Indiana Tribüne, Volume 25, Number 182, Indianapolis, Marion County, 25 March 1902 — Page 3
Jndicma Tribüne, SS. Mürz 1902.
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...Von oben!... Wir soll. n stets den Schöpfer loben. Denn aller Segen komwt von oben; Daran ist wahrlich viel gelegen. Doch fällt von oben auch der Reg en; Und ist das Dach nicht gut Ihr Leut', Giebt's unmillkomm'ne Feuchtigkeit" D'rum ruft bei Zeiten Eschenbach, Der steigt mit Wollust Euch auf'S Dach. Moritz Eschenbach, 1718 Madison Avenue.
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Berurtheilt.
Resultat der Postbetrugs-Pro-zeffe in siavana. Necken und Consorten erhalten je zehn Jahre Gefangnitz. "ui -üdafrika angeblich ein Massenstillstand erklärt. Prinz Heinrich und sein Geschwader zum Manöver abgefahren. Starke Vertretung Amerika s bei der Regatta in Kiel. (5uba. Urtheile im Post betrugProzeß. Havana. 24. März. Die Prozesse vor dem Audencia - Gericht in Sachen der Unterschlagungen von Geldern des Postamts in Havana haben folgende Urtheile ergeben: fc F. W. Neely. zehn Jahre Gefängniß und eine Geldstrafe von $56, 701. W. H. Reeves, zehn Jahre Gefängniß und eine Geldstrafe von $35,516. Estes G. Rathbone, zehn Jahre Gefangniß und eine Geldstrafe von $35, 324. Südafrika. Die Boerenführer bei K i t ch e n e r. L ondon, 25. März. Das Chronicle" behauptet heute Morgen, daß nir tue AUNN der Mlfjlon lvchalkBurger's tin Waffenstillstand abge schlössen worden ist, während deffen die Operationen gegen De Wet, Delarey und Botha eingestellt werden. London, 24. März. Die Asfociirte Presse hat guten Grund zu glattden, daß Lord Kitchener in seiner Unterredung mit Schalk-Burger sich bereit erklärte, die im September erlaffene Perbannungs - Proklamation zurückzuziehen, wenn General De Wet und die übrigen Boerenführer sich ergeben. London, 24. März. Man ist in London nicht geneigt, an den Besuch von Schalk-Burger und der übrigen Verrreter der Transvaal-Regierung bei Lord Kitchener große Hoffnungen zu knüpfen, da man in amtlichen Kreisen bezweifelt, daß dieselben genügend Einflnß auf De Wet und Delarey ausüben, um sie zur Uebergabe veranlaffen zu können. Als das hoffnungsvollste Zeichen wird noch die Nachricht angesehen, daß Lord Kitencr Schalk-Burger und feinen Gefayrren erlauvre, nacy oer prange River-Colonie zu gehen, indem man stch sagt, daß der Oberbefehlshaber diese Erlaubniß, ihre dortigen Verbündeten aufzusuchen, nicht ertheilt haben würde, wenn er nicht der guten Absicht der Transvaaler vertraute und nicht auf ein erfolgreiches Resultat ihrer Mission hoffte. Wahrscheinlich überzeugte der stellvertretende Präsident Schalk-Burger L ord Kitchener, daß er seinem Verbündeten, Präsident Steijn, bestimmte, genau deflnirte Vorschläge zu unterbreiten babe, doch zuverlässige Nachrichten aus üdasrika geben nicht der Aussicht Raum, daß die noch im Felde befindlichen Burghers sich auf Anordnung der Boe-ren-Regierung ergeben werden. Die Zeitungen geben nichtsdestoweniger der Hoffnung Ausdruck, daß durch das Vorgehen der Boeren-Regierung der Friede näher gerückt ist. und die Pall Mall Gazette" sagt, sie möchte gern glauben, daß die tapferen und tüchtigen Befehlshaber DeWet und Delarey sich zu dem, einst von General Lee an den Tag gelegten moralischen Muth aufgeschwungen und eingesehen haben, daß der wahre Patriotismus nicht darin besteht, einen hoffnungslosen Kampf zu verlängern." Die Zeitung giebt indeß zn. daß die militärische Situation für eine solche Sinnesänderung nicht günst'g ist. Im Haag, 24. März. Die Ankunft des stellvertr. Präsidenten SchalkBurger in Pretoria war für die hiesigen Boerenkreise eine vollständige Ueberrafchung. Man vermuthet, daß dieser Schritt auf Grund der Jnstructionen an Lord Kitchener gethan wurde, den Boerenführern eine Abschrift der eng-lisch-holländischen Noten zuzustellen. Betreffs der in der britischen Preffe ausgesprochenen Befürchtungen, daß die Boerengeneräle nicht geneigt sein würden, die Autorität der Civilregierunq der südafrikanischen Republiken janzuerkennen, im Falle diese sich entschließen i sollte, riedensunterhandlungen anzu
knüpfen, wird hier von gut unterrich-
: teten Personen erklärt, daß diese Bcfürchtungen unbegründet seien, da die Civil- und Militär - Behörden stets in schönster Harmonie gearbeitet hätten und Schalk-Burger und seine Gefährten nicht nach der Orange River Colonie via Middleburg und Pretoria Hütten gehen können ohne die Zustimmung von General Botha zum Wenigsten. Die endgültige Entscheidung darüber, ob ernstliche FriedensunterHandlungen angeknüpft werden sollten, liege schließlich in den Händen der Burzher, die darüber in einer öffentlichcn Versammlung beschließen müßten. Weder Krüger och die Trans-vaal-Gesandtschaft hat bis jetzt telegrapbische Nachrichten aus Südafrika erhalten. London, 24. März. Im UuterHause theilte Kriegssekretär Brodrick mit, daß vor zwei Wochen Schalk-Bur-ger dem Lord Kitchener gegenüber den Wunsch angedeutet habe, daß ihm ein sicheres Geleit durch die britischen Linien und zurück gegeben werde, um mit Präsident Steijn über die Möglichkeit von Friedensunterhandlungeu zu berathen. Lord Kitchener habe mit Zustimmung der Regierung das Gesuch bewilligt. Die Mittheilung des Kriegssekretärs wurde mit Beifall aufgenomrnen. Deutschland. Die Regatta in Kicl. Berlin, 24. März. Während seines Aufenthalts in Washington wurde dem Admiral Prinz Heinrich von Preußen mitgetheilt, daß die amerikanifchen Kriegsschiffe des europäischen Geschwaders unter dem Commando von Contre - Admiral (srowninshield mührend der Regatta-Woche Kiel besuchen würden. Bis jetzt sind keine amerikanischen Schisse für die Wettsahrten eingetragen, doch werden mehrere amerikanische Tampf-Z)achten zur Zeit in Kiel anwesend sein, indem man erwartet, daß die meisten Jachten, die in der Woche vor der deutschen Regatta in Cowes sein werden, nach Kiel kommen. Prinz Heinrich fuhr heute Morgen mit seinem aus acht Panzerschiffen bestehenden Geschwader zu einem dreitägigen Manöver von Kiel ab. Als seine Gäste begleiten ihn neun Offiziere vom Garde du Corps, darunter Prinz Albert von Schleswig - Holstein und Prinz Ratibon. Das Geschwader wird am nächsten Donnerstag für die Oster feiertags zurückkehren. Prinz Heinrich wird mit seiner Gemahlin und den beiden jüngsten Kindern das Osterfest in Darmstadt verbringen. Unterwegs werden sie in Dresden Halt machen, um ihren ältesten ohn Prinz Waldemar in dem benachbarten Sanitarium zu besuchen. Das Fleischgesetz. Berlin, 24. März. Der Lokalanzeiget" sagt, daß wenn alle Staaten zur Zeit fertig werden, das ganze Fleischgesetz am 1. Januar 1903 in Kraft treten wird. Prinzessin von Wied gest orb en. Neu w ied a. Rh., 24. März. Die Prinzessin-Wittwe Marie von Wied ist heute gestorben. Sie wurde am 29. Juni 1825 geboren. Die Baumwollkultur. Berlin, 24. März. In einer Conferenz von Sachverständigen in der Baumwoll-Kultur, die im Colonialamt stattfand, wurde beschlossen, eine ComMission nach den Ver. Staaten zu entsenden, um die dortigen VaumwollPlantagen zu besuchen und Studien anzustellen im Hinblick auf die Errichtung von Versuchsstationen in TeutschOstanika nach amerikanischem Muster. Frankreich. Loudet's Reise. Paris, 24. März. Die Teputirtenkammer nahm heute mit 469 gegen 32 Stimmen eine Vorlage an für einen Credit von 500,000 Francs zur Bestreitung der Kosten der Reise des Präsidenten Loubet nach Rußland. Der Senat bewilligte den Credit einstimmig. Der auswärtige Minister Delcaffe verlas die Vorlage in der Kammer, und mit begeistertein Beifall wurde hauptsächlich die Einleitung aufgenommen, welche einen Auszug aus dem Einladungsschreiben des Czaren enthielt. Dasselbe ist in lüberaus herzlichcr Weise abgefaßt. Nachdem der Credit bewilligt war, unterbreiteten die Sozialisten einen Vorschlag, daß eine gleiche Summe Geldes zur Unterstützung der Arbcitslofen bewilligt werde. Der Sozialist Bouveri unterstützte den Vorschlag und
erklärte unter einem Hinweis auf den soeben bewilligten Credit für Loubet's Reise, daß Präsident Loubet gut genug bezahlt werde. Diese Bemerkung rief scharfe Proteste hervor und der Präsident der Kammer, Deschanel, erklärte entrüstet: Ich muß auf die Ungehörigkeit dieser Sprache aufmerksam machen!", worauf der Sozialist Coutant erwiderte: Sie ist vielleicht nicht akademisch genug!" Deschanel erklärte unter Beifall: Sie ist nicht nur nicht akademisch, fondern noch weniger patriotisch." Bouveri'cAntrag auf sofortige Erörterung des Antrags wurde mit 251 gegen 246 Stimmen verworfen. Rußland. Mehr S t u d e n t e - U n r uh e n. Wien, 24. März. Hiesige Zei-
tungen berichten über den Ausbruch von Studenten-Unruhen revolutionärcn Charakters in Plock, RussischPolen, wo die Studenten die Technische Schule in Brand steckten und die Profefforen zu lynchen versuchten, die nur unter großen Schwierigkeiten entkamen. Berittme Truppen unterdrückten die Unruhen. Neufundland. Schlechter Seehundsfang. St. Johns. N. F.. 24. März. Der Dampfer Newfollndland", der erste der Seehundsfänger", der von der Fahrt in die Eisfelder zurüä'gekehrt, berichtet, daß der diesjährige Fang der schlechteste sei. der je zu verzeichnen war. Das Schiff segelte an der Küste hinauf durch die Meerenge von Belle Island nach dem Golf von St. Lawrence und fand weder Eis noch Seehunde. Später stieß es mit einem kleinen Eisberg zusammen und mußte in der Nähe von Cap Ray in einen Hasen einlaufen, um Reparaturen vorzunehmen. Es hat nur 300 Seebundsfelle mitgebracht, während es Raum für '40,000 hat. Der Dampfer berichtet, daß die ganze Flotte ähnliche Mißerfolge aufzuweisen habe. Die Nachricht hat hier eine sehr gedrückte Stimmung hervorgerufen, zumal nach dem jüngsten Streik der Schiffsmannschasten. 3rn Ganzen werden 20 Schiffe und 4000 Mann von diesem Mißerfolg betroffen. Großbritannien. Santos Dumont. L o n d o n, 24. März. Santos Tumoni ist mit dem Luftschiff, mit welchem er zur Zeit der Krönungsfeierlichkeiten eine Fahrt über London zu machen gedenkt, hier eingetroffen. Er sagt, er beabsichtige im April nach den Ver. Staaten zu reisen, um mit der St. Louiser Ausstellungsbehörde über die dort zu veranstalteten L uftschiff-Wett-fahrten zu berathen. Er wird sich etwa zwei Wochen in den Ver. Staaten aufhalten. Philippinen. Kanonen verlangt. Manila, 24. März. Oberstleutnant Frank D. Baldwin vom 40 In-fanterie-Regiment, welcher den Feldzug gegen die Filipinos in Provinz Cavite leitet, hat wegen der Umzugänglichkeit der Ortschaften in jener Provinz um Entsendung von zwei dreizölligen Geschützen und eines Vorraths von Schrapnell'Geschlofsen zur Benutzung j gegen die Insurgenten nachgesucht. Die Cholera. Manila, 24. März. Ter Ausbruch der Cholera erregt hier keine Besorgniß. Es silld bis jetzt keine Weißen von ihr befallen worden. Im Ganzen sind 26 Fälle vorgekommen, von denen 21 tödtlich verliefen. Der Eisen-bahn-und Schiffsverkehr ist vorläufig eingestellt worden. Japan hat eine Quarantäne gegen Manila eingeführt, sodaß das Transportschiff Grant" am 26. März mit dem 12. Jnfantene-Re-giment direkt nach San Francisco abfahren wird. Das 3. Jnfanterie-Re-gimeut ist auf der Thomas" cingeschifft worden. Arabien. I e d d o, 24. März. In Mecca und Medina sind in den letzten zehn Tagen 470 Todesfälle an der Cholera vorgekommen. Schiffsnachrichten. Angekommen: Glasgow : Buenos Ayran" von Philadelphia ; .Pomeranian" von Boston. Gibraltar: Prinzessin Victoria Luise" von New York : Aller" von New York. New York : Seotia" von Genua und Neapel.
Nachrichten aus Jndiana. H a r tf ord C it y. Ter Fremde, der sich in selbstmörderischer Absicht auf das Bahngeleife gelegt hatte und von einem herannahenden Zuge in der Nähe der Station enthauptet wurde, ist als Daniel Cunningham aus Albany identificirt worden. Der Unglückliche litt an Geistesstörung und bildete sich ein. er sei dazu verurtheilt, im electrischen Stuhle zu enden. Er hinterläßt 4 kleine Kinder. A l e x a n d r i a. Ein Kampf zweier Hunde, der im nördlichen Stadttheile stattfand, dessen Straßen mit aus der Sonntagsschule Heimkehrenden angefüllt waren, hätte beinahe zu einem Morde geführt. Denn plönlich stürzte sich ein unbekannter Negerjunge auf John Games, der auf seinen Angreifer aus nächster Nähe verschiedene Schüffe abgab. Dieselben zerrissen jedoch nur die Kleider des Jungen und dieser entfloh. Union Citv. Min. Lulu
Shannon von hier wurde am Sonntag Abend von John Roter in Verbrecher!scher Absicht angefallen. Die Hilferufe des Mädchens verscheuchten jedoch den Attentäter, der später im Mason Hotel verhaftet und im Gefängniß zu Winchester internirt wurde. Da Lynchiustiz befürchtet wurde, so machte die Polizei den Vorfall erst am Montag bekannt. Bcazil. Professor Muncie, der Vorstand der Meridian-Straßen-Schu-le, war von der Schulbehörde zur Resignation aufgefordert worden, da eine Schülerin ihn bezichtigt hatte, er habe ihr einen Kuß geraubt. Ter Professor w?igert sich jedoch, diesem Verlangen stattzugeben, indem er völlig unschuldig sei und dem Mädchen nur in väterlicher" Weise eme Zärtlichkeit erwiesen habe. Professor Muncie wurde nun am Montag Nachmittag von der Schuldehörde gezwungen, sein Amt niederzulegen und hat daraufhin sofort eine Schadenersatzklage gegen die Behörde angestrengt. Muncie hat Frau und 6 Kinder, ist ein einflußreiches Kirchenmitglied und genoß stets eines guten Rufs. Die öffentliche Meinung über den Fall ist getheilt. R o ch e st e r. Harry Holmun, der 18jährige Sohn eines angesehenen Schuhfabrikanlen, ging am Freitag auf dem Bahngeleise und versuchte auf einen langsam fahrenden Güterzug aufzuspringen. Er glitt jedoch aus, stürzte und fand den Tod unter den Rädern. G o s h e n. Der 70-jährige John Kauffman ist im Copton See, in der Nähe von Shipsewana, ertrunken. H Er war Junggeselle und besaß eine Farm, die er einer gleichnamigen, jedoch nicht mit ihm verwandten Familie, bei der er lebte, zum Geschenk machte. Montpellier. Newton Banter, Lewis Monroe und Charles Griffith, drei junge Leute aus dem Städtchen Dundee, westlich von hier, hatten sich am Sonntag in Montpellier betrunken und machten sich den rohen Spaß, auf den Straßen nach Hunden zu schießen. Hierbei traf eine Kugel den 8jährigen Sohn von Abraham Allen unter dem rechten Ohr und führte einen Schädelbruch herbei. Das Kind ist nach Ansicht der Aerzte verloren. Zwei der jungen Leute konnten nur wegen Trunkenheit bestraft werden, Griffith, der Thäter, wurde jedoch der Grande jury überwiesen. Ft. W a y n e. Henry Louis Hamel, ein Mann von 66 Jahren,
wurde in seinem Zimmer im alten Hedekin Hause todt aufgefunden. Er lebte völlig allein und Niemand weiß daher, wann der Tod eing 'treten ist. Nach Aussage des Coroners lag die Leiche in einem jammervoll elenden Bette und das ganze Revier Hamel's starrte vor Schmutz. Es ist seit 4 Iahren nicht ein einzigesmal gereinigt worden. Den Verstorbenen kannte jedes Kind in derStadt, schon an seinen,einer längstvergangenen Mode angehörenden, abgeschabten Kleidern. Er trug stets einen Cylinder, der die Facon vor dem Bürgerkriege aufwies. Hamel sprach selten mit Jemand und man hielt ihn allgemein für arm. Er arbeitete nichts und es schien fast, daß er nur von billigem Brote lebe. Bei der Durchsuchung der Kleider stellte es sich indessen heraus, daß Hamel ein kleines Vermögen besaß : Kl, 400 in Banknoten. Noten und Goldstücken, die er stets mit sich führte. Hamel, seit 20 Jahren hie? ansäfsig, war ein geborener Hamburger. Da er keine Verwandte zu haben scheint, so fällt sein Erbe dem Staate zu.
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