Indiana Tribüne, Volume 25, Number 170, Indianapolis, Marion County, 11 March 1902 — Page 4

Jnöna -Tribüne,' . März 1902.

Indiana Tribüne. HkracZzeAeben von der (uUntcrg S. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudlum .... President.

Geschaftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 26. Entered at the Post OefEe of Indianapolis as second dass mittter. TieNormalzctt. KrriZüal" G3 war ein lenzer, cot Wurf-voller Blick, der diesen 2luiuf begleitete und der wohl jedem anderem Meuschentwd bis in das innerste Mark gedrungen wäre, nur der Frau Posesscr Sauerrnilch nicht, di? mit einem ebenso lakonischen wie atoisentai Ach was!" darauf antwortete. ' Ach was ist gar nichts." fuhr der Professor gereizt fort. Bereits zehn Minuten warte ich auf inein Frühstück. ttotzdem Du wißt. daß mich nichts s sehr aufregt, als UnPünktlichkeit und Nach " ' Aber Tu lieber Gott.- warf die Frau Professor Sauermilch ein. es je noch nicht einmal drei Viertel auf acht Uhr." Und ich sage Dir. es ist bereits izlxt Minuten auf acht." gab der Prosesscr zur Antwort, zog sein: Taschenuhr und legte sie vor seiner Gattin auf den Tisch. Das alte Werk geht heute so. mor?en so." antwortete geringschätzend die Frau Professor. Die Uhr ist die Zünktlichkeit selber wie ich." versetzte der Professor. Aber eure Uhren gehen ganz nach Belieben, das heißt, nach eurem Belieben. Steht das Mädchen eine halbe Stunde zu spät auf, so ist es die Küchenuhr. d:e falsch geht, ein andermal wird auf den Regulator geschworen und ein drittesmal hat es irgendwo in der Nachbarschaft gerade zwölf geschlagen, wenn es bereits halb eins ist. kurz und gut. immer sind es die Uhren, die schuld sind, wenn ihr unpünktlich seid. Aber ich habe es satt, mich jeden Tag deswegen zu alterircn; es macht rnich untauglich für meine Vorlesungen und ich Treibe daher ein für allemal diesem Zustand ein Ende machen. Mein Vortrag beginnt heute erst um zehn Uhr; ich gehe daher zuvor nach der meteorologischen 'Station und werde meine Uhr genau nach der Normaluhr stellen. Nach dieser werden sodann alle Uhren im Hause gerichtet und wehe euch! wenn es dann wieder Differenzen gibt." In zorniger Erregung stülpte der alte Pedant seinen Cylinder auf den Kopf und begab sich nach der eine gute halbe Stunde entfernten Meteorolog!schen Centralstation. Als er daselbst anlangte, war es genau neun Uhr vierzig Minuten. Er griff in seine Tasche, um seine Uh'r hervorzuholen, machte aber die Entdeckung.' daß er keine habe. Hm. hm." brummte er. die habe ich jetzt richtig be! der albernen Streite, tci daheim liegen lassen." Was thun? Sollte er den Weg umsonst gemacht haben? Doch da kam ihm ein rettender Gedanke. 'Er winkte einem in der Nähe stehenden PacktrZger und ries ihm zu: Laufen Sie, so schnell Sie können, in die X-Straße zur Frau Professor Sauermilch .und sagen Sie ihr., es sei genau neun Uhr vierzig Minuten." Der Baum im Garten. Zwischen Levkojen und Sonnenro sen, rund und stattlich war er gewach- ; sen, vom Geziefer gereinigt, gepfropft und beschnitten und vom Gärtner .sorgsam am Pfahle heraufgezogen. Die Wurzeln wohlig im fetten Boden, spreitete er sein Gezweig, frei und behaglich sich dehnend, schwer von süßen goldgelben Früchten. Nicht weit von ihm. draußen cm Graben, kauerte einsam der Schlehenbusch, voller Spinnweb und Staub, armselig, verbrannt und zerzaust, und drängte die hageren Arme verlangend durch den Zaun. Du Gassenjunge!" schalt ihn patzig ber Baum im Garten, mach', daß Du fortkommst! Hier wohnen nur bessere Leute! Du mit Deinen paar sauren Schlehen! Schäme Dich, schäme Dich! Pfui Teufel! sagt Jeder, der unversehen hineinbeißt! Da sieh mich an! ' Schau' meine .Herrlichkeit! Alles aus eigener Kraft! Alles voll schönster, theuerster Eierpflaumen, saftig und süß, zehn blanke Groschen die Metze!" Der arme Wildling duckte den Krauskopf, scheu und trotzig, und schwieg. Aber die Sonne küßte ihn mit ihren goldensten Strahlen, der Herbstwind wob ihm Silberfäden in's Haar, und die Nacht schmückte ihn mit funkelnden Perlen. An einer gebratenen Taube, die ihm in den Mund flog, hat sich schon mancher den Magen verdsr den. - In Prairie du Ehien, Wis., ist Frau Louisa de 6hamp. die erste weiße Frau, die in Wisconsin das Licht der Welt erblickt im Alter von ' 1v4 .Jah?en gestorben.

Eine Mtenkarten'Zammlung.

Eine sehr interessarte Sammlung von drolligen Visitenkarten, eine wahre Heerschau harmloser oder aufdring' licher Eitelkeit, besitzt das Mitglied des französischen Staatsraths L6on Barthou aus Paris. . Zur Anlegung dieser eigenartigen Collektion wurde er in Marseille veranlaßt, wo ihm eines Tages folgende Karte zuging: P. Grandmagazino, Sohn des Bürgers Grandmagazino, des 1851 Deportirten." Herr Varthau hat sein Kartenheer in mehrere Kategorien getheilt, nach Farbe. Form oder Inhalt der Visitenkarten. In den ersteren durch äußere Eigenthümlichkeiten hervorstechenden findet man solche auf grauer Leinwand, auf rother Pappe, auf Cigarrettenpapier. auf Zink, auf Celluloid u. s. w. Die Kategorie der inhaltlich seltsamen Karten ist wieder in Unterabtheilungen zerlegt. Eine dieser erhält Karten, die Lebenserinnerungen als eigene Verdienste aufzählen, wie Louis Grechen. der patriotische Thaten und Gefangennehmungen von Feinden im Jahre 1870 aufzuweisen bat." Fulgence Condolet, ehemaliger Mitkämpfer ccir 1848," Michel Laure. Soldat unter dem Hauptmann Bure." Hector Hauteviveau, großer Tugendpreis Seiner Hohheit Surindo Mio Tagore's," woran sich gegen 50 Aufzählungen der, verschiedenen Vereine knüpfen, dene dieser würdige Bürger angehört hat, darunter auf der 18. Zeile: Ehemaliger Schatzmeister der historischen maskirten Kavalkade zum Besten der Armen der Stadt Marseille" u. A. m. Dann folgt die Serie der Erfinder und der Monomanen. Beispielsweise: Professor Joseph Barthorey, Extenor der Großen Oper, Schöpfer der Lungenymnastik, der aerotherapischen Trainirung der Lungen bei allen Vorgängen des Lebens seit 1840. durch eine ministerielle Subskription ausgezeichnet L. Hanr.iraus, Historiker der Naturwissenschaft der Tiefen der Erdoberfläche und des Meerreiches, Erfinder des Erdumlaufs," Hannont. Häuptling der CeltoGallier. erster Proklamator der Republik inAlgericn (27. Februar 1848), sechs Tage vor Paris, rechtlicher aber nicht thatsächlicher Ezdeputirter Algiers, Reformator auf allen Gebieten." Die Schauspieler sind selbstverständlich mit dröhnenden Titeln und prunkenden Empfehlungen stark vertreten, wie Madame Pourgriat-Lecerf, Anspräche - Professorin, besonders von Herrn Coquelin dem Aelteren von der Comedie francaise empfohlen," Einest Fortune 3alaabendimpresario". Die OrdensgewÄltigen und durch eigne Machtvollkommenheit mit Titeln und Aemtern Gesegneten sind hervorragend belustigend. So stellen sich uns vor: P. Fortier, Gründer und Präsident des medaillirten Rettervereins von Janioc, Großmeister und Gründer des Grünen Kreuzes mit dem Wappen vo?t Jarnoc, dekorirt mit dem Großen Preise Seiner Königlichen Hoheit des indischen Prinzen Sucinda Mohuntagarde Rajahs nach Borneo." Louis Dutoc, edler Pratizier aus Sawerne (Jtalia), Mitarbeiter mehrerer Zeitungen und Inhaber mehrerer Orden", Joseph Bachelier. Ritter derChristusmiliz, Erforscher heißer Länder, Präsident der Saharapionnicre", Charles Marcy, Oberoffizier der Akademie", Wittwe Duranfosse, unabhängige Barmherzigkeitsdame", Adrien Blandesere, französisch - russischer Nationaldichter, Kandidat für die Aca dernie francaise", durch einen Dankbrief der FrauGroßfürstin TeniaFeodorowna ausgezeichnet." Eine Trotzkarte hat sich der Dramatiker William Busnach anfertigen lassen, als der Antifemitismus emporwucherte, nämlich William Busyach juis". Der Wittwe Grandsere-Sanson" verdient auch eine Erwähnung. Eine andere Kategorie faßt die ingeniösen Herren und Damen zusamen, die durch geniale Zusammensetzungen und 4 Druckverschiedenheiten ihre Karten pompös erscheinen lassen, wie einen Herr X , der ganz klein ancien" setzen läßt oder der Sekretär P...., der klein secre tair de Mr....." und dann in Riesenlettern alle Titel und Orden des betreffenden Herrn auf seiner Karte aufgezeichnet trägt, sodaß man ihn selbst für ein großes Thier" halten muß. Weniger komisch als rührend ist die Karte eines braven bretonischen Seemannes: Foan Tenoef und sein Hund Ture. medaillirt brctonische Retter", harmlos die des Herrn Daniel Röche, Bursche NapoleonsN. im InvalidenHotel", was besagen will, daß der gute Mann Wächter am Grabe des großen Korsen ist. Eine besondere Serie bilden die Karten unfreiwilliger Komik, auf denen die Namen zu den aufgezählten Berufen in amüsantem Widerspruche stehen, wie Louis Pacifique (Ludwig Friedfertig), Bo?- und Degenprofessor", oder Albert Le Jobureau. . Die Stadt Sidell. Jll.. ist gegenwärtig ohne städtische Beamte, Gesetze oder Ordinanzen. Der Mayor Chas. Goof starb vor einigen Tagen an den Folgen einer Wunde, die er zufällig auf der Jagd erhalten hatte. Der Stadt - Schatzmeister Geo. Clark hat fein Amt niedergelegt und ist nach Oklahoma verzogen, während die städtischen Offices durch eine Feuersbrunst zerstört wurden, wobei alle Akten und Ordinanzen verbrannten.

Lokal-AeuigZeiten.

Städtisches. Die Behörde für öffentliche Werke vergab am Montag Nachmittag den Contract für den Kenwood Ave. Kanal an die Marion Co. Construction Co. zu deren plötzlich eingereichtes Angebot von 52.16 per laufenden Fuß. Die anderen in der Sitzung der Behörde erledigten Geschäfte waren nur unbc deutender Art. An den Ingenieur verwiesen zur Untersuchung und Berichterstattung wurden die Petitionen um : Kiespfl. der Fahrstraße, Cementirung der Sw. und Setzen von Rinn steinen an der California Str., von der Market bis zur 1. Allen südlich der Market ; Cemcntirung . der Sw. und Setzen von Rinnsteinen an der Rural Str., von der 10. Str. bis Massachusetts Ave.. Kiespfl. der Fahrstraße und Cemcntirung der Sw. an Brooks Str., von 10. bis -13. Straße. Ferner die endgültige Remonstranz gegen die Ce mentirung dcr Sw. an der RuralStr., längs der Grundstück Linie von Mass. Ave. bis 25. Str. Die von der Marion Co. Hot Water. Heating Company durch die Nat. Surety Co. gestellte Bürgschaft von $25,000 für die Befolgung ihrer Contract-Bedin-gungen wurde angenommen. Stadtrathsmitglied John Crall 'von der 3. 3. Ward, dcr sich über den scheußlich schmutzigen Zustand der Straßen in seiner Ward beklagte, wurde damit vertröstet, daß die neuen Fegemaschinen der Marion Co. Construction Co. wohl bald hier eintreffen würden. Am 25. Februar ist die vom Stadt rath angenommene Ordinanz betreffend die Annexion von Jrvington und Tuxedo wie gesetzlich vorgeschrieben zum letzten Male in den Zeitungen veröffentlicht worden und mit dem heutigen Dienstag erlischt der 2-wöchen'tl. Termin für die Cinreichung von ReMonstranzen. Obschon ein Theil der Jrvingtoner anfänglich gegen die Einverleibung ihrer Ortschaft protestirte.i wird doch nicht erwartet, daß jtzt noch gegen die Annexion remonstrirt werden wird; denn die Anti-Annezionisten. haben nicht die nöthigen Streitkrästc.' Die Mitglieder der Sicherheits-Be-hörde und Mayor Bookwalter hielten am Montag eine Berathung ab, x welcher die Vorschläge des Herrn Schoppenhorst bezüglich leichterer Uniformstücke für die Polizei während des Sommers erörtert wurden. Dieselben gehen dahin, daß die Poli zisten einknöpfigk Jacken aus leichtem Stoffe, die nur oben am Halse zugeknöpft werden, sowie leinene Westen tragen sollen; die Sergeanten und Ca pitäne sollen gleichfalls solcbe - leichte Röcke erbalten. Die Mitglieder der Behörde sind zu Gunsten dieser Vor schlüge. Feuerwehr Chef Coots wird ver suchswcise 2 Feueralarm Kästen mit Glasthüren in Dienst stellen, und hoff er, daß gleichartige Küsten, wie sie in anderen Städten, z. B. Cincinnati, schon seit Jahren benutzt werden, hier überall eingeführt werden. Denn man braucht, um einen Alarm cinzusenden, nicht erst zu Tom, Dick und Harry zu laufen, um den Kastenschlösset zu holen. Man schlägt oder drückt die dünne Glasscheibe ein und zieht den Knopf. Die beiden Versuchskästen werden an Meridian und Washington, No. 45, und an Eeorgia und Meridian, No. 92, angebracht werden. 4 Am Montag wurden dcr - Gesund-heits-Behorde abermals 3 neue Fülle von Blattern Erkrankungen gemeldet. Die Patienten sind sämmtlich weiße Personen, wie, folgt: Jos. Van Horn, 25, No. 1367 W. 26. Str.; John Voßler, 14, No. 902 Eugene Str.; Wm. Shelby, 26, No. 978 W. Washington Str. Damit ist die Zahl der Blattern-Erkrankungen seit Jahresansang aus 105 gestiegen. . Die Halsbräune (Mumps) hat sich während der letzten Tage durch die ganze Stadt verbreitet und in vielen Schulen fehlen zahlreiche Zöglinge. DasCounty-Council hat demCountyRecorder LewiS G. Akin $2000 bewilligt. um die beiden großen Grundüber-tragungs-Recordbücher copiren zu lts sen, die vor Altersschwäche auseinandergefallen sind, ja theilweise schon dcrart abgenutzt und verstümmelt worden sind, daß die Wiederanfertigung der vollständigen Recorde ein Ding der UnMöglichkeit ist.

Zum Besten dcr judischen Schule.

In dcr Tomlinson Halle findet heute, Dienstag Abend, ein Ball statt, dessen Netto Einnahmen zum Besten der Jndpls. Jüdischen Schule" verwendet werden sollen. Am Montag wurden folgende Gesellschaften incorporirt: Der Hammond - Sängerbund, zur Pflege des deutschen Liedes, deutscher Sprache und deutscher Sitten, Hammond, Präs. Fred. L. Dietrich; die Shields Clsthing Co., Fort Wayne, Capital $16. 000; die Stansbury Mutual Telephon Co., Oaklandon, Capital $1000. Das Leichenbegängnis des am Sonntag verstorbenen Joseph E. Boswell fand Dienstag Nachmittag vom Trauerhause an der Sutherland Ave. statt. Tish-i-mingo. E23 Einseitiges Vergnügen. Eine schwere Operation muß doch 'was Schreckliches sein." Bewahre, wir schneiden und sägen Ihnen Arm und Bein ab, daß es ein Vergnügen ist!" Mißverstanden. Gatte: Hör' mal. liebe Frau, Du solltest Dich doch mit Deiner Kleidung etwas mehr einschränken." Gattin: Einschränken? Ja, um des Himmels willen, ich kann mich doch nicht noch enger schnüren !" Frech. Herr Rechtsanwalt, geben Sie mir eine kleine & ContoZahlung!" Wie soll ich das verst:h:n?" Na, bei meinem nächsten Ein bruch werde ich, wenn sie mich erwischen, beantragen, daß Sie mich vertheidigen." . Auf der Soiröe. Alte Schachtel (zu einer jüngeren Freun din): Es ist wirklich gemein von Jhnen, daß Sie Herrn Müller gesagt haden. ich wär' 38 Jahre alt." Jüngere Freundin: Na. Sie wollen doch nich: etwa, daß ich ihm Ihr wirkliches Alter hätte verrathen sollen?" Ziemlichdasselbe. Frau A.: Mein Sohn hat gestern in dec Schule eine Prämie bekommen, wir ha ben uns herzlich gefreut." Frau B. (Gattin eines Schlächtermeisters): Ja, ich kann Ihre Gefühle verstehen; dasselbe empfanden wir, als unser Mastochse aus der Mastviehausstellung prämiirt wurde." Unerwünschte Billig, keit. Verkäufer: Wie Sie hier an den Etiketten sehen, können, Fräulein, find diese Waaren ganz bedeutend beruntergesetzt." Käuferin: DaS seh' ich; aber die Gegenstände, welche ich kaufe, sind für Präsente bestimmt und so würden Sie mich sehr verpflichten, wenn Sie die alten Preise wieder darauf schreiben würden!" Pünktlich. Ich habe jetzt den Studiosus Müller als Zimmer Herrn, den Sie auch 'mal gehabt haben. Wissen Sie Näheres über ihn? Ich meine, ist er pünktlich? Sie verstehen mich." Gewiß. Ein sehr pünktliche? Herr. Jeden Monatsersten Schlag 12 Uhr Mittag war er bei mir und erklärte, die Miethe nicht . zahlen zu können." Allesvorhanden. Sag' mir bloß.David. weshalb hast Du Dich eigentlich mit der Rosa Ellisch:? verlobt?" Weshalb, Papa? Weil sie Alks hat, was man nur beanspruchen kann. Sie hat Schönheit, sie hat Herzensgüte, sie hat Bildung, sie hat Vr stand . . Ich hab' doch axr ge hört, daß da nicht ein Groschen vorhan den ist." Jawohl, Papa, kein Geld hat sie auch!" Angemessen. Neffe: Lieber Onkel, mein Schneider sagt mir, daß Du meinen Anzug nicht bezahlen .willst." Onkel: Fällt mir auch gar nicht ein." Neffe: Aber Du sagtest mir doch letzthin, ich sollte mir nur auf Deine Kosten einen Anzug anmessen lassen?" Onkel: .Gewiß, die Kosten des Anmessens bezahle ich auch gern, aber mit dem andern verschone mich! Dasselbe. Vater: Was willste studiren, Jsidor, und werden ä Gelehrter? Werd ä Geschäftsmann, das ist billiger und bringt mehr ein." Sohn: Ich habe nun einmal eine so große Lust zu den Büchern." - Vater: Gott, wie ungenügsam! Haste nicht als Geschäftsmann de Geschäftsbücher?" Schweigegeld. Anni: Die Clara hat doch einen recht freigiebigen Mann bekommen. Alle Augenblick erscheint sie in einem neuen Kleide." Emmi: Ach Du, das verdient sie sich mit Elavierspielen und Singen." Anni: Die Clara, jedesmal, wenn sie anfängt, gibt ihr ihr Mann ein Goldstück, damit sie aufhört!" Schnell erfüllter W u n f ch. Müller (welcher stark gekneipt hat. nun schwankend, nach Hause gehen will): Donnerwetter, ich wollte, ich hätte einen Stock bei mir." GastWirth (Müller vertraulich in's Ohr flüsternd): Herr Müller, Ihre Frau wartet draußen mit einem Stock." Verrathen. Mama: Nun geh' zu Bett, Ella, fag' der Gouverante Gute Nacht" und gib' ihr einen Kuß." Ella: Nein, einen Kuß geb' ich ihr nicht." - Mama: Warum denn nicht?" Ella: Wenn man sie küssen will, gibt sie gleich eine Ohrfeige. Frag' nur einmal Papa!"

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