Indiana Tribüne, Volume 25, Number 183, Indianapolis, Marion County, 26 March 1902 — Page 3
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Die Fleifchfraqe. Präservirung mit Borar in Deutschland gebräuchlich. Abfahrt der Mannschaften der Yacht Meteor von Bremen.
Interpellation über den französisch russischen Zweibund. Ansichten über den Zweck des anglojapanischen Vertrags. Empfang für die Damen der amer. Gesandtschaft in Peking. 2iv Goldie's Aeuszernngen über die Lage in Südafrika. Maßregeln gegen den Perkauf der dänifch-westindischen Inseln. Deutschland. Die F l e i s ch f r a g e. Berlin, 25. März. Das Acker-bau-Departement hat durch die deut, scheu Consuln und Special-Agen-ten Proben verschieder europäischer Fleisch - Produkte sammeln lassen, deren Analyse ergeben hat, daß zu ihrer Präservirung zum großen Theil Borar verwandt wurde und besonders einige Wurstarten große Mengen von Borar enthalten. Ein Correspondent der Frankfurter Zeitung behauptet, daß oieses chemische Mittel zur Präservirung von Fleisch in Teutschland viel mehr gebraucht wird, als m den Ver. Staaten, weil hier das System der Kühlspeicher nicht so allgemein in Gebrauch ist, wie in Amerika. Das Witzblatt Simplicissimus" enthält heute eine Zeichnung, welche Alice Rooseoelt in einem offenen Boot auf hoher See darstellt, ein im Sternenbanner eingewickeltes Schloein im Arme tragend. Die Unterschrist lautet : Wir haben deinen Prinzen em pfangen ; Tu mußt unsere Schweine zulassen." Kriegsgeschwätz. Berlin, 25. März. Es werden hier umfangreiche Depeschen aus New York und Wasbinglon veröffentlicht, in welchen es heißt, daß Frankreich und Rußland einen Krieg gegen England und Japan Planen und von Deutschland eine Neutralitäts-Erklärung zu erlangen suchen. Das auswärtige Amt bezeichnet diese Depesche als haltlos und erklärt, daß Rußland und Frankreich keine derartigen Anfragen gemacht haoen. AnBord des. .Kronprinzen." Berlin, 25. März. Der Bremer Dampfer Kronprinz Wilhelm", der heute nach New York abfuhr, hat die Bemannung der kaiserlichen Jacht Meteor" an Bord. Der Tragöde Adolf von Sonnenthal ist ebenfalls ein Passagier des Kronprinz Wilhelm." Er wird in Amerika ein zweiwöchentliches Engagement absolviren und in New Vork, Chicago, Philadelphia, Boston, Eincinnati, Milwaukee und St. Louis auftreten. Ankauf einer Kabell i n i e. Berlin, 25. März. Die Deutsche Atlantische Kabelgesellschaft hat Vorkehrungen getroffen zum Ankauf der Emden-Viga-Linie von der Deutschen See - Telegraphen-Gesellschaft", deren Aktien zum großen Theil in Händen von Londonern und der Eastern Telegraph Co. sind. Franlreich. Die chinesische Frage. Paris, 25. März. In der Deputirtenkammer erwiderte heute der Minister des Aeußercn, Telcasse, auf eine Jnteipellation Cochin's über die Tragweite des französisch - russischen Uebereinkommens, und darüber, ob Frankreich andere Verpflichtungen in Asien und Afrika übernehme, Folgendes : Um Frankreich zu verpflichten, thätlich einzuschreiten, muß die Integrität China's gefährdet, und seine Entwicklung in solcher Weise gehemmt werden, daß dadurch für Frankreichs eigenen Interessen Gefahr entsteht. Eine Zögerung seitens einer Großmacht unter solchen Umständen würde gleichbedeutend mit einer Verzichtleiftung auf ihre Rechte sein. Hr. Cochin erblickt hauptsächlich im Norden China's Gefahr, doch kann der Sturm auch im Süden ausbrechen. Thatsache ist, daß i alle Mächte in gleicher Weise daran in1 teressirt find, daß China unabhängig
und der Concurenz von Geist nnd Kapital der ganzen Welt erschlossen bleibt. Wir finden im fernen Osten keine rivalisirenden Kräfte, sondern eine Cooperation von Kräften zu einem gemeinsamen Endzweck : der Erhaltung des Status quo und des allgemeinen Friedcns." Cochin sprach sein Bedauern aus, daß der Minister nicht genauer auf Frankreichs Verpflichtungen eingehe, doch die Kammer war mit den Erklürungen zufrieden und ging zu anderen Geschäften über. St. L o u i f c r A u s st e l ! u n g. Paris, 25. März. Die Deputirtenkammer nahm heute, einstimmig die Vorlage für die Theilnahme Frankreichs an der St.Lcuifcr Ausstellung an. Die Vorlage bewilligt einen Credit von 600,000 Francs (nicht 60,000 Frcs., wie früher berichtet) zur Beftreitung der Kosten der französifchm Ausstell ung. China. Der Zweck des Z w e i b u n d e s.
St. Petersburg, 25. März. Aus Port Arthur hier eingelaufenen Nachrichten zufolge ist, wie man glaubt, der wirkliche Zweck des eng-lisch-japanischen Bündnisses der, Rußland zu zwingen, die Mandschurei zu räumen. Die Japaner haben bereits eine japanisch-chinesische Bank errichtet, um mit der rufsisch-chinesischen zu concurriren, und eine japanische Gesellschaft hat Concessionen erlangt, um in der Mandschurei nach Gold zu forschen. Die Wirkung der französisch-russi-scheu Erklärung als Antwort auf das japanisch-englische Bündniß wird nach der hier herrschenden Ansicht in der Abschwächung des Wiederstandes bestehen, der sich neuerdings in China gegen die Erledigung der Mandschureifrage im Einklang mit den russischen Interessen entwickelt hatte. Dame n-E m p f a n g. Peking, 25. März. Die kaiserliebe Prinzessin Jung Shon und acht ander? Prinzessinnen gaben heute im Palast der Berbstenen Stadt den Damen der amerikanlschen Gesandtschaft einen Empfang in Erwiderung des Tifsin". welcher am 14. März von Frau Conger elf Prinzessinnen und anderen chinesischen Hofdamen zu Ehren veranstaltet wurde. Bestrafung von Rebellen. Peking. 25. März. In Folge der Rebellion im südlichen Theil der Provinz Ho Nan und der Ermordung von 14 bekehrten Chinesen ist ein Edikt erlassen worden, welches die Degradirung des Magistrats von Pi Yang und die Bestrafung des Magistrats von Tung Po anordnet. Die Rebellen werden enthauptet werden. Ein Priester wird als vermißt gemeldet. Der Gouverneur der Provinz Ho Nan sagt, daß die Eintreibung der Kriegsentfchädigungsgelder den Aufstand herbeiführte. Rußland. Die Studenten-Unruhen. St. Petersburg, 25. März. Während der jüngsten, von der Polizei vorgenommenen Haussuchungen wurde auch die Wohnung einer Amerikanerin. Frau Gardner mit Namen, durchstöbert und ihr Sohn Boris, der die Universität besucht, verhaftet. Es wurde indeß nichts Verdächtiges gefunden und Frau Gardner hofft, daß ihr Sohn unter der Bedingung freigelassen wird, daß er sich zur Vollendung seiner Studien noch England begibt. Unter Denen, welche in Folge der Studenten-Unruhen verhaftet wurden, befinden sich Offtziere, Advokaten, Adelige nnd die Söhne und Töchter von Beamten. Der Amtliche Bote" giebt zu, daß von Moskau allein 95 Studenten nach Sibirien verbannt wurden und daß 567 Personen zu Gefängnißstrafen von 3 bis 6 Monaten vcrurtheilt worden sind. Südafrika. Pessimistische Ansichten. London, 25. März. Sir George Goldie, Präsident der Könizl. geographischen Gesellschaft und Gründer von Nigeria, der soeben von einer gründlichen Untersuchungsrcise in Südafrika zurückgekehrt ist, wo er mit Lord Milner, Lord Kitchener, Cecil Rhodes, Sir Walter Hely-Hutchinson, dem Gouverneur am Kap der Guten Hoffnung und Anderen in Berathung war, bringt recht pessimistische Ansichten über die allgemeine Situation, vom britischen Standpunkte aus, mit heim.
Für besonders bedenklich hält er die Zustände in der Kapkolonie und er glaubt, daß Großbritannien dort in Zukunft auf noch größere Schwierigkeilen stoßen wird, als jetzt. Er ist überzeugt, daß die Entscheidung über Krieg oder Frieden in den Händen von Präsident Stejn liege und daß Krüger und die übrigen Boeren in Enropa nicht mehr die Ansichten der Boeren in Südafrika repräsentiren. Die Hauptschwierigst in der Richtung des Friedcns liegt feiner Ansicht nach in der Ertheilung von Amnestie an die Rebellen der Kapkolonie und Natals, und er sagt, die unbestimmten Versprechungen der Briten haben bei der jetzigen Stimmung der kämpfenden Burgher nicht das geringst? Gewicht. Sir George Goldie befürwortet Ertheilung von Amnestie an die Rebellen, doch sollte ihnen auf Lebenszeit alle Rechte entzogen werden. Er schätzt, daß noch Jahre lang nach dem Friedensschluß mindestens 100,000
britische Truppen in Südafrika nöthig sein werden. Er habe keinen einzigen Boeren getroffen, der zugegeben, daß sie besiegt seien. Werden weiter kämpfen. Amsterdam, 25. März. Der Boeren-Telegat Abraham Fischer gab heute in einer Unterredung verschiedene Gründe an, weshalb die im Tvelbc befindlichen Boeren eher entschlossen sein würden, den Kampf fortzusetzen, als unter weniger günstigen Bedingungen, als die sie früher gestellt haben, zu kapituliren. Der letzte Bericht von Präsident Steijn vom 15. Februar lautete: Letztes Jahr kämpften wir Hoffnungvoll ; jetzt kämpfen wir voll Vertrauen, nicht bis zum bitteren Ende, sondern bis zu einem glücklichen Ende." Die Truppen der Boeren sind mit Allem reichlich versehen, mit Ausnahme von Kleidern. Großbritannien. Sturm im Kanal. London, 25. März. Im englischen Kanal herrscht ein heftiger Sturm. Eine Anzahl Schiffe haben Nothsignale aufgezogen. Königin Alerandra's für heute geplante Abfabrt nach Kopenhagen wurde des Sturmes wegen verschoben. Die R e g a t t r. L o n d o n, 25. März. König Edward's Cutter" Britannia" und Kaiser Wilhelms neue Schooner-Yacht Meteor" werden während der Regatta bei Cowes an den Wettfahrten theilnehmen. Unfall beim Stavellauf. London, 25. März. Während der Prinz und die Prinzessin von Wales heute in Chatham dem Stapellauf des Schlachtschiffs Prince of Wales" beiwohnten, wurde ein Kanonier beim Abfeuern eines Saluts tödtlich verwundet, indem ihm beide Arme abgeriffen wurden. Parlamentswahl. London, 25. März. Edward A. Brotherton lConservativ) ist im Borough Wakefield in das Unterhaus gewühlt worden an Stelle von Biscount Milton (Liberaler Unionist), der in den Pairsstand erhoben wurde. Brothcrton schlug den unabhängigen Arbci-tcr-Kandidaten Philip Snowden. tzuba. Po st betrüge? in Haft. H a v a n a , 25. März. C. F. W. Neely, W. H. Rceves und Estes G. Rathbone, welche gestern wegen Postbetrügereien zu zehn Jahren ZuchtHaus und hohen Geldstrafen verurtheilt wurden, sind heute im Zuchthaus zu Vivao internirt worden. Sie werden morgen nach dem Gefängniß gefchafft werden, wo sie verbleiben, bis sie Bürgschaft stellen können. Ihre Anwälte haben an das Obergericht appellirt. Dänemark. Die westindischen Inseln. Kopenhagen, 25. März. Die Gegner des Verkaufs der dänisch-wcft-indischen Inseln an die Ver. Staaten beabsichtigen einen verzweifelten Versuch zu machen, die Königin Alexandra und die Kaiserin-Witttoe von Rußland, Tochter des Königs von Dünemark zu bewegen, zur Verhinderuug einer Ratifizirung des Kaufsvertrags seitens des Landsting einzuschreiten. Die Kaiserin-Wittwe und die Königin, die angeblich Beide gegen den Verkauf sind, werden dieser Tage hier erwartet. Bei Attedem glaubt man nicht, daß eine Intervention ihrerseits erfolgreich sein würde. Der Landsting hat die Erörterung des Vertrags bis 13. April verschoben.
Nachrichten aus Jndiana. Port land. Am Montag Nachmittag schoß George Shepperd in Redkey auf seine Gattin und machte dann einen Selbstmordversuch. Beide sind noch am Leben, jedoch ist eine Rettung kaum wahrscheinlich. Die Man hatte sich vor einigen Mo naten von ihrem Mann, angeblich seiner Trinkeresse halber getrennt und bei einem Bruder gelebt. Sie ist erst kürzlich noch Redkey zurückgekehrt, wo ihr Mann sie dann in ihrer Behausirng aufsuchte. Beide Gatten entstammen guter Familie. Petersburg. Der geistesk ranke
Winfield Milchell ist Nachts im Hemde der Obhut seiner Familie entflohen und wurde nach langer Suche, bei welcher sogar der Feueralarm zur Anwendung kam, halberstarrt in einem Schweinestall vorgefunden. T a l e v i l l e. Frau E. A. Jones, die zum zweiten Male im Jrrenasyl zu ! Richmond weilte, hat ihrem Leben mi! einem Strick, den sie aus ihrem Nachtgewande herstellte, ein Ziel gesetzt. Ihr i Gatte lebt als Anstreicher in Daleville, ihre Eltern bewirthschaften eine arm in der Nähe der Stadt. B r a z i l. Am Dienstag wüthete hier das verhängnißvollfte Feuer seit der Geschichte der Stadt, das einen Schaden von fast $50,000 verursachte. Da das Feuer im 2. Stocke des C. H. Hesget Blocks, Iwan und Franklm Str., entstand und sich außerordentlich raich in dem Holzwerke verbreitete, so war die Arbeit der Feuerwehr mit riesigen Schwierigkeiten verbunden. Schließlich wurde die Hilfe der Feuerwehr aus Terre Haute reguirirt; als jedoch gegen 12 Uhr die Flammen bemeistert waren, war der schöne Bau nur noch ein rauchender TrümmerHaufen. Die Flammen, welche die angrenzenden Gebäude ergriffen, konnten bald gelöscht werden. Durch Wasser und Qualm sind eine immense Anzahl von Firmen geschädigt. Die Entlassung des Prosessors und Schulvorstands Mumie bat zu einer Demonstration der Hochschüler geführt, bei denen er als Lehrer sehr beliebt war. Die Schüler haben nämlich den Superintendenten Fertich, der als verantwortlich für das Vorgehen gegei den Profesior gilt, in effigie verbrannt. F t. W a y n e. Die Leichenschau hat ergeben, daß Louis Hamel, über dessen Ende vor einigen Tagen ausführlich berichtet wurde, an stark vorgeschrittener Lungenschwindsucht litt, sowie daß seine Gesundheit überhaupt in Folge seiner elenden Ernährungsweise gänzlich zerrüttet war. Hamel hatte kurz vor seinem Tode behauptet, er sei im Besitze eines Vermögens von $120, 000, allein bis jetzt haben sich außer den 51-100, die er stets bei sich trug, keine weiteren Geldmittel oder darauf hinweisende Papiere vorgefunden. W a f h i n g t o n. Frau Jda Kempf, die ihren Gatten George kürzlich hier erschossen, ist nunmehr vom Sheriff in Haft genommen worden. Nach Schilderung von Augenzeugen soll der Mann von Jda Kempf in betrunkenem Zustande eine Bestie gewesen sein und die Frau hat offenbar in Nothwehr gehandelt. Hierfür spricht auch, daß der eigene Bruder von Georg Kempf dem Sheriff die Weisung gab, seiner Schwägerin alle von ihr gewünschten Erleichterungen in ihrer Haft zu gewähren. Flammentod. U n i o n t o w n , Pa., 25. März. Die Wohnung von Edward Lyttle in der Nähe von hier wurde heute durch Feuer zerstört und zwei Kinder im Alter von 2, resp. 3 Jahren kamen in den Flamlnen um. Das Feuer brach aus, wähcend Frau Lyttle zu einer Nachbarin gegangen war, um einen Kessel zu borgen. Als sie zurückkehrte, war das Haus in einen Afchenhaufen verwandelt. Schisssnachrichten. Angekommen: New Park: Friesland" von Antwcrpen: Kaiser Wilhelm der Große" von Bremen. Boston: Ultonia" von Liverpool. Boulogne: Statendam" von ?kew York. Abge fahren : Liverpool: Sylvania" nach Boston. Plymouth: Graf Waldersee" nach New York.
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