Indiana Tribüne, Volume 25, Number 188, Indianapolis, Marion County, 1 April 1902 — Page 4
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Jndiana Tribüne. Herausgkqeben von der utenberg V Indianapolis, Ind.
Harrtz O. Thudium - Präsent. GeschäftSlocal: No. 31 Süd Dclaware Straße. TELEPHONE 269. Entered at the Post Office os Indianapolis as sei ond class matter. April. Als der die Erde und die Schifffahrt eröffnende Frühlingsmonat hat der April von den Römern seinen Namen bekommen. In nördlicheren Breiten ist er freilich mehr bekannt als der launischste allzr Monate, der nicht weiß, was er will, bei dem Sonne und Regen in einem fort wechseln, und bei dem man leicht beim schönsten Wetter ausgehen kann, um nach zehn Minuten von Sturm. Frost. Regen und Schlossen durchschüttelt und triefend zurückzukehren Dann kann man ganz eigentlich sagen, man sei in den April ueschickt worden, das heißt, zu einem verlockenden Ziel, um einen tüchtigen Reinfall" zu erleben. Ud dieser launischen, neckischen Natur des Monats ist wohl auch die Sitte zuzuschreiben, von der manche nicht lassen können, ihren lieben Nächsten am 1. April einen Schabernack zu spielen, ihn, wenn er nicht schlau genug ist, die Absicht zu merken, zu allerhand thörichten Auftragen hierhin und dorthin zu schicken. Man nahm den launenhaften Monat an seinen! ersten Tage eine gegenseitige Neckerei vorweg, welche der neckische Monat selbst an allen seinen Tagen an jedermann verübte," sagt Hermann Schrader in seinem Bilderschmuck der deutschen Sprache". Aber diese (5rklärung erscheint manchen zu einfach und naheliegend, und daher hat man auch in diesem Falle zu dem Mittel gegriffen, dunkle Wendungen durch geschichtliche Anektoden zu deuten. Da erinnern die Einen daran, daß Christus am Abend und in der Nacht vor seinem Tode vom Hohenpriester Han nas zum Hohenpriester Kaiphas, von diesem zum Landpfleger Pilatus. von Pilatus zum König Herodes und von diesem wieder zu Pilatus hin- und hergeschickt worden sei. und dieses in den Tagen oor den jüdischen Ostern, also etwa gegen Anfang April geschehen sei. Sie erwähnen ferner, daß dieses spottvolle Hin- und Herschicken Christi im Mittelalter in den Osterfesten, also im April dramatisch dargestellt worden sei. Andere wieder wollen in der deutschen Reichsgeschichte den Ursprung des Aprilschickens sinden. 1530 haoe der deutsche Reichstag in Augsburg getagt und habe besonder die Aufgabe gehabt, das deutsche Münzwesen zu ordnen, sei aber über anderen streitigen Punkten nicht dazu gekommen. Schließlich sei die Münzordnung auf den 1. April festgesetzt worden. Diesen Termin hätten Spekulanten zu finanziellen Machenschaften benutzt; aber der 1. April kam. doch nickt die Münzordnung, und so waren jene g'prellt. Eine andere geschichtliche Erklärung gaben franzosische Gelehrte für die Sitte, die in Frankreich lonner ' un poisson d'avril heißt. Sie erzählen, ein in Ungnade gefallener Prinz vonLothringen sei von Ludwig XIII. auf dem Schlosse von fanct) in strenger Haft gehalten worden, habe sich aber die Freiheit verschafft, indem er am 1. April die Meurthe durchschwamm. Darauf hätten die Lothringer, als sie von der Fluch: hörten, gespöttelt, daß man einen poisson (Fisch) von den Franzosen habe bewachen lassen. Allein die Sitte stammt schon aus der Zeit vor Ludwig XIII. Der Gelehrte Quitard giebt an, das Spiel" sei einge führt, als das Jahr nach einer Verordnung Karls IX. 1564 aufhörte, mit dem April anzufangen. Auch in Holland sendet man am ersten April de aecken", wohin man will, und in England macht man an diesem Tage jemanden zu einem Aprilnarren und schickt ihn auf eine ärmellose Botschaft" aus. Wenn aber zu Anfang April Regen und Schnee untereinander fällt, so streiten Bäcker und Müller sich draußen, wer von ihnen der größte Schelm sei. Unsere Bemerkungen über den launenhaften Monat wollen wir mit Goethe's Bersen schließen: Willst du den März nicht ganz verlie ren, So laß nicht in April dich führen. Den ersten April mußt übersteh'n. Dann kann dir manches Guts geschehn. Aus dcmeben des Papstes. Leo XIII. speist um 2 Uhr. Sein Mittagessen besteht aus einer Tasse Bouillon. Eiern. Fisch und Huhn. Anderes Fleisch ißt er sehr seltn. Er rühmt sich, Rind- oder Hammelfleisch nicht öfter als ein Dutzend Mal in seinm ganzen Leben gegessen zu haben. Vor langen Jahren hatte er einen Gichtanfall und sein Arzt bedeutete ihm, daß et strenge Diät halten müsse, wenn er diese unangenehme Krankheit nicht seiner Herr werden lassen wollen. Er zog eine sehr einfache Diät einem ss lästigen Tyrannen vor. Er trinkt täglich nur zwei Glas Bordeaux, aber er ist ein großer Freund von Obst und mit viel Essig angemachtem Salat. Der Papst speist stets allein. Wenn früher einmal ein Sourerän sein Gast war, so saß er mit
ihm bei Tisch, speiste aber nicht früh,
als bis der hohe Gast sem Mahl tin genommen hatte. Diese strenge Eti quette wurde im 17. Jahrhundert eingeführt. Nach dem Essen hält der Papst ein Mittagsschläfchen, worauf eine Ausfahrt in den Park folgt. In einem besonders construirten Trag, stuhl läßt er sich in den Garten tragen und besteigt dort einen mit zwei Rappen bespannten schwarzen Landauer mit rothen Rädern und weiß damaste neu Polstern. Die Ställe des Papstes sind nicht besonders luxuriös; sie enthalten nur zwölf Pferde und zwei Maulthiere. Bei der Ausfahrt trägt der Papst einen rothen Mantel und einen Scharlachhut. Hinten auf dem Wagen ..hängen" zwei Lakaien in der päpstlichen Livree von Purpur und Scharlach. Die berittene Leibgarde reitet vor und hinter dem Wagen her. Wenn Jemand den Papst begleitet, so sitzt er ihm stets gegenüber. Die Ausfahrt dauert in der Regel zwei Stunden und wird zuweilen durch einen kurzen Spaziergang unterbrochen, wobei sich der Papst eines Ebenholzsiockes bedient. Er speist um 10 Uhr zu Abend, nachdem die Abendgebete gesprachen sind. Dann werden ihm die Zeitungen vorgelesen, und um 11 Uhr zieht er sich in sein Arbeitszimmer zurück, um seine Privatcorresvondenz zu erledigen und die bemerkenswerthen Encykliken zu entwerfen, die er von Zeit zu Zeit an die Erzbischöfe und Bischöfe der katholischen Welt richtet. Es wird zuweilen 1 Uhr, ehe er zu Beti geht. "njenn eine hysterische alte Jungser ihren fetten Mops mit zu Bett nimmt, ist ihr das am Ende nicht zu verargen, bedenklich aber erscheint es. wenn ein biederes Eheweib sich eine Schlange ur Schlafkameradin wählt. Dies hatte die Frau von Walter Hedler in Trenton. N. I.. die eine Schlangenbändigerin ist. gethan und das Reptil hat den Mann gebissen. Darauf hin strengte Hedler eine Scheidungsklage gegen sein Weib an und die Klatschbasen von ganz Trenton freuten sich schon auf sie Verhandlung, als ihnen ein Strich durch die Rechnung gemacht wurde. Frau Hedler versprach nämlich ihrem Gatten, in Zukunft kein Schlangen mehr mit in's Bett zu nehmen, letzterer verzieh ihr und nahm die Klage zurück. H. Charles Obendaugh in Binqhampton, N. D., hat die Menschheit mit einer Erfindung beglückt, die besonders in den Prohibitionsstaaten und in anderen netten Gegenden, wo man die Schnäpse nur im Geheimen trinkt, mit sttller Freude aufgenommen werden wird. Nach einem von ihin erdachten Verfahren läßt sich der Whiskey in Pillenform zubereiten, so daß Jedermann seine geistige Nahrung bequem in der Westentasche bei sich tragen kann. Nach langem Probiren und Studiren hat Obendaugh die Whiskey - Pillen fertig gebracht. Die feinsten Sorten Whiskey kann er zu niedlichen Pillen destillnen und condensiren. Die Pillen lösen sich im Munde auf und haben den Geschmack und die Wirkung eines kräftigen Schnapses. Für die Leute, die dem stillen Suff ergeben, ist die Erfindung unbezahlbar. Eine kleine Episode, welche die Ermordung Goebel's und die Flucht des ehemaligen Gouverneurs Taylor von Kentucky .nach Jndiana in Erinnerung brachte, ereignete sich jüngst im Bundesobergericht. Der Fall, welcher dem Gericht vorlag, betraf eine Fähre auf dem Ohio-Flusse, deren Bote von dem Kentucky'er Ufer nach Jndiana hinüberfahren, und die Streitfrage bezog sich auf die Ausgabe von Retourbillets auf dieser Fähre. Natürlich", erklärte einer der Anwälte. welcher für die Ausgabe solcher Retourbillets argumentirte. Niemand würde Kentucky verlassen, um nach Jndiana zu gehen, ohne zu erwarten, daß er zurückkommen würde." Bezieht sich diese Bemerkung auch auf Ex - Gouverneure?" fragte Richter Brown mit einem verständnißvollen Augenzwinkern. Richter. Advokaten und Zuhörer lachten, denn die vergeblichen Bemühungin des Staates Kentucky, den flüchtigen Ex-Gouverneur Taylor von Jndiana ausgeliefert zu erhalten, waren Allen noch sehr wohl im Gedächtniß. Einen sonderbaren Schwur leistete der General - Anwalt Eugene Engley in Cripple Creek. Col., Nachdem die Geschworenen des BundesDistriktsgerichtes Karl Kuykendall. der des mörderischen Angriffs auf Lee Glockner angeklagt worden war, des ihm zur Last gelegten Verbrechens für schuldig erklärt hatten, trat der General - Anwalt an den Sarg, der die Leiche des vor einigen Tagen verstorbenen Vaters des Verurtheilten. S. E. Kuykendall, enthielt, heran und erklärte, daß die Pinkerton'schen GeHeimpolizisten für den Tod Kuykendall's verantwortlich seien. Zugleich leistete er einen Schwur, in dem er erklärte, daß er nicht ruhen werde, bis der letzte Pinkerton'sche Geheimpolizist aus dem Lager der Gruben-Arbeiter entfernt sei. Daraufhin trat Engley cruf die Seite und gab dem Verurteilten Gelegenheit, an den Sarg seines Vaters heranzutreten und den Schwur. zu wiederholen. Der junge Kuykendall war einer der Kupferditbe, die in de? JndepenÄnce - Grube nach hartnäcki gem Widerstände überwältigt wurden.
In derNähevon Arling-
ton im County Snohomisch, Wa- ! shington, wurde eine Fichte gefällt, die ; bei einer Hohe von 200 Fuß einen Durchmesser von 18 Fuß hatte. DieFarmeraus allenGegenden des Staates Nord - Dakota melden das Auftreten zahlreicher Wölje. Am Tag.? halten sich die Bestien in Schluchten und Wäldern verborgen, aber sobald es dunkelt, geht er in Rudeln hinaus über die Felder zu den Viehhöfen. Zahlloses Vieh ist schon zerrissen worden, und noch in keinem Jahre waren die Verluste so zahlreich. Die bewaldeten Ufer des Mississippi sind mit Vorliebe Schlupfwinkel der Raubthiere. Anscheinend in bester Gesundheit kam der 32 Jahre alte Thomas Anthony in ein Restaurant zu Easton, Pa., und ersuchte dort spielen -de Musikanten, um die Produktion seiner Lieblingßstücke. Er ließ sich an einem Tische nieder, um der Musik zuzuhören, uno nach einiger Zeit legte er seinen Kopf auf den Arm, anscheinend in Schlaf fallend. Als nach einiger Zeit der Schankwärter den Platz schließen wollte, versuchte er den scheinbar Schlafenden zu wecken, sah aber zu seinem Schrecken, daß er einen Todten vor sich hatte. Jnthony erlag einem Herzleiden, während die Musik ihre lustigen Weisen spielte. Kentucky war der erste Staat, der den Frauen bei Schulwahlen zu stimmen erlaubte. Es hat sich aber herausgestellt, daß, während die weißen Frau?n das Stimmrecht vielfach unbenutzt lassen, um so mehr schwarze sich an die Kästen drängen. Bei der letzten Schulrathswahl zu Lexington zum Beispiel hatten sich nur 700 weiße, aber 1900 schwarze Frauen registrirt. Infolge dieser Entwicklung der Dinge ist in der Legislatur bereits eine Bill eingereicht worden, die das Frauenstimmrecht wieder aufhebt. Einem Herzschlage ist der emeritirte Pastor Dr. Rudolph Dünger in Ashland. Pa., erlegen. Pastor Dünger war der älteste Geistliche seiner Confefsion in den Ver. Staaten und fungirte bis zum Jahre 1891 als Prediger an der reformirten Zionskirche in Ashland. Im Jahre 1808 in Deutschland geboren, kam er im Jahre 1832 bereits nach den Ver. Staaten, wo er ein Jahr später sein? Laufbahn als Prediger in den Kohlenfeldern begann. Seit dem Jahre 1856 weilte er in Ashland und gründete hier die erste reformirte Gemeinde. Krankheit benöthigte ihn im Jahre 1891 sein Amt niederzulegen. Frau Fred Gouldingin Davy, W. Va.. hat ihren Gatten erschossen und dann durch einen Schuß ibiem Leben ein Ziel gesetzt. Dies war das Ende einer seit 5 Jahren bestehenden unglücklichen Ehe. Die schreckliche That geschah in dem Hause des Paores in Gegenwart der beiden Kinder und des Dienstmädchens. Goulding kam betrunken nach Hause, worauf die Frau sich fofort in ihr Schlafzimmer begab, einen Revolver nahm und sicher zielend drei Schüsse auf den Gatten abgab. Jeder der Schüsse traf und todt brach der Mann zusammen. Die Frau küßte dann die drei Kinder, setzt? die Mündung des Revolvers an .die Schläfe und drückte los. Sie war ebenfalls auf der Stelle todt. Goulding war Vormann in einer Holzhandlung. Von Einbrechern heimgesucht wurde dasPostamt in Woodland, Pa., Die Kerle sprengten den Geldschrank auf und erbeuteten außer $10 in Marken etwa $1X) Regierungsgelder sowie $350, die dem Postmeister gehörten. Hierauf erbrachen sie den Laden von Roß & Co.. gegenüber dem Postamt, wo sie eine größere Summe erlangten, die im Laden aufbewahrt war. da der kleine Ort keine Bank besitzt. Die Einbrecher wurden kurz nach Mitternacht in ihrer Arbeit durch Edward Clem gestört, der die Kerle bemerkte. Ehe er jedoch um Hilfe rufen konnte, hatten sie ihn gefaßt, gebunden und geknebelt und dann in des Postmeisters Bureu geschleppt, wo man ihn am folgenden Morgen auffand. Er sagt, es seien vier Einbreche? gewesen. Eine nähere Beschreibung derselben zu geben, war er nicht im Stande. Verspielt" w u r d e j ü n g st der Gouverneur Hoqg von Texas in Beaumont und das kam so: der Gouverneur speiste täglich in demselben Restaurant und wurde alle Mal von demselben Schwarzen bedient, einem wahren Musterkellner Namens George. Zum Zeichen jeiner Zufriedenheit gab ifcrn der Gouverneur regelmäßig bei jedem Diner 51 Trinkgeld. George watete daher knietief im Reichthum und war der Gegenstand des Neides seiner College. Wie sich nun kürzlich der Gouverneur eines Tages zum Essen ! niedersetzte stand ein anderer Neger hinter seinem Stuhle. Wo ist George?" fragte Herr Hogg. Mit luv fer Verbeugung erwiderte der Neue: Ich bin nun Ihr Kellner, Herr." Wo ist denn aber George?" Und wieder war die Antwort: ,,Jch bin nun Ihr Kellner, Herr." Der Gouverneur war ärgerlich: Zum Donnerwetter, ich will wissen, was mit George los ist." Zögernd begann der Ganeymed: Nun, sehen Sie, Herr. George und ich spielten gestern Craps. George verlor Alleg. was er hatte. Dann dies sprach er leise und vertraulich setzte er noch drei Dollars und ich gewann wieder. So bin ich nun Ihr Kellner, Herr."
Die beiden jungen Söhne Frank Fornielly's von Jngalls, Mich., befanden sich auf der Jagd. De? ältere feuerte einen Schuh ab, die Kugel traf einen Stein und glitt von demselben ab und drang dem jüngeren in den Unterleib, infolge dessen der Verwudete einige Stunden später starb. Er war zwölf Jahre alt. Einirrthümliches Mißge fchick ist dem William Aiderson in Pittsburg, Pa., zugestoßen. Er hatte sich ein Päckchen Kaugummi gekauft und steckte es mit Papier, Staniol und Allem in den Mund, während er nach dem nöthigen Kleingeld suchte, um dafür zu bezahlen. Unglücklicherweise verschluckte er die ganze Geschichte und jetzt wird man wohl eine Operation an ihm vornehmen müssen, um den Magen von dem unverdaulichen Zeug zu befreien. Unangenehme Erfahrungen hatten George Doung und öiichte? Hunt aus Harrisburg, Pa., gemacht, die sich nachAblauf ihrerMilitärdienstzeit auf dem Heimwege befanden. Im Besitze von $550. waren beide von den Philippinen in New Aork angekom men und hatten $500 nach Hause aesandt, während sie sich mit dem Rest einige vergnügte Tage machen wollten. Eines Morgens wachten sie ohne Geld auf und beschlossen, die Reise nach Hause auf Kohlenzügen der Bahn zurückzulcgcn. Unbehelligt kamen sch in dieser Weise bis nach Trenton, N. I.: dort aber wurden sie als Landstreicher verhaftet und vom Richter auf 30 Tage in's Arbeitshaus geschickt. In Folge eines merkwücdigen Unfalles hat Oliver MacVeigh aus Jackson. Miss., in Kentroad. La., sein Leben verloren. Während nämlich ein Zug der Illinois Central Bahn an dem neuen Bahnhof, an dem Mac Veigh arbeitete, vorüberfuhr, traf die Lokomotive eine Kuh und tödtete dieselbe. Das Thier wurde in die Luft geschleudert und fiel auf Mac Veigh. Er erlitt einen Bruch des Halswirbels, des Schädelknochens und brach außerdem beide Arme und Beine. Der Tod trat fast augenblicklich ein. Es entgeht doch kein Mensch seinem Schicksale. 68 Jahre lang hat George Wilkins in der alten Wilkins 5)omestead" zu College Point, N. Y.. ruhig gelebt und jetzt hat er ein achtzehnjähriges Mädchen, Frl. Flora Miller, zum Weide genommen. Das Paar ließ sich in Manhattan trauen und kehrt nun in die Wilkins Homestead" an der Whitestone Road" zurück, wo zwei Schwestern des jungen" Ehemannes, die noch ledig sind, dasselbe empfingen. Das idvlischeDorfFriedensville bei South Bethlehem. Pa.. hat im Verhältniß zu seiner Bevölkerung unter seinen Bewohnern wohl eine so große Anzahl von Wittwen, wie kein anderer Ort des Landes. Genau gezählt wohnen dort nämlich ein Dutzend derselben in nett eingerichteten Häusern, welche fast alle das Eigenthum ihrer Bewohnerinnen sind. Da? ganze Dorf zählt freilich nur 30 Perfönen, und von diesen sind vier Junggesellen.aber nur ein einziges Heirathsfähiges Mädchen. DasSpiel, Fleischer und Kuh", kostet dem 4jährigen Söhnchen des Charles Xavers in Marshland. N. Y.. beinahe das Leben. Der 6jährige Sohn des Bruders wollte auch einmal Fleischer sein, wie sein Papa, den er oft bei seinem Thun beobachtet hatte, und veranlaßte den Bruder, sich zur Kuh herzugeben. Derselbe war bereit, und so fing der Fleischer" die Kuh" zunächst mittelst eines Lassos ein und führte sie am Stricke nach dem Schlachthause. Dort schlug der Aeltere. wie sein Papa es immer machte, den Bruder mit einer kleinen Eisenstange auf den Kopf, sodaß er bewußtlos wurde, band ihm den Strick um die Füße und zog ihn mittelst der Winde neben einem kürzlich geschlachteten Rinde hoch. Dann ging er in die Küche und bat seine Mutter um ein Messer, um die Kuh. die er geschlachtet. abzuhäuten." Die Mutter folgte ihm in's Schlachthaus und sah mit Entsetzen, was er mit der Kuh" meinte. Sie nahm den scheinbar leblosen Körper ab und hatte, zusammen mit einem Arzte, dann zwei Stunden an ihm zu arbeiten, ehe der Kleine wieder zu sich kam. Der ältere Knabe war sehr ungehalten über die Störung seines Spieles. Einen unbequemen Nachbar hat der Petroleumkönig John D. Rockefeller in dem Wirth John Melin bei North Tarrytown. N. Y. Alles Mögliche schon hat Rockefeller aufgeboten, um Melin zum Aufgeben seiner Wirthschaft zu veranlassen, er kann aber nicht genug bieten, um Melin zum Verkaufen zu betragen. Selbst seine Versuche, dem Wirth durch Klagen wegen Verletzung des Accise - Gesetzes das Leben sauer zu machen, schlugen fehl, denn Melin's Anwalt wußte eine Klageverhandlung so lange hinaus zu schieben, bis er eine neue Licenz hatte, die man ihm rricht entziehen konnte. Eine Klage wurde erhoben, weil er einem Pastor, der sich krank stellte, am Sonntag Whiskey verkaufte. Kürzlich war Melin auf der Fahrt von seinem Hause nach dem Depot aus dem Wagen geschleudert und verletzt worden, und er hat jetzt die Behörden von Nortd-Tarrytown auf Schadenersatz verklagt. Die Ortsbehöroen werden sich jedoch an Rockefeller halten, weil er für den schlechten Zustand der Straße verantwortlich ist.
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