erfolgte seine Verhaftung, worauf man ihn rasch auf ein Fährboot schaffte und nach Philadelphia zu. rückbrachte. Lane ist 25 Jahre alt und der Sohn eines Predigers, der in Bridgeton wohnt. Er hat bereits in Holly, N. I., eine Gefängnißstrafe wegen Diebstahls abgeseffen und war früher in einer Reformanstalt in Huntingdon,Pa. Die ..C h r i st m a s - B e s ch e e . r u n g." Washington, 1. April. Die Untersuchung der von dem dänischen Agenten Walter Chriftmas erhobenen Beschuldigungen in Verbindung mit dem Verkauf der dänisch-weftindischen Inseln begann heute vor dem von Sprecher Henderson ernannten Specialcomite. Der erste Zeuge war Niels Gron, welcher die Beschuldigungen dem Congreßabgeordneten Richardson mitgetheilt hatte. Er gab unter Eid an, daß im vergangenen Februar Leute in Kopenhagen, welche die Uebertragung
der Inseln an die Ve7. Staaten bekämpften, ihn auf den Bericht Capt. Christmas' aufmerksam gemacht hätten. Seine Gewährsleute waren Mitglieder des dänischen Unterhauses, deren Beitreter er gegenwärtig sei. Sein Zeugniß wurde unterbrochen durch die Erklärung des Congreßabgeordneten Alexander
von Buffalo, daß er nie die Bekanntschaft Christmas' gemacht habe. Gron sagte dann weiter aus, daß er den Bericht zuerst Gen. Grovenor von Ohio vorgelegt habe, auf dessen Rath er ihn dem Staatsdepartement unterbre'tete, welches erklärte, daß er in der Sache nichts thun könne, da es mit Christmas nichts zu thun gehabt habe. Er habe dann versucht, den Bericht durch die Affociirte Preffe zu veröffentlichen, die hn jedoch zurückgewiesen habe, doch habe er später mehrere Zeitungen veranlaßt, Theile des Berichts abzudrucken. Im Uebriuen stellte er in Abrede, daß er selbst versucht habe, eine Commission für den Verkauf der Ineln zu erlangen und die ganze Sache auf einen Streit zwischen ihm und Christmas hinauslaufe. Zeuge erzählte dann, wie er den Bericht den Congreßabgeordneten Richardson und Underwood unterbreitet habe, um ihn durch den Congreß vor das amerikanische Volk zu bringen. In der Nachmittagssitzung erschien der Congreßabgeordnete Grosvenor und gab die Erklärung ab, daß er, nachdem Gron ihm die Dokumente gezeigt, mit Cannon, dem Vorsitzendell des Bewilligungs - Comites, gesprochen und ihn ersucht habe, im Falle eine Bewilli gungsvorlage für den Verkauf der dänischen Inseln vor das Comite kommen sollte, dieselbe lrückzulegtn. bis er von seiner Reise nach dem Westen zu rückkehre. Nach seiner Rückkehr habe er Secretär Hay gesprochen, der ihm versichert habe, daß die ganze Sache nicht der Beachtung werth sei. Gron machte dann noch Aussagen über seine Verbindung mit dem skandinavischen Departement des republikanischen Nationalcomites im Jahre 1896, zu welcher Stellung Senator Hanna ihm verholfen habe, und wie er später von Hanna, Hoar und Lodge eine Empfehlung für feine Ernennung zum Gesandten in Siam erhielt. Im Jahre 1897 war er Candidat für den dänischen Gesandtschaftsposten, und er zeigte Empfehlungsbriefe von Senator Cullom von Illinois und Senator Davis von Minnesota vor. Auf eine bestimmte Frage erklärte er, er xot von keiner Bestechung eines Senators oder Abgeordneten, noch von einem Versuch, sie zu bestechen. Vorsitzer Dalzell theilte mit, daß er Abner McKinley, Col. Brown und Fischer-Hansen vorgeladen habe, die am Donnerstag erscheinen würden. In der heutigen Executivsitzung des Senats reichte Senator Bacon einen Antrag ein, daß der Präsident ersucht werde, den Erlaß seiner Proklamation betreffs der Erwerbung der dänischwestindischen Inseln zu verschieben, bis die jetzt vom Repräsentantenhaus aeführte Untersuchung beendet sei. Da jedoch eine große Anzahl von Senatoren entschieden gegen einen solchen Beschluß Stellung nahmen, zog Bacon die Resolution zurück. Das Bundesgebäude in Indianapolis. Washington, 1. April. Für den Bau des neuen Bundesqebäudes in Indianapolis wurden heute Nachmittag im Bureau des Oberarchitekten des Schatzamtes die Angebote, sieben an der Zahl, geöffnet. Nach Abzug der Architektengebühren und laufenden Ausgaben des Schatzamts find für den Zweck $1,432,600 verfügbar. Wie die Angebote zeigen, liegen diejenigen, in welchen Jndiana-Kalkftein als Matenal für die Einfaffungen genannt wird, beinahe alle innerhalb des Rahmens der Appropriation, während diejenigen für Granit und Marmor sie überschreiten und daher nicht berücksichtigt werden können. Aus Jndiana haben nur zwei Firmen, Wm. P. Jungclaus von Jndianapolis und Caldwell & Drake von Columbus, Angebote eingereicht. Der niedrigste Bieter ist John Pearce von New Iork. Die Behörde, welche den Contract vergiebt, wird am Donnerstag zusammentreffen und Senator Fairbanks und die Congreßabgeordneten von Jndiana werden alsdann für den Jndiana Kalkstein als Material eintreten. C u Angebote sind folgende: Cramp & Co., Philadelphia Jndiana Kalkstein, 51,390,000 ; Granit, $1,652,000 ; Marmor, $1,628,000 ; Cherokee Marmor, $1,691,000.
P. M. Hennessy, St. Paul Kalkstein, $1.460.429 ; Granit, 81,682,487 ; Marmor, $1,640,000. Wm. P. Jungclaus Company, Indianapolis Kalkstein, $1.435.000 ; Marmor. $1.610,000 ; Granit, $1,640.000 ; Webb Granit, $1,650,000.
John Gill & Sons, Cleveland Kalkstein, 81,495,000 ; Granit, II,815,000 ; Waterville Granit. $1.895,000 ; Ohio Sandstein, $1,525.000 ; Marmor, $1,710,000 ; Georgia Marmor. $1.657.000. Davis fc Bros. Marmor Company, Chicago Kalkstein, $1,433,650 ; Granit, $1,650,000 ; Marmor, $1,630.000 ; Georgia Marmor. $1,630,000 ; Maine Granit. $1.650.000. John Pearce, New York Kalkstein, $1.297,900 ; Granit, $1,497,900. CaldweU & Drake, Columbus, Ind. Kalkstein, $1,379,197 ; Granit, $1.635.714; Milford Granit. $1.747,000; Sandstein, $1.394,200; Marmor, $1.346.720 ; Cherokee Marmor, $1.661,520. Abfahrt derKaiseryacht. New York, 1. April. Die in Amerika gebaute Yacht des deutschen Kaisers, Meteor," fuhr heute nach Southampton ab. In Begleitung der Yacht befindet sich der Hamburger Dampfer Scotia", der während der Reise als Geleitschiff dienen wird. Die Nacht fuhr unter eigenen Segeln aus dem Hafen. Der Wind wehte stark von Westen, und die Yacht durchschnitt die Wollen im raschen Tempo. Befehlshaber ist Kapitän Karpf von der deutschen Reichsflotte und die Bemannung besteht aus 280 Personen. Man schützt, daß die Fahrt in 16 Togen zurückgelegt werden wird. Die Kohlenpreise. Philadelphia. 1. April. Es wurde heute von den Beamten der Philadelphia & Reading-Bahn bekannt gemacht, daß die Preise für Hartkohlen für den Monat April um 50 Cents per Tonne ermäßigt seien. Am 1. Mai und jeden ersten der folgenden Monate wird wieder ein Aufschlag von jedesmal 10 Cents eintreten, bis nach dem 1. September wieder der alte Preis erreicht ist. Die Kleinhändler werden die Preisermäßigung in den nächsten Tagen ankündigen. Lynchgericht. Rome, Ga., 1. April. Walter Allen, ein Farbiger, der Frl. Bloffom Adamson, ein fünfzehnjährigen Müdchen in ein leeres Haus gelockt und zu vergewaltigen versucht hatte, wurde beute Abend von 4000 Bürgern aus dem Gefängniß geholt und an einem Laternenpfosten in einer der Hauptstraßen aufgeknüpft. Er betheuerte bis zum letzten Augenblick seine Unschuld. Frl. Adamson ist die Tochter einer angesehenen Familie. Stadtwahle n. Chicago, 1. April. DasResultat der heutigen Stadtrathswahlen war, daß die Republikaner dieselbe Mehrheit im Stadtrach behalten, die sie bisher hatten, nämlich 7. Von den 36 von der kMunicipal Voters League" empfohlenen Kandidaten wurden 28 gewählt. Das Ergebniß der Townwahlen war ein gemischtes. Die erwählten Kandidaten werden jedoch niemals ihr Amt antreten, da die Bürgerschaft zu gleicher Zeit mit großer Mehrheit die Abschaffung der TownVerwaltungen beschloß. Milwaukee, 1. April. Der demokratische Mayor David S. Rose schlug seinen republikanischen Gegner Chas. H. Anson mit einer Mehrheit von 7000 bis 10,000 Stimmen. Das ganze demokratische Stadtticket wurde gewählt. Die Philippine n-Bill. Washington, 1. April. Die Bill zur Festsetzung einer Civilregierung auf den Philippinen, wie sie von den republikanischen Mitgliedern des Hauscomites für Jnsularbefitzungen ausgearbeitet wurde, ist heute dem Gesammtausschuß unterbreitet norden. Sie unterscheidet sich von der soeben vollendeten Senatsbill hauptsächlich in folgenden Punkten ; Sie umfaßt einen vollständigen Plan für eine Civilregierung, mit einer gesetzgebenden Affembly", einschließlich eines vom Volke zu erwählenden Unterhauses, welcher in Kraft treten soll, sobald der Gouverneur bescheinigt hat, daß der vollständige Friede hergestellt ist, und nach Vollendung einer Volkszählung. Auch ist darin die von der Philippinen - Commission empfohlene GeldWährung, mit dem Golddollar als
Werth - Einheit, aufgenommen. Als Grundlage für das Bürgerrecht ist eine besondere Erklärung der Rechte angeführt. Das Comite wird morgen wieder zusammentreten und fortlaufende Sitzungen abhalten, bis Ende der Woche voraussichtlich der Bericht fertiggestellt werden kann. Ein Sittencongreß. Washington,!. April. Das Staatsdepartement hat von der französtschen Botschaft eine Einladung zur Theilnahme an einem, am 16. Juni in Paris abzuhaltenden Congreß für eine internationale Unterdrückung des Handels mit weißen Sklaven" er' halten. Der erste Congreß dieser Art wurde 1899 in Londo abgehalten und
auf Demselben der Wunsch ausgesprochen, daß ein internationales Uebereinkommen bezüglich einer gleichmäßigen Bestrafung für Verlockung oder Entführung von Frauen und Mädchen zum Zweck ihrer Unterbringung in Freudenhäusern, sowie bezüglich der Auslieferung schuldiger Personen erzielt werde. Sechszehn Opfer. Chattanooga, Tenn., 1. April. Die Zahl der Opfer der Gruben-Kata strophe in Dayton beträgt 16, von denen 13 aufgefunden sind. Die Grube steht in Flammen. ' Die St. Louiser Budler. St. Louis, 1. April. Das Stadtrathsmitglied Meysenburg. das wegen Annahme von Bestechungsgeldern zu drei Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde, hat, nachdem Richter Douglas heute sein Gesuch um Bewilligung eines neuen Prozeffes abgewiesen, eine Berufung an das Obergericht eingereicht. Seine Bürgschaft wurde auf $25,000 festgesetzt. Der Fall von John H. Murrell, welcher am 17. März, als der Prozeß zum Aufruf kam. seine Bürgschaft von $5000 verfallen ließ und deffen Aufenthaltsort nicht bekannt ist, wurde bis zum nächsten Gerichtstermin verschoben. M a ch i a s" nach San D om l n g o. Washington, 1. April. In Folge der in San Domingo ausgebrochenen Revolution hat das Marineamt angeordnet, daß das sich gegenwärtig in San Juan, Porto-Rico besindliche Kriegsschiff Machias" sich dorthin begebe. Dr. T. D. English f Newark, N. I., 1. April. Dr. Thomas Dunn English. Verfasser von Ben. Bolt", ist heute Morgen gestorden. Der Verstorbene, der sich einen nicht unbedeutenden Namen als Schriftsteller erworben hatte, wurde 1819 in Philadelphia geboren und 'graduirte 1839 von der Universität von Pennfylvania als Doctor der Medizin. Später studirte er Jura und wurde Advokat. Sodann widmete er sich in New York der Journalistik und 1859 kam er nach Newark, wo er dem ärztlichen Beruf oblag. Er war 1863 bis 1864 Mitglied der Legislatur und während zweier Termine Congreßabgeordneter. Kurzes Glück. St. Marys, Kas., 1. April. Auf einer Eisenbahnkreuzung zwei Meilen westlich von Roßville wurden vier Personen von einem Passagierzuge der Union Pacisic-Bahn übersah, ren und drei derselben getödtet, wäh rend die vierte vielleicht mit dem Leben davonkommen wird. Die Todten sind: Frau Fred Smith, Edward Smith und Frl. Minnie Mainey; Fred Smith wurde schwer verletzt. Das Fred Smith'sche Ehepaar hatte erst vor einer Woche geheirathet, und die anderen Beiden standen im Begriff, am nächsten Sonntag den Bund der Ehe zu schließen. Die beiden Paare hatten in St. Marys einem Tanzvergnügen beigewohnt und befanden sich auf dem Heimwege, als sie das Geschick ereilte. Schiffsnachrichten. Angekommen: New York: ..Kronprinz Wilhelm" von Bremen. Liverpool: Merion" von Boston. Cherbourg: Kaiser Wilhelm der Große" von New York. London: Minneapolis von New York. Neapel: Argyll" von Portland, Ore. Boulogne: .Maasdam" von Rotterdam. New York: Southwark" von Antwerpen. Abge fahren : Calcutta: Caithneß" nach San Francisco.
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