Indiana Tribüne, Volume 25, Number 173, Indianapolis, Marion County, 14 March 1902 — Page 4

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Indiana Tribüne. trausgkAeiea ron der Guttbcrg Gf. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium - Prösideat. Geschaftsloeal: No. 31 ' Süd Dclaware Straße. TELEPH0.NE 2V. Entcred 2t the Post Ocfiie of Indianapolis as second dass matter. Sie Todten von Tr!cst. Das Ncuc Wiener Journal schreibt an 16. Februar: Der panische Schrecken der Mannlicher hat in Trieft nicht cewirkt; die Regierung hat über Trieft den Ausnahmszustand verhängt. Mit der Tcdtenliste vom Freitag ist die Zahl der Opfer, die Kern AutoritätsPrinzip fallen sind, noch nicht erschöpft. Auch gestern machten die Truppen von der FeuerwaffeGebrauch. In dkn Straßen von. Trieft leirb also wider den inneren Feind" fortgctämpst. Es ist das wohl eine der schmerzlichstenAufgaben für ein der al!gemeinen Wehrpflicht entstammendes Heer, seine Waffen gegen die Söhne desselben Vaterlandes richten zu müssen. Wir wollen und können auch, so lange die Resultate der strengen Untersuchung noch nicht vorliegen,' die der Minister - Präsident gestern über die blutigen Vorfälle in Trieft ankündigte, nicht prüfen, Inwieweit die äußerpcn Consequenzön der militärischen Intervention zu ziehen waren, allein beim Versagen der ersten Anwendung eine? Ordnungs - Politik mit Pulver und Blei muß man wohl fragen, ob es so weit kommen mußte, um die ultima ratio des polizeilichen Schutzes für die öffentliche Ruhe und Ordnung anzurufen? Minister-Präsldent Dr. v. Nörber hat gestern im Abgeordnetenhause zweimal das Wort ergriffen, um das Vorgehen der Behörden 'in Trieft zu rechtfertiaen, und er sprach als Mann dcs starrsten Autoritäts - Prinzips. Die erste Bedingung in einem geordncten Staatswesen ist die Aufrechthaltung der öffentlichenOrdnung und Ruhe, die Abwehr jedes ungesetzlichenVorgkhens," saote'er. In dieser allgemeinen Fassung ist der Satz gewiß richtig. Allein wir glauben, daß der MinisterPräsident die erste Bedingung eines Ordnungs - Regimes mit der zweiten verwechselt hat, wenn er die Nothwendigleit einer militärischen Intervention in die erste Reihe schob, nter die erste Bedingung subsumirte. UnterAufrechtHaltung der Ordnung verstehen wir ein Walten der Behörden, das Unordnung und Ungesetzlichkeit, ausscbließt und unmöglich macht. Das ist die erste Bedingung eines geordneten Staatswesens. Erst wenn diese infolge von Fehlern in der Verwaltung versagt, kommt es zur Nothwendigkeit der Wiederherstkllung der Ordnung. Wir denken. -zwischen Aufrechterhaltung und Wiederherstellung besteht ein so gewal tiger Unterschied, daß er durch dieWor te des Minister-Präsidenten nicht vcr wischt werden konnte. Es hätte wohl angenehmer berührt, wenn es Herrn Dr. v. Körber gelungen wäre, nachzuweisen, daß die Behörden nichts unterlassen haben, um jenen Elementen, die. jeder Gesetzlichkeit spottend, von Haus aus die Anwendung von Gewalt bei dn Demonstrationen in Aussicht nahmen," jeden Anlaß zu ibrem gewaltthätigen Vorgehen zu benehmen! Wenn ein Funke Feuer zündet, so kann man . nicht blos die leichtzündlichcn Brennstoffe als die einzige Urfache des Brandes erklären. Die Aufrechterhaltung der Ordnung bedingt es, daß wo. feuergefährliche Objekte vorhanden sind mit dem Feuer nicht gespielt werde. Und diese Vorsicht scheinen eben die Triester Behörden, die den Streik der Lloyd - Heizer auf die leichte Achsel nahmen, nicht beobachtet zu haben. Die Regierung war gewarnt. In ?wei Interpellationen ist sie auf die Gefährlichkeit des Ausstandes in Trieft aufmerksam gemacht worden, allein es scheint, .daß sie, beziehungsweise die Statthasterei in Triest, mehr die Au tcrität, und vielleicht nicht blos die des Staates, sondern auch die des Lloyds im Auge hctte, als Vorkehrungen, diese Autorität nicht unn'ötkizerweise "einer blutigen Probe auszusetzen. Wenn man sich erinnert, mit welcher Achtsamseit die. Regierung bei dem letzten großen Bergarbeiterstreik vorgegangen ist. wie sie. ungeachtet aller. Autorität, bemüht war, auf die Arbeiterschaft theils direkt, theils durch geeignete MittelsPersonen beruhigend einzuwirken, und damit da Vorgehen derBehörden beim Triester Streik vergleicht, so wird man Zx fn.ii . cn. r" . "' : m iiKjl.ftSn laummuen sprechen dürfen, die durch nachträgliche Energie keineswegs wettgemacht werden. , Der Minister - Präsident hat freilich die Arbeiterschaft der Verantwortung für die Straßentumulte zu entkleiden gesucht, das macht seiner Objektivität gegenüber den Arbeitern alle Ehre, aber fraglich ist es, ob er die gleiche Objektivität gegenüber den Behörden geübt hat. Er hat von den bunt zusammengewllrfelten Haufen gesprochen, von denen di? Tumulte ausgingen. Diese Haufen sind aber nicht vom Himmel heruntergefallen oder, um im Jargon der Ordnungs- und Autoritätsfanatiker zu sprechen, unerwariet aus der Hölle emporgestiegen. Die Statthatterei. die Polizei in Triest, mußten wis-, scn, daß in der dortigen heißt lütigen

unv letch: erregvaren evrinrurrg ici che Elemente in Masse vorhanden sind, sie mußten auch wissen, wie jede aufgelegte Stimmung gerade diese Elemente an die Oberfläcke treibt. Solche Erfayrungen sind in jeder Großstadt aemacht worden, und auch wir in Wien kennen diese Marodeure der Streiks, die. scheinbar für die Arbeiier-Partei nehmend, deren Sache nur descreditiren, die nur Anlaß zur Entfaltung des Autoritäts - Prinzips bieten, das sich schlichlich gegen Jene wendet, die. selbst die Disciplin einer Organisation kennejid, sich mit der organisirten Gesellschast,' deren Spitze die Staatsgewalt bildet', in gesetzmäßiger Weise auseinandersetzen wollen. Je hartnäckiger sich jedoch die Behörden zeigen, je länger sie als die Vertreter des schiedsrichterlichen Princips und? nicht als bloße Classenvertretung die Beilegung eines Conflicts hinausschieben, desto größeren Spielraum gewähren sie dem Eingrcifen tumultuarischerGesinnungon, desto größer tyird die Spannkraft, der Leidenschafkn, die man durch Ken Autoritätsdruck niederzuzwingen glaubt. Der Minister - Prästvent Dr. v. Kocrber hat in seiner Eigenschaft als oberster Ehef der Sicherhcitö - Behörden im Reiche das Trisi:r Blutbad als eine unabwendbare Fügung der in letzter Instanz durch die Männlich??gewehre gewährleisteten öffentlichen Ruhe und Ordnung hingestellt. Er bedauerte wohl die traurigen Vorfälle, aber er sagte kein Wort darüber, ob sie nicht hätten vermieden werden könncn. Die Abwehr der Truppe sei durchaus gerechtfertigt gewesen, sagte er, und. er erachtete. das Einschreiten des Militärs für durchaus geboten. Run ist aber das Militär ein Hilssorgan der politischen Behörde nur insoferne. als es von ihr gerufen werden muß. Von dem Augenblicke an, da das Militär in Verwendung tritt, unterstcht.es seinen eigenen Gesetzen, gehorcht es seinen Befehlshabern, führt' eS den Kampf für die Ordnung nach seinem Reglement, auf das der Sicherhcits Behörde kein Einfluß zusteht, der es auch in ihrer obersten Instanz, dem Ministerium, nicht verantwortlich ist. Aus der Darstellung deö Minister - Präsidenten über die Vorgänge am blutigen Freitag geh heroor, daß ein Unter - Offizier, als er seinen Commandanten verletzt niedersinken sah, das Commando: Feuer!" gab. Abgeordneter Pcrnerstorser dersicherte, daß die im Dienst - Reglement vorgesehene warnende Aufforderung an die Menge nicht erfolgt sei; allein, wenn dies auch geschehen wäre, glaubt man wirklich, daß man einen sonst gewiß tüchtigen und braven Unter-Ofsi-zier zum Gebieter über das Leben von Staatsbürgern, von Menschen, und wäre es selbst nicht die Elite der Bevölke?un.g. machen darf? Militärisch ist dies in Ordnung; aber ist es nicht für den Statthalter, für die Spitzen der Sicherhcits - Behörden beschämcnd. daß sie, die' ihren Subaltern nicht freie Hand lassen würden, ihre Verantwortlichkeit einem subalternen Militär überantworten. Dr. v. Koerber hat als erste Bedingung in einem geordneten Staatswesen die Abloehr jedes ungesetzlichen Vorgehens erklärt. Aber, dem Grundsatze der Ordnung entspricht es. Abwehr und Ungesetzlichkeit in Einklang zu bringen. Jemanden, der, vor den ordentlichen Richte: gestellt, vielleicht mit einigen Wochen

Arrest davonkommen würde, vor die Mündung des Mannlicher - Gewehres gestellt, zum Tode durch Pulver und Blei verurtheilt zu sehen wenn der Zufall als richtende Instanz gelten darf das widerspricht wohl nicht nur der Menschlichkeit, sondern auch dem Grundsatze der Gerechtigkeit, der Schuld und Sühne sorgsam abwägt. Roch entsetzlicher ist es, wenn man schon von der Qualification der Schuld absehen will und sich an das harte Wort hält: Wer sich in Gefahr begibt, kommt um!", zu wissen, daß Unschuldige für und mit den Schuldigen büßen nüssen. Der Salve am Freitag ist luch ein Postbeamter zum Opfer gefallen, kein Demonstrant, sondern blos das zufällige Verkehrshinderniß für eine Mannlicherkugel. Ist dies auch Abwehr eines ungesetzlichen Vorgehens? Eine Abwehr, die wi? das blinde Verhängniß waltet, sollte ein geordnetes Staatswcsen nur in den äußersten Nothfällen in Anwendung bringen, dort, wo die höchsten Interessen auch die Opferung Unschuldiger als etwas, Unvermeidliches erscheinen lassen. Die Ruhe und Ordnung. deren Leistung den unsicheren Händen, des Statthalters in Triest entalitten und in die bewaffneten Hände des Wlitärs übergegangen ist. " . : " c p s ... wuroe, oa wir oiee Jenen icyrieoen, noch nicht hergestellt. Ein Lberscharfes.' Mittel hat wieder einmal seine Wirkung versagt, ja. das Gegentheil der bezweckten Absicht erreichte- Und wenn der Ausnahmszustand ' übe Triest verhängt wurde, so erwarten wir. daß dies nicht als eine Maßregel zur Einschüchterung gewählt wurde, sondern blos als eine rasch vorübergehende Warnung. Wir hoffen, daß die Besonnenheit und nicht der Schrecken die aufgeregten Massen in Triest zur Vernunft zurückführen wird, und erwarten, daß die Behörden, unter dem Schutze, aber auch unter der erhöhen Verantwortlichkeit des Ausnahmszustandcs, Alles thun werden. um diese Rückkehr zur Vernunft im erleichtern.

Unterricht für Tauisinmme. ' Während man früher jene Aermsten unter den Armen im besten Falle nur bemitleidete, denen die Ratur das versagte, was sie der Allgemeinheit gewährt, die sie mit verkümmerten'Sinuesorganen ausgestattet ' in die Welt setzte, hat man im 13. und 19. Jahrhundert versucht, diese Bedauernswerthen in geeigneten Anstalten wenigstens soweit für das Leben .und die Mitwelt zu erziehen.daß sie sich nicht selbst in ihrer trostlosen Abgeschiedenheit zur Last fielen. Besonders die Blindenanstalt ten haben viele schöne Erfolge aufzuweisen. Die Taubstummenschulen dagegen waren weniger erfolgreich. Auch da ist ab jetzt ein verheißungsvoller Umschwung eingetreten. Bis vor noch gar nicht Langer Zeit war man der Ansicht,' daß ein Taubstummer sich nur durch Blicke, Zeichen, verständlich machen könne, und zwar' abgesehen von wenigen allgemeinen Gesten auch nur für Leute, die jene Zeichen ver-

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Kehlkopfbewegung. stehen, also zumeist wohl Schicksalsgenossen. Daß dieses Ziel nicht gerade sehr weit gesteckt ist, wird jeder zugeben, und doch war man froh, den Schüler damn gebracht zu haben, daß er sich mit seinenCollegen verständigen konnte. Dieser Methode, die wir da sie sich nur auf Zeichen lernen resp, aeben beschränkt die mimische nennen wollen. steht die moderne schroff gegenüber. Ueberlegen wir doch" so sagt ein bedeutender französischer Taubstummenlehrer, der der modernen Schule angehört was zumeist der Grund dieser Stummheit ist? Nie hat ein solcher Mensch sprechen gehört, wie kann er also etwas aus sich herausholen, was nie hineingekommen ist? Während also der GeHörapparat der Taubstummen zumeist gänzlich unbrauchbar oder verkümmert ist. sind die Organe, die das Sprechen ermöglichen, durchaus intakt, sie können ebensogur jene Laute, die wir Sprache nennen, von sich geben, ' wie die der normalen Menschen; aber und daS , ist .das Befühlen des Schädels. Wichtige während dem Stummen vrr Mund nur zum Aufnehmen pon Speisen, die Zunge nur als Geschmack vermittelndes Organ und die Lunge nur als das einfache Athmungsorgan galten und dienten, muß ihm beigebracht werden, daß man durch' kräftiges Ausstoßen der Luft, aus den Lungen, durch entsprechendes Wölben der Mundhöhle und Strecken der Zunge mit diesen Orzanen einen Ton -hervor-bringen kann!" Schon seit ahrzehnten versucht . man in Fachkreisen, auf Congressen usw. die mimische' Methode auszurotten und die moderne orale" Methode einzuführen, die eben eriilchen will, und ja auch zumeist erreicht hat. daß der Stumme direct ; spricht, sich also mit jedem Menschen unterhalten kann, und somit der Welt gewissermaßen wiedergeschenkt ist.' Wie ist es nun möglich, den nicht hörenden Stummen die Worte beizubringen? - Z u n g e n m a n i p u l a t l o n. Wir lernen den Lehrgang eines solcher, Schülers am besten kennen, wenn wir die in der Nationalen Taubstummenschule zu Paris zu dem erwähnten Zwecke bestehenden Einrichtungen und Uebunaen im einzelnen verfolgen. . Dieses Institut ,das von dem Abb6 de I'EpSe einem Mantte, der gewis sermaßen als. das Haupt, ver anen, mimischen Schule Frankreichs angeseben werden kann aearündet wurde. beherbergt gegen 300 taubswmme Zogunge. De i'iip'6 'ceiyooe in diesem Hause durch bessere verdrängt worden. Die Scbüler. die hier Aufnähme finden eS handelt sich zumeist' um sehr arme Ninder werden zu-

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uächst durch gute Pflege gekräftigt, dann werden sie anfänglich einzeln von einem Taubstummen-Lehrer unterrichte! und später in größeren Lehrzimmern mit zehn, bis zwanzig Leidensgenossen zusammen' ausgebildet. Gesicht und Gefühl müssen dem Taubstummen das G:hir ersetzen. Es gilt also diese beiden Sinne möglichst zu schärfen. Um dies zu erreichen, macht der Lehrer, ähnlich wie beim Freiturnen, allerlei gymnastische. Bewegungen, die die Schüler nachahmen müssen. , Später bewegt der Lehrer nur Noch einen Finger, dann die Lippen und die Zunge, und der Schüler muß mit größter Aufmerksamkeit zuschauen, um schon aus Muskelzuckungen zu ersehen, welche Bewegung der vor ihm Stehende nun ausführen will. Aber auch das Gefühl ist für d Taubstummen nn Ersatz für das Gehör. Wir wissen, daß man die Lust ausstoßen kann, ohne daß ein Ton entsieht (ausathmen!), daß man aber auch durch das Ausstoßen von Luft überhaupt nur Laute hervorzubringen vermag. Während der Hörende den Unterschied dieser beiden Arten des Ausathmens mit dem Ohr wahrnimmt, muß sie der Taubstumme mit dem Gefühl unterscheiden, denn durch den gewöhnlichen Athem wird die Brust nur gehoben und gesenkt, während sie. wenn ein Ton entsteht, schwach erzittert, vibrirt. Der Lehrer nimmt des Schülers Hand und legt sie, indem er einen Laut aus stößt, auf seine Brust, wo der Schüler dann deutlich den Unterschied zwischen seiuem Athmen und dem des Lehrers, der einen Ton hervorbringt, merkt und nun so lange selbst probirt, bis auch er bei sich jenes Vibriren spürt, und damit, zum ersten Male einen selbst hervorgebrachten Ton fühlt". Bei fortschreitender Uebung fühlen die Schüler sogar mit der Zeit durch diese Methode den Unterschied der einzelnen Vokale. Wie aüßerordentlich fein das Gefühl bei den Schülern ausgebildet werden muß, erkennt man daran, daß sie

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Blase Übung. sogar aus der Stärke des ihr Gesicht treffenden Athems des sprechenden Lehrers die verschiedenen Laute unterscheiden lernen. Um dies' zu erreichen. spricht-der Lehrer ganz dicht vor dem Gesicht des Schülers. Jeden : Vokal und jedes Wort, das der Lehrer spricht, schreibt er gleichzeitig auf eme schwarze Tafel, um den Kindern das Schreiben zu lehren; auch macht er mimische Bewegungen. droht,, wenn er das Wor drohen ausspricht, setzt sich, wenn er vom Setzen spricht u. s. w. Es ist natürlich schwer, einem Menschen, der nle einen Laut hervorgebracht hat, anzugewöhnen die das Sprechen vermntelnden Organe zweckentsprechend zu gebrauchen. Wieder und wieder muß der Lehrer dem Taubstummen , mit einem kleinen Stäbchen die Zunge nieverdrücken und dirigiren, ehe er sie rich-. tig formt und legt. Um den Stummen an ein kräftiges Ausstößen der Luft zu gewöhnen, läßt man aus verschiedenen Entfernungen Lichter ausblasen, oder kleine Kugeln auf einer Holzrinne fortblasen, so weit es geht. Viele Monate dauern diese vorbereitenden Uebungen, dann erst beginnt der eigentliche Sprachunterricht, wo aus den gelernten Lauten Worte gebildet werden. Um eine größere Anzahl Schüler gleichzeitig zu unterrichten, wendet man große Wandspiegel an, in denen alle bequem die Gesten des Lehrers und die ihrer Mitschüler sehen können. Unartikulirt sind die ersten Laute d:S Stummen;, aber endlich versteht man ihn und ein schon verloren geglaubter Mensch ist der Welt wiedergegeben. Vom Kasernenhofe. i ;i Unteroffizier: Einjähriger! Siellen Sie sich nicht immer so dämlich an; was sind Sie denn eigentlich im Civil-Verhältniß?"- - ' Einjähriger: Maschinenbauer. Herr Unteroffizier." Unteroffizier: Na ja. die alte Geschichte, Bauer ist und bleibt Bauer."

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