Indiana Tribüne, Volume 25, Number 173, Indianapolis, Marion County, 14 March 1902 — Page 3

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Zum Empfang. Kaiser Wilhelm will Prinz Heinrich entgegenfahren. Das Resultat der Conferenz von Schisfahrts -Gesell-schasten.

Tie Jollvorlage, das Schmerzens, lind der deutschen Negierung. NegiernngHseindliche Kundgebungen in englischen Gemeinderäthen. Die Ministerkrisis in Spanien erreicht ihren Höhepunkt. Deutschland. Zum Empfang Prinz Heinrich's. Berlin, 13. März. Kaiser Wilhelm wird vielleicht an Bord des SchlachtKisfs Wilhelm II." und in Begleitung , von zwei bis drei anderen Kriegsschiffen dem Lloyd Dampfer Deutschland" entgegenfahren und den Prinzen Heinrich auf hoher See auf das Kriegsschiff fcr übernehmen. Dieses Gerücht lies heute in der hiesigen arne rikanischen Votschaft ein. Die Mit. glieder der glitte des Kaisers erklärten jedoch, daß darüber noch nichts Be siimmtes beschlossen sei. Man glaubt, es sei der Wunsch des Kaisers, die erste längere Unterredung mit dem Prinzen Heinrich zu haben, und daß dies am besten geschehen kann, bevor er landet. Kaiser Wilhelm's Geschwader ging heute Nachmittag in der Weser vor Anker, nachdem es die Insel Helgoland umschifft hatte - in dem vergeblichen Versuch, anzulegen. Die Ausschiffung wurde durch die hohe See verhindert. Kaiser Wilhelm hat den berühmten Hafen-Jngenieur Franzius empfangen und mit ihm einen Plan für Vcrtiefung des Weserkanals besprochen. Depesche Prinz Heinrich's. Berlin, 13. März. Der Wortlaut der Depesche des Prinzen Heinrich von Preußen an den amerikanischen Botschaft.'? White, die er vor seiner Abreise von New ZZork abschickte, lautet: Obwohl ich froh bin, wieder in die Heimath zurückzukehren, kann ich Ihnen nicht sagen, wie dankbar ich bin für die Aufnahme, die ich in, Nrer Heimath gefunden habe." Prinz Heinrich's Sohn. Berlin, 13. März. Prinz Wal demar, der älteste Sohn des Prinzen Heinrich von Preußens wird in einigen Tagen mit seinem Erzieher nach Dr. Zahmann's Sanitarium in der Nähe von Dresden gehen. Eine der Specialitäten Dr. Zahmann's sind Ner Venkrankheiten, doch weshalb Prinz Waldemar nach dieser Axstalt gesandt werden sollte, ist den Personen, welche dcm Hofe nahe stehen, ein Räthsel. Von gewisser Seite wird behauptet, daß Waldemar sich geistig ungewöhn lich langsam entwickle. Er ist 12 Jahre alt und körperlich kerngesund. Er verbringt, wennein Vater daheim ist, viel Zeit mit Spielen im 'Freien in Gesellschaft des Letzteren. Der Schiffahrt V e rtr ag. B e rl'i n, 13. März. Herr egand, Generaldirektor des Norddeut schen Lloyd, der heute von 'New York eintraf, ist vom Kaiser eingeladen worden, ihn morgen in Bremerhaven zu treffen und nach Bremen, zu be gleiten. Man vermuthet, daß der Kaiser von ihm das Resultat der jüngsten Schiff-fahrts-Unterhandlungen in New York von ihm zu erfahren wünscht, da dieser Gegenstand zwischen dem Kaiser, Hrn. Wiegand und Hrn. Ballin von der Hamburg-Amerikanischen Linie besproj chen wurde, bevor die Letzteren nach den Ver. Staaten abfuhren. Herr Wiegond erklärt in einem, in Bremen veröffentlichten Interview", daß das Schissfahrts Uebereinkommen beiden deutschen' Linien zum Vortheil gereichen werde, insofern durch dasselbe eine feste Basis für beständige Fracht- und Passagier-Raten geschaffen werde. Es sei jedoch einstweilen nur provisorisch, und werde veröffentlicht werden, sobald es in definitiver Form im terzeichnet sei. Er persönlich sei mit dem Resultat der Unterhandlungen vollkommen zufrieden. Der Auswanderer-Verkehr des Nord deutschen Lloyd nach futü York ist ein so großer, daß die Gesellschaft gezwungcn war, von der Hamburger Linie den Dampfer Bavaria" zu pachten, um am nächsten Samstag 2500 Emigranten nach New Jork zu bringen.

Bülow sagt nein. Berlin, 13. März. Der Reichs-

kanzler Graf v. Bülow hat gegen die geplante Reise von Studenten deutscher Universitäten nach Paris Einsprache erhoben, da die Regierung befürchtet, die französischen Nationalisten könnten Kundgebungen gegen sie in Scene setzen, die für die Interessen beider Länder nachtheilig sein würden. DieBaumwollkultur in . T o g o l a n d. Berlin, 1& März. Die Neger der Tuskegee Normal- und Industrieschule", die Ende 1900 von der deutschen Regierung engagirt wurden, um die Eingeborenen von Togoland in TeutschWestafrika in' der Baumwolle-Eultur zu unterrichten, haben nach dem Bericht des Colonialraths ein Baum wolle-Produkt erzeugt, das an der Bremer Börse über die mittlere amerikanische Waare gestellt wird. Die Thätigkeit der Tuskegee Neger liefert den Beweis, daß der Boden in Togoland sich für die Cultur von Baumwolle, die in großem Ueberfluß vorhanden ist, eignet. Das einzige Hinderniß für die eommercielle Ausbeutung dieses Produktes bilden die Transportschwiengkeiten und besonders die Beförderung der Ballen nach der Küste. Der Colonial-Rath hat eine Expedition von Ingenieuren entsandt, um für den Bau einer Bahn von d:r Küstenstadt Lome nach Palilime im Innern Vermessungen vorzunehmen. DieZollvorla ge. Berlin, 13. März. Vor dem Tarifausschuß des Reichstags sprach sich heute der Staatsekretär des Auswärtigen, Freiherr von Richthofen, in tadelnder Weise über d?n gestrigen Be schluß des Comites aus, italienisches Mehl und Gemüse mit höheren Zöllen zu belegen. Er erklärte, eine solcheHandlung werde es uumöglich machen, einen Handelsvertrag mit Italien abzuschließen. Die Regierung könne einer solchen Halsstarrigkeit nicht zustimmen, da sie entschlossen sei, mit' Italien und anderen Ländern Vertrüge abzuschließen. Südafrika. Methuen in Freiheit. London, 113. März. Folgende Depesche ist von Lord Kitchener ein gelaufen: General Methuen wurde heute nach Klerksdorp gebracht. Er ist auf der Besserung und es wird Alles für ihn gethan, was möglich ist."' Der Irische Nationalist Timothy M. Healy forderte unter dem Beifall der Nationalisten die Regierung auf, sich ebenso großmüthig zu zeigen, wie die Boeren, und Commandant Kritzingerin Freiheit zu setzen. Kriegssekretär Brodrick erklärte spä ter, die eingelaufene Depesche besage nicht bestimmt, daß Gen. Methuen in Freiheit gesetzt sei, doch aus der Thatsache, daß er sich in der Behandlung eines britischen Militärarztes befinde, schließe man aus. Grobbritannien. Unloyale Bürger. London, 13l März. Im Gemeinderath von Battersea erklärten gestern Abend während einer Debatte über eine Bewilligung für öffentliche Unterhaltungen zur Feier der Krönung König Edward's zwei der Ratlzsmitglieder, welche sich als entschiedene Gegner einer Krönungsfeie? dokumentirten, der König sei nur eine Strohpuppe, und es sei den Bewohnern von Battersea einerlei, wer auf dem Throne sitze. Diese Bemerkungen wurden mit Zischen aufgenommen und die Zuhö rerschaft beklatschte die Antwort eines konservativen Rathsmitgliedes, der sagte, daß Verräter am König er schössen werden sollten. Ter Antrag für die Bewilligung wurde angenom men. Im Stadtrath von Southamptvl,' wurde ein Antrag, 1000 für die Krönungsfeier zu bewilligen, ,ür widersinnig und ungesetzlich erklärt, indem dadurch dem Volke etwas augezwungen werde, an das es keinen Glauben habe. ES wurde der Ueberraschung Ausdruck gegeben, daß temperenzlerische Rathsherren einen solchen Antrag unterstützten, .angesichts des Interesses,. welches der König am Bierbrauen habe, und obgleich sie wüßten, das Hazardspielen und Pferderennen der Fluch des Landes seien. Der Antrag für die Bewilligung wurde jedoch mit großer Mehrheit angenommen. Edward bleibt daheim. London, 13. März.' Die Daily !Mail" macht bekannt, daß König Cd-

ward's geplante Reise nach der Riviera aufgegeben worden ist. Eines Wohlthäters Verm ä ch tn i ß. London, 13. März. James Dick, der sogenannte Eummi-König", der am 7. März in Glasgow starb, vermachte 100,000 zur Vertheilung unter seine Angestellten und den Rest seines Vermögens für Wohlthätigkeitzwecke. Sein Cassirer erhält 5000, sein Koch 2000 und andere Angestellte im Verhältniß. Mehr Kriegsschiffe. London, 13. März. DaS briti sche Marineamt hat mit verschiedenen Schiffsbau Gesellschaften Contracte abgeschlossen sür den Bau von fünf Kreuzern erster und zwei 'Kreuzern dritter Klasse sowie von zwei Schlacht schiffen. Spanien. Die Ministerkrisis. Madrid, 13. März. Der Premierminister Senor Sagasta benachrichtigte heute die Königin Regentin, daß das Kabinet zurückgetreten sei, als es hörte, daß der Rücktritt des FinanzMinisters Senor Urzaiz unwiderruflich sei. Die Königin ersuchte Senor Sa

gasta, ein neues Kabinet zu bilden, welches alle Sectionen der liberalen Partei umfasse, doch lehnte er das Anerbieten ab. Die Königin - Regentin wird sich jetzt mit den Präsidenten der Kammern in Verbindung setzen, in der Hoffnung, eine Methode zur Sicherung eines repräsentativen liberalen Ministeriums zu finden. Das Kablnet, welches heute'zurücktrat, wurde am 6. März 1901 gebildet und bestand aus den folgenden Ministern : Vremier, Senor ' Sagasta; Minister des Auswärtigen, Herzog von Almodevar; Justizminister. Marquis Tcverga; Finanzminister, Senor Urzaiz; Minister des Innern, Senor Moret; Kriegsminister, Gen. Weyler; Marineminister, der Herzog von Veragua; Ackerbau- und Handelministcr, Senor Villa Neuva; Kultusminister, Graf Romanez. Der Amtsrücktritt des Finanzmiuisters Senor Urzaiz' war die Folge der Weigerung des Finanzcomites, seine Vorlage für Beschränkung der Gerechtsame der Banken von Spanien gutgeheiß:. Kleinasien. Durch Erdbeben zerstört. Wien, 12. März. Die Neue Freie .Presse" bringt heute eine Nachricht aus Konstantinopel, daß die Stadt Kyankari, nordöstlich yon Angora, in Kleinasien, am 12. März durch ein Erdbeben vernichtet wurde. Nähere Nachrichten über die, Katastrophe sind noch nicht eingelaufen. Kyankari hat 20.000 Einwohner. K o n st a n t i n o g e l, 13. März. Die Stadt Tschengeri in der Provinz Kastamuni, Kleinasien, wurde am 8.1 März durch cm Erdbeben vollständig zerstört. Vier Personen wurden getödtet und hundert verletzt. ' Dänemark. -Der I n s e l v e r k a u f. Kopenhagen, 13. März. Ter Vertrag für den Verkauf der dänischwestindischen Inseln an die Ver. Staaten kam heute zum ersten Male in ossener Sitzung des Folketing zur Sprache. Der Premierminister Dr. Deuntzer erklärte in Beantwortung der Fragen mehrerer Redner, Dänemark handle im besten Interesse der Inselbewohner. Die Ver. Staaten hätten während der Unterhandlungen durchweg den besten Willen und freundliches Entgegenkam men gezeigt. Der Minister sprach die Ueberzeugung aus, daß die große Republik den Inseln eine bessere Stellung in der Welt .geben könnten und wjirden, als sie je zuvor genossen hätten. Kopenhagen, 13. März. Aus den dänisch westindischen Inseln hier eingetrossenen considentielle Nachrichten besagen, daß unter den Farbigenj daselbst eine große Aufregung herrsche, weil sie glauben, daß der Ver kauf der Inseln für sie allgemeines Stimmrecht und das Recht, Aemter zu bekleiden, bedeute. Cs würden, töie der Bericht besagt, ernstliche Ruhcstö rungen befürchtet, wenn der Verkauf nicht abgeschlossen werden solltc. Venezuela. Die Revolution. San Juan, P. R., 13. März. Aus Venezuela hier eingetroffene Nachrichten besagen, daß die Lage in Bezug auf die Revolution eine 'unveränderte ist. . Die Rebellen sind sehr rührig und es heißt, daß sie in letzter Zeit erfolg.

reiche Gefechte mit den Regierung--truppen in der Nähe von Carupano, Guiria und Pilar gehabt, jedoch noch keine Häfen oder Städte eingenommen haben. In der Nacht des 8. März erschien der Revolutionsdampfer Boli var" vor Carupano, nahm eine Launch weg und verschwand am Morgen, ohne Leute an's Land zu setzen oder den Ort anzugreifen. Einige Stunden später trafen die Regierungs - Kanonenboote Restaurador" und Miranda" bei Carupano ein, in der Absicht, die Bolivar" anzugreifen. Der Dampfer soll in der letzten' Zeit stark gelitten haben und Präsident Castro hofft ihm bald ganz den Garaus zu machen. Chili. - Der Grenzstreit. Santiago, 13. März. Es wird officiell bekannt gemacht, daß leine direkte Beilegung des Grenzsireits zwischen Chili und Argentinien erzielt worden ist, doch daß, im Falle ein da hin gehender Vorschlag Gemacht werden sollte, Chili ihn in Erwägung ziehen Wird. Meriko. Neues H a n d e l s ge b i e t ' f ü r Spanien. Mexico City, 13. März. Mittheilungen aus Spanien zufolge sind Vorbereitungen im Gange, um zwei neue Dampserlinien zwischen spanischen und Häfen des Golfs von Mexico in's Leben zu -rufen. Wie die , Interessen-

ten der betreffenden Linien behaupten, kann Spanien Kleidungsstücke der catatonischen Industrie, Fleisch- und FischConserven, Oliven Oel, getrocknete Früchte und spanische Specialitäten billiger liefern als jedes' andere Land und es werden daher Anstrengungen gemacht, um sich diesen Handel zu sichern. Die spanische ist die zahlreichste unter den Fremdencolonien in Mexico, vielleicht zugleich auch die reichste. Italien. Streikwirren. Venedig. 13. März. Abtheilungen Kavallerie sind heute von Padua nach den verschiedenen Tistrik-ten-abgegangen, in welchen Unruhen in Folge von Streiks der Landarbeiter herrschen. Auch von Ferrara sind Truppen abgegangen, um im Cop-paro-Tistrikt Ruhe zu stiften. . China. Friedlich. Ten Tsin, 13. März. . Auf In struktionen aus Peking hin sind der amerikanische, französische und britische Coniul im Begriff, den Streit über die Missionslündereien in freundschaftlicher Weise zu schlichten. Steuererpressung. C a n t a n, 13. März. Es herrscht hier große Unzufriedenheit über die hohen Steuern, welche die Mandarine unter dem Vorwande erheben, daß die Gelder zur Zahlung der Kriegscntschadigung nöthig seien. Die Kaufleute haben ein Gesuch an den Vice König gerichtet, in welchem sie die Be fürchtung aussprechen, daß das Vorgehen der Mandarine, zu einem Aufstand führen werde. Nehmen das Geld. Peking, 13. März. Die Ban-kiers-Commissiön nahm heute die Fe-bruars-Rate der chinesischen Kriegsentschädigung im Betrage von 1,820,000 Taels an, zur großen Befriedigung. der auswärtigen Gesandten. Ostafrika. Sklavenbefreiung. L i s s a b o n. 13. März. Truppen der portugiesischen Regierung griffen kürzlich zwölf befestigte Niederlassun gen der Sklavenhändler in der Nähe der Pemba-Bai, in Portugiesisch Ostafrika, an, vertrieben nach langem, hartnäckigem Kampfe die Händler und befreiten 700 Sklaven.

Cchiffsnachrichten. Angekommen: Liverpool: Jvernia" von Boston. Boston: . Saxonia" von Liverpool. New York: Westenland" von Philadelphia nach Liverpool. Genua: Lahn" von New York. Hamburg: Palatia" von New York. . . Abgefahren. Hongkong: Empreß of Japan" nach Vancou'ver. Bremen: Crefeld" nach New York. Queenstown: Noordland" nach Philadelphia; Teutonic" nach New York. : , Antwerpen:. .Nee er land" noch Philadelphia. Rotterdam:, .Ryndam" nach New York.

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