Indiana Tribüne, Volume 25, Number 185, Indianapolis, Marion County, 28 March 1902 — Page 7
Jndiana Tridune, 28 März 1902.
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Moderne Menschen.
Roman von Smil Viarriot. ortsekuna und Schluß. 26. Hollburg war einstweilen aufgestanden und schlenderte langsam nach Hause. Daheim fand er Marja vor, die ihn mit einiger Ungeduld empfing. Wo bliebst Du nur so lange?" rief sie ihm entgegen. Ich war schon in tausend Aengsten um Dich." Wirklich!" murmelte er vor sich bin. Was hast Du denn?" sagte sie. An einem so wunderschönen Maientage macht man kein so trübes Gesicht, borst Du? Komm' in mein Zimmer, das Essen ist schon aufgetragen." Schweigend folgte er ihr und setzte sich schweigend zu Tische. Unser Freund,der Doktor, ist wirklich nicht recht gescheit," sprach Marja, j während sie die Suppe austheilte. Hollburg fubr ein wenig zusammen. ! Erschrick doch nicht, ehe Du weißt, j worum es sich handelt," fügte Marja hinzu. Bei euch nervösen Menschen getraut man sich wirklich kaum ein Wort zu reden. Eure Nerven ärgern sich über Alles." Verzeih' mir." sagte er und begann mechanisch zu essen. Daß ich meine Nerven nicht in der Gewalt habe, ist am Ende nicht meine Schuld. Doch was wolltest Du sagen? Du sprachst vom Doktor." Ja. Ich habe soeben einen sonderbaren Brief von ihm bekommen. Denke nur, er will mit mir nach Rußland gehen und sich in den Dienst der Jvee stellen, will für mein Volk leben und arbeiten." Natürlich blos der Idee zuliebe." schaltete Hollburg spöttisch ein. ..Nun. das will ich nicht so genau untersuchen. Er bietet mir seine Hand an. Er will mich heirathen. Ist das nicht merkwürdig?" Sehr merkwürdig und so llberraschend. so unvorhergesehen!" sagte Erwin in ironischem Tone. Jetzt ärgerst Du Dich schon wieder!" rief Marja und klopfte mit dem Stile ihres Löffels auf feine Hand. Ich?" ".Ja. Du. Versuch' nicht, es zu leugnen. Ich würde es Dir doch nicht glauben." Dann will ich es lieber bleiben lassen. Also meinethalben ich ärgere mich, wenn es Dir angenehm ist. es zu hörn." Nein, angenehm ist es mir nicht. Ich ärgere mich vielmehr darüber, daß Du Dich ärgerst, grundlos ärgerst." Liebe Marja." sagte er und legte den Löffel bei Seite, wenn ich Dich nicht fo genau kennte, müßte ich Dich für kokett und grausam halten. Du weißt, mit welchen Augen ich den Doktor und seine Neigung zu Dir ansehe, und doch sprichst und thust Du so, als wußtest Du nichts davon. Wenn Du es darauf anlegtest, mich zu quälen, könntest Du nicht anders reden, als es in diesem Augenblick geschieht. Was also willst Du denn? Was soll ich Dir sagen? Daß er Dich liebt und Dir zuliebe nach Rußland auswandern will, finde ich sehr begreiflich. Vahrscheinlich hast Du wiederholt zu. ihm davon gesprochen daß Dein Herz und Deine Gedanken in Rußland weilen. Was ist natürlicher, als daß er auf den Einfall kam, Dir dieses Anerbieten zu machen? Und warum willst Du es verwerfen? Daß Du gern zurück nach Rußland möchtest, weiß ich auch wenn Du mich nicht in Dein Vertrauen zogst wie ihn. Du und er passen gut zu einander; er ist ein rechtschaffener, in jedem Fache tüchtiger Mann, der Deinem Volke nützlich fein könnte und an dem Du eine kräftige und verläßliche Stütze haben würdest." Sie beugte sich nach vorne und blickte ihm von unten herauf in die Augen. Heb' ten Kopf in die Höhe und' sieh' mich an!" sagte sie. Ist das Deine aufrichtige, ehrliche Meinung?" Gewiß," antwortete er, aber ohne sie anzusehen. Meine Abneigung gegen ihn macht mich nicht blind für seine guten Eigenschaften. Heirathe und gehe mit ihm nach Rußland." Und Du?" fragte sie leise. Ich ? Je nun ich bleibe eben hier. Das ist doch sehr einfach. In der That! Nichts ist einfacher als diese Lösung," versetzte Marja in aufgebrachtem Tone. Sie ergibt sich, sozusagen, von selbst Was für ein liebloser, undankbarer Mensch Du bist!" Das bin ich gewesen, Marja. Ich habe in der letzten Zeit viel über Dich nachgedacht auch über mich. Ich hätte Dich nicht an mich ketten, Dein Opfer nicht annehmen sollen. Aber noch ist es nicht zu spät. Du hast eine nur kurze Zeit verloren meinetwegen; Du kannst sie leicht wieder einbringen. Ich gebe Dich frei; ja. ich bitte Dich, mich zu verlassen." Und wenn ich Nein dazu sage?" Dann dann werde ich von Dir gehen." Schön. Warum aber willst Du fort von mir?" Weil ich nicht länger mit ansehen kann, wie Du mir Dein Leben zum Opfer bringst." Sie schaute ihn an. Noch immer hielt er den Blick eigensinnig von ihr abaewendet. . . -
Ti?se häßlichen Gedanken hat Dir
der Arzt eingeblasen." bemerkte sie hierauf. JD nein! Sie haben sich mir von selber aufgedrängt. Marja, ich beschwöre Dich, mach' diesem unerträg- j licben Zustande ein Ende und gehe von mir." Aöer ich lieb: Dich," sprach sie sehr weich. Das redest Du Dir nur ein. Du verwechselst Mitleid mit Liebe." Als ob man die beiden Begriffe von einander trennen könnte! Man kann kein Mitleid haben ohne Liebe und nicht lieben, ohne Mitleid zu empfinden. Und darum, weil ich Dich liebe und mit Dir leide, darum bleibe ich bei Dir." Er sagte nichts darauf. Ich heirathe Dich auch, wenn Du es haben willst," setzte sie nach einer kurzen Stille hinzu. Er machte eine ablehnende Bewegung. Nein, Marja," sagte er. Jcy würde nimmermehr geglaubt haben, daß ich einmal zu solchem Anerbieten ausDeinem Munde Nein sagen könnte. Aber vergiß nicht, daß ich ein kranker Mann bin. daß ich gar nicht mehr das Recht habe, ein Weib an mich zu binden und an die Gründung einer Familie zu denken, daß dies ein Frevel wäre. Auch ist die Leidenschaft todt in mir. So innig ich Dich liebe: ich suhle heute ganz anders für Dich als in früheren Tagen, wo ich noch gesund war Dein Freund. Dein Bruder sein zu dürfen, ist mir genug. Mehr verlange ich nicht." Nun also!" sagte sie. Bleiben wir denn beisammen wie bisher: als treue, zärtliche Geschwister." Das ist unmöglich. Dein reiches Leben darf meinetwegen nicht zerstört werden." Gut denn." sagte sie nach kurzer Ueberlegung und stand auf. Du sollst Deinen Willen haben. Ich trenne mich von Dir." Er war bei ihren Worten leichenblaß geworden bezwäng sich jedoch und blieb stumm. Es gäbe zwar einen Ausweg," sprach sie weiter. Indessen " Sie brach ab und trat von ihm hinweg. Einen Ausweg?" wiederholte er mit schwankender Stimme. Was meinst Du?" Wenn Du ihn nicht von selber findest ich kann ihn Dir nicht zeigen," antwortete sie. Zweifelnd schaute er sie an; man konnte aus seinen erregten Zügen ersehen, wie er sein Gehirn anstrengte, um den Sinn ihrer Worte zu ergründen; plötzlich schlug er die Hände zusammen. Jetzt habe ich's gefunden!" rief er aus. Das wäre ein Ausweg, der einzige, welcher uns offen steht. Glaubst Du." setzte er leiser, zaghaft beinahe, hinzu, daß ich Dir hinderlich wäre dort?" Mir hinderlich? Wo und worin?" entgegnete sie mit einem starren Blick auf ihn. Ich meine, wenn ich mit Dir mach Rußland zöge " Sie stürzte zu ihm hin. Das Blut schoß ihr in's Gesicht, ihre Augen funkelten. Ach, Liebster, Liebster! Das ist ja seit Langem mein sehnlichster Wunsch und mein Traum!" rief sie wie außer sich und fiel ihm um den Hals. Ja, das ist der Ausweg, an welchen ich dachte und den ich Dir nicht nennen wollte." Aber warum nicht, Marja?" fragte er, sie in seinen Armen haltend. Es hätte Dir nicht mehr als ein Wort gekostet und Dir wie mir wäre geholfen gewefcn." Mag sein. Jedoch dieses eine Wort mußtest Du aussprechen," sagte sie eifrig, athemlos. Ich fürchtete, rücksichtslos zu sein, wenn ich dieses Ansuchen an Dich stellte; mir bangte vor der langen Reise, dem russischen Klima Du hättest denken können, ich zöge Dich und Dein Wohlbefinden zu wenig in Betracht, und die Angst, falsch von Dir beurtheilt zu werden, verschloß mir den Mund. Du bist ohnedies so empfindlich, fo mißtra"ch gegen mich und mehr noch gegen Dich selbst ich wollte diesem krankhaften Mißtrauen nicht neue Nahrung geben." Sie zog ihn mit sich auf das Sofa nieder und schlang ihren Arm in den seinen. Jetzt höre." fuhr sie fort und streichelte hastig sein blondesHaar. Heute, ehe Du kamst, war ich halb und halb entschlossen, aufrichtig mit Dir zu reden. Ich legte Dir die Worte förmlich in den Mund, indem ich Dir von dem Brief des Doktors erzählte und Dich ein bischen ärgerte. Ich hoffte, daß Aerger und Eifersucht Dich auf den sehr mlhe liegenden Gedanken bringen würden, mir anzutragen, daß Du mich nach Rußland begleiten wolltest. Du hast es aber nicht gethan, Du hast mich nicht verstanden." Für diese Begriffsstutzigkeit mußt Du mein Mißtrauen verantwortlich machen." entgegnete er mit sichtlich aufgeheiterter Miene. Wie konnte ich denken, daß Du meine Begleitung wünschest! Er wäre Dir eine Stütze; darum durfte er Dir jenes Anerbieten stellen, während ich Sei still," sagte sie, ihm in's Wort fallend. Darüber zu entscheiden, mußt Du mir überlassen. Höre weiter. Ich bin noch nicht fertig. Seilte
weiß ich, daß weder Reise noch unser
Klima, das streckenweise sehr mild und rubig ist. Dir etwas anhaben würden. Ich habe wiederholt mit dem Doktor darüber gesprochen und bin nun vollkommen beruhigt. Und jetzt, wo Du ein Anderer geworden bist, wo Du selver so viel Leid und Ungemach hast ertragen müssen, jetzt wirst Du Dich auch wohl sühlen bei uns. Unsere ernste Arbeit, unsere Bestrebungen, dem Volke aufzuhelfen, werden Dir Theilnahme abgewinnen. Du wirst prächtige Menschen dort kennen lernen, Reiche, die Alles, was sie haben, freubig dahingehen, Arme, die ihre geringe Habe mit noch Aermeren theilen, Gebildete, die ihre Kenntnisse zum Besten der Unwissenden verwerthen, und Ungebildete, die sich leiten und unterweisen lassen, arbeiten, mithelfen an dem großen Werke wollen Alle. Auch Du wirst Dich daran betheiligen können. Wir brauchen Geld. Durch Deine Feder wirst Du uns unterstützen. Die Arbeit wird Dich freuen, der Gedanke, wofür sie gethan wird, Dich heben und stählen. Und wir können beisammen bleiben, ohne daß Eines sich für das Andere opfere. Wir werden mit und für einander leben und gemeinschaftlich arbeiten; unser Leben wird Zweck und Inhalt haben. O, Lieber!" schloß sie ganz aufgeregt und nahm ihn beim Kopfe, reisen wir gleich morgen ab!" Heute noch, wenn Du willst," sprach er mit einem Lächeln und schaute in ihr wundersam verschöntes, glückstrahlendes Gesicht. So hatte sich denn Alles besser gestaltet, als er hatte glauben und Hoffen können. Das scheidende Leben zeigte sich ihm gleich einer milden Abendröthe, die den Himmel vergoldet und die Erde, wenn der Tag. der heiß und stürmisch gewesen, sich müde zu Ende neigt. Was immer er gefehlt haben mochte am heißen und stürmischen Tage seines Lebens: jetzt, am stillen Abende wollte er es gut machen; gut machen, so viel er konnte, wollte fo leben und fo sterben, damit sie in seiner letzten Stunde zu ihm sagen könnte: Du hast Dich brav gehalten, Lieber. Ich bin mit Dir zufrieden." Er fühlte aus ihren Worten, aus dem weichen Tone ihrer Stimme heraus. worauf sie abzielte. Sie bemühte sich in ihrem liebevoll sorgenden Herzen, eine Brücke zu finden zwischen ihm und Dem, der ihr das Höchste und das Herrlichste war. Ich will Dir auch auf diesem Wege folgen, Marja," sprach er sanft. Tief rührte es ihn, daß sie das. was ihr das Theuerste war, mit ihm theilen wollte, so gern mit ihm getheilt hätte. So weit ich eben kann." fügte er hinzu. Er hatte das Verlangen, ihr etwas Tröstendes und Beruhigendes zu sagen, wollte sie aber auch nicht belügen. Weit werde ich nietn kommen." sagte er. Von Deinem Glauben weiß ich nichts oder doch nur sehr wenig. Immerhin aber habe ich erkannt. daß ein gutes Prinzip in uns wohne, gegen das, wofern wir nicht nicht ungestraft auslehnen dürfen. Wir selber leiden am schwersten darunter, ber leiden am schwersten darunter, wenn wir es thun! Du magst diese innere Warnerstimme nun Gott oder tAewissvn oder anderswie beißen: die Hauptsache ist, daß wir ihrem mah nenden Rufe Gehör leihen. Wenn Du dcanit zufrieden bist, so ist mir's recht. Zu einer anderen Religion als dieser werde ich mich schwerlich mehr deren nen." Sie winkte mit der Hand. Ich verlange nicht mehr von Dir, als Du eben kannst. Alles Uebrige ist seine Sache. Auf ihn und feines erbarmende Liebe baue und vertraue ich: er wird meine Hoffnung nicht zu Schanden werden lassen und Dich, der Du mir so theuer bist, nicht verstoßen." Er schwieg auf diese Worte und fragte nach einer Pause in ver.indcrtem Tone: Aber den Doktor lassen wir hier, nicht wahr, Marja. den nehmen wir nicht mit?" Er sprach wie in früheren Tagen, mit dem alten einschmeichelnden Klänge in der Stimme, der alle Frauen bezauvert hatte; mit diesem Tone und diesem Lächeln hatte er einstens Alles erreicht, was er wollte und worum er bat, und das hatte er gewußt einstens. Heute aber geschah es unbewußt, ohne Eitelkeit, ohne Selbstgefälligkeit. Er wollte nichts als bitten und daß für einen Momerct der alte Hollburg aus seinen zärtlich-flechenden Augen schaute, daran war nur Marja selber schuld. Er hatte in dieser Stunde die Gewißheit ihrer Liebe gewonnen und dies hob ihn über sich selbst empor. Es war licht und hell in ihm, er glaubte wieder an den eigenen Werth, er hätte lachen. scherzen, übermüthig wie ein Ktrfd sein mögen. Natürlich lassen wir den Doktor hier." sagte Marja und schaute ihn freundlich an. Sie freute sich über das Glück, das aus seinen Augen strahlte. Wozu würden wir ihn denn brauchen, den Doktor. Er wird mir einmal Dank dafür wissen, daß ich ihn von der Thorheit, Heimath und Laufbahn aufgegeben zu haben, bewahrte. Nein, wir sirfd einander ficnuj. Ein Dritter in unserem Bunde wäre gerade um Einen zu viel." Er lächelte sie dankbar an und umschloß ihre Hand mit einem innigen Drucke. . mm mmm
und lo iahen sie still nebeneinander
und schauten in die Zukunft, der sie vereint entgegengingen: sie, dieStarke, Reine, und er. ihr schwächerer Gefährte, den sie entsündigt ihrem Gotte zurückgeben wollte als Einen, von welchem geschrieben steht, daß der Himme! sich ihrer mehr freue, als über neunundneunzig Gerechte. Ein neues Leben, ein besseres Leben. Sie glaubte an ihn und seine guten Vorsätze. Er würde nicht wieder mankend werden, er würde aufrecht stehen bis zum Tode. Zum nahen Tode. Sie täuschte sich hierüber nicht. Doch wenn der Tod sie auseinanderreißt, wird sie ihr Volk haben uyd ihr Land und die Erinnerung an ihn. Sie wird sich nicht einsam fühlen. Sie wird immer meinen, der todte Freund sei ihr nahe. (End e.) Keine Hand frei. Herr: Wisien Sie, es ist geradezu schrecklich anzuhören, wenn Sie dem Fräulein nebenan Unterricht geben!" Gesanglehrer: Trösten Sie sich mit mir, ich möchte mir ja auch manchmal die Ohren zuhalten, abr ich kann nicht, weil ich auf dem Clavier begleiten muß. Ihren 42. Geburtstag feierten in Hereford. Md., die Drillingsbrüder Abraham, Jsaac und Jacob Price. Die Drei sind wahrscheinlich die ältesten Trillinqe in den Ver. Staaten und der Stolz ihrer hochbetagten Eltern. Sie erblickten in Jork County, Pennsylvania, das Licht der Welt, kamen jedoch in zartem Kindesalter nach Hereford. Jsaac ist Principal einer Schule in Reynoldstown, Md.. Abraham Reisender für ein Baltimorer Geschäft und Jacob besitzt einen Laden in Hereford. binnen k u r z e r Z e i t w i r d Annapolis, Md.. mit Washington durch drahtlose Telegraphie. System Marconi, verbunden sein. Rear-Ad-miral Bradford, Chef des Equipirungs - Bureaus, hat bei seiner jüngsten Anwesenheit in Annapolis alle Anstalten für die Einrichtung einer Station Washington - Annapolis für drahtlose Telegraphie getroffen und die nöthigen Apparate werden in allernächster Zeit erwartet. Die Kadetten werden bereits mit dem System bekannt gemacht und man bat eine kleine Versuchsstation eingerichtet, die auf eine Entfernung von 300 Fards operirt und recht gute Resultate gezeitigt hat. Durchaus neuartig in den Gerichtsannalen ist sicherlich eineSchadenersatzklage, die I. W. Bailey in Celeste. Tex.. gegen die Briuerei in Dallas erhoben hat. Bailey kaufte in den Jahren 1900 und 1901 von der Brauerei Quantitäten eines Getränkes. das die Marke Waukesha" und Dallas Tonic" trug vnd auf dem Etikett als nichtberauschend" bezeichnet wurde. Nun liegt Celeste in einem Local Option - Distrikt und die dortiqen Prohibitionsschnüffler erkannten bald die wahre Natur des Dallas Tonic". Gegen Bailey wurden im Countygericht vierzehn Klagen wegen Verkaufs von berauschenden Getränken eingebracht und seine Verurtheilung erfolgte. Dadurch entstand ihm Geld- undZeitverlust, außerdem wurde er in's Gefängniß gebracht und für all' dieses, sowie die erlittene Schmach verlanat er von der Brauerei DieStadtSpokane, Wash.. kann sich der zweifelhaften Auszeichnung rühmen, unter ihren SchnapsWirthen einen Vollblut - Lord zu haben. Dieser Erbe ist Lord Sholto Douqlaß, der Sohn des verstorbenen Marquis von Queensbury; er hat eine im Tenderloin gelegene Wirthschaft gekauft, die er jetzt selbst leitet und betreibt. Seine Gattin, Lady Douglaß, früher unter dem Bühnen - Namen Miß Mooney bekannt, ist auch dort. Das Geschäft geht gut und der Lord hat dasselbe mit dem Verkauf von Schnaps nach dem System der endlosen Kette" verbunden. Wer mit spielen will, erhält ein Certifikat, das 60 Cents kostet und sechs Couvons enthält, die für je 10 Cents an Bekannte weiter verkauft werden. Wenn jeder der sechs, an die der erste einen Coupon verkauft hat. in der Wirthschaft 60 Cents für ein Certifikat erlegt, so überläßt Se. Ehren der Lord dem ersten für $3.6 Getränke oder zahlt ihm 51.80 in Baar. Die ande?en sechs können sich den nämlichen Profit sichern, wenn sie wiederum sechs Coupons an sechs andere Personen verkaufen. Auf diese Weise, erklärt Lord Sholto, habe er in London mit dem Verkauf von Bicycles in kürzester Zeit M.000 verdient. E in kleiner Dip lomat. Onkel: Na, Fränzchen. wie geht's denn mit Deinem Französisch? Machst Du Fortschritte?" Fränzchen: 0, ja. wir übersetzen schon hübsche kleine Sätze, wie z. B.: Mein Onkel läßt nie meinen Geburtstag vorübergehen, ohne mir etwas zu schenken" oder: Mein Onkel wird mir diesmal gewiß etwas Hübsches schenken." Deßhalb. Bummel : Heute war aber der Hörsaal 9 bis auf den letzten Platz besetzt, sogar die bemoostesten Häupter waren erschienen." Süffl: Nicht denkbar, was war denn los?" Bummel: Professor Kmtschke las über Bierberettung und Bierkonsum bei den alten (Lermanen" Süffl: Donner und Doria, da pump mir 'mal sofort Dein Kollegienheft! DaS muß ich schleunigst nachlesen."
Tapeten gereinigt durch das neue ...Germicide Verfahren... esley tt Stiles, tW& Lud Esst Str. Das (Sfnnicibt Vrisahren entkernt den Stand und Rauch vollkommen, bringt ras sri'che ussehen wie der und zerstört nroben. ein Schmutz fallt aus dir Wobei oder aus den Futzdoden Pretse nikdrig. Für Voranschläge schreibe man e ne Postkarte Theodore F. Smither, geschtcktrr und zuverlkssiger ...Dachdecker... Pech- und Kiesdächer, Dächer von Asphalt und Gilsonit. W Snaros Händler ttt allen Arten von DktT,rtlt,n, Telephon : neu h.i ; alt grevn uu,
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