Indiana Tribüne, Volume 25, Number 176, Indianapolis, Marion County, 18 March 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne. 18. März 1902.

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Prinz Heinrich's Ankunft Plymonth und Cherbourg. ln Kaiser Wilhelm wird ihn heute in Cuxhaven empfangen. Die Schisssverbindung zwischen New Bor! und der Levante. Complott zur Vernichtung öfter' reichischer Kriegsschiffe. Weitere StudentenUnruhen in der russischen Hauptstadt. Prinz Heinrich. Plynzouth,"'17. Wrz. Der Dampfer Deutschland", welcher Prinz Heimich und seine Reisegesellschast an Bord hat. ist heute hier angekommen. Die Deutschland- blieb dreiviertel Stunden im hiesigen Hafen und setzte dann ihre Fahrt fort. Prinz Heinrich, der sich von seiner Amzrika-Reise voll ständig erholt hat und wettergebräunt st, verbrachte die meiste Zeit bei dem Kapitän auf der Commandobrücke. Der deutsche Flotten - Attache, Capt. Koeper und andere Freunde fuhren nach dem Dampfer hinaus und wurden von Prinz Heinrich herzlich begrüßt. Die Fahrt der Deutschland" war eine angenehme und ereignislose. In den ersten Tagen pflegte Prinz Heinrich der Ruhe, und erst in den letzten Tagen ließ er sich öfter auf dem Commandeck sehen, wo er sich mit den übrigen Passagieren freundschaftlich unterhielt. Der hiesige deutsche Consul, Fox, überbrachte dem Prinzen eine Anzahl Depeschen und Briefe, dar mter eine Will-komm-Tepesche von Kaiser Wilhelm. . Cherbourg, 17. März. Der Dampfer Deutschland" mit Admiral Prinz Heinrich an Bord traf heute Abend um 6 Uhr von Plymouth hier ein. Die Vorbereitungen Kaiser WilHelms für den Empfang wurden dem Prinzen Heinrich hier mitgetheilt und fanden dessen ungeteilten Beifall. Er erkennt darin einen Ausdruck der vollständigen Zufriedenheit des Kaisers mit dem Erfolg seiner Reise. In dem Schreiben des Kaisers an seinen Bruder läd er den Prinzen Heinrich und sein ganzes Gefolge ein, am Dienstag Abend mit ihm an Bord deZ Schlachtschiffs Kaiser Wilhelm IIS zu speisen. Am nächsten Tage werden Admiral von Tirpitz und Gen. von Plessen, so wie die übrigen Mitglieder des Gefolaes, die in Berlin wohnen, die Heimreise antreten. Prinz Heinrich sagte, er sei, als er an Bord der Deutschlang ging, so ab gespannt gewesen, daß er 43 Stunden lang fast ununterbrochen geschlafen habe, mit Ausnahme der Zeit, . in der er seine Mahlzeiten einnahm oder kurze Spaziergänge auf der Brücke machte. Er habe nie in seinem Leben so schwer gearbeitet, wie während seines Aufent Haltes in den Ver. Staaten, habe niemals so häusig seine Uniform gewechselt. noch zemals so rasch nach einander neuen Situationen gegenübergestan den, die eine gewisse Initiative seiner seit erforderten. An den Eindrücken, welche er auf der Reise erhalten, werde er monatelang zu zehren haben. Am meisten imponirte ihm die große Ordnung, die üllerall trotz der riesigen Menschenmassen herrschte, und er erklärt, daß es ihm leid thue, diese Menschen nicht näher kennen zu lernen. Das Gerücht, daß Prinz Heinrich !n Teutschland fortan eine andere Stet lung einnehmen und in Berlin wohnen mde, statt seinen aktiven Dienst zur See fortzusetzen, lst unbegründet. Er rrird nach seiner Ankunft in Kiel wie der seine Admiralsflagge uufhissen und mit der Ausbildung seine? Geschwader fortfahren. Der Prinz wird im Juni ein Geschwader zur FlottenRevue ge legentlich der Krönung des Königs Cd ward nehmen. , Teutschland. Z u m E m p f a n g. Berlin, 17. März. Kaiser Wilhelm verbrachte den Sonntag mi der Kaiserin im Kieler Schloß. Heute Morgen begab er sich an Bord des Schlachtschiffes Kaiser Wilhelm II. um durch den Kanal nach Euxhaven zu fahren, wo er die Ankunft der Deutsch land" mit Prinz Heinrich an Bord ab warten wird. Admiral von Thomsen und andere hohe Marine- und Armee Ofsiziere werden an dem Empfange des Punzen Theil nehmen. Die vierte Marsne-Artillerie und die Marine-Ka-

pelle werden ebenfalls zugegen sein'. Der Kreuzer Hecla" wird den' Prinzen Heinrich an Land bringen, worauf Kaiser Wilhelm, Prinz Heinrich und des Leyteren Snite sich an Bord des .Kaiser Wilhelm II." begeben werden, der dann sofort nach Kiel abdampft. Der New York - LevanteHandel der deutschen Gesellschaften. Berlin, 17. März. Die kürzlich erfolgte Einrichtung einer Dampfschiff fahrtslinie zwischen New Jork und dem Orient hat der Hamburg-Amerika Dampfer-Packet-Gesellschaft, die den Handel mit der Levante vermittelt, mannigfach absprechende Kritiken zugezogen. Seitens der die Jndustrie-Jn teressen ' vertretenden Blätter wurde darauf hingewiesen, daß hierdurch die deutschen Linien die amerikanischen Waaren in ihrem Mittbewerb mit den deutschen im Orient unterstützten-. Die Hamburg Amerika Dampfer-Packet-Gesellschaft läßt in Folge der Angriffe der Preffe eine Mittheilung zugehen, worin ausgeführt wird, daß eine Weigerung deutscher Schiffe, amerikanische Waaren zu befördern, eine

Beförderung durch fremde Schiffe herbeiführen müsse. Die deutschen Linien würden somit ihren Handel verlieren, ohne der deutschen Industrie zu nützen. Wie Vas Berliner Tageblatt" ver. nimmt, ist in dem, von den Herren Ballin & Wiegand, Direktoren der Hamburger Packet-Gesellschaft und des Norddeutschen Lloyd, in New York geroffenen Uebereinkommen auch eine Bestimmung enthalten, nach welcher I. Pierpont Morgan sich verpflichtet, keine Aktien der deutschen Dampferlinien zu erwerben. Bezüglich der englischen Linien gaben Ballin u. Wiegand eine ähnliche Zusage. Am letzten Tage wurde in New J)oil angekündigt, daß der Dampferdienst zwischen New Jork und der Levante im Februar 1902 mit 4 Schiffen beginnen würde. Müdchen-Gymnasien. Berlin, 17. März. Im Laufe der Debatte über das Budget des Kul-turs-Ministeriums im preußischen Abgeordnetenhause erklärte Kulturminister Dr. Studt, daß die Regierung bereit sei. als Experiment .Mädchen zu den bestehenden Gymnasien zuzulassen so wie ein Mädchen-Gymnasium zu errich ten, doch übernehme die Regierung keine Verantwortlichkeit für den Erfolg des Experiments. Betreffs des Besuchs von Universitäten seitens weiblicher Studen ten erklärte der Minister, die Regierung erkenne keine allgemeine Nothwendig keit dafür, daß Mädchen sich akademifchen Studien widmeten. Sie bleibe daher bei ihrem früheren Entschluß, daß Mädchen nur als Hospitanten zu Universitäten -.ugelassen werden sollten. Indessen sollte der Müdchen-Unterricht in den Hochschulen mehr den Anforde rungen der Jetztzeit angepaßt werden. Oesterreich'Ungarn. EinEomplott. Wien, 17. März. Große Aufre gung hat hier die Entdeckung eines Eomplotts zur Vernichtung der öster reichisch-ungarischenKriegsschisseHabs bürg" und Arpad" hervorgerufen, die. in Pola liegen. ES wurde kürzlich in Trieft eine Menge Dynamit gestoh len, und die. Regierung wurde insge heim benachrichtigt, daß d!eArpad" und Habsburg" gefährdet seien. Die Fahrzeuge sind seither streng bewach worden. Nußland. Studenten-Unruhen. St. Petersburg, 17. März. Am gestrigen Conniag fand hier eil Studenten-Aufruhr statt, an welchem wohl 10,000 Personen Theil nahmen. und es wurd!N über hundert Verhas tungen vorgenommen. Obwohl meh rett Personen verletzt wurden, kamen keine Todesfälle vor. Die Studenten versuchten, einer früheren Ankündigung gemäß, vor dem Hotel de l'Europe eine Demonstration zu veranstalten, indem sie revolutionistische Lieder fangen und Nieder mit der Autokratie!" und Freiheit für Rußland!" riefen. Die Polizei und Cavallcrie machten dann einen Ausfall, ' doch benutzten sie nur die Kosackenpeitschen und die flachen Säbel, sodaß nur wenige Personen emstlich verletzt wurden. Die Zusammenstöße dauerten im Laufe des Nachmittags an. Einer der schlimmsten Kämpfe ging eben zu Ende, als die Ezarina in einem'offenen Schlitten über den Schauplatz des Aufruhrs fuhr. Die Behörden waren sehr darauf bedacht, Blutvergießen zu verhindern, was ihnen auch so ziemlich ge-

lang. Die Kundgebung der Studenten fand gelegentlich des Jahrestages des Todes von Vetrora, eineS: Mad chens, statt, das vor einigen Jahren in einer Zelle des politischen Gefängnisses in der Et. Peter und St. Paul. Festung Selbstmord beging, um einer schändlichen Verfolgung zu entgehen. Spanien. DieKabinetskrisis. Madrid , 17. März. Die Zusammensetzung des neuen Kabinets ist so gut wie entschieden. S:nor Sagasta wird wieder Premier, Gen. ' Weyler Kriegsminister, Senor Moret Miniger des Innern, der Herzog von Almodovar Minister des Aeußeren und Senor Canalajas Minister für öffentliche Arbeiten. Achtstundentag. Madrid, 17. März. Die Gazette" veröffentlicht heute einenRegierungSerlaß, durch welchen 'für alle Arbeiter auf den Staatsdomänen und in den dem Staate gehörenden Bergwerken, Werkstätten etc.. der . Achtstundentag eingeführt werden wird. Für Ueberzeit wird entsprechend mehr Lohn bezahlt werden.

Großbritannien. Kriegsrecht in SüdDas Afrika. L o n d o n,.17. März. Im House of Lords" wurde heute der Premierminister Lord Salisbury auf einen Annag oes lveralen isau Spencer, m welchem genauere Auskunft über den Belagerungszustand, die Kriegsgerichte und Hinrichtungen in der Kapkolonie verlangt wurde, veranlaßt, die Politik der Regierung zu vertheidigen. Als dann der Liberale Coleridge erklärte, daß über ein großes Gebiet in SüdAfrika, in welchem kein Schuß gefeuert worden sei, der Belagerungszustand verhängt worden sei, antworte Lord Salisbury, der Belagerungszustand sei eine reine Formsache. Jedermann gebe zu, daß es nöthig sei, die Pläne der Feinde des Königs in Südafrika zu vereiteln. Dies zu thun se! die Regie runa enl cylouen, und, tuate er m naiver Weise hinzu, es sei genug be waffneter Widerstand in der Kapkolo nie, um die Anwendung des Belage rungszustandes zu rechtsertigen. St. Patrick Feier. London, 17. März. Der St. Patricks-Tag wurde heute allgemeiner. als gewöhnlich, gefeiert. Auf den ös fentlichen Gebäuden war die irische Flagge aufgezogen und in den kitholischen Kirchen wurden besondere Gottes dienste abgehalten. Die irischen Trup pen in, den verschiedenen Garnisonen erhielten einen Tag Urlaub. Dem Beispiel der Königin Victoria folgend. sandte Königin Alexandra dem Ba m m -r l laillon m er Garden, wetcye im Tower Dienst thun, eine Menge Sham rock, der heute Morgen bei der Parade an die Leute vertheilt wurde. - Dublin, 17. März. Der Herzog von Connzuaht. Befehlshaber der Truppen in Irland, nebst Gemahlin, Lord Roberts, Oberbefehlshaber der Armee, Earl Eadogan, Lord-Lieut nant von Irland und Gemahlin wurden bei der St. Patricks-Parade im Schlosse von Dublin glänzend empfan gen. Viele Tausend Personen wohn ten der Ceremonie bei. - Hoher Beamter gestorben London, 17. März. Sir Richard Temple, der frühere Gouverneur von Bombay, der auch andere wichtige Aemter in Indien ,beUeidet hat, ist im Alt von 76 Jahren gestorben. Bleibt daheim. London, 17. Mrz. EZ würd heute ofsiziell angekündigt, daß König Etward dieses Jahr nicht in's Ausland aeben wird. Er wird an Bord der königlichen Yacht Victoria and Albert" in britischen Gewässern kreuzen. Venezuela. Insurgenten sind rührig. PortofSpain, Insel Trinidad, 17. März. Die Insurgenten in Vcnezuela haben unter ' dem Conrmando von General Monagas am 13. März den Hafen von Guanta ibefetzt. Sechs Zollbeamten wurden verwundet. Ein holländischer Dampfer, der bald darauf in den Hafen einfuhr, lieferte an die Insurgenten, in dem Glauben, es mit Rcgierungsbeamten zu thun zu haben, eine Menge Postsachen ab. Die Regie rungstruppen unter General Velutini haben gestern Guanta wieder zurück??obttt. . Die Insurgenten haben Cariacoa besetzt und marschiren auf Gömanas

zu; auch Curapano wird von ihnen be droht. Der Rkbellendampfer Bolivarhat am 13. März in der Nähe von Peunta Piedras eine Anzahl Jnsurgen-

et an's Land gesetzt. Die Rebellen ind sehr rührig und die Aussichten für die Regierung sind sehr trübe. Es eißt, daß die Insurgenten .Eiudad de Eure, unweit Valencia besetzt haben. Aegypten. Kanalwiederfrei. Port Said, 17. März. Der Suez-Kanal ist wieder offem Der britische Petroleumdampfer Nerite" aus Marseille, der im Kanal in Brand gerathen war, brennt noch immer. Frankreich. Streik beendet. L a Rochelle, 17. März. Der Streik der hiesigen Werstarbeiter ist beendet, indem die Arbeitgeber die Förderungen ihrer Angestellten bewilligt haben. China. Verwaltung vonTien Tsin. Peking. 17. März. In einer Conferenz der Gesandten wurde bechlossen, in Tien Tsin die chinesische Verwaltung wieder herzustellen, was der Entscheidung der Militär-Befehls-baber entaeaen läuft. Die Zeit der Uebergabe isnoch nicht festgesetzt. Afrika. R e v o l u t i o n. Tripolis, 17. März. Infolge einer Revolution in Wadai, bei welcher es zu einem heißen Kampfe kam. ist der Sultan Ahmed abgesetzt und Moham med Dudu, der Sohn deS früheren Sultans Jusef, an seiner Stelle zum Sultan ausgerufen worden. Nachrichten aus Jndiana. Terre Haute. Die Delegaten zu der staatlichen Grubenarbeiter-Con vention kehren allmählich hierher von den Kohlenfeldern zurück, wo sie sich seit der am letzten Freitag erfolgten Ver tagung der gemeinsamen. Conferenz zwischen Besitzern und Arbeitern aus hielten. Innerhalb der 2 Wochen, während welcher die Conferenz in Sitzung war. ist nur über eine Klausel des jährlichen LobncontraltS em mvernevmen erfolgt und bei den Arbeitern herrsch die Meinung, daß die Grubenbesitzer die Conferenz absichtlich in die Länge ziehen, um die Arbeiter mürbe zu ma chen. Die 'Delegaten sind entschlossen. falls in den nächsten Tagen nichts ge fchieht, sich sine die zu vertagen. Da würde die Arbeitseinstellung am Ende des Scala-Jahres, am 31. März, be deuten. . Die Grubenbesitzer haben beschlos sen, keine Lohnscala anzunehmen. welche in irgend einer Hinsicht die Pro dultionskosten erhöht. Zugleich verlan gen sie, die Arbeiter sollen ihren Be schluß, das Eintrittsgeld für Mitglieder aüf $50 zu erhöhen, rückgängig machen. Letztere weisen das Ansinnen als eine Einmischung in die inneren Angelegen heiten der Gewerkschaften zurück. Shelbyville. Im Kreisgerich begann am Montag der Proceß gegen Irau Emma Sandefur und ihren Sohn Clarence Saüdesur, die beschul digt sind, am 27. Dez. v. I. ihren Nachbar George W. Scott gemeinsam. ermordet zu haben. Scott kam an jenem Tag, nachdem zwischen den beiden Familien seit lange eine Feindschaft bestanden, mit dem jungen Saudefur in Streit, in dessen Verlaufe er einen tödtlichen Schädel hieb erhielt. Den Folgen desselben isl er einige Stunden darauf erlegen und die Verdächtigen wurden in Haft ge nommen. Scott war 43 Jahre, ZZrau Sandefur und Sohn sind 50 bezw. 23 Beide Familien, Grundeigenthümer in Hendrickö Township, besitzen gute Be Ziehungen. Nashville. Die Farmer in Hamblen Township sind sehr beun ruhigt durch das plötzliche Auftauchen von Wölfen, die sich in jener Gegend schaarenweise eingefunden zu haben scheinen. Schafe, Schweine und Gc flügel bilden vornehmlich ihre Beute. Als am letzten Samstag früh Enos Sleitner sein Vieh füttern wollte, fand er im Stalle 4 Wölse, die seine Schafe erwürgten. Die Wölfe wandten sich dann gegen den Farmer, der sich zurückziehen und mit ansehen mußte, wie die Bestien zwei Lämmer fortschleppten. ES dildet sich jetzt eine Jagdgesell schast, um die Wölfe auszurotten und alle Jäger im County werden zur

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