Indiana Tribüne, Volume 25, Number 172, Indianapolis, Marion County, 13 March 1902 — Page 4

Jnoilnill rivttne, z. März 1902;

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Indiana Tribüne. Herausgkctkn von der ut,btrg C. . Indianapolis, Ind. Harry C. Thudlum Präsident. Geschaftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHOE 2.

Entereil 2t the Post Ocff.e of Indianapolis as second dass matter. Ze Grenzen der drahtlosen Tele graphie. Seit die Kunde von dem angeblichen Erfolge Marconi's in der BeNutzung der drahtlosen Telegrclphie über den ganzen Atlantischen Ocean hinweg ihre Runde durch die Welt geinacht hat, sind viele Stimmen laut geworden, die sich theils in begeisterten Worten über das großariige Ereignis ergangen, theils mehr .oder weniger starke Zweisel an-der Bedeutung der Nachricht geäußert haben. Große ErWartungen sind bereits an die sich nun vermeintlich ergebende Entwickelung der überseeischen Telegraphie geknüpft worden, man hat von einer B:-' drohung des bisherigen Systems untermeerischer Kabel gesprochen, kurz, es ist hie und da eine Stimmung zutage getreten, als oo nunmehr auf einem sehr wesentlichen und für die Praxis ganz besonders wichtigen Gebiet: der Technik eine vollkommene Revolution bevorstehe. Allerdings haben auch manche Sachverständige zur Äorsicht gemahnt und geradezu behauptet. dfc Marconi in dem Glauben, die' von der englischen Küste ausgesandten Signale in Neufundland durch das Telephon vernommen zu haben, einer Täuschung anheimgefallen sei. Und selbst wenn Marconi das ganze Alphabet der Morse-Telegravhie thatsächlich von England nach Amerika durch Actherwellen hinüberschicken könnte, so würden die Schwierigkeiten einer AusNutzung dieses Erfolges doch erst beginnen. Derartige Aeußerungen hat man, wie bereits gesagt, hin und wieder zu hören bekommen und gelesen. Besonders verdienstlich aber ist ein Aufsatz, den der Londoner Electririen" über die Grenzen der drahtlosen Telegraphier veröffentlicht und. der, wie der Versasser ausdrücklich sagt, der Verpflichtung genügen soll, den übertriebenen, im Publikum weit verbreiteten Schlüssen entgegen zu treten, die auf den neuesten Versuchen von Marconi und deren angeblichen Erfolgen aufgebaut worden sind. Im folgenden sind die interessanten Aus führungen des englischen Fachblattes in ihren wesentlichen Punkten in freier Uebersetzung und mit Erläuterungen wiedergegeben: Es ist wohl möglich, daß Marconi irgend welche telegraphischen Signale deZ Morse-Alphaöets zwischen England und Amerika vermitteln kann, es ist Zedoch gewiß. daß er dies bisher noch nicht gethan hat. . Nehmen wir aber an. er sei dazu bereits im Stande. so würde er doch .die größten Schwierigkeiten noch zu überwinden und einen weiten Weg von diesem Erfolge bis zu einer regelrechten Uebertragung von Depeschen zurückzulegen haben. Wenn er mit einer Station auf Zeder Seite des. Atlantischen Oceans beginnen würde, so würde er folgende Schwierigkeiten finden: Die ungeheure elektrische Kraft, die zur Übertragung elektrischer. Wellen auf tnt so große Er?tf-rnung nöthig ist. würde es unwahrscheinlich machen. mehr als vier oder höchstens fünf Worte m der Mmute zu telegraphircn. Die grcße Höhe der erfordert!chen Signalmaste würde häufige Unterbrechungen durch Stürme erwarten lassen. Ferner würde zu bedenken fein, daß die Sianale in jedem bclie biqen Augenblicke durch andce elektrische Wellen, die z. B. von einem Oceandampfe? mit derselben Wellenlänge und verhältnißmäßig nahe einer der beiden Stationen ausgesandt werden, unterbrochen oder wenigstens unleserlich gemacht werden konnten. Auch cmUi Stationen für- drahtlose Telegraphie auf dem Lande würden, sofern sie elektrische Wellen von der gleichen Lange benu en. -mit der Arbeit der transatlanti chen Apparate in Streit gerathen. Wenn die drahtlose Tele i graphie über den Atlantischen Occan möglich wäre, so würde ja außerdem Niemand in England oder Nordamerika. in Wirklichkeit noch auf einem weit größeren Thc,ile"des Erdgebietes. daran gehindert sein, für sich einen ähnlichen Apparat aufzustellen und mit diesem jedes Wort jeder Depesche fortgesetzt aufzufangen, das den elekt rischen Wellen anvertraut wird, wie geheim es auch nach der Absicht des Absenders und Empfängers hätte sein sollen. Auch von all' diesen sehr gewichtigen Einwanden 'oll zunächst einmal aoge sehen und vorausgesetzt werden, daß Marconi aller der. darin liegenden Schwierigkeiten Herr werden könnte. Auch dann würde er wahrscheinlich noc? Nicht besonders wichtige Ergeb nisse in der transatlantischen Tele araphie ohne Draht erzielen. Flln Werte in der Minute, die höchste Lei slung, die man dem System für die

beschriebene Entfernung zutrauen

ann, ist nicht gerade diel; Marcorn aber strebt nach Größerem und muß thun, wenn er Mit den bestehenden Einrichtungen in Wettbewerb' -treten will. Hier wird er aber noch ganz andere Hindernisse finden. Um die Leistungsfähigkeit einer transatlantischen Telegraphie zu steigern, wird er auf beiden Seiten eine größere Zahl von tationen errichten munen. indem er sie . zu Paaren vereinigt und jede mit lektnschen Wellen von bestimmter Länge arbeiten läßt die. nur für ein gewisses Prat auf der gegenüberlie genden Sei:: des Oceans bestimmt und zur Ausnahme geeignet sind. Es wird dabei angenommen, van vieie zehn Paare von Stationen hüben und drüben untereinander so auf die Welenlänge abgestimmt sind, daß die Thätigkeit jeder einzelnen mit der d:r übrigen Stationen nicht collidirt. Auch mit einer solchen Anordnung vürde Marconi bald am Ende der Leistungsfähigkeit stehen, weil nämich die Schwankungen, in der Lange der - elektrischen Wellen gar nicht so bedeutend sind, daß eine beliebige oder auch nur eine große Zahl von Stationeu nach dem erörterten Grundsatze geschaffen werden könnte. Nach der bisherigen praktischen Erfahrung können mcht mehr als zehn verfemedene Wellenlängen benutzt werden, wenn die einzelnen Apparate bei ihrer hätigkeit einander nicht stören sollen. Das würde so viel hcißen. als daß Marconi höchstens zehn Stationen auf jeder Seite des Atlantischen Oceans einrichten könnte, und er würdcn mit diesen also höchstens 50 Worte in der Minute telegraphirt werden können. Abc-r auch dieses Mazimum .-vürde sich in Wirklichkeit nicht erreichen lassen, denn einige dieser zehn Stationen werden immer in Gefahr sein müssen, durch die Thätigkeit ähnlicher Apparate auf Schisftn oder anderen Stationen matt gesetzt zu werden, weil eben sämmtliche verfügbaren Wellenlängen in Benutzung sein solen. sodaß jede anderswoher durch den Aether geschickte Depesche in Jnterferenz treten würde, mit der sie eben die gleiche Wellenlänge besitzt. Falls Marconi den ganzen Vorrath elektri scher Wellenlängen für die transatlantische Telegraphie erschöpfen will, so bleiben keine. übrig, die außerdem für dcn drahtlosen Verkehr auf den chifsen oder benachbarten Landstrccken ausgenutzt werden könnten. In der That, wie soll noch irgend ein Sazlsf die drahtlose Telegraphie verwenden können, wenn über den ganzen Atlanischen Ocean hinweg dauernd ein ganzer Strom von elektrischen Wcllen gesandt wird. Ferner ist noch zu beachten, daß' die stets im Bereiche der Möglichkeit liegenden Störungen durch Stürme sowie der Mangel der ÄcHeimhaltung der Depeschen durch die Vermehrung der Stationen noch verzehnfacht werden -wurde. Dazu kommt nun noch die ganz besonders bcdeutsame Erwägung, daß diese zehn Stahonen an jeder Seite . des Oceans, orübcn in Canada. Hüben in England, nicht nur die Höchste Zahl für einen Punkt in Amerika und für einen Punkt in England, sondern für die ganze atlantische Küste bedeuten würden. Sind diese zwanzig Stationen an dcn gesammten Küsten in Thätigkeit. so wi de es unmöglich sein, an den europäischen und den nordamerikaniscben Küsten noch irgend eine andere Station zu erreichen, ohne daß diese durch die Arbeit der transatlantischen Stat.oncn beeinflußt oder vielmehr vollkommen behindert werden würde.' Die Errichtung von zwanzig Stationen für den transatlantischen Verkehr in der zur Erfüllung des Zwecks nothwendigen Größe würde bereits ein gigantisches Unternehmen sein, und doch würde, wie gesagt, die Gesammtleistung nicht mehr als fünfzig Worte in der Minute betragen und durch Unterbrechungen sowie durch die stets zeltweise nothwendigen dienstlichen MitHeilungen und durch mancherlei andere Ursachen für die praktische Aus Nutzung noch eingeschränkt' werden. Es läßt sich somit klar voraussehen. daß das Aeußerste. !oas Marconi auf diesem Wege wurde erreichen können, an Werth noch nicht mit einem einzigen atlantischen Doppelkabel auf eine Linie zu stellen wäre. Gleichzeitig aber würde die wirkliche Benutzung der drahtlosen Telegraphie für den Verkehr von Schiff zu Schiff und der Schiffe mit den Küsten unmöglich geworden sein, und es würde nicht genug bedauert werden können, wenn diese Verwerthung dem Ehrgeiz, die Oceane mit drahtloser Telegraphie zu überspannen, geopfert werden sollte. Eine Grenze der drahtlosen Telegraphie muß aber noch schärfer in's Auge gefaßt werden. Bei Laien besteht im Allgemeinen die Vorstellung, daß die elektrischen Wellen in gerader Linie von Station zu Station gehen, ohne sich in weiteren Räumen desLuftmeeres zu verbreiten. Das ist aber ganz und gar nicht der Fall, vielmehr erleiden die elektrischen Wellen eine sehr bedeutende Zerstreuung. Wenn man durch ihre Vermittelung eine Depesche von England nach Ametika oder umgekehrt senden würde, so könnte sie in St. Petersburg ebensogut wie in Nordafrika'in Empfang genommen werden. Sollte Marconi seine trans

atlantische Telegraphie durchführen, so würden sich die Signale ' über ganz Europa verbreiten, nach Norden sogar bis Spitzbergen, nach Osten bis an das Uralgebirge und nach Süden bis an die Goldküste von Guinea. Jeder dazu eingerichtete. Apparat,', der sich auf diesem ungeheuren ' Gebiete befände., würde in der' Lage sein, die transatlantischen. Depeschen aufzufangen. Es. ist mitgetheilt worden, daß Marconi auch eine Verbindung durch drahtlose Telegraphie von England

nach ' Südafrika herzustellen beabsich-.-tigt hat. Alsdann wurde er den ganzen Atlantischen Ocean und noch ein größeres Gebiet darüber hinaus mit diesen - afrikanischen Wellen über schwemmen und wiederum die Verbindung mit Amerika unmöglich mächen. Da zur Anwendung des Systems auf so große Entfernungen Signalmaste von 60 Meter oder noch größerer Höhe benutzt werden müßten, wurde es durchaus unmöglich sein, die elektrischen Wellen an einer Verbreitung nach allen Richtungen zu hindern. Wenn man nun noch bedenkt, daß doch auch noch andere Staaten und andere Leute als England und Marcorn sich mit der drahtlosen Telegraphie beschäsiigen und sie in einem gewissen Raum zur Anwendung bringen wollen, so kann man sich eine Vorstellung von der babylonischen Sprachverwirrung machen, die im Aether entstehen würde, wenn die Pläne Marconi's in anderen' Ländern Nachahmung' finden sollten.. Was ist ein Kurzschlufz? Bekanntlich wird neben anderen, Urfachen der Brandkatastriphe, der das Stuttgarter Hoftheater zum Opfer lel, auch eine Zündung infolge elektrichen Kurzschlusses angenommen. Diec Erscheinung wird seit Einführung der elektrischen Beleuchtung überhaupt häufig die Ursache qefährlicher Brände. Im Allgemeinen nennt man Kurzschluß jeden in einer elektrischen Leitung durch Fehler und Beschädigung s Jsonerunqsmaterials sich bilden den Nebenweg für den Strom, der sich immer den möglichst kürzesten Weg sucht, um zu seiner Unsprungsstelle zurückzukehren. Wird nun z. B. die JsoUerung der Lenunasdrabte, meist um sponnene Guttapercha, aus irgend einer Ursache, es sei hier nur . an die m London und Paris vorgekommenen Falle der Zerstörung der Isolierung durch Rattenbiß oder durch Spatenstiche erinnert, beschädigt, so wird in dem eigentlichen Stromkreis der elekirische Strom geschwächt, während er in dem sich bildenden kürzeren Nebenschlusse ein Glühen der Leitungstheile herbeifuhrt, das die Uriache gefahrllcher .Brände , werden , kann. Einen Scbutz gegen diese Gefahr bietetie von Edifon erfundenen Bleisicherungen, die darin bestehen, daß an passenden Stellen, namentlich an allen Verzweigungspunkten der Leitung Bleistreifen eingeschaltet werden, die so abgemessen sind, daß sie schmelzen, wenn ein stärkererStrom durchstießt, als der jenige ist, den ne noch gerade aushalten sollen. Dadurch wird ein fast augenblickliches Unterbrechen des Stromes herbeigeführt. Eine besonders wichtige Rolle spielen diese Sicherungen. die jetzt zum Theil aus Silberstreikn hergestellt werden, bei der Anläge der Glühlampenleitungen, wo sie der Zerstörung der aeaen stärkere Ströme besonders empfindlichen Glühlampen vorbeugen. Eine besondere Art des Kurzschlusses ist auch die Ur sache des Versagens der elektrischen Akkumulatoren, indem sich die von. den Platten abgefallenen Mennigesillcke auf dem Boden des Gefäßes sammeln und bald eine leitende Verbindung der beiden Platten bilden. Die grökte Seeschlacht. Der östereichische Linienschiffs-Leut-nant a. D. Eduard v. Normann-Frie-densels hat eine Schrift über Don Juan d'Austria und die Schlacht bei Lepanto verfaßt, jene Schlacht, die die größte Seeschlacht genannt werden kann, denn nur in der Seeschlacht bei Salamis. 480 v. Chr.. kämpften mehr Schiffe gegen einander. In der Seeschlacht von Lepanto. 7. Oktober 1571. kämpften 208 christliche Galeeren mit :twa 80.000 Mann gegen 277 türkische Galeeren mit einer Bemannung von 120.000 Mann. Die Christen verloren 12 Galeeren, 7600 Todte und gegen 14,000 Verwundete. Hingegen erbeuteten sie 117 türkische Galeeren und 13 kleinere Fahrzeuge; 80 türkische Galeeren sanken während der Schlacht, 30 wurden von ihren Bemannungen auf den Strand gejetzt, und nur 49 türkische Galeeren entkamen. Die Türken verloren nach verschiedenen Angaben '0.00025.000 Todte, 30.00050.000 Verwundete. 5000 Gefangene. Weiter wurden 12.00015.000 auf der'türkischen Flotte befindliche christliche Nudersklaven befreit. Don 5!uan dAustria, der die riesige christliche Flotte, in der neben spanischen. Päpstließen und venetianischen Galeeren Dalmatiner und Jstrianer Schiffe kämpften, befehligte, war kaum vierndzwanzig Jahre alt. Ein unmoderner Roman. Frau Rich (als die Jungfer aus einem Noman vorliest): Als der Graf über leichtes Unwohlsein klagte, schickte die Gräsin sofort zum Arzt. Gott, wie unmodern dieser Autor ist, man schickt doch nicht zum Arzt, man- telephonir! m 1

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' ' " Feuer. , In der. Wohnung . von Edmund Whceler an der N. East Str. No. 429 brach in früher Morgenstunde ein Feuer aus, welches sofort im Keime erstickt wurde. Als die Feuerwehr an rückte, gab eZ nichts mehr zu löschen. - Kurz nach acht Uhr zntstand in der Wohnung von John S. Bremer an der W. Vermont Str. No. 618 ein Feuer, welches ebenfalls einen geringen Schaden anrichtete. .

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r. Diehl für Eoroner. Jndossirt von Arbeitern.

; In der regelmäßigen Versammlung der Pattern MakerS Vffoclation von. In dianaxolis wurde Folgendes angenommen und angeordnet, Copien an die Presse und Arbeiter'Verewigungen von Marion County zu schicken. ' ' Indianapolis, Ind., 20. Jan 1902, . 27S. Del:uzzre Str. An tte verschiedenen Handiverker'Organisationen von Marion County, Gruß: : Brüder. Wir erkennen die Thatsache an, daß organisirte Arbeiter sich nicht an pslitischen Kämpfen betheiligen auö allgemeinem Grundsatze, und doch roenn sich eine Gelegenheit offerirt, als vnt gerad? jetzt, wodurch verschiedene unserer Interessen in Betracht kommen, so ist es unsere Pflichr, der Sache Beachiunz ?u schenken ; des. halb bitten roir, ibre Aufmnksamkeü auf die Erklärung von Dr. Diehl," welcher sich für das Amt als Coroner von Marion County bewirbt, zu lenken und laden Sie zu einer Uebersicht dieses ein, warum wir denselben unterstützen stllten. , Er war immer ein treuer Anhänger der Prinzipien von 'organisirten Arbeitern während der letzten 20 Jahre. Mit den ocal Union war er von der niedriqsten bis ,ur höchsten StelluI.a stehts eng verbunden. Er war an dem General.Auös'chuß un serer National Liga für sechs Jahre, vier davon' verbrachte er in dem Amt als General Sekretär und Schatzmeister, zu seiner Ehre und deren, denen er diente. Sei. Anstrengungen, die Verhältnisse der Arbeiter.Klasse zu heben, als Delegat der amerika nischen Föderation der Arbeiter in der Convention im Madissn Equare Garden New ?)srk, etliche Jahre zurück, wodurch Anklagen eqen dm Sekretär des Schatzamtes er, hoben und bestätigt wurden, das 8 Stunden Gesetz in Sub-Contracten sür Regie rungs'Arbeiten, letzt zu haben. (Dieses Gesetz wurde nachträglich als unconstitu tionell erklärt, wegen einem in demselben enthaltenen Fehler. "Utes Resultat jedoch erwirkte eine verdoppelte Anstrengung Seitens der American Föderation of Labor, ein 8 Stunden Gesetz zu erwirken, welches ailtig ist, wodurch die Negierung ein Beispiel für ZZrivat.Corporationen setzte. Zum Schluffe möchten wir noch hinzusüaen, daß . durch die Energie, welche den treuen Amerikaner als Mann charakterisirt, Dr. Diehl durch Zleiß und Ausdauer feinen erwählten Beruf durch die Arbeitsstätte gewonnen , und wir zögern nicht, ihn im GeschäftS-Jnteresse des Countys und' der oraanisirten Arbeiter zu empfehlen, missend, daß seine Erwählung mit Genugthuung auf die zurückfallen wnd, welche ihm helfend zur Seite standen. Freunschaftlich anheimstellend

M. ft. Liaftery, Sekretär.

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