Indiana Tribüne, Volume 25, Number 176, Indianapolis, Marion County, 18 March 1902 — Page 6
Jndiana Tribüne IS März 1902
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VomZluslande.
DasOberkriegsgericht in Wien verurtheilte den Hauptmann Koch vom Jnfantcrie-Regiment No. 29 wegen Unterlassung einer Strafanzeige, wegen unrichtiger Führung des SchießbucheZ. Unterschlagung und Mißhandlung zu drei Monaten Fe stufig und Dienstentlassung. Gegen das Urtheil des Kriegsgerichts, das auf sechs Wochen Stubenarrest und Dienstentlassung erkannt hatte, hatten der Gerichtsherr und Koch Berufung eingelegt. Der Reiseverkehr z wischen England und dem Festlande zeigt im letzten halben Jahre einen bedeutenden Rückgang im Vergleich zu dem der entsprechenden Zeit des Vorjahres. Die Abnahme betrug auf der Strecke Newhaven - Dieppe 75,257, auf der Strecke Folkestone - Boulogne 25,918 und auf der Strecke Dover - Calais 21,473 Reisende. Die einzige Linie, welche ein Anwachsen des Reiseverkehrs zu derzeichnen hatte, war die Linie DoverOstende. Der starke Verkehr in dem entsprechenden halbe Jahre des Vorjahres erklärt sich aus dem Besuche der Pariser Weltausstellung. Der Raubmörder Mathias Kneißl ist in Augsburg Mit dem Fallbeil hingerichtet worden. Die Leiche wurde von der Mutter des Hingerichteten ausgelöst und eine halbe Stunde nach der Hinrichtung begraben. Kneißl hatte von der 24stündigen Gnadenfrist Gebrauch gemacht. Er empfing am Tage vor seiner Hinrichtung den Besuch seiner Mutter und Schwester, aß und trank mit gutem Appetit und nahm sogar drei Liter Bier. Als der Leichenzug früh den Gefängnißhof verließ, standen in den Straßen dicht gedrängt Neugierige, die durch -ein Commando Chevauxlegers in Ordnung gehalten wurden. Welch dominirende Stellung Geheimrath Krupp in der Kommune Essen einnimmt, geht aus einigen Angaben hervor, welche der amtlichen Wohnungsstatistik entnommen sind. Hierdurch besitzt Krupp 1121 Häuser mit 4016 Wohnungen (22,282 Ben?ohner). Krupp ist Besitzer resp. Miethsherr von 11.8 Prozent der Essener Grundstücke. 10.73 Prozent der Wohnungen, worin 11.21 Procent der Bewohner von Essen sind. Danach ist jeder achte Einwohn:r Essens Miether von Krupp. Rechnet man zu dem Krupp'schen Hausbesitz noch den der Krupp schen Beamten und Arbeiter hinzu, so kann man sagen, daß jedes sechste Haus (und jeder sechste Einwohner) Essens zu Krupp gehört. Der Arbeiter Prahm, der vom Landgericht I Berlin zu 1$ Jahren Gefängniß verurtheilt worden war, verursachte im Gerichtssaal einen Exceß. Nach Verkündigung des Urtheils sprang er dem zunächst sitzenden Zeugen- an die Kehle. Der Gerichts-, diener, der die Kämpfenden trennen wollte, erhielt vom Angeklagten einen Faustschlag. Es entwickelte sich eine förmliche Schlägerei. Da die Freunde des Verurtheilten im Zuhörerraum für ihn Partei nahmen, hätte die Lage bedenklich werken können, wenn die Gerichtsdiener nicht entschlossen vorgegangen wären. Zwei Beamte hatten von Prahm arge Mißhandlungen erlitten. Er wurde schließlich überwältigt und von vier Mann nach der Zelle getragen. Bei einem' prächtigen Aufzug in Lissabon befand sich in der langen Reihe der Wagen, welche ' voll von lustigen und phantastischen Masken die Promenaden belebten, auch eine Equipage mit Herren, die sich als aZte Barden gekleidet hatten. Schneeweiße Bärte reichten ihnen bis auf den Gürtel hinab. Irgend jemand nun aus der Menge, der aber leider unentdeckt geblieben ist, machte sich das Vergnügen", auf das Trittbrett des Wagens zu springen und mit einem brennenden Wachsstreichholz die Barte der Alten in Flammen zu setzen. Sofort ging das trockene Werg, aus dem die Bärte bestanden, in Feuer auf. Es gelang, die Flammen zu löschen, aber mehrere der Masken haben die schwersten Brandwunden davongetragen, und einer der Barden ist bereits im Hospital seinen Verletzungen erlegen. iyte A'Nlyropo!og!icye Gesellschaft in Paris hat in einem der Eäle des Broca-Museums eine Reihe von 400 Phonogrammen untergebracht, die Dr. Azoulet während der Weltaus. stellung zu Forschungszwecken aufgenommen hat. Die gelehrte Gesellschaft hat die Anwesenheit vonTausenden von Fremden aus aller Welt Gegenden in Paris benutzt, um auf den Cylindern von Phonographen die verschiedenen Idiome festzuhalten, die in der Welt gesprochen werden. Dr. Azoulet hat Bruchstück: von Unterhaltungen, von Erzählungen, von Liedern, von Musik gesammelt, die von Angehörigen der verschiedenstenRassen vorgetragen wurden. Die 400 Cylinder reproduciren also lebende Sprachen aller Arten, chinesische, indische, tartarische, syrisehe Dialekte wie Gesänge von Arabern. Jolofnegern, Sudanesen. Aethiopiern und Madagassen. Auch die europäischen Sprachen wurden aufgenommen und die verschiedenen Dialekte in Frankreich, Italien und Spanien. Die Anthropologische Gesellschaft legt dies:m phonographischen Archiv eine große Bedeutung für dieZwecke der Linguisti! bei. .
Der Kas sirer ?chasch tow von der Transkaukasischen Bahn in Tiflis, der sich in Begleitung eines bewaffneten Wächters mit einem Geldbetrag von 10.000 Rubeln vom Gü-ter-zum Personenbahnhof begab, wurde von sechs Personen überfallen, niedergeschlagen und d:s Geldes beraubt. Der Wächter erschoß einen d:r Angreifer, die übrigen entkamen mit dem Gelde. NacheinemConcerte, das die Lindauer Regimentskapelle in der Züricher Tonhalle gegeben hatte, wollte der 20jährige Tenorhornist Thiemer aus Magdeburg mit einem Gefährten eine Bootfahrt auf der Limmat machen. Der besonderen Verhältnisse unkundig, geriethen sie an. ein unter dem Wasserspiegel liegendes Mühlenwehr, wo das Fahrzeug zerschellte und Thiemer in den Wellen verschwand, während sein Kamerad mit knapper Noth gerettet werden konnte. Der in der Schwabenst r a ß e in Hamburg bei seiner 64 Jahre alten Mutter, der Wittwe Wegener. wohnende 23 Jahre alte Karl Wegener, ein arbeitsscheuer Mensch, hat seine Mutter mit Kohlengas dergiftet und dann den Versuch gemacht, auch sich in derselben Weise um's Leben zu bringen. Er wurde jedoch noch gerettet, aber schwerkrank nach dem Krankenhause gebracht. Wiederholt haben Zwistigkeiten zwischen Mutter und Sohn stattgefunden, da erstere den arbeitsscheuen Menschen völlig ernährte und ihm , öfter Vorhaltungen machte. Nachbarn wollen aus seinem Munde wiederholt die Aeußerung gehört haben: Bevor ich sterbe, mußt Du aus dem Wege gehen!" In Trastetevere (Rom) saß der Schneider Regnicoli, eine im ganzen Volksquartier bekannte Persönlichkeit, mit seinem Lehrling Pettinelli und seinem Neffen Ansoni friedlich beim Mittagstisch, wobei sich folgdes Gespräch entspann: Pettinelli: Padrone. ich bitte Euch, nehmt Eure Kündigung zurück!" Regnicoli: Nein, es ist aus, ich will Dich nicht mehr." Pettinelli: Padrone, dann verkaust mir wenigstens gegen kleine Ratenzah lungen Eure alte Maschine, damit ich mich durchbringen kann." Wieder antwortet Regnicoli ablehnend. Da zieht der Lehrling einen Revolver und schießt den Meister nieder. In Todesangst springt Ansoni aus demFenster und bricht sich das Genick. Als der Lehrling das Unglück sieht, das er angerichtet hat, durchschneidet er sich mit einem furchtbaren Schnitt die Kehle und ist fünf Minuten später ebenfalls eine Leiche. Inzwischen hat, aufgeschreckt durch die Schüsse, die schwerkranke Frau des 'Schneiders ihr Lager verlassen und sinkt, von Grauen und Schrecken überwältigt, ohnmächtig neben der Leiche ihres Manns zusammen. JnLondonistPanagiö W a l l i a n o s, aus Kephallonia gebürtig, einer der reichsten Griechen im Auslande, gestorben; er hinterlieh nicht weniger als 2.275.000 Pfd. Sterling seinen Verwandten. 500.000 Pfd. St. seinem Vaterlande Kephallonia, 1500 Pfd. St. zur Beendigung d?r nach ihm Wallianion genannten und von ihm erbauten Nationalbibliothek in Athen und 1.825,000 Pfd. St. der griechischen Regierung zu wohlthä tigen Stiftungen. Sein Vermögen belies sich somit auf 4.601.500 Pfd. St.; er war unverheirathet und hat Athen selten, in den letzten Jahrzehnten gar nicht betreten. Für die griechische Nationalbibliothek hat er mehr als zwei MillionenFancs ausgegeben und noch ist der eine Flügel im Innern unvollendet. So uneigennützig soll er zu dieser Schenkung aber auch nicht gekommen sein. Man erzählt sich, er sei infolge seiner Handelsbeziehungen zu Rußland mit den russischen Zollbehörden. in unliebsame Beziehungen verwickelt worden, und auf seine Bitten habe sich eine hohe Dame für ihn am russischen Hofe mit Erfolg verwandt; zum Dank dafür habe er das Geld zur Erbauung der Bibliothek gespendet. AnfangMärz 1900 wurde in der Elbe bei Riesa ein nur mit dem Hemd bekleideter männlicher Leichnam gelandet, dem der Kops und die Beine fehlten. Fast zwei Jahre hindurch konnte das geheimnißvolle Dunkel nicht gelichtet werden, das über der grauenvollen Mordthat lag, die hier offenbar begangen war, obwohl die Recherchen der Criminalpolizei mit dem denkbar größten Eifer betrieben wurden. Jetzt endlich hat man den Thäter in der Person des 37 Jahre alten früheren Straßenbahn Conducteurs Lerch aus Schlesien entdeckt. Er wohnte zur Zeit der That in Löbtau und hatte an den gleichaltrigen Fabrikwächter Pratsch ein Zimmer vermiethet. Er wußte, daß dieser ein Sparkassenbuch über 1250 Mark besitze und ein Bankguthaben von 1100 Mark sein eigen nenne. Um sich das Geld zu verschaffen, beschloß er, Pratsch zu ermorden, und weihte auch seine Frau in den Plan ein. Er überfiel Pratsch im Schlafe und erdrosselte ihn. Die Leiche suchte er in einem Koffer fortzuschaffen, da derselbe aber zu ;lein war, sägte er Kopf und Beine ab und beförderte den so entsetzlich zerstückelten Leichnam in die Elbe. -Auf dem Meldeamt gab er an, Pratsch sei nach Amerika ausgewandert. Einen dem Ermordeten abgenommenen Ring hat Lerch seiner Frau, nachdem er für deren Hand passend gemacht war, geschenkt, und das Weib hat eS über sich gebracht, den Ring zu tragen!
Zwei elfjährige Knaben kn Balera, Antonio Gonzalez und Petro Rivas, welche einem 12jährigen Mädchen den Hof machten, hatten sich schon öfter gezankt und gebalgt. Vor einigen Tagen beschlossen sie, sich auf Tod und Leben zu duelliren. Die hierzu erwählte Waffe war die Navaja, das spanische Messer. Das Duell fand in einem Busch außerhalb des Dorfes ohne Zeugen statt. Beide Gegner,' das Messer in der Rechten, den Kittel als Schild um den linken Arm gewickelt, stürzten wüthend auf einander zu. Bald darauf sank Antonio lautlos zur Erde nieder. Sein Nidal hatte ihm das MeZjer bis an's Heft in's Herz gestoßen. Der kleine Mörder ging darauf, ohne seine Seelenruhe zu verlieren, in's Dorf zurück und stellte sich den Behörden. Die Ruperto - Carola in' Heidelberg ist die einzige Universität deutscher Zunge, an welcher dem künftigen Journalisten Gelegenheit geboten wird, bereits als Student seinen künftigen Beruf kennen zu lernen. Der außerordentliche Professor Dr. Adolf Koch, von Haus aus Historiker, aber durch schriftstellerische Thätigkeit in Paris und durch, mehrjährige Wirksamkeit als Redacteur des'Heidelberger Tageblatt" mit den praktischenAnforderungtn des Pressedienstes vertraut, liest seit einigen Semestern, als erster deutscher Hochschullehrer, Geschichte der Presse und des.Journalismus in Deutschland". Neuerdings hält Professor Dr. Koch daneben Praktische ttebungen zur Einführung in die Journalistik". Die Vorlesung ist öffentlich und unentgeltlich, die Uebungen privatissime und unentgeltlich. An beiden 'betheiligt sich die Studentenschaft in sehr großer Anzahl. Die Centraldirektion des ungarischen Tabakgefälles hat die auf den vorjährigen Tabakconsum bezüglichen Ausweise fertiggestellt. Aus denselben geht hervor, daß der Tabakund Cigarrenconsum sich gehoben hat, da die im Jahre 1901 erzielten Einnahmen aus dem Tabakgefälle um 1.701.000 Kronen höher sind als 1900. Es wurden verraucht: inländische Cigarren und Cigarettenspezialitäten im Betrags von 6,899,000 Kronen Für Tabak, Schnupftabak. Cigarren und Cigaretten wurden 86.943.000 Kronen eingenommen, für . ausländische Cigarren 1.097.000 Kronen. Die Gesammteinnahmen aus dem Tabakgefälle betrugen 94.939.000 Kronen geqen 93.238.000 Kronen im Jahre 1900. . G e.q e n Polen weht jetzt in Berlin ein scharfer Wind. Als die Vereinigung dortiger polnischer Studenten in ihrem Stammlokal in der Linienstraße einen Bierabend abhielt, wurde gegen 11 Uhr Nachts das Haus vi7n Schutzleuten umzingelt, während ein Polizeilieutenant mit acht Schutzleuten in das. Lokal drang und die Namen der anwesenden 20 Studenten feststellte. Verdächtige Schriften und Äpiere wurden nicht gefunden, doch wurden zwei Studenten wegen Veranstaltung einer nicht angemeldeten Politischen Versammlung in Haft genommen. An demse'.ben Abend nach 10 Uhr wurden in einer Privatwohnunz zu Charlottenburg 14 Studenten polnischer Nationalität von 15 Criminalbeamten verhaftet und nach dem Berliner Polizeigefängniß in .Einzelhaft gebracht, von wo sie am folgenden Vormittag nach stattgehabtem Verhör wieder entlassen wurden. Eine hochdramatische Sceie spielte sich während der letzten Prenire im Pariser TH6atre de la Renaissance" ab. Während einer Pause bemerkte der berühmte Maler Besnard, der in einer Balkonloge saß, daß ein unnennbarer Theil seiner Hose von dem Mechanismus seines Sessels erfaßt und eingeklemmt worden war. Zwei Theaterarbeiter eilten sofort herbei und arbeiteten an' der Befreiung der Hose; das 'ganze Publikum hatte sich erhoben und wartete gespannt auf den Ausgang der Procedur. Nach heißen Mühen gelangte Vesnzrd endlich wieder in Un vollen Besitz seiner Hose. Ter ganze Saal stieß ein 11s!" der Erleichterung aus. und Vesnard verneigte sich lächelnd . . . Er ist schon ganz blau im Gesicht," rief Jemand vom hohen Olymp herab. Was wollen Sie! Ein impressionistisch:? Maler....!", erwiderte ein anderer. Und das unterbrcchene Schauspiel auf der Bühne konnte wieder aufgenommen werden. In neuererZeit widmet man der Frage der Massenvertil gung der Ratten besondere Aufmerksamkeit. da diese Nagethiere als die gefährlichsten Ueberträger der Pest erkannt worden sind. - War ihre Ausrcttung daher immer schon wünschenswerth, so ist sie jetzt, besonders für die Hafenorte, zu einer dringenden Nothwendigkeit geworden. Leider haben sich die bisher angewandten Bekämpfungsmittel. wie Gift, Piktolin, Fallcn und andere mehr nicht besonders bewährt, sodaß wir zur Zeit noch kein Mittel besitzen, um die Rattenplage völlig zu beseitigen. Daher bildet diese Frage nach wie vor einen Hauptgegenstand bei den Verhandlungen über die Abwhrmaßrege'ln gegen die Pesigefahr. Um diese Ausgabe möglichst bald zu lösen, ist jetzt im kaiserlichen Gesundheitsamte in Berlin unter Vorsitz des Professors Koch eine Commisswn zusammengetreten, welche practische Versuche in der gerannten Richtung, vor allem auch auf Schiffen unter nimmt. '
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Dle Grippe tritt wieder epidemisch aus. ll Aerzte wissen, daß sich dieselbe in Folge von Er kältungen entwickelt. Sie greift stets die schma chen Punkte des menschlichen Systems an, darin !!ezt eben das gefährliche dieser Krankheit. Dq.AiMLbK!S5 Hamburger ZZrnjtthee
kft mit solch großem Erfolg gegen dieses schmerzhafte Leiden angewandt worden, daß viele Aerzte dessen Werth schätzen und denselben häufig ver schreiben. Er wärmt das Vlu,, beruhigt die Skerven, lindert den ftdj, stärkt das ganze System und beseitigt dadurch die Krankheit.
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