Indiana Tribüne, Volume 25, Number 169, Indianapolis, Marion County, 10 March 1902 — Page 6

Jnviana Tribüne 10 März I9U2.

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H. A. KOLKEß, Wirthschaft und , Billiard-Zimmer, feiner (unch, lveine u. (iquSre. 901 Ost Washington Str."

Neues Telephon. 233-t. Indianapolis amelMolf, Sample Room, Beste lveine, (iquöre und Cigarren W. Michigan Str. Indianapolis, Ind. Mattkew Lewis, 119 Nord West Strafe. gcinc Weine, Liquöre und Cigarren. Hiermit zur gefl. Mittheilung, dß ich die früher von Herrn Fred. Rasemann am ge nannten Platze geführte Wirthschaft käuflich übernommen habe und mich freuen werde, meine Freunde und Bekannten daselbst begrüßen zu lcnnm. MATTIIEW LEWIS,. No. 119 Nord West Straße. Neues Tel. 1563. Philip Zapf, Wirthschaft - und - f) 8 Restaurant, fi 8 42 Virginia Avenue. 8 Lunch täglich von 11:30 Vormittags I - bis 2 Nachmittags. Auster Stew 15c. (i Robe Austern 10c. i , Bupin!, Henry Ostcndorf, Eigenthümer, No. 139 Nord Illinois Strasze. Gebratene Austern mit sauren Gurken und Crackers in einer Schachtel verpackt zu nur 30 Cents per Dutzend. Weinberger's Hotel, Europäisch Plan. PAUL TRIETSCH, Eigenthümer. Schlafstellen 50c, Mahlzeiten 25c, Lunch 15 c. Eine erste Masse ar ist mit dem Hotel derbunden, wo die besten Getränke und Cigarren verab reicht werde. uch eine Barblerftube ist mit dem Hotel derbunden. 0, 2 tt W West komsiana St., dem Oftend Baggage Zimmer .gegenüber. Ottmar Keller, 217 Oft WashingtonStr. : Feine : lveine, (iquöre und Cigarren. vrtrr-Lunch servirt auf Ordn ,u jeder Zeit. Sauvtauartier der Bäcker, Badens Ccfrgcr und ander Vereine. Telephon 3327. Esse keine tobten" sondern kaufe BLUE POEfTS Austern, . ganz oder auf der Halb -Schale, zu einem Cent per 5tück. Verkaufte über eine Mil lion in der letztenISaissn. WM,1Ixik.N John BsiA, Weiss, LupEn und Cigarren. Line schöne Tanz-alle siebt im ,viai in Verbindung. Ecke Michigan Strasze und Warman Avenue. H a.u g h s i l l e.

ZUeik Daversack's Schreivebrief.

. . . ! k.L2Z. riiZTTrT ' WliW'i'VkV.A-." w sj Geöhrter Mister Edithor! Seit ich so schrecklich mit denSaluhn gefühlt sin worde. sin ich gar mt mehr zu den Stammtisch gange Sehn Se, wann die annere Schentelmänner keine Kaffere im Labsters gewese früre, dann hätte Se gesagt, newwer meind Mist:: Habersack. Sie hen for uns das ganze Bißneß gemächt, mir hen Jhne die Qrder gewe, den Saluhn zu kaufe un oc is all: iekt bat sich die Sack in Niegard zu en Saluhnkieper nit rieleist un off Kohrs bezahle mir Jhne au Ihre Eckspenzes. So hätt ich gesproche un einiger Mann, wo noch e wenig diesen denke iiuht. Awwer denke Se. die Feger hätte so ebbes gesagt? Nosser! Se hen gesagt, se dehte ariz sorrie fiehle, awwer se könnte 's doch nit h?lse. un es wär zu bees. daß :ch so en Mißtehk gemacht hätt, well, mehbie, ich deht das Blßneß wrdder los irern. Sell is .all gewese, was se gesagt h:n un do hen ich ja auch genug mit gehabt. Awwer. ich hen mein Meind uffgemacht, daß mich so iesig keiner mehr suhle sollt. Ich hen gar nit gedehrt, uffzufickern. was ich dorch meine Gutheit, for en Demmetsch gehabt hen. Der Christ, dasKamel Hot gesagt, ich sollt's Kit meinde, un wann ich gar nit wißt, was ich mit den Platz mache sollt, denn könnt ich ja mehbie den Saluhn selbst rönne. Ich hen gesagt, Ehrist hen ich gesagt, du bist en Esel un des is all. was du bist. Du weißt, daß die Mehrheit von die Jenkies in diese Taun kein JuhZ for en Saluhn Hot. Die gleiche ja auch ihr Bierche un ihr Wißkie zu nemme, awwer, wann se ebbes in die Lein brauche, dann gehn se in denDrockstohr wann se demDrogist sage, se dehte nit gut fiehle, dann nimmt se schon mit hinnig die Pertischen un holt die Wißkie-Battel herbei. So Leit brauche kein Saluhn un off Kohrs auch kein Saluhnkierper, un denkst du mehbie, die Piebel un TackZpehers in dies hier Taun, dehte es stände, daß einer von die hoche Offischels in seine Liescherteirn Saluhnkieper is? Natt an juhr Geburtstag! Wenn so ebbes passibel wär, d.ann könntst du ja auch den Saluhn rönne un die Kappers fohrse ihre Drinks bei dich zu nemme. Ich denkender Christ bot die Sach auch in denselben Weg'gesehn un er Hot nicks mehr gesagt. Äm mehrschte hen ich mich eckseitet, daß soviele Riemarks iwwer die Geschicht gemacht sin morde. Es is auch e ganze Latt Bißneßleit komme, un hen mich ihren Stoff, wo mer in .die Saluhnlein brauche duht, verkaufe woll:; annere hen bei mich for en Schapp gefragt. Zuerscht hen se e 'Sittjuehschen in die Zittiehahl hen wolle un wie se ausgefunne hen, daß do nicks zu mache war' do hen se gefragt, ob mehbie in mein Saluhn ebbes offe wär. So is es jeden Dag gange un der Mister Mehr, wo auch zu unseren Stammtisch belangt Hot un auch alles gewußt hatt'. der Hot zu mich gesagt: Mister Haber sack. Sie besser gucke aus. daß Se den Saluhn bald von Ihre Hand kriege, bikahs es is schon e ganze Latt Kom plehnts von prominente Jittisens körnme, die nit gleiche, daß Sie mit en -Saluhn identisch sin. Off Kohrs der Mister Mehr Hot gut schwätze gehabt. Wenn ich nor en Käufer gefunne hätt' denn wär der Saluhn in leß denn no Teim fort. Uff en schöne Morgen hen ich den Kapper, wo mich in die beese Flcks gebracht Hot gesehn. Er Hot geschmeilt un Hot mich gefragt: Well Mister Scheriff wie is das Bißneß .hen Se en gute Trehd: un w2s setze Se denn for en Freilunsch uff? Sell Hot's qesettelt. so ebbes brauch ich mich nit gefalle zu lasse. Ich sin streht zu den Christ gange, hen en Kick gerehst un in fünf Minnets Hot der Kapper uf den Karget gemüßt. Der Christ Hot den Feller angeschnautzt, wie en preißischer Unneroffizrer, en Rekrut. wann er bei den langsame Schritt vor lauter Eckseitement alle beide Bein zu dre nämliche Zeit erausstreckt. Er Hot zu ihn gesagt, daß sein Reckerd als en Boliesmann mt der beste wär,, daß awwer die letzte Offens dem Faß d!: Krone uffsetze deht. ' Sein Tahk zu den Mister Scheriff wär en Jnsolt un so kein kleiner un er wär gefohrst ihn zu dißtschartsche." Ich sin pressent gewese un jetzt hen ich gedenkt, is meine Tschehns da. Ich hen gesagt: Das is recht, hen ich gesagt un ich sin auch dafür, daß es geschieht, es sei denn, daß der Offisser rieseine duht. Wenn er awwer rettig is, das zu duhn, dann sin ich rettig. mein Saluhn in den Bargen zu schmeiße un den Offisser Bißneß ufszusetze. Ich hen eckspecktet baß mich der Bruder uff die Hand trage deht, von Wege mei Gutneß, awwer er bot. gesagt, er deht nur unner die Kondisöen eckzepte. daß die Stammtischgesellschaft nit zu ihn komme dshi, bikohs was er am Dag mache deht. das könnte er Owends bei uns Widder zusetze. Sell is off Kobrs ziem-

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lich toff gewese, awwer ich hen um den Stammtisch gar nicks mehr gewe un hen gesagt, ich wollt ihn einiges prammisse und do Hot er gesagt, ahlrecht, n ao iuh. Er Hot dann rieseint un is

reiteweg nach den Saluhn gange, wo er am nämliche Owend Opemng gehabt Hot. Der Ston is a all dagewese. All die Kappersch sin da gewese un sellen Owend is mehr in die Zittie gestöhle worde. wie je vorher. Wenn die Boliesmänner so drinkende Geschäfte an Hand hen dann hen se off Kohr keineZeit for ihre annern Dutties. Das war awwer noch mt alles, die nappersch hen so lang gepichelt, bis kein Droppe mehr ins Haus war un dann Hot einer den annere erreste wolle. Wisse Se was dann das Riesolt gewese is? Se hen en Rauh aestart. e Feit Hots qewwe un se hen sich ganz schrecklich die Köpp versmäscht. Ich hen meine Deputtles erbeihole müsse un die hen den Platz gerehdet un hen all die Kappersch in die Schehl aenomme. Well, ei tell juh, sell Hot en Schkendel in die Taun qewwe, so ebbes is noch gar nit dagewese, der Mister Mehr'is fascht kresig gange un es Hot's doch niemand helfe könne. Un wisse Se, was das Schönste gewese is? Der Kapper wo den Saluhn von mich hat kriegt, is an die Kohrt gange un Hot Lahsuht aeae mich gefeilt. Er Hot mich so? Demmetsch aesuht. weil ' ich ihn sei Kostiemersch errestet un seiBißniß gespeult hen. Et tell zuh, wann 's noch e wenig so weiter geht, dann ronn ich entweder selbst den Platz odder ich kammite Suhseid. Mit beste Rlegahrds, Juhrs Trulie. Meil H a b e r s a ck. Eökweier un Scheriff von Apple Jach Hoiie Terrer Kaunhe. Vom Inland. (So aewälttae Sckn ee m a ssen sind in der Umgegend von Wardensville, W. Aa.. gefallen, van vie:e fifrtät auf der Sucke nack Futter in den Ort kamen. Aug. W. Walker fing . . oc: : rr . o 4vt ciuca uzi -iiicic ciii.uuu iuiu c 5UT' men. Attle Fajane und eioyuyner sind erfroren. Seine eiaene Mutier bat der 18 5abre alte Clemens Sidler in Fairvew, bei Altoona, Pa., durch einen Revolverschuß schwer verwundet. Der Bursche Hatte mit seinem Vater John Sidler wegen seines Lohnes Differenzen gehabt und war in angetrunkenem Zustande nach Hause gekommen. Hier kam es auf's Neue zum Streit zwischen Vater und Sohn, in dessen Verlaufe Letzerer einen Revolver zoa'und seinen Vater zu schießen versuchte. Dieseraber schlug die Waffe zur Seite, und die Kugel traf die Mutter des jungen Unholdes in den Oberschenkel. Jmpressario Grau vom Metropolitan Opernhaus in New Nork hat erklärt, daß .der Besuch seines Theaters durch den Prinzen Heinrich von Preußen ihm unvergeßlich bleiben werde." Warum, auck nicht? Die Galavorstelluna kostete ibm $32. 000, wovon $20,000 auf Salä. $10, 000 aus Dekorationen und Blumenschmuck und $2000 auf SouvenirProgramme entfielen. Demgegenüber vetrug die lassen - Einnabme aber $68.000, und Grau hat also $33.000 verdient. Ein unvergeßliches Geschäft! Von Wölfen aebedt wurde der Holzschläger Gus Carlson von einem am Wild Rice See, Minn., belegenen Camp. Der V!ann ging über den See und trug etwa ein halbes Dutzend Hasen, als die Bestien begannen, ihn aufzuspüren. Selbstverständlich versuchte er, seine Hütte am anderen Ufer o xaq wie möglich zu errelchen und ließ von Zeit zu Zeit einen Hasen fallen. um dessen Besitz sich die bunariaen Thiere eine Weile stritten und dem uJiann Zeit gaben, einen Vorsprung zu gewinnen. Es aelana ibm auck auf diese Weise ,zu entkommen. Die Geb.urtsstatte des Märtyrer - Präsidenten Lincoln Ui Hodaenville. Kv.. soll weaen unbezablter Steuern vom Sheriff verkauft wersen. Vor etlichen Jahren schien es, als wollten die Ver. Staaten Tausende auf die Farm verwenden. Da kaufte eine Anzahl östlicher Kapi talisten schnell das Land auf, unr anoeblich einen öffentlicken Vark daraus zu machen. Als aber die Hütte, in der Lincoln zur Welt kam, nach dem Centralpark in New York gebracht wurde, da siel der Plan in's Wasser Seitdem ist die Farm verfallen, Nir mand kümmert sich mehr darum. Haue gegeben hat es neu lich im Repräsentantenhaus ton Ma ryland in Annapolis. Die Sitzung war vom Sprecher, wegen zu hitziger Debatte vertaat worden: die meisten Mitglieder befanden sich noch im rn .ss.f. v : . it. viuuysuuic, uiu jiuci vun iincn der Demokrat' Dainter und der Revu blikaner Straus, die schon während der Sikuna einen beftiaen Wortwecksel gehabt, fetzten diesen fort. Nach . : rrr cr . ' f. einer einigen emeiiung von Herrn Straus versetzte diesem derHerr Pain ter mit der Faust einen Schlag in' Gesicht, daß die Brille weakloa Straus ergriff seinen Schirm und versetzte Painter einen ,Schlag damit Mehrere Staatsgesetzgeber traten sofort zwiscken die Kamvfbäbne und der hinderten weitere Tbätlickkeiten. Nack einiaer Äeit kebrte Vainter zurück und bat StrauS um Entschuldigung, doch nahm dieser die Entschuldigung rnch an und nannte Painter einen schmu tzigen Hund. '

Bom Auslande.

DerinderJrrenanstalt Kaufbeuren bediensteie Ochsenknecht Willer wurde in seiner bei der Anstalt beslndllch'en Wohnung mit emem tumpsen Instrumente erschlagen und einer Baarschaft von 20 Mark beraubt. Der That dringend verdächtig ist der eigene -ohn des Ermordeten, der Tagelöhner Mathias Willer; dereloe ist entflohen. Auf der Heimfahrt von der Installation eines neuen Bezirksamtmanns schlugen die Pferde des Bürgermeisters Pflamminger von Pinkofen, der mit dem dortigen Pfarrer nach Mallersdors gefahren war, über einen ziemlich abschüssigen Berg hinab ein schnelleres Tempo an. Die Pferde, rissen den Bürgermeister aus der Kutsche heraus und schlelsten ihn eine Zeitlang. Während Pfarrer Lintl mit einigen Hautabschürfungen davonkam, zog sich Bürgermeister Pflamrninger eine schwere Gehirn:rschütterunz zu, so daß Gefahr für sein Leben besteht .Die NeueAuasburaer Ztg." berichtet, daß der Commandeur des 4. Cheveauxlegers - Regiments in Augsburg, Oberst von Hößlin, einen Regimentsbefehl erlassen habe, daß Niemand die Neue Augsb. Ztg." noch welter halten dürfe. Auch in Neu-Ulm, wo eme Eskadron des Regiments liegt, ei dieserRegimentsbefehl erlassen worden. Die Zeitung bringt das Verbot mit einer von ihr gebrachten Sprech-, saalnotiz in Zusammenhang. Diese hatte sich tadelnd gegen mehrere ungenannte Officiere der Auqsburger Garnison gerichtet, weil sie desAbends nach Theaterschluß entgegen einer bestehenden Pollzewerordnung . mit ihren Schlitten im scharfen Trab die von Theaterbesuchern stark begangene Gradenau gefahren seien und selbst Damen in Gefahr gebracht hätten, überfahren zu werden. ErnschreckllchesUngluck hat sich in der Heiligenstraße zu Kaiscrslautern ereignet. Dort wohnt der Cementirer Hohler, Vater von dre: Kindern im Alter von 5, 3 und Jah ren. Der Mann ist tagsüber auf der Arbeit und die Frau hatte am Morgen das Haus verlassen, nachdem sie ihre. drei Kinder, die sich noch im Bette befanden, im Schlafzimmer eingeschlossen hatte. Nachbarn bemerkten bald Rauch aus den Fenstern und der Thüre dringen und öffneten deshalb die Thüre mit Gewalt. In dem vollständig raucherfüllten Zimmer fanden sie die drei Kinder in den letzten Zügen. Obschon Anstrengungen gemacht wurden. die Kinder in's Leben zurückzurufen. starben sie kurze Zeit nach der Auffin dung. Vermuthlich haben die Kinde? Feuerzeug gefunden und damit daZ Bettzeug in Brand gesetzt. Die Wiener haben ein großes Haar in ihrer berühmten Wasserleitung gefunden, aber erst, nachdem die Stadt Wien zetzt vom Gericht verurtheilt wurde, ein hieraus bezugliches, sehr unangenehmes, von ihr als Geheimniß gehütetes Document herauszugeben. In diesem Document verpflichtet sich ein städtischer Bauunternehmer, welcher Erweiterungsbauten an dem zur Ergänzung der Hochquellenleituna dienenden Wasserschopswerk in Potschach vorgenommen hat, weder öffentlich noch privat mitzutheilen, datz in einem Brunnen der Potschacher Tiefauellenleituna Sickerwasser aus dem Gebiet eines Abdeckers von Gloggnitz eindringt, und daß die Wiener Wasserleitung dadurch . verunreinigt wird. Das Potschacher Schöpfwerk, dessen Wasser der Sanitätsbehörde schon vor längerer Zeit verdächtig war, ist jetzt außer Betrieb gesetzt worden. --Derirn Gemeindehause zu Toba (Torcntäler Comitat) als Steuerexecutor angestellte Gustav Tipold hat unter ganz eigenartigen Umständen Selbstmord verübt. Tipold erschoß sich in der Abenddämmerung, als er allein im Gemeindehaus? weilte, neben dem Telephonapparat. Bevor er zur That schritt, rief er die Tochter der Postmeisterin zu Magyar - Czernya telephonisch an und sagte ihr, sie möge zuhören, wie er sich erschieße. Gleich darauf hörte das Mädchen durch das Telephon eine Detonation. Mehrere auf der Straße befindliche Personen, die den Knall hörten, eilten in das Amtsbureau und fanden dort Tipold unter dem Telephon als Leiche. Tipold hatte ein Testament gemacht, in welchem er seine Schwester zur Erbin einsetzte und verfügte, daß den Magyar - Czernyaer Zigeunern 20 Kronen in Gold ausbezahlt werden sollen, damit sie an seinem Grabe drei seine: Lieblingslieder spielen. Solidaritäts - Kunvgedungen der - Presse ' sind in Deutschland leider noch etwas so Seitenes. daß jeder einzelne derartige Fall besonders vermerkt zu werden verdient. Zu dem Festmahl, das sich an die Feier der Eröffnung des neuen Provlnzial mufeums in Hannover anschloß, waren an die hannoversche Presse keine Einla düngen ergangen. Der Courier", da Tageblatt" und der Anzeiger" ver zichten dalzer auf eine über Hintertreppen bezogene Berichterstattung übe: diesen -Theil des Festes in dem richtigen Glauben, durch dieses Vorgehen die Würde der Presse am besten u wahren. Gewiß eine erfreuliche Antwort uf den Dunkel des deutschen Bureau kratismus, der noch immer in der Presse nichts weiter als eine brauchbare Magdlieht!

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