Indiana Tribüne, Volume 25, Number 165, Indianapolis, Marion County, 5 March 1902 — Page 2

Jndiana Tribüne,

5. März

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Vielseitige Tözulen.

. In manchen Beziehungen schreibt man aus Honolulu sind viele Amerikaner noch sehr' aus dem Holzwege, wenn sie das Hawaiische Territorium für eine Art neues oder rückständiges Land halten. So ü. A. auch, was die Förderung des Bildungswesens anbelangt, für das sich die Amerikaner überall so stark zu interessiren scheinen. Die. im amerikanischen Congreß schwebende Vorlage betreffs Bundesschulen für Territorien entspricht in Hawaii jedenfalls keinem Bedürfniß, außer vielleicht betreffs größerer finanzieller Unterstützung des bereits Gebotenen. Das hawaiische Schulwesen, wie es war und ist, kann einen interessanten Studiums-Gegenstand bilden. Schon Anfangs der 20er Jahre im vorigen Jahrhundert fand hier ein eigenthümlichs Schulsystem rasch Verbreitung unter den Eingeborenen und blühte ein Jährzehnt lang. Das waren Schulen zunächst für E r w a ch s e n e, und die Höhen Stammeshäuptlinge und ihr unmittelbares Gefolge waren die ersten Schüler derselben. Jeder Häuptling sandte sodann diejenigen Leute, welche die besten Fortschritte in diesen Schulen gemacht hatten, nach den verschiedenen Ländereien, die unter seiner Controlle standen, und alle Landpächter, Alt und Jung, wurden verpflichtet, ähnliche Schulen zu besuchen, die dort gegründet wurden. Es besuchten nn Ganzen mehr als 50.000 Personen die Schulen, bei einer Gesammtbevölkerung vo.n weniger als 100.000! Ueberdies begründeten die Missionäre schon frühzeitig Schulen, und noch heute werden mehrere Colleges" von Römischkatholiken geleitet. Erst im Jahre 1843 übernahm indeß die allgemeineRegierung Controlle über das Schulsystem, das aber seitdem in sehr reichlichem Maße gepflegt worden ist, unter allen Administrativnen. Bis in die 80er Jahre hinein wurde in allen diesen Schulanstalten Hawaiisch gelehrt; dann wurde dieses langsam durch das Englische verdrängt. Doch erst als die Annectirung erfolgte, wurde verlangt, daß aller Unterricht in Englisch gegeben werde. Dies machte erst große Schwierigkeiten, besonders bei dem .buntgewürfelten Charakter der hawaiischen Bevölkerung, in welcher Japaner, Chinesen, Portoricaner, Portugiesen, Kanälen und Amerikaner unter den Zöglingen sowie unter den Lehrkräften vertreten sind. Wie unter den Erwachsenen, so bestehen auch unter den Schulkindern in Hawaii keinerlei gesellschaftliche Unterschiede, die sich auf Rassen - Verschiedenheit gründen; Alle werden auf vollkommenem Gleichheitsfuß behandelt; so war es und so ist es. Die Eltern der Schulkinder sorgen dafür, daß diese ihre Mutterspräche nicht verlieren; aber den Schulunterricht müssen sie, wie gesagt, heute sämmtlich in englischer Sprache erhalten. Das Schulwesen steht hier, wie alles Andere, unter unmittelbarer Controlle der Centralregierung; und es gibt keine örtlichen Schulräthe, sondern nur Agenten und reisende Inspectoren der Centralverwaltung. In 23 Schul-Districte ist das Territorium eingetheilt. An Schulschwänzer-Büt-teln fehlt eö auch nicht. In noch weit höherem Grade, als in den Ver. Staaten, ist hier das Schulsystem ein eminent praktisches! Alles, womit sich in denÄer. Staaten Handarbeits - Schulen, Ackerbau - Schulen, Kochschulen u. f. w. beschäftigen, ist hier ebenfalls dem Cursus der öffentlichen Schulen einverleibt. Man kann sich darnach einen ungefähren Begriff von ihrer Vielseitigkeit machen; doch seien noch einige besondere Beispiele hierfür erwähnt. Zimmermanns - Werkzeuge, Landbau - Geräthe, Druck - Einrichtungen, Koch - Geräth und Nähzeug gehören zur Ausstattung sämmtlicher Lffentlichen Schulen in Hawaii, und in den allermeisten Dingen werden Knaben und Mädchen ohne Geschlechts - Unterschied unterrichtet. So lernen z. V. die Knaben auch das Nähen; das gefällt nicht allen, aber Kanälen, Japaner und Chinesen scheinen sich sehr damit zu befreunden. Die Unterrichtszeit im weitesten Sinne wird vom 3. bis zum 15. Jahre gerechnet, worin natürlich die ganze Zlindergarten - Erziehung mit einbegriffen ist. 'Am Alter von drei Jahren kommen die Kinder in die Kindergarten, und zedem werden, so weit wie irgend möglich, sofort aewisse i Verrichtungen zugewiesen, die sich trn mer mehr oervielfaltizen! Den Mäd chen wird schon frühzeitig das Zim merreinigen, Nähen und Kochen beiae bracht, und es wird in den öffentlichen Schulen ganz gutes Brot gebacken, das öfter an arme Leute zur Vertheilung kommt. Letzteres ist keineswegs das einzige Beispiel von u n m i t t e l b a r praktischer produktiver Thätigkeit der öffent lichen Schulen. Die Gartenbau- und andere Geräthe, die man beim Unterricht braucht, werden zum guten Theil von den Zöglingen selbst hergestellt. welche aus diese Weise, sowie auch be sonders durch selbstständige Errichtung von Einfriedigungen um die Schul Anlagen beträchtlich? Kosten ersparen. In zwei der Schulen geben die ZögImge eine monatlich erscheinende Zei tung heraus, die sie selber setzen und drucken, und die Einnahme aus dem Verkauf kommt der Schulanstalt zu gute. Ja es werden da und dort die Schul - Druckereien sogar zur Herstel

lüng der Schulbücher benutzt, und geschickte Schülerhände machen für diese Bücher Illustrationen, die für ihren Zweck recht annehmbar sind! Flynt, der Tramp Schriftsteller. Da seit einiger Zeit in europäischen und auch in hiesigen Blättern vom Lebenslauf des früheren russischer? Landstreichers und späteren berühmten Schriftstellers Gorki viel die Rede ist, so möge daran erinnert fein, daß sein amerikanisches Seitenstück desselben inen nicht minder merkwürdigen Lebenslauf gehabt hat. Viele Leser sinv wohl hin und wieder in Aufsätzen über unser Trampthum dem Namen Josiah Flynt" begegnet; das is: der Schriftsteller-Name einesMannes. welcher sich in allen Classen unserer Stromerwelt auskennt, wie kein Anderer, der diesen Gegenstand bis jetzt literarisch verwerthet hat! Wie so manches andere Talent in unserem Lande, hat er eine abenteuerliche Laufbahn hinter sich. Heute ist er ein angesehener Schriftsteller und Socialreformer, dessen Persönlichkeit schon durch seine Fa-milicn-Verbindungen ein gewisses Interesse erhält. Von, Haus aus heißt dieser amcri-

kanische Gorki Frank Willard", und er ist ein Neffe der vielgenannten, vor mehreren Jahren dahingeschiedenen Temperenzbewegungs-Führerin Frances E. Willard, des Hauptes der W. C. T. U." Sein Vater Oliver Willard war ein tüchtiger Zeitungsmann, und seine überlebende Mutter, der er so viele Schmerzen bereitete, steht noch heute einer Schule für junge amerikaNische Damen in der deutschen ReichsHauptstadt vor. Frank aber schien I sein Lebelang nichts Anderes zu werden, als ein Thunichtgut, der jeden Augenblick dieGrenze überschreiten konnte, welche vom Abenteuer zum Verbrechen führt. Seine erste Durchbrennerei ereignete sich schon, als er noch nicht ganz drei Jahre alt war! Und so ging es weiter und weiter.biseine äußerliche Erschütterung einen aanz anderen Menschen aus ihn machte. Vielleicht war es verhängnißvoll für seine Kindheits-Entwicklung, daß sein Vater schon früh starb, und seine Mutter alsdan in beruflicher Thätigkeit ebenfalls journalistisches Amt zu viel vom Hause weg war, um Frank und dessen Bruder Robert genugende Sorgfalt angedeihen zu lassen. Die Tante im Hause konnte die Mutter ganz und gar nicht ersetzen. Schon, Wie gesagt, ehe er das dritte Lebensjahr vollendet hatte, wurde Frank das erste Mal zum Tramp , nachdem er sich bereits auf manche andere Art als ein Schreckenskind gezeigt-hatte, das alle Beschränkung und Zucht haßte. Er verschwand eines schonen Morgens zeheimnißvoll aus seinem Elternhause in Evanston, Jll. Die ganze Ortspolizei wurde aufgeboten, nach ihm zu suchen, und Partien von Nachbarsleuten unterstutzten sie dabei. Spat in der Nacht fand man das Kind, beinahe drei Meilen von seinem Heim entfernt, sich am Baligeleise herumtreibend und immer weiter nordwärts strebend; eö sühlte sich offenbar sehr wohl auf seiner einsamen Wanderung und ließ sich nur mit großem Sträuben fangen und zurück bringen! Das war übrigens schon vor des VatersAbleben und zeigt, :in wie unruhiges Blut das Kind schon in sich hatte. Aber späterhin wurde es immer schlimmer und unheimlicher mit dem Kinde, und Frank sowie auch sein Brüdrchen Robert waren bald ebenso ver rufen, wie die Familei angesehen war. Sie waren die Hauptfiguren m einer Bande, welche stets auf Baonzügen herumlungerte und allerhand kleineDiebstähle verübte, und die Eltern anderer Kinder verboten ihrenSproßlmgen unter Androhung, der schwersten Strafen, mit den Willard-Jingos" zu verkehren. Diese waren ein Max- und Mo-ritz-Paar im wahrsten Sinne des Wortes. Und als die Schulzeit kam. wurde besonders Frank der Schrecken der Lehrer, die noch niemals einen solchen Höllenbrand in der Schule gehabt hatten und ihrem Schicksal dankten, als Frank schließlich verschwand. Diese Durchbrennerei war weit sensationeller, als die obige. Frank und ein anderer Junge nahmen auch die schöne Alderney - Kuh mit, welche Franks Mutter besaß, schlugen sie für $8 los und machten dann als Stromer einen ganzen Sommer lang die Bahnzüge des Westens unsicher; ein Hun? war ihr Gefährte. Endlich wurde das Trio doch eingefangen, und Frank seiner verzweifelnden Mutter zurückgegeben. Diese entschloß sich zu einem strengen Experiment, indem sie Frank in eine Militärschule stecken ließ, welche wegen ihrer schroffen Disc. besonders bekannt war. Kurze Zeit gefiel dem Taugenichts das Soldatenspielen als Abwechslung, und dann.brach er auch dort aus. als der erste Junge. demSolchs w dieser Anstalt geglückt war, und begann erst recht ein Stromerleben. Lange darnach tauchte er wieder einmal bei Muttern auf, aber um sofort wieder auf die Bummeltour zu gehen. Es war ein schlechter Trost für die herzgebrochene Mutter, daß ein Onkel Franks, Dr. Vannister, ihn für geistig abnornr erklärte. Die Sache änderte sich. Frank abenteuerte auch auf dem Ocean, und wir finden ihn auf einem englisan Schiff wieder, das nach Südamerika bstimmtwar. . Dieses stieß an einen ! neblllgen Morgen mit einem anderen

Llrctische Wttd.Reservcn?

Im HinbUk auf die traurigen Erfahrungen mit dem Büffel, dessen letzte überlebende Reste in unserem Lande nur nothdürftig vor dem Untergang bewahrt, worden abgesehen " von Zucht- und Bastardbüffeln dringen Kenner des alaskanischen Wildstandes darauf, daß in jenem Territorium nicht die Unterlassungs- und Be-gebungssllnd-n wiederholt werden mögen. deren Folg:n man anderwärts heute so sehr bedauert! Um Solches zu vermeiden, w'rd empfohlen, im slldlichen Alaska eine große nationale Wild-Rehherde abzugrenzen und zu hüten. Nicht als ob der übrige Theil von Alaska ohne Jagdgesetze bleiben sollte. ober das ist wieder eine Frage fü;.sich selbst, die ohne Zweifel früher oder später gleichfalls aufs Tapet kommen wird. Nack der Idee der Freunde des obigen Planes sollen die eigentliche Halbinsel Alaska und die Halbinsel Kenal vollständig m diese Reservation einbezogen werden, ebenso Kadiak Island und Afogna: Island, andere Inseln jedoch nicht. Auf diesem Gebiet sind alle Gattungen großen Wildes, die es in Alaska giebt, noch reichlich vertreten. mit Ausnahme des Eisbären, nnk es wird verz.'chert daß dieses große Areal sich ohne besondere Schwierigkcit schuhen und auf die Dauer als Wild-Reserve behaupten ließe, nach der Art des lelsowstone-Parkes. aber in noch grci:?rem Verhältniß. Aon Menschen ist dieser Küstenstreifen nur Uß imwacy oewoynt; einige wenige weiße fliegende Wandler und äcttr nebst einem Häuflein Indianer und A!eulen yauien da und ließen sich bezüglich Wildschützes wobl leickt unter genügender Controlle halten, ohne daß man oereüttioten Interessen dieser Handvoll Bewohner zu nahe zu treten brauchte. Selbstverständlich mllnte den aelegentlichen Beackern scharf auf hit Finger gesehen werden. Diese haben yier oyneyin fchon manchmal rücksichtslos gehaust i!Nd diel mebr Tbiere etödtet. als sie verwerthen konnten, und dfc die folgen dieses Treibens nicht schon stärker fühlbar ssnd. lieat eben nur an dem roch so imposanten Wildreichthum ter. Gegend. Der RiesenMoosehirsch das größte GeweihThier, welches heutzutage die Erde bewoyn: der gewaltige KadiakBraunbär. das Berg - Caribou, das schneeweiße Bergschaf, die Bergziege. jcywarze und gelbe Baren sowie der seltene Gletscherbär lder nock niemals in der Gefangenschaft zu sehen war) uno nocy andere der imposantesten Gattungen Zdrer Art tummeln sick in diesem Naturpark umher. Millionen von Jahren hat die Natur gebraucht, um diese wundervollen arctiscken Thierformen zu entwickeln, und sie rann vom vttnschen fordern, daß er nicht in wenigen 5kabren ibr Merk muthwillig zerstöre. s ,st auch kein zwingender Wirthschaftlicher Grund ersichtlich,' warum diese großartigen Wildgründe nicht ihren ursprünglichen Character im Wesentlichen treu bleiben könnten. Denn es ist in absehbarer Zukunft nicht zu erwarten, daß die modernen Cultur. Factoren hier eindringen werden; ja, zum großen Theil dürfte dies niemals der Fall sein! Nicht einmal bergbaulich ist dieses alaskanische Landstück von Nennenswerther Bedeutung. Der geboykottete Kragen. Während der letzten paar Jahre ist der hohe, doppelfaltige Hemdkragen in einem großen Theile unseres Landes ungemein beliebt bei der Männerwelt geworden. Wer diesen Halsschmuck eigentlich erfunden hat, weiß man nicht mehr genau; und das ist vielleicht auch ganz gut für den betreffenden Erfinder, falls er nockj unter den Lebenden weilt! Denn sowohl die Kragen-Fa-brikanten - wie die Wäscherei-Besitzer sind ihnen sehr feindlich gesinnt. Und das hat seinen guten Grund: Den einmal erfordert es doppelt so viel Leinenstoff, einen solchen Kragen herzustellen, der ebenso hoch, wie der einfache Stehkragen ist, aber auch noch die innere Wand, des altmodischenUmliegekragens chat. Sodann braucht man beim Waschen dieser Krägen jeweils zweimal so viel Stärke; auch der Sei-sen-Verbrauch ist bedeutend größer, wozu dann auch noch das Mehr an Arbeit kcmmt. Bereits haben in einigen unserer Großstädte verschiedene bedeutendeWäschereien ihren Kunden durch gedruckte Karten kund und zu wisskn tt!han, daß der Preis für das Waschen solcher Krägen um 25 Prozent erhöht wird; und sie erklären, daß auch diese Forderunq noch eine sehr, bescheidene sei, da ein solcher Kragen eigentlich aus zwei Kragen bestehe, und bei dem bis herigen Preis die Wäschereien geradezu Geld verlieren müßten. Wäre' es gelungen, die Wäschereien zuvertru sten", sohätte man vermuthlich sogleich ganz andere Saiten aufgezogen. Als dieser Kragen in die Welt gesetzt wurde, lediglich um wieder einmal etwas Neues zu bieten, da hofften die Fabrikanten, daß das Publikum schon nach einer Saison denselben satt haben werde. Thörichte Hoffnung! Der Doppelkragen nahm vielmehr jedes Jahr an Popularität zu. Jetzt wollen Fa brikanten' und Waschereien einen ener gischen Bohcottkrieg gegen denselben fuhren, und man darf auf den Erfolg gespannt Zem. .

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Sute bis gewühlte Rinder. 4 505 25 Mittlere bis gute Rmder.. 3 00 4 25 Gute bis gewählte Mhe.. . 4 506 00 Mittlere bis gute Kühe... 3 004 25 Gewöhliche alte Kühe.... 1 25 2 75 Kälber 6 007 00 Schwere Kälber 4 506 00 Prima bis f anet Export alter Bullen. 3 504 25 Gewöhnliche bis gute Bullen 2 503 50 Gute Kühe mit Kalb $30 $50 GewöhnllkSe übe mit Kalb S20 S30 Schweine. Sute bis gewählte, mittlere und schwere 56 40 6 55 Gemischte n. schw. Packing 6 106 40 Gute bis gewählle leichte, s u v 10 Gewöhnliche leichte 5 505 90 Pigö 4 505 75 RoughS 4 506 00 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer. 5 50 6 25 Gewöhnliche biö mittlere Lämmer 4 005 50 Gute bis aewäblte SSafe... 3 004 00 Ordinäre bis gute Schafe. . 2 003 00 StsckerK 2 00 uu Vöcke,perl00Pf 2 003 50 OtftQt nd OnnSse. Früchte. Citroneu H2.5V 2.75 für 300 360. Orangen NavelS $3.25 verBcx. Bananen Gewählte $1.25 per Brmch. KokuSnitsse $2 per Hundert. Aepsel $3.75 $5 per Faß. . Trauben Malaga-$6.00 Keg. Cranberr'ies Cape Cod $3.00 per Faß; Jnsiy$7.00. Gemüse. Zwiebeln $1.50 per Bush l. Spanische Zwiebew $1.75 per Crate. Kraut $2 00 per Faß. Celny California, 60c Bunch. Kartoffeln 80c per Bushel. Süß'artoffeln Kentucky $3.50. Gewaschene Weiße Rüben 60c per Bushel. Gewaschene NotheRüben 7LcperBusiel. Tre'.bhaiZ.Salat 10c 12c pur Pi). Rhubarb 10c S(c per Duzend. OtQl&QUU$ Vieh. KrisckeS Rindfleisch Westliche Stiere 77 V: biestae Stiere 9c 9 bicilge Rmder 350 bis 500 Pfund 7c-8c: hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6 je; Kühe 550 viS voo PMv tc; vlier 3Whtoitthl7ic: StierSinterviertellle: Rind Hinterviertel 9c; Rind Vorderviertel 6c ; Kuh Vorderviertel 5jc ; Kuh Hmterviertel 8c. Krisckez KalbNeiscb Kälber 10c: Hinterviertel 13c; orderviertel 7c. - i - - . . Frisches Schaffleifch Lämmer per Pfd. iOc; Schafe c: Schenkel 9jc; Racks, kurz, 16C Frisches Schwewefleisch LoinS 9c 104c; Cottage Schinken 9c; gehäutete Schultern Sjc, frische Schmken, 1 Psund imDurkkfcknitt. 1Uc; TmderloinS 18c: geschlachtete Schwiwe 8jc. OeräuSeetts Jleis. Sngar Cured Schinken Erste Qnali tät: 20-18 Pfund 12; 15 Pfund tZZcz o in' TCfimS l2lr Zweite flrmltlÄl 1 s J mr ' 2018 Pfund 12c; 15 Pfund 11 c; 12 . err c 9. Pfund ll$c; xu ipproo 114c kalifornische Schinken S bis 8 Pfund 8je; 10 bis 12 Pfunde 8$; 13 bis 15 Pfund . ttT-fffftft?s3taff Slarn Cnotifb (Xixrcb I3c: gewählter Sugar Cured 13jc; 6 H.- . . tfx!u m.. o et O isftraö Ml xmtajicnnm o vi Khmh hn Dnrckscknitt I2ic: 10 bis 12 Lkund im Durchschnitt iljc; 5 Pfund im ZI 1 m m ... r 441.. CnCW Immm Vurqiqnm, iqmcu, 115c, ipjuuu uu ?rcksckitt. schmal. 114c Speck, Enal. Gewählter, 8 bis 10 Pf. Dscknitt.lS;e : 12 bis 14 Pfd. ira

Durchschnitt, 12c. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pfund im Durchschnitt, 10Zc; Klare Seiten, 30 oid 40 Pfd. im Durchschnitt, lOZez Klan Leiten, 2 bis 30 Pf., 11c; KlareBellieS. 15 biS30Psd..1OZc; 18 bis 22 Pfd., 11c, 14 bis 16 Pfd llic; Klare Rücken, 20 bis 30 Pfd., 10s ; Rücken 12 bis 1 Pfv. 10e; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 10c. Schultern Engl. Cured, 18 bis 20 Ltd. im Durchschnitt, 9): 16 Psd.Dnrch. schnitt, 10e. 10 bis 12 Pfd. 1c Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg VttS, 12e; Anßmseiteu 11e; Innenscken 131c; Knöchel Mc GepSckelteS Schwewefleisch Kruch. loses Fancy Pig $20.50; Klares Vett $1.950: Family $18.00; Slzort Elear 116.50; Ruratf$I6 50. Schmalz w TierceS 1. Qual, lle Z. QraMt lOZe; 3. Onslität lOZc .Würfle Oeräncherte Oratvurft Se, Krtmrurter8c; Qienerr-urft 8c; Knacksurft St; Bologna b Därrs 6je, in rch sjc

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