Indiana Tribüne, Volume 25, Number 181, Indianapolis, Marion County, 24 March 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne. 21. März 1902.
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Bei Kitchcncr.
Schalk-Burgcr, Ncitz und andrrc Boercn in Pretoria. Eine längere Unterredung mit dem britischen Befchlshaber. Kundgebungen für das allgememe Stimmrecht in Belgien. Blntige Streikunrnhen im südlichen Rußland. Vorbereitung eines allgemeinen Aufstandes in Mazedonien. Ungewöhnliche Kalte in mehreren Staaten Europa's. Tod des ungarischen Cx'Prcmicrs Koloman de Tisza. Südafrika. Wichtige Mission.Pretoria, 23. März. Der stell' vertretende Präsident Schalk-Burger, Er-Staatssekrerär F. W. Steife und die Commandanten Lukas Meyer und Krogh find heute mit einem Extrazuge von Balmoral, etwa 50 Meilen östlich von hier, eingetroffen, nachdem sie un ter cimr Parlamentärflagge nach Balmoral gekommen waren. Nach ihrer Ankunft hierselbst fuhren Schalk-Burger und seine Begleiter sofort nach dem Hauptquartier Lord Kitchener's, wo Schalk-Burger eine längere Unterredung mit dem britischen General hatte. Die Boeren begaben ich später nach der Eisenbahn-Station und bestiegen um 5 Uhr den Zug nach Kroonstadt, wohin ihnen sicheres Geleit gewährleistet wurde. Seit einer Woche waren Schalk'Burger und seine College bei Rhenoster Kop, nördlich von Balmoral, stationirt, wo sie von britischen Colonnen arg bedrängt waren. Depeschenreiter trafen Freitag Abend in Balmoral ein und benachrichtigten die Briten von dem Herannahen Schalk-Burger's und sei ner Gesellschaft. Es heißt, daß die Stellung der Boe ren bei Rhenoster Kop beinahe unhalt bar geworden war und daß Schalk Burger einmal um ein Haar gefangen genommen wäre. London, 23. März. Die Nachricht, daß die wandernde Regierung" der Boeren daZ Gebiet der britischen Linien betreten hat, kann, wie man allgemein annimmt, nur das Eine bedeuten, daß ein neuer Versuch zu Friedens - Unterhandlungen gemacht wird. Die Thatsache, daß die Eensur die Nachricht durchgelaffen hat, wird als eine Bestätigung dieser Ansicht angenommen. Von den Absichten der Herren Schalk-Burger, Reitz, Meyer und Krogh ist hier indessen nichts bekannt. Es ist möglich, daß sie nnr um die Erlaubniß, die britischen Linien zu überschreiten, nachgesucht haben, um sich mit Steijn und den Boeren - GeneZ rälen Te Wet und Telarey zu berathen. Doch was immer auch der Zw?ck ihrer Reise sein mag, so wird die Nachricht in London als auf die Möglichkeit eines Friedensschlusses hindeutend bewillkommnet. Gewisse Eorrespondenzen, die vor einiger Zeit beschlagnahmt wurden, als Steijn nur mit knapper Noth der Gefangenschaft entging, bewiesen, daß er und Schalk-Burger begierig sind, Frieden zu schließen. Man setzt indessen keine besonders großen Hoffnungen auf das Resultat der Bewegung Schalk-Burger's und seiner Gefährten, hauptsächlich deshalb nicht, weil man befürchtet, daß Telarey angesichts seines jüngsten Erfolges sich weigern wird, auf irgend welche Unterhandlungen einzugehen. Das Kriegsamt hat einem Vertreter der Associirten Presse mitgetheilt, daß es keine offiziellen Nachrichten als Bestätigung des Berichts erhalten habe. Commandant Krogh ist einer der Secretüre der Boeren-Regierung. Er war früher der Verwalter von Swaziland und hat im Kriege keine hervorragende Stellung eingenommen. Brüssel, 23. März. Petit Bleu" sagt mit Bezug auf die Ankunft von Schalk-Burger, Steife und der EomMandanten Meyer und Krogh in Pretoria, es vermuthe, daß Schalk-Burger's Vorgehen eine Folge neuer britischer Friedensvorschläge sei, die aus Tankbarkeit für die Freilassung des Gen. Methuen gemacht wurden, und das Blatt prophezeit, daß die Vorschläge keinen Erfolg haben werden, wenn nicht den Boeren Unabhängigkeit zugestanden wird.
London, 24. März. Nur we
nige Zeitungen besprechen die Nachricht aus Pretoria. Sie halten es für ausgemacht, daß die Mission Schalk-Bur-gers und seiner Gefährten die Anknüpfung von Jriedensunterhandlungen ist, und sprechen die Hoffnung aus, daß sie von Erfolg begleitet sein möge. Als bedeutsam wird die Theilnahme EomMandant Meyer's an der Reise bezeichnet, da derselbe ein intimer Freund Louis Botha's ist. Der Letztere hielt sich, wie man annimmt, fern wegen des Mißerfolgs seiner Fricdensvorschläge vor einem Jahre. Die Daily News" bemerkt, daß eine. Beilegung des Krieges möglich sein würde, wenn die Boercn wie civilisirte Kriegführende behandelt würden, doch pflegten sich Leute, die erst eben einen der Generäle des Feindes gefangen genommen und vier seiner Ge schütze erobert hätten, nicht bedingungslos zu ergeben. Belgien. SozialistischeKundgebung. Brüssel, 23. März. DieLiberalen und Sozialisten, darunter viele Mitglieder der Deputirtenkammer, hielten heute Nachmittag hier eine große Parade ab. Sie machten vor dem Rathhause Halt und sandten eine De vutation an den Bürgermeister mit einer Petition um Einführung des all gemeinen Stimmrechts und der proportionellen Vertretung. Ter Bürgermeister versprach, das Gesuch dem Parlament zu unterbreiten. Es fanden hier heute keine Unruhen statt. Als Prinz Albert, ein Sohn de! Königs ' Leopold, gestern Abend W Theater verließ, sammelten sich Hun derte von sozialistischen Studenten um ihn und ließen Rufe nach dem allge meinen Stimmrecht erschallen. Heute Morgen wurden in dem Postamt zu La Louviere, in der Provinz Hainaut, Dynamitpatronen zur Explosion gebracht. Das Gebäude wurde be schädigt, jedoch Niemand verletzt. Die Explosion von Dynamitpatronen unter dem Hause des katholischen Deputirten Derbaise in Binche am Freitag Abend wird ebenfalls auf Rechnung der Agitation für das allgemeine Stimmrecht gesetzt. S e l b st m o r d. , Brüssel, 23. März. General Hennequin, Direktor der militärischen kartographischen Gesellschaft, hatSelbstmord begangen, indem er sich mit einem Gewehr erschoß. Rußland. Streik in den Petroleumwerken. Tifli s, Transkaukasien, 23. März. Die offizielle Eaucafus Gazette" berichtet, daß unter den Angestellten in den Rothschild'schen Petroleum-Werken in Batum, am Schwarzen Meer, ein Streik ausgebrochen ist. Dreihundert Streiker begaben sich am Freitag nach der Polizeistation und' verlangten die Freilassung der Rädelsführer, welche am Tage vorher verhaftet woroen waren. Dieses Verlangen wurde abgeschlagen. Die Streiker versammelten sich dann gestern (Samstag) und machten einen gewaltsamen Versuch, die Gefangenen zu befreien. Sie schössen auf die Soldaten, welche das Gesängniß bewachten, und diese erwiderten das Feuer. Von den Ruhestörern wurden dreißig getödtet und von den Soldaten einer verwundet. London, 24. März. Es wird aus Odessa gemeldet, daß eine Revolution und Unruhen zu gleicher Zeit in Batum am Schwarzen Meer, in Tiflis, Transkaukasien, und Baku, am Kaspi' schen Meer, ausgebrochen sind. Ueberall fanden Zusammenstöße, zwischen den berittenen Truppen und den Ruhestörern statt. Die Zahl der Todten und Verwun deten ist nicht bekannt. In Baku sind mehrere Waarenspeicher eingeäschert.. Große Kälte. . L f rc Y V"1 V j 0 e n a, -5. carz. vcactj einer ungewöhnlich milden Witterung ist plötzlich strenges Frostwetter eingetre ten, wodurch die Schiffahrt auf sämmt lichcn Flüssen des südlichen Rußland, mit Einschluß des Dnieper und Dnie ster, geschlossen worden ist. Daß mit dem Frost kein Schneefall verbunden ist, dürfte der Ernte sehrsZschädlich sein. Spanien. Kaltes Wetter. Madrid, 23. März. In Spa nien herrscht gegenwärtig außergewöhn lich kaltes Wetter. In Sevilla und Corunna haben Schnee- sund Hagelstürme ' die Ernte zerstört und den Tod mehrerer Personen zur Folge gehabt.
Schweiz. Starker Schneefall.' Bern. 23. März. Ter Verkehr
ist hier durch starken Schneefall beträchtlich gehemmt. Türkei. Die Nnruhenin M a z e - d o n i e n. London, 14. März. Aus Wien wird gemeldet, es sei amtlich berichtet worden, daß Sarafoff, das Haupt des mazedonischen Comites, mit dem armeNischen Revolutionsausschuß in Berdindung getreten sei in der Absicht, einen allgemeinen Ausstand in Mazedonien vorzubereiten. Der Correspondent meldet ferner, die Pforte habe die Mächte benachrichtigt, daß umfassende Maßregeln getroffen seien, um eine makedonische Revolution u unter drücken. L ondon, 24. März. Eine Depesche aus Sofia besagt, daß 14 Türken und über 30 Baschi-Bozuks bei dem jüngsten Zusammenstoß zwischen türkischen Truppen und mazedonischen Rebellen bei Sisiova, unweit Kastria, getödtet wurden. Hayti. G a b r l e l's Hinrichtung. Port au Prince. 23. März. Leon Gabriel, ein angeblicher französischer Bürger, der gestern hingerichtet wurde, nachdem er auf den Polizeichef Gen. Cameau geschossen hatte, war srüher Adjutant des Er-Präsidenten Legitime. Aus diese Thatsache begründet Hayti die Behauptung, daß Gabriel ein Haytianer und kein Bürger Frankreichs war. Der französische Gesandte bleibt indeß bei der letzteren Behauptung. Gabriel war in der französischen Gesandtschaft regelrecht registrirt. Er hinterläßt 7 Kinder. Der französische Gesandte hat sich nach Paris um Ent-j sendung eines Kriegsschiffs hierher gewendet und wartet auf Antwort. Im Uebrigen ist hier Alles ruhig. Oesterreich'Nngarn. Er-Premier gestorben. Budapest, 23. März. Koloman de Tisza, der frühere ungarische Premierminister, und Führer der liberalen Partei, ist hier heute Morgen im Alter von 72 Jahren gestorben. China. Der Zweibund. Peking,' 23. März. Bei denDiplomaten und chinesischen Beamten bildet die französsisch-russische Erklärung das Tagesgespräch, und dieselbe wird allgemein als auf Erhaltung des Friedens hinzielend angesehen. Die chinesischen Zeitungen betonen die Erniedrigung China's. Sie beHäupten, es werde von den Mächten behandelt, als sei es nicht im Stande, seine eigenen Interessen zu wahren, und werde auf die gleiche Stufe mit Korea gestellt. Das chinesische auswärtige Amt ist im Begriff, unabhängige Gesandtschaften in Italien, Oesterreich und Spanien zu errichten. Die chinesischen Gesandten in Groß britannien, Rußland und den Ver. Staaten bezw. waren bisher bei diesen Ländern accreditirt. Die Kaiserin-Wittwe hat Wua Mu Lun zum Präsidenten der kaiserlichen Universität', als Nachfolger von Rev.W. P. Martin, sernannt, der kürzlich seines Amtes enthoben wurde. Wua Mu Lun istfortschrittlich gesinnt und ein Beamter von hoher Bildung. Italien. Humanes Gesetz. Rom, 23. März. Die Deputirtenkammer hat einen Gesetzentwurf zum Schutz von Frauen und Kindern, die in Bergwerken 'und Fabriken arbeiten, angenommen. Das Minimal-Alter der Kinder ist auf 12 Jahre festgesetzt und das Gesetz verbietet außerdem, daß Fruuen des Nachts arbeiten. . Die Kammer hat sich bis zum 15. April vertagt. Deutschland. Neuer Finanz-Skandal. Berlin, 23. März. Schon wieder hat ein garstiger Finanzskandal peinliches Aufsehen gemacht. Ter Director der Deutschen Kreditanstalt", Dürfeldt mit Namen, ist wegen benächtlicher Unterschlagungen von deponirten Geldern in Haft genommen worden. Hunderte von Existenzen verlieren Alles. Vom Kaiser beschenkt. Berlin. 23. März. Der Kaiser hat Frl. Geraldine Farrar abermals ausgezeichnet. Die junge amerikanische Künstlerin, welche sich hier in so kurzer Zeit einen' beneidenswerthen Ruf geschaffen hat, sang im königlichen Schloß vor dem Kaiserpaar. Der Kaiser sprach ihr seine Anerkennung sür ihre vorzüglichen Leistungen aus und händigte ihr eine überaus kostbare Tiamant-Brosche ein.
Nachrichten aus Jndiana.
New A l b a n y. In einer Wirthschaft auf der Nordseite wurde ein sich Artbur Wbittacker nennender alter Mann verhaftet, als er gerade versuchte, dem betr. Wirthe eine alte Taschenuhr zu verkaufen. Whittacker ist angeklagt, sich für einen Geheimagenten des Bundesrevenue - Dienstes ausgegeben und von dem Wirthe Adam Zimmermann an der Charlestowner Landstraße vor zehn Tagen unter dieser Angäbe eine Summe von 55 erlangt zu haben. Auch bei anderen Wirthen soll er versucht haben, auf ähnliche Manier Geld zu erschwindeln, doch sind einstweilen noch keine weiteren Fälle bekannt geworden, in denen er erfolgreich gewefen wäre. Ter Bundes-Commissür Cardwell, dem er vorgeführt wurde, überwies ihn unter S500 Bürgschaft den Großgeschworenen, und da er diese nicht leisten konnte, mußte er in's Countygefängniß wandern. Den Wirthen gegenüber nannte der Mann sich James Smith, und man hält ihn für einen Schwindler, der auf genau dieselbe Manier eine Zeit lang in den Counties Perry und Spencer operirte und dort eine ganze Anzahl von Wir then einzuschüchtern und zu prellen ver stand. Im Gefängnisse erzählte der Alte den Beamten eine höchst abenteuer liche Lebensgeschichte. Im Jahre 1816 rn Virginien geboren, brannte er,' seinen Angaben nach, schon als Knabe au dem Elternhause durch und ließ sich für die reguläre Armee anwerben. Er machte unter Gen. Gains die Feldzüge gegen die Creek Indianer mit. ging im Jahre 1834 nach Texas und war bei der Erstürmung von San Antonio und der ersten Belagerung der Alamo zuaeaen. Als bei der zweiten Belagerung die Alamo von den Mexikanern ernoenommen und die ganze amerikanische Besatzung niedergemetzelt wurde, befand sich Smith oder Whittacker mit Gen. Sam. Houston's Armee in einem anderen Theile von Texas und machte die Schlacht bei San Jacinto mit. Nach dem Frieden mit Mexiko und der Errichtung der Republik Texas, diente er in dem regulären Heere der letzteren, um dann bei dem Eintrit von Texas in die Uniin von Neuem in die Bundesarmee überzutreten. Als der Krieg der Ver. Staaten geger Mexiko ausbrach, diente er im Zweiten Dragoncr-Negimente, und machte mi diesem den Feldzug mit. Kurz vor dem Bürgerkriege diente cr im Zweiten Ca vallericregimente, dessen Oberst damals noch Col. Albert Sidney Johnston und dessen Oberstlieutenant Rob. E. Lee die beiden späteren südlichen Führer waren. Er machte den ganzen Bürgerkrieg mit und diente später noch in mehren Feldzügen gegen die Rothäute im Westen, um schließlich in Fort Hamilton vor 22 Jahren ausgemustert zu werden. Die New Albanier Beamten trauen der Geschichte des Arrestanten nicht, man wird aber Nachforschungen anstellen, ob seine Angaden richtig sind. Auch New Albany ist jetzt von Andrew Carnegie eine Summe Geldes zur Errichtung einer Volksbibliothek angeboten! worden. Am Samstag empfing Herr George Äorgerding, der Schatzmeister des New Albanier Schulraths, von dem Secretür des MultiMillionärs ein Schreiben, in dem derselbe erklärte, daß Herr Carnegie New Albany $35,000 schenken werde, wenn die Stadt ein paffendes Gebäude zur Verfüauna stelle und iäbrlich S3555 f;w X,m 1TttrWf .-tWir wrts,r u l Vlll Viilll lluil yutuii4i wuvscheinlich wird der . New Albanier Stadtrath das Angebot aceptiren, da die jetzige Bibliothek schon jährlich $2600 kostet. Crawsordville. Während des Spielcns in der noch glühenden Asche eines Laub- und Unkraut-Feuers aus offenem Felde fingen die Kleider der 5-jährigen Ruth Peck, Töchterchen von Wm. Peck in Linnsburg. Feuer, und ehe dem Kinde Hülfe gebracht werden konnte, war es zu Tode verbrannt. E v a n s v i l l e. . Am Sonntag ist die hiesige Einwohnerin Frau Amastasia Simpsohn 100 Jahre alt geworden. Die Jubilarin stammt aus Rußland und besitzt noch völlige Geistesfrische, wenn schon sie körperlich schwach ist. Ihre Jubelfeier wurde nur im engsten Kreise begangen. W a s h i n g t o n. Frau Liberty Kempf erschoß heute Abend ihren Gatten, weil er versuchte, sie zu erwürgen. Sie erzählte der Polizei ihre Erlebniffe, ist jedoch noch nicht verhastet worden.
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