Indiana Tribüne, Volume 25, Number 171, Indianapolis, Marion County, 12 March 1902 — Page 7

Indiana Trivunc, 12 März 19112;

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Ron:? , von Emil Vl&ttioU Fortsetzung5. . Wenige Wochen fpäter war es unerträglich heiß geworden. Die oberen Zehntausend flüchteten in hellen Schaaren aus der .Stadt, in welcher, so sagten sie. man im Sommer nicht eristiren könne. Marja Markowna. welche zu Jenen gehörte, die. ob wohl, ob übel, versuchen müssen, auch zur Sommerszeit in Wien zu exisiiren. sah dieser plötzlichen Flucht mit einiger Sorge zu. Alle ihre Schülerinnen hatten sich von ibr verabschiedet und damit, büßte sie den größeren Theil ihres bescheidenen Verdienstes ein. Wenn sie nur mehr zu übersetzen hätte und diese Ueberschungen besser bezahlt würden! Sie stand in ihrer engen, heißen Stube einer nach der Schablone möblirten .Chambre aarnie" und blickte auf die staubige Straße hinaus. 5lm Sommer würde es ihr voraussichtlich recht schlecht ergehen. Aber zum Glück braucht man im Sommer weniger als im-Winter. Sie wollte sich schon durchschlagen mit Gottes Hilfe: was hatte sie nicht schon Alles erlebt und ertragen! Weit schlimmere Zeiten, wie diejenigen wa?en. die jetzt vor Ifir lagen. Und doch hatte sie sich noch immer über Wasser gehalten. Man . ertrinkt nicht so schnell !" sprach sie bei sich. Und was soll man dazu sagen: leider oder Gott sei Dank?Ihre Quartiersfrau trat ein und meldete ihr. den Besuch einer jungen Dame. Wer kann das sein?" sagte Marja verwundert. Es haben mir doch schon Alle, die ich kenne. Adieu gesagt. Ich lasse bitten." Das junge Mädchen, welches zur Thür hereinfloq und Marja mit unaestümen Geberden in die Arme stürzte, war keine Andere als Elje Koniwald. Ich mußte Sie noch, einmal sehen!" rief die Kleine und küßte Marja auf den Mund und auf beide Wangen. Neulich, als Sie bei uns waren und Abschied von uns nahmen, konnte ich 'Ihnen nicht einmal einen 5uß eben. Mama und meine Schwester waren dabei und dieser un ausstehliche Doktor '.Rosenberg da war es mir nicht 'möglich, Sie zu küssen. Die Menschen sind so herzlos und machen sich über Alles lustig auch über meine Schwärmerei für Sie. .Und darum hielt ich neulich an mich und reichte Ihnen blos förmlich die Hand. Ich war damals schon sest entschlossen, zu Ihnen zu kommen und Ihnen nach meinem Herzensbedürfnisse Lebewohl zu fagen. Und da bin ich nun!" fchloß sie, ganz athem los vom vielen Küssen und hastigen Sprechen. Das ist lieb von Ihnen, daß Sie da sind sagte Marja, die sich eines Lächelns nicht erwehren konnte. An Elses Schwärmerei für sie glaubte sie nicht recht. Ohne Zweifel will sie etwas von mir," dachte sie. Aber was?" Recht heiß ist es hier!" rief Elfe und fächelte sich mit dem stark parsümirten Taschentuche Kühlung zu. Sie bewohnen eine furchtbar heiße Stube, Fräulein Marja. Halten Sie es denn hier aus?" Wie Sie sehen ja. Und im Winter war es mir sehr angenehm, daß meine Stube nach dem Süden hin gelegen, ist. Im Winter freut man sich über . jeden Sonnenstrahl. Und die heißen Sommermonate gehen auch schnell vorüber." Warum ziehen Sie nicht lieber auf das Land?" fragte Elfe. In Wien ist es zur Sommerszeit abscheulich. So leer alle Welt geht fort und dieser Staub und Dunst und diese Hitze! Ich würde sterben, wenn ich im Sommer hier bleiben müßte!" Man stirbt nicht so schnell," erwiderte Män'a mit einem Lächeln. Bedenken Sie. dan die weitaus größere Zahl der Wiener im Sommer hier bleibt und darum doch nicht gleich stirbt." Das ist wahr," sagte Else. Daran habe ich niemals noch gedacht. Und übrigens ist es anderswo auch nicht viel besser als in Wien. - Wenn man auf dem Lande nicht Gesellschaft fände, würde man sich zu Tode langweilen." . Wohin gehen Sie zuerst?" fragte Marja. Nach Karlsbad, wenn ich nicht irre?" Ia, ' nach Karlsbad. Mamas wegen. Sie muß 'dort die Kur gebrauchen. Karlsbad ist mir fürchterlich. Dieser unleidliche Doktor Rosenberg wird auch hinkommen weil wir dort sind, natürlich. Gott ! wie lästig mir dieser Mensch ist !" Er würde sich sehr unglücklich fllhlen. könnte er Sie hen," bemerkte Maria. O nein ! Denn er weiß bereits, wie ich über ibn denke. Schon zweimal habe ich ihm einen Korb gegeben und doch ist er nicht abzuschütteln. Die reine Klette ! Was soll man mit einem so aufdringlichen Menschen machen ? Mama meint, daß ich gut daran thäte, ihn zu heirathen. Es ist wahr, daß er keine schlechte Partie ist ... . er hat Vermögen und . seine

Kanzict wird tym um ver Jen aucy etwas eintragen." Vorläufig Hat er noch blutwenig zu thun. Einem jungen Advokaten schenkt Niemand Vertrauen. Aber wenn er auch der gesuchteste Ädvokat in aanz Wien wäre .... ich möchte ihn nicht zum Manne haben. Und es ist mir schrecklich, )aß er uns nach Karlsbad nachläuft. Und von Karlsbad a.ehnSie nach Ostende, nicht wahr ?" Nein, nach Gmunden," sagte Else in sehr bestimmtem Tone, wurde aber feuerrotb. . ' Wieso nach Gmunden ?" wiederholte Maria verwundert. Ihre Mama sagte doch, daß Sie Beide Ihre Schwester und Ihren Schwager nach Ostende begleiten würden." Ja, Mama sagte so." sprach Else und spielte mit ihrem Sonnenschirm. Aber ich habe sie bestimmt, unser Programm zu ändern. Ich bin nicht gern mit meiner Schwester beisammen. Sie bringt mir kein Glück. Und außerdem .... habe ich gewichtige Gründe, nach Gmunden gehen zu wol len." Wird Doktor Rosenberg Ihnen auch dorthin folgen ?" fragte Marja. Gott fei Dank, nein ! Und nun leben Sie wohl, Sie Süße ! Werden Sie mir manchmal schreiben'?" . Gerne." Das ist himmlisch! Schreiben Sie mir in russischer Sprache, ja ? Daß ich nicht aus der Uebung komme. Noch einen Kuß." Sie umarmte Marja und küßte sie au die Lippen. So. Veraessen - Sie mich nicht ganz." Sie riß sich los und eilte zur Thüre hin, kehrte jedoch auf halbem Wege wieder um. Noch eine Frage," sagte sie zögernd. Wann sahen Sie ihn zum letzten Male ?" Ihn ?" sprach Marja in fragendem Tone nach. Meinen Sie ... . Erwin Hollburg ?" Naturlich meine ich ihn. Wen denn sonst? Er besucht Sie wohl sehr oft?" v Im Gegentheil. Ich habe wenig Zeit dazu, Besuche zu empfangen. Er war in den letzten Wochen nur einmal beimir, um mir seine Bücher zu über bringen, und da traf er mich nicht an." Das .muß Ihnen furchtbar leid gethan haben ! Und Sie schreiben ihn darauf nicht, um ihm das zu sagen?.Nein." ' ' Wirklich nicht ?" fragte Else m ungläubigem Tone. Warum denn nickt?" . Weil ich es nicht für nothwendig hielt. ' Er kam zu mir und verfehlte mich .... was ist denn dabei ?" Sie machen sich eben weniger aus ihm als ich," sprach Else mit jrinem Seufzer. Gott, wenn ich an Ihrer Stelle wäre !" Marja schaute schweigend vor sich nieder. Ich schrieb ihm von Venedig aus," fuhr Elfe fort. Er aber ließ meinen Brief ohne Antwort, und. seit wir wieder hier sind, hat er uns kein einzigesmal besucht. O bitte, liebes, goldenes Fräulein Marjc-, erinnern Sie ihn an uns. an.... mich, wenn Sie ihn sehen sollten. Leg?n Sie ein gutes Wort für mich bei ihm ein !" ' Gern. Aber sagen Sie mir : ist denn irgend ein Mensch es werth, daß wir uns so sehr um ihn bemühen V Ich liebe ihn !" rief Else und fing zu schluchzen an. Ich liebe ihn so sehr!" Freilich, dann.... will ich schweigen." Ihre Hand glitt sanft über Elses glänzend-schwarzen. , krausen Scheitel. Diele Krankheit, welche wir Liebe nennen, soll AÄes entschuldigen und Alles begreiflich machen. Wir räumen dieser Krankheit eine viel zu große Rolle in unserem Leben ein. Glauben Sie mir." Sie haben leicht reden," entgegnete Else. Sie sind nicht verliebt." Und selbst wenn ich es wäre.... oder vielleicht einmal war.... würde ich doch dasselbe sagen. Unsere Unabhängigkeit müssen wir uns immer zu bewahren trachten. Kein 'Mensch

Was die ran dem Carklui erüankl. Wharton. Texas, den 31. Januar, 1901. Ehe ich Wine of Cardu! und Thedferds Black - Draught zu gebrauchen begann, hatte ich beinahe den Versuch aufgegeben, Erlösung von meinen Leiden zd erlangen. Mein Monatsfluß dauerte nicht länger, als zwei Tage, und ich hatte Krämpfe im Unterleibe, und die Glieder schmerzten. Meine Augen und Nase wurden wund. Seit ich aber Wine of Cardui und Thedford's Black Draught nehme, ging dieser Monat ohne Schmerzen vorüber. Ich befinde mich, wie neugeboren. Ich empfehle allen leidenden Frauen, Wine of Cardui zu gebrauchen. Ich verdanke meine Gesundheit Ihrem wunderbaren Woman's Relief". Mrs. A. D. PaZge. Warum sollte eine Frau zögern, Wine of Cardui zu gebrauchen, wenn sie Frau Paige's einfache, aufrichtige Geschichte gelesen hat?

regulirt die Menstruation und kurirt alle Unpäßlichkeiten, welche durch unregelmäßigen Fluß verursacht werden. Es giebt keine Entschuldigung für irgend eine Leseun dieser Zeitung ' allmonatlich zu leiden. Glaubt Ihr, daß' Frau-Paige auch nur einen einzigen Tag leiden würde, nachdem sie nun weiß, was es bedeutet, gesund und kräftig zu sein? Ihr werdet Euch bald wie eine ganz andere Frau befinden, wenn Ihr Euch heute bei Euerm Apotheker eine Flasche Cardui - Wein holt, und sie nach Anweisung gebraucht. Frau Paige ist nur -eine unter Tausenden von Frauen, die sich Linderung durch CardurWein verschafft haben.' Er kurirt den Weißfluß, Gebärmutterfall und alle Frauenleiden". , Probirt ihn! Vkgkn Rath und Litcratur schreibe man, mi Angabe der Cymdtowe. an "The Ladies' Advisory Department", The Chattanooea Medicin Company, Chattanooca, Tennesse. .

! darf jemals eine so große Macht über uns gewinnen, auf daß wir seinetwegen Dinae begeben, die wir vor unserem Gewissen nicht rechtfertigen können." Das ist mir zu hoch." sagte Elfe. Ich weiß nur, daß ich liebe, und daß ich nichts unversucht lassen werde, um mir Gegenliebe zu erzwingen. Und darum bitte ich Sie noch einmal, ihn an mich zu erinnern und ihn günstig für mich zu stimmen. Sie sind so schön, so gut, so groß! Sie werden ihn mir lassen, nicht wahr ?" Ee gehört mir ja nicht," erwiderte Marja. die sie auf's Neue umarmende Else sanft von sich drängend. Und ihn an Sie erinnern und zu ihm gut von Ihnen reden.... dieses Wenige will ich gerne thun.Tausend Dank ! Leben Sie wohl und vergnügt, Sie Liebe. Süße, Schöne ! Auf Wiedersehen im Herbste. Und wenn Sie mich als seine Braut wiedersehen' sollten...." Dann werde ich mich über Ihr Glück vom Herzen freuen," fiel Marja ein. Gott schütze Sie." - Ich muß mich zusammennehmen," sagte sich Marja. muß Geduld lernen. Das thut mir noth und wird mich stählen zu dem Kampfe, der mir bevorsteht." Sie fetzte sich an den Tisch und begann zu schreiben. Aber es fiel ihr nicht leicht. Sie war nicht bei der Sache. Die Schwüle in der Stube wurde mit jeder Minute drückender. Die Strahlen der sinkenden Sonne legten sich grell und fengend auf die verstaubten Fensterscheiben.- Marja that einen schweren Athemzug und machte Miene. Papier und Feder von sich zu schieben. Aber sie bezwäng sich und schrieb weiter. Eine Viertelstunde mochte verganaen sein, als abermals ihre Quartiersfrau das Zimmer betrat und Marja eine Visitkarte überreichte. Marja überflog den Namen, welchen das Kärtchen trug, mit den Augen und zuckte leicht zusammen. Es war der Name desjenigen, von welchem sie vorhin gesprochen und an welchen sie in diesem Augenblick gedacht hatte. Soll ich den Herrn, eintreten lasse,n ?" fragte ihre Wirthin. Maria nickte blos mit dem Kopfe. Sie war blässer worden und ihr Herz klopfte schneller als vor einer Minute.. ...... 6. Er kam rasch auf sie zu ein glückliches Lächeln umspielte seine Lippen. Ich freue mich herzlich. Sie zu Hause zu finden," sagte er, ihre Hand küssend. Darf ich ein wenig verweilen ?" O ja ! ' Natürlich ' dürfen Sie,antwortete Marja mit erzwungener Ruhe. Setzen Sie sich. Sie sehen ganz erschöpft aus." Daran ist die Hitze schuld," sagte er und fächelte sich mit dem Taschentuche Kühlung zu., Ich vertrage diese Wärme nicht. Auch habe ich heute viel geschrieben. Ich will noch einen Roman fertig bringen, ehe ich abreife." Wolzin gehen Sie V fragte Marja. Vorerst an's Meer, nach Abbazia, und dann nach Gmunden." Ah ! Jetzt fange ich an, zu verstehen," fagte sie langsam. Er heftete einen fragenden Blick auf sie. . Was meinen Sie damit V Wissen Sie, wen Sie in Gmunden antreffen werden ?" entgegnete sie. Nein. Das heißt, ich werde voraussichtlich eine Anzahl von Bekannten dort finden ; nur weiß ich nicht, auf . wen Sie abzielen. Ich bin von eine? Mir wohlwollenden Familie ein geladen worden, in ihrer Villa zu wohnen, und da ich keinen Grund' hatte. Nein zu saaen und den Traun see sehr liebe, nahm ich die Einladung an. Die Leute sind ebenso gastfreundlich wie rücksichtsvoll. Ich werde in ihrem Haufe durchaus mein eigener Herr fein und thun und lassen können, was mir beliebt. Wenn dem nicht so wäre. würd ick die Einladung ausge-

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schlagen haben. Aber von wem Iprachen Sie denn ? Wem. soll ich in Gmunden ' begegnen ? Jemandem, der mich interessirt ? Das könnte nur von Einem Menschen gesagt werden, und dieser Eine." er schaute sie an, ist es nicht, das weiß ich." Es ist ein junges Mädchen, das nur Ihretwillen nach Gmunden geht," sagte Marja mit einem schwachen Lächeln. , Er blickte zu Boden und schwieg. Und das mich bat, Sie an ihre kleine Person zu erinnern und das Sie lieb hat," fuhr Marja fort. Nun habe ich meine Botschaft bestellt und.! nun wissen Sie ohne Zweifel, von XotrC die Rede ist." Sein Gesicht war sehr ernst, beinahe finster geworden. Da Sie die Rolle einer Vermittlerin zu lieben scheinen." sagte er mit nicht ganz sicher klingender Stimme, warum gehen Sie nicht weiter und rathen mir einfach, dieses zunge Mad chen zu heirathen ? Vielleicht thue ich Ihnen und ihr den Gefallen, wenn Sie im Ernst wünschen, es möchte gcscheben.- . Marja beugte sich 'ein wenig nach vorne. - Sind Sie mir böse ?" fragte sie leise. Böse! Mein Gott. nein. Aber diese Gleichgiltiakeit aegen mich, die so weit geht, meine Aufmerksamkeit auf eine Andere lenken zu wollen, 'ist doch . . . ." Er verstummte, kehrte das Gesicht zur Selte und zerrte an dem Taschen tuch, das er noch immer in den Händen hielt. Sie mißverstehen mich gänzlich, sagte Marja ernsthaft Gleichgiltig sind Sie mir nicht. Aber .... Aber Sie lieben mich nicht." erqänzte er erregt und voll Bitterkeit Sprechen Sie es nicht erst aus. Ich mag es nicht hören. Es tst genug. daß ich es weiß auch ohne daß Sie mtr es sagen.Marja verharrte in Schweigen. . Es ist wohl unnöthig. Sie erst zu fragen, ob meme Bucher Ihnen gefal len haben." hob er nach einer Pause in verändertem Tone an. Wenn sie Ihnen aefollen hätten, würden Sie es mir von selber gesagt haben. Vielleicht aber haben Sie sich noch nicht die Mühe genommen, sie zu lesen ?" schloß er fragend und richtete die Augen auf sie. (Fortsetzung folgt.) ' Beruhigung. Dame (zu einem Bauern): Ihr Junge da wirft fortwährend mit Aepfeln nach den Leuten, und Ihr duldet es ? !" Vater : Warum denn net heuer haben wir ja g'nug r Verzwickte Definition. Lehrer: Wer von Euch kann mir n-. klären, was man unter hinterlistig" versteht?" Der kleine Willy: Hinterlistig ist, wenn man thut, als ob man Einem nichts thäte, und thut ihm doch was." . Das beste und zuverlässigste Mittel cgen alle Hals, und Brust- Leiden nr Dr. Bull's Husten Syrup. Er kurirt Husten, Hcistrkcit, Erkaltung, Keuchhusten, Lungensucht, Lung-en-Entzündung, und Schwindsucht selbst wenn schon weit vorgeschritten. MM Kurirt rasch und sicher Husten und Seiscr keit. und kostet nur 25 Cents die Flasche. Hufschmied. kg. W- Kniqht, 103 Virginia Avenue und 215 Ost Äarvland St. Neues Tel. Ab.

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