Indiana Tribüne, Volume 25, Number 183, Indianapolis, Marion County, 26 March 1902 — Page 1
Zndiann Tribüne
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Erscheint jeden Nachmittag. Jahrgang 25. Indianapolis, Ind., Mittwoch, 26. März 1902 U83T
sensationeller Auftritt in einer Kirche
Veranlaßt durch James Rusher, welcher glaubte, seinen Oheim ermordet zu haben. Der Gottesdienst in der Pentecoft Kirche an der N. New Jersey Str. neigte sich gestern Abend seinem Ende zu und Pastor Thomas H. Nelson war eben im Begriff, den Segen zu spenden, als plötzlich der junge James j Ruslzer, dem das Blut aus einer Stirnwunde über die Wangen floß mit derstörtem Antlitz und in der rechten Hand ein großes Taschenmesser haltend, aus den Pastor zugerannt kam und demselben, indem er ihm das Messer überreichte, zurief Bruder Nelson, ich habe meinen Oheim getödtet". Natürlich rief dieser Auftritt unter den anwesenden Besuchern eine riesige Aufregung hervor. Der Pastor führte rasch den Schluß des Gottesdienstes herbei und begab sich dann mit de:n angeblichen Mörder auf sein Zimmer. Rusher theilte hierauf dem Geistlichen mit, daß er mit seinem Oheim John Rusher in McFadden's Wirthschaft an der Bates und Noble Str. gezecht hatte und schließlich in Streit gerathen war. In deffen Verlauf hatte John eine Bierflasche genommen und damit seinem Neffen einen Schlag auf den Kopf versetzt. Dieser holte hierauf sein Taschenmeffer hervor und brachte damit seinem Onkel mehrere Stichwunden bei. Hierauf war der junge Mefferheld nach der Kirche gerannt. Er war der festen Ueberzeugung, daß er seinen Oheim ermordet hatte. Der Pastor begab sich mit dem Jüngling nach der Polizei - Stztion, woselbst dieser zu seiner größten Freude ersuhr, daß er keinen Mord begangen hatte. John Rusher hatte Wunden an den Wangen und im Nacken erhalten, welche aber Beide nicht gefährlich sind. Gegen denselben wurde oh Anklage der Trunksucht und des thätlichen Angriffs und gegen seinen Neffen die des thätlichen Angriffs erhoben. Letzterer war erst kürzlich von den Philippinen, nachdem er drei Jahre in der BundesArmee gedient hatte, zurückgekehrt. Im Polizeigericht wurde James zu 30 Tagen Haft und $30 Geldbuße verurtheilt, mährend sein Oheim mit 10 Tagen und $10 davonkam. Harrod's tudio. Photographien für Eonsirmanden von Hl. 00 per Dutzend aufwärts für Cabinet - Größen, No. 110 Virginia Avenue. Musikalisches. In der Halle der Shortridge HochSchule findet heute Abend die letzte Probe des Musiksest-Chors statt. Nach derselben werden deffen Mitglieder Tickets für das am Montag Abend stattfindende Conzert erholten. Ter Chor wird am Dienstag Abend mit dm Cincinnati-Orchester und Solisten Scenen aus Grieg's Olas Trygvason" zum Vortrag bringen. Am Tienstag Nachmittag findet in der Tomlinson Halle eine Probe des Chors mit dem Orchestzr statt. Herren- und Damen-Anzüge aus Bestellung angefertigt, so billig wie man sie fertig kaufen kann, von der C. F. Butz Co., 24 Ost Ohio Straße. Gegen Dr. Gillespie Wiro die Gesundhntsbehörde gerichtlich vorgehen. Die Gesundheitsbehörde hat in ihrer heute Vsrmlttag abgehaltenen Sitzung beschlossen, den Stadt-Anwalt auf-u-fordern, eine Klage gegen Dr. Gillespie einzureichen, weil derselbe versäumte, der Behörde zu melden, daß in dem Gebäude No. 2235 an der S. Meridian Str. acht Personen an den Blattern erkrankt waren. Derselbe hatte die Patienten aus Windpocken behandelt. Die neuen Tapeten bei iaxl Möller, 609 Massachusetts Avenue, find aber doch herrlich.
Die Braucrwirren in Cincinnati.
Samuel Gompers hofft schon heute Abend zu einer Entscheidung zu gelangen. Es sind jetzt die besten Aussichten vorhanden, daß die Streitigkeiten, welche seit mehreren Wochen in tzincinnati zwischen den Ver. Brauarbeitern einerseits und den Brauerei-Maschini-sten und Heizern andrerseits bestanden haben, sehr bald beigelegt werden. Die in Srage kommenden Parteien haben sich neulich bereit erklärt, sich der Entscheidung des Herm Samuel Gompers, des Präsidenten der amerikanischen Ar-beiter-Föderation, welcher gestern dort angelangt ist, zu fügen, und dieser sprach gestern Abend die Hoffnung aus, daß er vielleicht schon bis heute Abend zu einer definitiven Entscheidung gelangen werde. Wie dieselbe sein wird, ist natürlich vorläufig nichkj zu sagen, obwohl man in Arbeiterkreisen der Anficht ist, daß sie zu Gunsten der Brauarbeiter ausfallen wird. AufWunsch des Herrn Gompers ernannten die Brauarbeiter, die Heizer und die Maschinisten je ein ViererComite, welche Nachmittags zu einer Eonferenz zusammentraten. Die Brauarbeiter brachten die schon wiederholt erwähnte Beschwerde gegen die Maschinisten und Heizer vor, daß sie sich verschworen hätten, die Auflösung der Union der Ver. Brauarbeiter herbeizuführen. Die Angeklagten erwiderten darauf, daß sie eine Gegenbeschwerde unterbreiten würden. Herr Gompers war davon durchaus nicht erbaut und meinte, daß das schon viel früher hätte geschehen sollen. Es sei jetzt dazu eigentlich zu spät. Er wolle indessen allen Partei?n Gerechtigkeit widerfahren laffen und deshalb auch die Beschwerden der Heizer und Maschinisten entgegen nehmen. Heute erhielten alle Parteien Gele genheit, ihre Argumente vorzubringen. j Opposition gegen die Znterurban Terminal Co. Vor der Behörde für öffentliche Werke erschien heute Vormittag Herr Michael Bamberger, ein Bruder des Herrn Ralph Bamberger, Caadidat für Repräsentant und hielt eine längere Ansprache, in welcher er in energischer Weise gegen die Bewilligung eines Freibriefs an die Jnterurban Terminal Co. protestirte. Er meinte zunächst, daß wenn es sich nur darum handelte, der Stadt eine neue Einnahmequelle zu verschaffen, so solle- der Versuch gemacht werden. aus der alten StraßenbahnGesellschaft mehr herauszuschlagen. Ferner wies er darauf hin, daß sehr viele Unterschriften auf der mit 17,800 Namen bedeckten Petition von Frauen, also nicht von Stimmgebern heri rühren. Hauptsächlich aber protestirt er ge- , gen die Gewährung eines Freibriefs, weil die Straßen der Stadt schon jetzt genug mit Geleisen d?deckt sind. Sollte einer neuen Bahngesellschaft jetzt auch noch die Benutzung der Straßen für Zden Bahnbetrieb gewährt werden, so würde die Gefahr für das Leben der Paffanten und j diese sei schon jetzt groß genug ver doppelt werden. Ju St. Louis mit einer Einwohnerschaft von nahezu Dreiviertel .Millionen seien im Verhältniß viel weniger Straßen von den Bahn-Gesellschaften benutzt, als es schon bis jetzt hier der Fall ist. Der Freibrief sollte unter keinen Umstünden gewährt werden, dahingegen sollte die Behörde daraus sehen, daß die alte Straßenbahn-Gesellschaft ihre Pflicht und Schuldigkeit dem Publikum gegenüber thue und den Betried auf vielen Linien, welcher viel zu wünschen übrig läßt, wesentlich verbessere. Er war ferner besonders dagegen den Bau weiterer Brücken über den Fall Creek. Die Behörde erklärte , die von Herrn Bamberger erhobenen Einwände in Betracht zu ziehen. Außer diesem Protestier war kein einziger Opponent gegen die Terminal Co. erschienen.
Gerichtshöfe.
Einhaltsbefehle gegen Besitzer von Winkel borten erlassen. Im hiesigen Bundesgericht sind auf Veranlassung der Chicagoer Handelskammer temporäre Einhaltsbefehlc gegen folgende Besitzer von sog. Winkelbörsen erlassen, um dieselben daran zu hindern, die Quotirungen d:r Chi-cagoer-Börse für Spekulationszwecke zu benutzen : L. A. Kinsey Co., Robert Meuser, Meikel & McCurdy, George Bridenbusher, Philip E. Mutcher, Tullentire & Connor, L. W. Louis & Co., von Indianapolis; James M. Kuller, Shelbyville; Frank M. Blasingham, Logansport; Miles Peacock, Kokomo; L. A. Kinsey Co., Anderson: L. A. Kinsey Co., Alerandria; West EomMission Co., Terre Haute: HarryCarson, Elwood; Sprague & Van Roy, Fort Wayne; James L. Jones, Muncie; Warner & Baugher, Marion ; Omar G. Murray, Richmond; Arthur W. Thornburg, Hartford City; Henry A. Calvert, Washington; Richard I. Greenhow Vinccnnes; John I. Chandler, Evansville: Dorris R. Head, Priuceton; John I. Eels, Laporte; Eagen fc Callahan, South Bend; Edward A. Hanley, Lafayette; Robt. Hamilton, Fowler und John D. Rose, Von Crawsordsville. Ueber die Falle wird am 5. April im Gericht verhandelt werden. Einhaltsbefehl verlangt. Die Indianapolis & Plainfield Electric Railway Company" hat gegen die Indianapolis & Western Traction Company" am Dienstag eine Klage auf Erlassung eines Einhaltsbefehls angestrengt. Beide Linien sind gegenwärtig im Bau begriffen unv besitzen östlich von Plainfield in Hendricks County Wegerechte, welche mit einander collidiren. Ein Schmutzfink empfindlich bestraft. Im Polizeigericht wurde Martin Michens schuldig befunden, unzüchtige Bilder vertheilt zu haben. Er wurde zu 180 Tagen Arbeitshaus und einer Geldstrafe von 8500 verdonnert. Hat er die Strafe bis auf den letzten Dollar abzusitzen, so wird er erst im Januar 1904 sich wieder der goldenen Freiheit erfreuen können. FrauKatieMartineck'sPro zeß im Criminalgericht. Bor dem Criminal - Richter und Geschworenen wurde am Mittwoch mit dem Prozeß gegen Frau Katie Martineck begonnen. Dieselbe ist bekanntlich im Polizcigericht wegen grausamer Behandlung der kleinen Hazel Orme zu 30 Tagen Gefängniß und einer Geldstrafe von $50 nebst Kosten verurtheilt worden. Gegen dieses Urtheil hatten ihre Anwälte Wm. N. Hardina und O. B. Orton an das höhere Gericht appellirt. Frau Martineck hatte ihren Säugling mitgebracht, ihr zur Seite saßen ihr Mann und ihre Eltern. Das außergewöhnliche Interesse, welches diesem Fall entgegengebracht wird, bewies wiederum der Andrang des Publikums. Nicht nur der Saal war bis zu seiner äußersten Capazität mit Zuhörern angefüllt, auch die Gallerien wiesen solche auf. Der Staat war durch Staatsanwalt Ruckelshaus und seinen ersten Assistenten vertreten. Die kleine Hazel war nicht anwesend. Dieselbe nimmt im Eleanor Hospital zwar an Kräften zu, aber ist trotzdem noch nicht stark genug, um die Anstalt verlassen zu können. Sollte der StaatsAnwalt darauf bestehen, daß sie im Gericht zu erscheinen hat, so wird die Verwaltung des Hospitals , wie sie positiv erklärt, sich von der Pflege des Kindes zurückziehen. Der ganze Vormittag wurde mit der Auswähl der Geschworenen zugebracht, da es außerordentlich schwierig war, einen Mann zu finden, welcher sich noch keine Meinung in diesem Falle gebildet hatte. Die meisten der vorgeladenen Bürger erklärten rund heraus, daß es schon eines außerordentlich starken Be-
weiSmaterials bedürfe, um ihre An-j 2JLi t x. n. ? v- .- .
nmini, welcye ne in oiezer acye yaiich, jii tiiaaucm. Vor Tonnerstag Mittag werden die Geschworenen sich schwerlich zur Berathung zurückziehen. Die Angehörigen der ver st o r b e n e n L o u i s e O r sdach wünschen ihr E rb th e il. Im Kreisgericht haben Andreas Krug und Frau, sowie Fritz und Anna Krug, Eltern resp. Geschwister der im Herbst v. I. verstorbenen Loulse Orsbach eine Klage eingereicht, in welcher sie als die nächsten Angebörigen derselben verlangen, daß das von ihr hinterlassene Vermögen im Betrage von $10,000 ihnen übergeben werde. Die Klage ist gegen Frau Marie Rhodius, eine Tante der Verblichenen gerichtet. Die Klüger behaupten, daß. während Frau Orsbach krank war, ungebührlicher Einfluß angewandt wurde, um sie zu veranlassen, ihr gesammtes Vermögen an lihre Tante zu übertragen. Auf Verlangen der Mutter in das Jrrenasyl ges a n d t. Der 24jstfa. I. Kiefe welcher in dem Hause seiner Mutter No. 319, O. South Str. wohnt, wurde auf Erfuchen derselben auf seinen Geisteszustand geprüst. Er wurde für irrsinnig befunden und in's Jrren-Asyl gesandt. Der Unglückliche leidet an verschiedenen fixen Ideen, einmal bildete er sich ein, daß allerlei schlimme Gerüchte über seine Mutter im Umlauf sind und daß er l gezwungen ist, sie zu vertheidigen, ein anderes Mal will er keine Speisen anrühren, weil er befürchtet, daß sie vergiftet sind; ferner wieder bildet er sich ein, daß sein Name Torpy ist und daß er nie einen Vornamen gehabt bat. Vor einigen Nächten entfloh er, nur mit Unterkleidern versehen, aus dem Hause und wanderte nach der Residenz des Bischofs, um dort, wie er sagt, den hl. Geist zu finden. Er ist Wuthanfällen unterworfen und schwer zu controlliren. $5000 verlangt. Nelson Wells hat die StraßenbahnGesellschaft auf $5000 Schadenerfatz verklagt. Eine Car der Jndiana Ave.Linie war an der Northwestern Ave. gegen sein Buggy gerannt. Das Pferd wurde scheu, rannte wie toll davon, und Wells wurde von seinem Sitz geschleudert. Die Räder gingen über ihn hinweg und brachten ihm schwere Verletzungen bei. Aus dem Bett getrieben. Harry E. Washburn scheint alles Andere als ein Mustergatte zu sein und in Folge dessen reichte seine Frau eine Scheidungsklage gegen ihn ein. Sie behauptet, daß er nicht für sie sorgt, daß er streitsüchtig war, daß er sie brutal behandelte, sie zu mitternächtlicher Stunde zwang, das Bett zu verlassen und sie dann auf die Straße jagte. Verletzte das sechste G e -b o t. Nannie Stover hat ihren Gatten Karl auf Scheidung verklagt, weil derselbe zu verschiedenen Malen die eheliche ; Treue brach. Grundeigenthnms-Lcrkaus. Win. Haueisen hat sein Haus an der N. Delaware Str. nahe der Michigan Str. an Wm. Ward für 810,000 derkauft. Letzterer hat an Herrn Haueisen ein Haus an der N. Capitol Ave. nahe der 11. Straße für 55000 über(lügen. Jacob N. Hauch hat seine nahe Maywood belegcne Farm an Vinson Winings für $14,425 verkauft. Cäcilia Schwartz kaufte von H. Cohen dessen Eigenthnm an der N. East Str. für $6000. Blonningers's Cafe irnvortirte frankfurter mit Sauerkraut oder Kartoffelsalat, sowie die feinsten Getränke stets an Hand, 42 bls 46 West Ohio Straße.
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Werth Jonh B. ehrlich's Hochgluth und Rauchverebr:Ävvarat. Herr John B. Ehrlich von hier hat einen Hochaluth- und Rauckver;e(rApparat für Herde undKochöfen erfunden, der das Publikum in hohem Grade ! interessiren wird. Hochgluthapparate, eine erst kürzlich in Gebrauch gekommene Erfindung, wareu bis jetzt auf Heizöfen beschränkt. Herrn Ehrlich ist es jedoch jungen, einen Heizapparat zu con-! uruiren, oer nco guuysau sur eroe etc. eignet. Tas Wesentliche in dieser Erfindung besteht in der Erlangung von Luft vermittelst von Zugöffnungen, die hinten und oben am Ofen oder Herde angebracht sind und die Luft durch eine besonders construirte, horizontale Röhre nach dem Feuerplatz des Herdes oder n ... .! w ... r jt ä xm ... Kochofens leiten und zwar durch halbkreisförmige Oeffnungcn über dem Brennpunkte. Hierdurch wird eine wirkfamere Entzündung und Ver brennunq der durch das Feuer entstandenen Gase herbeigeführt. Zu gleicher Zeit erlangt man durch die Benutzung dieser Erfindung, die bei jedem Ofen oder Herd angebracht werden kann, von ! derselben Ouantität mehr FeuerungsMaterial mehr Hitze als bei den gegenwärtigen Methoden, während die Vertheilung der Hitze sich entsprechend vergrößert. Ferner wird, neben der VerMinderung des Qualms, eine wesentliche Ersparniß erzielt. Von besonderer Wichtigkeit für das Publikum ist auch der Umstand, daß künftig nicht 'eden Morgen ein Feuer angemacht werden muß, da die Oefen oder Herde versehen sind, um das Feuer über Nacht im Stand zu halten. Herr Ehrlich, dessen Erfindung sich schon seit einer Zeit erfolgreich bewährt hat, wird demnächst die Bewilligung seiner Patentbriefe erhalten. Sitznng der Schnlbehörde. Tie gestern erledigten Geschäfte. Der städt. Schlllbehörde wurden in ihrer gestern Abend abgehaltenen regelmäßigen Geschäftsversammlung 2 Gesuche um Ueberlassung von SchulAulas zu Versammlungszwecken für Bürzervereinigungcn unterbreitet, und wurden beide an den Geschäfts-Director mit Vollmacht zur Erledigung verwiesen. Das 1. Gesuch geht von der Vereinigung der Südseitler aus, welche eine eigne co-operative Heißwasser-Hei-zungsanlage für ihren Stadttheil errichten wollen und die in der Aula der Schule No. 39 ihre Versammlungen abhalten möchten, das 2. von der Tropical Fruit Assn., die ihre Sitzungen in der Ala der Shortridge Hochschule halten möchte. Die Einladung des Socialen TurnVereins zu seinem am 4. April stattfindenden großen Schauturnen wurde mit Dank angenommen. Der Schule No. 14, an Ost Ohio Str., zw. Highland Ave. und Oriental Str., wurde der Name Washington JrvingSchule" ertheilt. Supt. Kendall meldete die Anfiellung von Frl. Lanra Rupp als Lehrenn des Deutschen in den Elementarschulen, beginnend am 7. April. Ter Geschäfts - Director berichtete, daß er mit Trustee Mendenhall von Center Township ein Abkommen getroffen habe, demgemäß die Schule in Turedo bis zum Ende des Schuljahres unter der bisherigen Verwaltung bleiben wird, während die Schulein Jrvington frtrrtfi irnfav 0t itttrt Xr ftrtK4 unv uiiui suiwiiy . v jtuvi. uyitf !-' - Ci .t r' f.ist- ...c fi ! PWTO mi0' eroe ermen vorläufia die Nummer 59, die Turedo Schule die Nummer 58. Der Geschäfts-Director wurde beauftragt, 6 transportirbare Schulhäuser anfertigen zu lassen, die im nächsten Jahre verwendet werden follen, wo Raummangel herrscht. Nachdem noch Rechnungen und Gchaltsliften im Betrage von $46,986.95 zur Zahlung angewiesen worden waren, erfolgte Vertagung.
Südafrika. Rhodes ans dem geschieden.
teil cben London. 26. März. Eine Tepesche aus Capstadt meldet, daß Cecil Rhodes, der südafrikanische Crösus, in letzter Nacht gestorben ist. General Delarey den hxitischen C o l o n n e n ent schlüpft. , London 2fi tn UnvollResultat iommmt hon hm des vereinigten Vormarsches der britischen Colonnen gegen General Delarey haben Lord Kitchener in d-n Stand gesetzt zu berichten, daß 100 Buren gefangen genommen wurden, und daß drei Kanonen, zwei Pompons und eine Anzahl ourage-Wägen in die Hände j der Briten geriethen. General Dela!rey aber ist Lord Kitchener's Colonnen glücklich entronnen. Lord Kitchener theilte ferner mit: Am Abend des 23. März begann der Marsch der Colonnen gegen Delarey. Dieselben bestanden nur aus Berittenen und führten keine Kanonen mit. Der Manch nahm seinen Ausgang bei Commando Drift am Vaalfluß; die ganze Nacht wurde scharf geritten und bei Tagesgrauen am nächsten Morgen wurden Stellungen zwischen Commando Trift und dem Lichtenburg Blockhause eingenommen. In raschem Galopp ging esZ östlich, jedoch immer eine Linie aufrecht erhaltend, da der Zweck war, den Feind gegen das Blockhaus zu treiben, oder ihn zum Angreifen zu zwingen. Kekewitch's Colonne erbeutete 3 Kanonen, zwei Pompoms, hundert Maulthiere, und machte neun Gefangene; der General, welcher Kitchener's Colonne commandirte, machte 89 Gefangene, und erbeutete 1000 Stück Vieh und 45 Wägen. Holland. Die Königin. I m H a a g, 25. März. Elne offizielle Note bestätigt das Gerücht, daß Königin Wilhelmine's jährlicher Besuch in Amsterdam aufgegeben worden ist und besagt, daß, obwohl der allgemeine Gesundheitszustand der Königin sehr zufriedenstellend ist, ihre Aerzte der Anficht sind, daß alle größeren Anstrengungen vermieden werden sollten. Brandstiftung, Platt sville, Wis., 25. Mär. Ein anscheinender Versuch, die Stadt Plattsville einzuäschern, wurde heute Morgen früh durch die Feuermehr und die Bürgerschaft vereitelt. Es wurden an zwei verschiedenen Theilen der Stadt zu gleicher Zeit Feuer entdeckt, die offenbar angelegt waren. Das erste brach in dem Futterladen von Taylor Bros, an Ost Mainstraße aus, der zerstört wurde, während das Columbia Hotel und ein Wohnhaus leicht beschädigt wurden. Das andere Feuer richtete in Meyer & Metcalf's Holzhof, einer Wirthschaft und einer Bäckerei Schaden an. Tie Brände waren mit Hobelspähncn und Kerosene angelegt. Tret Personen werden als der Brandstiftung verdächtig verfolgt. Friedenscongreß. Washington, 25. März. Das Staats-Tepartement hat vom GeneralGouverneur von Monaco eine Einladung zur Theilnahme an dem, von. 2. bis 7. April in Monaco abzuhaltenden elften internationalen Friedens - Con greß erhalten. Der zehnte Congreß fand im Jahre 1900 in Paris statti Unabhängiger Turnverein. Euchre-Partie für Tmen- und Herren. Die Damen-Section des Unabhängigen Turnvereins veranstaltet am Donnerstag Abend unter Leitung der Frau Manir eine Euchre-Partie für Damenund Herren. The Cozy. Dunkles Home Brau bier u. guter Lunch von 9 Morg. bis 11 AS. Hinter 123 N. Penn. Stt. J.Matz, Eigenthümer.
