Indiana Tribüne, Volume 25, Number 171, Indianapolis, Marion County, 12 March 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne. 12; Marz 1902.

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Lebewohl ! Prinz Heinrich's Abreise von , den Gestaden Amerika's.

Abschiedsscenen an Bord des Hamburger Dampferö Deutschland." Verheerende Stürme in Omaha, Nebr., und Dallas, TeraZ. Ausdehnung des großen Arbeiter' streiks in Boston. . Jllinoistag auf der Ausstellung in Charleston, S. C. Prinz Heinrich's Abschied. New York, 11. März. Prinz Heinrich von Preußen fuhr heute Nachmittag mit dem Hamburger Dampfer Deutschland" wieder nach der Heimath ab. Den letzten Tag in Amerika der lebte er an Bord des Dampfers, doch brachte er manche angenehme Zwischen fälle. Nachdem er zeitig sein Frühstück ein genommen und während eines Spazier gangs auf dem Verdeck den Uebungen der Lebensrettungsmannschasten und Feuerwehr auf dem benachbartenFracht dampfe? Pretoria" zugesehen, begann Prinz Heinrich mit dem Empfang von Abschiedsvifiten, darunter derjenigen des Vertreters Deutschlands, in diesem Lande, und des Mayors Low, dem gegenüber er eine Andeutung machte, als habe er Lust, Amerika noch einen zweiten Besuch abzustatten. Beim Gabelfrühstück bewirthete der Prinz die Mitglieder seiner Reisegesell schast. Im Ganzen war für 23 Per sonen gedeckt und die Kapelle der Pacht Hshenzollern" lieferte die Musik. Als die Abschiedsstunde nahtet nahm Prinz Heinrich eine Rose vom Tisch und szzte: Dies ist das Abzeichen, das ich wäh rend meiner ganzen Tour durch die Ver. Staaten bewundert habe": American Beauty". Er steckte die Rose in seift Knopfloch und jeder der Gäste folgte seinem Beispiel. Admiral Evans erfaßte dann Prinz Heinrich's Hand und sagte: 'Ich habe dem Prinzen Heinrich und meinen Brüdern von der deutschen Flotte nur dies zu sagen: Wir sind froh, daß Sie gekommen sind, traurig, daßSie gehen und hoffen. daß Sie wiederkommen! Als Vertre ter der amerikanischen. Flotte macht es mir Vergnügen, die Freundschaftshand zu ergreifen, die Sie uns in so liebenswürdiger Weise über den Ozean herübergereicht haben." Gene ralmajor Corbin erklärte, daß sie alle stets mit großer Freude an die Reise zurückdenken würden. Nach dem Gabelfrühstück begab sich die ganze Gesellschaft auf die Eom mandobrücke, ' um vhotographirt zu werden, und dann verabschiedeten sich die Besucher, zuletzt der Vertreter der deutschen Botschaft in Washington. Eine schöne Episode des. Vormittags war der Besuch eines Comites von 40 New Jorker Briefträgern, welche ern Prinzen eine BronzeTasel zum An denken' an die drei ermordeten Präsi denten Lincoln, Garfield u. McKinley überreichen wollten. t Der Prinz hatte sich jedoch bereits zurückgezogen und statt seiner empfing sie Admiral von Seckendorff, der ihnen für den Verband der Briefträger ein Porträt des Prinzen mit Autograph in Aussicht stellte. Kurz bevor der Dampfer in See stach, erschienen auf dem Verdeck der neben der Deutsch land" liegenden Prinzessin Victoria Luise" eine Anzahl Gefangvereine von Hudson County, N. I.. welche mehrere Lieder vortrugen. . Prinz Heinrich zeigte sich auf der Brück?, mit Capitän Albers und verbeugte sich mehrere Male. Als das Schiff abfuhr, waren der Pier und die Umgebung schwarz von Menschen. Unter unaufhörlichen Hurrahrufen setzt: sich der Dampfer um 3 Uhr 45 Minuten in Bewegung, und auf der Ausfahrt aus dem Hafen setzten sich die Kundgebungen sort. Noch einige Sa lutfchüsse , von den Forts Wadsworth und Hamilton, die durch Dampspfeifen Signale der Deutschland" erwidert wurden, und alsbald war der Dampfer den Blicken entschwunden. Er wird am nächsten Montag in Hamburg ein treffen. Die Gemächer des Prinzen aus dem Dampfer umfassen die Kajüte des Kapitäns und drei anstoßende Zimmer. Der Talon des Dampfers war reich mit Blumen dekorirt, ebenso der-Pier der Gesellschaft. Kurz vor der Ab fahrt tauschten Prinz Heinrich und

3 depeschen aus. Die kaiserliche Yacht Hohenzollern" trat um 2 Uhr 40 Min. die Heimreise an, nachdem an Bord derselben zahl reiche Abschied-grüße -gewechselt waren. Die Yacht wird zuerst nach Bermuda fahren. Verheerender Sturm. Omaha, Nebr., 11. März. Ein heftiger Sturm, begleitet von Regen und Hagel, fegte heute Morgen früh über Omaha und Douglas County dahin. Er traf die Stadt bei Mon mouth Park am nördlichen Ende und bewegte sich in der Richtung nach Nordosten. Obwohl vielleicht 50 Ge bäude mehr oder weniger stark beschä digt wurden, ist Niemand ernstlich ver letzt worden. Frau Amandä Gary, die an 33. Str. und Grand Avenue wohnt, entging dem Tode dadurch, daß sie nicht zu Hause war, denn ihr HauS wurde vom Erdboden emporgehoben und in zahllosen Trümmern über ein weites Areal zerstreut. Viele Telegraphenleitungen wurden zerstört. Die Franklin-Schule, eine der größten in der Stadt, mußte geräumt werden, da ein schwerer Schornstein durch das Dach fiel und mehrere Zim mer beschädigte. Zahlreiche kleine Gebäude und Ställe wurden in Stücke zerrissen, ebenso die Monmouth ParkMethodistenkirche. Das EmmanuelHospital wurde' durch einen Schorn stein beschädigt, der durch das Dach fiel. Die Cuming Str. von der 13. bis 24. Straße, ist mit Gebäudetrümmern. Schildern und Zäunen bedeckt. Von den grööeren Gebäuden ist das Coliseum am schlimmsten beschädigt, indem sämmtliche Oberlichter zerstört und das Dach verbogen wurde. Mehrere benachbarte Ortschaften in diesem County. besonders Valley, und Elkhorn, haben ähnliche Sturmschäden aufzuweisen. Ein Zug der Union Pacific wurde in Elkhorn von einem einstürzenden Kohlenschuppen getroffen und erheblich beschädigt. An vielen Stellen schlug der Blitz ein. D a l l a S , Tex., 11. März. Ein Wlrbelsturm, welcher durch die südlichen Vorstädte von Tallas- und den Nordosten des Staates gefegt ist, hat zahlreiche Farmgebäude zerstört. In Desoro, 14 Meilen von Dallas, wurden drei Wohnhäuser und zwei Lüden mit dem Postamt weggerissen. In einem der Gebäude wurde die vierjährige Tochter von & M. Johnson getödtet. In Queen City, der süd lichsten Vorstadt von Dallas. fielen sechs Wohnhäuser dem Sturm zum Opser und Frau Geo. Bray erlitt tödtliche, ihr Mann und zwei Kinder ernstliche Verletzungen. Der Schaden an Eigenthum wird sich auf mindestens 8100,000 belaufen. Der große Streik. Boston, 11. März. Der große Streik der organisirten Arbeit gegen das Verlangen der Eisenbahn und Dampfschiff-Gesellschaften, daß die von der R. S. Brine Transportation Co. an den Bahnhöfen abgelieferten Frachtgüter ebenso behandelt würden, wie andere, gewann heute bedeutend an Ausdehnung. Nahezu 6000 UnionArbeiter legten heute die Arbeit nieder, sodaß die Gesammtzahl der Streiker jetzt 16,000 beträgt. Unter . denselben befinden . sich auch die Frachtverstauer an den Wersten der Philadelphia u. Metropolitan Dampf schiffgesellschasten, deren Schiffe daher gezwungen waren, nur mit halber Ladnng abzufahren, während die Werfte mit Frachtgütern angefüllt sind. Außerdem gingen heute 1400 Sand, Ml und Cement-Fuhrleute an den Streik. Die Boston Central Labor Union, welche 90 Gewerkschastsverbände controllirt, hat den Plan in Berathung gezogen, einen allgemeinen Streik in Szene zu setzen. Z)ie heute geführten Unterhandlungen vor der Staats'Schiedsbehörde hatten bisher keinen Erfolg. John .P. Altgeld. Chicago, 11. März. Während einer politischen Versammlung, in Joliet brach heute Abend .Er Gouverneur John P. Altgeld von Illinois plötzlich aus der Rednertribüne zusammen und die herbeigerufenen Aerzte erklären seinen Zustand als äußerst kritisch. Jllinoistag in Charles ton. Charleston, S. C., 11. März. Auf der zwischenstaailichen und Westindischen Ausstellung wurde heute der Jllinois-Tag gefeiert und ein Staateni gebäude durch Gouv. Yates und seine

Präsident Roosevelt herzliche Abschied

Begleiter eingeweiht. Ter Gouver! neur von Illinois und sein Stab fuh ren in voller Uniform in Kutschen unter Eskorte einer Abtheilung Marinesoldate:: und Kadetten nach dem Ausstellungsplatz, pso sie von Mayor Smith im Namen der Stadt und Prä sident Wagner im Namen der Ausstellungsbeamten bewillkommnet wur den. Gouverneur Jates wies in seiner Erwiderungsrede auf die Vernarbung der Wunden, welche der Bürgerkrieg geschlagen, hin. Kurze Ansprachen wurden ferner von Col. Frederick Smith, vom Vorsitzer der Jllinoiscr

Commission, Senator Templeton,' W. C. Bliß von Hillsboro und Mayor Bryan von Peoria, Jll., gehalten. Soldaten verunglückt. Omaha, Nebr., 11. März. In Forl Crook wurden heute durch die Entgleisung und das Umstürzen eines Waggons des Zuges der BurlingtonBahn, welcher das 22. Jnfanterie-Re-giment früh morgens nach dem Fort brachte, die folgenden Soldaten verletzt: Sergeant Osc Redding, Corpo räl Charles L. Duva.. die Corporale W. F. Levins. I. I. Walker und Monroe Heß, der Musiker Henry Degan und die Gcmeiuen I. F. Harvey und P. I. Plastom. Alle sind Mit glieder von Compagnie G. Der Unfall wurde dadurch herbeigeführt, daß der Wagen, währenö der Zug auf ein Seitengeleise gefahren war, bis auf das Hauptgeleise hinüberreichte und in dieser Stellung von einer Reihe anderer Wagen getroffen und umgeworfen wurde.Familien'Tragbdie. C am den, N.J., 11. März. Der 2Ijährige Lafayette Gruff von Gloucester, N. I., durchschnitt heute seiner 19-jährigen Gattin Mary Ann Gruff die Kehle, weil es ihm nicht gelungen war, sich in den Besitz ihres Kindes zu setzen, nachdem seine Frau ihn wegen schlechter Behandlung verlassen hatte. (Zr feuerte dann einen Schuß auf das 7 Monate alte Kind ab, doch ging die Kugel fehl und traf Frau Gruff's Tante, 'Frau Susan Gowie, die in kritischem Zustande darniederliegKGruff wurde später verhaftet. Die Tragödie trug sich in Westmont südlich von hier, statt, wo Frau Gowie, bei der Frau Guff Zuflucht gesucht hatte, wohnt. Eine Gedächtnißtafel. New York, 11. März. Auf dem Dampfer St. Paul" der Ameri kanischen Linie wurde beute eine Bronze-Tafel enthüllt, welche von der Regierung zum Andenken an die Dienste gestiftet wurde, die der Dampfer während des spanischen Krieges leistete. Auf der Tafel ist der Dampfer im Kampfe mit spanischen Torpedobooten bei San Juan dargestellt. Capt. Charles D. Sigsbee, Senator Clapp von Minnesota u. A. hielten Ansprachen und die Enthüllung wurde durch Frl. Anetta Furneß, Enkelin des ExKriegssekretärs Alexander Ramsey, vor genommen. Liebestragödie. Memphis, Tenn., 11. März. Anna B. Hankins, ein hübsches junges Mädchen aus Brinkley, Ark., beging heute in einem hiesigen Hotel Selbstmord, indem sie eine Dosis Carbolsäure verschluckte, und ein früherer Eisenbahncondukteur I. V. Tuvall, der mit dem Mädchen ein Liebesverhältniß unterhalten und sich mit ihr unter angenommenem Namen in dem Hotel einquartirt hatte, ist in Haft genommen worden. Er gibt zu, daß Frl. Hankins auf seine Einladuug nach Memphis gekommen sei und daß er heute Morgen auf ihren Wunsch die Carbolsäure gekauft habe, doch habe er nicht gewußt, daß sie Selbstmord begehen wollte. ThatderEifersucht. Wellston, O., 11. März. Louis Woolum erschoß heute Morgen auf dem Wege zur Arbeit Ward Mea dows, der vor einem Jahr mit seiner Gattin entfloh und dann zurückkehrte, um hier mit ihr zusammen zu leben. Nachdem Woolum die That vollbracht, begab er sich zu seiner untreuen Frau und sagte ihr, was er gethan habe. Den Revolver übergab er einem Kinde, und er machte keinen Versuch zu entfliehen. T a f t o p e r i r t. Cincinnati, 11. März. William W. Taft, Gouverneur der Philippinen, untnzog sich 'heute im jüdischen Hospital einer Operation, wie er es seit seiner Consultation mit einem New Yorker sachverständigen Arzt beabsichtigt hatte. Er wird etwa drei Wochen im Hospital verbleiben müssen.

Der Congresz.

Haus. Washington, 11. März. Das Haus begann heute mit der Erörterung der Postamt-Bewilligungsvorlage, doch schweiften die Redner während der Debatte häufig auf anderes Gebiet ab. Thayer von Massachusetts versuchte eine Resolution durchzubringen, daß eine Untersuchung darüber angestellt werde, ob nicht der Zuckertrust den größten Vortheil von einem Gegenseitigkeitsvertrage mit Cuda ernten würde, doch drang er damit nicht durch. Brantley. ein Demokrat aus Georgia, hielt eine Rede zu Gunsten der Rcci procität mit Cuba, während der Demokrat Meyer von Louisiana dagegen sprach. Hill (Conn.) machte einige Bemerkungen über seine Währungsvorläge. Das .Ereigniß des Tages war jedoch eine Rede Burleson's von Texas, welcher Secretär Hay angriff, weil er sich geweigert habe, die britische Regierung für Rev. Hiram W. Thomas und Frau um die Erlaubniß zu ersuchen, die britischen Linien in Südafrika zu Vassiren, um die in Illinois gesammel-' ten Gebe für die Boeren zu v.'rtheilen. Hitt (Jll.) erwiderte darauf,' daß die Unterstützungsgelder durch die Ge sellschast des Rothen Kreuzes und die amerikanischen Consuln vertheilt werden könnten und daß es nicht üblich sei, in Kriegszeiten Freunde des Feindes durch die Linien Passiren zu lassen. Senat. Der Senat beschäftigte sich mehrere Stunden lang mit der Schiffahrt? Subsidienvorlage. Mallory (Fla.) hielt eine kräftige Rede gegen die Bill. Vorher entspann sich eine längere Debatte über die von Berry (Ark.) angeregte Frage, wann das Comite für Privilegien und Wahlen über die Resolution betreffs Erwählung. der Senatoren durch das Volk berichten werde. Nachrichten aus Jndiana. Mt. Vernon. Der Geldschrank der Bank von Bozeman & Water in Poseyville, in diesem County, wurde Dienstag früh von Räubern mit Dynamit gesprengt, wobei anch das Gebäude schwer beschädigt wurde. Die Räuber erbeuteten $3,356. Die ganze Gegend von Poseyville wird von Possen und Bluthunden abgesucht. Der ältere Theilhaber der Firma ist Senator V. P. Bozeman, der Posey und Gibson County einen Termin lang im Stäatssenat vertrat. A n d e r s o n. In Markleville, 12 Meilen südlich von hier, waren am Montag Geldschranksprenger an der Arbeit, sind jedoch entkommen. Die Kerle sprengten in der Office der Getreidefirma von George Lewis und Albert Fattie einen großen Geldschrank, augenscheinlich mit Nitroglycerin. Das ganze Mobiliar ist durch die Explosion zertrümmert. Doch bestand die Beute der Räuber in kaum $10, während sie öl. 200, die in einem Schreibtisch lagen, übersahen. f ' Crawfordsville. Auf dem Heimwege von einer Abendunterhaltung wurde Frau Mae Stillwell, die Gattin eines bekannten Versicherung?agenten, im Geschäftstheil der Stadt von einem Fremden angegriffen, der sie nach einer Seitengasse zu schleppen suchte. Ihre Hülferuft verscheuchten den Schurken, nachdem er die Frau vorher noch durch Faustschläge gröblich mißhandelt hatte. Kurz daraus wurde ein Individuum, das sich William Warwek nannte, der hastet und von Frau Stillvell als Thäter erkannt. Freunde von Stillwell haben bereiis die Absicht laut werden lassen, den Mann, der etwa 40 Jahre zählt und gutgekleidet ist, zu lynchen. R i ch m o n d. Frl. Clara Johnson machte am Dienstag mit ihrer ver heiratheten Schwester einen Spaziergang nach dem Stadtpark, als sie sich plötzlich in einen Teich stürzte und den Tod in dessen Wasser fand. Erschütterte Gesundheit scheint die Unglückliche, eine Tochter des verstorbenen Peter Johnson, zu der Verzweiflungstyat getrieben zu haben. B r a z i l. Henry Correl von Clay City ist, nachdem er am Dienstag ausging, um nach seinen Häusern zu sehen, spurlos verschwunden. Alle Nachforschungen waren erfolglos und man nimmt an, daß er entweder umgebracht worden ist oder in plötzlicher Geistesstörung die Gegend verlassen hat. i

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