Indiana Tribüne, Volume 25, Number 169, Indianapolis, Marion County, 10 March 1902 — Page 4
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ndiana (Tribüne. HerauZakgcben von der Suteberg CIndianapolis, Ind. Harry C Thulium Präsident. Geschäfts local: No. 31 Slld Tclawarc ' Straße. TELEPHO.XE 269. Entered at ihe Fett OcEe of Indiinpclis as second class matter. steine Cnkelin Napoleons I ?' In einem kleinen Orte Frankreichs, dem Städtchen Lry-sur-tarne, lebt eine VolksschulleHrerin, Madame Mesnard mit Namen, die sich rühmen kann, eine directe Enkelin des corsischen Imperators zu fern. - Sie hat von diesem Ruhme niemals Nutzw gezogen und nährt sich schlecht und recht von ihrem Monatsgehalte, , das die bescheidene Summe von 90 Fr. ausmacht. ' Obwohl der Napoleoncultus in den letzten Jahren in Frankreich wieder einen ungeheueren Aufschwung genommen hat, ist es niemand eingefallen, sich um diesen Abkömmling deZ Kaisers zu kümmern.- Sie ist das einzige Kind des vielgenannten Graftn Leon, jenes Sohnes, den Eleonore de la Plaigne .dem Kaiser Napoleon schenkte, und der nach einem äußerst bewegten Leben schließlich 1881 im Elend starb. Napoleon I. hatte diesen Sohn sehr lieb gehabt und ihn noch in seinem Testamente 'bedacht; ja er soll sogar ernsthaft den Gedanken erwogen haben, ihn zu adoptiren und zu seinem Nachfolger zu ernennen.' Der Graf Leon, der während der Regierung Na-rcleons-III. diksem durch seine Hansel und Schulden fortwährend .Unannehmlichkeiten bereitete, heirathete erst spät. Seine Tochter ist heute ZJakzre alt.- Gänzlich mittellos wandte sie sich dem Lehrerinnenberufe zu und war lange Zeit an einer Araberschule itt Algier thätig. Von Algier wurde sie zuerst nach Vitz-Villeroy im Departement Somme, später nach Bry-sur-lNarne versetzt, wo sie jetzt still und bescheiden ihres Amtes waltet, ohn: daß ihre Abkunft von denen gekannt ist, in deren Mitte sie ihr Leben zubringt. Das uutcrblicbene Duell. IZk n . Auf einem Landgute in' der Nähe der württembergischen Stadt N. waren zur Manöverzeit mehrere norddeutsche Offiziere einquartirt. Der überaus freundliche und zuvorkammende Gutsbesitzer hatte die bei ihm einlogirten Herren zu einemDiner ein geladen, in dessen Verlauf einem, der Gäste das Malheur passirte, ein gefülltes Weinglas umzustoßen. Während nun der Gastgeber den dadurch entstandenen Flecken mit Salz bestreute, gab er auf die Entschuldigungen des betreffenden Officiers hin die Antwort: Oh, desch macht gar nix, 's isch Win!" Auf das hin standen alle Officiere auf und verließen das Haus; der arme Gutsbesitzer aber, der sich inzwischen den Kopf zerbrochen hatte, wodurch er wohl seine Gäste beleidigt haben könnte, erhielt bereits cm nächsten Morgen durch de .Schwerbeleidigten- selbst die Förde rung zum Duell. Natürlich ersuchte er seinen Gegner sofort um nähere ( Aufklärung der für ihn gänzlich dunklen Angelegenheit, erhielt aber kurzweg die Antwort, daß es hier keiner weiteren Erläuterung bedürfe, denn all' die gestern mit zu Tisch Geladenen, konnten bezeugen, daß er. der Gastgeber, ihm auf seine Entschuldigungen hin, Das macht nichts, Sie Schwein" erwidert habe. Als unser Schwebe, diese seine eigenen Worte in reinstem Hochdeutsch zu hören bekam, ging ihm ein Licht auf, und, seiner .Sprache vor Lachen kaum mächtig, erklärte er dem Officier die durch den Dialekt verursachte unliebsame Beleidigung. Die Londoner Polizei ist eine kleine Armee für sich. Nach einem jüngst erschienenen Blaubuch zählte sie letztes Jahr-15.847 Mann und kostete das nette Sümmchen von $6,533,925. Sie ist, aber kaum groß genug für ihre Arbeit. Letztes Jahr sind in London nicht weniger als 103,267 Personen arretirt worden, natürlich die Masse davon wegen trivialer Vergehen. Die Zahl der Verbrechen gegen das Eigenthum stieg auf 16.665 und der Werth deZ gestohlenen Eigenthums war $1,072,250. Von 16 Mordthaten blieb nur in vier Fällen der Verbrecher unentdeckt; 267 Personen wurden im Sause des Jahres in London "zu .Zuchthausstrafen verurtheilt, 613 Personen verübten Selbstmord und 507 hat die Polizei an der AusÜbung verhindert. In 11.624 Straßenunfällen hat die Polizei den Verunglückten die erste Hilfe geleistet. Von der Volltti selbst wurden an die 4000 in der Ausübung ihres Berufs verletzt, davon 2788 bei Arretttungen. Auf der Polizei abgeliefert wurden 41,010 Gegenstande, die in Droschken, Omnibussen, Pferdebahnen gefunden wurden Beinahe die Halste davon waren Schirme. Von den gefundenen Gegend ständen wurden nur 20,550 reklamirt Die 3afcl der neuen Häuser, die die Po, Ine! wäkrend des ?lakres' reaistrirte. war 25,161, und 311 neue Straßen in . der Lang: von 6o Meuen wurden ge bildet. ..
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Lokal-AeuigZeiten. " , Südseite Turnverein. . ' Erfolgreicher Verlauf des Stiftungsfestes. : Der Damen - Verein des Südseite Turnvereins feierte am Sonntag Abend in der Turnhalle sein Stistungssest. ' Zum achten Male hatten die Mitglieder des Vereins die Eollcgen von dem Turnverein und shre anderen Freunde zu ihrem Anniversariumsfest ..eingela den und Alle waren dem Rufe - dahin gefolgt. . : Das einfache Gefühl der Dankbarkeit, für das. was der festgebende Verein für dcn Südseite Turnverein geleistet hat, verpflichteteViele, der Festlichkeit beizuwohnen. Und doch ließ der Besuch viel zu wünschen übrig, worüber die energische Frau Präsidentin sich anfänglich auch zu grämen schien. : Nachdem Prof. Beiser's Orchester eine Ouvertüre zum Vortrag gebracht hatte, marschirte der Frauen - Verein zu Zweien in Polonaisen-Weise unter der Führung von Herrn Victor, dem ersten Sprecher und Frau Elise Klink, der Prüsiocntin des Frauenvcrcins, der Bühne zu. Nachdem die Damen aus derselben Platz genommen hatten, hielt Herr Victor aus dem Stegreif eine Ansprache, in welcher er stch in anerkenncnswerthester Weise über die Leistungen des FrauenVereins im Allgemeinen und der unermüdlichen Thätigkeit der Präsidentin im Besonderen aussprach. ; In Bezug auf die sozialen Veranstaltungen des Vereins war unserer Jrauenverein stets die Seele derselben" sagte Herr Victor u. A. und damit hatte er der Ansicht wohl aller Anwesenden mündlichen Ausdruck verliehen. Auch dirdem Redner vom Herzen kom mende Aeußerung . Die Interessen unseres Vereins sind von dem DamenVerein mit seltener Energie, Lust und Ausdauer wahr genommen" fand die lebhafteste Zustimmung bei allen An'wesendm. " Hierauf überreichte Herr Victor , der Präsidentin einen'prachtvollcn Blumenstrauß. Frau Klink dankte im Namen des Frauen-Vereins für die ihr zu Theil gewordene. Ehrung und ..forderte schließlich die 'im Saal anwesenden Damen, welche dem , Verein noch nicht angehören, auf. demselben beizutreten. .Das Pia'no-Duett der Geschwister Nora und Gertrude Koern brachten dem jugendlichen Künstlerpaare, Dank seiner guten Leistung, einen solchen Beifall ein, daß es sich noch zu einem encore herbeilassen mußte. Der jugend liche Pianist Otto Nolting, über dessen vortreffliche Leistungen im Deutschen Hause anläßlich der dort abgehaltenen Fair wir an dieser Stelle uns nur lobend aussprcchen mußten, zeigte gestern Abend, daß er von brennendem Ehrgeiz beseelt ist. ' . Zu seinen Vortragsstücken' hatte er sich Beethoven'scheCompositionen auscrwählt, welche erst vor einigen Wochen der Piano Virtuose Hoffman in dem ftrau Lehmann Eonzcrt spielte. . Das Publikum erkannte durch lebhasten Beifall an, daß er etwas Gutes geleistet hatte. Seine Schwester, . Frl. Julia Nolling, welche über einen weichen, sich in das Ohr des Zuhörers acradezu einschmeichelnden Sopran verfügt, war in der Auswahl ihres Liedes Ruth und Naomi" gerade nicht sehr glücklich gewesen Sie trug dasselbe zu getragen vor. Als Encore gab sie ein deutsches Lied zum Besten und bei dieser Gelegenheit möchten 'wir der jungen stimmbegab ten, talentvollen und jedenfalls auch in gesanglicher Beziehung einer guten Zukunft entgegensehenden Sängerin den guten Rath auf den Weg geben, sich einer deutlicheren 'Aussprache zu be-fleißigen,-denn, es., klingt - nicht gerade schön Fragt das Hirz im' bangen Schmirz." Eine Glanznummer aber war das Eesangssolo de elfjährigen Tausendsassassa's Olga Gockstatter,, welche, von ihre? Schwester Hattie accompagnirt. das Liedchen Mamma Nurnber Two" in so reizender gefälliger Weise zum Vortrag brachte, daß die Zuhörer garnicht aus ihrem Erstaunen und Bewunderung herauskamen. . Dem kleinen allerliebsten Geschöpf wurde rauschen der Beifall zu Theil. s .'. In die. Ehren des Abends theilten sich ferner noch der jugendliche Violinist Harvey Miller (von seiner Schwester Nellie accompagnirt), die Mandolinund . Guitar-Virtuosinnen Frl. Alice
noiona rivüne,
Ban, Frls.Rosa und Lena Guywiller. ferner Fräulein Elara Gutzwiller mit ihrem in graziöser Weise ausgeführten Keulenschwingen" und dieErste Riege der Zöglingsklasse" mit ihren vortrefflichen Leistungen am Reck und der zum Schluß gebildeten Pyramide. Te? Damen-Verein kann auf den Erfolg seines gestrigen Stistung-sestes mit Recht stolz sein. Die Vorstands. Mitglieder desselben sind: Präsidentin, Frau Elise Klink; VicePräsidentin. Frau A. Freiberg; Prot.Sekretärin, Frl. P. Emhardt; Fin. Sekretärin, Frau C. Toll; Schatzmeisterin, Frau A. Roy. Aus Ärbeiter-Kreiscn. Die Sachlage in Cincinnati. Allerlei vom Vocalen Felse der Arbeit. Unter der Einwirkung einer von der Cincinnatier Loge derKnights of Fidelity" gefaßten Resolution haben am Samstag die Herren L. I. Hauck und Percy Andreae als Vertreter der dortigen Braucrdörse eine Conferenz mit der Executive des Naiionalverbandes der Brauereiarbeiter abgehalten, in der eine Grundlage zu wenigstens einem Waffenstillstände gelegt wurde, der vermuthlich am Montag zu Stande kom men wird. Die Resolution der Knights of Fidelity" resp. Wirthcvcreinigung lautete wie folgt: Da zwischen der BrauarbeiterUnion und der Maschinisten-Union in den Städten Eincinnati,' Covington und Newport ein Streit besteht, der einen Streik herbeigeführt hat und da die Wirthe ihren Lebensunterhalt zum großen Theil von organisirten Arbeitcrn verdienen, deshalb sei beschlossen, daß wir eö für rathsam erachten, daß die Brarerbörse versucht, durch Schiedsgericht oder auf andere gerechte Weise, eine Beilegung der Differenzen herbeizuführen, widrigenfalls wir als Organisation gezwungen sein' werden. Schritte zu thun, welche unser Geschäft schützen.werden." Die letztereu Worte wurden von den Brauern als eine 'Drohung aufgefaßt, daß die Wirthe bei einer Fortdauer des' Streites Bicr von auswärts beziehen wollten, und . das ' würde den Brauereibesihern nicht gepaßt haben. Soweit bekannt wurde nun in dev 4-stündigen, obenerwähnten' Conferenz beschlossen, die Jurisdictions - Frage zwischen Brauereiarbeitern und Maschinisten bis zur Entscheidung durch die Federation of Labor offen zu lassen, nachdem Secr. Julius Zorn von dem Verbailde der Brauereiarbeiter ; eine Depesche des Präs. Gompers von der F. of L. unterbreitet hatte", welche besagte, daß etliche Wochen vergehen werden, ehe die Executive der. Federati?n die Cincinnatie? Streitfrage aufnehmen könne. ..Die Brauarbeij'r werden daraus bestehen, daß ihre ausgeschlossenen Kameraden sammt und sonders wieder angestellt werden. Die Executive der Brauarbeiter war war am Sonntag den ganzen Tag hindurch in Sitzung, um ihre Forderungen zu formuliren. Eine gemeinsame Sitzung mit den Vertretern der Brauerbörse, in welcher über diese Forderungen beschlossen werden soll, ist auf Montag Vormittag anberäumt. Das Special-Eomite für dcn Bau einer Arbeiter-Halle in Jndianapolis kann in der Tcontags-Sitzung der Central Labor Union berichten, daß sein Plan betreffend Aufbringung der Baufond-Grundlage durch eine specielle Kopfsteuer von allen Unions mit Begeisterung gutgeheißen wird. Die Zimmerleute weigern sich, die Vorschläge der Contractoren. bezüg lich der Löhne für dieses Jahr anzunehmen, und ist es wahrscheinlich', daß die Angelegenheit vor das Schiedsge"ichts Comite des neuen Building Mied Council gebraht wird. In Pittsburq, Pa., haben die Anstreicher die Arbeit eingestellt, weil die Meister ihnen nicht den verlangten L ohn zahlen wollen. Die hiesigen Anstreicher und die Meister haben sich auch noch nicht bezüglich der 1902Lohnscala geeinigt und sollen die seit Wochensrist eingestellten , Verhandlungen, in der neuen Woche wieder aufgenommen werden. . Auch bezüglich der Lohnscala der Eisenbauarbeiter (Structural Jron Worlers) ist noch keine Einigung erfolgt. Dieselben, bezm. ihre International: Vereinigung, verlangen vom 1. März ab 40c pry Stunde, doch haben die Contractoren diese Scala noch nicht unterzeichnet. , Die alte Scala war 30c pro Stunde. v
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verst Hugo uttf Fra Tiavolo. Bisher ist allgemein die Annahme verbreitet gewesen, Oberst Sigisbert Hugo, der Vater des Dichters, Victor Hugo, habe thätigen Anteil an der Gefangennahme des unter dem J!amen Fra Diavolo" bekannten italienischen Abenteurers und Freibeuters gehabt, u.ld Oberst Hugo hat in seinen hinte?lassenen Denkwürdigkeiten Alles gethan,' diesen Glauben aufrecht zu erhalten. Es scheint indeß, daß Oberst.Hue go an derselben Hyperthropie des Ich gelitten hat, wie sein berühmter Sohn. Der landläufigen Darstellung zufolge hätten nach dem Einrücken der Frai?z?sen inNeapel im Jahre 1806 drei französtsche Generale den Auftrag erhalten, dem Unwesen, das der besagte Veam-, tenführer in dem Gebirge trieb, ein, Ende zu machen. .Fra Diavolo mit seinem eigentlichen NamenMichaelPezza geheißen, war ursprünglich Mönch gewesen, er entkloh aus dem 5iloster. schloß sich einer Räuberbande an und wurde schließlich das Oberhaupt einer solchen. Als die Franzosen das Land eroberten, wurde aus der verwegenen Aandenführer ein Parteigänger der bedrohten Herrscherfamilie, und König Ferdinand II.. der früher einen Preis auf seinen Kopf gesetzt hatte, machte ihn, wenn auch nicht zum Herzog voa Cassano, wie die Sage will, so doch zum Obersten. Den Franzosen wurde der vom Banditen zum Herrführer beförderte Abenteurer äußerst unbequcm wegen der Kühnheit seiner Streifzü und der Geschicklichkcit. mit der er sich allen Verfolgungen zu entziehen wußte. Daher der Entschluß, ihn um jeden Preis unschädlich zu machen. Oberst Hugo erhielt zu Beginn des November 1806 ein' Streifcorps von 850 Mann zugewiesen und den Befehl, mit diesem einen Zug ins Gebirge anzutreten, um den Bandenführer gefangen zu nehmen. Das soll ihm nun auch gelungen sein; nach 6 Tagen, heißt es, habe er Bozano erreicht, in dessen Nähe sich Fra Diavolo an der Spitze einer Schaar von 1500 entschlossenen Männern befunden habe. - Unter strömendem Regen sei es zu einemGefecht gekommen, in dem Fra Diavolo's , Schaar fast ganz aufgerieben worden sei, während er selbst die Flucht nach Viachtatura ergriffen habe. In Atella und Castellamare seien Hugos Soldaten noch zweimal handgemein mit den Banditen geworden, sie hätten sie zerstreut und Fra Diavolo verwundet. . Nach mühevoller Flucht sei der kühne Vandenführer.von einem Sappeur aus der Colonne Hugos erkonnt und ergriffen worden. Datz Oberst Hugo sich das Verdienst an der Gefangennahme des verwegenen Räubers zuschrieb, erhellt daraus, daß er als Belohnung für den dem Staats geLeisteten Dienst die Forderung erhoben haben will, man möge Fra Djavolo nicht als .Michael Pezza, sondern als Herzog von Cassano" vor Gericht stellen. eim Forderung, die ihm allerdings nicht bewilligt worden sei. Thatsache ist. daß Fra Diavolo am 12. November 1806 in Neapel gehängt wurde. Nach neueren Forsckunaen. denn Eraebnisse 'Äachot dieser Tage in der Nouvelle
'evue'. veröffentlicht hat, scheint die ganze obige Darstellung auf einer sehr phantastischenAusschmückung des wir? lichen Sachverhalts zu beruhen. Oberst Sigisbert Hugo hat mit der Gefangen, nähme des kühnen Räubers wenig ode? gar nichts zu thun gehabt. Er hat den Michael Pezza überhaupt nur einmal zu Gesucht bekommen, als er am 8. Novembcr 1806 in Neapel zu ihm ins Gefängniß geschickt wurde, um ihn darüber auszuforschen, woher er sich mit Lebensmitteln verschen habe. Als Dolmetscher diente dem französtschcnObersten bei dieser Gelegenheit ein gewisser Celotti. von dem sich ein Bericht über die Begegnung erhalten hat. . Englische Heldenthaten. ' Viele von Kitcheners herumstreifenden Kolonnenführern . pflegten stets nach Pretoria lange. Telegramme an ihn zu richten, wenn sie zu melden hatten, 'daß .sie die Buren gesehen und aus roe.iter Entfernung eine oder zwei Granaten auf sie geworfen oder einigeFlintenschüsse mit ihnen ausgetauscht, hatten. In der Regel hieß es in den Telcgrammen: Man sah während des Gefechtes mehrere Buren aus dcn Sättln fallen". Lord Kitchener, der darauf besteht, daß nur die Feinde gezählt werden sollen, die man wirklich in die Hände bekommen hat, wurden Meldüngen dieser Art langweilig. Als er nun neulich wieder eine Meldung bekam. worin von solchen aus den Sätteln gefallenen Buren die Rede war. telegraphirte'er an den ruhmbedeckten Officier zurück: Ich hoffe, die Buren haben sich nicht weh gethan, als sie auS den Sätteln fielen". Eine sehr schöne Geschichte ist auch folgende: Lord Methuen hatte den Entschluß gefaßt, einige Buren, die sich in seiner Nähe gezeigt hatten, zu überraschen, und untcrnahm zu diesem Zweck einen Nachtmarsch. Die Nacht war sehr dunkel. und die Führer taugten nicht viel. Trotzdem )ah der englische General sich plötzlich einem Wagenlager gegenüber, welches er sofort stürmte. Der Erfolg war vollkommen, und nur das Eine trübte den Engländern einigermaßen das Siegesbewußtsein, die Entdeckung nämlich,' daß sie ihre eigene Trans Portkolonne erobert hatten. . Viele lieben d i e Wahrheit die si? den Anderen sogen. - .
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